DE2734784C2 - Spannsatz - Google Patents

Spannsatz

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DE2734784C2 DE2734784A DE2734784A DE2734784C2 DE 2734784 C2 DE2734784 C2 DE 2734784C2 DE 2734784 A DE2734784 A DE 2734784A DE 2734784 A DE2734784 A DE 2734784A DE 2734784 C2 DE2734784 C2 DE 2734784C2
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    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/09Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
    • F16D1/093Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping
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Description

Ein Spannsatz der im Oberbegriff genannten Art ist aus dem DE-GM 75 12 290 bekannt. Der Sinn des verschiedenen Betrages der Konuswinkel besteht darin, überhöhte Flächenpressungen zu vermeiden. Bei der bekannten Ausführungsform sind die Konusflächen des mittleren Konusrings einander entgegengesetzt geneigt, d. h. ihre Scheitel liegen auf verschiedenen Seiten des Konusrings, so daß es nach dem Lösen der Spannschrauben besonderer Abdruckschrauben bedarf, da der Konusring mit dem über dem Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel durch das Konusringpaar mit im Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel eingekeilt ist.
Bei diesem Spannsatz greifen außerdem die Spannschrauben an dem mittleren Konusring an. Um eine gewünschte radiale Verspannung zu erzielen, muß der mittlere Konusring um einen gewissen Betrag in axialer Richtung verlagert werden. Die axiale Verlagerung wird durch die Spannschrauben erzeugt. An der Konusfläche mit dem größeren, d. h. über dem Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel wird der axialen Verlagerung ein größerer Widerstand entgegengesetzt als an der Konusfläche mit dem im Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel, weil eben bei steilerem Konuswinkel die in axialer Richtung gelegene, der Kraft der Spannschrauben entgegenwirkende Komponente der Anlagekraft, d. h. der resultierenden der gesamten von einem Konusring auf eine benachbarte Konusfläche übertragenen Kräfte (siehe F i g. 7), an dieser Konusfläche größer ist. Dieser Überschuß der axialen Komponente geht zur Erzeugung einer radialen Spannkraft verloren. Wenn die Spannschrauben bis zu ihrer Grenzbelastbarkeit angezogen werden, bleibt der mittlere Konusring an einer bestimmten Stelle stehen und kann nicht weiterverlagert werden, obwohl die axiale Komponente an der Konusfläche mit dem geringeren Konuswinkel geringer ist und an sich eine weitere Verlagerung des mittleren Konusrings zulassen würde. Der mittlere Konusring kann also überhaupt nicht so weit verlagert werden, wie es zur Erzeugung einer maximalen radialen Spannkraft erwünscht wäre.
Die Erfindung hat die Aufgabe, bei gleicher Schraubenbelastung die radiale Spannkraft zu erhöhen.
Nach der erfindungsgemäßen Lösung rutscht der mittlere Konusring zu Beginn des Anziehens der Spannschrauben etwas auf die Konusflächen mit dem größeren Konuswinkel hinaus und vereinigt sich dann vom Moment des Anliegens seiner Stirnseite an dem Anschlag mit dem anderen Konusring zu einer in sich unverrückbaren Einheit. Die Wirkung der Spannschrauben führt von da ab, d. h. während des eigentlichen Festspannens, nur noch zu einer Verlagerung an der den im Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel aufweisenden Konusfläche. Der diesen Konuswinkel tragende andere Konusring kann gegenüber dem mittleren Konusring so weit verlagert werden, bis die geringere Axialkomponente an den Konusflächen mit dem geringeren Konuswinkel die Spannkraft der Spannschrauben erschöpft. An diesem Punkt liegt jedoch bereits eine erhebliche Spannkraft vor. Dabei kann der mittlere Konusring gegenüber dem anderen Konusring stehenbleiben, so daß die Nachteile der Konusfläche mit dem größeren Konuswinkel beim Spannen nicht zur Geltung kommen. Außerdem entfaltet die Konusfläche mit dem über dem Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel ihre Vorteile beim Lösen der Spannschrauben, da sie gewährleistet, daß der Spannsatz bei entsprechender Dimensionierung dann locker wird, da die beiden Konusringe über ihre selbsthemmenden Flächen noch zu einer Einheit verspannt sind.
Die Spannkraft des Spannsatzes ist also trotz der Möglichkeit der selbsttätigen Lösung zweifach erhöht, nämlich erstens dadurch, daß beim Spannen nur der selbsthemmende und einen erheblichen radialen Kraftanteil ergebende Konuswinkel aktiv ist, und zweitens
dadurch, daß bei entsprechender Dimensionierung kein Platz für Abdrückschrauben verlorengeht und der ganze Umfang mit Spannschrauben besetzt werden kann.
Ein Spannsatz mit zwei Konusringen mit verschiedenen Konuswinkeln ist für sich genommen auch noch aus der DE-AS 23 22 831 bekannt Auf einer Welle sitzt ein dünnwandiger Doppelkonusring mit einer selbsthemmenden und einer nicht selbsthemmenden Konusfläche, die mit ihren dickwandigeren Enden aneinanderstoßen bzw. deren Scheitel auf entgegengesetzten Seiten des Konusrings bzw. des Spannsatzes gelegen sind. Auf den Doppelkonusring sind zwei entsprechende Konusflächen aufweisende Konusringe angebracht, die mit ihrer zylindrischen Außenumfangsfläche am Innenumfang einer Nabe anliegen und durch Spannschrauben axial gegeneinandergezogen werden. Hierdurch soll eine Zweistufenspannung erreicht werden, wobei zunächst an dem Konusring mit dem steileren Winkel eine Zentrierung und sodann beim weiteren Anziehen der Hauplkraftschluß an den Konusring mit der selbsthemmenden Konusfläche erfolgen.
Im Gegensatz zur Erfindung werden jedoch nicht die gleichen radialen Spannkräfte durch beide Arten von Konusfiächen übertragen, weil die Konusflächen nicht übereinander, sondern hintereinander liegen. Die Konusflächen wirken bei der Verspannung nicht zusammen, sondern üben je einzeln ihre Spannwirkung aus. Ebenso beeinflußt im Gegensatz zur Erfindung das Vorhandensein der nicht selbsthemmenden Konusfläche die Löseeigenschaften des Spannsatzes nach der DE-AS 23 22 831 nicht. Es bedarf vielmehr besonderer Abdrückschrauben, weil der selbsthemmende Konusring sich sonst nicht lösen kann.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Eine Spannanordnung mit einem als Einfachring ausgebildeten Konusring, der an einem Ende einen Radialflansch aufweist, der von Spannschrauben durchgriffen ist, die an einem weiteren Konusring angreifen, wobei ein mittlerer Konusring vom direkten Angriff der Spannschrauben frei ist und die Scheitel der Konusflächen auf der gleichen Seite der Spannanordnung liegen, ist aus der US-PS 35 96 943 bekannt. Die Konusringe besitzen hierbei jedoch gleiche Konuswinkel, und der mittlere Konusring ist von gleichbleibender Wandstärke. Er wird nämlich durch die bundartige Ausbördelung eines Lochungsrandes in einem Blechteil gebildet, welches eine Riemenscheibe od. dgl. sein kann.
Das Merkmal, daß der den größeren Konuswinkel aufweisende Konusring doppelt ausgebildet ist und zwei mittlere sowie zwei weitere Konusringe mit dem kleineren Konuswinkel vorhanden sind, geht aus dem DE-GM 75 12 290 hervor. Auch bei der DE-AS 23 33 831 ist der innere Konusring doppelt ausgebildet und sind zwei weitere Konusringe mit unterschiedlichen Konuswinkeln vorhanden, die gegeneinander gezogen werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
F i g. 1 und 2 zeigen durch die Achse gehende Längsschnitte durch zwei Ausführungsformen in Einfachausführung;
Fig. 3 und 4 zeigen durch die Achse gehende Längsschnitte durch zwei Ausführungsformen in Doppelausführung, wobei jeweils nur die obere Hälfte des Spannsatzes dargestellt ist;
F i g. 5 und 6 zeigen den F i g. 3 und 4 entsprechende Ansichten weiterer Beispiele dieser Ausführungsform;
F i g. 7 zeigt schematisch die von einem Konusring auf eine benachbarte Konusfläche ausgeübten Kräfte.
In allen Beispielen ist das äußere Bauteil mit 1 bezeichnet Es kann sich um die Nabe eines Zahnrades 5 oder sonstigen Rades, um die Wandung einer Antriebstrommel für Förderbänder oder dergleichen handeln. Das äußere Bauteil 1 wird auf einer Welle 2 mittels der verschiedenen Ausführungsformen der Spannsätze festgelegt Das äußere Bauteil 1 besitzt eine zylindrische
ίο Ausnehmung 3, die Welle 2 eine zylindrische Umfangsfläche 4. Bei den Fig. 1—3 und 5 und 6 besteht dazwischen ein Abstandsraum, in dem die Spannsätze untergebracht sind, in Fig.4 liegt die Welle 2 unmittelbar in der Ausnehmung 3.
Der als Ganzes mit 10 bezeichnete Spannsatz der Fig. 1 umfaßt einen inneren Konusring 11, der mit seiner zylindrischen Innenfläche 12 auf der Umfangsfläche 4 der Welle 2 anliegt. Außenseitig besitzt der Konusring 11 eine Konusfläche 13 mit einem Konuswinkel 14 von etwa 12°, d.h. über dem Selbsthemmungswinkel von etwa 7°. Am dickwandigen Ende besitzt der Konusring 11 einen Radialflansch 15, der radial so weit auslädt, daß er die Kante des äußeren Bauteils 1 bei 16 übergreift.
An der zylindrischen Ausnehmung 3 des äußeren Bauteils 1 liegt mit der zylindrischen Außenumfangsfläche 17 ein äußerer Konusring 18 an, dessen innere Umfangsfläche 19 eine Konusfläche mit einem im Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel 20 von etwa 3° ist. Zwischen den Konusringer. !1 und 18 befindet sich ein mittlerer Konusring 21, der auf beiden Seiten Konusflächen 22 bzw. 23 trägt, die den Konusflächen 13 bzw. 19 entsprechen. Die Konusflächen 13, 22 bzw. 19, 23 sind so angeordnet, daß sich die Scheitel der Konusflächen auf der gleichen, nämlich F i g. 1 rechten Seite des Konusrings 10 befinden.
Der Konusring 18 weist auf der dem Radialflansch 15 zugewandten Seite eine Gewindebohrung 24 auf, in die von der Außenseite des Radialflansches 15 her eine diesen in einer Bohrung 25 durchgreifende Kopfschraube 5 einschraubbar ist.
Solange die Schraube 5 locker ist, bildet der Spannsatz 10 eine Einheit, deren Teile unverlierbar zusammenhängen. Nach dem Einsetzen in den Ab-
4r> Standsraum zwischen Welle 2 und äußerem Bauteil 1 beginnt das Verspannen durch Anziehen der Spannschrauben 5, die dicht bei dicht über den ganzen Umfang des Konusrings 18 verteilt sind. Zur Erzielung einer Zentrierung kann es zweckmäßig sein, wenn der
jo Radialflansch 15 einen zylindrischen Ansatz 26 aufweist, der gerade in die zylindrische Ausnehmung 3 hineinpaßt. Auf diese Weise wird ein »Absacken« des äußeren Bauteils 1 auf der Welle 2 vermieden.
Beim Anziehen der Spannschrauben 5 bewegt sich der Konusring 18 axial gegen den Radialflansch 15 und nimmt dabei den mittleren Konusring 21 mit. Der Radialflansch 15 bildet mit seiner gegen die Konusringe 18, 21 gerichteten, senkrecht zur Achse gelegenen Fläche einen Anschlag 27, gegen den nach einiger
!'· Verlagerung des mittleren Konusrings 21 in Achsrichtung dessen Stirnseite 28 zur Anlage kommt. Die Bemessung der Radien der Konusflächen 13, 22 ist so getroffen, daß dann diese Konusflächen ebenfalls auft.nander anliegen. Von diesem Verspannungspunkt an bilden die Konusringe 11 und 21 eine Einheit, deren Teile gegeneinander bei weiterem Anziehen der Spannschrauben 5 unverrückbar sind.
Da die Spannschrauben 5 zwischen den Konusringen
11 und 18 wirken, erfolgt die weitere Verspannung so, als handelte es sich lediglich um einen zweiteiligen Spannsatz mit einem im Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel 20. Der Konusring 18 kann also bis zur Erzielung einer erheblichen radialen Anpreßkraft auf den mittleren Konusring 21 aufgezogen werden.
Zum Lösen des Spannsatzes 10 werden die Spannschrauben 5 gelöst. Wegen des über dem Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkels 14 lockern sich die Konusringe 21 und 18 als Einheit, ohne daß es hierzu bei entsprechender Dimensionierung Abdrückschrauben bedarf.
Damit die Konusringe 11, 18, 21 nicht in sich Spannkraft der Spannschrauben 5 aufzehren, empfiehlt es sich, alle Konusringe zu schlitzen. Dies gilt auch für die übrigen Ausführungsformen, mit Ausnahme der äußeren Konusringe in F i g. 4.
Während bei der Ausführungsform nach F i g. 1 der mittlere Konusring 21 relativ dünnwandig und der Konusring 18 relativ dickwandig ausgebildet waren, so daß in letzteren die Spannschrauben 5 unmittelbar eingeschraubt werden konnten, ist bei dem Spannsatz 30 der F i g. 2 der mittlere Konusring 31 dickwandig und der äußere Konusring 32 dünnwandig ausgeführt. Der äußere Konusring 32 weist an der dem Radialflansch 15 abgewandten Seite einen nach innen weisenden Radialflansch 33 auf, der an den den Spannschrauben 5 entsprechenden Stellen Gewindebohrungen 34 trägt. Der mittlere Konusring 31 hingegen weist an diesen Stellen Durchgangsbohrungen 35 auf.
Die Funktion des Spannsatzes 30 gleicht jedoch der des Spannsatzes 10. Der mittlere Konusring 31 wird von den Spannschrauben 5 unmittelbar nicht erfaßt. Der Konusring 32 nimmt beim Anziehen der Spannschrauben 5 den mittleren Konusring 31 zunächst mit, bis dieser mit seiner Stirnfläche 38 an der einen Anschlag 27 bildenden, dem mittleren Konusring 31 zugewandten Seite des Radialflansches 15 des Konusrings 11 mit dem größeren Konuswinkel 14 zur Anlage kommt. Von da an erfolgt eine Verlagerung nur noch zwischen der den kleineren Konuswinkel 20 aufweisenden Außenseite des mittleren Konusrings 31 und dem den gleichen Konusring 20 aufweisenden Konusring 32.
Beim Anziehen der Spannschrauben 5 verlagern sich in den Ausführungsformen der F i g. 1 und 2 die äußeren Konusringe 18 bzw. 32 natürlich auch gegenüber der Ausnehmung 3 des äußeren Bauteils 1. Weil aber der Radialflansch 15 das äußere Bauteil 1 bei 16 übergreift, führt dies nicht zu einer Verschiebung des äußeren Bauteils 1 gegenüber der Welie 2 beim Anziehen.
In den Fig.3—6 sind doppelte Spannsätze dargestellt, die zwei axial hintereinander gelegene jedoch hinsichtlich der Konusflächen umgekehrt angeordnete E'inzelspannsätze umfassen, bei denen die äußeren oder inneren Konusringe einstückig sind.
In Fig.3 ist ein Spannsatz 40 in Doppelausführung dargestellt der im wesentlichen dem Spannsatz 10 entspricht Der innere Konusring 41 weist in der Mitte einen Steg 42 auf, der an dem Innenumfang 3 der Ausnehmung des äußeren Bauteils 1 anliegt und eine Zentrierung desselben gegenüber der Welle 2 ergibt Der innere Konusring 41 weist nach beiden Seiten nach außen abfallende Konusflächen 43 mit einem über dem Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel 14 auf. Auf den Konusflächen 43 sitzen zu beiden Seiten des Steges 42 mittlere Konusringe 44, die auf der Innenseite gegen die Konusflächen 43 anliegen und auf der Außenseite Konusflächen mit im Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkeln 20 aufweisen. Es sind zwei äußere Konusringe 45 vorgesehen, die mit ihren inneren Konusflächen 46 mit den äußeren Konusflächen des mittleren Konusrings 44 zusammenwirken und mit ihren äußeren Zylinderflächen in der Ausnehmung 3 anliegen. Die Spannschrauben 5' durchgreifen Durchgangsbohrungen 47 in den gemäß F i g. 3 linken äußeren Konusringen 45 und Durchgangsbohrungen 48 im Steg 42 und greifen in Gewindebohrungen 49 in den gemäß F i g. 3 rechten äußeren Konusringen 45 ein. Die senkrecht zur Achse gelegenen Seitenflächen des Steges 42 bilden axiale Anschläge 37 für die mittleren Konusringe 44.
Beim Anziehen der Spannschrauben 5' werden nicht die äußeren Konusringe 45 gegen den inneren Konusring 43 (wie es der F i g. 1 entspräche), sondern die äußeren Konusringe 45 gegeneinander gezogen. Im übrigen entspricht der Spann- und Lösevorgang dem der Fig. 1.
Der Doppelspannsatz 50 der F i g. 4 wird nicht in eine Ausnehmung 3 eines äußeren Bauteils eingesetzt, sondern klemmt das als Nabe gebildete äußere Bauteil 1 von außen auf der Welle 2 fest. Der Spannsatz 50 entspricht im wesentlichen dem Spannsatz 40 mit dem Unterschied, daß die äußeren Konusringe 55 radial wesentlich dickwandiger ausgebildet sind als die Konusringe 45 der F i g. 3, weil sie die durch die Verspannung entstehenden Umfangskräfte aufnehmen müssen, und ungeschlitzt sind.
Der Spannsatz 60 der Fig.5 unterscheidet sich dadurch von demjenigen nach F i g. 3, daß der den Steg 62 aufweisende Konusring 61 der äußere Konusring ist und der Steg 62 nach innen gegen die Welle 2 auslädt und das äußere Bauteil 1 gegen die Welle 2 zentriert Die mittleren Konusringe 65 liegen mit der Konusfläche mit dem größeren Konuswinkel gegen die Konusflächen 68 des Doppelkonusrings an. Die innerer Konusringe 63 weisen den kleineren Konuswinkel 20 auf und liegen mit ihrer zylindrischen Außenfläche gegen die Welle 2 an.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig.5 sind die mittleren Konusringe 65 durch Vorspannschrauben 66 miteinander verbunden. Die Vorspannschrauben 66 haben den Sinn, die mittleren Konusringe 65 zunächst bis zur Anlage ihrer inneren Stirnseiten an der Anschlägen 67 zu beiden Seiten des Steges 62 vorzuspannen, so daß die mittleren Konusringe 65 und der äußere Konusring 61 eine Einheit bilden. Mit dem
■in eigentlichen Spannvorgang haben die Vorspannschrauben 66 nichts zu tun, dieser wird vielmehr ausschließlich durch die Spannschrauben 5' bewältigt die die der kleineren Konuswinkel 20 aufweisenden inneren Konusringe 63 gegeneinanderziehen.
Die Ausführungsform 60' der Fig.6 entspricht der Ausführungsform 60 der F i g. 5 mit dem Unterschied daß die mittleren Konusringe 65' relativ dünnwandig und keine Vorspannschrauben 66 vorhanden sind.
In Fig.7 sind die Kraftverhältnisse an einem
*" Konusring veranschaulicht Ein Konusring X liegt mil einer zylindrischen Umfangsfläche an einer entsprechenden Gegenfläche Y eines benachbarten Bauteils mit einer konischen Umfangsfläche an einer entsprechenden Gegenfläche Z eines weiteren benachbarter
< Bauteils an. Die gesamte in der Konusfläche auf die Gegenfläche Z übertragene Kraft wird als »Anlagekraft« bezeichnet. Sie setzt sich auf einer senkrecht zui Konusfläche wirkenden Kraft a und einer durch die
Reibung in der Konusfläche gegebene Komponente b zusammen, wobei b von den Reibungsbedingungen in der Konusfläche, d. h. dem Schmierungszustand und der Oberflächenrauhigkeit abhängt. Die Anlagekraft kann aber auch in eine radiale, die eigentliche Klemmkraft ergebende Komponente A und eine axiale Komponente B zerlegt werden, die der Spannkraft der Schrauben entgegengerichtet ist.
Es ist auf den ersten Blick ersichtlich, daß diese Komponente umso größer wird, je stärker die Konusfläche geneigt ist. Sie wächst dabei auf Kosten der Radialkraft. Je größer also der Konuswinkel ist, ein
desto geringerer Anteil der Spannkraft der Schrauben wird in nutzbare Radialkraft A umgesetzt.
Bei allen Ausführunjjsformen der Fig. 1—6 üben die Spannschrauben 5, 5' ihre Axialkraft an den Konusringen mit dem kleineren Konuswinkel 20 aus, so daß beim Spannen ein hoher Anteil der Spannkraft in für die Klemmung wirksame Ftadialkraft A umgesetzt wird. An den für das Lösen wesentlichen Konusflächen mit dem größeren Kcnuswinkel 14 findet jedoch beim Festspannen der Spannschrauben 5, 5' wegen der Anlage keine Verlagerung mehr stau.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spannsatz zum Verbinden eines eine zylindrische Ausnehmung aufweisenden äußeren Bauteils, insbesondere einer Nabe, mit einem konzentrisch zu der Ausnehmung angeordneten, eine zylindrische Außenfläche aufweisenden inneren Bauteil, insbesondere einer Welle, mit einem inneren Konusring mit einer zylindrischen Innenumfangsfläche und einer als Konusfläche ausgebildeten Innenumfangsfläche und einer als Konusfläche ausgebildeten äußeren Umfangsfläche, mit einem äußeren Konusring mit einer zylindrischen Außenumfangsfläche und einer als Konusfläche ausgebildeten inneren Umfangsfläche, und mit einem mittleren Konusring mit als Konusflächen ausgebildeten inneren und äußeren Unifangsflächen, die mit den äußeren und inneren Konusflächen der anderen Konusringe zusammenwirken und bei denen der Konuswinkel des einen Konusflächenpaares mit einen Winkelabstand vom Selbsthemmungswinkel im Selbsthemmungsbereich, der Konuswinkel des anderen Konusflächenpaares mit mindestens dem gleichen Winkelabstand über dem Selbsthemmungswinkel liegt, und mit axialen Spannschrauben, die den mittleren Konusring gegenüber dem inneren und äußeren Konusring axial gegeneinander verspannen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheitel der Konusflächen des mittleren Konusrings (21, 31, 44, 65, 65') auf derselben Seite des Konusrings gelegen sind und an dem den über dem Selbsthemmungsbereich liegenden Konuswinkel (14) aufweisenden anderen Konusring (11, 41, 61) ein axialer Anschlag (27, 37, 67) für die die geringere Wandstärke aufweisende Stirnseite des mittleren Konusrings (21, 31, 44, 65, 65') vorgesehen ist und die Radien der Konusflächen mit dem größeren Konuswinkel (14) so bemessen sind, daß in einem Punkt während des Anziehens der Spannschrauben (5, 5') der mittlere Konusring (21,31, 44, 65, 75) mit der Stirnseite (28) ·*ο an dem Anschlag (27,26) anliegt.
2. Spannsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den größeren Konuswinkel (14) aufweisende Konusring (11) als Einfachring ausgebildet ist und die Spannschrauben (5) zwischen diesem und dem Konusring (18, 32) mit dem kleineren Konuswinkel (20) wirken, so daß der mittlere Konusring (21, 31, 44, 65) vom direkten Angriff der Spannschrauben (5,5') frei ist.
3. Spannsatz nach Anspruch 1, wobei der den größeren Konuswinkel aufweisende Konusring doppelt ausgebildet ist, zwei mittlere und zwei Konusringe mit dem kleineren Konuswinkel (20) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschrauben (5') zwischen den Konusringen (45, 55,63) mit dem kleineren Konuswinkel (20) wirken.
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