DE2129970C - Vorrichtung zum Erzeugen von Langs schweißnahten an laufenden Kunststoff folienb ahnen - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen von Langs schweißnahten an laufenden Kunststoff folienb ahnenInfo
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Description
enden um die quer zur Laufrichtung liegenden Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 938 568
Ränder (30, 31) der Trägerplatte (27) zu quer der Anmelderin ist zum Herstellen von Schläuchen aus
zur Laufrichtung verschiebbaren und feststell- mindestens einseitig aus thermoplastischem Kunststoff
baren Haltestücken (32, 33) geführt sind. 40 bestehenden Werkstoffbahnen eine Schlauchbildevor-
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 richtung mit einer Einrichtung zum kontinuierlichen
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das am Ende Bilden der als Überlappungsschweißnaht ausgebilder
Schweißstrecke liegende Ende des Heiz- deten Längsnaht bekanntgeworden, die gekennzeichbandes
(S) unter Federzug steht net ist durch ein auf der Oberseite des Schlauch-
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 45 bildner-Formbleches angeordnetes Heizband und ein
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Anfangs- über dem Heizband vorgesehenes, die zu verschweibereich
der Schweißstrecke ein Thermoelement ßenden Folienbänder gegen das Heizband andrücken-(22)
mit dem Heizband (5) verbunden ist. des, mit Bahngeschwindigkeit umlaufendes endloses
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 Andrückband, dessen auf der Bahn aufliegendes
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß gewölbte 50 unteres Trum im Heizbandbereich feder- oder ge-Trägerplatten
für die gleichzeitige Erzeugung von wichtsbelastet ist. Diese in einer Schlauchbildevor-Schweißnähten
an der Ober- und Unterseite durch richtung vorgesehene Längsschweißnahtvorrichtung
ein einziges, an der Einlaufseite (56) scharf ge- ist zwar wegen des stationären Heizbandes, über das
krümmtes Blech (55) gebildet sind, wobei für die die zu verschweißenden Lagen hinweg bewegt wer-Schweißnähte
an Ober- und Unterseite ein sich 55 den, weniger aufwendig als die eingangs beschriebene
über die Krümmung an der Einlaufseite (56) er- Längsnahtschweißvorrichtung, jedoch ergibt sich hierstreckendes
Heizband (57) vorgesehen ist bei das Problem, die zu verschweißenden Lagen auf
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 der ganzen Länge des Heizbandes mit dem gewünschbis
9, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizband ten Anpreßdruck an das Heizband anzudrücken. Nur
als Trennschweißelement (53, 54) ausgebildet ist. 6» wenn durch den zugehörigen Anpreßdruck ein ununterbrochener
Kontakt der zu verschweißenden Lagen sichergestellt ist, kann eine fehlerfreie Längs-
naht erzeugt werden, während andererseits bei zu
starkem Anpreßdruck Beschädigungen der Naht zu es befürchten sind.
• Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
zum Erzeugen von Längsschweißnähten an laufenden eine Längsnahtschweißvorrichtung zu schaffen, die
Kunststoffolienbahnen, bei welcher die zu verschwel· sehr einfach im Aufbau ist und bei der der erforder-
liehe Anpreßdruck zuverlässig und ohne besondere Anpreßmittel erzeugt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Trägerplatte in Bahntransportrichtung gewölbt ist und daß die ihr vor- und nachgeschalteten
Bahnführungselemente so angeordnet sind, daß die zu verschweißenden Bahnen der Wölbuug der Trägerplatte
folgen.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist denkbar einfach und erfordert einen entsprechend geringen Aufwand.
Sie liefert andererseits qualitätsmäßig hervorragende Längsschweißnähte, da sich der erforderliche
Anpreßdruck zwischen den zu verschweißenden Lagen durch die Krümmung selbsttätig ergibt und auf
der ganzen Heizbandlänge gleichmäßig aufrechterhalten bleibt. Wenn nach einem bevorzugten weiteren
Erfindungsvorschlag die Bahnen am Zu- und Ablaufende der Trägerplatte tangential zur Wölbung
der Trägerplatte verlaufen, berühren sie diese in der
Ri :cl erst in einem gewissen Abstand von den quer
zu. Bahntransportrichtung verlaufenden Plattenkanter, so daß ein nachteiliges Abkanten der Bahn an
dk-i.n Plattenrändern mit Sicherheit vermieden wird.
i-c-sonders vorteilhaft ist es, wenn die Heizleistung
des Heizbandes nach dem aus der deutschen Offenle^ngsschrift 1929 871 der Anmelderin bekannten
Vi.^ahren selbsttätig an den sich bei Veränderung
dt * Betriebszustandes der Maschine ändernden
Wärmebedarf angepaßt wird. Die für eine bestimmte Laufgeschwindigkeit der zu verschweißenden Lagen
eiunal ermittelte Heizleistung wird dadurch selbittci:·:·.
allen übrigen Laufgeschwindigkeiten angepaßt, so Jaß Fehlschweißungen durch absinkende Maschinen
Geschwindigkeiten oder beim Anfahrenlassen oder bei ω Abstellen der Maschine vermieden werden und
je/iiches Nachregulieren der Heizleistung beim übergehen
auf andere Drehzahlen entfällt.
Zweckmäßigerweise besteht die gewölbte Trägerplatte für das Heizband aus einem gebogenen Blech,
das mit einer dünnen Wärmeisolationsschicht, beispielsweise aus Klingerit, bedeckt ist. Diese trägt vor-U
ihaft ihrerseits einen reibungsminderaden Überzug, auf den das Heizband gespannt ist, das einen weiteren
reibungsmindernden Überzug trägt. Durch die Kombination einer Metallplatte mit einer verhältnismäßig
dünnen Wärmeisolationsschicht wird einerseits die erforderliche Wärmeiiolation erreicht, das
heißt die Aufheizung des Heizbandes ermöglicht, und andererseits die Speicherung einer größeren
Wärmemenge in der Wärmeisolation verhindert, da die Metallplatte ständig Wärme abführt. Hierdurch
wird erreicht, daß beim Drosseln der Maschinengeschwindigkeit oder beim Abstellen der Maschine
die Temperatur des Heizbandes ebenfalls entsprechend schnell absinkt, so daß ein Überhitzen des
Schweißgutes vermieden wird, das anderenfalls durch den Rückfluß von Wärme aus einer ihrerseits nicht
gekühlten Wärmeisolationsschicht großer Masse eintreten würde. Die Wärmeisolationsschicht soll daher
erfindiingsgemäß nur die erforderliche Mindeststärke
aufweisen.
Es ist weiter zweckmäßig, das naturgemäß an der konkaven Trägerplattenunterseite zu befestigende
und anzuschließende Heizband so anzubringen, daß «5 seine Enden in dem von den zu verschweißenden
Bahnen bedeckten Bereich der Trägerplatte durch Bohrungen auf deren konkave Seite herausgeführt
werden. Hierdurch kann auf eine aufwendige Verkupferung der Heizbandenden verzichtet werden, die
normalerweise für solche Teile eines Heizbandes vorgesehen wird, die nicht vom Schweißgut berührt und
somit gekühlt werden* um durch die durch die Ver^
kupferung erreichte Herabsetzung des elektrischen Widerstandes eine Überhitzung des Heizbandes zu
vermeiden. Da nun der Zulauf und Ablauf der Bahn zu der gewölbten Trägerplatte in. einem gewissen
Abstand von den Plattenkanten erfolgt, sind die Heizbandenden schon in dem mit Sicherheit von der Bahn
bedeckten Trägerplattenbereich durch die Bohrungen herauszuführen. Die Heizbandenden können dann
durch eine Messingauflage, die denselben Dienst tut wie eine Verkupferung, bis dicht unter die Bahn geführt
werden, so daß eine Überhitzung des Bandes ohne Verkupferung vermieden wird.
Um die Lage der Längsschweißnaht in der Bahn nach Wunsch einstellen zu können, insbesondere bei
Ausbildung der Vorrichtung mit mehreren Heizbändern, beispielsweise zum Längsverschweißen einer
breiten Schlauchbahn mit anschließendem Trennen zur Erzeugung mehrerer schmaler Schläuche, können
die Heizbandenden auch um die quer zur Laufrichtung liegenden Ränder der Trägerplatte herum zu
quer . ur Laufrichtung verschiebbaren und feststellbaren
Haltestücken geführt sein. Hierdurch ist eine Verstellung der Heizbänder auf die gewünschten Abstände
voneinander bzw. von den in Bahnlaufrichtung verlaufenden Plattenrändern möglich. Es ist
hierbei aber erforderlich, die Heizbandenden in ihren von der auf- bzw. ablaufenden Bahn nicht berührten
Teilen zu verkupfern.
Zweckmäßigerweise besteht das am Ende der Schweißstrecke liegende Ende des Heizbandes unter
Federzug. Durch die Anordnung der Feder an diesem Ende wird der in Laufrichtung wirkenden Reibungsmitnahme des Heizbandes durch die Werkstoffbahn
Rechnung getragen. Eine gefederte Anlenkung des Heizbandes am Einlaufende müßte das durch Hitze
gedehnte Heizband entgegen der Reibungsmitnahme straffen, so daß die Feder wesentlich stärker ausgelegt
werden müßte.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann im Anfangsbereich der Schweißstrecke ein Thermoelement
mit dem Heizband verbunden sein, wobei zweckmäßig die Leitung zu dem Thermoelement
durch eine weitere Bohrung an der konkaven Seite der Trägerplatte herausgeführt ist. Die Anordnung
im Anfangsbereich der Schweißstrecke trägt dem Umstand Rechnung, daß das vordere Heizbandende
den geringsten Relativbewegungen infolge der Wärmedehnung unterliegt.
Die Vorrichtung kann auch doppelseitig ausgebildet sein, um gleichzeitig auf ihrer Oberseite und auf
ihrer Unterseite eine Längsnaht herstellen zu können. Eine derartige, im Querschnitt muschelförmige Vorrichtung
ist z. B. äußerst zweckmäßig, um die Randumschläge an den offenen Seiten eines Halbschlauches
zur Herstellung von Tragetaschen gleichzeitig an beiden Halbschlauchseiten anzuschweißen.
Dabei sind vorteilhaft gewölbte Trägerplatten für die gleichzeitige Erzeugung von Schweißnähten an
der Ober- und Unterseite durch ein einziges, an der Einlaufseite scharf gekrümmtes Blech gebildet, wobei
für die Schweißnähte an Ober- und Unterseite ein sich über die Krümmung an der Einlaufseite erstreckendes
Heizband vorgesehen ist. Die Enden des
3SSEZSS!5?££
?er Vorriciwng umSngende TeU des Heizbandes
mußhterbei Verkupfert sein, da er von dem Schweißmuli nierDei ^«upien «m,
HH Ht, sssn äs..
d fbUd sein indem es beispielsweise
zelnen Schichten des Trägers g
nen Maßstabes wegen verzichtet worden.
die Werkstoffbahn mit Sicherheit die Kanten 14 und
stoSen gSrennt und beidseitig der Trennlinie mit-SnSider vLchweißt werden. !^diesem Fall ist, beidurch Einsatz einer nachgescüaiteten
re zu tragen, daß die g; gebildeten Teilbahnen
w d Jnit die heißen Trenn-
nicht wkder verbinden. Das Trennfetbesondeni geeignet, um aus einem
die erst in einem gewissen Abstand von den q
Bahntransportnchtung_verlau^enden Kanten dje Ober
nacne der vOinCutunB »mm>. ^««c «.v~.
innerhalb des noch von den Bahnen umschlungener,
*> Oberflächenteiles der Trägerplatte sind die Boh run
gen 6 und 7 angeordnet wie in F ι g 3 und 4 dargestellt ist. Das Heizband 5 wird durch die Bohrung
auf einer leitenden, beispielsweise aus Messing be-
* ™» *■ »W»» Sennsde,
Tie—es . M»
rtlhrten Stroke herabgesetzt so cUB das Heizband
c^nn» im Schnitt.
tnL A^St^Svorrichtung nach
-ZemenAUSLcranuaus »
Fig i; undT?e ZÄSbandbefestigung be-
♦ rftlL·Γ Finzelheiti der Fi β 1 in vergrößertem
treffende Einzelheiit aer ng. 6
FS?S eine Draufsicht auf eine zweite Ausfüh-Fig.5 eine Drautsicnt amei
6 F U 6 Se *e Heizbandbefestigung betreffende
Einzefheit der Fig 5 im Schnitt nach der Linie ν\^ίΐη vergrößertem Maßstab,
F i g. 7 eine weite« A^f^
richtung nachderErSndui« als
elnei Fig.l beim
fetnente" SSS^ktivischen Quercrifn;H dureh eine Vorrichtung nach F i g. 5 in Verbindune mit Fig. 11 beim Erzeugen von zwei LängsschweKten ί einem nalhtlostn Schlauch und
7Πθ^^vereinfachten perspektivischen Quer-Hh eine Vorrichtung gemäß Fig. 5 beim
^i ZΓ Sschieißnähten In einem
vin
von
we?eStlSeTaS der gebogenen Trägerplatte 1, die
wesentlichen aus; aer g » 2 ^ { hen
sich, wie m einzelnen aus I·if<,.£ ois^
™£iyonlcS
zusammensetzt. Über der Isolations-
net, die mit dem Blech 2 verschraubt sind.
In der Platte 1 (Fig. 1) befindet sich eine weite.
Bohrung21 zur Anordnung eines mit dem Heiz
bandS verbeten Thermoelementes22 zur Messu«,
der Heizbandtemperatur zum Zwecke ihrer Regelung
^. ^ Bohnng 2\ jst zweckmäßigera^ise nahe dem
Auflaufende angeordnet. Die gesamte Vorrichtung i t in nicht näher dargesteUter Weise auf in den
ebenfalls nicht dargestellten Seitengestellen der Maschine befestigten Traversen 23, 24 quer zur Lau -
« richtung der Bahn einstellbar gelagert um sie aui
die Lage der zu erzeugenden Naht einstellen zu
"vorbeschriebene Vorrichtung mit fester Zu^ ^ ^^^ ^ ^^ vo eise
I- d» geeignet, entsprechend F ig. 8 einen HaIbschlauch25 mit einer Seitenlängsnaht26 zu ver-
"f. es darum geht, einen nahäosen Schlauch in
mehrere, beispielsweise drei schmalere Schlauche auf-
zuteilen, sind dementsprechend mehrere, beispielsweise zwei Heizbänder emer Platte zuzuordnen und
es istin d,esem Fall erforderhch, daß die Heizbänder
zur Einstellung auf verschiedene Abstande quer zur Laufrichtung der Bahn an der Platte einstellbar ge-
^ hsltea ^n± Eine derartige Ausführungsform zeigt
die Fi g. 5 und 6. Auf der Platte 27 sind zwei Heizbänder 28 und 29 angeordnet, die seitlich brispielsweise in ώε strichpunktiert dargestellten Stellungen
und ^
können. Zu diesem
«5 Zweck sind die" Heizbandenden nicht durd, Bohnnv
gen, sondern um die Ab- und Auflaufkanten 30und
31 der Platte 27 herum zu Isolierstücken 32 und 33 Seföhrt' die unter Je dner durchgehenden Winkel-
schiene 34 und 35 mittels je einer Klemmleiste 36, gleichzeitig zwei in der gleichen, senkrecht zur ge-
37 und je drei Klemmschrauben 38, 39 seitlich ein- meinsamcn Bewegungskomponente der Bahnen ste-
stellbar gehalten sind. An der Ablaufseite sind die henden Ebene liegende Längsschweißnähte erzeugt
Klemmen entsprechend der Ausführungsform nach werden können, wie dies beim Anschweißen der
F i g. 4 gefedert in den Isolierstücken 33 gehalten, 5 Randumschläge eines Halbschlauches der Fall ist.
um der Wärmeausdehnung der Heizbänder Rech- Die gemeinsame Trägerplatte 55 bildet vorzugsweise
nung zu tragen. Die über den Heizbändern angeord- an der Einlaufseite eine scharf gebogene Nase 56,
nete Teflonlage 41 (F i g. 6) ist jeweils bis zu den über die das gemeinsame Heizband 57 gelegt ist, des-
Klcmmcn 40, 41 geführt. Da die Bahn 42 (F i g. 6) sen Enden an der Ablaufseite durch Bohrungen 58
wiederum erst im Abstand von den Kanten 30, 31 io zu entsprechend F i g. 4 gefederten Anschlußklcm-
dic Platte tangiert, müssen die Enden der Heizbänder men 59 geführt sind. Der über die Nase geführte,
bis zum Tangierungspunkt verkupfert sein. Die Win- von der Werkstoffbahn nicht berührte Teil des Heiz-
kelschicncn 34, 35 sind mittels Schrauben 43 an der bandes sowie die durch die Bohrungen 58 geführten
Platte 27 befestigt. Heizbandenden sind verkupfert. Auf den Traversen
Ein Anwendungsfall der soeben beschriebenen »5 60 ist die Vorrichtung seitlich einstellbar gelagert.
Vorrichtung ist in F i g. 9 in Verbindung mil F i g. 1 Die Stromzu- und -abführung zu den Klemmen 8,
schematisch dargestellt, wo ein nahtloser Schlauch 44 9, 40, 41 und 59 ist jeweils abgebrochen angedeutet
zunächst mii zwei Längsnähten 45, 46 versehen, an- und in F i g. 7 mit 61 bezeichnet. In gleicher Weise
schließend um die Walze 13 herumgeführt und die ist auch die Zu- und Ableitung des Thermoelementes
Längsnähte anschließend mittels je eines Längs- ao 22 abgebrochen dargestellt.
schnittmessers 47 (Fig. 1) in der Mitte mit einem Die in Pfeilrichtung bewegten Werkstoffbahnen 11,
Längslrennschnitt48, 49 versehen werden, die aus 42 und 62 (in Fig.7) sind in nicht dargestellter
dem Schlauch 44 drei schmale Schläuche 50, 51, 52 Weise, wie schon eingangs gesagt, jeweils zweilagig.
entstehen lassen. Bei dem Ausfühmngsbeispiel nach F i g. 7 werden
Die gleiche Aufgabe, einen Schlauch in Teil- as die zweilagigen Bahnen durch die an ihrem offenen
schläuche aufzugliedern, kann mittels Trennschweiß- Rande umgeschlagene obere und untere Wand eines
nähten gelöst werden, wie dies in Fig. 10 schema- Halbschlauches gebildet, in dessen offene, die Randtisch
dargestellt ist. In diesem Fall sind Heizbänder umschläge aufweisende Seite die Vorrichtung einge-53
und 54 kreisförmigen Querschnittes eingesetzt, die führt ist. Demgemäß sind die Traversen 60 nur an
die Folienlagjn in an sich bekannter Weise durch- 30 einer Maschinenseite fliegend befestigt. Obere und
schmelzen und beiderseits verschweißen. Da es untere Walzen 63 und 64 sind so angeordnet, daß
zweckmäßig ist, die Trennschweißnähte noch in die gewünschte Umschlingung der Vorrichtung durch
plastischem Zustand auszuwalzen, ist es zur Verhin- die sich teilende Halbschlauchbahn beim Durchlauf
derung einer erneuten Verbindung des noch plasti- sichergestellt ist.
sehen Materials wichtig, die Teilschläuche ausein- 35 Bei allen Ausführungsformen sichert die Krümanderzuführen,
was zweckmäßigerweise mittels einer mung der Trägerplatte einen konstanten Anprcßbckannten
Breitstreckwake in nicht dargestellter druck beider, miteinander zu verschweißender Folien-Weise
geschieht. lagen und damit in einfachster Weise eine einwand-
Ein Sonderfall ist die doppelseitige Ausbildung freie Schweißnahtbildung ohne zusätzliche Anpreßeiner
Längsschweißvorrichtung nach Fig. 7, in der 40 mittel.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Erzeugen von Längs- Durch die italienische Patentschrift 870 283 (deutschweißnähten
an laufenden Kunststoffolien- 5 sehe Patentanmeldung P 17 79 733.0) der Anmeldebahnen,
bei welcher die zur verschweißenden rin ist bereits eine Vorrichtung zum Erzeugen von
Bahnen über eine ortsfeste Trägerplatte gezogen Längsschweißnähten an laufenden Kunststoffolienwerden,
auf der ein langgestrecktes elektrisches bahnen bekanntgeworden, die in herkömmlicher
Heizband vorgesehen ist, dadurch gekenn- Weise aus einer am Umfang beheizten, drehbaren
zeichnet, daß die Trägerplatte in Bahntrans- io Heizrolle und einer Gegendruckrolle besteht, zwiportrichtung
gewölbt ist und daß die ihr vor- und sehen denen die Folienbahnen hindurchbewegt wernachgeschalteten
Bahnführungselemente so an- den, bei der aber die aufeinanderliegenden Foliengeordnet
sind, daß die zu verschweißenden Bah- bahnen die Heizrolle über eine erhebliche Umfcngsnen
(11) der Wölbung der Trägerplatte folgen. strecke umschlingen und die Gegendruckrolle etwa
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 in dem Winkelbereich der Heizrolle angeordnet ist,
kennzeichnet, daß die Bahnführungselemente so in dem die FolienbaJinen von der Heizrolle wieder
angeordnet sind, daß die zu verschweißenden ablaufen. Vorzugsweise ist dabei die Heizrolle auf
Bahnen (11) am Zu-und Ablaufende der Träger- der Drehachse einer Umlenktrommel für die Folienplatte tangential zu deren Wölbung verlaufen. bahnen angeordnet und weist an ihrem Umfang ein
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- ao elektrisch beheiztes ringförmiges metallisches Heizdurch
gekennzeichnet, daß die Trägerplatte aus band auf. Da ein geschlossener Metallbandring sich
einem gebogenen Blech (2) besteht, das mit einer nicht gleichmäßig durch Elektrizität beheizen läßt,
dünnen Wärmeisolationsschicht (3) bedeckt ist. kommt nur ein offener Ring in Frage, der demnach
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- eine Lücke in der erzeugten Schweißnaht beläßt. Zum
kennzeichnet, daß die Wärmeisolationsschicht (3) as Erzeugen einer ununterbrochenen Schweißnaht ist es
einen reibungsmindernden Überzug (4) trägt, auf daher erforderlich, die Folienbahnen nacheinander
dem das Heizband (5) gespannt ist, das einen über zwei derartige Heizrollen zu führen, die in ihrer
weiteren reibungsmindernden Überzug (10) trägt. Drehwinkellage derart versetzt zueinander angeord-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 net sind, daß die von der ersten Heizrolle belassene
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des 3° Lücke durch die zweite Heizrolle geschlossen wird.
Heizbandes (5) in dem von den zu verschweißen- Wenn eine ununterbrochene Längsverschweißung erden
Bahnen (11) bedeckten Bereich der Träger- forderlich ist, ist daher ein verhältnismäßig großer
platte (1) durch Bohrungen (6, 7) auf die konkave Herstellungs- und Energieaufwand unvermeidlich,
Seite der Trägerplatte herausgeführt sind. wenn von den Vorteilen der Umschlingung der Heiz-
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 35 rolle durch die zu verschweißenden Bahnen Gebrauch
bis 4, dadurch gekennzeichnet- daß die Heizband- gemacht werden soll
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712129970D DE2129970B1 (de) | 1971-06-16 | 1971-06-16 | Vorrichtung zum Erzeugen von Laengsschweissnaehten an laufenden Kunststoffolienbahnen |
| GB2637272A GB1380783A (en) | 1971-06-16 | 1972-06-06 | Apparatus for forming longitudinal weld seams on moving webs of plastics film |
| JP6034672A JPS5431037B1 (de) | 1971-06-16 | 1972-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2129970C true DE2129970C (de) | 1973-03-01 |
Family
ID=
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