DE214977C - - Google Patents
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- DE214977C DE214977C DENDAT214977D DE214977DA DE214977C DE 214977 C DE214977 C DE 214977C DE NDAT214977 D DENDAT214977 D DE NDAT214977D DE 214977D A DE214977D A DE 214977DA DE 214977 C DE214977 C DE 214977C
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- sieves
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ■ eine Kugelmühle, bei der das gemahlene Gut über Siebe läuft und
das auf letzteren zurückbleibende, nicht fertig gemahlene Gilt mittels Schaufeln o. dgl. in die
Mühle zurückbefördert wird. Bei einer derartigen Kugelmühle sind nun gemäß der Er
findung die Siebtrommeln an dem den Schaufeln zugekehrten Ende offen, wodurch Untersuchungen
und Ausbesserungen des inneren Siebes ίο ausgeführt werden können, ohne daß man das
äußere Sieb wegzunehmen braucht. Bei den älteren Kugelmühlen mit Sieben besteht der
Nachteil, daß man nicht feststellen kann, ob das innere Sieb verletzt ist, ehe gewöhnlich infolge
davon auch das äußere Sieb zerstört wurde. Falls man aber auch vermutet, daß das Innensieb
fehlerhaft geworden ist, so weiß man noch nicht, wo der Fehler zu suchen ist, und da die
Siebe in Abteilungen geteilt sind, muß man eine Abteilung des äußeren Siebes nach der
anderen aufs Geratewohl öffnen, bis man den Fehler entdeckt. Hierdurch gehen sowohl Zeit
als auch unnötig viele Siebe verloren.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Kugelmühle dar-.
gestellt, und zwar in
Fig. ι im senkrechten Längsschnitt, in
Fig. 2 in Ansicht von rechts mit Bezug auf Fig. ι und in
Fig. 2 in Ansicht von rechts mit Bezug auf Fig. ι und in
Fig. 3 in Ansicht von links mit Bezug auf Fig. I.
Die Kugelmühle besteht aus einem Blechzylinder b, der mittels zweier Naben r und s
auf der Welle α festgekeilt ist. Die Nabe r ist massiv, während die Nabe s durchbrochen
und mit Armen t versehen ist. Das zu zerkleinernde Erz gelangt von dem Trichter e.
zwischen den.Armen t hindurch in die Trom-, mel, wo es bei der Drehung derselben von den ;
Kugeln / gemahlen wird. Bei einer gewissen 4P, Korngröße verläßt das gemahlene Erz die
Trommel durch die in der linken Seitenwandung vorgesehenen beispielsweise radial verlaufenden
Schlitze oder Öffnungen q (vgl. Fig. 3). Beim Austritt aus den Öffnungen q gelangt das Gut
in eine Rinne η, von wo es auf das Sieb i herabgleitet.
Bei der dargestellten Ausführungsform gelangen zwei Siebe zur Verwendung, und zwar
ein inneres gröberes i und ein äußeres feineres I, welch letzteres das erste umgibt. Ein Teil des
gemahlenen Gutes geht durch das Sieb i und gelangt auf das Sieb ■/; durch dieses geht ein
weiterer Teil des gemahlenen Gutes hindurch und verläßt die Mühle in fertiggemahlenem
Zustande. Das von den Sieben zurückgehaltene Gut wird infolge der Kegelform und Drehbewegung
der Siebe allmählich in der gezeichneten Pfeilrichtung weiterbefördert und läuft
zwischen den radial stehenden Armen ν und χ hindurch, welche die Siebe tragen. Die Arme υ
und χ bestehen aus Blech und stehen zweckmäßig schräg zur Bewegungsrichtung des Mahlgutes,
um dem vorbeilaufenden Gut einen möglichst geringen Widerstand zu bieten.
Die Siebtrommeln sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, an der rechten Seite offen und mit
Blechringen i1,11 versehen, die eine Verlange-
Claims (3)
- rung für die Siebe bilden. An den Innenseiten dieser Ringe sind Schaufeln k und m vorgesehen, welche bei der Drehung der Mühle das nicht fertiggemahlene Gut heben, und sobald sie ihre Höchstlage erreicht haben, in den in den Einfülltrichter e mündenden Trichter n1 hineinkippen, so daß das nicht fertiggemahlene ■ Gut, wie bereits bekannt, selbsttätig in die Mühle wieder zurückgeführt wird. Es ist besonders zu bemerken, daß die Schaufeln k und m . derart gegeneinander versetzt angeordnet sind (vgl. Fig. 2), daß nicht zwei Schaufeln ihren Inhalt in den Trichter n1 gleichzeitig abgeben , können, wodurch die Entnahme von Sonderproben aus dem Inhalt de: einzelnen Schaufeln ermöglicht ist, und zwar während des ununterbrochenen Betriebes der Mühle.Ein wichtiger Vorteil der beschriebenen Einrichtung gegenüber den bekannten Kugelmühlen, bei denen zwei oder mehrere Siebe zur Verwendung gelangen, ist auch darin zu erblicken, daß man im vorliegenden Falle von dem offenen Ende der Siebtrommel aus unter das innere Sieb sehen und dieses z.B. mit ΗίΓε einer elektrischen Glühlampe untersuchen kann. Bei einer etwa entdeckten Verletzung des inneren Siebes kann dasselbe alsdann infolge der offenen Seite ausgebessert werden, ohne daß das äußere Sieb weggenommen zu werden braucht.Paten τ-An Sprüche:i. Kugelmühle, bei der das zermahlene Gut über Siebe läuft und das auf letzteren zurückbleibende, nicht fertig gemahlene Gut durch Schaufeln o. dgl. in die Mühle zurückbefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommeln an dem den Schaufeln zugekehrten Ende offen sind, zum Zweck, Untersuchungen und Ausbesserungen des inneren Siebes ausführen zu können, ohne das äußere Sieb wegnehmen zu müssen.
- 2.. Kugelmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelförmigen Siebtrommeln an ihrer offenen Seite von radialen innerhalb der Schaufeln zum Heben des Gutes liegenden Armen (v, x) getragen werden, die zweckmäßig schräg zur Bewegungsrichtung des Mahlgutes liegen, um dem vorbeilaufenden Gut einen möglichst geringen Widerstand zu bieten. ■
- 3. Kugelmühle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (k, m) der beiden Siebtrommeln derart versetzt zueinander angeordnet sind, daß sie ihren Inhalt nicht gleichzeitig in den Einfülltrichter (n1) abgeben können, zwecks Entnahme von Sonderproben aus dem Inhalt der einzelnen Schaufeln.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214977C true DE214977C (de) |
Family
ID=476516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214977D Active DE214977C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214977C (de) |
-
0
- DE DENDAT214977D patent/DE214977C/de active Active
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