DE2139256C3 - Drucknadel für Nadeldruckwerk - Google Patents

Drucknadel für Nadeldruckwerk

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DE2139256C3
DE2139256C3 DE19712139256 DE2139256A DE2139256C3 DE 2139256 C3 DE2139256 C3 DE 2139256C3 DE 19712139256 DE19712139256 DE 19712139256 DE 2139256 A DE2139256 A DE 2139256A DE 2139256 C3 DE2139256 C3 DE 2139256C3
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DE2139256A1 (de
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Hans-Peter Dipl.-Ing. 8000 München; Moser Erich 8021 Taufkirchen Mihm
Original Assignee
Rena Büromaschinenfabrik GmbH & Co, 8024 Deisenhofen
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Publication date
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Drucknadel für Nadeldruckwerk, bestehend aus Druckdraht und gleichachsig angeordnetem Magnetanker, wobei der Druckdraht mit dem Magnetanker verbunden ist und der Magnetanker einen größeren Durchmesser als die Drucknadel aufweist.
Als Stand der Technik ist bereits eine Schreibmaschine mit verschiedenen Buchstabensystemen bekannt (DT-PS 1 26 847), welche verschiedene Durchmesser für Drucknadeln und Magnetanker aufweist. Aus der Zeichnung und der Beschreibung dieser bekannten Druckschrift geht nicht hervor, wie die Verbindung zwischen Drucknadel und Magnetanker durchgeführt ist.
Zum Stand der Technik zählt weiterhin ein Nadeldruckwerk für Schnelldrucker (DT-AS 12 71 440), bei welchen die Magnetanker im rechten Winkel zu den Drucknadeln angeordnet sind. Sie liegen also nicht gleichachsig zu den Drucknadeln. Jeder Magnetanker weist eine Verlängerung auf, welche durch eine öffnung der Drucknadel greift.
Zum allgemeinen Stand der Technik zählt es noch, eine Verbindung zwischen Magnetanker und Druckdraht zu schaffen, welche so ausgebildet ist, daß die Bohrung im Anker größer gebohrt ist und der Zwischenraum zu dem dünneren Druckdraht ausgefüllt wird. Dieses Ausfüllen kann entweder durch Vergießen mit einem Gießharz oder durch ein Kapillarrohr erfolgen. Damit ist zwar die Herstellung einer Bohrung ohne weiteres möglich, wohingegen jedoch eine sichere Verbindung zwischen Druckdraht und Magnetanker nicht gegeben ist. Der dünne Draht stützt sich am Bohrungsgrund des Ankers ab und kann sich durch das stetige Aufschlagen beim Schreiben in den Anker aus Weicheisen einarbeiten. Die Schreibnadel wird dadurch kürzer. Da der Anker nunmehr auf den Magnetkern aufschlagen kann, ergibt sich daraus eine Zerstörung des Systems.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbindung zwischen Drucknadel und Magnetanker zu schaffen, welche einfacher ausgebildet und besser
herstellbar ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Drucknadel im Bereich des Magnetankers ein verdicktes Ende aufweist und daß das verdickte Ende derart in eine Bohrung des Magnetankers eingesetzt und mit dem Magnetanker verbunden ist, daß es fest gegen den Bohrungsboden anliegt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die Drucknadel einstückig geschmiedet ist Diese einstückig geschmiedete Druck-
!o nadel wird in eine Bohrung des Magnetankers eingeführt und fest mit dem Magnetanker verbunden.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann durch Stauchen des Bohrungsrandes des Magnetankers über das sich verjüngende Ende der Drucknadel diese
mit dem Magnetanker verbunden sein, wodurch sich eine einwandfreie und sichere Verbindung ergibt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Elektromagneten des Mosaikdruckkopfes,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Drucknadel mit Magnetanker.
Gemäß Fig. 1 besteht der Elektromagnet aus einer
Wicklung 1 mit den Anschlußdrähten 2 und 3 und dem Eisenkreis zur Verdichtung der magnetischen Kraftlinien, der aus Kernrohr 4, Flansch 5, und Mantel 6 gebildet ist. Ein Gewinde 7 dient zur Befestigung des Elektromagneten in einem Gehäuse.
Die Drucknadel besteht aus dem Druckdraht 8 und dem Magnetanker 9 und wird mittels einer Druckfeder 10 in Ruhestellung gegen eine Anschlagkappe 11 gedrückt. Zwischen dem Magnetanker 9 und dem Kernrohr 4 besteht ein Arbeitsluftspalt 12. Bei Betätigung des Elektromagneten wirkt die Drucknadel 8 auf eine Schreibfläche 13.
Gemäß Fig. 2 weist die Drucknadel 8 an ihrem, der Schreibfläche 13 abgewandten Bereich ein verdicktes Ende 20 auf und liegt mit ihrem Boden 14 am Boden der Bohrung 15 des Ankers 16. Der Bohrungsrand 17 kann über den Konus 18 des verdickten Endes 20 gebördelt werden. Der Nadelboden 14 wird dadurch fest gegen den Bohrungsboden gedrückt. Durch den Bördelrand wird die Nadel formschlüssig im Anker gehalten. Diese Bördelung ist einfach herzustellen und die Befestigung kann zerstörungsfrei geprüft werden. Infolge der vergrößerten Auflagefläche am Bohrungsende kann sich der Druckdraht 8 nicht mehr in den Anker einarbeiten.
Der Druckdraht weist einen Durchmesser von etwa 0,3 mm auf und wird, wie dargestellt, im Bereich der Ankerbohrung größer ausgebildet. Dieser größere Durchmesser entspricht dem Bohrungsdurchmesser im Anker, welcher groß genug ist, um wirtschaftlich hergestellt werden zu können. Die Abstützung der Drucknadel 8 am Boden der Bohrung erfolgt außerdem über eine wesentlich größere Fläche, womit wiederum die Flächenpressung beim Aufschlagen des Druckdrahtes 8 geringer wird und ein Einarbeiten des Druckdrahtes in den Anker vermieden wird. Der sich verjüngende Druckdraht ergibt hierbei die Möglichkeit, durch Stauchen eine formschlüssige Verbindung zwischen Anker und Drucknadel herzustellen.
Zweckmäßigerweise wird der kleinere Durchmesser des Druckdrahtes durch Reduzieren (Hämmern) eines dickeren Drahtes hergestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Drucknade! für Nadeldruckwerk., bestehend aus Druckdraht und gleichachsig angeordnetem Magnetanker, wobei der Druckdraht mit dem Magnetanker verbunden ist und der Magnetanker einen größeren Durchmesser als die Drucknadel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucknadel (8) im Bereich des Magnetankers (9) ein verdicktes Ende (20) aufweist und daß das verdickte Ende (20) derart in eine Bohrung (15) des Magnetankers (9) eingesetzt und mit dem Magnetanker (9) verbunden ist, daß es fest gegen den Bohrungsboden anliegt.
2. Drucknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Stauchen des Bohrungsrandes (17) des Magnetankers (9) über das sich verjüngende Ende (18) der Drucknadel (8) diese mit dem Magnetanker (9) verbunden ist.
DE19712139256 1971-08-05 1971-08-05 Drucknadel für Nadeldruckwerk Expired DE2139256C3 (de)

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US00278623A US3850278A (en) 1971-08-05 1972-08-07 Printing needle for a needle printing mechanism
US00336661A US3850276A (en) 1971-08-05 1973-02-28 Delayed action torque controlled centrifugal clutch

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DE2139256A1 DE2139256A1 (de) 1973-03-15
DE2139256B2 DE2139256B2 (de) 1976-01-15
DE2139256C3 true DE2139256C3 (de) 1976-08-26

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