DE2139161B2 - Tauchhuelse zum einbau von waermefuehlern in behaelter - Google Patents
Tauchhuelse zum einbau von waermefuehlern in behaelterInfo
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Description
30
Die Erfindung betrifft eine Tauchhülse, die aus einem Stück aus einem gut wärmeleitenden Metall ausgeführt
und zum Einschrauben in eine Gewindebohrung in der
Wand eines Behälters und zur Aufnahme eines Wärmefühlers bestimmt ist und durch ihren verhältnismäßig
dünnwandigen, in den Behälter hineinragenden Teil die Wärme im Behälterinneren zu dem Fühler leitet. Bei
Badeofen oder anderen Warmwasserbereitern dienen solche Tauchhülsen zum Anbringen von Wärmefühlern,
die die zugeführte Heizleistung in Abhängigkeit von der Wassertemperatur steuern.
Je nachdem, ob der Wasserbehälter nun für drucklosen Betrieb oder für den Wasserleitungsdruck ausgelegt
ist, sind nach den geltenden Vorschriften oder Normen meist Bohrungen verschiedener Durchmesser und
verschiedener Gewinde zum Einbringen der Tauchhülsen vorgesehen. Auch die Behälterwandstärke und damit
die Gewindelänge sind meist verschieden. Die beteiligten Handwerker und Händler müssen also stets
alle vorkommenden Tauchhülsen vorrätig haben. Durch den Einsatz elektrischer Geräte beim Heizvorgang
stellt sich ferner das Problem, wie in Erfüllung der elektrischen Sicherheitsvorschriften ein Schutzleiter
(Nulleiter oder Erdleiter) einfach und sicher am Behälter angeschlossen werden kann. Beispielsweise wird
durch den Einsatz einer elektrischen Zündlage bei Ölverdampfungsbrennern
eine elektrische Leitung mit Netzspannung in das Heizgerät eingeführt. Damit wird
im Rahmen der Berührungsschui/maßnahmen eine unmittelbare Erdung der Behälter notwendig.
Die Erfindung hat das Ziel, die Lagerhaltung der Tauchhülsen zu vereinfachen und auf einfache Weise
eine sichere Erdung auch derjenigen. Behälter /u ermöglichen,
die fabrikmäßig keinen Erdungsansdiluß
haben.
Dieses Ziel wird bei einer Tauchhülse der eingangs näher bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die Hülse mit mehreren unterschiedlich bemessenen Außengewinden versehen ist. die um sicigcn-UtTi
Durchmessern in vom inneren Ende zum äußeren
Ende aufeinanderfolgenden Längenabschnitten .m
geordnet sind, und daß an dem von außen zugänglichen Rand der Hülse eine Anschlußvorrichtung für einen
Schutz gegen elektrische Berührungsspannungen bewirkenden Schutzleiter vorgesehen ist.
Ein und dieselbe Tauchhülse kann also für die verschiedenen
Gewindedurchmesser und Gewindckm-en
verwendet werden, die bei Druckbehältern und Iv 1
drucklosen Behältern vorkommen. Aus der ir.in/nsischen
Patentschrift 11 91 066 sind zwar Mehrlachgewinde
bei Rohrnippeln zum Verbinden von Gewinderohren bekannt. Damit ist aber die Anwendung solcher
Mchrfachgewinde bei Tauchhülsen für Wärmelühler nicht nahegelegt und außerdem erschöpft sich die Erfindung
nicht in dieser Maßnahme. Vielmehr und in
Kombination damit vorgeschlagen, die Tauchhülse dadurch, düß die Anschlußvorrichtung für den SchuiA-iter
an ihr selbst angebracht ist. in den Schutzleiter-Stromkreis einzuschalten. Sie hat über ihr Außengeu m
de die gewünschte großflächige Berührung mii dein
Metallbehälter und gewährleistet so dauerhall einen kleinen elektrischen Anschlußwiderstand. Außerdem ist
die von den Sicherheitsvorschriften geforderte leichte Zugängl'chkeit und damit Überwachbarkeii des
Schutzieiteranschhisses gegeben.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungslorm der Erfindung hat ein kürzeres Vk-ZoII- und ein längeres
1-Zoll-Gewinde. Das 1-Zoll-Gewinde ist für Druckbadeöfen
vorgesehen. Als Anschießvorrichtung wird insbesondere eine Gewindebohrung vorgeschlagen, in die
eine Schraube eingesetzt ist. Der Anschiußvorgang des
Schutzleiters verläuft am einfachsten, wenn die Gewindebohrung
in die ebene äußere Stirnfläche der Hülse eingebracht ist.
Ein Ausführungsbeispie der Erfindung wird an Hand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Im ein/einen
zeigt
F i g. ί einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Tauchhülsc die in die Wandung eines Druckbehälters
eingeschraubt ist,
F i g. 2 dieselbe Tauchhülse in Seitenansicht in einer dünneren Behälterwand mit kleinerem Gewindedurchmesser.
Nach F i g. 1 ist die Behälterwand im Schnitt mit 1 bezeichnet. Die Tauchhülse hat einen inneren dünnwandigen
Teil 2. der zur Weiterleitung der Wärme des Behälterinhalts an einen Fühlzylinder 3 dient. Andererseits
muß dieser Teil der Tauchhülse doch so stabil sein, daß er dem zu erwartenden Innendruck des Behälters
standzuhalten vermag. Der folgende Längenbereich der Hülse ist mit einem Vs-Zoll-Außengewinde 4 versehen.
Es folgt dann eine ebene Schulter 5, die als Dichtfläche dient, und dann ein größerer Längenbereich mit
einem 1-Zoll-Gewinde 6. Dann schließt sich eine Schulter 7 und ein Sechskantkopf 8 an. Zwischen der Schulter
7 und der Behälterwand ist ein Dichtungsring 9 eingefügt.
Der Innenraum der HiÜse reicht vom Boden des
dünnwandigen Teiles 2 mit gleichbleibendem Durchmesser bis in den Längenbereich des I-Zoll-Gewindes.
Er erweitert sich von hier ab auf einen größeren Innendurchmesser und ist mit einem Gewinde 10 versehen.
Dieses nimmt einen Schraubstopfen 11 auf, der den Fühlzylinder 3 halten. De,- Zylinder paßt etwa in den
Innenraum des Teiles 2. Er ist mit einer in der Wärme stark expandierenden Flüssigkeit gefüllt, deren Druck
if
#ber ein Kapillarrohr 12 nach außen und /um Heizgefai
weitergeführt wird. Don befindet sich ein Balgen
i>d. dgl., dessen Ausdehnurigsbewi gütigen die Ölzufuhr
sriim Brenner steuern oder einen elektrischen Schallet
betätigen. Der Schraubstopfen hat als Durchlaß l'ür das
Kapillarrohr in der Mitte eine Bohrung.
Nach Einbringen des Fühl/.ylindcrs 3 in die Tauchhül
te und nach Zwischenlegen einer Ringscheibe 13 wird der :Johraubstopfcn 11 mit Hilfe eines Werk/enges eingedreht, das in zwei mit 14 bezeichnete Löcher paßt.
|)er Schraubstopfen kann auch einen Schiit/ oder eine
«nderc Ausnehmung haben, die ein vorzugsweise kompliziertes
Werkzeug erfordert. Dadurch soll nicht nur ilas Herausfallen, sondern vor allem das unerlaubt·.1
Entfernen iji's fühizylinders vernv-'den word··n
Endlich ist in die äußere ebene Stirnfläche !5 der
Tauchhülse an einer S'elle des Umlaiigs eui Gewindesackloch
16 eingebracht. Darin ist eine Schraube 17 festgedreht. Sie befestigt unter Zwischenlage einer
Scheibe 18 den zu einer Öse gebogenen Erdungsleiter 19.
In F i g. 2 ist dieselbe Tauchhülse in Seitenansicht gezeigt.
Sie ist jedoch in eine schwächere Behälterwand
21 unter Zwischenlage einer Ringdichtung 20 eingeschraubt. An Stelle des Sechskanikopfes könnte selbstverständlich
auch jeder andere Schraubenkopf treten. Bevorzugtes Material der Tauchhülse ist Messingbronze.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Tauchhülsc. die aus einem Stück aus einem gut wärmeleitenden Metall ausgeführt und zum Kin· schrauben in eine Gewindebohrung in der Wand eines Behälters und zur Aufnahme eines Wärmefühlers bestimmt ist und durch ihren verhältnismäßig dünnwandigen, in den Behälter hineinragenden Teil die Wärme im Behälterinneren zu dem Fühler leitet. dadurch gekennzeichnet, d;>ß die Hülse mit mehreren unterschiedlich bemessenen Außengewinden (4, 6) versehen ist. die mit steigenden Durchmessern in vom inneren Ende (2) zum äußeren Ende (8) aufeinanderfolgenden Längenabschnitten ungeordnet sind, und daß an dem ve η außen zugänglichen Rand der Hülse eine Anschießvorrichtung (16, 17. 18) für einen Schutz gegen elektrische Berührungsspannungen bewirkenden Schutzleiter (19) vorgesehen ist.
- 2. Tauchhülse nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß ein kürzeres Vs-Zoll-Gewindc (4) und ein längeres 1-Zoll-Gewinde (6) vorgesehen ist.
- 3. Tauchhülse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlußvorrichtung eine in einer Gewindebohrung sitzende Schraube (17) dient.
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| DE19712139161 DE2139161B2 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Tauchhuelse zum einbau von waermefuehlern in behaelter |
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Publications (2)
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Families Citing this family (2)
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1971
- 1971-08-05 DE DE19712139161 patent/DE2139161B2/de not_active Withdrawn
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