DE2139251A1 - Motor- und Hebewerk-Steueranordnung - Google Patents

Motor- und Hebewerk-Steueranordnung

Info

Publication number
DE2139251A1
DE2139251A1 DE19712139251 DE2139251A DE2139251A1 DE 2139251 A1 DE2139251 A1 DE 2139251A1 DE 19712139251 DE19712139251 DE 19712139251 DE 2139251 A DE2139251 A DE 2139251A DE 2139251 A1 DE2139251 A1 DE 2139251A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
control
motor
current
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712139251
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Towson Maryland Velaszquez (V.StA.). R
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Textron Systems Corp
Original Assignee
AAI Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AAI Corp filed Critical AAI Corp
Publication of DE2139251A1 publication Critical patent/DE2139251A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/085Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against excessive load
    • H02H7/0855Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against excessive load avoiding response to transient overloads, e.g. during starting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C15/00Safety gear
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/084Protection measures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Protection Of Generators And Motors (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

PATENTANWALT D-I BERLIN 33 3l. Juli 197]
MANFRED MIEHE
Diplom-Chemiker Telegramme: PATOCHEM BERLIN
Case 162 ÜS/O8/1151
AAI CORPORATION Cockeysville, Baltimore, Maryland, V.St.A.
Motor- und Hebewerk-Steueranordnung
Es wird eine Motor- und Hebewerk-Steuefanordnung geschaffen, die einen Motorerregungskreis aufweist, wobei ein auf den Motorstrom ansprechender Abschaltkreis vorliegt, der lediglich nach einer zeitlichen Verzögerung nach Ingangsetzen des Motors arbeitet, um so eine unzweckmäßige Energieabschaltung bedingt durch einen Motorstoßstrom zu verhindern, und es liegt eine Motorstrom-Signalnebenschlußanordnung vor zwecks Verhindern eines Feststeilens des Motorstroms während des Ingangsetzens des Motors, und zwar über eine ausgewählte, vorherbestimmte Zeitspanne hinweg, um so während dieser Zeitspanne eine Energieunterbrechung zu verhindern.
Die Erfindung betrifft eine Motor-Steueranordnung und insbesondere eine Steueranordnung, die speziell zweckmäßig und geeignet ist für das Anwenden als Antriebssteuerung für ein Hebewerk, das einen mit Wechselstrom betriebenen Antriebsmotor besitzt.
Bei dem Betrieb von motorisch angetriebenen Hebewerken und v/eiteren Motorantriebs-Anordnungen besteht ein andauerndes Problem darin, eine Beschädigung des Hebewerkes oder anderer angetriebenen mechanischen Ausrüstung in den verschiedenen Antriebs- oder Aufnahmeteilen, soweit dieselben befestigt sind, zwecks übertragen der Bewegung auf einen praktisch ortsfesten Gegenstand oder einen Gegenstand zu verhindern, der auf das Hebewerk oder andere Antriebsanordnung eine schädliche Überlastung beaufschlagt. Bei dem Anwenden eines Hebewerkes ist es z.B. durchaus üblich, daß die Bedineungsperson das Hebeseil, Kabel oder Kette an eine verankerte Einheit oder an eine Einheit befestigt, die bezüglich der Hebekapazität ein übermäßiges Übergewicht darstellt. Wenn auch die
".* " 209818/0941
Motoren üblicherweise mit eingebauten auf Stromüberladtung ansprechenden Abschaltschaltern versehen sind, die nach einer gegebenen Zeitspanne auf der Grundlage des Wärmeaufbaues oder einen abnormalen Betrieb anziegenden Vorrichtungen arbeiten, entsprechen jedoch deartige relativ langsam arbeitende Motorschutzvorrichtungegen gegen Überlastungen nicht den Erfordernissen, die zum Verhindern einer Beschädigung an der v/eiteren Antriebsausrüstung des Hebewerkes, wie die Kupplung oder Kupplungen und Getriebe, wie die Antriebsgetriebeausrüstung sowie weitere Teile des Hebewerkes Erfüllt sein müssen, die dann sehr schnell eine Beschädigung erfahren können, wenn das Hebewerk nicht relativ schnell angehalten wird bei dem Versuch eine sehr erhebliche überlast anzuheben oder zu ziehen, oder gegen eine sonstige, eine erhebliche Überlastung darstellende Widerstandskraft einzuv/irken.
Eine der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht somit darin, eine Hebewerkanordnung zu schaffen, die eine Beschädigung an verschiedenen Teilen des Hebewerkes in dem Fall verhindert, daß das Hebewerk unbeabsichtigt oder in anderer Weise so unter Belastung gesetzt wird, daß sich eine übermäßige Überlastung ergibt. Vom Standpunkt des Antriebsmotors für das Hebewerk aus gesehen, stellt dies jedoch ein erhebliches Problem dar, da, wenn man versucht ein Signal zu erhalten, das einen Überlastungszustand anzeigt, und zwar auf der Grundlage des Energieverbrauchs durch den Motor, wie z.B. vermittels eines Motorstromsignals, ergibt sicn eina falsche Anzeige bezüglich der überlastung des ilebewerkes während des Ingangsetzens des llotors, da zu diesem Zeitpunkt der :-lotor einen erheblichen Stoßstroia bezieht.
Erfinüungsgemäß soll somit eine Motor-Steaeranordnung geschaffen werden, die insbesondere zweck/näßig an einem Hebewerk oder anderen angetriebenen Anordnungen ist, wo schnell zerstörende Überlastungsbedingungen eintreten können, v/obei die Motorstsueranordnungeine Vorrichtung für das Abschalten der den i-iotor zugeführten Energie aufweist aufgrund des Eintretens einer derartigen zerstörenden uberlastungsbedingung, wobei gleichzeitig ein unzveckuäßiges
209Ö 18/094 1
BAD ORIGINAL
Abschalten der zugefiihrten Energie v/ährend der kurzen Zeitspanne nach der.i Ingangsetzen des Motors verhindert wird, wenn große Stoßströme eintreten.
Hine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine derartige Motorsteueranordnung vorzusehen, wie sie Anwendung bei einem Antrieb far ein Hebewerk findet, wobei die Energieabschaltanoranung während des Betriebes des Motorantriebs für das Hebewerk arbeitet, jedoch unwirksam ist während des Absenkens des Hebewerkes, sobald sich der Motor und das Hebewerk unter unterschiedlichen Arbeitebedingungen befinden.
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der folgenden Figur erläutert, die einen schenatischen elektrischen Schaltkreis für eine erfindungsgemäße Steueranordnung eines Hebewerk-Motors darstellt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung ist eine Motor- und Brems-Steuerungsanordnung für einen Dreiphasen-Wechselstrommotor M una eine Bremse Ξ vorgesehen, wobei der Motor in geeigneter Weise an einem Hebewerk angeordnet ist und eine Aufwickelspinäel oder Trommel antreibt, z.B. über eine geeignete Kupplung und Vorgelege herkömmlicher Bauart, nicht gezeigt. Das Hebewerk kann ebenfalls nit einer Bremse B versehen sein, die für ein Lösen derselben während des Betriebes des Motors M in üblicherweise erregt werden muß. Der Motor M und die Bremse B können vermittels einer beliebigen Quelle eines Dreiphasen-WechseIstroms betrieben werden und es versteht sich, daß einschließlich eines Einphasen-SfechseIstroms auch andere Ivechselstromquellen herangezogen v/erden können.
£s können herkömmliche, relativ langsam ansprechende Überlastschalter OLl und OL2 für den Motor \^orgesehen sein, wie allgemein in dem Schaltdiagramm angezeigt, wenn auch dieselben für den Erfindungsgegenstand nicht unbedingt erforderlich sind. Dieselben sind hier im wesentlichen als ein wahlweises Merkmal im Hinblick auf das normale Vorsehen eines derartigen Schalters oder Schalter als eingebaute Arbeitsfunktion herkömmlicher handelsgängiger Motoren gezeigt. Der erfinaungsgemäße Schaltkreis ist so ausgelegt, daß eine derartige wahlweise zusätzliche Überlast-
- 3 - 209818/0941
Absehaltanordnung angewandt werden kann. Zu diesem Zweck weisen die Überlastschalter OLl und 0L2, die in Serie mit dem Motor M geschaltet sind, herkömmliche Einrastkontakte OLl bzw. 0L2 auf, die so angeordnet sind, daß sich ein Abschalten des dem Motor M und der Bremse B zugeführten Stroms in dem Falle ergibt, daß eine überlastung durch diese Überlast-Detektoren OLl und 0L2 festgstellt wird. Da derartige Überlastdetektoren jedoch normalerweise relativ langsam arbeiten, wie weiter oben angegeben, wird erfindungsgemäß weiterhin ein zusätzlicher relativ schnell arbeitender überlastschutz vorgesehen.
Der Motor M und die Bremse B werden sowohl in der Anhebe- als ψ auch Absenk-Arbeitsweise vermittels der Druckknopfschalter UP bzw. DN erregt, und das Betätigen dieser Druckknopfschalter führt zu einem Erregen der Stromkontaktelemente U oder D, und diese Kontaktelemente sind mit normalerweise offenen Kontakten U. und D. versehen, die hierdurch geschlossen werden unter Zuführen des Stroms zu dem Motor M und der Bremse B als einedirekte Fnktion des Schließens des entsprechenden Anhebe- bzw. Absenkschalters UP oder DN. Somit wird der Motor M In einer Richtung durch Schließen des Schalters UP angetrieben, und die Phasenumkehr zu dem Motor wird durch Schließen des Schalters DN bewirkt, wodurch der Motor in der entgegengesetzten Richtung angetrieben wird. Die Bremse B abbeitet in herkömmlicher Weise während jedes dieser Phasenzu- ^ stände.
Es ist ein Stromabschaltkreis vorgesehen, durch den eine übermäßige Beschädigung des Hebewerkes oder anderen Antriebsmechanismus dann vermieden wird, wenn eine plötzlich einwirkende überlast auftritt, wie es dann der Fall ist, wenn das Hebewerk in Verbindung mit einem übermäßigen Gewicht oder ortsfestem Gegenstand, wie dem Rumpfspant eines Schiffes steht. Dieser Stromunterbrecherkreisweist ein Stromunterbrechungsrelais und einem Relais betätigenden Schalter in Form eines vermittels Silizium gesteuerten Gleichrichters SCRl auf, der normalerweise unter normalen Arbeitsbedingungen des Motors abgeschaltet ist, und dies gilt ebenfalls für den Zustand vor dem Erregen des Motors M.
209818/0941
Ein Wechselstromsignal, das einen Hinweis auf den Motorantriebsstrom gibt, wird z.B. vermittels eines geeigneten Transformators CT abgenommen, und der Ausgang dieses Transformators ist über einen den Strom begrenzenden Widerstand R2 und die Diode CRl mit dem Tor oder Steuerelektrode des vermittels Silizium gesteuerten Gleichrichters SCRl verbunden. Eine Veränderung der Empfindlichkeit des Gleichrichters SCRl gegenüber dem von dem Transformator CT kommenden, den Strom anzeigenden Signal wird vermittels Verändern der Abnahme an dem Potentiometer R3 bewirkt, und der Abnahmearm des Potentiometers ist mit der Steuerelektrode oder dem Strom von SCRl verbunden.
Es wird eine Wechselstrom- Anodenspannung SCRl von einem Hilfstransformator BT durch eine Leitung zugeführt, die die überlast-Kontakte OLl, 0L2, Kontaktgeber D und dessen Kontakt D2 und das Stromabschaltrelais K aufweist. Es ergibt sich somit, daß in dem Ruhezustand des Schaltkreises der Anodenstrom es SCRl zugeführt wird und diesser Strom wird weiterhin zugeführt, bis ein Teil der Zuführungsleitung hierzu unterbrochen wird, z.B. vermittels öffnen des Kontaktes D2, wie weiter unten erääutert.
Wenn auch Anodenstrom SCRl in dem Ruhezustand und dem normalen Anlaufzustand des Motors M zugeführt wird, befindet sich doch SCRl normalerweise in dem abgeschalteten Zustand, während dieser Ruheperiode und auch während des normalen Arbeitszustandes, da das die Empfindlichkeit steuernde Potentiometer R3 auf einen derartigen Wert eingestellt ist, daß das normale Signal von dem Transformator CT, wie es sich aufgrund eines normalen Arbeitens des Motors ergibt dergestalt ist, daß SCRl in dem abgeschalteten Zustand gehalten wird, wie dies auch gilt für das Nichtvorliegen des Signals von CT im Ruhezustand des Motors M vor dem Start.
Es ist ein Stromunterbrecher-Kreis ("defeat" Art) vorgesehen um die Stromunterbrechung während einer kurzen vorgewählten Seitspanne zu verhindern, wie bei dem Starten des Motors bei der Aufwärts-Arbeitsweise, rad sich sodann über eine derartige kurze, vorherbestimmte Zeitspanne fortsetzt. Dieser oben angegebene Stromunterbrecher-Kreis liegt in Form einer Nebenschluß-
V5 - 209818/0941
QRtGäNAUNSFECT»
anordnung für das Steuersignal ausgehend von dem Transformator CT vor und wird ansonsten auf das Tor oder die Steuerelektrode von SCRl beaufschlagt. Die Nebenschlußanordnung weist einen zweiten, siliziumgesteuerten Gleichrichterschalter SCR2 auf, der an dessen Steuerelektrode oder Tor unter Vorspannung bezüglich des leitenden Zustandes vor der Motorantriebsbetätigung aufgrund eines Schließens des Aufwärtsschalters UP steht, dies djilt ebenfalls vor dem Arbeiten des Motors und während des Arbeitens desselben vermittels Schließen des Abwärtsschalters DN. Diese Vorspannung bezüglich des leitenden Zustandes zu der Steuerelektrode von SCR2 wird durch eine Leitungsverbindung ausgehend von dem Sekundärtransformator BT bewirkt,, der Überlastschalterkontakte OLl, 0L2,'einen Aufwärtskontakt U2, Diode CR2, Widerstand R4 und Entladungs-Zeitverzögerungs-Widerstandskonden^· satorkreis C2,R5,R6 aufweist.
Somit wird im Ruhezustand vor einem Arbeiten des Motors M der Kondensator C2 ausgehend von dem Transformator BT durch die Diode CR2 vollständig aufgeladen, wodurch sich an dem Tor von SCR2 eine Leitungsvorspannung ergibt. Bei Schließen des Aufwärtsschalters UP wird Strom dem Antrebsmotor M und der Bremse B durch die Kontakte Ul zugeführt und ein Wechselstromsignal wird von dem Transformator CT erhalten und über den Widerstand R2 auf die Anode von SCR2 beaufschlagt, wodurch sich eine das gesamte Signal übertragende Nebenschlußleitung von SCR2 ergibt, wobei die Diode CRl (die ebenfalls eine Siliziumdiode ist) duch die vorherige Leitung von SCR2 in einem abgeschalteten Zustand geklemmt.
Bei dem Erregen des KOntaktgebers U vermittels Schließen des Aufwärts-Stromschalters UP wird der KOntakt U2 geöffnet, wodurch die Aufladequelle BT von dem Kondensator C2 entfernt und das Beginnen einer zeitlichen Verzögeriangsperiode ermöglicht wird, innerhalb derer eine Entladung von C2 durch die Widerstände R5 und R6 und das Tor von SCR2 bewirkt wird. Bei dem Entladen des Kondensators C2 auf einen Wert unter die Leitungsvorspannung für SCR2 wird SCR2 bei der nächstfolgenden, entgegengesetzten negativen Halbphase des Wechselstromsignals von äevn Transformator CS in den gesperrten Sustnd gebracht, und bleibt im ge-
- 6 - 209818/0941
geber
sperrten Zustand, bis der Kon takt/1U2 erneut geschlossen wird.
Es versteht sich natürlich, daß der Kontaktgeber U2" während der Aufwärts-Arbeitsweise des Motors M offen verbleibt und wird lediglich erneut geschlossen bei Lösen des Schalters UP und Aberregen des KOntakt§ebers U und zu diesem Zeitpunkt wird der Kondensator C2 erneut auf seinen vollen Wert vermittels der Aufladungsleitung ausgehend von dem Transformator BT aufgeladen.
Die Zeitspanne der Nebenschlußleitung von SCR2 kann so ausgewählt werden, daß es sich um einen beliebig kurzen - oder gegebenenfalls langen - Wert handelt, wie z.B. 200-300 Millisekunden, und dies ist ausreichend lang, um eine Betätigung des Stromabschaltkreises, einschließlich SCR2 und Relais K, zu verhindern aufgrund des normalen Motorstoßstroms während des Startens des Motors. Wie offensichtlich, stellt diese Zeitverzogerungsperiode im wesentlichen eine Funktion der ausgewählten Werte von C2, R5 und R6 dar.
Die Spannungsklemmwirkung von SCR2 in dem Nebenschlußleitungszustand hält die Diode CRl in dem gesperrten Zustand während dieser Nebenschlußperiode, wodurch die wirksame überführung des Signals von dem Transformator CT zu dem for von SCRl während dieser Zeit verhindert wird. Bei dem sich anschließenden Sperren von SCR2 nach Abschluß dieser Zeitverzogerungsperiode nach dem Start wird das Signal von dem Transformator CT durch den strombegrenzenden Widerstand R2 und die Diode CRl parallel zu dem Kondensator Cl und dem Potentiometer R3 mit selektiver Vorspannung beaufschlagt. Der wesentliche Zweck des Kondensators Cl besteht darin, eine ungewünschte Betätigen des Stromabschaltschalters SCRl bei Auftreten normaler, sehr kurzzeitiger vorübergehender Stromsptfceen zu verhindern, die üblicherweise in Stromleitungen auftreten, und die normalerweise eine unbedeutende Wirkung bezüglich des Verursachens einer Beschädigung des Antriebssystems eines Hebewerkes besitzen.
Sobald der Motor M auf schwere Widerstandsdrehkräfte trifft, nimmt der durch den primären Transformator CT hindurchgehende Strom proportionalzu und das von dem sekundären Transformator CT kommende Signal wird in entsprechdnder Weise zunehmen und vermittels Einstellen der Empfindlichkeit des Vorspannungs-
- 7 - 209818/0941
potentiometers R3 auf einen geeigneten Wert wird SCRl in den leitfähigen Zustand aufgrund eines gegebenen Stromüberlastungszustandes an dem Motor M gebracht. Es wird eine kleine zeitliche Verzögerung bezüglich der Betätigung des Schalters SCRl im Hinblick auf die die Energie filternde Absorptionswirkung des Filterkondensators Cl eintreten und diese zeitliche Verzögerung wird sich z.B. auf etwa 100 bis 2oo Millisekunden belaufen nach Auftreten des von dem Transformator CT kommenden,die überlastung anzeigenden Signals. Diese kurze Zeitspanne ist annehmbar, da das Hebewerk ohne merkliche Beschädigung normalerweise den Zustand einer ernsthaften Überlastung über die gesamte kombinierte Zeitspanne der Nebenschlußfunktion durch SCR2 und die glättende VerzögerungsZeitspanne des Kondensators Cl absorbiert, wobei sich die gesamte Zeitspanne auf 400 bis 500 Millisekunden unter den schlimmsten Bedingungen oder vor überlastung vor dem Start des Motors belaufen kann.
Sobald SCRl leitet, wird das Relais K erregt und hierdurch werden die Doppeleinrastkontakte Kl und K2 in deren gegenüberliegende Einrastlagen gebracht. Der Kontaktgeber Kl kann in geeigneter Weise für das Ausläsen eines Alarms, wie eines Signalhorns H, angewandt werden und der Kontaktgeber K2 dient dazu, einen Haltekreis durch die Diode CR4 parallel zu SCRl zu schließen, wodurch das Halterelais K in dessen erregten Zustand gehalten wird, und zwar unabhängig von dem sich anschließenden Sperren von SCRl, und die Sperrung von SCRl tritt aufgrund einer Betäti gung des Relais K17 Aberregen des Kontaktgebers U und öffnen der Stromkontakte U. in dem Stromkreis gegenüber dem Motor M und Transformator CT ein.
Die Spule des Relais K kann in geeigneter Weise parallel zu einer Diode CR3 ("free-wheeling") geschaltet werden und hierdurch wird das Relais K in Funktion gehalten, während beiderHalbphasen des Wechselstromsignals.
Als ein Hilfsmittel um eine Beschädigung an SCRl und einen falschen Betrieb desselben zu verhindern, wie es sich durch Stromstöße durch BT ergeben kann, sind ein Kondensator C3 und ein Widerstand R7 in Serie zu der Spule des Relais K, durch den Relaiskontakt K2, der normalerweise in Erdungsrückführungsver-
- ε - 209818/0941
bindung geschlossen ist, durch den Kondensator C3 und den Widerstand R7 geschaltet. Somit werden induktive oder andere plötzliche Energiestöße an der Anode von SCR2 durch den Kondensator C3 absorbiert, bevor eine Bewegung des Kontaktes K2 in dessen andere Schaltlage erfolgt, wodurch sich ein Schutz für SCRl ergibt.
Das Unterbrechen des Relais-Haltekreises durch den Kontakt K2 und die Diode CR4 und die sich dadurch ergebende Rückstellung des Schaltkreises in den normalen Vorstrom-Abschaltzustand wird durch das Lösen und öffnen des Abschalters UP und das sich anschließende Herunterdrücken und Schließen des Druckknopfschalters DN bewerkstelligt. Das Schließen des Abwärtsschalters DN führt zu einer Erregung des Kontaktgebers D, wodurch die Kontakte D, des Kontaktgebers so geschlossen werden, daß der Motor M und die Bremse B erregt und der Motor in der entgegengesetzten Richtung angetrieben wird, und in ähnlicher Weieeöffnet der Kontaktgeber den normalerweise geschlossenen Kontakt D^, wodurch der Haltekreis für das Relais K unterbrochen wird. Der gleiche Arbeitsgang des öffnens des normalerweise geschlossenen Kontaktes D2 führt in ähnlicher Weise zu einem Entfernen der Anodenspannung von dem Stromunterbrechungsschalter SCRl, wodurch in wirksamer Weise jegliche Stromunterbrechung während der Abwärtsarbeitsweise des Motors M verhindert wird, da es normalerweise nicht erforderlich ist, den Antrieb des Hebewerkes gegen unerwartete Überlastbedingungen in dieser Areitsrichtung zu schützen.
Gegebenenfalls versteht es sich naüürlich, daßder Schaltkreis so abgewandelt werden kann, daß eine ähnliche Stromunterbrechungsfunktion für den Motor M in jeder oder beiden Bewegungsrichtungen des Motors erhalten wird.
Es können geeignete Begrenzungsschalter für die Bewegung nach oben und unten vorgesehen sein, wie dies allgemein durch ULS bzw. DLS angegeben ist, und dieselben können in geeigneter Weise in Serie mit den entsprechenden Stromsteuerungs-Kontaktgebern U bzw. D geschaltet sein für eine obere und untere Begrenzung der Aberregung des Motors M. In dieser Hinsicht und weiterhin bezüglich einer anderen Aberregung des Motors M und der Bremse B ist zu beachten, dad Hebewerke normalerweise mit einer weiteren Hilfs-
" 9 " 209818/0.941
bremse versehen sind, die bei einem Anhalten des Antreibsmotors wirksam wird, und da es sich hierbei um eine herkömmliche Vorsorge handelt, ist eine derartige Bremse hier nicht angegeben und in der Schaltkreisanordnung gezeigt. Es kann sich hierbei in der Praxis lediglich um exen Kupplungs-Bremsanordnung in mechanischer Ausführung handeln, die dahingehend wirkt, daß eine entgegengesetzte oder nach unten gerichtete Bewegung des Motors und des Hebewerkes mit der Ausnahme verhindert wird, daß der Motor M erregt wird.
Zusammenfassend läßt sich bezüglich der Arbeitsweise sagen, daß der Motor M und die Bremse" B in den Arbeitsrichtungen ent- W weder nach oben oder nach unten betätigt werden können vermittels Drücken der entsprechenden Druckknopfschalter UP bzw. DN, wodurch die Kontaktgeber U, bzw. D, erregt werden unter Schließen der Stromkontakte U, bzw. D. und öffnen der normalerweise geschlossenen Kontakte D3 bzw. U,/ wobei einer der Sätze der Stromkontakte U, oder D3 dahingehend wirksam wird, daß der Motor M und die Bremse B in jedem Falle erregt werden zwecks Ausführen einer Bewegung des Motors in der erforderlichen Richtung.
Das öffnen des Kontaktes U, vermittels Schließen des Druckknopfkontaktes UP und gleichzeitiges Erregen des Kontaktgebers U führt dazu, daß aus dem Kondensator C2 die Ladung entfernt ) und hiermit die zeitliche Verzogerungsperiode für das Entladen des Kondensators C2 durch den Widerstand R5, R6 und das Tor SCR2 inganggesetzt wird. Das von dem Transformator CT kommende, den Strom anzeigende Signal wird somit durch SCR2 während des Motorstarts bei einer Arbeitsrichtung des Hebewerkes nach oben im Nebenschluß geführt, bis die Vorspannung an dem Tor von SCR2 unter dem Sperrwert liegt. Während dieses Leitens von SCR2 wird CRl unter der Sperrung durch Leiten von SCR2 festgelegt gehalten, wodurch das von dem Transformator CT kommende Signal daran gehindert wird eine Betätigung des Stromabschaltschalters SCRl während dieser Zeitspanne zu bewirken. Nach Abschluß der Zeitverzögerungsperiode wird SCR2 aufgrund des über die Anode und Kathode beaufschlagten Wechselstromsignals gesperrt. Das sich anschließende Auftreten von überlastung
- 10 - 209818/0941
anzeigenden Signalen von dem Abtasttransformator CT bewirkt ein Leiten von SCRl in Abhängigkeit von der Empfindlichkeitseinstellung von R3,
Das Leiten von SCRl bewirkt ein Betätigen des Relais K unter Schalten der Kontakte Kl und K2, wobei der Alarm H eeregt und SCRl unter Halten des Relais K im erregten Sustand nebengeschlossen wird, wobei der erregte Zustand aufrechterhalten wird, bis der Abwärtsschalter DN anschließend unter Schließen des Schaltkreises zu dem Kontaktgeber D heruntergedrückt wird und hierdurch der normalerweise geschlossene Kontakt D2 des Kontaktgebers D geöffnet wird. Durch Öffnen des Kontakts D- wird die Energie zu der Spule des Relais K aufgehoben und das Relais K in den nicht erregten Zustand zurückgestellt, wodurch der Alarm H abgeschaltet wird und die Kontakte Kl und K2 in ihre ursprünglichen Einrastlagen, wie in der Zeichnung wiedergegeben, zurückgeführt werden.
Nach Lösen des Abwärts-Druckknopfschalters DN wird die Steueranordnung in deren vollen zursprügnliehen Zustand zurückgeführt, wobei Wechselstrom auf die Anode von SCRl beaufschlagt Kondensator C2 auf den Leitungsvorspannungs-Zustand für SCR2 aufgeladen wird. SCRl liegt im ausgeschalteten Sustand aufgrund des Nichtvorliegens eines anormalen Motorstromstoßes anzeigenden Signals von dem Transformator CT vor. Der Schaltkreis befindet sich somit in dem für die Aufwärtsbetätigung des Motors M und die Stromunterbrechungssteuerung, wie oben beschrieben, oder für eine weitere Abwärtsbetriebsweise des Motors 14 ohne Stromunterbrechungssteuerung, wie ebenfalls weiter oben beschrieben, bereiten Zustand.
- 11 -
209818/0941

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    /Motor- und Hebewerk-Steueranordnung, gekenn ze i chnet
    eine Anordnung zum Feststellen eines Wechselstromflusses zu einem Wechselstrommotor, eine Stromunterbrechungsanordnung, die auf ein Stromunterbrechungsschaltsignal anspricht, das eine Funktion des Quantum-Wertes des Stromflusses für die Unterbrecherenergie zu dem Motor darstellt, und eine Signalschaltanordnung, die während des Startens des Motors betrieEsfähig ist, um das Signal unter Verhindern einer Betätigung der Stromfeststellanordnung während einer ausgewählten Zeitspanne zu verhindern, die mit dem Start des Motors beginnt und nach dem Start zum Abschluß gelangt.
    2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalschaltanordnung einen Stromnebenschlußkreis aufweist, das Stromunterbrecher-Schaltsignal einen Strom darstellt, der die direkte Funktion des Quantum-Wertes des Wechselstromflusses zu dem Motor ist.
    3. Steueranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecheranordnung einen ersten, normalerweise abgeschalteten Schalter mit einer Steuerung, einer Signalausbreitungsverbindung zwischen dem Signalschalt-Stromnebenschluß-Kreis und der Steuerelektrode, sowie ein Leistungsunterbrecher-Relais aufweist, das auf das Anschalten des normalerweise abgeschalteten elektrischen Schalters unter Unterbrechen der Strom zuführung zu dem Motor anspricht.
    4. Steueranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalschaltanordnung einen zweiten elektrischen Schalter mit einer Steuerelektrode, Anode und Kathode, einen Steuerstromkreis zum ERzeugen eines Steuerstromsignals und im Steuervorspannungsverhältnis mit der Steuerelektrode verbunden, eine Anordnung zum Schalten der Schalteranode und Kathode im gesteuerten Ifebenschlußverhältnis mit dem Stromunterbrecher-Schaltsignal, wobei das Stromunterbrechersignal ein Wechselstromsignal ist, eine Ztitsteuerungsänordnung , die als Funktion des Durchganges einer ausgewählten Zeitspanne nach dem Entfernen des Stromsteuersignals an der Steuerelektrode
    - 12 - 209818/0941
    unter Verringerung der Steuervorspannung an der zweiten elektrischen Schaltsteuerelektrode unter dem Abschalten wirksam wird und unter Aufrechterhalten der Steuervorspannung unter dem abgeschalteten Zustand während des fortgesetzten Nachlaufes des Motors, eine Anordnung zum Schalten des Stromunterbrecher-Schaltsignals in Schaltsteuerverhältnis zu dem normalerweise abgeschalteten ersten Stromunterbrecher-Signal aufweist.
    5. Steueranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite elektrische Signal-Schalter und der normalerweise abgeschaltete erste elektrische Stromunterbrecher-Schalter einen entsprechend gesteuerten Gleichrichter aufweisen.
    6. Steueranordnung für einen elektrischen WelchseIstrom-Motor mit einer Viechseistromquelle, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Motorstrom ansprechende Vorrichtung zum Feststellen und Liefern eines elektrischen .Signals als eine -Funktion der Stromzufuhr zu dem Motor, eine Stromunterbreche'ranordnung zum Unterbrechen des elektrischen Stroms zu dem Motor bezüglich der Werte des eine überlastung des Motors anzeigenden Signals, eine Signalnebenschluß-Anordnung, die das Signal in wirksamer Weise von der Stromunterbrecheranordnung während eines anfänglichen Stromstoßes als eine Funktion des Startens des Motors nebenschließt, eine Zeitverzögerungsanordnung, die die Nebenschlußanordnung nach einer ausgewählten Zeitspanne nach dem Starten unwirksam macht, vorgesehen sind.
    7. Steueranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Motorstrom ansprechende Vorrichtung einen Transformator aufweist.
    8. Steueranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromunterbrechungsanrodnung einen ersten gesteuerten Gleichrichter und ein Motorstrom-Steuerrelais, aufweist, das auf die Betätigung oder Nichtbetätigung des Gleichrichters anspricht, wobei das Relais Stromsteuerkontakte im Stromsteuerungsverhältnis zu dem Motor aufweist,
    8f Steueranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalnebenschlußanordmmg einen NebenschluSschalter im gesteuerten Nebenschlußverhältnis zu dem ersten gesteuerten
    - 13 -
    209818/0941
    Gleichrichter aufweist, die Zeitverzögerungsanordnung im nebenschlußgesteuerten Verhältnis mit dem Nebenschlußschalter geschaltet ist.
    10.Steueranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet/ daß die zeitliche Verzögerungsanordnung einen Widerstands-Kondensator-Entladungskreis aufweist/ eine Aufladeanordnung selektiv den Kondensator-Aufladestrom dem Entladungskreis zuführt, sowie eine Ladeunterbrecheranordnung auf das Ingangsetzen des Motors so anspricht, daß inwirksamer Weise der Entladekreis von der Aufladeanordnung getrennt und hierdurch eine Entladeperiode für den Widerstandskondensator-Entladekreis inganggesetzt wird, der Arbeitszustand des Nebenschlußschalters durch das wirksame Aufladen des Widerstands-Kondensator-Entladekreises gesteuert wird.
    11. Steueranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filterkreiszwischen der auf den Motorstrom ansprechenden Anordnung und der Stromabschaltanordnung vorgesehen ist, um so eine unzweckmäßige Betätigung der Stromabschaltanordnung bedingt durch momentane Signalschwankungen zu verhindern.
    12. Steueranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine unter normalen Bedingungen nicht arbeitende Alarmanordnung vorliegt, die auf Betätigen der Stromabschaltanordnung anspricht.
    13. Steueranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine eine Bewegung vermittelnde Anordnung vorgesehen ist, die ein Drehen des Motors in einer Arbeitsweise über die Steuerung der Stromabschaltanordnung hinaus ermöglicht.
    14. Steueranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromabschaltanordnung weiterhin einen schützenden Filterkreis aufweist, der normalerweise parallel zu dem ersten gesteuerten Gleichrichter vorliegt, ein Relaishaltekreis vorliegt, der auf BEtätigen des ersten gesteuerten Gleichrichters in dem Stromabschaltzustnd anspricht, wodurch sowohl der erste gesteuerte Gleichrichter als auch der Filterkreis in Nebenschluß gebracht werden und eine Rückstellanordnung für das Zurückstellen des Relais-Haltekreises vorgesehen ist.
    " 14 " 209818/0941
    15. Steueranordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Relais-Haltekreis einen normalerweise unwirksamen Gleichrichter im Nebenschluß-Verhältnis zu dem ersten gesteuerten Gleichrichter aufweist und wirksam im Nebenschluß und ähnlich polarisiertem Gleichrichtverhältnis zu dem ersten gesteuerten Gleichrichter in Ansprechung auf die Betätigung des gesteuerten Gleichrichters auf das Stromabschaltverhältnis vorliegt.
    16. Steueranordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Relais-Haltekreis Schaltkontakte aufweist, die als eine Funktion der Betätigung des Stromabschaltrelais betätigt werden, die Schaltkontakte einen doppelten Einrastkontaktarm aufweisen, der mormalerweise den Filterkreis im wirksamen schützenden Filterverhältnis zu dem ersten gesteuerten Gleichrichter verbindet und aufgrund der Betätigung des Relais zum Nebenschließen des Filterkreises und gesteuerten Gleichrichters beweglich ist, und zum Verbinden des normalerweise unwirksamen Gleichrichters in ein Serie geschaltetes Halteverhältnis mit dem Relais.
    17. Steueranordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromabschaltanordnung eine "free-wheeling" Diode parallel zu einer Betätigungsspule des Relais aufweist, um einen kontinuierlichen Haltebetrieb desselben während folgender Wechselstrom-Zyklenumkehr sicherzustellen.
    209818/0941
    Leerseite
DE19712139251 1970-08-10 1971-08-02 Motor- und Hebewerk-Steueranordnung Pending DE2139251A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US6234270A 1970-08-10 1970-08-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2139251A1 true DE2139251A1 (de) 1972-04-27

Family

ID=22041848

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712139251 Pending DE2139251A1 (de) 1970-08-10 1971-08-02 Motor- und Hebewerk-Steueranordnung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3665277A (de)
DE (1) DE2139251A1 (de)
FR (1) FR2102163B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102995284A (zh) * 2011-09-14 2013-03-27 H.斯托尔两合公司 平针针织机

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3965401A (en) * 1974-05-31 1976-06-22 Canton Textile Mills, Inc. Textile card crush roll operating system and method
US4119896A (en) * 1976-05-28 1978-10-10 The Alliance Manufacturing Company, Inc. Sequencing control circuit
US4085594A (en) * 1977-02-14 1978-04-25 Suntech, Inc. Control system for cooling tower fans
JPS5889572A (ja) * 1981-11-16 1983-05-27 三菱電機株式会社 交流エレベ−タの運転装置
KR100396811B1 (ko) * 1999-01-25 2003-09-03 미쓰비시덴키 가부시키가이샤 엘리베이터의 브레이크 제어장치
FR2818820B1 (fr) * 2000-12-21 2003-03-07 Eads Airbus Sa Systeme de distribution d'energie electrique et contacteur pour un tel systeme
RU2280944C1 (ru) * 2005-03-03 2006-07-27 Открытое акционерное общество "Электропривод" Устройство торможения асинхронного двигателя
JP5036147B2 (ja) * 2005-07-11 2012-09-26 東芝エレベータ株式会社 エレベータの速度制御装置、速度制御方法、および速度制御プログラム

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB438390A (en) * 1934-09-20 1935-11-15 Gen Electric Co Ltd Improvements in protective arrangements for electric motors

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102995284A (zh) * 2011-09-14 2013-03-27 H.斯托尔两合公司 平针针织机

Also Published As

Publication number Publication date
FR2102163A1 (de) 1972-04-07
US3665277A (en) 1972-05-23
FR2102163B1 (de) 1976-07-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69018360T2 (de) Statischer Schnelltrennschalter mit galvanischer Trennung.
EP2873083B1 (de) Schaltgerät zum steuern der energiezufuhr eines nachgeschalteten elektromotors
DE4440420C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Überwachen und/oder Steuern der Drehzahl eines Elektroantriebs mit Frequenzumrichter für Hubwerke
DE2332911A1 (de) Schaltung zur ueberwachung und steuerung eines mehrphasensystems
DE2139251A1 (de) Motor- und Hebewerk-Steueranordnung
DE3040577C2 (de)
DE1488859B2 (de) Schutzeinrichtung für Asynchronmotoren speisende Wechselrichter
EP0183108B1 (de) Elektrische Kurzschluss-Überwachungsanordnung für drehzahlgeregelte Drehstrommotoren einschliesslich deren Zuleitungen
EP0064642B1 (de) Elektrische Sicherheitseinrichtung für die Steuerung einer Druckmaschine
DE2443704A1 (de) Schaltungsanordnung zur elektronischen ueberwachung eines fernbedienbaren unterbrechersystems
EP2672595A2 (de) Schaltungsanordnung und Verfahren zur Gleichstromunterbrechung
DE2030396B2 (de) Schutzanordnung gegen unzulaessigen spannungsanstieg in einer nutzbremsschaltung
DE3108162C2 (de) Statische Scherbius-Kaskade
DE19825972A1 (de) Sicherheitsvorrichtung für Umrichter-gespeiste Elektromotoren
DE969353C (de) Gestellschlussschutzanordnung fuer elektrische Maschinen oder Apparate
DE464025C (de) Steuerung fuer Kranhubwerke
DE19507342C2 (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des elektrischen Verbrauchers bei einem Hubwerk oder einem Fahrantrieb hierfür
DE2947769A1 (de) Steuereinrichtung fuer motorantriebe von stufenschaltern
DE755912C (de) Senkschaltung fuer elektrisch betriebene Hebezeuge
DE566337C (de) Elektrische Schutzanordnung fuer Wechselstromkreise
DE3332598C2 (de) Schaltungsanordnung zum Kurzschlußschutz des fremderregten, in das Speisenetz rückspeisenden Generatorbetriebes einer elektrischen Gleichstrommaschine mit Doppelschlußerregung
DE19951747C1 (de) Schaltung für einen Elektromotor
DE559150C (de) Schaltanordnung fuer parallel arbeitende Maschinen, insbesondere Einankerumformer, die auf der Primaerseite nicht miteinander verkettet sind
DE2539891C2 (de) Überwachungseinrichtung für einen mechanischen Schnellschalter
DE1488859C (de) Schutzeinrichtung fur Asynchronmoto ren speisende Wechselrichter