DE214569C - - Google Patents

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DE214569C
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Germany
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switch
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/04Cases; Covers

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JYI 214569-KLASSE 21c. GRUPPE
EMIL NEUDORFFER in STUTTGART.
Installationsschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent 177662 bekannt gewordenen Drehschalter. Bei dem neuen Schalter befindet sich die Kontaktfeder nebst Kontaktplatte in einem besonderen Raum, dem Schalterraum, ebenso sind die Anschlußkontaktklemmen für die von außen durch einen weiteren getrennten Raum zugeleiteten Drähte und deren Eintritt je in einem weiteren abgesonderten Raum untergebracht. Durch die Verlegung dieser verschiedenen Kontakte in gesonderte, voneinander getrennte Räume ist das Eintreten von Störungen durch Kurzschluß usw. vermindert. Namentlich können Störungen, wie sie durch das Lösen von Draht oder sonstigen Metallteilen leicht eintreten, nicht mehr vorkommen. Endlich ist durch die neue Anordnung ermöglicht, den Schalter mittels einer besonderen Porzellan- o. dgl.
Unterlagscheibe und Gummiringeinlage gegen die Wand wasserdicht abzuschließen. Der Schalter ist damit überhaupt vollständig abgeschlossen und kann als wasserdichter Schalter Verwendung finden. Dies wird nicht nur durch die Trennung von Anschluß- und Schalterraum ermöglicht, sondern insbesondere auch durch die Anordnung eines besonderen Raumes zum Einführen der Drähte, d. h. durch Anordnung einer Zwischenwand zwischen diesem Raum und dem Schalterraum, während dies bei den bisher gebräuchlichen Schaltern nicht der Fall ist.
Weiterhin sind bei dem neuen Schalter die Anschlußkontaktklemmen direkt über den Kontaktplatten und den Schleifkontakten angeordnet, so daß die ersteren neben der Zu-
leitung des Stromes gleichzeitig die Befestigung der Kontaktplatten bewirken, während bisher diese Kontakte nebeneinander angeordnet waren.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnungsbeilage in einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι zeigt einen achsialen Vertikalschnitt durch den Schalter,
Fig. 2 eine um go° versetzte Ansicht desselben.
Fig. 3 ist eine Ansicht von unten in den Schalterraum, während
Fig. 4 eine Draufsicht des Anschlußraumes bei geschnittenem Gehäuse darstellt.
Der Apparat besteht aus dem Sockel a, in welchem sich der Schalterraum η befindet. Dieser Sockel α ist auf eine an der Wand zu befestigende Unterlagscheibe c aus Porzellan o. dgl. aufgesetzt bei Zwischenlage eines Abdichtungsringes d, z. B. aus Gummi. Weiterhin ist der Schaltersockel α von einem Deckel b überdeckt, welcher den Anschlußraum I aufnimmt.
In dem Schalterraum η befindet sich der bekannte Schleifkontakt e, der mit den Kontaktplättchen q zusammenarbeitet und auf einer mit Griff g versehenen Achse/ geführt ist, sowie mit Hilfe von Nocken i in der bekannten Weise zur Drehung gebracht wird, welche an den Bunden h und k von Achse/ und Feder e vorgesehen sind.
Gemäß vorliegender Erfindung ist nun in diesem Schalterraum η lediglich die Kontaktfeder e untergebracht und die Kontaktplatten q, während für den Anschluß der Leitungsdrähte
an die Kontaktklemmen m der abgesonderte Raum I dient. Die Kontaktklemmen m liegen demnach ebenfalls für sich in einem besonderen Raum, und zwar direkt über den Konplatten und Federn e, wobei sie gleichzeitig zur Befestigung der Kontaktplatten q verwendet sind. Zum Einführen der Leitungsdrähte in den Anschlußraum und zu den Kontaktklemmen m ist ein dritter Raum ο vorgesehen,
ίο der mit dem Anschlußraum I durch einen Kanal p in Verbindung steht, dagegen vom Schalterraum durch eine Wandung getrennt ist. Eine Störung durch etwa in dem einen Raum losgelöste Teile kann demnach nicht stattfinden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Installationsschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalterraum in dem aus einem einzigen Stück bestehenden Sockel des Schalters liegt und nach allen Seiten vollkommen abgeschlossen ist, wobei sich in dem Sockel, vom Schalterraum durch die ununterbrochene Seitenwandung getrennt, ein Rohreinführungsraum befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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