DE2142016C3 - Regeleinrichtung für einen Durchlauferhitzer - Google Patents
Regeleinrichtung für einen DurchlauferhitzerInfo
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Description
wählerventil versehene Umgehungsleitung angeord-45 net ist.
Auf diese Weise wird dem Durchlauferhitzer beim
Öffnen des Zapfventils auf jeden Fall eine Mindestwassermenge zugeführt, die zum Ansprechen der
Wassermangelsicherung ausreicht und durch den er-50 sten Wassermengenregler bestimmt wird. Der zweite
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrich- Wassermengenregler hat auf die durchfließende Wastung
für einen Durchlauferhitzer mit im Wasserweg sermenge zunächst kernen hinfluß. Durch dasTemhintereinanderliegenden,
von einer Wassermangels^ peraturwählerventil kann die durchfließenüe Wasserehcrung
unabhängig arbeitenden Wassermengenreg- menge dann stetig geregelt verändert werden. Der
lern, von denen ein erster eine Mindestwassermenge 55 zweite Wassermengenregler begrenzt die gesamte
und ein zweiter eine größere Wassermenee einregelt. durchfließende Wassermenge.
Der Durchlauferhitzer kann dabei ein Tnit Gas, öl Um dem Erhitzer auch Kaltwasser in geregelter
oder Elektrizität beheiztes Gerät sein, das das Was- Menge entnehmen zu können, kann vorgesehen wcrser
unmittelbar erhitzt. Hs kann sich aber auch um den, daß zwischen dem ersten und dem zweiten Waseinen
Umlaufwasseierliitzer handeln, der Umlauf- 60 sermengenregler eine Kaltwassei/apfleitung angeordwasser
für Heizzwecke erwärmt und einen Wärme- net ist. Es kann aber auch vor dem zweiten Wassertauscher
für Brauehwasserbehei/img enthält, mengenregler ein eine gegenüber dem zweiten W'as-Bei
bekannten gasbeheizten Durchlauferhitzern sermengenregler größere Wassermenge einregulierenwird
die Wassermenge durch einen Wassermengenreg- der dritter Wassermengenregler angeordnet sein. Mit
ler konstant gehalten, dessen Drosselkörper von der 65 Vorteil ist dann die Kaltwasseizapflcitiing zwischen
Membran der Wasseimangelsicherung gesteuert ist. dem zweiten und dem dritten Wassermengenregler
Da bei einem gasbeheizten Gerät jedoch eine Lang- angeordnet. samzündvorrichtung vorgesehen ist, d. h. eine Mem- Die Wassermengenregler können in einer von dem
Gerät getrennten Steuereinheit angeordnet sein. Dabei kann die Steuereinheit außerdem eine an sich bekannte,
durch Differenzdruck die Energiezufuhr steuernde Venturidüse enthalten, wobei diese eine
Umgehungsleitung aufweist.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand einiger Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen gasbeheizten Durchlauferhitzer mit · einer Regeleinheit, '
F i g. 2 eine Regeleinheit,
F i g. 3 und 3 a den beispielsweise verwendeten Wassermengenregler in Vorderansicht und im
Schnitt,
F ■ g. 4 eine Regeleinheit anderer Ausfühi ur>g,
F i g. 5 einen zu Heizzwecken dienenden Umlauferhitzer
mit Gebrauchswasserbereiter und einer Regeleinheit.
In F i g. 1 besteht der Durchlauferhitzer aus der
Wassermangelsicherung I mit Brenner 2 und dem Wärmetauscher 3. Das Kaltwasser wird dem Erhitzer
über die Leitung 4 zugeführt und über die Leitung 5 zum Zapfventil 6 geleitet. Die Stell- und Regelglieder
für das Wasser sind im Ausführungsbeispie! getrennt vom Erhitzer angeordnet und zu einer »Steuereinheit«
7 vereinigt. Eine solche ist in Fig. 2 deutlicher dargestellt.
Der Kaltwasseranschluß in Fig. 2 erfolgt im Stutze
η 8, in welchem ein Sieb 9 vorgesehen ist. Bei geöffnetem
Zapfventil 6 und geschlossenem Temperahirwähierventil
IO durchfließt Wasser zunächst den Wassermengenregler 11 und gelangt in die Kammer
12. Dann durchfließt es den Wassermengenregler
13, der es auf die kleinste von der Venturidüse 14 bestimmte Menge, die Heißwassermenge, drosselt.
Der an der Venturidüse erzeugte Differenzdruck wird über die Rohre 15 und 16 auf den Wasserschalter
17 übertragen, wodurch der Brenner 2 in bekannter Weise in Betrieb geht. Von der Venturidüse 14
aus gelangt das Wasser über den Stutzen 18 und die Leitung 4 zum Wärmetauscher 3 und wird als Heißwasser
am Zapfventil 6 entnommen.
Um Warmwasser geringerer Temperaturerhöhung zu entnehmen, wird das Temperaturwählerventi! 10
geöffnet, so daß nun auch Wasser aus der Kammer 12 bei Umgehung der Venturidüse 14 unmittelbar in
den Stutzen 18 gelangt. Die gesamte, die Venturidüse durchfließende und dieselbe umfließende Wassermenge
wird vom Wassermengenregler 11 geregelt. Die Differenzdruckabnahme kann auch an den Stutzen
IS' und 16' erfolgen. Anstatt dem Wassermengenregler
13 den Wassermengenregler Il vorzuschalten, kann in die Umgehungsleitung 10' des Temperaturwählerventils
IO ein Regler für die Umgehungswassermenge gelegt werden, so daß dann beide parallel
zueinander angeordnet sind.
Die Regeleinheit nach Fig. 1 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 noch durch folgendes:
An die Kammer 12 kann über die Kaltwasserzapfleitung 25 (Fig. 1) das Kaltwasserzapfventil 26 angeschlossen
werden. Die Größe dieser Menge bestimmt der Wassermengenregler 11. Diese Anordnung
hat den Vorteil, daß durch die automatische Begrenzung dieser Kaltwassermenge die sonst auftretenden
Geräusche vermieden werden. Die Mengen S5
des der Kammer 12 entnehmbaren Kaltwassers, die von dem Wassermengenregler 11 bestimmt wird, entspricht
der Nennwassermuige des Erhitzers nach
Fig. 1.
Im Bedarfsfalle kann jedoch wie bisher über eine
Leitung 27 ungeregeltes Kaltwasser entnommen werden.
Soll die entnehmbure und geregelte Kaltwassermenge
größer sein als die Nennwassermenge des Erhitzers, dann kann vor den beiden Wassermengenreglern
13 und 11 nach Fig. 4 ein dritter Wassermengenregler
28 angeordnet werden, der eine größere Wassermenge einregelt als der Wassermengenregler
11.
Als Wassermengenregler können Regler nach den F i g. 3 und 3 a verwendet werden. Bei einem Wassermengenregler
dieser Ausführung liegen in der Öffnung 19 eines Gehäuses 20 unJ im Grunde derselben
zwei elastische und über Kreuz miteinander verbundene Stege 21 an. Deren Lage wird durch einen
Sprengring 22 gesichert. Das Wasser tritt in Pfeilrichtung ein und durch den Druck des Wassers legen sicli
die Stege 21 dem Druck des Wassers entsprechend mehr oder weniger dicht an den gewölbten Regelst
23 an und regeln die Wassermenge, die über den Durchgang 24 zum Erhitzer gelangt.
Die Regeleinheit nach der Erfindung kann ebenso beim elektrisch oder ölbeheizten Durchlauferhitzer
wie auch beim Umlauferhitzer zu Heizzwecken mn Brauchwasserbereitcr Verwendung finden.
In F i g. 5 ist beispielsweise ein Umlauferhitzer dargestellt, dessen Heißwasservorlauf auf die Beheizung
eines Brauchwasserbereiters umstellbar ist. Hierbei wird das von einem nicht dargestellten Heizungskreis
kommende Rücklaufwasser mittels einer Umwälzpumpe 29 über die Rücklaufleitung 30 dem
Wärmetauscher 31 zur erneuten Erwärmung zugeführt und gelangt als heißes Vorlaufwasser über die
Vorlaufleitung 32 und das Umstellventil 33 entweder über die Vorlaufzweigleilung 34 wieder in den Heizungskreis
oder über die Vorlaufzweigleitung 35 in den Brauchwasserbereiter 36. Das von den Radiatoren
oder aus dem Brauchwasserbereiter kommende Rücklaufwasscr gelangt über die Rücklaufleitung 30
wieder zum Wärmetauscher 31. Beim Umlauferhitzer wird in Abhängigkeit vom Lauf der Umwälzpumpe
29 über das Schaltelement 37 (verzögerter Magnetschalter) der Brenner 38 in Betrieb gesetzt.
Zur Entnahme von warmem Brauchwasser wird das Zapfventil 39 geöffnet und das kalte Brauchwasser
aus der Leitung 40 durchströmt die Steuereinheit 41. Gleichzeitig wird die Umwälzpumpe 29 und der
Brenner 38 in Betrieb gesetzt. Die Steuereinheit 41 im Anwendungsbeispiel ist identisch mit der in
Fig. 2 dargestellten. Der entstehende Differenzdruck wird über die Rohre 15 und 16 auf die beiden Kammern
42 und 43 am Kolben 44 im Gehäuse des Umstellventils 33 übertragen. Der Kolben bewegt den
Stift 45 und öffnet entgegen der Kraft der Feder 46 den Ventildurchgang 47. Der Ventilkörper 48
schließt den Durchgang 49 zur Vorlaufzweigleitung 34. Das heiße Vorlaufwasser erhitzt den Brauchwasserbereiter
36 und sein Wasserinhalt gibt die Wärme an die Brauchwasserrohrschlange 50 ab. Mit Beendigung
der Brauchwasserentnahme stellt die Feder das Ventil 47/48 wieder in die gezeichnete Schließlage
um. Wenn der Heizkreis keine Wärme anfordert, steht die Umwälzpumpe still, und die Gaszufuhr zum
Brenner 38 wird unterbrochen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunßen
Claims (1)
- bran der Wassermangelsicherung ihren ÖffnungslnibI. Rcffikinrithluns für einen Durdilauferhil- ,»„«„regle, bei Inheiriebnah™ des*~ .· ι " Γ> ι » ilt ! »I ! ι Hl ι' I1TTtM(JΠΙ 111 γΜΊ lull Ul I; NCl L ν Ullizer mit im Wasserweg hintereinanderliegenden, 5 er seine RegdstLl.im.,<.rn..L V^ltwisservon einer Wassermangelsicherung unabhängig ar- Druck der Wasserleitung ^^^^^beitenden Wassermengenregler^ \on denen ein menge austreten, die mui ai.erster eine Mindestwassemieime und ein zweiter nehm bemerkbar macht. w-,wrminpelsii-eine größere Wassermenge einregelt, dadurch Es ist bekannt, dem rmUJJ ^rmange^ugekennzeichnet, daß beide Wassermen- io rung ausgestanden Dur chl.iuu r izcr in in t^ownrcBler (11, 13) im Kaltwasserzulauf anceord- derlei, Wassermengenregler voizusJial U1 der ; πnet sind, wobei der erste Wassermengenregler der verzögerten OlmungsbeuW ^s °a«u '; >(13) dem zweiten Wassermengenregler (II) nach- unabhängig ist In d.esem Fall κ dr W a . -Beschältet ist. und daß parallel zu dem ersten mengenregler die gu'bte durdisL^ ^-Wassermengenregler (13) eine mit einem Tempe- i5 menge, die z. B. ^linl.lu!!cn ^^^^," Un^:Γ Ιratunvählervemif (10) versehen Umgehungslei- «asser geeignet ist. L m an einer Zue.tcntnahmcstu.tun« (10') angeordnet ist. " " Wa-er höherer T.-mperalur /u zapfen, ist d^r2: Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch Hntnahmestelle ein /weiter, eine kkintrc was^r-eekcnnzcichnct, daß"zwischen eiern ersten (13) menge einregelnd **™™*ψη^™^*^'-und dem zweiten Wassermengenregler (11) eine 20 tet, also dem ersten Regier nachgeschaltc.Wenn LrKaltwasser-Zapfleitung (2S) angeordnet ist. letztere Regler fur d.e klemere ^.|J^™gc in Be-3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch trieb ist, dann ist der aul eine größere Mengt l ng gckennzeichnet, daß\or dent zweiten Wasser- stellte crstere Regler ohne Wirkung. Dabeiw. d der mengenregler (11) ein eine gegenüber dem zwei- dem Erhitzer vorgeschaltete Regler fur d.e größere ten ^Wassermengenregler größere Wassermenge 25 Wassermenge nur von kaltem Wasser durchflossen, einregulierender\lritter Wassermengenregler (28) während jedoch de eine klemere W asserrru-nte eingeordnet ist. " " regelnde weitere Wassermengenregler im Warmwas-4. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch serweg liegt. Die Zuverlässigkeit dieses letzteren Rcgcekennzeichnet, daß die Kaltwasser-Zapfleitung lcrs ist daher durch Kalkansatz getanrau.(25) zwischen dem zweiten (11) und dem dritten 3" Der Erfindung Hegt d.e Aufgabe zugrunde, einenWassermcncenreeler (28) angeordnet ist. Durchlaufwassererhitzer der eingangs naher bezeich-5. Reueleinrichtung nach einem der An- neten Art zu schaffen, bei welchem die: Funktion des spiüche This 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassermengenreglers nicht durch Kalkansatz beein-Wassermengcnreglcr (U, 13, 28) in einer vom trächtig! werden kann, bei welchem jedoch verschie-Gerät getrennten Steuereinheit (7) aimeordnet 35 den große Wassermengen geregelt entnommen wersint] " den können und ein Stoß von ungeregeltem kaltwas-6.' Regeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ser bei Inbetriebnahme des Gerätes vermieden wird, gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (7) eine an Erfindungsgemäß ist zur Lösung dieser Aufgabesich bekannte, durch Differenzdruck die Energie- vorgesehen, daß beide Wassermengenregler im Kaltzufuhr steuernde Venturidüse (14) aufweist und 4° wasserzulauf angeordnet sind, wobei der erste wasdaß die Umgehungsleitung (H)') die Venturidüse sermenge;.regler dem zweiten Wassermengenregler (14)umceht. " " nachgeschaltet ist und daß parallel zu dem ersten° ' Wassermengenregler eine mit einem Temperatur
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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