DE214263C - - Google Patents

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DE214263C
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tube
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F9/00Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
    • F28F9/02Header boxes; End plates
    • F28F9/04Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates
    • F28F9/06Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by dismountable joints
    • F28F9/10Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by dismountable joints by screw-type connections, e.g. gland

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 214263 KLASSE 17/. GRUPPE
RICHARD LIPPMANN in PETERSBURG.
Kühl- bzw. Heizrohr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1909 ab.
Der Erfindungsgegenstand verfolgt den Zweck, bei Röhrenapparaten, wie z. B. Oberflächenkondensatoren und Vorwärmern, seien es nun neu herzustellende oder bereits vorhandene, eine große Heizfläche in einem gewissen bestimmten Raum unterzubringen. Insoweit es sich beispielsweise um Oberflächenkondensatoren handelt, ist dies von ganz besonderer Bedeutung für Turbinenkondensatoren, bei
ίο denen sich der Kondensator im Keller unter der Turbine befindet. Der Raum im Keller ist in der Regel sehr beschränkt, aber trotzdem muß in der Mehrzahl der Fälle ein Kondensator mit großer Kühlfläche untergebracht werden können, weil Dampfturbinen bekanntlich mit hohem Vakuum arbeiten. Es ist aber, da der Erfindungsgegenstand auch bei ■ bestehenden Kondensatoren angewendet werden kann, nunmehr möglich, die Kühlfläche des Kondensators einer vorhandenen Kondensationsanlage bedeutend zu vergrößern, so daß die Turbine mit demgemäß besserem Vakuum, . also dementsprechend wirtschaftlicher arbeiten kann. Für andere Röhrenapparate, wie z. B.
Vorwärmer, hat dies ebenfalls sinngemäße Bedeutung.
Das den Erfindungsgegenstand bildende neuartige Rohr ist ein Doppel- oder Mehrfachrohr, d. h. es besteht aus zwei oder mehr, und zwar parallelen Teilen, die in der Gebrauchslage zwischen sich mindestens einen Durchströmspalt und mit diesem zusammen im Querschnitt einen Kreis bzw. eine Kreisfläche bilden.
In der beiliegenden Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Doppelkühl- bzw. Heiz
rohr gezeigt. Dasselbe besteht hier aus den beiden parallelen Teilen α und b, die an den Enden durch Verbindungsstücke f vereinigt sind, um den zwischen den Rohren α und b gebildeten Durchströmspalt c nach den Rohrenden hin abzuschließen. Die Rohrboden d und e sind natürlich, wie stets, mit einer ganzen Anzahl von Löchern versehen, die bei der bisherigen Ausführung solcher Röhrenapparate kreisrunde Rohre aufnehmen. Nach dem Erfindungsgegenstand gehören jetzt aber mindestens zwei Rohre zu jedem Loch eines Rohrbodens, Und' zwischen den beiden Rohrboden bilden diese Rohre den Durchströmspalt c, innerhalb dessen dasjenige Medium, dessen Wärme ausgeglichen oder übertragen werden soll, nun in genau derselben Weise mit dem Gegenmedium in Berührung kommt, wie es an den kreisbogenförmigen Außenwänden der Rohre der Fall ist. Denkt man sich diese Doppel- oder Mehrfachrohre bei einem Oberflächenkondensator verwendet, und zwar beispielsweise einem solchen, bei dem der Dampf die Röhren umgibt, das Kühlwasser also die Röhren durchfließt, so gehören nun die Begrenzungswände der Durchströmspalte c ebenfalls zur Kühlfläche, und man ersieht aus Fig. 4 aufs deutlichste, daß die Kühlfläche wesentlich vergrößert worden ist. Unter sonst normalen Umständen beträgt die Vergrößerung bei Doppelrohren der als Beispiel gekennzeichneten Art etwa 45 bis 55 Prozent.
Es ist kein unbedingtes Erfordernis, daß die Begrenzungswände der Durchströmspalte c flach oder gerade und parallel zueinander gerichtet sind, vielmehr können diese Wände
eine geringe Biegung nach innen haben, so daß sie in diesem Falle dem etwaigen inneren Gegendruck besser zu widerstehen vermögen. Auch ist es nicht erforderlich, daß die Kanten zwischen den Begrenzungswänden der Durchströmspalte und den kreisbogenförmigen Außenteilen der Rohre scharf· sind, vielmehr können auch hier gekrümmte Übergänge vorhanden sein. Außerdem ist es, wie schon oben angedeutet, keine Notwendigkeit, daß die Rohrteile α und b, schon bevor man sie in die Gebrauchslage bringt, durch Zwischenstücke nach Art von / fest miteinander vereinigt sind,, vielmehr ist es ohne Schwierigkeit möglich, insbesondere wenn man die Abdichtung, wie in dem in Fig. 2 als Beispiel gezeigten Fall, mittels Stopfbüchsen bewirkt, diese so auszubilden, daß sie auch den Durchströmspalt nach den Rohrenden hin schließen.
Da man nun, wie eingangs gesagt, mit Hilfe dieser Doppel- oder Mehrfachrohre eine wesentlich größere Heiz- oder Kühlfläche auf irgendwelchem bestimmten Raum unterbringen kann, so ergibt sich jetzt die Möglichkeit, den betreffenden Röhrenapparat, der eine bestimmte Heiz- oder Kühlfläche erhalten muß, entweder kürzer zu machen als vorher, also bei gleichem Querschnitt, oder aber ihm einen geringeren Querschnitt zu geben, oder schließlich die Verminderung nach beiden Richtungen hin sich erstrecken zu lassen. Die Anpassungsfähigkeit an gegebene Raumverhältnisse wird also ebenfalls wesentlich erhöht.
Zu erwähnen ist nun noch die weitere Wirkung aus dieser Rohr teilung, daß die Ausnutzung des wärmeaufnehmenden Mediums, im Falle von Kondensation also des Wassers, eine ebenfalls bessere als bisher ist. Es hat dies seinen Grund darin, daß der Wasserkern oder die Wasserseele, wie er bzw. sie sich in der Mitte eines kreisrunden Rohres findet, bei dem neuen Rohr nicht mehr vorhanden ist. Zwischen der kreisbogenförmigen Außenwand und der flachen oder schwach gewölbten Innenwand eines solchen Rohrteiles, wie a oder b, kann von einem Wasserkern o. dgl. nicht mehr die Rede sein, denn in derjenigen Entfernung von der kreisrunden Wärmeaustauschfläche, wo früher eine Wasserseele vorhanden sein konnte, die wegen ihrer verhältnismäßig großen Entfernung von der genannten Fläche eine gehörige Erwärmung des Wassers verhinderte, findet sich jetzt die neu hinzugekommene Wärmeaustauschfläche selbst, so daß das Kühlwasser jetzt besser ausgenutzt wird.
In bezug auf Fig. 4 sei noch erwähnt, daß hier nur eine beispielsweise gegenseitige Anordnung der Rohre in bezug auf die Lage des Durchströmspaltes gezeigt ist. Man kann die Rohre offenbar so drehen, daß die Durchströmspalte hintereinander bzw. in einer Reihe liegen, man kann aber auch jede beliebige andere Lage wählen, z. B. sogar so, daß überhaupt keine Wahl in bezug auf irgendwelche bestimmte Lage der Durchströmspalte zu finden ist. Zweckmäßig wird man aber die Rohre so anordnen, daß, insoweit beispielsweise Dampf seitlich gegen die Rohre strömt, der Durchströmspalt jedes Rohres dann in dieser Strömungsrichtung liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kühl- bzw. Heizrohr, bestehend aus mindestens zwei parallelen Teilrohren mit dazwischen gebildetem, über die ganze Nutzlänge sich erstreckendem Durchströmspalt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT214263D Active DE214263C (de)

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DE (1) DE214263C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5178247A (en) * 1990-05-11 1993-01-12 Luwa Bahnson, Inc. Raceway for supporting and guiding a power chain

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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