DE2139707A1 - Pruefstand zur pruefung und einstellung von vergasern fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

Pruefstand zur pruefung und einstellung von vergasern fuer brennkraftmaschinen

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M19/01Apparatus for testing, tuning, or synchronising carburettors, e.g. carburettor glow stands

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Description

  • Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen" Die vorliegende Erfindung betrifft einen Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergaser für )3rennkraftmaschinen. Der insbesondere in den Städten sehr stark angestiegene Kraftfahrzeugverkc-hr,- wobei dio Kraftfahrzeuge praktisch alle mit iBrcnnkraCtmaschinen betrieben werden -, hat eine starke Luftverunreinigung mit sich gebracht, die durch die unvollständige Verbrennung des Kraftstoffes in den Brennkraftmaschinen hervorgerufen wird. 9ei der unvollständigen Verbrennung entstehen im wesentlichen Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffe, die gesundheitsschädlich sind, wenn sie eine bestimmte Konzentration überschreiten, und die einen Einfluß auf die Witterung haben, indem sie die Nebel- und Smogbildung begünstigen.
  • Es ist also wichtig, bei den Brennkraftmaschinen die Verbrennung so zu kontrollieren, daß sie möglichst vollständig erfolgt, d.h., daß der Kraftstoff vollständig in Kohlendioxyd und Wasserdampf verbrannt wird, Um dieses zu erreichen, muß bei allen 13etriebszuständen der Brennkraftmaschinen ein bestimmtes günstiges Mischungsverhältnis zwischen dor Luft und dem Kraftstoff erzielt werden. Bei Brennkraftmaschinen mit äußerer Gemischbildung, d.h., bei Motoren, die rnit Vergasern ausgerüstet sind, erfolgt die Gemischbildung in den Vergasern und diese müssen so dem Motor angepaßt sein, daß das geforderte Ziel erreicht wird. Zu diesem Zwecke ist es einerseits notwendig, bei der Neuentwicklung von Vergasern, das gesamte Kennfeld dieses Vergasers leicht und schnell erfassen zu können, wobei alle in der Praxis möglichen Betriebszustände simulierbar sein sollten. Es ist ferner notwendig, die in Serie gefertigten Vergaser, jeweils vor der Montage auf dem Motortzu kontrollieren und einzustellen, wobei im allgemeinen vier oder fünf charakteristische Betriebspunkte des Vergasers ausgemessen werden. Im Falle der Neuentwicklung eines Vergasers ist es also notwendig, einen Prüfstand zu erstellen, der es erlaubt, das gesamte Kennfeld des Vergasers auszumessen, und zwar möglichst genau und möglichot schnell, während es bei der Serienprüfung von Vergasern darauf ankommt die erforderliche Leerlaufeinstellung und die Überprüfung von mehreren charakteristischen Betriebspunkten des Vergasers möglichst genau und schnell zu erzielen. Es ist in beiden Fällen notwendig, die Prüfbedingungen so zu definieren, daß sie jederzeit reproduzierbar sind und-von Umweltbedingungen unabhängig sind. Es sollte hierbei bemerkt werden, daß das Mischungsverhältnis von Luft zu Kraftstoff in kg Luft pro kg Kraftstoff ausgedrückt wird und alle Messungen in diesen Größen ausgedrückt werden sollten.unter Ausschaltung aller Umwelteinflüsse auf die Messung.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen derartigen Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen, wobei für verschiedene Betriebszustände die Mengen des durch den Vergaser strömenden Kraftstoffes und durch den Vergaser strömenden Luft, sowie die im Vergaser oder im Saugrohr herrschenden Unterdrücke eingestellt werden; mit einer Prüfkammer, in der sich der zu prüfende Vergaser befindet; mit gesterorten Rinrichtungen zur Erzeugung, Konstanthaltung und Messung des Drucks auf der Saugseite des Vergasers, zur Messung des Kraftstoffdurchsatzes und Vorrichtungen zur Einstellung ; des Vergasers und mit einer Luftdurchsatzmesseinrichtung, die vor dein Eingang zur Prüfkamrner in ihrer Einlaufstrecke eingeordnet ist. In der Offenlegungsschrift 1 936 321 ist ein derartiger Prüfstand beschrieben und zeichnerisch dargestellt. Diese benchricbene Anlage kann jedoch die geforderten Bedingungen nicht erfüllen, da sie nicht unabhängig ist von don Außenbedingungen, die auf die Meßstrecke und auf den Saugunterdruok Einfluß nehmen können, da der Prüfstand sowohl oinlaßseitig wie auch von der Saugseite hor mit oeincn Regelorganen direkt mit der Umgebungsluft verbunden ist. Es ist ferner nur eine punktweise Messung möglich, die auf einige wenige charakteristische Punkte des Vergasers beschränkt ist und die Messung erfolgt über Meßblenden mit Differenzdruckgeber.
  • Der vorliegenden Erfindung, die diese Nachteile vermeiden soll liegt die Aufgabe zu Grunde, die Vergaserprüfung zu beschleunigen, die Meßgenauigkeit zu erhöhen durch Ausschaltung aller Umgebungseinflüsse und einen Prüfstand zu schafen, der sowohl geeignet ist bei Neuentwicklungen von Vergasern, das gesamte Kennfeld durchzumessen, wie auch boi der Seriellprüfung von Vergasern einzelne charakteristische Punkte des Vergasers aufzunehmen und die Leerlaufeinstellung zu gestatten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Einlaufstrecke ein Vordruckerzeuger angeordnet ist, der über eine Einrichtung zur Temperaturregelung der geförderten Luft und einem nachgeschalteten Überströmregler eine lteßstrecke beliefert, bestehend aus der Luftdurchsetzmeßeinrichtung und einer nachgeschalteten Druckregeleinrichtung, so daß der Druck und die Temperatur an der Luftdurchsatzmeßeinrichtung auf einem festen Wert eingestellt bleiben unabhängig vom Umgebungsluftdruck und dem Druck in der Prüfkamner sowie der Außenlufttemperatur; und daß der Druck auf der Saugseite des Vergasers über eine Valkuumpumpe und eine weitere Druckregeleinrichtung, über die eine Verbineinstellbar ist.
  • dung der Saugseite mit- dem Eingang der Meßstrecke herstellbar ist Um auch die Einflüsse der Luftfeuchtigkeit auf das Meßergebnis und auf das Verhalten des Vergasers auszuschalten, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Einrichtung zur Temperaturregelung der geförderten Luft über eine Vorrichtung zur Einstellung einer bestimmten Luftfeuchtigkeit verfügt. Es muß ferner dafür gesorgt werden, daß das Umschalten und Einpendeln auf einen neuen Betriebspunkt bei der Prüfung eines Vergasers möglichst schnell erfolgt, was dadurch erreicht wird, daß die Druckregeleinrichtung aus einem Mehrfachventil besteht, mit mehreren wahlweise zu- und ab schaltbaren Durchflußöffnungen und daß ein By-Paßdruckrcetelventil parallel angeordnet iet, das rso bemessen ist,daß eine stufenlose Durchflußregelung bei joder einzelnen Stellung des Mehrfachventils erfolgt. Vorteilhafterweise wird der Mengenstrom der Luft direkt digital angezeigt und zwar dadurch, daß die LuftdurchsatzmeBeinrichtung aus mindestens einem Durchflußmesser besteht, kombiniert mit einer digitalen Linearisierungseinrichtung zur Erzielung einer numerischen Anzeige des issenstroms in Abhängigkeit von der Eichkurve des Durchflußmessers, der vorzugsweise als Dralldurchflußmesser ausgebildet ist.
  • Die Simulierung von Höhen- und Klimazuständen wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Meßstrecke mindestens eine weitere lruckregeleinrichtung und/oder eine Einrichtung zur Temperaturregelung und/oder Feuchteregelung der in die Prüfkammer eintretenden Luft nachgeschaltet ist, die durch diese Art der Anordnung keinerlei Einfluß auf die Messung der Luftmenge, die durch die Meßstrecke strömt, haben kann. Um einen Einfluß der Temperatur der Prüfstand umgebung auf die Meßwerte zu vermeiden, kann ferner vorgesehen werden, daß die Prüfkammer aus einer durchsichtigen doppelwandigen Haube besteht, deren Zwischenraum durch eine Belüftungseinrichtung mit Luft von etwa der gleichen Temperatur wie der unter der Haube herrschenden versorGt wird und daß alle luftführendon Teile des Prüfstandes, ebenfalls durch eine Belüftungseinrichtung mit Luft von etwa der gleichen Temperatur wie der unter~der Haube herrschenden durchströmt wird. Um auch eine dynamische Prüfung des Vergasers durchführen zu können, wird ferner vorgesehen, daß bei plötzlicher Öffnung der Drosselklappe eine Blockiervorrichtung auf der Saugunterdruckregeleinrichtung ausgelöst wird, so daß ein beliebiger freier Querschnitt eingestellt und gehalten werden kann. Ferner kann die Montageplatte für den Vergaser unter der Prüfhaube mit einer mehrachsigen Rüttel- und Neigungsvorrichtung versehen sein: Um die Prüfstandanlage den räumlichen Gegebenheiten am Aufstellungsort anpassen zu können, und um den Transport der Anlage zu erleichtem, ist vorgesehen, daß die Prüfstandanlage mit dem Masohinenteil dem Reglergehäuse, dem Prüfhaubenteil und dem Meßschrank in verschiedene Unterelemente aufgeteilt ist, wobei die verschiedenen Anschlüsse so angeordnet sind, daß sie von jeder Seite angeschlossen werden können. Zur Erhöhung der lloßgenauigkeit und um den Meßbereich des Prüfstandes möglichst woit zu halten, ist schließlich vorgesehen, daß mehrere abschaltbare Dralldurchflußmesser parallel angeordnet sind mit sich überschneidenden Meßbereichen und daß jedem Pralldurchflußmesser ein Druckregelventil nachgeschaltet ist bzw. daß den Dralldurchflußmessern eine gemeinsame Druckregeleinrichtung nachgeschaltet ist, bestehend aus einem Mehrfach - ventil mit mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnung und einem dazu parallel geschalteten Druckregelventil mit relativ kleinem Regelbereich.
  • In weiterer Ausführung des Mehrfachventils wird vorgesehen, daß eine Drosselplatte zwischen dem Einlaßstutzen und dem Auslaßstutzen des Mehrfachventils angeordnet ist, die mehrere kalibrierte Bohrungen aufweist, wo-bei jeder Bohrung eine pneumatisch hydraulisch oder eiFtrisch betätigte Schließvorrichtung zugeordnet ist, die einzeln oder in Kombination betätigbar sind.
  • Hierbei ist vorzugsweise der Querschnitt der Bohrungen geometrisch abgestuft. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Druck regeleinrichtung zwischen der Eingangsleitung zur Meßstrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe aus einen Absolutdruckregelventil gebildet, das einerseits mit dem Istdruck beaufschlagt int und andererseits mit einem Solldruck, der sowohl oberhalb wie auch unterhalb Atmosphärendruck einstellbar ist.
  • Bei- einer anderen Ausführung der Druckregeleinrichtung zwischen der Eingangsleitung zur Meßntrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe ist ein elektrischer Ist-Druckgeber vorgesehen, dessen Ausgangssignal über einen Verstärker auf ein Soll-Ist-Wertvergleichsgerät gegeben wird, wobei ein einstellbarer Soll Druckgeber vorgesehen ist, der obenfalls auf das Vergleichsgerät arbeitet, und dieses über einen Verstärker mit einem elektrischen Stellmotor für das Druckregelventil in Verbindung steht. Ist in diesem Falle ein Mehrfachventil mit einem parallelen By-Paß-Druckregelventil vorgesehen, so kann das Mehrfachventil und: der Solldruckgeber in einer bevorzugten Ausführungsform mit einem Programm-Schalter für mehror Meßpunkte in Verbindung stehen, der für jeden Meßpunkt den entaprechenden cJoll-J)ruck vorgibt und den entsprechenden Durchlaßquerschnitt den Mehrfachventils durch Betätigung der entsprechenden Schließvorrichtungen freigibt.
  • In weiterer Ausgestltung dieser Vorrichtung kann vorgesehen werden, daß der Ist-1)ruckmeßwertverstärker eine Abgleichautomatik aufweist, die für jeden Solldruck auf einen Nullwert abgleicht und nur die Abweichung an das Soll-Ist-Wertvergleichsgerät weitergibt. Um die Einzelelemente des Prüfstandes zwanglos miteinander verbinden zu können, wird vorgesehen, daß insbesondere das Reglergehäuse eine senkrechte Eingangssammelleitung und eine entsprechende Ausgangssammelleitung aufweist, die mit dem Maschinenteil bzw. dem Prüfhaubenteil verbindbar sind, wobei wahlweise diese Verbindung über eine Seitenwand, die obere oder untere Deckfläche oder die Hinterwand erfolgen kann. Bei dieser Ausführung ist es besonderes vorteilhaft, daß mehrere Meßstrecken mit ihren Luftdurchsatzmeßeinrichtungen, Absperrventilen und Druckregeleinrichtungen in mehreren Ebenon übereinander im Reglergehause angeordnet werden können und mit der Eingangs- und Ausgangssammelleitung verbunden werden.
  • Die Linearisierungsvorrichtung für die Meßwerte und die dazu dient, die Eichkurve des Durchflußmessers durch eine Stufenkurve anzunähern, besteht vorzugsweise aus einem digitalen Frequenzmesser, einen Frequenzkomparator und einem Verknüpfungsgerät, das einer bestimmten Frequenz eine bestimmte iießzeit zuordnet, wobei ein Digitalzáhler vorgesehen ist, der mit dem Vorknüpfungsgerät und dem Impulsgober des Durchflußmessersverbunden ist und die während der Meßzeit aufsummierten Impulse zur An7eige bringt. In weiterer Ausgestaltung der so charakterisierten Linearisiorungsvorrichtung wird vorgesehen, daß am Eingang der Linearisierung ein ImpulspegelanpassungsgexEt mit eingebauter Verknüpfungslogik vorgesehen ist, wobei dies Gerät einerseits unabhängige Eingänge für mehrere Durchflußmesser aufweist sowie Eingänge für Signale von ebensovielen Frequenz-Komparatoren, und daß unabhängige Ausgänge zu den Meßstrecken und den Frequenz-Kornparatoren sowie ein Ausgang zum digitalen Frequenzmesser und dem Digitalzähler vorgesehen sind und die Verknüpfungslogik so eingerichtet ist, daß jeweils die Impulse eines Durchflußmessers, der einen Frequenzkomp rator entspricht, auf den Ausgang zum digitalen Frequenzmesser und dem Digitalzähler geleitet werden, und daß ferner die Ausgänge zu den Meßstrecken,bis auf die gerade in Betrieb befindliche, ein Absperrsignal erhalten.
  • Hierbei ist vorteilhafter Weise der Frequenzmesser als digitale Zähleinheit ausgebildet, die durch ein Zeitglied taktweise ausgelöst wird und die Frequenz in Form eines binär kodierten Signals abgibt. Dabei wird dieses Signal vorzugsweise in einem Zwischenspeicher gespeichert, der mit dem Frequenzmesser verbunden ist und über eine Und-Verknüpfung mit jedem Frequenzkomparator, wobei dieser Zwischenspeicher einen Eingang aufweist, der über eine Und-Verknüpfung immer dann ein Signal zur Frequenzwertübernahme erhält, wenn ein Signal vom Zeitglied und von einer Synchronisierungseinrichtung vorliegt.
  • Der Aufbau jedes Frequenzkomparators ist dabei so gestaltet, daß er aus sovielen Unterkomparatoren besteht wie Frequenz sprünge notwendig sind, und daß jeder Untorkomparator aus von außen auf eine bestimmte Zahl codierbaren Bausteinen besteht, die dann ein Signal erzeugen, wenn eine der eingegebenen Zahl entsprechende Frequenz an den Eingängen erscheint, wobei jeder Baustein eines Unterkomparators über eine Und-Verknüpfung mit einem der Eingänge eines Speichers in Verbindung steht, dessen anderer Eingang über eine Oder-Verknüpfung einerseits mit einem der Eingänge aller übrigen Speicher verbunden ist und andererseits über die Oder-Verknüpfung mit den Ausgängen aller übrigen Speiohor.
  • Um ein automatisches Umschalten der Meßbereiche der 1)urchflußmesser zu erzielen und die entsprechenden Frequenzkomparatoren einzuschalten, ist vorgesehen, daß der Eingang des Speichers für den Unterkomparator mit dem niedrigsten eingestellten Frequenz wert in Verbindung steht mit dem Impuispegelanpassungsgerät und ein Signal abgibt, wenn diene Frequenz unterschritten ist, und daß der Eingang des Speichers für den Unterkomparator mit dem höchsten eingestellten Frequenzwert in Verbindung steht mit dem Impulspegelanpastungsgorät und ein Signal abgibt, wenn diese Frequenz überschritten ist, und daß diese Signale ein Umschalten auf eine Meßstrecke mit entsprechendem Meßbereich und dem zugehörigen -Frequenzkomparator hervorrufen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung, insbesondere des VerknüpfungsgerEts, ist vorgesehen, daß dieses aus einem Kreuzschienverteiler für jeden Frequenzkomparator besteht, mit ebensovielen Spalten wie Unterkomparatoren vorhanden sind, die mit den Ausgängen der entsprechenden Speicher verbunden sind und daß über die Zeilen jeder Frequenz eine bestimmte Meßzeit zugeordnet ist. Zur Vereinfachung des Aufbaues der Linearisierungseinrichtung kann vorgesehen werden, daß der Digitalzähler und die Synchro.nisierungseinrichtung vereinigt sind und am Ende jeder Meßzeit ein Synchronisationsimpuls ausgelöst wird, der über die Und-Verknüpfung auf den Zwischenspeicher wirkt und als Startimpuls wieder auf den Digitalzähler zurückgeleitet wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Zeitglied als Synchronisierungseinrichtung ausgebildet ist, indem es außer dem Takt signal zum Frequenzmesser einen Synchroninationsimpuls über die Und-Verknüpfung auf den Zwischenspeicher liefert und dieser Synchronisationsimpuls vom Ausgang der Und-Verknüpfung als Startimpuis auf den Digitalzähler geleitet wird, wobei der Synchronisationsimpuls im Abstand eines Vielfachen des Taktsignals ausgelöst wird.
  • Da der Prüfstand gemäß der Erfindunglwie schon gesagtlsowohl als Entwicklungsprüfstand wie auch als Serienprüfstand angelegt ist, ist vorgesehen, daß die Saugdruckregeleinrichtung Nittel zur stufenlosen Einstellung des Saugdruckes aufweist bzw. Mittel zur wählbaren Einstellung des Saugdruckes auf vorbestimmte Werte aufweist.
  • Der Prüfstand nach der Erfindung ist auf den beigefügten Zeiohnungen beispielsweise erläutert, wobei Fig. 1 eine perspektivisohe Ansicht des Prüfstandes ohne dem Maschinenteil, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Prüfstandselemente, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Prüfhaube, Fig. 4 ein Mehrfachventil in perspektivisoher auseinandergezogenerDaxetellung, Fig. 5 die Anordnung der Prüfstandselemente im Regler häuse, Fig. 6 eine schematische Darstellung der Saugdruckregelung und Fig. 7 ein Blockschaltbild der Linearisierungsvorrichtung für die Meßwertanzeige darstellen. Wio in Fig. 1dargestellt, sind das Reglergehäuse 1, der Meßschrank 2 und der Prüfkammerteil 3 in einem Raum aufgestellt, wobei die Zuordnung dieser 3 Elemente, wie später erklärt, beliebig sein kann. Der Prüfkammerteil 3 weist den Prüfkammerunterteil5auf und die aufklappbare Prüfhaube 5a. Ferner ist ein Schaltpult vorgesehen, mit Ein- und Ausschaltern 12 zum Inbetriebsetzen der verschiedenen Pumpen und Verdichter. Das Öffnen und Schließen der Haube erfolgt über die Schalter 18, wobei jeweils immer 2 Schalter gleichzeitig zweihändig betätigt werden müssen. Die Haubenverriegelung wird durch den Hebel 19 betätigt. Der Meßschrank 2 weist digitale Anzeigegeräte 6 und 7 für den Luftdurchsatz und den Kraftstoffdurchsatz auf. Ferner sind die Einschübe 8 vorgesehen, auf die die elktronischen Schaltelemente aufgebaut sind und die bedarfsweise leicht ausgewechselt werden können. Es sind ferner Thermometer 9 und annaloge Druckanzeiger 10 vorgesehen, wobei die annaloge Druckanzeige dazu dient, den Druckverlauf zu verfolgen, während die digitalen Druckanzeiger 11 jeweils den augenblicklichen Zahlenwert des Druckes anzeigen. Diese Anzeige ist erheblich genauer als die Anzeige mit den Annalog-Meßgeräten, läßt aber nicht sinnfällig erkennen, wie der augenblickliche Druck-verlaufe ist.
  • Auf der Fig. 1 sind neun digitale Druckanzeigegeräte abgebildet, es werden aber davon mir vier benutzt bei der Anlage, wio sie in der Fig. 2 beschrieben ist. Die Handräder 16 dienen dazu, den Soll-Druck für die Druckregler vorzugeben, wobei der Soll-Druckverlauf auf dem Anzeigegerät 13 verfolgt werden kann. Ein Schreibgerät 14 ist ferner vorgesehen, um die Meßwerte zu regriotieren.
  • Es ist ferner noch ein Anzeigegerät 17 vorgesehen, daß den Druck unter der Vrüfhaube anzeigt, sowie ein doppeltes Anzeigegerät 21, das von der Temperatur des Kraftstoffes den Soll- und den Ist-Wert angibt. In der Fig. 2 sind der Reglerteil 1, der Meßschrank 2, der Prüfkammerteil 3 und dor Maschinenteil 4 gestrichelt umrandet, um die Verbindung mit der Fig. 1 herzustellen. Im Maschinenteil wird die Luft über einen Filter 22 und einen Ansauggeräuschdäpfer 23 von dem Verdichter 24 angesaugt und über oin Gerät 25, das zur Regelung der Temperatur der gelieferten Luft und zur EinstEllung der Feuchte auf einen bestimmten Wert dient, in die Meßntrecken gefördert. Der Vordruck wird durch ein Uberströmenventil 2E, eingestellt, das einerseits über eine Leitung 26a mit dem Ist-Wert des Leitungsdruckes beaufschlagt ist und andererseits über eine Leitung 26b mit dem Soll-Wert des Druckes. Auf diese Weise wird über den Geräuschdämpfer 27 die überschüssige Luft abgeblasen, während die benötigte Luft über einen weiteren Filter 28 in die eigentliche Meßstrecke gelangt, die aus dem Durchflußmengenmesser 31, einem Absperrventil 32, einem Druckregelventil 33 besteht, wobei weitere parallele Moßstrncken angeordnet sein können, da sowohl die Durchflußmengenmesser 31 wie auch die Druckregler 33 nur einen bestimmten Bereich überspannen. In der Zeichnung ist eine parallele Meßstrecke angeordnet mit dem Durchflußmengenmesser 31' dem Absperrventil 32' und dem Druckregler 33' . Über eine Programmschalteinrichtung wird jeweils nur die Meßstrecke geöffnet, deren Maßbereich benötigt wird. Die Regler 33 bzw. 33' erhalten ebenfalls den Ist-Wert des Druckes, zugeführt über die Leitungen 33a bzw. 33'a, sowie den Solldruck über die Leitung 33b. Ein Temperaturg-eber 9a ist am Eingang c7er Meßstrecken eingeordnet und über eine Leitung 25a mit dem Gerät 25 verbunden. Der Druck in den Meßstrecken wird durch die Regler auf 815 Torr eingestellt, wahrend der Druck vor der Prüfhaube normalerlteise 760 Torr beträgt, aber zur Simulation verschiedner Höhenzustände auch auf andere Drücke eingerrogelt werden kann. Dies geschieht mittels der Reglur 34 bzw.
  • 34' , die einerseits über die Leitungen 34a und 34'a mit dem Istdruck beaufschlagt sind, und andererseits über die Leitungen 34b mit dem gewählten Solldruck. Um in diesen Regler keine Strömungsverluste zu haben, wenn sie nicht benutzt werden, sind By-Paßyentile 35 bzw. 35' vorgesehen, die dann geöffnet werden.
  • Es ist ferner möglich eine Klimasimulienuig vorzunehmen und die durch den Vergaser strömende Luft auf beliebige Temperaturen zu bringen und auf beliebige Feuchtegrade durch das Klimatisierungsgerät 37. Dadurch, daß ein Klimatisierungsgerät 25 vor den Meßstrecken angeordnet ist und die Meßstreckon von Reglern begrenzt sind, können keinerlei Einflüsse der Außenlufttemperatur dos Außenluftdruckes bzw. der Temperatur und des Druckes in der Prüfkammer auf die Meßwerte itbertragen werden, so dafl dio so erzielten Anzeigen direkt das gewünschte Ergebnis darstellen, ohne daß Korekturen vorgenommen zu werden brauchen. Ein Thermometer 9b ist noch vor dem Klimagerät vorgesehen, um den Zustand der Luft nach Durchströmen der Meßstrecken kontrollieren zu können, sowie ein Thermometer 9d, das den Zustand der Luft bei Eintritt in die Prüfkammer anzeigt. Die Prüfkammer besteht aus einem Prüfkammerunterteil 5, auf dem der Vergaser 42 befestigt ist, sowie einer aufklappbaren Prüfhaube, die vorzugsweise in Form einer durchsichtigen Glocke ausgebildet ist mit doppelten Wandungen 5a und Sb,zwischen denen Luft zirkuliert von der gleichen Temperatur wie die, die in der Prüfkammer herrscht. Die Luft kommt von einem Gebläse 24a bzw. wird von dem Verdichter 24 abgezweigt, und tritt in die Haube bei dem Eintrittsstutzen 5e ein und verläßt die Haube durch die Öffnung 5d. Zum Aufklappen der Haube ist ein Betätigungsglied 41 vorgesehen, während die Verriegelung durch ein oder mehrere Verriegelungsglieder 39 erfolgt. Ein Schaltelement 40 ist ferner vorgesehen, das dazu dient, die Absperrventeile 36 und 44 nach Schließen der Haube zu öffnen und das Belüftungsventil 38 zu schließen. Während das Schließen der Absperrventile 36 und 44 bzw. das Öffnen des Belüftungsventils 38 erfolgt bei Betaigung der Schalter zum öffnen der Prtifhaube. Der Druck auf der Saugseite des Vergasers 42 wird durch eine Vakuumpumpe 30 erzeugt und durch ein Regelgerät 29, das zwischen dem Punkte A am Eingang der Ileßstrecken und dem Punkte B am Eingang dor Vakuumpumpe angeordnet ist. Dieser Druck wird durch das Anzeigegerät 20 kontrolliert. Mittels des Druckregelgorätes 29 läßt sich der Druck auf der Saugseite des Vergasers 42 stufenlos auf jeden gewünschten Wert einstellen4 Es ist ferner möglich eine Programmiereinrichtung vorzusehen, die bei einer Verwendung als Serienprüfstand die jeweiligen gewünschten Drucke, dio zu den Moßpunkten gehören, automatisch einstellt. Die zum Vergaser 42 führende Kraftstoffleitung 42a wird über eine Schnellkupplung 43 mit Doppelrückschlagventil an die kraftstoffversorgung angeschlossen.
  • Diese besteht aus einem Kraftstoffbehälter 56, einer Kraftstoffpumpe 55, einem Rückschlagventil 5t, einem Kraftstoffilter 52, einer Temperiorvorrichtung 50 für den Kraftstoff, sowie einem Druckspeichergefäß 49.
  • Der Kraftstoff gelangt dann über das Druckregelventil 47 auf die Durchflußmeßstrecke, die wie auch bei den Meßstrecken für die Luft in mehrere Meßstrecken aufgeteilt werden kann, um einen großcn Meßbereich zu über brücken. Die Absperrventile 46 bzw. 46' dicnen dazu, die jeweilige Meßstrecke zu- und abzuschalten, während die Durchflußmesser 45 bzw. 45' mit ihren Meßwertgebern 45 a bzw. 45' a hinter diesen Absperrventilen angeordnet sind. Die Temperatur des Kraftstoffes wird durch das Thermometer 9 c kontrolliert, während der Druck durch das Manometer 17 kontrolliert wird. m einen sein digen J)urchfluß durch den Druckrcgler 47 auch bei abgetrenntem Vergaser 42 zu erhalten, d. h. bei geöffneter Schnellverbindung 43 ist eine Düse 48 vorgesehen, die eine gewisse Menge Kraftstoff in den Tank zurtickfließen läßt. Der Ist-Wert des Druckes wird Über die Leitung 47 a auf den Regler 47 gegeben. Ein Druckbegrenzer 51 ist ferner vorgesehen, der mit dem Ist-Druck er die Leitung 51 a beaufschlagt ist und der dazu dient, die überschüssige Kraftstoffmenge, die von der Pumpe 55 gefordert wird, in den Tank zurückzuliefern. ITm ein übermäßiges Ansteigen des Druckes hinter der Pumpe 55 zu vermeiden im Falle einer Blockierung der Regler 47 und 51, ist eine Berstscheibe 53 vorgesehen, die bei übermäßigem Druckanstieg zerplatzt und den Kraftstoff in den Behälter 56 zurückführt.
  • An Druckmessungen werden durchgeführt eine Differenzdruckmessung zur Feststellung des Zündunterdrucks. Dieser Druck wird analog über das Anzeigegerät 11 a dargestellt und digital durch das Anzeige gerät 10 a. Es wird ferner der Differenzdruck über den Vergaser lerlessen und zur Anzeige gebracht über das Analoganzeigegerät 11 b und das Digitalanzeigegerät 10 h. er Vergaservordruck wird über das Analoganzeigegerät 11 c und das Digitalgerät 10 c zur Anzeige gebracht, während der vor der Meßstrecke herrschende Druck durch das Analoganzeigegerät 11 d und das entsprechende Digitalanzeigegerät 10 d kenntlich gemacht wird. In der Figur 3 ist die Prüfkammer in größeren Einzelheiten dargestellt.
  • er Prüfkammerunterteil 5 ruht auf einer Grundplatte 5 c und weist ein Flansch 5 f auf, auf dem die Prüfhaube ruht. Die Prüfhaube ist durchsichtig und doppelwandig ausgeführt mit dem innercn Teil 5 b und dein äußeren Teil 5 a, wobei der äußere Teil einen Eintrittsstutzen 5 g aufweist für die Zufuhr von temperierter Luft, wic schon vorher erwähnt, und eine Austrittsöffnung 5 d für diese Luft. Der innere und äußcre Prüfhaubenteil ist auf einem Flansch 5 g befestigt, der einen Bund 5 h aufweist und in den Spalt zwischen dem innercn Teil 5 b und dem äußeren Teil 5 a hineinragt. Dieser Bund 5 a ist mit Nuten 74 versehen, in die Dichtungsringe 75 cingelegt sind. Ähnliche Nuten 76 mit einem l)iciltring 77 sind auch zwischen den Flanschen 5 f und 5 g vorgesehen, um die Abdichtung zu gewährleisten. Ein Scharnierglied G0 ist über eine Verstärkungsplatte 61 an dem Flansch 5 g der Prüfhaube befestigt, während das zweite Gl.ied 63 des Scharniers, das über die Achse 62 beweglich mit dem ersten Glied 60 verbunden ist, ist an dein Unterteil 5 der Prt.ifkammer verschweißt ist und cs erlaubt, die Prüfhaube hochzuklappen. Dieses Hochklappen wird durch ein Stcllglied bewirkt, das aus einem pneumatischen oder hydraulischen Zylinder 41 besteht, aus der Kolbens tange 41 a, die über das Auge 41 c und den Stift 59 iri t dein oberen Glied 60 des Scharniers verbunden ist, während der Zylinder 41 über das U-Stück 41 1) und den Stift 58 beweglich mit einem Sockel 57 verbunden ist, der am Prüfhaubenteil befestigt ist. Die Verriegelung der Prüfhaube erfolgt über einen Kipphebel 67, der über den Stift 69 in der Stütze 68 beweglich befestigt ist und dessen Ende 67 a auf den Flansch 5 g der Prüfhaube drückt, wenn das Betätigungsglied, bestehend aus dem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder 39, der Kolbenstange 39 a, dem U-Stück 39 c und dem Stift 66, in seiner äußersten Stellung ist. In diescr Stellung stützt stich der Zylinder 39 über das Gelenk 39 b mit dem Stift 65 und dem Stützstück 64 auf dem Prüfhaubenteil ab. Wie gestrichelt angedeutet, können mehrere Verriegelungszylinder 39 und Kipphebel 67 auf dem Umfang des Flansches 5 g vorgesehen sein. Der Vergaser 42 ruht auf einer beweglichen Vorrichtung, die einerseits aus den Flanschen 78 und 79 besteht und dem Faltenbalg 80 und hierdurch die Verbindung zur Saugleitung herstellt und andererseits aus den Riittcl- und Kippvorrichtungen 81 besteht, die über die Hebel 82, die Stifte 83 und die Anlenkvorrichtung 79 a mit dem Flansch 79 verbunden sind. Der Flansch 78 sowie der Flansch 79 weisen Bohrungen 84 auf zur Befestigung an der Grundplatte 5 c bzw. ani Befestigungsflansch des Vergasers 42. J)ie Kipp-und Rüttelvorrichtung 81 weisen Bohrungen 85 auf; mitteils derer die Kipp- und Rüttelvorrichtungen an der Grundplatte 5 c befestigt werden. Durch entsprechende Betätigung der Rüttcl- und Kippvorrichtung 81 kann der Vergaser 42 in jeder Richtung zur Vibration gebracht bzw. gekippt werden, um den Einfluß dieser Zustände auf sein Verhalten zu prüfen. I4ic Benzinleitung 42 a ist mittels der Schnellverbindung 43 mit der Benzinversorgung verbunden. Am Unterteil 5 der Prüfhaube sind Flächen 71 angefräst, die Bohrungen 72 aufweisen, durch die verschiedene Eins tel lungen am Vergaser während des Betriebes des Prüfstandes vorgenommen werden können.
  • Diese Öffnungen können durch die Stopfen 70 verschlossen werden. Insbesondere bei der Saugdruckregelung kann der Aufbau vereinfacht werden dadurch, daß die Druckregelvorrichtung aus einem Mehrfachventil besteht mit parallelgeschaltetem Druckregler von relativ kleinem Regelbe reich. Dabei ist das Mehrfachventil vortei lllaft so aufgebaut, daß es einen mit einem Flansch 86 versehenen Einlaufstutzen 88 aufweist, der in eine Vorkammer 89 übergeht, die in einem Flansch 92 endet. Der Flansch 86 ist mit Bohrungen 87 versehenbund der Flansch 92 mit Bohrungen 93, die für den Durchgang der Befestigungsschrauben dienen. Der Ausgangsstutzen 97 weist einen Flansch 95 mit Bohrungen 96 und einen Flansch 98 mit Bohrungen 99 auf. Zwischen dem Flansch 92 der Vorkammer und dem Flansch 95 des Ausgangsstutzens ist eine Platte 94 gespannt, die Bohrungen 94 a - g verschiedenen Durchmessers aufweist. Diese Bohrungen können wahlweise geöffnet und geschlossen werden durch Schließvorrichtungen, die aus einem Hydraulik- oder Pneumatik-Zylinder 91 bestehen, dessen Kolbenstange 91 c mit einem Stopfen 91 d versehen ist und die so über Bohrungen 90 der Vorkammer 89 dicht angeordnet sind, daß die Stopfen 91 d bei Betätigung der Schließglieder die jeweilige Bohrung 94 a - g überdeckt. Zur Betätigung der Schließglieder weisen die Zylinder 91 Ausgänge 91 b und Eingänge 91 a auf, die entsprechend angesteuert werden. Die Querschnitte der nOhrungen 94 a - g sind zweckmäßig geometrisch gestuft, so daß man durch die Kombination verschiedener Bohrungen einen großen Lieferbereich iiberstreichen kann. Der parallel geschaltete Regler braucht dann nur noch einen kleinen Regeibereich aufzuweisen, um eine kontinuierliche Regelung zu gewährleisten. Die Flansche 92 und 95 sind über die Schrauben 100 und Muttern 101 miteinander verbunden und spannen die Platte 94 dicht ein. In der Figur 5 ist dargestellt, wie das Reglergeiiäuse einerseits an den Maschinenteil angeschlossen werden kann und andererseits an den Prüfhaubenteil. Es ist ferner gezeigt, wie die einzelnen Meßstrecken in diesem Gerät eingeordnet sind.
  • Wie man auf der Figur 5 sehen kann, ist eine senkrechte Eingangssammelleitung 102 an einer Seite des Reglergehäuses angeordnet und weist Eingänge 102 a, 102 b, 102 c und 102 d auf, die es gestatten, sowohl von oben wie von unten als auch von vorne und von der Seite an das Regler gehäuse heranzukommen. Der Maschinenteil kann also praktisch an jeder Seite des Reglergehäuses aufgestellt werden und wird dann über eine flexible Leitung mit einem der genannten Eingänge verbunden. Auf die gleiche Weise ist an einer anderen Seite des Reglergehäuses eine Auslaßsammelleitung vorgesehen, die die Ausgänge 103 a, 103 b, 103 c und 103 d zun Prüfkammerteil aufweist. Auch auf dieser Seite ist man völlig frei in der Aufstellung des Prüfkammerteils in Bezug auf das Reglergehäuse. Die einzelnen Meßstrecken sind in mehreren Ebenen iibereinander im Reglergehäuse angeordnet, und zwar so, daß diese Meßstrecken leicht ein- und ausgebaut werden können, so daß der Meßbereich je nach Bedarf eingestellt werden kann.
  • Die Meßstrecken sind jeweils mit einem Ausgang 102 e der EinEangssammelle:itwlg und einem Eingang 103 e der Ausgangssammelleitung bzw. einem Ausgang 102 f und einem Eingang 103 f bzw. einem Ausgang 102 g und einem Eingang 103 g verbunden. In jeder Meßstrecke befindet sich ein Durchflußmesser 31 bzw. 31' bzw. 31", ein Absperrventil 32 bzw. 32' bzw. 32", ein Druckregler 33 bzw. 33' bzw.
  • 33", zwei T-Stücke 104, 105 bzw. 104', 105' bzw. 104", 105", zwischen denen ein weiteres Absperrventil 35 bzw.
  • 35' bzw. 35" angeordnet ist sowie ein weiteres Druckregelventil 34 bzw. 34' bzw. 34", das zur Einstellung des Druckes in der Prüfkammer bei llöhensirlulation dient.
  • Jede Meßstrecke kann von der Ausgangssammelleitung 103 getrennt werden durch ein Absperrventil 36 bzw. 36' bzw.
  • 36". Durch diese sehr einfachc und rationelle Anordnung wird weitgehende Freizügigkeit in der Aufstellung der einzelnen Prüfstandselemente gewährleistet und in der Einstellung des Meßbereichs des Prüfstandes auf die vom Käufer definierten Bedingungen, d. 11. die Prüfstände können so ausgelegt werden, daß sie einen Meßbereich von einem Kilo Luftdurchsatz pro Stunde bis zu 1500 lhilogramm Luftdurchsatz pro Stunde aufweisen. Dabei sind jeder Meß- und Regelebene im Reglergehäuse im in Einschubtechnik aufgebauten Meßschrank ein oder mehrere Einschübe zugeordnet. Auf diese Weise ist nicht nur weitgehende Übereinstimmung im Aufbau gewährleistet, sondern auch eine große Übersichtlichkeit, die der leichten Überwachung und Reparatur zugute kommt. Vom Maschinenteil ist noch zu sagen, daß in ihin, außer dem Verdichtcr und der Vakuumpumpe alle Geräte untergebracht sind, die sich im Luftsystem stromaufwärts vom Reglergehäuse befinden. Auch der Maschinenteil ist in drei Baugruppen aufgeteilt, die sich beliebig zueinander anordnen lassen, so daß man trotz der Größe der Anordnung weitgehend unabhängig von den räumlichen Gegebenheiten ist, d. h. der Maschinenraum, indem der Maschinenteil aufgestellt ist, kann zum Prüfraum beliebig angeordnet sein, er kann darüber, darunter, dahinter, rechts oder links davon sein und die Verbindungen können ohne lange Leitungsverlegung hergestellt werden. Es folgt daraus, daß der Prüfstand stets den vorhandenen Räumlichkeiten angepaßt werden kann und durch seine Temperierung bzw. Klimatisierung auch von den Temperatur-und Feuchteverhältnissen völlig unabhängig ist.
  • Die Saugdruckregelung erfolgt wie schon erwähnt, indem eine Verbindungsleitung zwischen den Punkten A und B über einen Regler mehr oder weniger geöffnet wird. Ilierbei kann entweder ein rein pneumatisch betätigter Regler vorgesehen scin, der den ganzen Meßbereich überstreicht mit einem Eingang für den Ist-Wert des Druckes und einen Eingang fiir den Soll-Wert des Druckes, wobei dieser Soll-Wert durch einen Absolutdruckregler nit iiandverstellung vorgegeben wird und sowohl ober]ialb die auch unterhalb Atmosphärendruck licgcn kann. Oder aber man kann ein Mehrfachventil vorsehen mit parallel geschaltetem By-Pass-Regelventil von geringem Regelbereich. In l)eielcn F len ist es möglich, dcn gesamten Druckbereich stufenlos einzustellen, so wie es z. B. ei einem Entwicklungsprüfstand notwendig ist. In der Figur 6 ist eine vorzugsweise Ausführungsform einer Regeleinrichtung dargestellt für den Saugdruck, die aus einem Mehrfachventil 106 besteht, dessen Ein- und Ausgang zwischen den Punkten a und b des Schemas in Figur 2 angeordnet sind. Dieses Mehrfachventil 106 weist, wie schon beschrieben, mehrere Betätigungsglieder 91 auf, die wahlweise einzeln oder in Kombinationen die Durchlaßöffrnrng 94 a - 94 f öfEnen bzw. schließen. Parallel zu diesem Mehrfachventil 106 ist ein Durchflußregelventil 107 vorgesehen, das durch einen elektrischen Stellmotor eingestellt wird. Ein elektrischer Ist-Druckgeber 111 ist in der Saugleitung angebracht und übermittelt iiber einen Eingang 109 a den Ist-Druck in Form eines elektrischen Signals auf einen Meßverstärker 109 mit Abgleichautomatik. Der Soll-Wert des Druckes wird über ein Glied 110 a in das elektrische Soll-Wert-Vorgabegerät 110 eingegeben und gelangt von da zusammen mit dem Ist-Wert in das Regelglied 108 mit Leistungsausgang und einstellbarem Zeitverhalten. In diesem Regelglied 108 sind angeordnet ein Soll/Ist-Wertvergleichsgerät 108 b und ein Verstärker 108 a in Form von Thyristoren. Im Soll/ Ist-Wertvergleichsgerät 108 b werden die eingegebenen elektrischen Signale verglichen und es wird ein Ausgangssignal gebildet in Abhängigkeit von der Differenz zwischen den Signalen, die aus dem Ist-Wertgeber 109 und dem Soll-Wertgeber 110 kommen, wobei dieses Signal danii über den Verstärker 108 a an den stellmotor des Regelventils 107 gegeben wird und eine entsprechende Verstellung des Regelventils bewirkt. Bezüglich der Abgleichautomatik in dem elektrischen Ist-Druckgeber 109 sei noch bemerkt, daß der jeweilige Soll-Wert als Null-Wert eingegeben wird und nur die Abweichung weitergegeben wird. Die Eingänge 106 a des Mehrfachventils 106 und 110 a des elektrischen Soll-Wertvorgebers 110 sind mit einem Programmschalter verbunden, der es gestattet, den Druck stufenlos zu regeln, indem die Durchlässe des Mehrfachventils 106 so geöffnet und geschlossen werden, daß der gesamte Meßbereich stufenweise durchfahren wird, wobei das Regelventil 107 den Bereich jeder Stufe an die nachstfolgendc Stufe stufenlos anzuschließen erlaubt, indem über den Soll-Wertgeber 110 ein cntsprechendes Signal eingegeben wird Dicse Art Regelung ist wichtig bei der Verwendung des Prüfstandes als Entwicklungsprüfstand, da in diesem Falle das gesamte L'ennfeld des zu prüfenden Vergasers bestimmt erden muß. handelt es sich aber um eine Verwendung als Serienprüfstand, so genügt es, mehrere charakteristische Punkte im Kennfeld des Vergasers zu bestimmten, um festzustellen, ob der Vergaser den Anforderungen genügt. In diese Falle wird der Programmschalter, der auf die Eingänge 110 und 110 a wirkt, so eingestellt, daß er für jeden Meßpunkt eine entsprechendc Durchlaßöffnung des Mehrfachventils 106 einstellt und den Solldruck auf den elektrischen Soll-Wertgeber 110 gibt. Damit stellt sich das Regelventil 107 so ein, daß der gewünschte Soll-Druck erreicht und eingehalten wird.
  • Zur Prüfung des dynamischen Verhaltens des Vergasers, z.
  • B. bei plötzlicher Öffnung der Drosselklappe kann gemäß der Erfindung noch eine Blockiereinrichtung 107 a an der Einstellung des Regelventils 107 vorgesehen werden, die das Regelventil in einer bestimmten Stellung festhält, unabhängig von dem dann herrschenden Saugdruck. Es ergibt sich dadurch ein konstanter Durclllaßquerschni tt in der Saugdruckregeleinrichtung und der Saugdruck stellt sich gemäß einem charakteristischen Zeitverlauf auf einen neuen Wert ein, nachdem die Drosselklappe vollständig geöffnet ist. Dieser zeitliche Druckverlauf nach Öffnen der Drosselklappe ist ein Ausdruck für das dynamische Verhalten des Vergasers in diesem Betriebszustand. Die in dem Prüfstand gemäß der Erfindung verwendeten Durchflußmesser liaben die Eigenschaft, den Meßwert in Form eines digitalen elektrischen Signal s abzugeben, d . h.
  • in Form von Impulsen, deren Frequenz dem Durchfluß proportional ist. Auf diese Weise ist cs möglich, die Meßgdnauigkeit ganz erheblich gegenüber Analogmcßger.iten zu erhöhen und ferner zu einer direkten numerischen Anzeige des Meßwertes zu kommen. Die verwendeten Durchflußmesser sind vorzugsweise Dralldurchflußmesser, wie sie in der DAS 1.473.019 und in der OS 1.498.271 beschrieben sind.
  • Um nun die von deri Dralldurchflußmesser ausgesendeten Impulse für die Anzeige verwenden zu könnten, muß eine Linearis ierungsvorrichtung vorgesehen werden zur Anpassung der Meßwertsignale an die Eichkurve des Durchflußmessers. Diese Linearisierung wird dadurch erziclt, daß die Eichkurve elektrisch durch eine Stufenkurve dargestellt wird, deren Stufen so gewählt werden, daß die Annäherung innerhalb der gewünschten Meßgenauigkeit liegt.
  • Dies wird dadurch erzielt, daß für jede Stufe der Stufenkurve ein Korrekturfaktor vorgegeben wird, mit dem der dieser Stufe entsprechende Frcquenzwert multipliziert wird, um zur direkten Anzeige der Durchflußmenge zu gelangen. In der Praxis sicht dics so aus, daß von Sekunde zu Sekunde die vom Dralldurchflußmesser kommenden Impulse gezählt werden, daß festgestellt wird durch einen Frequenzkomperator, in welchem Bereich der Eichkurve diese Impulse fallen und daß hierdurch ein Steuergerät ausgelöst wird, das auf das Anzeigegerät den Multiplikationsfaktor gibt in Form eines Zeitsignals, währenddem das Anzeigegerät die ihm zugeleiteten Impulse vom Durchflußmesser aufsummiert. Das Linearisierungsgerät ist dabei im einzelnen folgendermaßen aufgebaut : Die von den Durchflußmessern ausgesandten Impulse gehen in ein Impulspegelanpassungsgerät 112 mit eingebauter Verknüpfungslogik, wobei mehrere Eingänge 112 a vorgesehen sind, von denen jeder jeweils mit einem Durchflußmesser verbunden ist, falls mehrere Durchflußmesser vorhanden sind, um einen großen Meßbereich ch ZU ü1ierstreiciieii . Der Ausgang 112 d, an Jcm nur die Impulse des jeweils benutzten Durchflußmessers erscheinen, steht in Verbindung einerseits mit dem digitalen Anzeigegerät 128 und andererseits mit einem Frequenzmesser 114. Dieser Frequenzmesser 114 besteht aus einer digitalen Zähleinheit, die taktweise jedc Sekunde von dem Zeitglied 116 angesteuert wird und die vom Ausgang 112 d kommenden Impulse während einer Sekunde zählt. In der digitalen Zähleinheit ist ferner ein Codiergerät vorgesehen, das die Frequenz in ein binär codiertes Signal umformt, das am Ausgang des digitalen Zählers 114 erscheint und jeweils nach einer Sekundc gelöscht wird. Das binär codierte Frequenzsignal wird jeweils an einen Zwischenspeicher 115 weitergegeben, der dieses Signal seinerseits nur dann weitergibt, wenn auch ein Synchronisa-tionssignal über die Und-Verknüpfung 117 am Zwischenspeicher 117 anliegt. Dieses Synchronisations-Signal kann durch das Anzeigegerät 128 erzeugt werden am Ende jedes Meßzyklus und über die Und-Verknüpfung weiterer gegeben werden, wobei es vom Ausgang der Unverknüpfung 117 wieder an das Anzeigegerät 128 zurückgeleitet wird, um einen neuen Meßzyklus einzulciten. Dieses Synchronisationssignal kann aber auch von dem Zeit glied 116 erzeugt werden und auf die Und-Verknüpfung 117 geleitet werden, wie cs gestrichelt angedeutet ist, dann fällt sclbstverständlich die Verbindung zwischen dem Anzeigegerät 128 und dem Eingang der Und-Verknüpfung 117 weg, während die Verbindung vom Ausgang der Unverknüpfung mit dem Anzeigegerät 128 er]ialten l)lcibt. In diesem Falle gibt das Zeitglied z. 13. alle Sekunde ein Signal aus, das an die digitale Zähleinheit 114 geleitet wird, sowie z. I.
  • alle 5 Sekunden ein Synchronisationssignal aus, das an die Und-Verknüpfung 117 geleitet wird. Für jeden Durchflußmesser, d. h. für jede Eichkurve ist ein Frequenzkomparator 119 bzw. 119' usw. vorgesehen, der über eine Und-Verknüpfung einerseits mit dem Zwischenspeicher 115 verbunden ist und andererseits mit einem der Ausgänge 112 c des Impulspegelanpassungsgeräts 112. Die Funktion dieser Und-Verknüpfung 118 besteht darin, nur den Frequenzkomparator 119 bzw. 119' anzusteuern, der für den Meßbereich des in Betrieb befindlichen Durchflußmessers zuständig ist. Wic schon gesagt, ist jede Eichkurve in eine bestimmte Anzahl Stufen aufgeteilt, wobei jede Stufe einen bestimmten Frequenzbereich entspricht. Jeder Frequenzstufe ist daher ein Unterkomparator 119 a, 119 b, 119 c, 119 (1, 119 c zugeordnct, der soviel Bausteine 120, 121, 122 aufweist, wie Dckaden am Anzeigegerät vorgesehen sind. Die den Unterkomparatoren 119 a usw. entsprechenden Frequenzen werden in die Baustcine 120, 121, 122 usw. über programmierbare Eingänge 120 a, 121 a, 122 a usw. eingegeben und an Ausgang eines jeden Bausteines erscheint ein Signal dann, wenn am Eingang eine entsprechende Frequenz erscheint. Die Ausgangssignalc werden auf cine Undverknüpfung 123 geleitet, so daß nur dann ein Signal hindurchtritt, wenn alle Bausteine des betreffenden Unterkomparators ein Signal abgeben. Dieses Signal wird in dem Speicher 25 a bzw. 25 b bzw. 125 c usw. festgehalten, bis cs durch ein Si Signal eines anderen Frequenzkomparators gelöscht wird. Diese Löschung wird dadurch erziclt, daß die Speicher 125 a, 125 b, 125 c usw. zwei Eingänge aufweisen, wovon der eine jeweils direkt mit dem entsprechenden Unterkomparator verbunden ist, während der andere Eingang über eine Oderverknüpfung 126 a bzw. 126 b bzw. 126 c usw. mit den Ausgängen aller übrigen Unterkomparatoren verbunden ist. Die. Ausgänge der Speiciier 125 a, 125 b, 125 c usw.
  • sind mit einem Verknüpfungsgerät verbunden in Form eines Kreuzschienenverteilers, wobei jeder Ausgang eines Speichers 125 a, 125 1), 125 c usw. mit einer Spalte des Kreuzschienenverteilers verbunden ist. Außerdem ist noch eine Verbindung zwischen den Ausgängen der Speicher 125 a, 125 b, 125 c usw. mit den Oderverknüpfungen 126 a, 126 b, 126 c usw. aller übrigen Speicher vorgeschen. Auf diese leise wird errcicht, daß wenn z. B. ein Signal am Ausgang des Unterkomparators 119 a ersclleint, der Speicher 125 a ein Signal abgibt, wobei dieses Signal einerseits auf den Kreuzschienenverteiler 120 geleitet wird und andererseits auf die Oder-Verknüpfung aller übrigen Speicher und diese löscht, so daß nur das Signal vom Unterkomparator 119 a auf den Kreuzschienenverteiler 127 gelangt. Ändert sich nun die Frequenz so, daß z. 13. ein anderer Unterkomparator ein Signal abgibt, z. B. der Unterkomperator 119 c, dann wird der entsprechende Speicher 125 c angesteuert und gibt ein Signal auf die entsprechende Spalte des Kreuzschienenverteilers 127 ab, und es wird ferner ein Signal auf die Oder-Verknüpfung aller übrigen Speicher gegeben, so daß diese gelöscht bleiben. Es ergibt sich also aus der soeben erklärten Schaltung, daß die Unterkomparatoren jeweils ein Signal abgeben, das einen Frequenzbereich überdeckt, der von der am entsprechenden Unterkomparator eingestellten Frequenz bis zur eingestellten Frequenz des nächsthöheren Frequenzkomparators reicllt. Bs sci noch bemerkt, daß jeder Frequenzkomparator 119, der einem Dralldurchflußmesser zugeordnet ist, zwei Ausgänge aufweist, die auf die Eingänge 112 b des Impulspegelanpassungsgerät 112 geleitet werden. Der eine Ausgang wird von dem Unterfrequenzkomparator 119 a mit dem niedrigsten eingestellten Frequenzwert abgeleitet und über eine Und-Nicht-Verknüpfung 124 auf das Impulspegelanpassungsgerät geleitext. Der andere Ausgang wird von dem Unterfrequenzkomparator 119 e mit der höchsten eingestellten Frequenz abgeleitet und ebenfalls auf das Impulspegelanpassungsgerät 112 geleitet. Das durch den Unterfrequenzkomparator 119 a atif das Impulspegelanpassungsgerät 112 gegebene Signal bedeutet, daß man sich am Beginn des Frequenzbereichs des Frequenzkomparators 119 befindet und es beeinflußt die Verknüpfungslogik im Impulspegelanpassungsgerät 112 so, daß über die Aus g1nge 112 c die entsprechende Meßstrecke eingeschaltet wird, während das Signal, das von dem Unterfrequenzkomparator mit dem höchsten Frequenzwert kommt, anzeigt, daß der Meßbereich überscliritten ist und die Verknüpfungslogik im Impulspegelanpassungsgerät 112 so beeinflußt, daß auf einen neuen Meßbereich umgeschaltet wird. Der Kreuzschienenverteiler 127 ist ein Gerät, dessen Funktion darin besteht, einem auf eine seiner Spalten kommenden Signal, das einem bestimmten Frequenzbereich entspricht, eine Meßzeit zuzuordnen, die am Ausgang des Kreuzschienenverteilers erscheint und an das Anzeigegerät 128 weitergeleitet wird, so daß dieses die über den Ausgang 112 d kommenden Impulse während der eingegebenen Meßzeit aufsummicrt und zur Anzeige bringt.
  • Die den einzelnen Spalten entsprechenden Meßzeiten werden in den Zeilen des Kreuzschienenverteilers 127 einprogrammiert, wodurch die Meßzeit als binär codiertes Signal am Ausgang erscheint. Zusammenfassend kann also gesagt werden, daß die Eichkurve eines jeden Durchflußmessers in einem Frequenzkomparator als Stufenkurve angenäliert wird, und daß durch eine entsprechende Ilniforinung der so angenäherten Eichkurve eine direkte numerische Anzeige des Meßwertes erfolgt. Es sei noch emerkt, daß diese Art Messung und Anzeige zwar erheblich komplizierter ist als eine Anzeige durch Analoglucrinstrumente, daß aber die Genauigkeit der Messung schr viel größer ist und mit keiner Analogmessung erreicht werden kann bei vergleichbarem Aufwand.
  • Mit dem Prüfstand gemäß der Erfindung kann also z. B.
  • das gesamte Kennfeld des zu prüfenden Vergasers durch fahren werden, indem die Drosselklappenstellung des Vergasers in kleinen Schritten verändert wird und für jede Stellung der Saugdruck zwischen einem Mindestwert und einem Höchstwert verändert wird. Bei jedem Wert des Saugdruckes wird die Durchflußmenge der Luft notiert sowie die bei diesem Meßpunkt durchgeflossene Kraftstoffmenge und z. B. durch einen Schreiber notiert.
  • Auf diese Weise läßt sich Punkt für Punkt das gesamte Kennfeld des Vergasers bestimmen, wobei weitere Kennfelder dadurch entstehen, daß z. B. bei der llöhensimulierung veränderliche Haubendrücke vorgegeben werden.
  • Auch der Feuchte-Einfluß der Luft kann auf diese Weise kontrolliert werden. handelt es sich jedoch um eine Verwendung als Serienprüfstand, d. h. ull eine Oberprüfung von serienmäßig gefertigten Vergasern in gewissen charakteristischen Punkten ihres Kennfeldes, dann wird durch eine Programmiereinheit durch Drucktastenwahl ein bestimmtcr Saugdruck eingestellt, die Drosselklappe wird von außen so verstellt, daß ein bestimmter vorgeschriebener Luftdurchsatz erreicht wird und es wird dann der entsprechende Kraftstoffdurchsatz festgestellt. Auf diese Weise lassen sich die gewünschten Meßpunkte sehr schnell einstellen, wobei auch das Auswechseln der Vergaser durch die eingebaute Öffnungs- und Schließautomatik der Prüfhaube und den Schnellverschlüssen zur Befestigung des Vergasers und für die Benzinzufuhr keinen Zeitverlust darstellt. ci der Serienprüfung wird nur der Leerlaufpunkt von außen einreguliert, wobei Schraubenzieher durch abgedichtete Durchführung des Prüfhaubentcils an die eiitsprechenden Schrauben herangeführt werden und von außcn bedient werden. Nach Durchmessung des Vergasers in den vorgesehenen Priifpunkten wird automatisch eine markierung am Vergaser angebracht, die darüber eine Aussage abgibt, ob der Vergaser die Bedingungen erfüllt hat. Es kann ferner noch eine optische Anzeige vorgesehen werden, die anzeigt, oh der Vergaser gut oder schlecht ist, evtl. sogar mit einer Auftcilullg der Anzeige für die schlechten Vergaser, je nachdem ol) sie oberhalb oder unterhalb des vorgeschriebenen Bereiches liegen.
  • Durch den Prüfstand gemäß der Erfindung, wird die Möglichkcit gegeben, die an Vergasern notwendigen Messungen, mit größtmöglicher Präzision durchzuführen und mit größtmöglicher Schnelligkeit, was eine große Erleichterung sowohl für die Entwicklungsprüfung wie auch für die Serienprüfung darstellt.
  • Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die offenbarte räumliche Ausbildung und konstruktive Ausgestaltung, werden- soweit sie gegenüber dem Stand der Technik einzeln oder in Kombination neu sind - -als erfindungswesentlich beansprucht.

Claims (32)

  1. Patentansprüche
    9 Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen, wobei für verschiedene Betriebszustände die Mengen des durch den Vergaser strömenden Kraftstoffes und der durch den Vergaser strömenden Luft sowie die im Vergaser oder im Saugrohr herrschenden Unterdrücke eingestellt werden, mit einer Prüfkammer, in der sich der zu prüfende Vergaser befindet, mit gesteuerten Einrichtungen zur Erzeugung, Korstanthaltung und Messung des,Drucks auf der Saugseite des Vergasers, zur Messung des Kraftstoffdurchsatzes und mit Vorrichtungen zur Einstellung des Vergasers und mit einer Luftdurchs atzmcßcinrichtung , die vor dem Eingang zur Prüfkammer in ihrer Einlaufstrecke angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c hii e t, daß in der Einlaufstrecke ein Vordruckerzeuger (24) angeordnet ist, der über eine Einrichtung zur Temperaturregelung (25) der geförderten Luft und einem nachgeschalteten Überstromregler (26) eine Meßstrecke beliefert, bestehend aus der Luftdurchsatzmeßeinrichtung (31) und nachgeschalteter Druckregeleinrichtung (33), so daß der I)ruck und die Temperatur an der Luftdurchsatzineßeinrichtuig (31) auf einen vorbestimmten Wert eingestellt bleiben, unabhängig von der Durchflußmenge, vom Umgebungsluftdruck und dem Druck in der Prüfkammer (5) sowie der Außenlufttemperattir, und daß der Druck auf der Saugseite des Vergasers (42) über eine Vakuumpumpc (30) und eine weitere Druckregeleinrichtung (29), über die eine Verbindung der Saugseitc mit dem eingang der Meßstreckc herstellbar ist, einstcllbar ist.
  2. 2. Prüfstand nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtung (25) zur Temperaturregelung der geförderten Luft über eine Vorrichtung zur Einstellung einer bestimmten Luftfeuchtigkeit verfügt.
  3. 3. Prüfstand nach Anspruch 1 oder 2 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druckregeleinrichtung (29, 33) aus einem Mehrfachventil (106) besteht mit mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnungen (94 a bis g), und daß ein By-Pass-Druckregeiventil (107) parallel angeordnet ist, das so bemessen ist, daß eine stufenlose Durchflußregelung bei jeder einzelnen Stellung des Mehrfachventils (106) erfolgt.
  4. 4. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 3 d a d u r c h g e k e n n z e i zu c h n e t, daß die Luftdurchsatzmeßeinrichtung aus mindestens einem Durchflußmesser (31) besteht mit digitalem Ausgangssignal, kombiniert mit einer digitalen Linearisierungseinrichtung zur Erzielung einer numerischen Anzeige des Massenstroms in Abhangigkeit von der Eichkurve des Durchflußmessers (31).
  5. 5. Prüfstand nach Anspruch 4 d a d u r c h g e k e n nz e i c h n c t, daß der Durciilußmesser (31) als Dralldurchflußmesser ausgebildet ist.
  6. 6. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d-aß der-Meßstrecke mindestens eine weitere Druckregeleinrichtung (34) und/oder eine Einrichtung(37) zur Temperaturregelung und/oder Feuchteregelung der in die Prüfkammer (5) eintretenden Luft nachgeschaltet ist, zur Simulierung verschiedener Höhen- und Klimazustände.
  7. 7. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 6 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Prüfkammer (5) aus einem Sockel (5c) und einer darüber angeordneten aufklappbaren, wenigstens teilweise durchsichtigen, doppelwandigen Haube (5a, 5b) besteht, deren Zwischenraum durch eine Belüftungseinrichtung (24a) mit Luft von etwa der gleichen Temperatur, wie der unter der Haube herrschenden, versorgt wird.
  8. 8. Prüfstand nach Anspruch 7 d a d u r c h g ek e n n z- e i c h n e t, daß alle luftführenden Teile vor der Haube durch die Belüftungseinrichtung (24a) mit Luft von etwa der gleichen Temperatur, wie der unter der Haube herrschenden, versorgt werden.
  9. 9. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 8 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n -e t, daß eine Hinrichtung zur dynamischen Prüfung des Luftdurchsatzes durch den Vergaser (42) vorgesehen ist, bei plötzlicher Öffnung der Drosselklappc, bestehend aus einer Blockiervorrichtung (lo7a) auf der Saugunterdruckregeleinrichtung, so daß ein beliebiger frcicr Querschnitt eingestellt und gehalten werden kann.
  10. 10. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 9 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Montageplatte (79) für den Vergaser (42) unter der Prüfhaube (5a, 5b) mit einer mehrachsigen Rüttel- und Neigungsvorrichtung (81) versehen ist.
  11. 11. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 10 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Prüfstandsanlage mit dem Maschinenteil (4), Reglergehäuse (1), Prüfhaubenteil(3) und dem Meßschrank (2) in verschiedene Unterelemente aufgeteilt ist, wobei die verschiedenen Anschlüsse so angeordnet sind, daß sie von jeder Seite angeschlossen werden können.
  12. 12. Prüfstand nach Anspruch 5 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß mehrere abschaltbare Dralldurchflußmesser (31, 31') parallel angeordnet sind mit sich überschneidenden Meßbereichen, und daß jedem Dralldurchflußmesser (31, 31') ein Druckregelventil (33, 33') nachgeschaltet ist.
  13. 13. Prüfstand nach Anspruch 5 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß mehrere abschaltbare Dralldurchflußmesser (31, 31') parallel angeordnet sind mit sich überschneidenden Meßbere' clicn, denen eine gemeinsame Druckregeleinrichtung nachgeschaltet ist, bestehend aus einem Mehrfachventil (106) mit mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnungen und einem dazu parallel geschalteten Druckregelventil (107) mit relativ kleinem Regelbereich.
  14. 14. Prüfstand nach Anspruch 3 oder 12 d a d u r c h g c k e n n z e i c h n e t, daß eine Drosselplatte (94) zwischen dem Einlaßstutzen (88) und dem Auslaßstutzen (97) des Mehrfachventils (106) angeordnet ist, die mehrere kalibrierte Bohrungen (94 a bis g) aufweist, wobei jeder Bohrung eine pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigte Sciiließvorrichtung (91) zugeordnet ist, die einzeln oder in Kombination betätigbar ist.
  15. 15. Prüfstand nach Anspruch 14 d a d u r c h g- ek e n n z e i c h n e t, daß der Querschnitt der Bohrungen (94 a bis g) geometrisch gestuft ist.
  16. 16. Prüfstand nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druckregeleinrichtung zwischen der Eingangsleitung zur Meßstrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe aus einem Absolutdruckregelventil besteht, das einerseits mit dem Ist-Druck beaufschlagt ist und andererseits mit einem Solldruck, der sowohl oberhalb wie auch unterhalb Atmosphärendruck einstellbar ist.
  17. 17. Prüfstand nach Anspruch 3 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Saugdruckregeleinrichtung zwischen der Eingangsleitung zur Meßstrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe einen elektrischen Ist-Druckgeber (111) aufweist, dessen Ausgangssignal über einen Verstärker (109 ) auf ein Soll-Ist-Wertvergleichsgerät (1o8b) gegeben wird, wobei ein einstellbarer Soll-Druckgeber (110) vorgesehen ist, der~ebenfalls auf das Vergleichsgerät (108b) arbeitet, und dieses über einen Verstärker (108a) mit einem elektrischen Stellmotor für das Druckregelventil (107) in Verbindung steht.
  18. 18. Prüfstand nach Anspruch 17 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das Mehrfachventil (106) und der Soll-Druckgeber (110) mit einem Programmschalter (lo6a, lloa) für mehrere Meßpunkte in Verbindung stehen,der für jeden Meßpunkt den entsprechenden Solldruck vorgibt und den entsprechenden Durchlaßquerschnitt des Mehrfachventils (1o6) durch Betätigung der entsprechenden Schließvorrichtungen (91) freigibt.
  19. 19. Prüfstand nach Anspruch 17 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Ist-Druck-Meßwertverstärker (109) eine Abgleichautomatik aufweist, die für jeden Solldruck auf einen Nullwert abgleicht und nur die Abweichungen an das Soll-Ist-Wertvergleichsgerät weitergibt.
  20. 20. Prüfstand nach Anspruch 11 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das Reglergehäuse (1) eine senkrechte Eingangssammelleitung (102) und eine entsprechende Ausgangssammelleitung (1o3) aufweist, die mit dem Maschinenteil bzw. dem Prüfhaubenteil verbindbar sind, wobei wahlweise diese Verbindung über eine Seitenwand, die obere oder untere eckfläche oder die Hintenqand erfolgen kann.
  21. 21. Prüfstand nach Anspruch 20 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß mehrere Meßstrecken mit ihren Luftdurchsatzmeßeinrichtungen (31,31',31 ), Absperrventilen (32, 32', 32") und Durckregeleinrichtungen (33, 33', 33 " ) in mehreren Ebenen iibereinander im Reglergehäuse (1) angeordnet werden können und mit der Eingangs- und Ausgangssammelleitung (102, 1o3) verbunden werden.
  22. 22. Prüfstand nach Anspruch 4 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Linearisierungsvorrichtung besteht aus einem digitalen Frequenzmesser (114), einem Frequenzkomparator (119) und einem Verknüpfungsgerät (127) , das einer bestimmten Frequenz eine bestimmte Meßzeit zuordnet, und daß ein Digitalzähler (128) vorgesehen ist, der mit dem Verknüpfungsgerät (127) und dem Impulsgeber (31a) des Durchflußmessers (31) verbunden ist und die während der Meßzeit aufsummierten Impulse zur Anzeige bringt.
  23. 23. Prüfstand nach Anspruch 22 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß am Eingang der Linearisierungsvorrichtung ein Impulspegelanpassungsgerät (112) mit eingebauter Verknüpfungslogik vorgesehen ist, wobei dieses Gerät (112) einerseits unabhängige Eingänge (112a) für mehrere Durchflußmesser (31,31', 31") aufweist, sowie Eingänge (112b) filr Signale von ebensovielen Frequenzkomparatoren (119, 119'...), und daß unabhängige Ausgänge (112c) zu den Meßstrecken und den Frequenzkomparatoren (119, 119'...) sowie ein Ausgang (112d) zum digitalen Frequenzmesser (114) und dem Digitalzähler (128) vorgesehen sind und die Verknüpfungslogik (127) so eingerichtet ist, daß jeweils die Impulse eines Durchflußmessers (31, 31'...), der einem Frequenzkomparator (119, 119' . . .) entspricht, auf den Ausgang (112 d) zum digitalen Frequenzmesser (114) und dem Digitalzähler (128) geleitet werden,und daß ferner die Ausgänge (112c) zu den Meßstrecken, bis auf di e gerade in ßetrieb befindliche, ein Absperrsignal erhalten.
  24. 24. Prüfstand nach Anspruch 22 d a d u r c h g ck e n n z e i c h n c t, daß der Frequenzmesser (114) als digitale Zähleinheit ausgebildet ist, die durch ein Zeitglied (116) taktweise ausgelöst wird und die Frequenz in Form eines binär kodierten Signals angibt.
  25. 25. Prüfstand nach Anspruch 22 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n c t, daß ein Zwischenspeicher (115) vorgesehen ist, der mit dem Frequenzmesser (114) verbunden ist und über eine Und-Veiknüpfung (118) mit jedem Frequenzkomparator (119, 119' ...), und daß der Zwischenspeicher (115) einen Eingang aufweist, der über eine Und-Vcrknüpfung (117) immer dann ein Signal zur Frequenzwertübernahme erhält, wenn ein Signal vom Zeitglied (116) und von einer Synchronisiereinrichtung vorliegt.
  26. 26. Prüfstand nach Anspruch 22 d a d u r c h g ek e n n z e i c h ii e t, daß jeder Frequenzkomparator (119, 119' . . .) aus sovielen Unterkomparatoren (1 1 9a 11 9b 119c...) besteht wie Frequenzsprünge notwendig sind, daß jeder Unterkomparator (119a, 119b ...) aus von außen auf eine bestimmte Zahl codierbaren Bausteinen (120, 121, 122 . . .) besteht, die dann ein Signal erzeugen, wenn eine der eingegebenen Zahl entsprechende Frequenz an dcii Eingängen erscheint, daß jeder Baustein (12c, 121, 122...) eines Untcrkomparators (119a, 119b ...) über eine Und-Verknüpfung (123) mit einem der Eingänge eines Speichers (125a, 125b . . .) in Verbindung stcht, dessen anderer Eingang über eine Oder-Verknüpfung (126a, 126b...) einerseits mit einem der Eingänge aller übrigen Speicher verbunden ist und andererseits über die Oder-Verknüp fungen mit den Ausgängen aller übrigen Speicher.
  27. 27. Prüfstand nach Anspruch 23 und 26. d d a d u r c h g ek c n n z e i c h n e t, daß der Eingang des Speichers (125a) für den Unterkomparator (119a) mit dem niedrigsten eingestellten Frequenzwert in Verbindung steht mit dem lmpulspegelanpassungsgerät (112) und ein Signal abgibt, wenn diese Frequenz unterschritten ist, und daß der Eingang des Speichers filr den Unterkomparator mit dem höchsten eingestellten Frequenzwert in Verbindung steht mit dem Impulspegelanpassungsgerät (112) und ein Signal abgibt, wenn diese Frequenz überschritten ist, und daß diese Signale ein Umschalten auf eine Meßstrecke- mit entsprechendem Meßbereich und dem zugehörigen Frequenz komparator hervorrufen.
  28. 28. Prüfstand nach Anspruch 22 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das Veyknüpfungsgerät(127) aus einem Kreuzschienenverteiler für jeden Frequenz komparator (119) besteht, mit ebensovielen Spalten wie Unterkomparatoren vorhanden sind, die mit den Ausgängen der entsprechenden Speicher verbunden sind und daß über die Zeilen jeder Frequenz eine bestimmte Meßzeit zugeordnet ist.
  29. 29. Prüfstand nach Anspruch 22 d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Digitalzähler (128) und die Synchronisier ereinrichtung vereinigt sind und am Ende jeder Meßzeit ein Synchronisationsimpuls ausgelöst wird, der über die Und-Verknüpfung (117) auf den Zwischenspeicher (115) wirkt und als Startimpiils wieder auf den Digitalzähler (128) zurückgeleitet wird.
  30. 30. Prüfstand nach Anspruch 22 und 24 d a d u r c h g c k e n n z e i c h n e t, daß das Zeitglied (116) als Synchroni siereinrichtung ausgebildet ist, indem cs außer dem Taktsignal zum Frequenzmesser einen Synchronisationsimpuls über die Und-Verknüpfung (117) auf den Zwischenspeicher (115) liefert und dieser Synchronisat3. onsimpuls vom Ausgang der Und-Verknüpfung (117) als Startimpuls' auf den Digitalzähler (128) geleitet wird, wobei der Synchronisationsimpuls im Abstand eines Vielfachen des Taktsignals ausgelöst wird.
  31. 31. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 30 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druckregeleinrichtung (29) Mittel zur stufenlosen Einstellung des Saugdruckcs aufweist.
  32. 32. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 30 - d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druckregeleinrichtung (29) Mittel zur wählbaren Einstellung des Saugdruckes auf vorbestimmte Werte aufweist.
    L e e r s e i t e
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