DE2149751B2 - Verfahren zur Aufnahme, Übertragung und Rekonstruktion von handschriftlichen Aufzeichnungen simultan während des Aufzeichnungsvorganges und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Aufnahme, Übertragung und Rekonstruktion von handschriftlichen Aufzeichnungen simultan während des Aufzeichnungsvorganges und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE2149751B2 DE19712149751 DE2149751A DE2149751B2 DE 2149751 B2 DE2149751 B2 DE 2149751B2 DE 19712149751 DE19712149751 DE 19712149751 DE 2149751 A DE2149751 A DE 2149751A DE 2149751 B2 DE2149751 B2 DE 2149751B2
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Description

22. Vorrichtung zur Durchfünrung des Verfah- chen Aufwand erfordern. Ferner beschränkt sich die rens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekenn- bekannte Lösung auf eine rein induktive Verkoppseichnet, daß ein Wechsel des Abhebezustandes lung zwischen dem Sollwertgeber und dem Nachlaufdes Stcuerstiftes auf der Geberseite durch einen system. Darüber hinaus kann bei ihr die Registrie> kurzen zusammenhängenden, niederfrequenten 55 rung während der Aufzeichnung bei fortlaufender Schwingungszug mit einer vorgegebenen Fre- Nachführung nicht unterbrochen werden. Eine Einquenz, oder daß zur absoluten Unterscheidung schränkung ist auch, daß für eine Übertragung mehiieiner möglichen Richtungen der Wechsel mit rere Kanäle benötigt werden und überdies die Signaleiner von zwei vorgegebenen Frequenzen zu darstellung Gleichstomcharakter trägt und somit für übertragen ist. 60 eine Vielzahl der vorhandenen Leitungsübertrai-
23. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- gungswege nicht verwendbar ist; auch ist der Bandrens nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch ge- breitebedarf informationsabhängig und kann bei vorkennzeichnet, daß weitere Befehle, beispielsweise gegebenen Übertragungswegen durch deren bandfür den empfärxgerseitigen Papiertransport, durch breitemäßige Überforderung zu Fehlern führen. Da kurze zusammenhängende, niederfrequente 65 die Informationsdarstellung keinen Wechselstromi-Schwingungszüge mit vorgegebener Frequenz zu Charakter hat, ist eine Speicherung über Tonfreiübertragen sind. quenzträger, z. B. auf Tonband, nicht möglich.
24. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- Diese Unvollkommenbeiten schränken den Anwem-
dungsbereich dieses Verfahrens zur Aufnahme, tektor-Signale infolge überhöhter Schrcibgeschwin-
Ubertragung und Rekonstruktion von handschriftli- digkeit können eine oder mehrere nach ihrer An-
chen Aufzeichnungen ein. Um diese Unvollkommen- Sprechempfindlichkeit gestaffelte Schwellwertstufcn
heiten auszuschalten, geht die Erfindung von dem gesetzt werden, die entsprechend höhere maximale
Gedanken aus, daß bereits die Nachlaufsteuerung 5 Nachlaufgeschwindigkeiten des Nachlaufsystcms
mit digitalen Mitteln durchgeführt wird und daß die durch elektrische und/oder mechanische Maßnahmen
zu übertragenden Signale eine frequenzcodierte In- zur Rasterumschaltung auslösen, solange die zu
formation darstellen, die gegebenenfalls über einen große Abweichung vorliegt,
gemeinsamen Kanal übermittelt werden kann. Nach Beendigung der Aufzeichnung wird der Stcu-
Deshalb ist das Verfahren gemäß der Erfindung i° erslift in einer delinierten Ausgangsposition abgelegt,
dadurch gekennzeichnet, daß die bei in den Plancbe- in die der Detektor über das Nachlaufsystem nachge-
nen erfolgender Abweichung der relativen Stellung führt wird, wobei der Fangbereich der Nachlauf-
des Steuerstiftes in bezug auf den Detektor gewönne- steuerung durch Betätigung eines in der Ablagevor-
nen proportionalen und richtungsabhängigen Signale richtung angeordneten Schalters erweitert werden
zugeordneten Schwellwertslufen zugeführt werden, 15 kann, indem die Detektorempfindlichkeit und/oder
die bei Überschreitung eines definierten Mindestwe«·- das vom Steuerstift ausgesendete elektromagnetische
tes je ein Digitalsigna! abgeben, das in Form von Feld vergrößert werden und/oder eine Umschaltung
niederfrequenten Schwingungszügen unterschicdli- der Elektronik vorgenommen wird, die eine unab-
cher Frequenz unterscheidbar gemacht und anschiie- hängig von der Lage des Steuersliftes erfolgende ßend getrennt oder zusammengefaßt übertragen und 20 Rückführung des Detektors in die Ausgangsposition
entweder direkt oder zur Korrektur von Übertra veranlaßt.
gungsstörungen nach ihrer geberseitigen Entnahme Das zur Detektorverkopplung mit dem Steuerstift und frequenzselektiver Aufschlüsselung zur Ansteue- verwendete elektromagnetische Feld kann durch unrung der Stellglieder zum Nachführen des Detektors moduliertes oder moduliertes Licht, ferner auch ausgewertet werden, und daß auf der Empfängerseite 25 durch ein permanentmagnetisches Kraftfeld oder ein die Schwingungszüge in gleicher Weise in digitale Si- magnetisches Wechselfeld dargestellt werden. Eine gnale zurückverwandelt und über die empfangerseiti- Lichtverkopplung kann beispielsweise dort eigen Stellglieder synchron einen Schreibstift bewegen. wünscht sein, wo starke elektromagnetische Störlel-
Eine besonders zweckmäßige Ausführung ist es, der vorhanden sind.
wenn hierbei während des Aufhebens des Steuerstif- 3° Auf der Geberseite kann mit dem Detektor ein suites in der dritten Ebene bei orthographisch bedingten chron mitlaufender Monitor-Schreibstift gekoppelt Unterbrechungen der Aufzeichnung infolge Wegfall sein, dem Steuersignale für eine Abhebefunktion /udes Auflagedruckes des Steuerstiftes ein Signal gebil- geführt werden.
det wird, das ebenfalls in Form von niederfrequenten Entsprechend den verschiedenen Verfahrensmöii-
Wellenzügen übertragen wird und nach der emp- 35 Henkelten kommen entsprechend gestaltete unter-
fängerseitigen frequenzselektiven Aufschlüsselung schiedliche Vorrichtungen zur Verwendung. So ist es
die Abhebefunktion des Schreibsliftes bei fortlaufen- möglich, daß der Steuerstift Träger einer punktförmi
der Nachführung in den Planebenen zum Aufzeich- gen Lichtquelle ist und der durch das elcktiomceha-
nungsträger steuert, wobei gegebenenfalls dieses Si- nischc N achlauf sy stern stets in das Heüigkoitsm-i^i-
gnal zu einer Umschaltung der maximalen Nachfuhr- *° mum dieser Lichtquelle nachgeführte, unterhalb
geschwindigkeit verwendet wird, da erfahrungsgemäß einer lichtdurchlässigen Aufzcichnungsplatte angcoid-
Bewegungen im abgehobenen Zustand schneller aus- nete Detektor aus mindestens drei lichtempfindlichen
geführt werden als zu registrierende Schreibbewegun- Elementen besteht, von denen jeweils zwei einer
gen. Koordinatenachse zugeordnet sind. Es ist aber auch
Es kann ferner von Vorteil sein, wenn jeweils 45 möglich, daß der Steuerstift Träger einer permanen mehrere gleichzeitig zu übertragende Signale durch ten Magnetfeldquelle oder einer magnetischen Wechnur einen niederfrequenten Schwingungszug darge- selfeldquelle ist und der durch das elektroinechanistellt werden, dessen Frequenz die jeweilige Kombi- sehe Nachlaufsyslem nachgefühlte, unterhalb einc-i nation kennzeichnet. Der Vorteil besteht darin, daß Aufzeichnungsplatte angeordnete Detektor aus mindurch Übertragung jeweils nur einer Frequenz keine 5o destens drei magnelfeldempfindlichen Elementen beModulationen entstehen \md damit ilvre frequenzsc- steht, von denen jeweils zwei einer Koordinatenebene lektive Erkennung sicherer ist. Darüber hinaus kann zugeordnet sind. Hierbei können Generator und Dedurch empfangsseitige Maßnahmen die Sicherheit tektor räumlich miteinander vortäuscht werden, noch weiter erhöht werden, indem nach erfolgter Er- Grundsätzlich ist es auch möglich, die Fc-ldquclle kennung einer Frequenz die übrigen Filter bis zum 55 und den Detektor räumlich zu einer Einheit zu ver-Übertragungsbeginn des nachfolgenden Signals ge- binden und das Feld über einen Reflektor '.lern Desperrt werden und somit keine Zeit mehr haben, um tektor zuzuführen.
auf ein schwächeres Störsignal zu einem späteren Für die Gestaltung des Detektors ergeben sich
Zeitpunkt anzusprechen. gleichfalls verschiedene Ausführungsmöglidikeiten.
Zur Auswertung der Verschiebung des Steuerstif- 6° So kann bei einem kartesischen Koordinatensystem tes relativ zum Detektor kann von zwei am Detektor der richtungsempfindliche Detektor aus drei feldbefindlichen MeßpunKten je Ordinate ein Differenz- empfindlichen Elementen bestehen, die parallel zuwert der jeweils gemessenen Feldstärke gebildet und den Koordinatenachsen in L-förmigei Anordnung zuaus diesem in bekannter Weise richtungsabhängige sammengefaßt sind und von denen ein Element geSteuersignale abgeleitet werden, die nach ihrer Ver- 65 meinsam für Bewegungen des Steuei Stiftes in .V- und schlüsselung in Form niederfreoupnter Schwingungs- Y'-Richtung verwendbar ist, es können aber auch bei züge übertragen werden. einem kartesischen Koordinatensystem jeweils zwei
Bei nicht zulässig großem Differer.zwert der De- feldempfindlichc Elemente kreuzweise oder recht-
winklig zueinander, parallel zu den Koordinatenachsen, zusammengefaßt sein.
Antriebsmäßig ergibt sich eine zweckmäßige Ausführung dadurch, daß zum Antrieb des mechanischen Nachlaufsystcms Schrittmotoren vorgesehen sind und daß die Aufzeichnungsfläche in Form eines Koordinatenschreibers ausgebildet ist.
l;m eine Umschaltung der Geschwindigkeit vornehmen zu können, können pro Koordinatenachse mehrere Motoren mit unterschiedlichen Anlricbsgeschwindigkeiten, bezogen auf die Nachführgeschwindigkeit des Nachlaufsystems, vorhanden sein, von denen entweder einer oder mehrere den Antrieb gleichzeitig übernehmen. Hierbei ist es möglich, jeweils denjenigen Motor zu verwenden, dessen Antriebsgeschwindigkeit der momentan erforderlichen Nachführgeschwindigkeit des Nachlaufsystems angepaßt ist, wobei für die erforderliche Geschwindigkeitsumschaltung das Abhebesignal und/oder die Ausgangssignale der verschieden empfindlichen Schwellwertstufen verwendet werden. Übernehmen zwei Moiore gleichzeitig den Antrieb pro Koordinatenachse, so können sich ihre Geschwindigkeiten bei entsprechender Anordnung addieren oder subtrahieren, womit zwei Motore mit konstanter Drehzahl, sofern sie sowohl einzeln als auch zusammen verwendet werden, vier unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeiten erzeugen, in einer anderen Ausführungsform ;st es möglich, mit nur einem Motor über ein umschaltbares Getriebe mehrere Antriebsgeschwindigkeiten zu erzeugen, wobei die Getriebeumschaltunu von dem Abhebesignal und/oder dem erwähnten Auscangssignal bewirkt wird. Es kann schließlich auch durch elektrische Maßnahmen die Drehgeschwindigkeit des Motors von dem gleichen Ausgangssignal umgeschaltet werden. Diese Steuervorgänge lassen sich auch in Kombination verwenden.
Ist eine Umschaltung der Antriebsgeschwindigkeit vorgesehen, so müssen die hierfür erforderlichen Befehle zusätzlich übertragen werden. Es empfiehlt sich dann, die Befehle für die empfängerseitigen Geschwindigkeitsumschaltungen durch kurze zusammenhängende, niederfrequente Schwingungszüge mit vorgegebener Frequenz zu übertragen. Es können in der"gleichen Form auch andere Befehle, beispielsweise Papiertransport, übertragen werden.
Damit für die Übertragung der Abhebefunktionen der Übertragungsweg nicht unnötig stark belastet wird, kann es von Vorteil sein, daß ein Wechsel des Abhebezustandes des Steuerstiftes auf der Geberseite ebenfalls durch einen kurzen zusammenhängenden, niederfrequenten Schwingungszug mit einer vorgegebenen Frequenz, oder daß zur absoluten Unterscheidung seiner möglichen Richtungen der Wechsel mit einer von zwei vorgegebenen Frequenzen zu übertragen ist.
Ist der Detektor mit einem Monitor-Schreibstift gekoppelt, so können Aufzeichnungsfeld und Moni-Horfeld nebeneinanderliegend angeordnet sein. Raumsparender ist es jedoch, die Felder übereinander anzuordnen, wobei es notwendig ist. für die obere Aufzeichnungsplatte durchsichtiges Material zu \erwcnden und den Monitor-Schreibstift zur indirekten Aufzeichnung möglichst nahe unter dem Steuerstift mitlaufen zu lassen. Diese Ausfühiungsform eignet sich für das optische Verfahren. Sie ist jedoch auch für die magnetischen Verfahren verwendbar, wobei sich hier der zusätzliche Vorteil ereibt, daß der Detektor unterhalb des Aufzeichnungsträgers mitlaufen kann und diesen damit nicht verdeckt.
Das nachfolgende Ausführungsbeispiel zeigt eine mögliche Ausführungsform der Erfindung.
An einen Generatori ist ein Steuerslift2 angeschlossen, der zur handschriftlichen Aufzeichnung verwendbar ist und eine von dem Generator zu versorgende Lichtquelle 3 enthält. Die Lichtquelle ist in der Spitze des Steuerstiftes untergebracht und soll an
ίο Stelle einer sonst zum Schreiben verwendeten Schreibmine auf einer Aufzeichnungsplalte 4 geführt werden. Überdies ist der Steuerstift von der Aufzeichnungsplatte 4 abhebbar. Der Steuerstift ist mit einem in der Spitze befindlichen Auflageschalter 5 versehen. Für das hier beschriebene Beispiel besteht die Aufzeichnungsplatte 4 aus Klarglas. In möglichst dichtem Abstand unter ihr ist eine Monitorschreibunterlage 6 vorhanden, auf der ein nicht dargestellter Aufzeichnungsträger aufliegt. Zwischen der Aufzeichnungsplatte und dem Aufzeichnungsträger befindet sich eine aus einem Monitorschreibstift 7 und einem Detektor 8 bestehende Baugruppe. Diese Baugruppe ist durch ein Stellglied 9 in Form eines Schrittmotors in der A"-Ebene und durch ein weiteres entsprechend ausgebildetes Stellglied 10 in der Y-Ebene bewegbar. Der Monitorschreibstift 7 kann durch einen nicht dargestellten Elektromagneten von dem Aufzeichnungsträger abgehoben werden.
Mit dem Detektor 8 stehen jeweils für die A'- und Y-Ebene in Verbindung: zwei Differenzverstärker 11 und 12, diesen nachfolgend zwei Phasenvergleicher 13 und 14, zwei Schwelhvertstufenpaare 15 und 16 und diesen nachfolgend zwei Normimpulsformerpaare 17 und 18.
Die aus den Normimpulsformerpaaren 17, 18 und dem Auflageschalter 5 zu entnehmenden Signale werden einer Frequenzcodierstufe 19 zugeführt, deren Ausgangssignale zur Übertragung gelangen und gleichfalls einer Frequcnzdccodierstufe 20 zugeführt werden, die ihrerseits mit den Stellgliedern 9 und 10 in Verbindung steht.
Der Generator 1 liefert eine Wechselspannung an den Sleuerstift 2 und versorgt die Lichtquelle 3. Das modulierte Licht fällt durch die Aufzeichnungsplatte 4 auf den Detektor 8. der zwei kreuzweise angeordnete Fotozellenpaare enthält. Die an diesen erzeugten Wechselspannungen werden je einem Differenzverstärker Il (für die Λ'-Ordinate) und 12 (für die Y-Ordinate) zugeführt. Die Differenzversärker 11 und 12 liefern nur dann ein Ausgangssignal, wenn eine der Fotozellen des jeweils zugeordneten Paares mehr Licht erhält als die andere Fotozelle, d. h.. wenn die Lichtquelle 3 des Führungsstiftes 2 in der Planebene gegenüber dem Mittelpunkt des Detektors und somit dem Monitorschreibstift 7 verschoben ist. Verschiebungen in der Λ'-Ordinate meldet der Differenzverstärker 11. Verschiebungen in der !'-Ordinate meldet der Differenzverstärker 12. Um dieses Systcrr gegenüber Nebenlichteinstreuungen unempfindlich zu machen, können die Differenzverstärker 11 unc 12 als Wechselspannungsverstärker für einen ein geengten Frequenzbereich, in dem die Generatorfre quenz liegt, ausgebildet werden. Die Verschiebunss richtung innerhalb einer Ordinate ist durch die Pha senlage des Differenzverstärker-Ausgangssignals, be zogen auf die Phase des Generatorsignals, gekenn zeichnet. Die Phasenvergleicher 13 (für die .Y-Ordi natc) und 14 (für die V-Ordinate) übernehmen di
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Trennung in + und — Richtungssignale, die den als Schmitt-Trigger ausgebildeten Schwellwertstufenpaaren 15 (für die ^-Signale) und 16 (für die Y-Signale) zugeführt werden. Am Ausgang der Schwellwertstufenpaare befinden sich bereits Digital-Signale, deren Folgefrequenz bei vorhandener Führungsstiftverschiebung gegenüber dem Detektor 8 gleich der Frequenz des Generators ist. Die Normimpulsformerpaare 1.7 (für die A"-Signale) und 18 (für die F-Signale) wandeln die zugeführten Digital-Signale in definiert breite Rechtecksignale um. Die Frequenz des Generators 1 ist gleich der zu verwendenden Schrittfrequenz für die Stellglieder 9 und 10 gewählt, die im vorliegenden Beispiel Schrittmotoren sind. Somit könnten bereits die Ausgangssignale der Normimpulsformerpaare 17 und 18 zur Ansteuerung der Stellglieder 9 und 10 verwendet werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sollen jedoch die Ansteuersignale für die Stellglieder 9 und 10 erst von den eigenen Empfängersignalen abgeleitet werden, weil durch diese Maßnahme eventuell auftretende Störungen auf der Übertragungsleitung, sofern es sich um ein Einleitungs-Übertragungssystem im Gegenbetrieb handelt, geberseitig erfaßt werden können und somit zwangläufig zu einer ungewollten Ver-Schiebung des Detektors führen. Als Folge entstehen durch die damit auftretende Relativverschiebung zwischen dem Steuerstift 2 und dem Detektor 8 neue, dieser Bewegung entgegengerichtete Steuersignale, die ebenfalls zur Übertragung gelangen und nun sowohl auf der Geberseite als auch auf der Empfängerseite die Aufzeichnungsfehler korrigieren.
Im Empfängerbetrieb werden die empfangenen Signale der Frequenzcodierstufe 20 zugeführt, die diese frequenzselektiv aufschlüsselt und in digitale Steuersignale umwandelt. Die den Bewegungen in der Plancbene zugeordneten Digitalsignale werden den Stellgliedern 9 und 10 zugeführt, während die Abhebesignale an die elektromagnetische Abhebevorichtung des Schreibstiftes 7 angelegt werden. Somit übernimmt die geberseitige Monitoranordnung die Registrierung der Empfangsinformation.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (21)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Aufnahme, Übertragung und Rekonstruktion von handschriftlichen Aufzeichnungen simultan während des Aufzeichnungiivorganges durch freies Führen eines in drei Ebenen beweglichen Steuerstiftes von Hand in der Ebene der Aufzeichnung, wodurch Stellglieder ein Nachlaufen eines im Feld des Steuerstiftes befindlichen richtungsempfindlichen Detektors veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß die bei in den Planebenen erfolgender Abweichung der relativen Stellung des Steuerstiftes in bezug auf den Detektor gewonnenen proportionalen und richtungsabhängigen Signale zugeordneten Schwellvvertstufen zugeführt werden, die bei Überschreitung eines definierten Mindestwertes je ein Digitalsignal abgeben, das in Form von niederfrequenten Schwingungszügen unterschiedlicher Frequenz unterscheidbar gemacht und anschließend getrennt oder zusammengefaßt übertragen und entweder direkt oder nach ihrer geberseitigen Entnahme und frequenzselektiver Aufschlüsselung zur Ansteuerung der Stellglieder zum Nachführen des Detektors ausgewertet werden, und daß auf der Empfängerseite die Schwingungszüge in gleicher Weise in digitale Signale zurück verwandelt und über die empfängerseitigen Stellglieder synchron einen Schreibstift bewegen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Aufhebens des Steuerstiftes in der dritten Ebene bei orthographisch bedingten Unterbrechungen der Auf zeichnung infolge Wegfall des Auflagedruckes des Steuerstiftes ein Signal gebildet wird, das ebenfalls in Form von niederfrequenten Wellenzügen übertragen wird und nach der empfängerseitigen frequenzselektiven Aufschlüsselung die Abhebefunktion des Schreibstiftes bei fortlaufender Nachführung in den Planebenen zum Aufzeichnungsträger steuert, wobei gegebenenfalls dieses Signal zu einer Umschaltung der maximalen Nachführgeschwindigkeit verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere gleichzeitig zu übertragende Signale durch nur einen niederfrequenten Schwingungszug dargestellt werden, dessen Frequenz die jeweilige Kombination kennzeichnet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei am Detektor befindlichen Meßpunkten je Ordinate ein Differenzwert der jeweils gemessenen Feldstärke gebildet wird und aus diesem in bekannter Weise richtungsabhängige Steuersignale abgeleitet werden, die nach ihrer Verschlüsselung in Form niederfrequenter Schwingungszüge übertragen werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht zulässig großem Differenzwert der Detektor-Signale infolge überhöhter Schreibgeschwindigkeit eine oder mehrere nach ihrer Ansprechempfindlichkeit gestaffelte Schwellwertstufen gesetzt werden, die entsprechend höhere maximale Nachführgeschwindigkeiten des Nachlaufsystems durch elektrische und/ oder mechanische Maßnahmen zur Rasterumschaltung auslösen, solange die zu große Abweichung vorliegt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Aufzeichnung der Steuerstift in einer definierten Ausgangsposition abgelegt wird, in die der Detektor über das Nachlaufsystem nachgeführt wird, wobei der Fangbereich der Nachlaufsteuerung durch Betätigung eines in der Ablagevorrichtung angeordneten Schalters erweitert werden kann, indem die Detektorempfindlichkeit und/ oder das vom Steuerstift ausgesendete elektromagnetische Feld vergrößert werden und/oder eine Umschaltung der Elektronik vorgenommen wird, die eine unabhängig von der Lage des Steuerstiftes erfolgende Rückführung des Detektors in d'e Ausgangsposition veranlaßt.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier äquivalenter Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens auf der Geber- und Empfängerseite.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Aufzeichnungssystem auf der Empfängerseite steuernden Signale am Ort des Empfängers gespeichert werden und mit gegebenenfalls erhöhter Geschwindigkeit dem Aufzeichnungssystem zur Rekonstruktion der Aufzeichnung zugeführt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Feld durch unmoduliertes oder moduliertes Licht dargestellt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Feld ein permanentmagnetisches oder ein magnetisches Wechselfeld ist.
11. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Geberseite mit dem Detektor ein synchron mitlaufender Monitor-Schreibstift gekoppelt ist, und daß diesem Steuersignale für eine Abhebefunktion zugeführt werden.
12. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstift Träger einer punktförmigen Lichtquelle ist und der durch das elektromechanische Nachlauf system stets in das Helligkeitsmaximum dieser Lichtquelle nachgeführte, unterhalb einer lichtdurchlässigen Aufzeichnungsplatte angeordnete Detektor aus mindestens drei lichtempfindlichen Elementen besteht, von denen jeweils zwei einer Koordinatenachse zugeordnet sind.
13. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstift Träger einer permanenten Magnetfeldquelle ist und der durch das elektromechanische Nachlaufsystem nachgeführte, unterhalb einer Aufzeichnungsplatte angeordnete Detektor aus mindestens drei magnetfeldempfindlichen Elementen besteht, von denen jeweils zwei einer Koordinatenebene zugeordnet sind.
14. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstift Träger einer magnetischen Wechselfeldquelle ist und der durch das clektromecha-
nische Nachlaufsystem nachgeführte, unterhalb rens nach dem Anspruch 11, dadurch gekeiin-
einer Aufzeichnungsplatte angeordnete Detektor zeichnet, daß die Schreibfläche der Geberanord-
aus mindestens drei magnetwechselempfindiichen nung durchsichtig ist und der geberseitige Moni-
Elementen besteht, von deien jeweils zwei einer tor-Schreibstift zur indirekten Aufzeichnung uii-
Koordmatenebene zugeordnet sind. 5 ter dem Steuerstift mitläuft.
15. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach den Ansprüchen 12 bis~14, dadurch
gekennzeichnet, daß Generator und Detektor
räumlich miteinander vertauscht werden.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 bis io
15, dadurch gekennzeichnet, daß Feldquelle und
Detektor räumlich zu einer Einheit zusammenge- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auffaßt sind und der Steuerstift einen Reflektor nähme, Übertragung und Rekonstruktion von handträgt, der das Feld dem Detektor zuführt. schriftlichen Aufzeichnungen simultan während des
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 bis 15 Aufzeichnungsvorganges. Ein solches Verfahren ist
16, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem kar- bekannt aus der deutschen Patentschrift 1 255 960. tesischen Koordinatensystem der richtungsemp- Bei diesem Verfahren ist ein von Hand frei über eine findliche Detektor aus d-tsi feldempfindlichen Karte führbares Induktionsglied vorgesehen, das in Elementen besteht, die parallel zu den Koordina- Induktionsspulen auf einem unter dem Kartentisch in tenachsen in L-förmiger Anordnung zusammenge- 20 zwei Koordinaten verfahrbaren Regelmechanismus faßt sind und von denen ein Element gemeinsam Regelspannungen erzeugt, die über Elektromotoren für Bewegungen des Steuerstiftes in X- und den Regelmechanismus veranlassen, dem Induktions-Y-Richtung verwendbar ist. glied zu folgen. Die Elektromotoren verstellen hier-
18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 bis bei Potentiometer, wodurch zwei der Verstellung 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem karte- 25 proportionale Spannungen entstehen, die einem, gesischen Koordinatensystem jeweils zwei feldemp- gebenenfalls weit entfernt vom Aufzeichnungstisch findliche Elemente kreuzweise oder rechtwinklig aufgestellten Z-F-Schreiber zugeführt werden, wo die zueinander, parallel zu den Koordinatenachsen, Informationen aufgezeichnet werden. Dieses Gerät zusammengefaßt sind. kann zur Wiedergabe der ausgegebenen Informatio-
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, da- 30 nen genutzt werden, doch kann auch ein und derdurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des me- selbe Apparat jeweils auf Ausgabe und Wiedergabe chanischen Nachlauf systems Schrittmotoien vor- umgeschaltet werden. Durch Betätigung eines Druckgesehen sind und daß die Aufzeichnungsfläche in schalters am Induktionsglied kann das gesamte Form eines Koordinatenschreibers ausgebildet Nachlaufsystem iFunktionell abgeschaltet werden.
ist. 35 Auf ein solches Verfahren, bei dem ein in drei
20. Vorrichtung zur Durchführung des Verfab- Ebenen beweglicher Steuerstift in der Ebene der rens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, Aufzeichnung frei geführt wird, wodurch Stellglieder daß pro Koordinatenachse mehrere Motore mit ein Nachlaufen eines im Feld des Steuerstiftes beunterschiedlichen Antriebsgeschwindigkeiten, be- findlichen, richtungsempfindlichen Detektors veranrogen auf die Nachführgeschwindigkeit des 40 lassen, bezieht sich die Erfindung, jedoch auf eine Nachlaufsystems, vorhanden sind, von denen ent- Lösung, welche die dem bekannten System anhaftenweder einer oder mehrere den Antrieb gleichzei- den Unvollkommenheiten weitgehend ausschließt, tig übernehmen. Die bekannte Lösung ist insofern eingeschränkt, als
21. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- sie den Nachführvorgang mit analogen Mitteln löst rens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, <\r und somit temperatur-, alterungs- und toleranzabdaß die Befehle für die empfängerseitigen Ge- hängige Fehlerquellen nicht vermeiden kann, darüber schwindigkeitsumschaltungen durch kurze, zu- hinaus zur digitalen Darstellung zusätzlich Analogsammenhängende, niederfrequente Schwingungs- Digital-Wandler benötigt, die zumindest in ihrem züge mit vorgegebener Frequenz zu übertragen Analogteil weitere Fehlerquellen der vorgehend gesind. 50 nannten Art aufweisen und außerdem einen zusätzli-
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