DE2139496C3 - Schienentriebfahrzeug - Google Patents
SchienentriebfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schienentriebfahrzeug mit umwandelbaren, um eine horizontale Achse
schwenkbaren Köpfen an beiden Enden, das sowohl an der Spitze des Zuges als auch am Zugende und innerhalb
des Zuges als Triebeinheit einsetzbar ist, wobei die Enden bzw. Köpfe in der einen Schwenkstellung eine
Stirnwand mit geringem Luftwiderstand ergeben, während in der anderen Schwenkstellung ein Anschluß an
den nächsten Reisezugwagen gebildet wird.
Bei einem bekannten Schienentriebfahrzeug der eingangs genannten Art wird ein um eine waagerechte
oder senkrechte Achse schwenkbarer Durchgang wahlweise in Frontstellung oder in Übergangsstellung zum
Anschluß an den nächsten Reisezugwagen geschwenkt. Die Breite dieses schwenkbaren Durchgangs ist dabei
kleiner als der freie Abstand zwischen den Puffern (DT-AS 10 34 678). Als nachteilig wird hierbei angesehen,
daß zwar für die Frontstellung ein strömungsgünstiger Endabschluß des Schienentriebfahrzeugs erreicht
wird, daß aber für die Übergangsstellung zum nächsten Reisezugwagen nur die Belange des Personenübergangs
berücksichtigt, die strömungstechnischen Belange im Verbindungsbereich jedoch völlig vernachlässigt
werden. Bei dieser bekannten Ausführung führen die beiderseits des Durchgangs in der Übergangsstellung
vorhandenen, von den^Seitenwänden des Fahrzeugs bis in den Raum zwischen den Puffern reichenden Einbuchtungen,
insbesondere bei höheren Fahrgeschwindigkeiten zu den Fahrwiderstand vergrößernden Wirbelbildungen,
wobei beim Einstellen des Schienentriebfahrzeugs zwischen zwei Reisezugwagen diese Störungsquellen
sogar zweimal, d. h. an beiden Enden des Schienentriebfahrzeugs vorhanden sind.
Die vorgenannten Nachteile weist auch eine andere bekannte Übergangseinrichtung für Schienentriebfahrzeuge
auf, deren ausschiebbare oder schwenkbare Übergangskabine ebenfalls in der Breite kleiner ist als
der freie Abstand zwischen den Puffern (DT-AS 12 20 463).
Ferner ist ein Durchgang für einen stromlinienförmigen Gliedertriebzug bekannt, der in der Frontstellung
einen strömungsgünstigen Kopfabschluß aufweist, dessen seitlich nach hinten schwenkbaren stirnseitigen Al
deckungen, die in Übergangsstellung schalenartig m Abstand an den Seitenwänden angenähert sind, jedoc
den Strömungsveriauf entlang der Triebzugseitenwär de durch mehrfache Wirbelbildung verschlechter
(DT-AS 10 92 505).
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrundi die umwandelbaren Köpfe an den Enden von Schienen
triebfahrzeugen der eingangs genannten Art so zu ge ίο stalten, daß auch in der Übergangsstellung, d.h. an
Übergang zum anschließenden Reisezugwagen, eim ungünstige Wirbelbildung in der Strömung entlang dei
Außenwänden des Schienentriebfahrzeugs vermiedei wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch ge löst, daß die Schwenkachse am oberen Ende des Kop
fes angeordnet ist und der schwenkbare Teil sich irr wesentlichen an die Seitenwandungen des Triebfahrzeugs
anschließt, so daß er sich über die gesamte Breite des Triebfahrzeugs erstreckt.
Dabei ist vorgesehen, daß der Führerraum oberhalb des klappbaren Kopfes des Triebfahrzeugs angeordnet
ist.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß in der Übergangsstellung zwischen Schienentriebfahrzeug
und den angekuppelten Reisezugwagen ein von Einbuchtungen freier Übergang erzielt wird, dessen
strömungstechnische Werte den üblichen Werten für den Anschluß von Wagen zu Wagen entsprechen.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den vorderen Teil eines Schienentriebfahrzeugs mit dem Kopf in einer strömungstechnisch günstigen
Klappstellung in einer Anordnung an der Spitze des Zuges.
F i g. 2 die Draufsicht auf das Schienentriebfahrzeug nach Fig. 1,
F i g. 3 die Ansicht des Schienentriebfahrzeugs nach F i g. I von vorn, und zwar in der rechten Hälfte mit
ausgeklapptem Kopf und in der linken Hälfte mit angeklapptem Kopf,
F i g. 4 die Seitenansicht des Schienentriebfahrzeugs im Einsatz als Mittentriebfahrzeug, wobei das links anschließende
Fahrzeug nicht gezeichnet ist, in einer Klappstellung der Köpfe für den Übergang in die anderen
Zugteile,
F i g. 5 einen horizontalen Längsschnitt durch die Anordnung nach F i g. 4,
F i g. 6 einen vergrößerten Schnitt durch den Kopf des Triebfahrzeugs gemäß F i g. I mit der Anordnung
des schwenkbaren Kopfes,
F i g. 7 den Schnitt in Richtung A-B aus F i g. 6,
F i g. 8 den Schnitt in Richtung C-D aus F i g. 6 mit geschlossenen inneren Schiebetüren und mit geschlossenen äußeren Klapptüren,
F i g. 8 den Schnitt in Richtung C-D aus F i g. 6 mit geschlossenen inneren Schiebetüren und mit geschlossenen äußeren Klapptüren,
F i g. 9 einen Schnitt entsprechend F i g. 8 mit geöffneten Schiebetüren und Klapptüren.
In den Figuren ist das Triebfahrzeug mit 13 bezeichnet.
Der ausgeklappte, an den Enden angebrachte Kopf ist mit la bezeichnet, der angeklappte Kopf (s. F i g. 3
und 4) mit Xb. Der hochgelegene Führerraum ist mit 2 und die Gangfenster im Triebfahrzeug sind mit 3 bezeichnet.
Die Türen im ausgeklappten Kopf Xa sind mit 4 gekennzeichnet.
In F i g. 4 ist das Fahrzeug als Lokomotive inmitten eines Zugverbandes dargestellt, wobei der Übergang 5
zu einem Reisezugwagen 6 deutlich gemacht ist. Die
Abdichtung der Übergänge 5 entspricht der heute üblichen UIC-Ausführung. Der angeklappte Kopf \b gibt
die Mittelpufferkupplung 10 frei, so daß bei der Ausführung mit dem angeklappten Kopf Xb der Übergang und
die Kupplung mit neuzeitlichen Reisezugwagen der verschiedenen Bahnverwaltungen möglich ist.
Bei dem in F i g. 6 vergrößert dargestellten Fahrzeugende erläutert der Pfeil 11 die Bewegung des
klappbaren Kopfes von Stellung la zu Stellung \b um die Schwenkachse 12.
In F i g. 7 ist ein Fahrzeugende in der Draufsicht dargestell:.
wobei der gestrichelt dargestellte Teil dem Schnitt A-B in F i g. 6 entspricht
In Fig.8 — Schnittzeichnung C-D von Fig.6 —
sind die äußeren Türen 4 geschlossen dargestellt. Nach
öffnen der Türen 4 wird der Innentürrahmen 14 so weit nach außen bewegt, bis die Dichtungsprofile 16
herkömmlicher Art an den Profilen gleicher Art des niichstgekuppelten Fahrzeugs zum Anliegen kommen.
Nach öffnen der Türen 15, die sowohl als Schiebe- wie auch Klapptüren ausgebildet sein können, ist der Übergang
vom Antriebsfahrzeug zum anschließenden Wagen auch für Reisende einwandfrei begehbar.
Aus den F i g. 8 und 9 geht hervor, wie Teil ib in den
Taschen 17 der Seitenwände des Triebfahrzeugs eintaucht.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schienentriebfahrzeug mit umwandelbaren, um
eine horizontale Achse schwenkbaren Köpfen an beiden Enden, das sowohl an der Spitze des Zuges
als auch am Zugende und innerhalb des Zuges als Triebeinheit einsetzbar ist. wobei die Enden bzw.
Köpfe in der einen Schwenkstellung eine Stirnwand mit geringem Luftwiderstand ergeben, während in
der anderen Schwenkstellung ein Anschluß an den nächsten Reisezugwagen gebildet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (12) am oberen Ende des Kopfes (la. 1/Λ angeordnet ist
und der schwenkbare Teil sich im wesentlichen an die Seitenwandungen des Triebfahrzeugs anschließt,
so daß er sich über die gesamte Breite des Triebfahrzeugs (13) erstreckt.
2. Schienentriebfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führerraum oberhalb
des klappbaren Kopfes (la. 16) des Triebfahrzeugs (13) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139496 DE2139496C3 (de) | 1971-08-06 | Schienentriebfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139496 DE2139496C3 (de) | 1971-08-06 | Schienentriebfahrzeug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139496A1 DE2139496A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139496B2 DE2139496B2 (de) | 1976-01-02 |
| DE2139496C3 true DE2139496C3 (de) | 1976-08-05 |
Family
ID=
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