DE214766C - - Google Patents

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DE214766C
DE214766C DENDAT214766D DE214766DA DE214766C DE 214766 C DE214766 C DE 214766C DE NDAT214766 D DENDAT214766 D DE NDAT214766D DE 214766D A DE214766D A DE 214766DA DE 214766 C DE214766 C DE 214766C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/024Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type
    • G05D23/025Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type the sensing element being placed within a regulating fluid flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Ma hczficfyw cfa fet ι l'cri η ta.
wliH|L'j"iicjfc be
fill·
j Gegenstand der Erfindung ist ein thermo-
• ■ ■ statischer Regler mit zwei gleichachsig inein-J; ' ander angeordneten Rohren von verschiedenem ! I Ausdehnungskoeffizienten und mit einem durch !■ ' 5 den Unterschied in der Ausdehnung beider
Rohre gesteuerten Einlaßventil. Gegenüber i ι den bekannten thermostatischen Reglern, bei
; ; denen sowohl der Ausdehnungskörper als auch
■ \. ■ das vom Dampf durchflossene Rohr in dem !· .' ίο der Ausdehnungskörper liegt, mit einer Fläche j : , von der atmospärischen Luft bestrichen wird, ) I besteht hier die neuartige Anordnung darin,
'; i . daß je eine Fläche sowohl des inneren wie des äußeren Rohres der Atmosphäre ausge-
■ j 15 setzt ist, während die andere Fläche dem
• Heizmittel ausgesetzt ist. Hiermit wird bezweckt, jedes von den beiden Rohren den gleichen Temperaturänderungen sowohl des Heizmittels als auch der Atmosphäre auszu-
ao setzen.
Fig. ι zeigt im senkrechten Schnitt nach I-I der Fig. 2, in der Pfeilrichtung gesehen, und Fig. 2 in der Endansicht eine Ausführungsform einer Heizvorrichtung gemäß dieser
25 Erfindung, während Fig. 3 im wagerechten Schnitt eine der Fig. 1 ähnliche, aber etwas geänderte Ausführungsform zeigt.
Nach Fig. 1 und 2 ist eine r'ohrförmige Heizkammer 1 an ihrem einen Ende durch
30 einen mit Dampfeinlaß 3 ausgestatteten Deckel 2 und das andere Ende durch einen mit Auslaßöffnung 5 versehenen Deckel 4 ab
geschlossen. Innerhalb des Rohres 1 befindet sich ein zweites Rohr 6 von · einem Metall, dessen Ausdehnungskoeffizient ein höherer als der des Rohres 1 ist. Das eine Ende des Rohres 6 ist an dem Deckel 4 mittels einer Buchse 7 befestigt, während das andere Ende längsweise.'beweglich in Führungen 8 des Deckels 2 ruht. Auf ein äußeres Gewinde der Buchse 7 ist eine in den Deckel 4 eingesetzte oder an diesem angearbeitete, mit Innengewinde versehene Hülse 9 geschraubt. · Mittels eines an der Buchse 7 vorgesehenen Handgriffes 10 läßt sich diese Hülse drehen und dadurch die Lage des inneren Rohres 6 innerhalb des Heizrohres 1 zu einem weiter unten zu erläuternden Zweck ändern. Zur ; Begrenzung der Drehbewegung des Handgriffs 10 dienen Anschläge 11, die mit einem Vorsprung 12 dieses Handgriffs zusammenwirken. An der inneren Mündung der Einlaßöffnung 3 befindet sich ein Ventilsitz 13 für ein Ventil 14, und dieses befindet sich in einem an dem . Rohr 6 angebrachten Stöpsel 15. Eine Feder 16 drückt das Ventil 14 nach außen. Demnach kann das Ende des Rohres 6 sich jeder- ,■; zeit und ohne Rücksicht darauf, ob das Ventil sich auf seinem Sitz befindet oder _ nicht, auf diesen zu bewegen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Nach der Zeichnung ist der Handgriff 10 so gedreht worden, daß er das Rohr 6 innerhalb des Heizrohres' I1 in solche Lage ge-
bracht hat, daß, wenn das Heizrohr die für dieses festgesetzte Höchsttemperatur erreicht hat, das Ventil vermöge der ungleichartigen Ausdehnung der Rohre 6 und ι sich gegen S seinen Sitz 13 legt und den Dampfeinlaß absperrt (Fig. 1). Geht nun die Temperatur des Heizrohres unter den vorher bestimmten Höchstwert herab, dann zieht sich das Rohr 6 in höherem Maße zusammen als das Rohr 1 und entfernt somit das Ventil 14 wieder von seinem Sitz 13, so daß Dampf durch die Einlaßöffnung 3 eintreten kann. Sobald dieser Dampf die Temperatur des Heizrohres auf Höchstwert gebracht hat, veranlaßt die entsprechend größere Atisdehnung des Rohres 6
abermals ein Schließen des Ventils 14. ..■"■' Abdampf und Kondenswasser treten aus dem Heizrohr durch die Öffnung 5 aus.
Soll der Dampfeinlaß schon abgesperrt wer-20· den, wenn das Heizrohr eine niedrigere als die vorher bestimmte Höchsttemperatur erreicht hat, dann dreht man den Handgriff in der Richtung des Uhrzeigers (in bezug auf Fig. 2) herum, wodurch dann vermöge des Schraubengewindes und der Buchse 7 die Lage des Rohres 6 so geändert wird, daß dessen freies Ende dichter an den Ventilsitz 13 zu liegen kommt; mithin bedarf es bei dieser Lage nicht- einer so großen Verlängerung des Rohres 6 wie vorher, um das Ventil 14 zu schließen, und dieses gelangt somit schon bei Erreichung einer niedrigeren als der Höchsttemperatur zum Abschluß. Dreht man den Handgriff 10 so weit herum, bis sein Vorsprung 12 gegen den unteren Anschlag 11 zur Anlage kommt, dann tritt das'-'freie Ende des Rohres 6 so nahe an den Ventilsitz 13 heran, daß das Ventil 14 sich schon bei einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur, beispielsweise bei der Temperatur der Außenluft, gegen seinen Sitz legt; infolgedessen wird dann der Dampfzutritt zu dem Heizrohr vollständig abgesperrt, es sei denn, daß die Temperatur des Heizrohres ' eine ungewöhnlich niedrige wird.
Wie ersichtlich, steht das Innere des Rohres 6 in freier Verbindung mit der Atmosphäre durch die Buchse 7, so daß also jedes von den beiden Rohren denselben Temperaturänderungen sowohl des Dampfes wie der Luft ausgesetzt ist. Das ist von Wichtigkeit, da sonst das thermostatische Paar die Stellung des Ventils nicht rasch verändern würde, wie dies zur Aufrechterhaltung der gewünschten Temperatur nötig ist.
Obwohl die beschriebene Heizvorrichtung insbesondere für die Verwendung bei Dampf von atmosphärischem Druck bestimmt ist, läßt sich natürlich auch Dampf von höherem Druck verwenden, wenn man den Auslaß 5 verschließt oder dort einen Kondenswasserableiter anschließt.
Fig. 3 zeigt die Erfindung in ihrer Anwendung bei einer Heizanlage, bei welcher der Dampf bei Niederdruck einen fortwährenden Kreislauf durch Heizrohrleitungen hindurch vollführt. Aus der Strahldüse 17 tritt der Dampf in eine Mischdüse 18, die durch einen Kanal 19 mit dem Raum 20 am Ende des Heizrohres 1 in Verbindung steht. Aus dem sich erweiternden Teil der Mischdüse strömt der Dampf durch die Heizleitung der Anlage, deren Verlauf durch die gestrichelte Linie 21 angedeutet ist, nach dem anderen Ende des Heizrohres 1. Das Kondenswasser entweicht durch die Öffnung 22 ins Freie.
Bei. dieser Anordnung bildet das Heizrohr 1 einfach einen Teil eines thermostatischen Reglers und braucht nicht durchaus das Hauptheizorgan der. Anlage zu sein.
Zur Vereinfachung der Fabrikation sind die Ventilanordnungen etwas vereinfacht, indem das Ventil 14 auf eine Stange 23 einwirkt, deren Ende mit einem am Dampfeinlaß vorgesehenen Ventilsitz 13 zusammenwirkt. Diese Stange 23 wird durch eine Feder 24 in Berührung mit dem Ventilzapfen 14 gehalten.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform der Heizvorrichtung weicht von der Wirkungsweise der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform nicht ab, denn auch bei ihr ist das öffnen und Schließen des Ventils abhängig von der Temperatur der Rohre 1 und 2 sowie von der Stellung des Handgriffes 10.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    95
    Thermostatischer Regler mit zwei gleichachsig ineinander angeordneten Rohren von verschiedenem Ausdehnungskoeffizienten und mit einem durch den Unterschied in der Ausdehnung der beiden Rohre gesteuerten Einlaßventil, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Fläche sowohl des inneren (6) wie des äußeren Rohres (1) der Atmosphäre und die andere Flächendem Heizmittel ausgesetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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