AT212171B - Luftreifen für Fahrzeugräder - Google Patents
Luftreifen für FahrzeugräderInfo
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Description
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Luftreifen für Fahrzeugräder
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5 bis 300 geneigt sind, wogegen die ebenfalls zueinander parallelen Cordfäden jener Streifen, deren Mittellinien auf der andern Seite der Äquatorebene liegen, symmetrisch zu den Cordfäden der erstgenannten Streifen gegen die Äquatorebene geneigt sind.
Die Anzahl und Grösse bzw. Breite der das Gurtenband bildenden Streifen und die Breite der Überi lappungsbereiche hängen allgemein von der Type und Grösse des Reifens und von dessen Verwendungszweck ab.
Zum besseren Verständnis soll nun die Erfindung unter Bezugnahme auf zwei in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Luftreifen mit einem Gurtenband aus drei Paaren von Streifen gleicher Breite. die einander paarweise gleich weit überlappen. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Abschnitt des in eine Ebene ausgebreiteten Gurtenbandes nach Fig. 1. Fig. 3 zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen Luftreifen mit einem Gurtenband aus zwei Paaren von Streifen verschiedener Breite, die einander paarweise verschieden weit überlappen, und Fig. 4 ist schliesslich eine Draufsicht auf einen Abschnitt des in eine Ebene ausgebreiteten Gurtenbandes nach Fig. 3.
Das Gurtenband des in den Fig. 1 und 2 dargestellten erfindungsgemässen Luftreifens ist aus drei Paaren von Streifen 5a-5b, 6a-6b, 7a-7b zusammengesetzt, welche durchwegs gleich breit sind. Die Streifen aller Paare überlappen einander gleich weit. In dem mit 1 bezeichneten Luftreifen liegt das Gurtenband zwischen der Lauffläche 4 und der Karkasse 3 ; die durch eine strichlierte Linie schematisch angedeutete Karkasse ist in üblicher Weise um die Wulstdrähte 2 herumgebogen. Der Index a bezeichnet jene Streifen, deren Mittellinie links, und der Index b diejenigen, deren Mittellinie rechts von der Äquator-
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In Fig. 2 ist ein Abschnitt des in Fig. 1 im Querschnitt gezeigten Gurtenbandes in Draufsicht auf das in eine Ebene ausgebreitete Gurtenband dargestellt, wobei die Paare von Streifen wieder mit 5a-5b, 6a-6b und 7a-7b bezeichnet sind.
Bei den Streifen 5a, 6a. 7a liegen die Cordfäden in gleicher Richtung und sind gegen die Äquatorebene des Reifens unter einem Winkel CI. geneigt. Analog liegen bei den Streifen 5b, 6b, 7b die Cordfäden untereinander in gleicher Richtung. wobei der Winkel B. unter dem diese Cordfäden gegen die Äquatorebene geneigt sind, symmetrisch zum Winkel a ist. Der Überlappungsbereich A-A'liegt in bezug auf die Äquatorebene in der Mitte und seine Breite beträgt etwa die Hälfte der Gesamtbreite B-B'der verschiedehen Streifenpaare. Die Neigungswinkel a und ss der Cordfäden gegen die Äquatorebene betragen 200.
Der erfindungsgemässe Luftreifen kann selbstverständlich abgewandelt werden, indem. die Breite der
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einemtereinander gleich breit sein. Die Breite der Streifen kann dabei von der Karkasse gegen die Lauffläche zu-oder abnehmen.
In analoger Weise kann auch die Breite des Überlappungsbereiches sich von einem Streifenpaar zum andem ändern und von der Karkasse gegen die Lauffläche zu-oder abnehmen. Hiebei bleibt aber Voraussetzung dass die Breite des Überlappungsbereiches 2/3 der Gesamtbreite des entsprechenden Streifenpaares nicht überschreitet und dass der Überlappungsbereich in bezug auf die Äquatorebene des Reifens in der Mitte liegt.
In Fig. 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Luftreifens dieser Art veran- schaulicht, welche eine in Querrichtung besser abgestufte Dicke des Gurtenbandes ergibt, weil bei dieser Type ein Übergang von einem einfachen, d. h. nur einen einzigen Streifen enthaltenden und daher nur nach einer einzigen Richtung orientierte Cordfäden umfassenden Seitenrandteil zu einem mehrfach zusammengesetzten, d. h. sämtliche Streifen enthaltenden und einander kreuzende Cordfäden umfassenden Mittelteil des Gurtenbandes vorliegt.
Das in Fig. 3 im Querschnitt dargestellte Gurtenband besteht aus zwei Paaren von Streifen 5a-5b und 6a-6b, welche verschiedene Breite haben und einander verschieden weit überlappen. Die Streifenpaare 5a-5b und 6a-6b liegen zwischen der Lauffläche 4 und der durch eine strichlierte Linie angedeuteten Karkasse 3, die in üblicher Weise um die Wulstdrähte 2 des Reifens herumgebogen ist.
In Fig. 4 ist in Draufsicht ein Abschnitt des in eine Ebene ausgebreiteten Gurtenbandes nach Fig. 3 dargestellt, wobei die Paare der einander überlappenden Streifen ebenfalls mit 5a-5b, 6a-6b bezeichnet sind. Die Streifen 5a und 5b haben eine Breite C-A'= A-C'und überlappen einander in einer Breite A-A' ; die Streifen 6a und 6b haben eine Breite D-B'= B-D', welche grösser ist als die Breite C-A', und überlappen einander in einer Breite B-B', welche grösser als A-A'ist. Die Breite des Überlappung- bereiches jedes der Streifenpaare ist etwas kleiner als 6/10 der Gesamtbreite des betreffenden Streifen-
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paares und die Überlappungsbereiche liegen in bezug auf die Äquatorebene des Reifens in der Mitte.
Das in dieser Art zusammengesetzte Gurtenband hat sieben Zonenteile, nämlich einen Mittel- teil A-A', welcher vier Streifen mit einanderkreuzenden Cordfäden enthält, zwei an diesen Mittelteil seitlich anschliessende Teile B-A und A'-B', welche drei Streifen enthalten, wobei die Cordfäden von zwei Streifen parallel zueinander liegen und die Cordfäden des dritten Streifens die Cordfäden der beiden ändern Streifen kreuzen, zwei an die Teile B-A und A'-B'aussen anschliessende Teile C-B und B'-C', welche zwei Streifen mit zueinander parallel liegenden Cordfäden enthalten und schliesslich zwei äusse- re, nur einen einzigen Streifen enthaltende Teile D-C und C'-D'. Auch bei dieser Ausführungsform be- tragen die zueinander symmetrischen Neigungswinkel a und ss der Cordfäden 200.
Entsprechend der Funktion des beschriebenen Gurtenbandes muss die Karkasse so beschaffen sein, dass sie Verformungsbewegungen des Gurtenbandes bei Anpressung des Reifens an die Fahrbahn durch die Bela- stung nicht behindert. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn eine Karkasse verwendet wird, bei welcher die Schichten so angeordnet sind, dass ihre Cordfäden radial oder angenähert radial, d. h. in durch die
Drehachse des Reifens gehenden Ebenen liegen oder gegen diese unter einem kleinen Winkel geneigt sind, oder wenn eine Karkasse mit einander in geeigneter Weise kreuzenden Cordfäden verwendet wird.
Luftreifen, die gemäss der Erfindung mit einem Gurtenband und einer Karkasse in der erläuterten Ausführung ausgestattet sind, bieten ausser den Vorzügen der bekannten üblichen Ausführungsformen noch weitere bemerkenswerte Vorteile, von denen die wichtigsten nachstehend angeführt sind.
Der erfindungsgemässe Luftreifen hat infolge der Neigung der Cordfäden gegen die Äquatorebene des
Reifens grosse Festigkeit gegen Zugbeanspruchungen in Längs-oder Umfangsrichtung. Die Gesamtfestigkeit in Längsrichtung kann durch passende Änderung der Breite der Streifen und des Überlappungsbereiches der verschiedenen Streifenpaare mit allmählicher Abstufung festgelegt werden.
Die Längsfestigkeit kann durch passende Abstufung der Breitenunterschiede bei den einzelnen Streifenpaaren in einem mehr oder weniger breiten Teil des Gurtenbandes konzentriert werden ; auf diese Weise kann eine Reifenkonstruktion erhalten werden, bei welcher der Widerstand gegen Verformung in Längsrichtung im Mittelteil der Lauffläche am grössten ist und von der Äquatorzone des Reifens gegen die Seitenwände der Reifenhülle hin abnimmt, wodurch der Reifen eine grössere Anpassungsfähigkeit an die Fahrbahn erhält, insbesondere wenn diese eine unregelmässige Oberfläche hat oder im Querschnitt nicht vollkommen waagrecht ist. Durch diese Anpassungsfähigkeit wird eine Konzentration von Zugspannungen im Reifen verhindert und damit die Abnützung an den Laufflächenrändern herabgesetzt.
Gleichzeitig wird die Fahrbequemlichkeit erhöht. Durch Verwendung einer geeigneten Anzahl von dünnen Lagen kann eine gewünschte Festigkeit in Längsoder Umfangsrichtung erzielt werden ; durch diese Massnahme kann ausserdem die Verformbarkeit des Reifens in radialer Richtung vergrössert und damit ebenfalls die Fahrbequemlichkeit erhöht werden. Infolge des Fehlens von Diskontinuitäten im ganzen Gefüge des Gurtenbandes wird der Sicherheitskoeffizient der Karkassecordfäden in bezug auf Querkräfte vergrössert. Bei gleichbleibendem Sicherheitskoeffizienten kann daher bei den Karkassecordfäden gegenüber üblichen Reifen Material eingespart werden.
Durch passende Änderung der Anzahl der Streifen sowie der Streifenbreite und der Breite der Überlappung kann bei der Herstellung von Reifen verschiedener Grösse in einem weiten Dimensionsbereich Cordstoff derselben Type verwendet werden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr kann der erfindungsgemässe Luftreifen im Rahmen der Erfindung in konstruktiven Einzelheiten und hinsichtlich der Kombination der Streifen noch verschiedenartig abgewandelt werden. Insbesondere kann der erfindungsgemässe Reifen auch ein von der Karkasse getrenntes Laufband aufweisen ; in diesem Falle ist das Gurtenband im Laufband eingebettet.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Luftreifen für Fahrzeugräder mit einem gegen Zugspannungen widerstandsfähigen und durch den Aufpumpdruck unter Spannung setzbaren Gurtenband und einer Karkasse, welche Verformungsbewegungen des Gurtenbandes zulässt, wobei das Gurtenband aus einer geraden Anzahl von Streifen aus Cordstoff zusammengesetzt ist, von denen jeder Streifen aus parallelen Cordfäden aus einem Material geringer Dehn- barkeit besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen paarweise die gleiche, unter der Gesamtbreite des Gurtenbandes liegende Breite haben und in bezug auf die Äquatorebene des Reifens symmetrisch nach beiden Seiten versetzt, übereinander angeordnet sind, dass die beiden Streifen jedes Paares einander teilweise in einer Breite überlappen,welche höchstens 2/3 der Gesamtbreite des überlappten Streifenpaares beträgt, und dass die Cordfäden aller Streifen (a), deren Mittellinien auf der einen Seite der Äquatorebene des Reifens liegen, zueinander parallel liegen und gegen die Äquatorebene unter einem Winkel <Desc/Clms Page number 4> von 5 bis 300 geneigt sind, wogegen die ebenfalls zueinander parallelen Cordfäden jener Streifen (b), deren Mittellinien auf der andern Seite der Äquatorebene liegen, symmetrisch zu den Cordfäden der erstgenannten Streifen (a) gegen die Äquatorebene geneigt sind.2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Streifen gleich breit sind und dass die Überlappungsbereiche bei allen Streifenpaaren gleich breit sind.3. Luftreifen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass alle Streifen gleich breit sind und dass die Überlappungsbereiche bei den verschiedenen Streifenpaaren verschieden breit sind.4. Luftreifen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen der verschiedenen Paare verschieden breit sind und dass die Überlappungsbereiche bei allen Streifenpaaren gleich breit sind.5. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen der verschiedenen Paare verschieden breit sind und dass die Überlappungsbereiche bei den verschiedenen Streifenpaaren verschieden breit sind.6. Luftreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtenband aus zwei Paaren von Streifen zusammengesetzt ist. deren Breite von der Karkasse, zum Laufband hin abnimmt und dass die Breite der Über1appungsteile ebenfalls von der Karkasse zum Laufband hin abnimmt.7. Luftreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 6. bei welchem die Lauffläche durch ein von der Karkasse getrenntes Laufband gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtenband im Laufband eingebettet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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