DE214915C - - Google Patents

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DE214915C
DE214915C DENDAT214915D DE214915DA DE214915C DE 214915 C DE214915 C DE 214915C DE NDAT214915 D DENDAT214915 D DE NDAT214915D DE 214915D A DE214915D A DE 214915DA DE 214915 C DE214915 C DE 214915C
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Germany
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cards
card
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nozzle
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/38Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which the magazines are horizontal

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 214915 — KLASSE 436. GRUPPE
... DANIEL KLÜVER in WILMERSDORF b. BERLIN.
und pneumatischer Ausgabevorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Auswahlselbstverkäufer mit hinter einem Schaufenster sichtbar angeordneten Karten und pneumatischer Ausgabevorrichtung der Karten..-'. Von den bekannten Auswahlselbstverkäufern, welche eine pneumatische Ausgabevorrichtung haben, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die einzelnen Ausgabewerke unabhängig voneinander außerhalb des. Schutzgehäuses des ίο Selbstkassiererwerkes angeordnet sind und durch getrennte Schlauchleitungen mit den Bohrungen einer Teilscheibe in Verbindung stehen,. wobei die'-.Düse einer beweglichen Schlauchleitung der Luftpumpe nach Wahl.auf die einzelnen Bohrangen der Teilscheibe eingestellt werden kann. Durch diese Anordnung wird ein leichtes Auswechseln und Nachfüllen der einzelnen Abgabewerke ohne jede Störung des Gesamtapparates ermöglicht. Zugleich wird dadurch auch ein. leichter Einbau der Abgabewerke in einem.gemeinsamen Schaufenster möglich.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. , ... .'.'.... ..... ...
Es zeigt: ■ .
Fig. ι die Seitenansicht einer Abgebekassette, Fig. 2 die Vorderansicht der Abgebekassette,
Fig. 3 eine Seitenansicht mit teil weisem Schnitt des Selbstkassiererwerkes,
Fig. 4 die Vorderansicht des Selbstkassiererwerkes mit einem Vierter der äußeren Anzeigevorrichtung,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt der Abgebekassette. Die
Fig. 6 bis 8 zeigen' Einzelheiten der Abgebevorrichtung. .
Das ,Selbstkassiererwerk besteht aus einer ' Luftpumpe a, die bei einmaliger Drehung der Achse . b durch ein Triebwerk ν eine wechselweise Saug- und Druckluftwirkung hervor-' bringt. Durch eine Schlauchleitung j> wird die Luft in die Düse c geleitet, welche in dem mittels der Welle e drehbaren Hebel d achsial verschiebbar ist. Der Öffnung der Düse gegenüber sind am Rande der feststehenden Platte f Löcher g g?bohrt, .welche der Düse entsprechend versenkt und so dicht aneinandergereiht sind, daß eine Senkung sich an die andere anschließt. Auf der Rückseite 'der Platte wird jede Bohrung mittels eines Schlauches oder einer dünnen Röhre mit einer Abgebekassette verbunden. Zum Auslösen des Triebwerkes ist die Klinke in bekannter Weise mit einer Münztasche versehen. Die Düse c kann mittels des.Zeigers t und der Skala ύ nach Wahl auf ein Bohrloch g eingestellt werden. Um eine luftdichte Verbindung der durch, den Zeiger t eingestellten Düse mit der Teilscheibe zu bewirken, wird die : Düse durch eine Gabel s und durch eine auf der Achse e verschiebbare Hülse w, auf die ein von der Kurvenscheibe k gesteuerter Hebel m einwirkt, nach Auslösen des Triebwerkes υ in die Senkung gedrückt. Die Hülse w steht unter Wirkung der Druckfeder r. Die Teilstriche der Skala entsprechen der Anzahl und Stellung der Bohrlöcher der Platte /. Die Teilstriche sind wiederum mit gleichen sichtbaren Zeichen
(Nummern) gemäß der Bezeichnung der betreffenden Abgebekassetten versehen. Um ein Verdrehen des Verbindungsschlauches p zu verhüten, ist bei q (Fig. 3) an der Teilscheibe ein Anschlag für den Zeiger t.
An geeigneter Stelle des Fensters wird durch
. ein Bohrloch in der Glasscheibe die Achse e mit dem Zeiger t verbunden. Das Werk bleibt also innerhalb des Schaufensters. Der Zeiger ist allein dem Käufer. erreichbar. Das Zifferblatt ist durch die Glasscheibe sichtbar; der Münzeneinwurf befindet sich im Rahmen des Fensters in unmittelbarer Nähe. Die Abgebebehälter werden unmittelbar hinter und innerhalb der
15. Glasscheibe aufgestellt. Die Äusfallöffnung der Karten führt am unteren Rande des Fensters nach außen.
Das Abgeben der einzelnen Karte aus der Kassette erfolgt durch Hervorschieben aus der vorderen. Umrahmung. Die Karten werden in der Kassette durch den Rahmen 1 gehalten. Gegen die Rückseite der letzten Karte drückt mittels der Feder 4 eine Platte 3 (Fig. 5). Der Rahmen 1 läßt die Karten an den senkrechten.
Seiten frei (Fig. 2). Die obere wagerechte Seite des Rahmens überdeckt mit der einen Hälfte die Karte (Fig. 5) und reicht mit der anderen Hälfte über den Rand der Kassette. Die untere wagerechte Seite des Rahmens läßt an sich die Karte frei, hat jedoch, zum Halt für die Karte eine schmale, drehbar gelagerte Leiste 6 (Fig. 5). Diese Leiste ist messerscharf und wird durch eine Feder gegen den Kartenstapel gedrückt. Das Herausziehen der vordersten Karte des Stapels aus den wagerechten Halteleisten wird durch zwei seitlich gelagerte, auf den Achsen 11 verschiebbare Greifer 2 bewirkt, die mittels einer gezahnten Leiste 10 auf den Kartenrand einwirken und in nachstehend beschriebener Weise gesteuert werden. Die Anordnung ist δι den Fig. 6 bis 8 dargestellt. Die Bewegung der Greifer 2 geht von dem Steuerkolben 9 aus, an den die Greifer angelenkt sind. Jeder Greifer bewegt sich auf seiner Achse 11 frei und besitzt einen Kopf 12, welcher von einer Feder 13 niedergedrückt wird. Die Feder ist an einem mit dem Greifer 2 sich auf der Gleitachse 11 bewegenden Ringe 16 befestigt. Der Ring 16 stellt an sich die Verbindung der Greifer zum ■ 50 Steuergelenk her.
Durch die Feder 13 wird der Greifer 2 für gewöhnlich von der Karte abgehoben gehalten. Dem Kopfe 12 ist eine von der Kassette vorspringende Führungsbahn 15, 14 vorgelagert. Der eine Teil 15 ist drehbar und steht unter Federwirkung, während der andere Teil 14 feststehend angeordnet ist. Die Trennungsfuge zwischen den Teilen 14 und 15 verläuft schräg (Fig. 6).
Die Ausgabe der Karte verläuft in nachstehender Weise:
Bei der Saugbewegung des Pumpensystems α, 9 schreitet der Greifer 2 in der in Fig. 6 durch Pfeil angedeuteten Richtung vor und drückt den Teil 15 zurück. Alsdann läuft der Kopf 12 auf die Schräge des feststehenden Teiles 14 auf, wodurch der Greifer 2 um die Achse 11 gedreht und allmählich gegen den Kartenstapel gedrückt wird. Bei seiner weiteren Vorwärtsbewegung schiebt der Greifer 2 die Karte in der Richtung des Pfeiles 7 (Fig. 5) vor, so daß sie von der Haltplatte 6 befreit wird. Der Kopf 12 wird hierbei von der Schmalseite (Kante) der Leiste 14 geführt. Jetzt beginnt die Druckbewegung des Pumpensystems a, 9. Hierbei gleitet der Kopf 12 auf der Schmalseite der Leiste 14 und der Schmalseite der inzwischen vorgeschnellten drehbaren Leiste 15 zurück, so daß der Greifer 2 stets gegen die Karte gedrückt ist. Die Karte wird deshalb in Richtung des Pfeiles 8 (Fig. 5) mitgenommen und gleitet über die Platte 6 und die untere Randleiste 1 hinweg. Schließlich gleitet der Kopf 12 von der Leiste 15 ab, so daß die Feder 13 den Greifer 2 wieder von dem Kartenstapel abhebt, worauf die vorgeschobene Karte in Richtung des Pfeiles 8 ausfallen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Auswahlselbstverkäufer mit hinter einem Schaufenster sichtbar angeordneten Karten und pneumatischer Ausgabevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abgebewerke für die Karten unabhängig voneinander außerhalb des Schutzgehäuses des Selbstkassiererwerkes angeordnet sind, und durch getrennte Schlauchleitungen mit den Bohrungen (g) einer· Teilscheibe (f) in Verbindung stehen, wobei die Düse (c) einer beweglichen Schlauchleitung (p) der Luftpumpe des Selbstkassiererwerkes nach yv Wahl auf die einzelnen Bohrungen der Teilscheibe eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT214915D Active DE214915C (de)

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DE (1) DE214915C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5707293A (en) * 1969-04-16 1998-01-13 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Slide type universal joint

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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