DE2139707B2 - Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen,
wobei für verschiedene Betriebszustände die Mengen
des durch den Vergaser strömenden Kraftstoffes und durch den Vergaser strömenden Luft, sowie die im
Vergaser oder im Saugrohr herrschenden Unterdrücke eingestellt werden; mit einer Prüfkammer, in der sich
der zu prüfende Vergaser befindet; mit gesteuerten Einrichtungen zur Erzeugung, Konstanthaltung und
Messung des Drucks auf der Saugseite des Vergasers, zur Messung des Kraftstoffdurchsatzes und Vorrichtungen
zur Einstellung des Vergasers und mit einer Luftdurchsatzmeßeinrichtung, die vor dem Eingang zur
Prüfkammer in ihrer Einlaufstrecke eingeordnet ist
In der deutschen Offenlegungsschrift 1 936 321 ist ein
derartiger Prüfstand beschrieben und zeichnerisch dargestellt Diese beschriebene Anlage kann jedoch die
geforderten Bedingungen nicht erfüllen, da sie nicht unabhängig ist von den Außenbedingungen, die auf die
Meßstrecke und auf den Saugunterdruck Einfluß nehmen können, da der Prüfstand sowohl einlaßseitig wie
auch von der Saugseite her mit seinen Regelorganen direkt mit der Umgebungsluft verbunden ist Es ist ferner
nur eine punktweise Messung möglich, die auf einige wenige charakteristische Punkte des Vergasers beschränkt
ist und die Messung erfolgt über Meßblenden mit Differenzdruckgeber.
Zwar ist aus der US-PS 3 520 312 schon bekannt in
der Einlaufstrecke zu einer Kammer, in der sich der Vergaserprüfstand befindet einen Vordruckerzeuger
anzuordnen, der über Einrichtungen zur Temperaturregelung der geförderten Luft die Kammer mit Luft konstanten
Druckes, konstanter Temperatur und konstanter Feuchtigkeit beliefert
Abgesehen davon, daß durch die Anordnung des gesamten Vergaserprüfstandes in einer Kammer die Prüfstandsanlage
sehr aufwendig wird und auch nicht besonders gut zugänglich ist, ist bei diesem beschriebenen
Prüfstand nachteilig, daß die Luftdurchsatzmeßeinrichtung stromabwärts vom Vergaser im Prüfstand angeordnet
ist so daß nicht der reine Luftdurchsatz gemessen wird, sondern der Durchsatz des Luft-Kraftstoff
Gemisches, was zu einer Verfälschung der Meßergebnisse führt. Außerdem ist auch hier nur eine punktweise
Messung möglich, die auf einige wenige charakteristische Punkte des Vergasers beschränkt ist, da
die Messung über mit Schallgeschwindigkeit durchströmte Venturidüsen erfolgt.
Ein weiterer Nachteil dieses Priifstandes liegt darin,
daß die Vakuumpumpe, die die Luft aus dem Prüfstand absaugt keine Druckregeleinrichtung aufweist
Druckregeleinrichtungen an Vakuumpumpen für Vergaserprüfstände sind zwar ebenfalls bekannt (A.
P i e r b u r g »Vergaser für Kraftfahrzeugmotoren«, 4. Auflage 1970, S 106 bis 113), diese Druckregeleinrichtung
ist jedoch als einfacher, durch ein Zusatzventil gesteuerter Bypaß zwischen der Druckseite und der
Saugseite der Vakuumpumpe ausgebildet, die den Genauigkeitsanforderungen an heutige Vergaserprüfstände
nicht mehr genügen kann.
Der vorliegenden Erfindung, die diese Nachteile vermeiden soll, liegt die Aufgabe zugrunde, die Vergaserprüfung
zu beschleunigen, die Meßgenauigkeit zu erhöhen durch Ausschaltung aller Umgebungseinflüsse und
einen Prüfstand zu schaffen, der sowohl geeignet ist bei Neuentwicklungen von Vergasern das gesamte Kennfeld
durchzumessen, wie auch bei der Serienprüfung von Vergasern einzelne charakteristische Punkte des
Vergasers aufzunehmen und die Leerlaufeinstellung zu gestatten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Einlaufstrecke ein Vordruckerzeuger
angeordnet ist, der über eine Einrichtung zur Temperaturregelung der geförderten Luft und einem nachgeschalteten
Überströmregler eine Meßstrecke beliefert, bestehend aus der Luftdruchsetzmeßeinrichtung und
einer nachgeschalteten Druckregeleinrichtung, so daß der Druck und die Temperatur an der Luftdurchsatzmeßeinrichtung
auf einem vorbestimmten Wert einge-
stellt bleiben, unabhängig von der Durchflußmenge, vom Umgebungsluftdruck und dem Druck in der Prüfkammer sowie der Außenlufttemperatur; und daß der
Druck auf der Saugseite des Vergasers über eine Vakuumpumpe und eine weitere Druckregeleinrichtung,
über die eine Verbindung der Saugseite mit dem Eingang der Meßstrecke herstellbar ist, einstellbar ist.
Um auch die Einflüsse der Luftfeuchtigkeit auf das
Meßergebnis und auf das Verhalten des Vergasers auszuschalten, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Einrichtung zur Temperaturregelung der geförderten Luft über eine Vorrichtung
zur Einstellung einer bestimmten Luftfeuchtigkeit verfügt Es muß ferner dafür gesorgt werden, daß das Umschalten und Einpendeln auf einen neuen Betriebspunkt
bei der Prüfung eines Vergasers möglichst schnell erfolgt was dadurch erreicht wird, daß die Druckregel·
einrichtung aus einem Mehrfachventil besteht mit mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnungen und daß ein Py-Paß-Druckregelventi! parallel angeordnet ist das so bemessen ist daß eine stufenlose Durchflußregelung bei jeder einzelnen Stellung
des Mehrfachventils erfolgt Vorteilhafterweise wird der Mengenstrom der Luft direkt digital angezeigt, und
zwar dadurch, daß die Luftdurchsatzmeßeinrichtung aus mindestens einem Durchflußmesser besteht kombiniert mit einer digitalen Linearisierungseinrichtung zur
Erzielung einer numerischen Anzeige des Massenstroms in Abhängigkeit von der Eichkurve des Durchflußmessers, der vorzugsweise als Dralldurchflußmesser ausgebildet ist
Die Simulierung von Höhen- und Klimazuständen wird erfindungsgemäß dadurch erreicht daß der Meßstrecke mindestens eine weitere Druckregeleinrichtung
und/oder eine Einrichtung zur Temperaturregelung und/oder Feuchteregelung der in die Prüfkammer eintretenden Luft nachgeschaltet ist die durch diese Art
der Anordnung keinerlei Einfluß auf die Messung der Luftmenge, die durch die Meßstrecke strömt haben
kann. Um einen Einfluß der Temperatur der Prüfstandumgebung auf die Meßwerte zu vermeiden, kann ferner
vorgesehen werden, daß die Prüfkammer aus einer durchsichtigen doppelwandigen Haube besteht deren
Zwischenraum durch eine Belüftungseinrichtung mit Luft von etwa der gleichen Temperatur wie der unter
der Haube herrschenden versorgt wird und daß alle luftführenden Teile des Prüfstandes, ebenfalls durch
eine Belüftungseinrichtung mit Luft von etwa der gleichen Temperatur wie der unter der Haube herrschenden durchströmt wird. Um auch eine dynamische Prüfung des Vergasers durchführen zu können, wird ferner
vorgesehen, daß bei plötzlicher öffnung der Drosselklappe eine Blockiervorrichtung anf der Saugunterdruckregeleinrichtung ausgelöst wird, so daß ein beliebiger freier Querschnitt eingestellt und gehalten werden kann. Ferner kann die Montageplatte für den Vergaser unter der Prüfhaube mit einer mehrachsig«) Rüttel- und Neigungsvorrichtong versehen sein. Um die
Prüfstandanlage den räumlichen Gegebenheiten am Aufstellungsort anpassen zu können, and um den
Transport der Anlage zu erleichtern, ist vorgesehen, daß die Prüfstandanlage mit dem Maschinenteil, dem
Regiergehäuse, dem Prüfhaubenteil and dem Meßschrank in verschiedene Unterelemente aufgeteilt ist
wobei die verschiedenen Anschlüsse so angeordnet sind, daß sie von jeder Seite angeschlossen werden
können. Zur Erhöhung der Meßgenauigkeit und um
den Meßbereich des Prüfsiandes möglichst weit zu halten, ist schließlich vorgesehen, daß mehrere abschaltbare Dralldurchflußmesser parallel angeordnet sind mit
sich überschneidenden Meßbereichen und daß jedem Dralldurchflußmesser ein Druckregelventil nachge-
S schaltet ist bzw. daß den Dralldurchflußmessern eine gemeinsame Druckregeleinrichtung nachgeschaltet ist,
bestehend aus einem Mehrfachventil mit mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnung
und einem dazu parallelgeschalteten Druckregelventil
ίο mit relativ kleinem Regelbereich.
In weiterer Ausführung des Mehrfachventils wird vorgesehen, daß eine Drosselplatte zwischen dem Einlaßstutzen und dem Auslaßstutzen des Mehrfachventils
angeordnet ist die mehrere kalibrierte Bohrungen auf
is weist wobei jeder Bohrung eine pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigte Schließvorrichtung zugeordnet ist die einzeln oder in Kombination betätigbar sind. Hierbei ist vorzugsweise der Querschnitt der
Bohrungen geometrisch abgestuft In einer bevorzug
ten Ausführungsform ist die Druckregeleinrichtung
zwischen der Eingangsleitung zur Meßstrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe aus einem Absolutdruckregelventil gebildet das einerseits mit dem Istdruck beaufschlagt ist und andererseits mit einem Solldruck, der
sowohl oberhalb wie auch unterhalb Atmosphärendruck einstellbar ist.
Bei einer anderen Ausführung der Druckregeleinrichtung zwischen der Eingangsleitung zur Meßstrecke
und dem Eingang zur Vakuumpumpe ist ein elektri
scher Ist-Druckgeber vorgesehen, dessen Ausgangssi
gnal über einen Verstärker auf ein Soll-Ist-Wertvergleichsgerät gegeben wird, wobei ein einstellbarer Soll-Druckgeber vorgesehen ist der ebenfalls auf das Vergleichsgerät arbeitet und dieses über einen Verstärker
mit einem elektrischen Stellmotor für das Druckrege! ventil in Verbindung steht Ist in diesem Falle ein Mehrfachventil mit einem parallelen By-Paß-Druckregelventil vorgesehen, so kann das Mehrfachventil und der
Solldruckgeber in einer bevorzugten Ausführungsform
mit einem Programmschalter für mehrere Meßpunkie
in Verbindung stehen der für jeden Meßpunkt den entsprechenden Soll-Druck vorgibt und den entsprechenden Durchlaßquerschnitt des Mehrfachventils durch
Betätigung der entsprechenden Sdiließvorrichtungen
freigibt.
In weiterer Ausgestaltung dieser Vorrichtung kann vorgesehen werden, daß der Ist-Druckmeßwertverstärker eine Abgleichautomatik aufweist die für jeden Solldruck auf einen Nullwert abgleicht und nur die Abwei-
chung an das Soll-Ist-Wertvergleichsgerät weitergibt. Um die Einzelelemente des Prüfstandes zwanglos miteinander verbinden zu können, wird vorgesehen, daß
insbesondere das Reglergehäuse eine senkrechte Emgangssammelleitung und eine entsprechende Aus-
gangssammeHeibmg aufweist die mit dem Maschinenteil bzw. dem Prüfhaubenteil verbindbar sind, wobei
wahlweise diese Verbindung über eine Seitenwand, die obere oder untere Deckfläche oder die Hinterwand erfolgen kana Bei dieser Ausführung ist es besonders
vorteilhaft daß mehrere Meßstrecken mit ihren Luftdurchsatzmeßeinrichtungen, Absperrventilen und
Druckregelemrichtungen in mehreren Ebenen übereinander im Reglergehäuse angeordnet «-erden können
und mit der Eingangs- and Ausgangssammelleitung verbunden werden.
Da der Prüfstand gemäß der Erfindung, wie schon
gesagt sowohl als Entwicklungsprüfstand wie auch als Serienprüfstand angelegt ist ist vorgesehen, daß die
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Saugdruckregeleinrichtung Mittel zur stufenlosen Einstellung des Saugdruckes aufweist bzw. Mittel zur
wählbaren Einstellung des Saugdruckes auf vorbestimmte Werte aufweist.
Der Prüfstand nach der Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise erläutert, wobei
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Prüfstandes
ohne dem Maschinenteil,
F i g. 2a und 2b eine scheunatische Darstellung der
Prüfstandselemente,
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung der Prüfhaube,
Fig.4 ein Mehrfachventil in perspektivischer auseinandergezogener Darstellung,
Fig.5 die Anordnung der Prüfstandselemente im Reglergehäuse und
Fig.6 eine schematische Darstellung der Saugdruckregelung zeigt.
Wie in F i g. 1 dargestellt, sind das Reglergehäuse 1, der Meßschrank 2 und der Prüfkammerteil 3 in einem
Raum aufgestellt, wobei die Zuordnung dieser 3 Elemente, wie später erklärt, beliebig sein kann. Der Prüfkammerteil 3 weist den Prüfkammerunterteil 5 auf und
die aufklappbare Prüfhaube 5a. Ferner ist ein Schaltpult vorgesehen, mit Ein- und Ausschaltern 12 zum In-
betriebsetzen der verschiedenen Pumpen und Verdichter. Das öffnen und Schließen der Haube erfolgt über
die Schalter 18. wobei jeweils immer 2 Schalter gleichzeitig zweihändig betätigt werden müssen. Die Haubenverriegelung wird durch den Hebel 19 betätigt. Der
Meßschrank 2 weist digitale Anzeigegeräte 6 und 7 für den Luftdurchsatz und den Kraftstoffdurchsatz auf.
Ferner sind die Einschübe 8 vorgesehen, auf die die elektronischen Schaltelemente aufgebaut sind und die
bedarfsweise leicht ausgewechselt werden können. Es sind ferner Thermometer 9 und analoge Druckanzeiger
10 vorgesehen, wobei die analoge Druckanzeige dazu dient, den Druckverlauf zu verfolgen, während die digitalen Druckanzeiger 11 jeweils den augenblicklichen
Zahlenwert des Druckes anzeigen. Diese Anzeige ist erheblich genauer als die Anzeige mit den Analog-Meßgeräten. läßt aber nicht sinnfällig erkennen, wie
der augenblickliche Druckverlauf ist Auf der F i g. 1 sind neun digitale Druckanzeigegeräte abgebildet, es
werden aber davon nur vier benutzt bei der Anlage, wie sie in der F i g. 2 beschrieben ist Die Handräder 16
dienen dazu, den Soll-Druck für die Druckregler vorzugeben, wobei der Soll-Druckverlauf auf dem Anzeigegerät 13 verfolgt werden kann. Ein Schreibgerät 14 ist
ferner vorgesehen, um die Meßwerte zu registrieren. Es ist ferner noch ein Anzeigegerät 17 vorgesehen, das
den Druck unter der Prüfhaube anzeigt, sowie ein doppeltes Anzeigegerät 21, das von der Temperatur des
Kraftstoffes den Soll- und den Ist-Wert angibt In der F i g. 2 sind der Reglerteil 1. der Meßschrank 2, der
Prüfkammerteil 3 und der Maschinenteil 4 gestrichelt umrandet, um die Verbindung mit der F i g. 1 herzustellen. Im Maschinenteil wird die Luft über einen Filter 22
und einen Ansauggeräuschdämpfer 23 von dem Verdichter 24 angesaugt und über ein Gerät 25. das zur
Regelung der Temperatur der gelieferten Luft und zur Einstellung der Feuchte auf einen bestimmten Wert
dient, in die Meßstrecken gefördert Der Vordruck wird
durch ein Gberströmenventil 26 eingestellt, das einerseits über eine Leitung 26a mh dem Ist-Wert des Lei-
tungsdruckes beaufschlagt ist und andererseits über eine Leitung 266 mit dem Soll-Wert des Druckes. Auf
diese Weise wird über den Geräuschdämpfer 27 die
überschüssige Luft abgeblasen, während die benötigtt
Luft über einen weiteren Filter 28 in die eigentlich« Meßstrecke gelangt, die aus dem Durchflußmengen
messer 31, einem Absperrventil 32, einem Druckregel ventil 33 besteht, wobei weitere parallele Meßstrecker
angeordnet sein können, da sowohl die Durchflußmen genmesser 31 wie auch die Druckregler 33 nur einer
bestimmten Bereich überspannen. In der Zeichnung is eine parallele Meßstrecke angeordnet mit dem Durch
flußmengenmesser 31' dem Absperrventil 32' und den Druckregler 33'. Über eine Programmschalteinrichtung
wird jeweils nur die Meßstrecke geöffnet, deren Meßbereich benötigt wird. Die Regler 33 bzw. 33' erhaller
ebenfalls den Ist-Wert des Druckes, zugeführt über die Leitungen 33a bzw. 33'a, sowie den Soll-Druck über die
Leitung 336. Ein Temperaturgeber 9a ist am Eingang der Meßstrecken eingeordnet und über eine Leitung
25a mit dem Gerät 25 verbunden. Der Druck in der Meßstrecken wird durch die Regler auf 815 Torr einge
stellt, während der Druck vor der Prüfhaube normaler weise 760 Torr beträgt aber zur Simulation verschiede
ner Höhenzustände auch auf andere Drücke eingerie gelt werden kann. Dies geschieht mittels der Regler 3<
bzw. 34', die einerseits über die Leitungen 34a und 34'; mit dem Istdruck beaufschlagt sind, und andererseits
über die Leitungen 346 mit dem gewählten Solldruck Um in diesen Reglern keine Strömungsverluste zu haben, wenn sie nicht benutzt werden, sind By-Paß-Venti
Ie 35 bzw. 35' vorgesehen, die dann geöffnet werden. Ei ist ferner möglich eine Klimasimulierung vorzunehmer
und die durch den Vergaser strömende Luft auf beliebige Temperaturen zu bringen und auf beliebige Feuchtegrade durch das Klimatisierungsgerät 37. Dadurch, da£
ein Klimatisierungsgerät 25 vor den Meßstrecken angeordnet ist und die Meßstrecken von Reglern begrenzt sind, können keinerlei Einflüsse der Außenlufttemperatur des Außenluftdruckes bzw. der Temperatui
und des Druckes in der Prüfkammer auf die Meßwerte übertragen werden, so daß die so erzielten Anzeiger
direkt das gewünschte Ergebnis darstellen, ohne daU Korrekturen vorgenommen zu werden brauchen F.ir
Thermometer 9b ist noch vor dem Klimagerät vorgesehen, um den Zustand der Luft nach Durchströmen dei
Meßstrecken kontrollieren zu können, sowie ein Ther inometer 9d, das den Zustand der Luft bei Eintritt in die
Prüfkammer anzeigt Die Prüfkammer besteht aus einem Prüfkammerunterteil 5, auf dem der Vergaser 42
befestigt ist sowie einer aufklappbaren Prüfhaube, die vorzugsweise in Form einer durchsichtigen Glocke aus
gebildet ist mit doppelten Wandungen 5a und 56, zwischen denen Luft zirkuliert von der gleichen Temperatur wie die, die in der Prüfkammer herrscht Die Lufl
kommt von einem Gebläse 24a bzw. wird von dem Verdichter 24 abgezweigt, und tritt in die Haube bei dem
Eintrittsstutzen Se ein und verläßt die Haube durch die öffnung Sd Zum Aufklappen der Haube ist ein Betätigungsglied 41 vorgesehen, während die Verriegelung
durch ein oder mehrere Verriegelungsglieder 39 erfolgt Ein Schaltelement 40 ist ferner vorgesehen, das
dazu dient, die Absperrventile 36 und 44 nach Schließen der Haube zu öffnen und das Belüftungsventil 38
zu schließen. Während das Schließen der Absperrventile 36 und 44 bzw. das öffnen des Belüftungsventils 38
erfolgt bei Betätigung der Schalter zum Öffnen der Prüfhaube. Der Druck auf der Saugseite des Vergasers
42 wird durch eine Vakuumpumpe 30 erzeugt und durch ein Regelgerät 29, das zwischen dem Punkt A am
Eingang der Meßstrecken und dem Punkt B am Em-
509509/22'
gang der Vakuumpumpe angeordnet ist. Dieser Druck wird durch das Anzeigegerät 20 kontrolliert. Mittels
des Druckregelgerätes 29 läßt sich der Druck auf der Saugseite des Vergasers 42 stufenlos auf jeden gewünschten
Wert einstellen. Es ist ferner möglich, eine Programmiereinrichtung vorzusehen, die bei einer Verwendung
als Serienprüfstand die jeweiligen gewünschten Drucke, die zu den Meßpunkten gehören, automatisch
einstellt. Die zum Vergaser 42 führende Kraftstoffleitung 42a wird über eine Schnellkupplung 43 mit
Doppelrückschlagventil an die Kraftstoffversorgung angeschlossen. Diese besteht aus einem Kraftstoffbehälter
56, einer Kraftstoffpumpe 55, einem Rückschlagventil 54, einem Kraftstoffilter 52, einer Temperiervorrichtung
50 für den Kraftstoff, sowie einem Druckspeichergefäß 49.
Der Kraftstoff gelangt dann über das Druckregelventil 47 auf die Durchflußmeßstrecke, die wie auch bei
den Meßstrecken für die Luft in mehrere Meßstrecken aufgeteilt werden kann, um einen großen Meßbereich
zu überbrücken. Die Absperrventile 46 bzw. 46' dienen dazu, die jeweilige Meßstrecke zu- und abzuschalten,
während die Durchflußmesser 45 bzw. 45' mit ihren Meßwertgebern 45a bzw. 45'a hinter diesen Absperrventilen
angeordnet sind. Die Temperatur des Kraftstoffes wird durch das Thermometer 9c kontrolliert,
während der Druck durch das Manometer 17 kontrolliert wird. Um einen ständigen Durchfluß durch den
Druckregler 47 auch bei abgetrenntem Vergaser 42 zu erhalten, d. h. bei geöffneter Schnellverbindung 43 ist
eine Düse 48 vorgesehen, die eine gewisse Menge Kraftstoff in den Tank zurückfließen läßt. Der Ist-Wert
des Druckes wird über die Leitung 47a auf den Regler 47 gegeben. Ein Druckbegrenzer 51 ist ferner vorgesehen,
der mit dem Ist-Druck über die Leitung 51a beaufschlagt ist und der dazu dient, die überschüssige Kraftstoffmenge,
die von der Pumpe 55 gefordert wird, in den Tank zurückzuliefern. Um ein übermäßiges Ansteigen
des Druckes hinter der Pumpe 55 zu vermeiden im Falle einer Blockierung der Regler 47 und 51, ist eine
Berstscheibe 53 vorgesehen, die bei übermäßigem Druckanstieg zerplatzt und den Kraftstoff in den Behälter
56 zurückführt
An Druckmessungen werden durchgeführt eine Differenzdruckmessung zur Feststellung des Zündunterdrucks.
Dieser Druck wird analog über das Anzeigegerät 11a dargestellt und digital durch das Anzeigegerät
10a. Es wird ferner der Differenzdruck über den Vergaser
gemessen und zur Anzeige gebracht über das Analoganzeigegerät 116 und das Digitalanzeigegerät 10h
Der Vergaservordruck wird über das Analoganzeigegerät Uc und das Digitalgerät 10c zur Anzeige gebracht,
während der vor der Meßstrecke herrschende Druck durch das Analoganzeigegerät lld und das entsprechende
Digitalanzeigegerät 10c/ kenntlich gemacht wird. In der F i g. 3 ist die Prüfkammer in größeren Einzelheiten
dargestellt Der Prüfkammerunterteil 5 ruht auf einer Grundplatte 5c und weist ein Flansch 5 f auf,
auf dem die Prüfhaube ruht Die Prüfhaube ist durchsichtig und doppelwandig aasgeführt mit dem inneren
Teil Sb und dem äußeren Teil 5a, wobei der äußere Teil einen Eintrittsstutzen 5g aufweist für die Zufuhr von
temperierter Luft, wie schon vorher erwähnt und eine Austrittsöffnung Sd für diese Luft Der innere und äußere
Prüfhaubenteil ist auf einem Flansch 5g befestigt, der einen Bund 5Λ aufweist und in den Spalt zwischen
dem inneren Teil 5b und dem äußeren Teil 5a hineinragt Dieser Bund 5a ist mit Nuten 74 versehen, in die
Dichtungsringe 75 eingelegt sind. Ähnliche Nuten 76 mit einem Dichtring 77 sind auch zwischen den Flani
sehen 5/und 5g vorgesehen, um die Abdichtung zu gewährleisten. Ein Scharnierglied 60 ist über eine Vef-
stärkungsplatte 61 an dem Flansch 5g der Prüfhaube
befestigt, während das zweite Glied 63 des Scharnier^ das über die Achse 62 beweglich mit dem ersten Glied
60 verbunden ist, ist an dem Unterteil 5 der Prüfkammer verschweißt und es erlaubt, die Prüfhaube hochzu-
klappen. Dieses Hochklappen wird durch ein Stellglied bewirkt, das aus einem pneumatischen oder hydraulischen
Zylinder 41 besteht, aus der Kolbenstange 41a, die über das Auge 41c und den Stift 59 mit dem oberen
Glied 60 des Scharniers verbunden ist, während der Zylinder 41 über das U-Stück 416 und den Stift 58 beweglich
mit einem Sockel 57 verbunden ist, der am Prüfhaubenteil befestigt ist. Die Verriegelung der Prüfhaube
erfolgt über einen Kipphebel 67. der über den Stift 69 in der Stütze 68 beweglich befestigt ist und dessen
Ende 67a auf den Flansch 5g der Prüfhaube drückt wenn das Betätigungsglied, bestehend aus dem hydraulischen
oder pneumatischen Zylinder 39, der Kolbenstange 39a, dem U-Stück 39c und dem Stift 66, in seiner
äußersten Stellung ist. In dieser Stellung stützt sich der
Zylinder 39 über das Gelenk 396 mit dem Stift 65 und
dem Stützstück 64 auf dem Prüfhaubenteil ab. Wie gestrichelt angedeutet, können mehrere Verriegelungszylinder
39 und Kipphebel 67 auf dem Umfang des Flansches 5g vorgesehen sein. Der Vergaser 42 ruht auf
einer beweglichen Vorrichtung, die einerseits aus den Flanschen 78 und 79 besteht und dem Faltenbalg 80
und hierdurch die Verbindung zur Saugleitung herstellt und andererseits aus den Rüttel- und Kippvorrichtungen
81 besteht, die über die Hebel 82, die Stifte 83 und
die Anlenkvorrichtung 79a mit dem Flansch 79 verbunden
sind. Der Flansch 78 sowie der Flansch 79 weisen Bohrungen 84 auf zur Befestigung an der Grundplatte
5c bzw. am Befestigungsflansch des Vergasers 42. Die Kipp- und Rüttelvorrichtung 81 weisen Bohrungen 85
auf, mittels derer die Kipp- und Rüttelvorrichtungen an der Grundplatte 5c befestigt werden. Durch entsprechende
Betätigung der Rüttel- und Kippvorrichtung 81 kann der Vergaser 42 in jeder Richtung zur Vibration
gebracht bzw. gekippt werden, um den Einfluß dieser
Zustände auf sein Verhalten zu prüfen. Die Benzinlei
tung 42a ist mittels der Schnellverbindung 43 mit der Benzinversorgung verbunden. Am Unterteil 5 der Prüfhaube
sind Flächen 71 eingefräst die Bohrungen 72 aufweisen, durch die verschiedene Einstellungen am
Vergaser während des Betriebes des Prüfstandes vor genommen werden können. Diese öffnungen können
durch die Stopfen 70 verschlossen werden. Insbesondere bei der Saugdmckregelung kann der Aufbau vereinfacht
werden dadurch, daß die Druckregelvorrichtung
aus einem Mehrfachventil besteht mit parallelgeschaltetem
Druckregler von relativ kleinem Regelbereich Dabei ist das Mehrfachventil vorteilhaft so aufgebaut
daß es einen mit einem Flansch 86 versehenen Einlauf stutzen 88 aufweist der in eine Vorkammer 89 über·
geht, die in einem Flansch 92 endet Der Flansch 86 isi
mn Bohrungen 87 versehen und der Flansch 92 mh Bohrungen 93, die für den Durchgang der Befestigungsschrauben
dienea Der Ausgangsstutzen 97 weist eine* Flansch 95 mit Bohrungen 96 und einen Flansch 98 mh
Bohrungen 99 auf. Zwischen dem Flansch 92 der Vor
kammer und dem Flansch 95 des Aasgangsstutzens iss eine Platte 94 gespannt, die Bohrungen 94a bis 94g ver
schiedenen Durchmessers aufweist Diese Bohrung«
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können wahlweise geöffnet und geschlossen werden durch Schließvorrichtungen, die aus einem Hydraulikoder Pneumatik-Zylinder 91 bestehen, dessen Kolbenstange 91c mit einem Stopfen 91 d versehen ist und die
so über Bohrungen 90 der Vorkammer 89 dicht angeordnet sind, daß die Stopfen 91c/bei Betätigung der
Schließglieder die jeweilige Bohrung 94a bis 94g überdeckt. Zur Betätigung der Schließglieder weisen die Zylinder 91 Ausgänge 916 und Eingänge 91a auf, die entsprechend angesteuert werden. Die Querschnitte der
Bohrungen 94a bis 94g sind zweckmäßig geometrisch gestuft, so daß man durch die Kombination verschiedener Bohrungen einen großen Lieferbereich überstreichen kann. Der parallelgeschaltete Regler braucht dann
nur noch einen kleinen Regelbereich aufzuweisen, um eine kontinuierliche Regelung zu gewährleisten. Die
Flansche 92 und 95 sind über die Schrauben 100 und Muttern 101 miteinander verbunden und spannen die
Platte 94 dicht ein. In der F i g. 5 ist dargestellt, wie das Reglergehäuse einerseits an den Maschinenteil angeschlossen werden kann und andererseits an den Prüfhaubenteil. Es ist ferner gezeigt, wie die einzelnen Meßstrecken in diesem Gerät eingeordnet sind. Wie man
auf der Fig.5 sehen kann, ist eine senkrechte Eingangssammelleitung 102 an einer Seite des Reglerge-
häuses angeordnet und weist Eingänge 102a, 1026,102c
und 102d auf, die es gestatten, sowohl von oben wie von unten als auch von vorne und von der Seite an das
Reglergehäuse heranzukommen. Der Maschinenteil kann also praktisch an jeder Seite des Reglergehäuses
aufgestellt werden und wird dann über eine flexible Leitung mit einem der genannten Eingänge verbunden.
Auf die gleiche Weise ist an einer anderen Seite des Reglergehäuses eine Auslaßsammelleitung vorgesehen,
die die Ausgänge 103a, 1036,103c und 103d zum Prüfkammerteil aufweist Auch auf dieser Seite ist man völlig frei in der Aufstellung des Prüfkammerteils in bezug
auf das Reglergehäuse. Die einzelnen Meßstrecken sind in mehreren Ebenen übereinander im Reglergehäuse
angeordnet, und zwar so. daß diese Meßstrecken leicht ein- und ausgebaut werden können, so daß der Meßbereich je nach Bedarf eingestellt werden kann. Die Meßstrecken sind jeweils mit einem Ausgang 102e der Eingangssammelleitung ur.d einem Eingang 103e der Ausgangssammelleitung bzw. einem Ausgang 102/ und
einem Eingang 103/ bzw. einem Ausgang 102|r und einem Eingang 103g verbunden. In jeder Meßstrecke
befindet sich ein Durchflußmesser 31 bzw. 31' bzw. 31",
ein Absperrventil 32 bzw. 32' bzw. 32", ein Druckregler 33 bzw. 33' bzw. 33", zwei T-Stücke 104,105 bzw. 104',
105' bzw. 104", 105", zwischen denen ein weiteres Absperrventil 35 bzw. 35' bzw. 35" angeordnet ist sowie
ein weiteres Druckregelventil 34 bzw. 34' bzw. 34", das τ jr Einstellung des Druckes in der Prüfkammer bei Höhensimulation dient Jede Meßstrecke kann von der $5
Ausgangssammelleitung 103 getrennt werden durch ein Absperrventil 36 bzw. 36* bzw. 36". Durch diese sehr
einfache und rationelle Anordnung wird weitgehende Freizügigkeit in der Aufstellung der einzelnen Prüfstandselemente gewährleistet und in der Einstellung
des Meßbereichs des Prüfstandes auf die vom Käufer definierten Bedingungen, d h. die Prüfstände können so
ausgelegt werden, daß sie einen Meßbereich von einem Kilo Luftdurchsatz pro Stunde bis zu 1500 kg Luftdurchsatz pro Stunde aufweisen. Dabei sind jeder Meß-
und Regelebene im Reglergehäuse im in Einschubtechnik aufgebauten Meßschrank ein oder mehrere Einschöbe zugeordnet Auf diese Weise ist nicht nur weit
gehende Übereinstimmung im Aufbau gewährleistet, sondern auch eine große Übersichtlichkeit, die der
leichten Überwachung und Reparatur zugute kommt. Vom Maschinenteil ist noch zu sagen, daß in ihm, außer
dem Verdichter und der Vakuumpumpe alle Geräte untergebracht sind, die sich im Luftsystem stromaufwärts
vom Reglergehäuse befinden. Auch der Maschinenteil ist in drei Baugruppen aufgeteilt, die sich beliebig
zueinander anordnen lassen, so daß man trotz der Größe der Anordnung weitgehend unabhängig von den
räumlichen Gegebenheiten ist, d. h. der Maschinenraum, indem der Maschinenteil aufgestellt ist, kann zum
Prüfraum beliebig angeordnet sein, er kann darüber, darunter, dahinter, rechts oder links davon sein und die
Verbindungen können ohne lange Leitungsverlegung hergestellt werden. Es folgt daraus, daß der Prüfstand
stets den vorhandenen Räumlichkeiten angepaßt werden kann und durch seine Temperierung bzw. Klimatisierung auch von den Temperatur- und Feuchteverhältnissen völlig unabhängig ist.
Die Saugdruckregelung erfolgt, wie schon erwähnt, indem eine Verbindungsleitung zwischen den Punkten
A und Äüber einen Regler mehr oder weniger geöffnet
wird Hierbei kann entweder ein rein pneumatisch betätigter Regler vorgesehen sein, der den ganzen Meßbereich überstreicht mit einem Eingang für den Ist-Wert des Druckes und einem Eingang für den Soll-Wert des Druckes, wobei dieser Soll-Wert durch einen
Absolutdruckregler mit Handverstellung vorgegeben wird und sowohl oberhalb wie auch unterhalb Atmosphärendruck liegen kann. Oder aber man kann ein
Mehrfachventil vorsehen mit pnraüelgeschaltetem By-Paß-Regelventil von geringem Regelbereich. In beiden Fällen ist es möglich, den gesamten Druckbereich
stufenlos einzustellen, so wie es z, B. bei einem Entwicklungsprüfstand notwendig ist In der F i g. 6 ist eine
vorzugsweise Ausführungsform einer Regeleinrichtung dargestellt für den Saugdruck, die aus einem Mehrfachventil 106 besteht dessen Ein- und Ausgang zwischen
den Punkten a und b des Schemas in F i g. 2 angeordnet sind. Dieses Mehrfachventil 106 weist wie schon beschrieben, mehrere Betätigungsglieder 91 auf, die wahlweise einzeln oder in Kombinationen die Durchlaßöffnung 94a bis 94/öffnen bzw. schließen. Parallel zu diesem Mehrfachventil 106 ist ein Durchflußregelventil
107 vorgesehen, das durch einen elektrischen Stellmotor eingestellt wird Ein elektrischer Ist-Druckgeber
111 ist in der Saugleitung angebracht und übermittelt
über einen Eingang 109a den Ist-Druck in Form eines elektrischen Signals auf einen Meßverstärker 109 mil
Abgleichautomatik. Der Soll-Wert des Druckes wird über ein Glied HOa in das elektrische Soll-Wert-Vorgabegerät 110 eingegeben und gelangt von da zusammen mit dem Ist-Wert in das Regelglied 108 mit Leistungsausgang und einstellbarem Zeitverhalten. In diesem Regelglied 108 sind angeordnet ein Soll/Ist-Wertvergleichsgerät 1086 und ein Verstärker 108a in Form
von Thyristoren. Im Soll/Ist-Wertvergleichsgerät 108i
werden die eingegebenen elektrischen Signale verglichen und es wird ein Ausgangssignal gebildet in Abhängigkeit von der Differenz zwischen den Signalen, dk
aus dem Ist-Wertgeber 109 und dem Sofl-Wertgebei
110 kommen, wobei dieses Signal dann über den Verstärker 108a an den Stellmotor des Regelventils 107
gegeben wird und eine entsprechende Verstellung des Regelventils bewirkt Bezüglich der Abgleichautomatik
in dem elektrischen Ist-Druckgeber 109 sei noch bemerkt, daß der jeweilige Soll-Wert als Null-Wert ein·
685
gegeben wird und nur die Abweichung weitergegeben
wird. Die Eingänge 106a des Mehrfachventils 106 und
HOa des elektrischen Soll-Wertvorgebers 110 sind mit
einem Programmschalter verbunden, der es gestattet, den Druck stufenlos zu regeln, indem die Durchlässe
des Mehrfachventils 106 so geöffnet und geschlossen werden, daß der gesamte Meßbereich stufenweise
durchfahren wird, wobei das Regelventil 107 den Bereich jeder Stufe an die nächstfolgende Stufe stufenlos
anzuschließen erlaubt, indem über den Soll-Wertgeber
110 ein entsprechendes Signal eingegeben wird Diese Art Regelung ist wichtig bei der Verwendung des Prüfstandes als Entwicklungsprüfstand, da in diesem Falle
das gesamte Kennfeld des zu prüfenden Vergasers bestimmt werden muß. Handelt es sich aber um eine Verwendung als Serienprüfstand, so genügt es, mehrere
charakteristische Punkte im Kennfeld des Vergasers zu bestimmen, um festzustellen, ob der Vergaser den Anforderungen genügt In diesem Falle wird der Programmschalter, der auf die Eingänge HO und HOa
wirkt, so eingestellt daß er für jeden Meßpunkt eine entsprechende Durchlaßöffnung des Mehrfachventils
106 einstellt und den Soll-Druck auf den elektrischen Soll-Wertgeber 110 gibt Damit stellt sich das Regelventil 107 so ein, daß der gewünschte Soll-Druck erreicht und eingehalten wird Zur Prüfung des dynamischen Verhaltens des Vergasers, z. B. bei plötzlicher
öffnung der Drosselklappe kann gemäß der Erfindung noch eine Blockiereinrichtung 107a an der Einstellung
des Regelventils 107 vorgesehen werden, die das Regelventil in einer bestimmten Stellung festhält, unabhängig von dem dann herrschenden Saugdruck. Es ergibt sich dadurch ein konstanter Durchlaßquerschnitt in
der Saugdruckregeleinrichtung und der Saugdruck stellt sich gemäß einem charakteristischen Zeitverlauf
auf einen neuen Wert ein, nachdem die Drosselklappe vollständig geöffnet ist Dieser zeitliche Druckverlauf
nach öffnen der Drosselklappe ist ein Ausdruck für das dynamische Verhalten des Vergasers in diesem Betriebszustand Die in dem Prüfstand gemäß der Erfindung verwendeten Durchflußmesser haben die Eigenschaft, den Meßwert in Form eines digitalen elektrischen Signals abzugeben, d. h. in Form von Impulsen,
deren Frequenz dem Durchfluß proportional ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Meßgenauigkeit ganz
erheblich gegenüber Analogmeßgeräten zu erhöhen und ferner zu einer direkten numerischen Anzeige des
Meßwertes zu kommen. Die verwendeten Durchtlußmesser sind vorzugsweise Dralldurchflußmesser, wie
sie in der DT-AS 1 473 019 und in der DT-OS 1 498 271 beschrieben sind. Um nun die von dem Dralldurchflußmesser ausgesendeten Impulse für die Anzeige verwenden zu können, muß eine Linearisierungsvorrichtung
vorgesehen werden zur Anpassung der Meßwertsignale an die Eichkurve des Durchflußmessen Diese Linearisierung wird dadurch erzielt daß die Eichkurve elektrisch durch eine Stufenkurve dargestellt wird, deren
Stufen so gewählt werden, daß die Annäherung innerhalb der gewünschten Meßgenauigkeit liegt Dies wird
dadurch erzielt daß für jede Stufe der Stufenkurve ein Korrekturiaktor vorgegeben wird, mit dem der dieser
Stufe entsprechende Frequenzwert multipliziert wird, um zur direkten Anzeige der Durchflußmenge zu gelangen. In der Praxis sieht dies so aus, daß von Sekunde
zu Sekunde die vom Dralldurchflußmesser kommende Impulse gezählt werden, daß festgestellt wird durc
einen Frequenzkomperator, in welchem Bereich de Eichkurve diese Impulse fallen und daß hierdurch ei
S Steuergerät ausgelöst wird, das auf das Anzeigegerä
den Multiplikationsfaktor gibt in Form eines Zeitsi gnals, währenddem das Anzeigegerät die ihm zugelei
teten Impulse vom Durchflußmesser aufsummiert E sei noch bemerkt daß diese Art Messung und Anzeig
zwar erheblich komplizierter ist als eine Anzeige durci Analogmeßinstrumente, daß aber die Genauigkeit de
Messung sehr viel größer ist und mit keiner Analog messung erreicht werden kann bei vergleichbarem Auf
wand
Mit dem Prüfstand gemäß der Erfindung kann alsc z. B. das gesamte Kennfeld des zu prüfenden Vergasen
durchfahren werden, indem die Drosselklappenstellung
des Vergasers in kleinen Schritten verändert wird unc für jede Stellung der Saugdruck zwischen einem Min
destwert und einem Höchstwert verändert wird Bei jedem Wert des Saugdruckes wird die Durchflußmenge
der Luft notiert sowie die bei diesem Meßpunkt durchgeflossene Kraftstoff menge und z. B. durch einen
Schreiber notiert Auf diese Weise läßt sich Punkt für
2s Punkt das gesamte Kennfeld des Vergasers bestimmen,
wobei weitere Kennfelder dadurch entstehen, daß z. B. bei der Höhensimulierung veränderliche Haubendrukke vorgegeben werden. Auch der Feuchte-Einfluß der
Luft kann auf diese Weise kontrolliert werden. Handelt
es sich jedoch um eine Verwendung als Serienprüfstand, d. h. um eine Überprüfung von serienmäßig gefertigten Vergasern in gewissen charakteristischen
Punkten ihres Kennfeldes, dann wird durch eine Programmiereinheit durch Drucktastenwahl ein bestimm-
ter Saugdruck eingestellt die Drosselklappe wird von außen so verstellt daß ein bestimmter vorgeschriebener Luftdurchsatz erreicht wird und es wird dann der
entsprechende Kraftstoffdurchsatz festgestellt. Auf diese Weise lassen sich die gewünschten Meßpunkte sehr
schnell einstellen, wobei auch das Auswechseln der Vergaser durch die eingebaute öffnungs- und Schließautomatik der Prüfhaube und den Schnellverschlüssen
zur Befestigung des Vergasers und für die Benzinzufuhr keinen Zeitverlust darstellt. Bei der Serienprüfung wird
nur der Leerlaufpunkt von außen einreguliert wobei Schraubenzieher durch abgedichtete Durchführung des
Prüfhaubenteils an die entsprechenden Schrauben herangeführt werden und von außen bedient werden. Nach
Durchmessung des Vergasers in den vorgesehenen
Prüfpunkten wird automatisch eine Markierung am
Vergaser angebracht die darüber eine Aussage abgibt ob der Vergaser die Bedingungen erfüllt hat Es kann
ferner noch eine optische Anzeige vorgesehen werden, die anzeigt ob der Vergaser gut oder schlecht ist even
tuell sogar mit einer Aufteilung der Anzeige für die
schlechten Vergaser, je nachdem ob sie oberhalb oder unterhalb des vorgeschriebenen Bereiches liegen.
Durch den Prüfstand gernäß der Erfindung, wird die
Möglichkeit gegeben, die an Vergasern notwendigen
Messungen, mit größtmöglicher Präzision durchzuführen und mit größtmöglicher Schnelligkeit, was eine
große Erleichterung sowohl für die Entwicklungsprüfung wie auch für die Serienprüfung darstellt
Claims (23)
1. Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen, wobei für verschiedene
Betriebszustände die Mengen des durch den Vergaser strömenden Kraftstoffes und der
durch den Vergaser strömenden Luft sowie die im Vergaser oder im Saugrohr herrschenden Unterdrücke
eingestellt werden, mit einer Prüfkammer, in der sich der zu prüfende Vergaser befindet, mit gesteuerten
Einrichtungen zur Erzeugung, Konstanthaltung und Messung des Drucks auf der Saugseite
des Vergasers, zur Messung des Kraftstoffdurchsalzes und mit Vorrichtungen zur Einstellung des Vergasers
und mit einer Luftdurchsatzmeßeinrichtung, die vor dem Eingang zur Prüfkammer in ihrer Einlaufstrecke
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Einlaufstrecke ein Vord.iickerzeuger
(24) angeordnet ist, der über eine Einrichtung zur Temperaturregelung (25) der geförderten
Luft und einem nachgeschalteten Überstromregler (26) eine Meßstrecke beliefert, bestehend
aus der Luftdurchsatzmeßeinrichtung (31) und nachgeschalteter Druckregeleinrichtung (33), so daß 2i
der Druck und die Temperatur an der Luftdurchsatzmeßeinrichtung (31) auf einem vorbestimmten
Wert eingestellt bleiben, unabhängig von der Durchflußmenge, vorn Umgebungsluftdruck und
dem Druck in der Prüfkammer (5) sowie der Außenlufttemperatur, und daß der Druck auf der Saugseite
des Vergasers (42) über eine Vakuumpumpe (30) und eine weitere Druckregeleinrichtung (29), über
die eine Verbindung der Saugseite mit dem Eingang der Meßstrecke herstellbar ist, einstellbar ist.
2. Prüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (25) zur Temperaturregelung der geförderten Luft über eine Vorrichtung
zur Einstellung einer bestimmten Luftfeuchtigkeit verfügt.
3. Prüfstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregeleinrichtung (29,
33) aus einem Mehrfachventil (106) besteht mit mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnungen
(94a bis 94g), und daß ein By-Paß- 4S
Druckregelventil (107) parallel angeordnet ist, das so bemessen ist, daß eine stufenlose Durchflußregelung
bei jeder einzelnen Stellung des Mehrfachventils (106) erfolgt.
4. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdurchsatzmeßeinrichtung
aus mindestens einem Durchflußmesser (31) besteht mit digitalem Ausgangssignai, kombiniert mit einer digitalen Linearisierungseinrichtung
zur Erzielung einer numerischen Anzeige des Massenstromes in Abhängigkeit von der Eichkurve
des Durchflußmessers (31).
5. Prüfstand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Duichflußmesser (31) als Dralldurchflußmesser
ausgebildet ist.
6. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstrecke mindestens
eine weitere Druckregeleinrichtung (34) und/oder eine Einrichtung (37) zur Temperaturregelung
und/oder Feuchteregelung der in die Prüfkammer (5) eintretenden Luft nachgeschaltet ist, zur
Simulierung verschiedener Höhen- und Klimazustände.
7. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfkammer (5)
aus einem Sockel (5c) und einer darüber angeordneten aufklappbaren, wenigstens teilweise durchsichtigen,
doppelwandigen Haube (5a, 5b) besteht, deren Zwischenraum durch eine Belüftungseinrichtung
(24a) mit Luft von etwa der gleichen Temperatur, wie der unter der Haube herrschenden, versorgt
wird.
8. Prüfstand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle luftführenden Teile vor der Haube
durch die Belüftungseinrichtung (24a) mit Luft von etwa der gleichen Temperatur, wie der unter der
Haube herrschenden, versorgt werden.
9. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur
dynamischen Prüfung des Luftdurchsatzes durch den Vergaser (42) vorgesehen ist bei plötzlicher
öffnung der Drosselklappe, bestehend aus einer Blockiervorrichtung (107a) auf der Saugunt.erdruckregeJeinrichtung,
so daß ein beliebiger freier Querschnitt eingestellt und gehalten werden kann.
10. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
(79) für den Vergaser (42) unter der Prüfhaube (5a, 5b) mit einer mehrachsigen Rüttel- und Neigungsvorrichtung (81) versehen ist
11. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstandsanlage mit dem Maschinenteil (4), Reglergehäuse (1), Prüfhaubenteil
(3) und dem Meßschrank (2) in verschiedene Unterelemente aufgeteilt ist, wobei die verschiedenen
Anschlüsse so angeordnet sind, daß sie von jeder Seite angeschlossen werden können.
12. Prüfstand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere abschaltbare Dralldurchflußmesser
(31, 3Γ) parallel angeordnet sind mit sich überschneidenden Meßbereichen, und daß jedem
Dralldurchflußmesser (31, 31') ein Druckregelventil (33,33') nachgeschaltet ist.
13. Prüfstand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere abschaltbare Dralldurchflußmesser
(31, 3V) parallel angeordnet sind mit sich überschneidenden Meßbereichen, denen eine gemeinsame
Druckregeleinrichtung nachgeschaltet ist, bestehend aus einem Mehrfachventil (106) mit
mehreren wahlweise zu- und abschaltbaren Durchflußöffnungen und einem dazu parallelgeschalteten
Druckregelventil (107) mit relativ kleinem Regelbereich.
14. Prüfstand nach Anspruch 3 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drosselplatte (94) zwischen
dem Einlaßstutzen (88) und dem Auslaßstutzen (97) des Mehrfachventils (106) angeordnet ist,
die mehrere kalibrierte Bohrungen (94a bis 94g) aufweist, wobei jeder Bohrung eine pneumatisch,
hydraulisch oder elektrisch betätigte Schließvorrichtung (91) zugeordnet ist, die einzeln oder in
Kombination betätigbar ist
15. Prüfstand nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet
daß der Querschnitt der Bohrungen (94a bis 94g) geometrisch gestuft ist.
16. Prüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregeleinrichtung zwischen
der Eingangsleitung zur Meßstrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe aus einem Absolutdruckregelventil
besteht, das einerseits mit dem Ist-Druck beaufschlagt ist und andererseits mit einem Soll-
druck, der sowohl oberhalb wie auch unterhalb Atjnosphärendruck
einstellbar ist
17. Prüfstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdruckregeleinrichtung zwischen
der Eingangsleitung zur Meßstrecke und dem Eingang zur Vakuumpumpe einen elektrischen Ist-Druckgeber
(111) aufweist, dessen Ausgangssignal über einen Verstärker (109) auf ein Soll-Ist-Wertvergleichsgerät
(1086) gegeben wird, wobei ein einstellbarer Soll-Druckgeber (110) vorgesehen ist, der „
ebenfalls auf das Vergleichsgerät (1086) arbeitet, und dk&es über einen Verstärker (108a) mit einem
elektrischen Stellmotor für das Druckregelventil (107) in Verbindung steht.
18. Prüfstand nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mehrfachventil (106) und der Soll-Druckgeber (110) mit einem Programmschalter
(106a, HOa) iur mehrere Meßpunkte in Verbindung stehen, der für jeden Meßpunkt den entsprechenden
Solldruck vorgibt und den entsprechenden Durchlaßquerschnitt des Mehrfachventils (106)
durch Betätigung der entsprechenden Schließvorrichtungen (91) freigibt
19. Prüfstand nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ist-Druck-Meßwertverstärker 2; (109) eine Abgleichautomatik aufweist die für jeden
Solldruck auf einen Nullwert abgleicht und nur die Abweichungen an das Soll-Ist-Wertvergleichsgerät
weitergibt
20. Prüfstand nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Reglergehäuse (1) eine senkrechte Eingangssammelleitung (102) und eine entsprechende
Ausgangssammelleitung (103) aufweist, die mit dem Maschinenteil bzw. dem Prüfhaubenteil verbindbar
sind, wobei wahlweise diese Verbindung über eine Seitenwand, die obere oder untere Deckfläche
oder die Hinterwand erfolgen kann.
21. Prüfstand nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Meßstrecken mit ihren Luftdurchsatzmeßeinrichtungen
(31, 31', 31"), Absperrventilen (32, 32', 32") und Druckregeleinrichtungen
(33, 33', 33") in mehreren Ebenen übereinander im Reglergehäuse (1) angeordnet werden können und
mit der Eingangs- und Ausgangssammelleitung (102, 103) verbunden werden.
22. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet daß die Dnickregeleinrichtung
(29) Mittel zur stufenlosen Einstellung des Saugdruckes aufweist,
23. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregeleinrichtung
(29) Mittel zur wählbaren Einstellung des Saugdruckes auf vorbestimmte Werte aufweist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139707 DE2139707C3 (de) | 1971-08-07 | 1971-08-07 | Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen |
| DE2166681A DE2166681C3 (de) | 1971-08-07 | 1971-08-07 | Vorrichtung zur Linearisierung von durch Impulsfolgen charakterisierten Meßwerten |
| BE787161A BE787161A (fr) | 1971-08-07 | 1972-08-03 | Banc d'essai pour le controle et le reglage de carburateurs destines a des moteurs a combustion interne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139707 DE2139707C3 (de) | 1971-08-07 | 1971-08-07 | Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139707A1 DE2139707A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139707B2 true DE2139707B2 (de) | 1975-02-27 |
| DE2139707C3 DE2139707C3 (de) | 1975-10-30 |
Family
ID=5816150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19712139707 Expired DE2139707C3 (de) | 1971-08-07 | 1971-08-07 | Prüfstand zur Prüfung und Einstellung von Vergasern für Brennkraftmaschinen |
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|---|---|
| BE (1) | BE787161A (de) |
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- 1971-08-07 DE DE19712139707 patent/DE2139707C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-08-03 BE BE787161A patent/BE787161A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE787161A (fr) | 1972-12-01 |
| DE2139707C3 (de) | 1975-10-30 |
| DE2139707A1 (de) | 1973-02-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |