DE2139156A1 - Verteilerscheibe zum auftragen fluessiger reinigungsmittel - Google Patents

Verteilerscheibe zum auftragen fluessiger reinigungsmittel

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DE2139156A1 DE19712139156 DE2139156A DE2139156A1 DE 2139156 A1 DE2139156 A1 DE 2139156A1 DE 19712139156 DE19712139156 DE 19712139156 DE 2139156 A DE2139156 A DE 2139156A DE 2139156 A1 DE2139156 A1 DE 2139156A1
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Description

  • V e r t e i l e r s c h e i b e zum Auftragen flüssiger Reinigungsmittel Die Erfindung betrifft eine Verteilerscheibe zum Auftragen flüssiger Reinigungsmittel oder dergleichen mittels Bodenpflegemaschine.
  • zum Naßreinigen auf Hartbodenbelägon und zum Bohampoonieren von textilen Bodsnbelägen werden Bodenpflegemanchinen mit rotierenden Scheibenbürsten eingesetzt. Dazu wird aus einem Vorratsbchälter ein Reinigungsmittel auf dem Bodenbelag aufgebracht und dort durch die rotierende Scheibenbürete aufgeschäumt.
  • Bei diesen Arbeiten ist eine gleichmäßige Vorteilung des Roinigungsmittels auf dem Bodenbelag besonders wichtig.
  • Bislang erfolgte das Aufbringen des Rinigungsmittels auf den Bodenbolag entweder außerhalb der Bürstenscheibe mittels Sprühdüsen oder aber innerhalb der Scheibe durch in dem Bürstenteller angebrachte Durchbrüche, indem die Reinigungsflüssigkeit tropfenweise oder in feinem Strahl sunächst auf die Oberseite des Bürstentellers gebracht wird.
  • Durch die Durchbrüche im Bürstenteller hindurch gelangt die Beinigungsflüssigkeit dann schwerkraftbedingt auf den Bodenbelag.
  • Das Aufbringen eines Reinigungsmittels über Löcher in dem Bürstenteller hat den nachteil, daß nur ein Teil des von oben auf die Scheibenbürste auftropfenden flüsmigen Reinigungemittels über die bohrungen durch den Bürstenteller su den Borsten gelangt und anschließend auf den Bodenbelag. Ein gro~er Teil des auftropfenden Reinigungsmittels wird vielmohr durch die zum Teil schon erhebliche Umfangageschwindigkeit der auf dem Bürstenteller angeordnoten Durchbrüche zerschlagen und aufgeschäumt, wodurch es die Möglichkoit verliert, durch diese Zuführungslöcher hindurch auf den Bodenbelag zu gelangen.
  • Bar entstandene Schaun und nun Teil auch die Flüssigkeit wird durch die Zentrifugalkraft gegen die Innenseite des Bürstengehäuses, vorwiogend gegen dessen seitliche Ränder, geschleudert und tritt dort neben der Reinigungsbürste aus.
  • Es läßt sich dabei nicht vorneiden, daß Flüssigkeit und Schaum auch auf Bereiche gelangen, die bereits beim vorausgegangenen Arbeitsgang besrbeitet und gereinigt worden sind.
  • Ein weiterer nachteil des Aufbringens flüssiger Reinigungsnittel durch den Bürstentoller hindurch besteht darin, daß dieser aus wasser- und reinigungsmittelfesten Material bestehen iuß. Us wird deshalb bei den bekannten Bürstenscheiben ein aluminiumteller verwendet, in den die Borsten in Handeinzugsvorfahren eingesetzt worden müssen.
  • Dieses Herstellungsvorfahren ist dadurch ontsprechend zeit-und lohnaufwendig, wodurch derartige nur Naß- oder Peuohreinigung nach der bisherigen Methode geeignete Bürstenscheiben kostspielig in der Herstellung werden.
  • Aufgabs vorliegender Erfindung ist en, die Nachteile bekannter Bodenpfiegemaschinen für die Haß- oder Fouchtreinigung mit insbesondere rotiorenden Bürstenscheiben, die mit Zuführungslöchern für flüssige Reinigungsmittol vorschen sind, zu verneiden, vor allen die vorzeitige Schaumbildung sowie das Abschloudern dieses Schaumes und der aufgebrachten Flüssigkeit auf bereits bearbeitete Stellen zu verhindern.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Möglichtkeit zu schaffen, zur Naßreinigung geeignets Scheibenbürsten billiger herstellen su können.
  • Die Aufgabe wird erfindungegemäß dadurch gelöst, daß der Bürstenscheibe eine rotierende Verteilerscheibe zugeordnet wird, auf die das flüseige Reinigungsmittel zunächat aufgebracht und anschließend von dieser abgeschleudert wird.
  • Das Aufbringen des Reinigungsmittels auf die Verteilerscheite erfolgt dabei erfindungsgemäß durch eine Rontrische Bohrung in der Antriobsachse dieser Scheibe, kann jedoch auch außerhalb der Antriebmach@@, aber in deren Nähe, durch Durchbrüche in der den Scheibenteller tragenden Nabe erfolgen, dort, wo die Umgangsgeschwindigkeit noch gering ist, sodaß keine Schaumbildung bei der zugeführten Reinigungsflüssigkeit entsteht und diese auch nicht abgesohleudert wird.
  • Dadurch, daß das Reinigungamittel bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Verteilerscheibe nicht nehr durch den Scheibenteller hindurch auf die Borsten gebracht wird, ist es weiterhin möglich geworden, als Bürstenteller einen Holztoller einzusetzen, in den die Borsten maschinell eingeschessen werden können, wodurch eine erhebliche Terbilligung bei der Herstellung derartiger Bürstenscheiben möglich ist.
  • @leichzeitig gibt die Verwendung einen Verteilertellers eine größere Freizügigkeit in der Gestaltung der Bürste, sodaß es insbesondere möglich ist, noben Vollbürsten auch sogenannte Segmentbürsten für die Naß- oder Feuchtreinigung zum Einsatz nu bringen.
  • An einem Ausführungsbeispiel soll anhand der zugehörigen Zeichnungen die Erfindung und Einzelheiten derselben näher erläutert werden.
  • Von den Zeiohnungen zeigt: Fig 1 Den Schnitt einer erfindungsgemäßen Verteilerscheibe Fig 2 ein. Draufsicht auf eine solche und Fig 3 einen Schnitt der r erfindungsgemäßen Verteilerscheibe, montiert an einem Bürstenteller.
  • Die erfindungsgemäße Verteilerscheibe 1 bestcht aus einem kreisföraigen Teller, der an seine äußeren Umfang einen hochgesogenen land 2 aufweist, der von Auswurfrinnen 3 unterbrochen ist. (vgl. Fig 1 und 2) Der Rand 2 woist außerden Erhöhungen 4 auf, die dazu dienen, daß der Verteilerteller 1 bei der Montage an der Bürstenscheibe 5 in Abstand zu dieser gehalten wird. (vgl. Fig 3) Der Bürstenteller 5 mit den Borsten 6 ist sit einer Antriebsachse 7, die eins zentrale Bohrung 8 aufweist, verbunden.
  • Die Funktionsweise der Verteilerscheibe ist folgendes Die Reinigungsflüssigkeit wird durch die zantrische Zuführungsbohrung 8 in der Antriebzachse 7 der Bürstenscheibe 5 auf die Vorteilerscheibe 1 gebracht.
  • Die an der Bürstenscheibe 5 befestigte Verteilorscheibe 1 rotiert mit dem Bürstenteller.
  • Durch die Reibung der Reinigungsflüssigkeit auf der rotierenden Vertoilerscheibs 1 wird die Flüssigkeit nach außen getrieben und durch die Üfftungen 3 in des Rand 2 der Verteilerscheibe 1 von dieser gegen die Borsten 6 der Bürstenscheibe 5 abgeschlsudert.
  • Debei trifft die Reinigungsflüssigkeit zuerst auf die am weitesten innen stehenden Borsten auf und läuft teilweise an diesen ab, bis auf den Bodenbelag, auf dem sie unter Schaumbildung 10 verteilt und bei textilen Bodenbelzägen einmassiert wird.
  • Der weitaus größere Teil der Reinigungsflüssigkeit wird aufgrund zunchmender Umfangsgeschwindigkeit von den Borsten 6 der innersten Borstenreihe ii gegen die weiter außen stehende Borstenreihe 12 geschleudert, wo ebenfalls wieder ein Teil der Reinigungsflüssigkeit an den Borsten 6 nach unten auf den Bodenbelag abläuft, während die übrige Flüszigkeit an noch weiter zußen stehende Borstenreihen weitergegeben wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Vorteilertollers mit einem Rand 2 wird erreichtl, daß die von dem Verteilerteller abgeschlauerte Flüssigkeit vorwiegend im Bereich der Wurzeln 13 der Borsten 6, kurz unterhalb des Bürstentellers, auf die Borsten trifft.
  • Dadurch gelangt die Reinigungsflüssigkeit nicht vorzeitig und in zu großer Menge auf eine kleine Fläche des Bodenbelages, sondern wird über dio gesamte Bürstenfläche auf den Bodenbolag aufgebracht.
  • Versuche haben gezeigt, daß bei der Auftragung einer Relnlgungsflüssigkeit auf Bodenbeläge mittels einer Verteilerscheibe keine Flüssigkeit aehr radial von der äußersten Borstenreihe abgeschleudert wird, wie das bislang bei bekannten Reinigungsiaschinen der Fall war, wodurch auch Reinigungsmittel auf bereits gereinigte oder bearbeitete Stellen gelangt ist.
  • Durch das Aufbringen des flüssigen Reinigungsmittels einer Verteilersoheibe wird weiterhin erreicht, daß keine vorzeitige Schaumbildung eintritt, sondern erst in dem Augenbliok, wo durch di. aassierende und bürstende Bewegung der rotierenden Borsten 6 auf des Bodenbelq 9 die Reinigungsflüssigkeit mit Luft vermischt und aufgesohluat wird.
  • Dadurch wird gegenüber bisherigen Verfahren erreicht, da der so gebildete Schaum 10, wie angestrebt, wenig Lufteinschluß, d.h., kleine Blasen aufeist, während das bislang nicht in ausreichendes Maße erreicht werden konnte.
  • In Vorbindung mit dem erfindungsgemäßen Verteilerteller 1 können für die Fußboden-Feuchtreinigung sowohl Voll- als auch Segmentborstenscheiben eingesetzt werden.
  • Allgemein gibt die Vorwendung eines Verteilertellers eine bislang nicht erreichte Freizügigkeit in der Gestaltung der Bürste, @odurch diese spezifisch für ihre Reinigungmaufgabe ausgebildet werden kann, weil sie nicht noch die zusätzliche Aufgabe des Aufbringens eines Reinigungsmittels mit übernehmen muß.
  • Die Verteilerscheibe braucht erfindungsgemäß nicht an dem Bürstenteller befestigt zu sein, sondern kann unmittelbar auf der Antriebszohse der Bürstenscheibe angebracht werden, sodaß die Verteilerscheibe nicht jedesmal mit der Bürstenscheibe ausgewechsalt werden muß.
  • Bei Einsatz von Bürstenscheiben mit sehr großem Durobmesser, die entsprechend langsam rotieren oder bei Verwendung von Verteilertellorn sehr kleinen Durchmessers, kann es erforderlioh werden, daß der Verteilerteller auf einer eigenen, schneller rotierenden Achse sitzt, danit die Flüssigkeit genügend stark abgeschleudert wird.
  • Durch konzentrisch auf der Innenseite der Verteillerscheibe angebrachte freisföraige Leitrillen kann erreicht werden, daß die Flüssigkeit besser abgeschleudert wird, ohne daß sorzeitig Schaumbildung auftritt, weil die Flüssigkeit zur Überwindung der Leitrillen einige Zeit benötigt in der g aufgrund von Reibung an der Scheibe, die nötige Rotationegeschwindigkeit aufnchmen kann und aufgrund der dadurch auf @ie einwirkenden Zentrifugalkraft vollständig von der Scheibe abgeschleudert wird.
  • Weiterhin ist die Verteilerscheibe erfindungsgemäß so ausgebildet, daß sie zum Reinigen oder Auswechseln leicht abgenommen werden kann.

Claims (17)

  1. A n s p r ü c h e
    Verfahren zum gleichmäßigen Verteilen von Flüssigkeiten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zu verteilende Flüssigkeit zunächst mit einer zur Rotationnebenen einer rotierenden Scheibe senkrechten Geschwindigkeitskomponente auf die Scheibe aufgebracht und anschließend von der Scheibe abgeschleudert wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Auftragen flüssiger Reinigungamittel oder dergleichen bei Bodenpflegemaschinen mit insbesondere rotierender Bürstenscheibe, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Bürstenscheibe (5) eine rotierende Verteilersoheibe (1) zugeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verteilerscheibe (1) konzentrisch zu der Bürstenscheibe (5) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2 und oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerscheibe (1 eine eigene Antriebsachse besitzt.
  5. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Antriebsachse der Verteilerscheibe (1) innerhalb der Antriebsachse (7) der Bürstenscheibe (5) verläuft.
  6. 6. Vorrichtung gemäß Anspruch 2 und oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerscheibe (1) an der Bürstenscheibe (,) befestigt ist.
  7. 7. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, 3, 4, 5, dadurch gekannzeichnet, daß die Antriebsachse der Vorteilerscheibe (1) als Zuführungsleitung für die Reinigungsflüssigkeit ausgebildet iaf.
  8. 8. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, 3, 4, 5, 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebeschse der Verteilerscheibe (t) mit einer koaxialen Bohrung versehen ist
  9. 9. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, 3, 5, 6, 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse (7) der Bürstenscheibe (5) als Zuführungsleitung für die Reinigungsflüssigkeit ausgebildet ist.
  10. 10. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, 7, 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Antriebsachse der Verteilerscheibe (1) als Zuleitung für eine erste Flüssigkeit, die Antriebsachse (7) der Bürstenscheibe (5) als Zuleitung für eine zweite Flüssigkeit ausgebildet ist.
  11. 11. Verteilerscheibe gemäß mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie einen hochgezegenen Rand (2) aufweist.
  12. 12. Vorteilerscheibe gemäß mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Rand (2) abgesetzt ausgebildet ist.
  13. 13. Vorteilorscheibe gemäß mindestens Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Rand (2) Auswurfrinnen (3) aufweist.
  14. 14. Vorteilerscheibe gemäß mindestens Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie Erhöhungen (4) aufweist.
  15. 15. Vorteilerscheibe gemäß mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie Leitrollen aufweist.
  16. 16. Verteilerscheibe gemäß Anspruch 15, dadruch gekennzeichnet, daß die Leitrillen in Form konzentrischer Kreise ausgebildet sind.
  17. 17. Vorteilerscheibe gemäß mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekonnzeichnet, daß die Verteilerscheibe (1) leicht lösbar ausgebildet ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0351359A3 (de) * 1988-07-13 1991-03-27 Tennant Company Zentrale Spenderzufuhr für Reinigungslösungen
WO1994028779A1 (de) * 1993-06-16 1994-12-22 Henkel-Ecolab Gmbh & Co. Ohg Maschinelles teppichreinigen
US7370386B2 (en) 2001-10-17 2008-05-13 Nilfisk-Advance, Inc. Dual cleaning mode carpet extractor
EP3632285A1 (de) 2009-08-27 2020-04-08 i-mop GmbH Handgeführtes bodenbearbeitungsgerät

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EP3508106B1 (de) 2009-08-27 2021-08-18 i-mop GmbH Handgeführtes bodenbearbeitungsgerät
EP3033984B1 (de) 2009-08-27 2021-08-18 i-mop GmbH Handgeführtes bodenbearbeitungsgerät
EP3632285B1 (de) 2009-08-27 2023-04-05 i-mop GmbH Handgeführtes bodenbearbeitungsgerät
EP3760094B1 (de) 2009-08-27 2023-11-08 i-mop GmbH Handgeführtes bodenbearbeitungsgerät

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