DE2155195A1 - Reifengleitschutzkette - Google Patents
ReifengleitschutzketteInfo
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Description
- "Reifengleitschutzkette" Die Erfindung betrifft Reifengleitschutzketten mit miteinander verbundenen Gliedern, von denen wenigstens eine Vielzahl als Laufglieder, also als solche Glieder ausgebildet sind, die bei der Benutzung der Reiflengleitschutzkette Bodenkontakt haben.
- er erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reifengleitschutzkette dieser Art so auszubilden, daß sie einen sehr sicheren Halt am Reifen aufweist und dadurch der Verschleiß des reifens infolge von Reltivbewegungen der Kette gegenüber de: Reifen vermindert wird.
- Dies wird bei einer Reifengleitschutzkette der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daf3 mehrere Glieder der Kette in ihrer Gebrauchslage durch Vulkanisation oder dergleichen haftend mit detn Reifen verbundeii sind und in Form von lialtegliedern mit dem Reifen eine vorgefertigte Baueinheit bilden. Dadurch können auch die bisheriger Schwieringkeiten bei der Montage der Kette auf den Reifen wesentlich verringcrt werden.
- Es ist denkbar, die Halteglieder lediglich an der Außenfläche des Reifens klebeartig haftend zu befestigen, jedoch eignet sich eine solche Ausbildung im wesentlichen nur für die Benutzung in weichen, schlammigem oder ähnlichem Gelände. Eine besonders hohe Festigkeit der Verbindung zwischen den Haltegliedern und dem Reifen, die insbesondere auch für einen Einsatz in hartem, beispielsweise felsigem Gelände geeignet ist, wird erreicht, wenn die Halteglieder wenigstens teilweise in den Reifen, insbesondere in dessen Laufgummi vigebettet sind. Dies wird noch weiter verbessert, wenn die Halteglieder mit Formschlußgliedern, insbesondere mit steg-, trapez- oder zylinderförmigen Formschlußgliedern in den Leifen eingebettet sind. Die Halteglieder können aber auch Öffnungen aufweisen, die in den Reifen eingebettet bzw. von diesem ausgefüllt sind, so daß sich ebenfalls eine formschlüssige Verbindung ergibt.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung --stehen die Halteglieder über die Reifenaußenfläche vor, so daß sie zur Griffigkeit der Reifenkette beitragen. Es ist aber auch zur geschützten Anordnung der Halteglieder möglich, diese vollständig im Reifen einzubetten, wobei in diesem Hall die Halteglieder äußerst schwach dimensioniert werden können wnd somit ein sehr geringes Gewicht aufweisen.
- Eine Reduzierung des Verschleisses der Halteglieder kann auch dadurch erreicht werden, daß diese wenigstens teiiweise in Reifenprofilvertiefungen des Laufgummis liegen.
- Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind Halteglieder als, insbesondere stegförmige, Laufglieder ausgebildet, so daß sich, wegen der vervhältnismäßig festen Verbindung zwischen den Laufgliedern und dem Reifengummi eine hohe Griffigkeit der Reifenkette ergibt.
- Ralteglieder können aber auch als, insbesondere ringartige, Verbindungsglieder von Laufgliedern ausgebildet sein, so daß diese Yerbindungsglieder, die in der Regel weniger verschleiß fest als die Laufglieder sind, besonders gut geschützt sind.
- Bei der erfidungsgemäßen Ausbildung ist es auch möglich, daß Glieder ohne Haftung, ausschließlich durch Halteglieder an dem Reifens befestigt sind, so daß diese Glieder verhältnismäßig große Relativbewegungen gegenüber dem Reifen ausführen können und somit eine hohe selbstreinigende Wirkung der Iteifenkotte gewährleisten Dies ermöglicht auch, daß Glieder, insbesondere Laufglieder, lösbar bzw. auswechselbar an Haltegliedern befestigt sind, so-daß-verschlissene oder in anderer Weise beschädigte Glieder ausgewechselt werden können. Bei einer einfachen Ausführungsform weisen derartige lösbare Glieder eine mit einer Einführöffnung versehene Aufnahmeöffnung für mindestens ein benachbartes Glied auf, wobei derartige lösbare Glieder zweckmäßig doppelhakenförmig sind, so daß das Auswechseln einzelner Glieder und nicht nur ganzer Kettenabschnitte tö.-lich ist.
- Sind Halteglieder an der Lauffläche des Reifens vorgesehen, SO sind dicse zwpr einem verhältnismäßig großen Verschleiß ausgesetzt, jedoch ergeben sich relativ kurze Abstände dieser Halteglieder zu weiteren, an der Lauffläche vorgesehenen Kettenglidern, so daß ein kompakter Verbund der Reifenkette mit dem heifen gewährleistet ist. Halteglieder können aber auch an den Seitenflächen des Reifens vorgesehen sein, wo sie praktisch keinem oder nur einem unwesentlichen Verschleiß unberworfen sind, so daß der erfindungsgemäße Reifen eine hohe Lebensdauer hat.
- Wie darbelegt, ist es durch die erfindungsgemäße ausbildung möglich, daß die an der Lauffläche des Reifens liegende Kette wenigstens teilweise auswechselbar an Haltegliedern befestigt ist, so daß ganze, mehrgliedrige Abschnitte des Laufteiles der Reifenkette ausgewechselt werden können. Ebenso kann die an der Seitenfläche des Reifens liegende Kette wenigstens teilweise auswechselbar an Haltegliedern befestigt sein, so daß je nach Linsatzzweck des Reifens die Seitenkette angebracht oder weggelassen werden kann.
- Die erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten näher erläutert die Zeichnungen geben mehrere Ausführungsbeispiele mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annaherrd maßstabgerecht wieder. Diese ieile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind, anhand der Zeichnungen erläutert. Es sind dargestellt in: Fig. 1 ein erfindungsgemäßer Reifen mit Reifengleitschutzkette in ausschnittsweiser Seitenansicht; ?ig. 2 ein Axialschnitt durch den Reifen gemäß Fig. 1; Fig. 3 ein Ausschnitt der Fig. 2 in vergrößerter Darstellung; Fig. 4 bis 8 weitere Ausführungsbeispiele in Darstellungen gemäß Fig. 3; Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Reifenkette im schnitt; Fig. 10 bis 12 weitere Ausführungsformen in Darstellungen entsprechend Fig. 9; Fig. 13 und 14 zwei weitere Ausführungsbeispiele in i;arstellungen geäß den Fig.3 bis 8; Fig. 15 ein Ausschnitt einer erfidungsgemäßen Reifenkette in abgewickelter barstellung.
- Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, weist ein'erfindungsgemäßer, beispielsweise als Radial-, Diagonal-, Schulter- oder ähnlicher Reifen ausgebildeter eifen 1 eine Reifenkette 2 auf, deren durch Verbindungsringglieder 4 verbundene stegförmige Laufglieder 3 teilweise in den Laufgummi 5 des Reifens 1 eingebettet und durch Vulkanisation mit dem Reifen verbunden sind. 3eim dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle Glieder der Kette 2 miteinander verbunden, wobei ltaufglieder 3 sowohl an der Lauffläche 6 des Reifens 1 als auch--an- deren-Übergang zu den Seitenflächen 7 vorgesehen sind.
- Wie Fig. 3 zeigt, weist das in beitenansich-t, beispielsweise gemäß Fig. 9 ausgebildete plattenförmige Stegglied 3 einen Längsabschnitt 8 auf, der in den Laufgummi 5 eingebettet ist und dessen Außenflächen in den Ebenen der übrigen zugehörigen Außenflächen des Lag gliedes 3 liegen. Der Abschnitt 3 ist an der Längsseite des Laufgliedes 3 vorgesehen, die der die Lauffläche 9 des Gliedes 3 bildenden Längskante gegenüberliegt, wobei das Laufglied 3 etwa rechtwinklig vom Reifen absteht. Durch die einbettung des Laufgliedes 3, die über weniger als die Hälfte von dessen Höhe vorgesehen ist, ist das liaufglied 3 einerseits fost mit dem Laufgummi 5 verbunden, wobei es jedoch infolge der Elastizitat des Laufgummis 5 gegenüber diesen geringfügig Kippbewegungen ausführen kann, deren maximaler Kippwinkel einerseits durch die Festigkeit des Laufguiurnis 5 und andererseits dadurch das Verhältnis der Höhe des vorstehenden Abschnittes zur Höhe des in den Laufgummi 5 eingebetteten Abschnittes 8 bestimmt ist und durch Wahl dieser Bemessungsgrößen zur Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse eingestellt werden kann.
- Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform weist das Laufglied 3a an seinem in den Laufgummi 5a eingebetteten Abschnitt @a Formmchlußglieder in Form beidsei@i, vorstehen der Stege 10 auf, derart, daß das Laufglied 5b mit einen im Querschnitt T-förmigen Abschnitt in eiiie, einen entsprechenden Abschnitt aufweisende Ausnehmung des Laufgummis 5a eingreift.
- Gemäß Fig. 5 ist der in den Laufgummi 5b aingebettete Ab schnitt 8b des Laufgliedes 3b im Querschnitt doppeltrapezförmig, dadurch daß er seitliche Nuten lOb aufweist, wodurch eine gegenüber.der Ausbildung gemäß Fig. 4 gewichtsmäßig leichtere Ausbildung erreicht wird. Andererseits kann durch die Ausbildung gemäß Fig. 4 ein geringerer maximaler Kippwinkel des Laufgliedes 3a erreicht werden.
- Sino sehr einfache Ausführungsform eines Laufgliedes 3c ist in Fig. 6 dargestellt, wobei dieses Laufglied im Querschnitt über seine ganze Höhe keilförmig init zur Lauffläche aufeinander zu verlaufenden Seitenflächen ausgebildet ist, derart, daß der in den Laufgummi 5c eingebettete Abschnitt So im Querschnitt praktisch trapezförmig ist.
- Einen trapezförmigen, in den Laufgummi 5d eingebetteten Abschnitt 3d weist auch das Laufglied 3d gemäß Fig. 7 auf, wobei jedoch die beitenflächen des Laufgliedes 3d von dem Abschnitt 8d zur Lauffläche voneinander weg verlaufen, derart, d?*ß der eigentliche Verschleiß teil des Laufgliedes 3d zur Lauffläche hin vergrößert ist.
- Das Laufglied 3e gesäß Fig. 8 gewährleistet eine große Schonung des Laufgummis 5e bei Kippbewegungen, da sein in den Laufgummi 5e eingebetteter Abschnitt Be zylinder- oder kugelförmig ist, wobei bei zylindrischer Ausbildung des Abschnitte 8e dessen Achse zweckmäßig in der Längsmittelebene des Gliedes 3e liegt.
- Zumindest einzelne der Laufglieder können ohne Verbindung mit weiteren Gliedern haftend mit dem Laufgummi des Reifens verbunden sein. Aweckmäßigerweise jeloch sind Laufglieder @@ gemäß Fig. 9 über Verbindungsglieder 4f mit benachbarten Gliedern verbunden, wobei die Verbind-£ngsglieder 4f durch flachovale, kreisrunde oder ähnliche Rundstahlglieder gebildet sein können, die in Aufnahme öffnungen 11 der Laufglieder 3f eingreifen. Der in den Laufgummi 5f eingebettete Abschnitt 8f des Laufgliedes 3f kann entsprechend einer der Ausfuhrungsformen gemäß den Fig. 3 bis 8 ausgebildet sein.
- Wie Fig. 9 zeigt, ist das Laufglied 3f bis zur Hälfte der Höhe seiner Aufnahmeöffnungen 11 in den Laufgummi 5f eingebettet, so daß dieser in die Aufnahme öffnungen 11 eingreift und sich ein formschlüssiger Halt des Laufgliedes 3f ergibt.
- Gleichzeitig sind dadurch die Verbindungsglieder 4f, die parallel zur Außenfläche des Laufgummis 5f liegen, über die hälfte ihrer Röhe in den Laufgummi 5f eingebettet und durch Vulkanisation oder dergl. haftend mit diesen verbunden.
- Wie Fig. 10 zeigt, kann das Laufglied 3g auch über die ganze Hohe seiner Aufnahmeöffnungen 11g in den Laufgummi 5g eingebettet sein, so daß die Aufnahmeöffnungen llg vollständig ausgefüllt sind. Ist die Anordnung dabei, wie in Fig. 9, oder links in Fig. 10 dargestellt, vorgesehen, bei welcher der in die Aufnahmeöffnung 11 bzw. llg eingreifende Abschnitt des Verbindungsgliedes 4f bzw. 4g an der von der Miete der Lne des Laufgliedes 3f bzw. 3g eiter entfernt liegenden Endseite der, beispielweise flachovalen Aufnahmeöffnung anliegt und der näher zur Mitte der Gliedlänge hin liegende -reich der Aufnahme öffnung mit dem Laugummi ausgefüllt ist, so k.nn bei der Benutzung der Reifenkette infolge der Relativbewegungen gegenüber dem Reifen praktisch keine Streckung der Reifenkette erfolgen, da diese bereits in gestrecktem Zustand mit dem Reifen verbunden worden ist; bei dieser Aus bildung wird somit der Seilen bei Belastungen in seiner Form nach Art einer Fessel durch die Reifenkette zusemmengehalten.
- Die Anordgung kann aber tuch, wie rechts Ein lig. 10 dargestellt vongesehen sein, wobei bei dieser anordnung der in die Aufnahmeöffnung 11g des Laufgliedes 3g eingreifende Abschnitt des Verbindungsgliedes Ag einen Abstand von den von der Mitte der Länge des Laufgliedes 3g abgewandten Ende de Aufnahmeöffnung aufweist und der Rest der Aufnahme öffnung durch den Laufgummi 5g ausgefüllt ist, so daß bei Streckung der Reifenkette unter Belastung eine elastische Verschiebung des Verbindungsgliedes 4g gegenüber dem Laufglied 3g möglich ist. Je nach den Erfordernissen kann dabei ausschließlich die zuletzt beschriebene Anordnung oder die zuerst beschriebene Anordnung - oder eine Kombination dieser beiden Anordnungen vorgesehen sein, wobei es im letzteren 2?alle möglich ist, daß gemäß sig. 10 einzelne Glieder oder alle Glieder 3g beide Anordnungen aufweisen.
- Bei der zuerst beschriebenen Anordnung gemäß Fig. 9 ist eine elastische Stauchung der Reifenkette unter Belastung möglich, so daß bei der zuletzt beschriebenen Kombinationsanordnung sowohl eine elastische Stauchung als auch eine elastische Streckung der Reifenkette möglich ist.
- Wie Fig. 11 zeigt, kann das Laufglied 3h aber auch so in den Laufgummi 5h eingebettet sein, daß seine Aufnahmeöffnungen llh für die Verbindungsglieder 4h vollständig außerhalb des Reifengummis 5h liegen, so daß die Verbindungsglieder 4h im Gegensatz zur Ausbildung gemäß Fig. 10, wo sie vollständig in den Laufgummi 5g eingebettet sind, vollständig frei liegen.
- Statt der einbettung den Laufglieder oder zusätzlich zu dieser Einbettung ist es auch möglich, daß gemäß Fig. 12 Verbindungsglieder 4i in den Laufgummi 5i eingebettet sind.
- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist mindestens einer der beiden zwischen den beiden durch diesse Verbindungsglied i verbundenen Laufglieder 3i, 3k liegenden Abschnitte des Verbindungsgliedes einen schlaufenförmig gebogenen Ansatz 8i auf, der beispielsweise in der kitte zwischen den beiden Laufgliedern 3i, 3k in den Laufgummi 5i formschlüssig eingebettet ist.
- Bei der ausbildung gemaß Fig. 12 können einzelne oder alle Laufglieder 3i, 3k ohne jede Haftung mit dem Reifen durch die Verbindungsglieder 4i befestigt sein. Das rechts in Fig. 12 dargestellte Laufglied 3i ist dabei doppelhakenförmig ausgebildet, wobei seine flachovale Aufnahmeöffnung lli, die für den Eingriff beider benachbarter Verbindungsglieder 4i dient, mit einer Einführöffnung 12 versehen ist, die in dem dem Laufgummi 5i zugewandten Längs steig des Laufgliedes 3i vorgesehen ist Durch diese Einführöffnung können dieVerbindungsglieder 4i in die Aufnahme öffnung lli eingeführt oder aus dieser Aufnahmeöffnung lli herausgeführt werden, so daß also die xaufgliedew 3i lösbar bzw. auswechselbar angeordnet sind. Die Lösbarkeit ist dabei auch dann gewährleistet, wenn benachbarte Verbindungsglieder 4i mit Formschlußgliedern 8i in den Laufgummi 5i eingebettet sind, da infolge der elastischen Eigenschaften des Laufgummins 5i eine gewisse Beweglichkeit der Verbindungsglieder 4i gewährleistet ist.
- Wie Fig. 12 ferner zeigt, können Aufnahmeöffnungen 11k der Laufglieder 3k aber auch einen Durchmesser aufweisen, der etwa gleich dem Materialdurchmesser der Verbindungsglieder 4i ist, so daß eine Verschiebung der Verbindungsglieder 4i gegenüber den Laufgliedern 3k nicht möglich ist, sondern lediglich eine gelenki Verbindung vorliegt. Bei der,Ausführungsform genuß Sig. 12 stützen sich die Laufglieder 3i, 3k mit ihren von den Laufflächen abgewandten Längskanten an der Außenfläche des Laufgummis 5i ab.
- Der erfindungsgemäße Reifen kann an seinen Außenflächen völlig glatt, d.h. ohne iteilenprofil ausgebildet sein. tnsbesondere dann, wenn der Reifen ein Reifenprofil aufweist, kann es zweckmäßig sein, wenn die Laufglieder 31 oder im Falle der Ausbildung gemäß Fig. 12 die Verbindungsglieder in Profilvertiefungen 13 des Laufgummis 5 1 liegen und in den Bodenflächen disser Profilvertiefungen 13 derart eingebettet sind, daß sie über die Außenfläche des Reifens zumindest geringfügig vorstehen. Bei dieser Ausbildung können auch zusätzlich oder ausschließlich die Verbindungsglieder der Laufglieder 3 1 in den Laufgummi 5 1 eingebettet sein, wobei es möglich ist, daß die durch Ringglieder gebildeten Verbindungsglieder lediglich mit den seitlichen, zwischen den beiden benachbarten Laufgliedern liegenden Abschnitten in die jeitenwandungen der zugehörigen Profilausnehmung 13 eingebettet sind.
- Fig. 14 zeigt einen profillosen Reifen, dessen Profil praktisch durch die in den Laufgummi 5m eingebetteten Glieder 3m gebildet wird.
- Fig. 15 zeigt einen möglichen Aufbau einer erfindungsgemäßen Reifenkette in der Abwicklung. Die aus Steggliedern3n und diese verbindenden Ringgliedern 4n bestehende Reifenkette 2n weist einen an der Umfangsfläche des Reifen liegenden Laufteil 14, an den Seitenflächen des Reifens liegende Seitenteile 15 und ebenfalls an den Seitenflächen des Reifens liegende Seitenketten 16 auf. Beim dargestellten Auführungsbeispiel ist der Laufteil 14 durch ein über den ganzen Unfang des Reifens durchgehendes Xettennetz gebildet. Es ist aber auch denkbar, beispielsweise durch Weglassung von verbindenden Kettenabschnitten 17 die Reifenkette so auszubilden, daß sie durch einzelne quer zur Reifenumfangdrichtung verlaufende Ketten- bzw. KettenkonSigurationsabsclmitte 13 gebilde ist, die untereinander nicht durch Kettenteile verbunden sind. Ferner ist es möglich, daß nur die Verbindungsglieder 19 zwischen dem Iraufteil 14 und den Seitenteilen 15 in den Reifen eingebettet-sind, wobei diese Glieder 19 bei spielsweise doppelhakenförmig gemäß Fig. 12 ausgebildet sein können, so daß der Laufteil 14 bzw. die beschriebenen Abschnitte gelöst oder ausgewechselt werden können. Sind die radial am weitesten innen an den Seltanflächen des Reifens Liegenden Glieder 20 des Seitenteile 15 ebanfalls durch sogenannte Kupplungsglieder, beispielsweise durch Doppelhakenglieder gebildet, so können auch die Seitenteile 15 bzw.
- deren Teilabschnitte gelöst bzw. ausgewechselt werden, so daß die Seitenteile 15 wahlweise verwendet werden können oder nicht. Ebenso können auch die Seitenketten 16 lösbar bzw. auswechselbar angeordnet sein oder ganz weggelassen werden. Statt Stegglieder als eingebettete Kuppelglieder vorzusehen, ist es auch möglich, Verbindungsglieder, beispielsweise in de in Fig. 13 veranschaulichten Weise als eingebettete Kuppelglieder zum lösbaren Halt der einzelnen Teile der neifenkite vorzusehen.
- Statt einer Verbindung der Reifenkette mit dem Reifen durch Elebe- bzw. vulkanisationsartige Haftung ist es auch möglich, einzelne oder alle Glieder der Reifenkette in reifenprofilartige Ausnehmungen des Reifens einzusetzen und nur durch-die Reibung gegenüber dem Reifen und/oder durch die geschlossene Ringform der Reifenkette zu halten. Dabei können die Ausnehmungen hinterschnitten sein. Ferner kann die Reifenkette bzw. können deren Glieder .durch Vakuum in die Ausnehmungen des Reifens eingebracht werden.
Claims (17)
1. Reifengleitschutzkette mit miteinander verbundenen Glieern, von
denen wenigstens eine Vielzahl als Laufglieder ausgebildet sind, dad urch gekennzeichnet,
daß mehrere Glieder (3 bzw. 3a bzw. 3b bzw. 4g bzw. 4i) der Kette (2 bzw. 2nj in
ihrer Gebrauchslage durch Vulkanisation oder dergl. haftend mit dem Reifen (1) verbunden
sind und in Form von Haltegliedern mit dem Reifen eine vorgefertigte Baueinheit
bilden.
2. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Halteglieder (3 bzw. 4i) wenigstens teilweise in den Reifen, insbesondere in
dessen Laufgummi (5 bzw. 5i) eingebettet sind.
3. Rei'fengleitschutzkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Halteglieder (3a bz. 3b bzw. 4i) mit Formschlußgliedern (a bzw. 8b bzw. 8i),
insbesondere mit steg-, trapez-oder zylinderförmigen Bormschlußgliedemn in den iieifen
eingebettet sind.
4. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß Halteglieder (3f bzw. 3g bzw. 4i) Öffnungen (ll.bzw. llg) aufweisen, die in
den Reifen eingebettet bzw.
von diesen ausgefüllt sind.
5. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden Ansprache,
dadurch gekennzeichnet, daß Halteglieder (3 bzw. 3a bzw. 4i) über die Reifenaußenfläche
vorstehen.
6. Reifengleitschutzkette nach einen der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß Halteglieder (4g) vollständig in den Reifen eingebettet sind.
7. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Halteglieder (3 1 ) wenigstens teilweise in Reifenprofilvertiefungen
(13) des Laufgummis (5 1) liegen.
8. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden A.nsprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Halteglieder (3 bzw. 3a) als, insbesondere stegförmige,
Laufglieder ausgebildet sind.
9. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Halteglieder (4f bzw. 4g bzw. 41) als, insbesondere
ringartige, Verbindungsglieder von Laufgliedern ausgebildet sind.
10. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Glieder (4h bzw. 3i bzw. 3k ohne Haftung, ausschlißlich
durch Halteglieder (3h bzw. 41) an dem Reifen befestigt sind.
11. Reifengleitschutzkette nach Auspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß Glieder, insbesondere Laufglieder (31) lösbar bzw. auswechselbar an Haltegliedern
(4i) befestigt sind.
12. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß lösbare Glieder (3i) eine mit einer Einführöffnung (15) versehene Aufnahmeöffnung
(11i) für mindestens sin benschbartes Glied (4i) aufweisen, vorzugsweise doppelhakenförmig
sind.
13. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Halteglieder (3 bzw. 4i) an der Lauffläche des Reifens
vorgesehen sind.
i4. Reifengleitschutzkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Halteglieder (3 bzw. 4i) an den Seitenflächen (7) des
Reifens vorgesehen sind.
15. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die an der Lauffläche (6) des Relfens liegende Katte (14) wenigstens
teilweise auswechselbar an lialtegliedern (19) befestigt ist.
16. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die an der Seitenfläche (7) des Reifens liegende Kette (15 bzw.
16) wenigstens teilweise auswechselbar an Haltegliedern (19 bzw. 20) befestigt ist.
17. Reifengleitschutzkette, insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reifenkette bzw. Halteglieder der Reifenkette
ohne haftende Verbindung ind Ausnehmungen des Reifens gehalten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712155195 DE2155195A1 (de) | 1971-11-06 | 1971-11-06 | Reifengleitschutzkette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712155195 DE2155195A1 (de) | 1971-11-06 | 1971-11-06 | Reifengleitschutzkette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2155195A1 true DE2155195A1 (de) | 1973-05-10 |
Family
ID=5824374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712155195 Pending DE2155195A1 (de) | 1971-11-06 | 1971-11-06 | Reifengleitschutzkette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2155195A1 (de) |
-
1971
- 1971-11-06 DE DE19712155195 patent/DE2155195A1/de active Pending
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHA | Expiration of time for request for examination |