DE2117900B2 - Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage - Google Patents
Zeitmultiplex-VermittlungsanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage
mit einer ersten und zweiten Gruppe von Teilnehmer-Speichereinrichtungen, die
jeweils an eine Multiplexleitung angeschlossen sind.
Zeiimultiplex-Vermittlungsanlagen erlauben den gleichzeitigen Austausch von Information zwischen
wahlweise miteinander verbundenen aktiven Anschlüssen über ein gemeinsames Verbindungsglied. Jeder
Informationsaustausch zwischen einem Paar von Anschlüssen geschieht in einem ausgewählten wiederkehrenden
Intervall oder in einer Zeitlage einer wiederkehrenden Gruppe von Zeitlagen. Während jeder Abtastung
einer Zeitlagengruppe sind Paare von wirksamen Anschlüssen nacheinander mit dem gemeinsamen
Verbindungsglied während im voraus einander zugeordnteten, aufeinanderfolgenden Zeitlagen verbunden.
Während einer einzelnen Zeitlage ist ein Kanal zwischen einem Paar ausgewählter Anschlüsse geschaffen;
die Information an jedem der Verbindung zugeordneten Anschluß wird abgetastet; die abgetastete
Information wird zwischen den ausgewählten Anschlüssen über das gemeinsame Verbindungsglied
ausgetauscht. Das gemeinsame Verbindungsglied ist den anderen Verbindungen während den restlichen Zeitlagen
der Abtastung verfügbar. Wie es nach dem Stand der Technik bekannt ist, kann die AbtasHnigsgeschwindigkeit
so gewählt werden, daß eine sichere Übertragung von Signalen zwischen wahlweise miteinander
verbundenen Anschlüssen stattfindet.
In bekannten Zeitmultiplex-Vermiltlungsanlagen werden die Zeitlagen unabhängig von der Größe der
zwischen den Anschlüssen auszutauschenden Energie zu einer bestimmten Dauer festgelegt. Die Zeitlagendauer
wird so gewählt, daß die Übertragung der maximal erwarteten Energie stattfinden kann. Wenn
Sprache oder andere Arten von Audiosignalen zwischen Hg« wirksamen A.nschiussen ubertra^^n ^v^r^^n *c* p*·
bekannt, daß der in einer Zeitlage übertragene Energiebetrag variabel ist und daß die maximale
Energieübertragung nur bei einer kleinen Anzahl vor: Zeitiagen benötigt wird. In einer Sprechverbindung
kann beispielsweise ein Anschlußpaar während einer beträchtlichen Zeitdauer der Unterhaltung schweigen.
Daher ist der Durchschnittswert der Sprechenergie, die während einer festgelegten Zeitlagendauer ausgetauscht
wird, wesentlich kleiner als die maximale Energie. Daher wird eine Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage,
bei welcher konstante Zeitlagendauer benutzt werden, nicht in wirksamer Weise ausgenutzt
Das Verbindungsglied zwischen aktiven Anschlüssen umfaßt eine Mehrzahl von Hochgeschwindigkeitsschaltern,
von denen jeder einen bestimmten Widerstand aufweist, der zu der Dämpfung der zu übertragenden
Energie beiträgt In Zeitmultip'exanlagen mit Resonanzübertragung kann der Schalterwiderstand zu
annehmbaren Signalverlusten führen. Einige bekannte Zeitpultiplex-Vermittlungsanlagen umfassen eine Verstärkeranordnung,
welche so betrieben wird, daß zusätzliche Energie während der Informationsübertragung
zum Ausgleich der Schalterverluste beigesteuert wird. Die Verstärkeranordnung führt jedoch gewöhnlich
zu einer komplizierten und größeren Anlage, bei welcher noch zusätzliche Steuereinrichtungen vorgesehen
werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Schwierigkeiten zu überwinden. Die
gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage durch folgende
Merkmale gelöst:
a) eine Zeitgeberschaltung ist jeweils während einer bestimmten, aber in ihrer Dauer variablen Zeitperiode,
mit der jeweiligen Speichereinrichtung der beiden Gruppen zur Feststellung der Differenz
zwischen dem zu übertragenden Signal auf der jeweiligen Speichereinrichtung der ersten Gruppe
und dem zu übertragenden Signal auf der jeweiligen Speichereinrichtung der zweiten Gruppe
verbunden,
b) eine positive oder negative Konstant-Stromquelle spricht auf die in einem Speicher festgehaltene
Signaldifferenz der jeweiligen Speichereinrichtungen abhängig vom Vorzeichen dieser Differenz an
und dient zur Ladung bzw. Entladung der jeweiligen Speichereinrichtung der ersten Gruppe
während eines Zeitintervalls, das der gespeicherten Signaldifferenz proportional ist,
c) eine negative oder positive Konstant-Stromquelle spricht auf die in dem Speicher festgehaltene
Signaldifferenz abhängig vom Vorzeichen der Signaldifferenz der jeweiligen Speichereinrichtungen
an und dient zur Ladung bzw. Entladung der jeweiligen Speichereinrichtung der zweiten Gruppe
während des Zeitintervalls, das der festgestellten Signaldifferenz proportional ist, so daß ein
Ladungsaustausch der jeweiligen Speichereinrichtungen bewirkt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und werden anhand der Zeichnung
näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine illustrative Ausführungsform der Erfindung, bei welcher eine einzelne Gruppe von Speichereinrichtungen
mit jeder der Sammelleitungen gekoppelt
F i g. 2A und 2B eine weitere illustrative Ausführungsform der Erfindung, bei welcher eine Mehrwahl von
örtlichen Gruppen mit jeder Sammelleitung verbunden ist,
F i g. 2C die Anordnung der F i g. 2A und 2B zueinander,
F i g. 3 eine Zeitgeberschaltung für die Ausführungsformen nach den F i g. 2A und 2B,
Fig.4 eine Stabilisierungsschaltung für die Ausführungsformen
der F i g. 1,2A und 2B,
Fig.5 ein Impulsdiagramm zur Verdeutlichung der
Wirkungsweise der Ausführungsformen nach den Fig. l,2Aund2B,
F i g. 6 eine Vermittlungsspeicherschaltung, die in den Ausführungsformen nach den F i g. 1, 2A und 2B
Verwendung finden kann,
F i g. 7A und 7B eine Stromversorgungsanordnung, verwendbar für die Ausführungsformen nach den
Fig. l,2Aund2B,und
F i g. 8 eine weitere Ausführungsform der Stabilisierungsschaltung,
die für die Ausführungsformen nach F i g. 1,2A und 2B verwendet werden kann.
Der Erfindungsgegenstand stellt ein Vermittlungssystem mir ersten und zweiten Gruppen von Speichel einrichtungen
dar. Das Signal von einer ausgewählten Speichereinrichtung der ersten Gruppe und das Signal
von einer Speichereinrichtung der zweiten Gruppe werden gleichzeitig an eine Zeitgeberschaltung angelegt,
welche einen Impuls erzeugt, dessen Dauer der Differenz zwischen den Signalen entspricht. Auf den
Impuls der Zeitgeberschaltung wird ein Signal ersten Typs an die ausgewählte Speichereinrichtung der ersten
Gruppe und ein Signal zweiten Typs an die ausgewählte Speichereinrichtung der zweiten Gruppe während der
Dauer des Impulses der Zeitgeberschaltung angelegt.
Nach einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung ist eine Mehrzahl von Teilnehmerstellen
wahlweise mit einer ersten Sammelleitung über eine Abtasttorschaltung und ein Filter, welches einen
Speicherkondensator umfaßt, verbindbar, und jede einer Mehrzahl von Verbindungsleitungen ist wahlweise
mit einer zweiten Sammelleitung über eine Abtasttorschaltung und ein Filter, welches einen Speicherkondensator
aufweist, verbindbar. Eine Steuerschaltung umfaßt einen Speicher, welcher über einen Wahldecoder in
Tätigkeit gesetzt wird und eine ausgewählte Station mit der ersten Sammelleitung und eine ausgewählte
Verbindungsleitung mit der zweiten Sammelleitung während einer Zeitlage verbindet, die einer Gruppe von
Zeitlagen angehört, die in wiederkehrenden zyklen vorkommen. Während des ersten Teils der Zeitlage
werden die ausgewählte Teilnehmerstelle und die ausgewählte Verbindungsleitung adressiert, und die
Spannungen auf dem ausgewählten Speicherkondensator werden auf die zugehörigen Sammelleitungen über
die Abtasttorschaltungen übertragen. Die von den Sammelleitungen abgetasteten Spannungen werden an
eine Zeitgeberschaltung angelegt, die zur Erzeugung eines Signals in Tätigkeit tritt, welches eine der
Differenz der abgetasteten Spannungen proportionale Dauer aufweist Ein Paar von entgegengesetzt gepolten,
hochohmigen Stromquellen können mit jeder Sammelleitung verbunden werden, und während eines zweiten
Teils der Zeitperiode führt das Signal der Zeitgeberschaltung dazu, daß die eine Stromquelle des Paares mit
den zugeordneten Sammelleitungen während der angeführten Zeitdauer verbunden wird. Die Polarität
der verbundenen Stromquelle wird so gewählt, daß die
ausgewählte Speichereinrichtung in Übereinstimmung mit der Polarität der abgetasteten Spannungsdifferenz
aufgeladen wird.
Auf das Ende des Signals der Zeitgeberschaltung ■-, werden die Abtasttorschaltungen geschlossen und beide
Sammelleitungen werden mit Erdbezugspotential verbunden, wobei die Restspannungen von den Sammelleitungen
entfernt werden. Es wird dann mit einer neuer Zeitperiode begonnen, bei welcher eine zweite Teilneh-
ίο merstelle und eine zweite Verbindungsleitung in
Übereinstimmung mit dem Inhalt des Steuerschaltungsspeichers miteinander verbunden werden. In Übereinstimmung
mit der Erfindung ist die Dauer des Zeitgebersignals proportional zu der Energie, welche
zwischen ausgewählten Speicherkondensatoren übertragen wird, wobei die Zeitperiode auf den Betrag
beschränkt wird, der jeweils für den Austausch dei abgetasteten Information benötigt wird. Signalverluste
werden vorzugsweise durch die Verwendung vor hochohmigen Konstantstromquellen vermieden, welche
Signalverluste auf die Widerstände der Abtasttorschaltungen zurückgehen.
Gemäß einer anderen beispielshaften Ausführungsform der Erfindung ist jede Sammelleitung mit eine:
Mehrzahl von örtlichen Gruppen über einen Satz vor Abtasttorschaltungen verbindbar. Die örtliche Gruppe
umfaßt eine Mehrzahl von Speicherkondensatoren, die wahlweise mit einem Paar von örtlichen Sammelleitungen
verbunden werden können. Eine örtliche Sammel· leitung ist mit einer positiven Stromquelle verbindbar
und die andere örtliche Sammelleitung ist mit einer negativen Stromquelle verbindbar. Während des ersten
Teils jeder Zeitlage wird ein ausgewählter Speicherkondensator aus einer ersten Gruppe der ersten Sammelleitung
abgetastet und ein ausgewählter Speicherkondensator aus einer örtlichen Gruppe der zweiten Sammelleitung
wird über ausgewählte Abtasttorschaltungen ebenfalls abgetastet Die abgetasteten Spannungen
welche von den Speicherkondensatoren an die Sammelleitungen übertragen werden, werden an eine Zeitgeberschaltung
angelegt, welche einen Stromquellen-Steuerimpuls erzeugt, dessen Dauer der Differem
zwischen den abgetasteten Spannungen entspricht. Der Steuerimpuls wird an die örtlichen Stromquellen
übertragen, die jedem ausgewählten Speicherkondendator zugeordnet sind. Der Speicherkondensator mil
der als positiver abgetasteten Spannung wird mit der zugehörigen Negativstromquelle verbunden, und der
Speicherkondensator mit der als weniger posith abgetasteten Spannung wird mit der zugehöriger
positiven Stromquelle verbunden. Bei Beendigung de; Steuerimpulses werden die örtlichen Sammelleitunger
und die gemeinsamen Sammelleitungen von der Speicherkondensatoren abgetrennt und die Stromquel
len und die Sammelleitungen werden mit Erdbezugspo tential verbunden, um jede Restspannung zu entfernen
die aufschädlicher Sammelleitungskapazität beruht Anschließend wird ein weiteres Signal erzeugt, um di<
nachfolgende Zeitläge zu starten.
Es wird nunmehr auf F i g. 1 Bezug genommen. Di« Teilnehmerstellen 101-1 bis 101-Λ sind mit einei
gemeinsamen Sammelleitung 124 über Filterschaltun gen 102-1 bis 102-jjund Abtasttorschaltungen 110-1 bii
110-n jeweils verbindbar. Teilnehmerleitungen 103-1 bi:
103-n sind mit einer zweiten Sammelleitung 126 übei
Filter 104-1 bis 104-n und Abtasttorschaltungen 111-1
bis 111-n jeweils verbindbar. Die Abtasttorschaltungei
sind über eine Steuerschaltung 140 so steuerbar, dal
eine ausgewählte Teilnehmerstelle und eine ausgewählte Teilnehmerleitung mit ihrer jeweiligen Sammelleitung
während einer bestimmten Zeitlage verbunden sind. Die aktiven Teilnehmerstellen und Teilnehmerleitungen
sind in Übereinstimmung mit der Tätigkeit einer Wählschaltung 153 der Steuerschaltung 140 in aufeinanderfolgenden
Zeitlag'in jeder Abtastung miteinander verbunden. Die Abtastungen kommen in wiederholten
Zyklen derart vor, daß Information gleichzeitig zwischen den wahlweise miteinander verbundenen
Teilnehmerstellen und Teilnehmerleitungen ausgetauscht wird. Eine Folgeschaltung 152 schaltet die
Wählschaltung am Ende jeder Zeitlage fort und sorgt für Steuersignale der Zeitgeberschaltung 133.
Zum Zwecke der Beschreibung wird angenommen, daß Information zwischen der Teilnehmerstelle 101-1
und der Teilnehmerleitung 103-n in der in F i g. 5 dargestellten Zeitlage ausgetauscht werden soll. Das
von der Teilnehmerstelle 101-1 kommende Informationssignal wird an das Filter 102-1 angelegt und im
Kondensator 107-1 gespeichert. In gleicher Weise wird das auf der Teilnehmerleitung 103-λ stehende Signal im
Kondensator 108-jj gespeichert. Am Beginn der
Zeitlage, Z0 in Fig.5, wird ein Signal von der
Wählschaltung 153 über eine Ader 146-n zur öffnung
der Abtasttorschaltung 111-n gegeben. Diese Signale
sind in Impulsform 505 der F i g. 5 dargestellt. Wenn die Torschaltung 110-1 geöffnet ist, wird die Spannung auf
dem Kondensator 107-1 an die Sammelleitung 124 übertragen und die Spannung auf dem Kondensator
108-w wird an die Sammelleitung 126 übermittelt. Die
Sammelleitung 124 ist mit der Zeitgeberschaltung 133 über eine Ader 131 und die Sammelleitung 126 mit der
Zeitgeberschaltung über eine Ader 130 verbunden.
Die Zeitgeberschaltung 133 ist in F i g. 3 dargestellt und weist einen Differentialverstärker 301, eine
Abtasttorschaltung 303, einen Speicherkondensator 305, einen Comparator 306, Flipflops 3114 und 315 sowie
Stromquellen 319 und 320 auf. Der Differentialverstärker 301 ist mit der Sammelleitung 124 über die Ader 131
und mit der Sammelleitung 126 über die Ader 130 verbunden. Zur Zeit fo wird ein Abtastsignal von der
Folgeschaltung 152 der Steuerschaltung 140 über Leitungen 170 und 323 zur Abtasttorschaltung 303
gesendet Dieses Signal tastet den Ausgang des Verstärkers 301 ab und ist als Impuls 510 in Fig. 5
dargestellt Zwischen den Zeitpunkten to und fi wird das
abgetastete Ausgangssignal des Verstärkers 301 an den Speicherkondensator 305 angelegt Dieses Ausgangssignal
entspricht der Spannungsdifferenz zwischen den Sammelleitungen 124 und 126. Die Spannungsdifferenz
wird im Kondensator 305 gespeichert und an den Comparator 306 angelegt, in welchem das Signal mit
einer Bezugsspannung verglichen wird, welches Erdbezugspotential
sein kann. Wenn die Spannungsdifferenz positiv ist, was anzeigt, daß die Spannung auf der
Sammelleitung 124 positiver ist als die Spannung auf der Sammelleitung 126, stellt das Ausgangssignal des
Comparators 306 einen niedrigen binären oder logischen Pegel dar. Dieser niedrige binäre Pegel wird in
dem Inverter 308 umgekehrt und das hohe Ausgangssignal des Inverters 308 wird an ein NAND-Glied 311
angelegt Ein Impuls 525 wird über Adern 171 und 325 an die Verknüpfungsglieder 311 und 312 während der
Zeitpunkte ti und ti angelegt Da das Ausgangssignaides
Comparators einen niedrigen binären Pegel aufweist, sind beide Eingangssignale des NAND-Gliedes 311
hoch und das NAND-Glied 311 wird geöffnet Ein Ausgangssignal mit niedrigem logischen oder binären
Pegel von diesem NAND-Glied betätigt die Flipflopschaltung 314. Das Verknüpfungsglied 312 wird zu
dieser Zeit nicht geöffnet, weil das Ausgangssignal mit niedrigem binärem Pegel des Comparators 306 das
Verknüpfungsglied 312 sperrt.
Das eine Ausgangssignal des Flipflops 314 ist hoch und das hohe Signal Di+, als Impuls 515 dargestellt,
wird vom Flipfflop 314 zur negativen Stromquelle 122 ίο übermittelt. Das niedrige oder Nullausgangssignal des
Flipflops 314 und das Signal Dl-, als Impuls 516
dargestellt, werden der positiven Stromquelle 123 zugeführt. Diese Stromquellen sind hochohmige Konstantstromquellen,
deren Ströme gleiche Größen aber entgegengesetzte Polarität aufweisen. Die Stromquelle
122 nimmt Ladung von dem Kondensator 107-1 weg und die Stromquelle 123 legt Ladung an den
Kondensator 108-n an. Das eine Ausgangssignal des Flipflops 314 wird auch an die Negativstromquelle 320
angelegt Diese Negativstromquelle nimmt die Ladung des Kondensators 305 mit konstanter Geschwindigkeit
weg. Wenn die Spannung des Kondensator 305 gleich der Bezugsspannung Vret ist, schaltet der Comparator
306 und sein Ausgangssignal wird hoch. Als Reaktion auf den hohen binären oder logischen Pegel wird ein
niedriger logischer oder binärer Pegel über den Inverter 308 auf den Rücksetzeingang des Flipflop 314 gegeben.
Das Flipflop 314 wird zur Zeit f3 rückgesetzt und die
Stromquellen 122 und 123 werden zusammen mit der Stromquelle 320 abgetrennt. Zur Zeit i3 werden die
Abtastvorschaltungen 110-1 und 111-n geschlossen, so
daß die Kondensatoren 107-1 und 108-77 von den gemeinsamen Sammelleitungen abgetrennt werden. Auf
diese Weise wird die Zeitgabe der Zeitlage durch die
J5 abgetastete Spannungsdifferenz zwischen den Sammelleitungen
124 und 126 bestimmt In Übereinstimmung mit der Erfindung variiert die Dauer der Impulse 515
und 516 mit der abgetasteten Spannungsdifferenz, erhalten vom Verstärker 301, und die Dauer der
Zeitlage entspricht der jeweiligen Signalenergie, die zwischen den Kondensatoren 107-1 und 108-n ausgetauscht
wird.
Wenn der Kondensator 305 auf eine negative Spannung geladen wird, weil die Sammelleitung 126
positiver als die Sammelleitung 124 ist, erzeugt der Comparator 306 ein hochpegeliges Ausgangssignal,
welches das Verknüpfungsglied 311 sperrt und das Verknüpfungsglied 312 beim Anlegen eines Signals von
der Folgeschaltung 352 über die Adern 171 und 325
so öffnet Das Flipflop 315 wird dann betätigt und die
Stromquellen 120 und 121 werden wirksam gemacht Dies bringt den Kondensator 108-n zur Entladung und
den Kondensator 107-1 zur Aufladung. Die Stromquelle 320 wird ebenfalls zur Entladung des des Kondensators
305 geschaltet Wenn der Kondensator 305 die Bezugsspannung !^erreicht, wird das Flipflop 315 über
den Comparator 306 rückgesetzt, welcher in einen niedrigpegeligen Zustand rückkehrt Die Rücksetzung
des Flipflops 315 verursacht wiederum die Abschaltung der Stromquellen 120,121 und 320.
Die in Fig.7A gezeigte Schaltung kann in die positive Stromquelle 120 oder die positive Stromquelle
123 der F i g. 1 inkorporiert werden, um den positiven konstanten Strom zu liefern, der zur Energieübertragung
zwischen den ausgewählten verbundenen Kondensatoren dient Es versteht sich, daß andere
Konstantstromschaltungsanordnungen, wie sie im Stand
der Technik bekannt sind, verwendet werden können.
Unter Bezugnahme auf Fig.7A empfängt der Emitter
706 des Transistors 705 einen vorbestimmten Strom von der Quelle einschließlich der Spannungsquelle 701 und
dem Widerstand 703. Die Basis 707 wird mit der Spannung VBi so vorgespannt, daß der Transistor 705
leitet, wenn die Kollektorbasisdiode rückwärts vorgespannt ist. Bei dieser Art des Betriebs gibt der Transistor
705 einen konstanten Strom ab, welcher normalerweise in den Emitter 116 des Transistors 715 fließt, da der
Transistor 716 normalerweise über das mit der Basis 717 verbundene Spannungsteilernetzwerk angeschaltet ist.
Dieses Spannungsteilernetzwerk umfaßt Widerstände 727 und 729, die so angeordnet sind, daß die
Emitter-Basisdiode des Transistors 715 in Vorwärtsrichtung vorgespannt ist. Der Kondensator 730 stellt einen
Bypassweg für Filterrauschen dar, welches an der Basis 717 erscheint.
Die Ader 772 ist mit der Leitung 137 verbunden, so daß der negative Impuls 516 an die Basis 712 des
Transistors 710 über das Koppelnetzwerk des Widerstandes 720, des Kondensators 721 und des Widerstandes
723 gelangen kann. Dieses Netzwerk ist so ausgelegt, daß die Basis 712 normalerweise bei
Abwesenheit eines negativen Signals auf der Leitung 772 in Rückwärtsrichtung vorgespannt ist. Wenn ein
negatives Signal auf die Ader 772 in Reaktion auf die Betätigung der Zeitgeberschaltung 133 gegeben wird,
wird der Transistor 710 in die Sättigung geführt und der konstante Strom des Kollektors 708 wird an die Ader
732 über die Emitter-Kollektorstrecke des Transistors 710 angelegt Wenn der Transistor 710 leitet, wird der
Emitter 716 des Transistors 715 in Rückwärtsrichtung vorgespannt und der Strom vom Transistor 705 wird
anschließend an die Ader 732 angelegt Diese Einrichtung erlaubt, einen positiven konstanten Strom
von einer hochohmigen Spannungsquelle an eine ausgewählte Sammelleitung 124 oder 126 anzulegen.
Eine Spannungsquelle für negativen konstanten Strom ist in F i g. 7B gezeigt Die Schaltungsanordnung
umfaßt Transistoren 761, 750 und 740. Die negative Spannungsquelle 747 und der Widerstand 745 sorgen für
einen negativen Strom für den Emitter 741 des Transistors 740. Die Vorspannung VZfc an der Basis 742
führt den Transitor 740 in den Leitzustand, so daß die Kollektorbasisdiode in Rückwärtsrichtung vorgespannt
ist Dies führt zu einem konstanten Strom zum normalerweise leitenden Transistor 761. Die Basisnetzwerkschaltung
umfaßt die negative Spannungsquelle 747, Widerstände 769 und 766 und einen Kondensator
787 und spannt die Basis-Emitterdiode des Transistors 761 in Vorwärtsrichtung vor, so daß dieser Transistor
gesättigt ist Dies führt dazu, daß der Transistor 750 im nichtleitenden Zustand bleibt Wenn ein positiver
Impuls an die Ader 774 von der Zeitgeberschaltung 133 über die Leitung 137 gelangt, wird die Basis 752 über das
Netzwerk der Widerstände 757,755 und des Kondensator
759 positiv gemacht Die Basis-Emitterdiode des Transistors 750 leitet anschließend und der Strom aus
dem Kollektor 743 wird über die Emitter-Kollektorstrecke des Transistors 760 an die Ader 780 gegeben.
Wenn der Transistor 750 leitet, wird der Transistor 761
gesperrt Auf diese Weise wird eine hochohmige Negativstromquelle geschaffen. Wenn die Schaltungen
nach den F i g. 7A und 7B als Spannungsquellen 120 und 121 verwendet werden, wird die Ader 732 mit der
Sammelleitung 126 verbunden, wobei eine positive Stromquelle für den Kondensator 108-n geschaffen
wird. Die Ader 780 ist mit der Sammelleitung 124
verbunden, wobei eine Negativstromquelle für den Kondensator 107-1 geschaffen wird. Wenn der Strom
auf der Ader 732 und der Ader 780 bezüglich ihrer Stärke gleich sind, wird ein konstanter Strom zwischen
dem Kondensator 107-1 und dem Kondensator 108-n übertragen. Die Schaltungen nach den F i g. 7A und 7B
können als Stromquellen 122 und 123 dienen, wenn die Verbindungsader 732 mit der Sammelleitung 124 und
die Leitung 780 mit der Sammelleitung 126 verbunden sind. Die Auswahl der Stromquelle wird durch die
Zeitgeberschaltung 133 bewirkt, welche wahlweise Steuersignale Dl+, Di-, Dl + und D2- an die
Schaltungen 120 oder 123 gibt.
Es sei angenommen, daß die Spannung am Kondensator 107-1 gleich Vi und die Spannung am Kondensator
108-n gleich Vj, und zwar zwischen den Zeitpunkten f|
und h ist, und daß jeder der Kondensatoren 107-1 und 108-n eine Kapazität G>
aufweist und daß ferner Vi > Vj ist. In diesem Fall werden die Spannungsquel-
!en 122 und 123 aktiviert, wie zuvor beschrieben, und ein konstanter Strom k fließt vom Kondensator 107-1 zur
Spannungsquelle 122. Ein gleicher konstanter Strom /o fließt von der Quelle 123 zum Kondensator 108-/7. Die
von dem Kondensator 107-1 entfernte Spannung während der Zeit 7J wenn der Impuls 510 positiv ist,
ist/o 7o/Ci, aber, infolge der Wirkung der Schaltung 133,
T0 = ψ\ν, - K2|.
'ο
'ο
Deshalb ist die endgültige Spannung am Kondensator 107-1 zur Zeit f3 gleich
V/,07-1 = V1-
In ähnlicher Weise ist die endgültige Spannung am Kondensator 108-n zum Zeitpunkt f? gleich
Vf1OSn =
I0T0
C0
Auf diese Weise wird die Spannung Vj vom Kondensator 107-1 zum Kondensator 108-n und die
Spannung V2 vom Kondensator 108-n zum Kondensator 107-1 übertragen. Der Strom I0 wird so gewählt, daß die
maximale Geschwindigkeit der Ladung der Speicherkondensatoren in Übereinstimmung mit den Beschränkungen
durch die Abtasttorschaltungen, durch welche der Strom /0 durchführt, erreicht wird.
Wenn die Spannung am Kondensator 108-n positiver ist als die am Kondensator 107-1, ist das Spannungsdifferenzsignal am Ausgang des Verstärkers 301 (Fig.3) negativ. Wie zuvor beschrieben, wird der Kondensator 305 auf negative Spannung geladen. Das Ausgangssignal des Comparators 306 ist dann hoch und der Flipflop 315 wird betätigt, so daß die Ausgangssignale der Zeitgeberschaltung 133 auf der Leitung 137 dazu führen, die Spannungsquellen 120 und 121 wirksam zu machen. In diesem Fall wird die als positiver abgetastete
Wenn die Spannung am Kondensator 108-n positiver ist als die am Kondensator 107-1, ist das Spannungsdifferenzsignal am Ausgang des Verstärkers 301 (Fig.3) negativ. Wie zuvor beschrieben, wird der Kondensator 305 auf negative Spannung geladen. Das Ausgangssignal des Comparators 306 ist dann hoch und der Flipflop 315 wird betätigt, so daß die Ausgangssignale der Zeitgeberschaltung 133 auf der Leitung 137 dazu führen, die Spannungsquellen 120 und 121 wirksam zu machen. In diesem Fall wird die als positiver abgetastete
Spannung vom Kondensator 108-n auf den Kondensator
107-1 übertragen und die als weniger positiv abgetastete Spannung vom Kondensator 107-1 auf den
Kondensator 108-/? übertragen. Es wird darauf hingewiesen, daß der an den Kondensator 305 angelegte
konstante Strom nicht so groß sein muß, wie der Strom /o und daß ein wesentlich kleinerer Strom zur Änderung
des Wertes des Kondensators 305 Verwendung finden kann.
Nachdem der Austausch von Information zur Zeit ti
beendet ist, werden die Abtasttorschaltungen 110-1 und 111-/2 geöffnet, um die Filterschaltungen 102-1 und
104-/J von den Sammelleitungen 124 bzw. 126.
abzutrennen. Dies wird durch Rückkehr des Impulses 505 auf den niedrigeren binären Pegel dargestellt. Der
Impuls 515 kehrt auf den niedrigeren Pegel zum Zeitpunkt /3 zurück und der Impuls 516 auf den höheren
Pegel ebenfalls zur Zeit f3. Die Sammelleitungen 124 und
126 bleiben mit der Spannung geladen, bis die Torschaltungen 110-1 und 111-n schließen. Ein von der
Zeitgeberschaltung 133 stammendes Signal wird an die Folgeschaltung 152 über die Ader 174 am Ende der
laufenden Übertragungsperiode angelegt
Das auf der Ader 174 laufende Signal wird am Ende des Impulses erzeugt, welcher am Ausgang entweder
des Flipflop 314 oder des Flipflop 315 erscheint. Der Ausgang des ODER-Gliedes 340 wechselt von einem
hohen Pegel zu einem niedrigen Pegel zum Zeitpunkt h an der Rückflanke des Impulses 515. Der Rückflankendetektor
342 spricht auf das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 340 zum Zeitpunkt (3 an und erzeugt
einen Impuls, welcher im Impulsgenerator 344 erzeugt und auf die Ader 174 gegeben wird. Infolge des Impulses
vom Generator 344 entsteht an der Folgeschaltung 152 ein als Impuls 520 gezeigtes Signal, welches die
Rauschsperrenglieder 113 und 114 über die Adern 150 und 151 öffnet Die öffnung dieser Verknüpfungsglieder
führt dazu, daß die Sammelleitungen 124 und 126 mit Bezugserde verbunden werden, so daß die Sammelleitungen
zur Vorbereitung des Beginns einer neuen Zeitlage entladen werden. Zum Zeitpunkt U sind die
Sammelleitungen 124 und 126 auf Erdbezugspotential entladen und die Anlage ist zum Start einer neuen
Zeitlagenperiode vorbereitet
Während der neuen Zeitlagenperiode, können die Teilnehmerstellen 101 -n mit der Sammelleitung 124
über die Torschaltung 110-π und die Teilnehmerleitung
130-1 mit der Sammelleitung 126 über die Torschaltung 111-1 verbunden werden. Die Operationen in der neuen
Zeitlage sind im wesentlichen die gleichen zu denen zuvor beschriebenen, mit Ausnahme, daß der Spannungsaustausch
zwischen den Kondensatoren 107-π und 108-1 stattfindet
Die Zeitlagen kommen nacheinander in wiederholten Zyklen mit einer Geschwindigkeit vor, welche den
gleichzeitigen Austausch von Information zwischen den aktiven Teilnehmerstellen und Teilnehmerleitungen des
in F i g. 1 gezeigten Zeitmultiplexsystems erlaubt Es sei darauf hingewiesen, daß in Übereinstimmung mit der
Erfindung die Zeitlagenintervalle von variabler Dauer sind und daß jede Zeitlage bezüglich der Dauer
beschänkt ist auf das Maß, welches zur Übertragung der abgetasteten und auszutauschenden Informationsenergie
benötigt wird. Wenn Sprechsignale ausgetauscht werden, ist die durchschnittliche Übertragungsperiode
viel kleiner als die Spitzenübertragungsperiode, weil ein Großteil der Gesamtzeit durch Gesprächspausen
eingenommen wird. Die Zeitlagen sind in Übereinstimmung mit der Erfindung im Durchschnitt bezüglich ihrer
Dauer kurz und die Abtastungen können kurzer gemacht werden. Die Zeitersparnis kann sowohl zur
Vergrößerung der Sammelleitungsgesprächskapazität und zur Verbilligung dpr pro Kanal benötigten
Schaltungen verwendet werden.
In F i g. 1 ist jede Filterschaltung mit einer gemeinsamen Sammelleitung über eine getrennte Abtasttorschaltung
verbindbar. Wenn eine große Anzahl von Filterschaltungen verwendet werden, kann die Kapazität
der gemeinsamen Sammelleitung so groß werden, daß starke Übertragungsverluste vorkommen und daß
die Spannungsauslöschung auf den Sammelleitungen unvollständig sein kann, so daß ein Übersprechen
zwischen den Kanälen vorkommt. Wegen der Verwendung von Konstantstrom-Generatoren zur Signalenergieübertragung
haben der Widerstand der Abtasttorschaltungen und die Induktivität der gemeinsamen
Sammelleitungen einen geringen oder keinen Einfluß auf die Energieübertragung. Dies erlaubt, die Teilnehmerstellen
und Teilnehmerleitungen in kleine Gruppen zur Erhöhung der Betriebssicherheit aufzuteilen und die
Nebenschlußkapazitäten auf den gemeinsamen Sammelleitungen durch die Verwendung von örtlichen
Sammelleitungen für jede Gruppe und einer zweiten Abtasttorschaltung zur Verbindung der örtlichen
Sammelleitung mit der gemeinsamen Sammelleitung möglichst gering zu machen.
Die F i g. 2A und 2B zeigen eine weitere Ausführungs-
jo form der Erfindung, bei welcher die Teilnehmerstellen
und die Teilnehmerleitungen in Gruppen unterteilt sind. Jede Gruppe umfaßt ein Paar von örtlichen Sammeleitungen,
wovon eine mit einer zugehörigen gemeinsamen Sammelleitung über eine Abtasttorschaltung
verbunden ist Jede Gruppe umfaßt ferner getrennte positive und negative Stromquellen. Diese Stromquellenschaltung
macht die Energieübertragung durch die Anlage optimal. Auf diese Weise ist die Größe der
gemeinsamen Sammelleitung nicht beschränkt, aber die
Übertragung durch die Anlage kann optimal gestaltet werden.
In der Zeitmultiplexschaltung nach F i g. 1 hängt die Dauer jeder Abtastung von der gerade vorliegenden
Energie, die während der Zeitlage übertragen werden soll, ab. Deshalb sind die Abtastdauer variabel und die
Abtastung jedes Paares von Teilnehmerstelle und Teilnehmerleitung wiederholt sich nicht zu genau
vorbestimmten Perioden. Eine derartige Anordnung tendiert zur Einführung von Zufallsrauschen in die
ausgetauschten Signale, welches Zufallsrauschen teilweise in den Filterschaltungen und den Ausrüstungen
der Teilnehmerstellen der Anlage partiell ausgefiltert wird. Das Rauschen kann durch das Vorsehen von
Begrenzungen für die Variation der Abtastdauer minimalisiert werden. Dies wird in den Ausführungsformen
nach den Fig.2A und 2B durch die Einführung einer Stabilisierungsschaltung durchgeführt Die Stabilisierungsschaltung
wird später im einzelnen beschrieben; sie steuert den Beginn jeder Zeitlagenperiode, so daß
die Gesamtänderungen innerhalb jeder Abtastung beschränkt sind. In den F i g. 2A und 2B ist ein Paar von
gemeinsamen Sammelleitungen 124 und 126 gezeigt Die gemeinsame Sammelleitung 124 ist mit den
Teilnehmerstellengruppen 210-1 bis 210-/I und die
gemeinsame Sammelleitung 126 ist mit den Teilnehmerleitungsgruppen 203-1 bis 221-77 verbindbar. Die Gruppe
210-1 ist für die der Sammelleitung 124 zugeordneten Teilnehmergruppen repräsentativ. Die Gruppe 210-1
umfaßt Teilnehmerstellen 201-1 bis 201 -n. Jede Teilnehmerstelle
ist mit einem Paar von örtlichen Sammelleitungen über ein Paar von Abtasttorschaltungen
verbunden. Die örtliche Sammelleitung 250-1/1 Kann mit
dem Filter 212-1 über die Abtasttorschaltung 214-1/4 und mit dem Filter 212-a über die Abtasttorschaltung
214-nA verbunden werden. In gleicher Weise kann die
örtliche Sammelleitung 250-15 mit dem Filter 212-1 über die Abtasttorschaltung 214-1B und mit dem Filter
212-n über die Abtasttorschaltung 214-nß verbunden
werden. Die Sammelleitung 250-M ist ferner mit der
negativen Stromquelle 219-Λ und die Sammelleitung 250-15 ist mit der positiven Stromquelle 219-5
verbunden. Löschtorschaltungen 216-Λ und 216-5 sind
mit den örtlichen Sammelleitungen 250-1/4 bzw. 250-15 verbunden, so daß die Sammelleitungen am Ende jeder
Zeitperiode der Energieübertragung entladen werden können. Die örtliche Sammelleitung 250-1A ist auch mit
der gemeinsamen Sammelleitung 124 über die Abtasttorschaltung 230-1 verbindbar.
Die Gruppe 210-2 ist im wesentlichen zur Gruppe 210-1 ähnlich, mit der Ausnahme, daß ihre örtliche
Sammelleitung mit der gemeinsamen Sammelleitung 124 über die Torschaltung 230-2 verbunden ist In
ähnlicher Weise ist die Gruppe 210-n mit der gemeinsamen Sammelleitung 224 über die Torschaltung
230-/J verbunden. Die Anordnung der mit der gemeinsamen
Sammelleitung 126 verbundenen Gruppen ist im wesentlichen die gleiche wie die beschriebene, mit der
Ausnahme, daß jedes Filter in diesen Gruppen mit einer Teilnehmerleitung verbunden ist, und nicht mit einer
Teilnehmersielle.
Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß die Teilnehmerstelle 201-1 mit der Teilnehmerleitung
203-1 während der speziellen, in Fig.5 dargestellten Zeitlage, verbunden ist. Beim Beginn dieser Zeitlage (to
in Fig.5) werden die Adressen der Teilnehmerstelle
201-1 und der Teilnehmerleitung 203-1 aus dem Wählspeicher 260 ausgelesen und diese Adressen
werden dem Wähldecoder 258 zugeführt Die Leitung 272 führt Signale zur Auswahl eines speziellen Paares
von Teilnehmerstellen-Torschaltungen und eines besonderen Paares von Teilnehmerleitungen-Abtasttorschaltiingen.
Im betrachteten Fall wird das Signal Bq der Leitung 272 an die Abtasttorschaltungen 214-1Λ, 214-1B
angelegt und ein Signal Br wird von der Leitung 272 an
die Abtasttorschaltungen 224-1/1 und 224-15 gegeben. Die öffnung der Abtasttorschaltungen 214-1/4 und
214-15 in Abhängigkeit vom Signal Bq führt zur Verbindung der Filter 212-1 mit den örtlichen
Sammelleitungen 250-M und 250-1B. In ähnlicher
Weise führt die öffnung der Abtasttorschaltungen 224-1/4 und 224-15 auf ein Signal 5,-hin zur Verbindung
der Filter 222-1 mit den örtlichen Sammelleitungen 260-1/4 und 260-lÄ Die Signale As und Ap werden von
den Leitungen 271 an die Gruppenabtasttorschaltungen 230-1 bzw. an die Gruppenabtasttorschaltungen 231-1
gegeben.
Unter der Steuerung des von der Leitung 271 kommenden Signals As wird die Abtasttorschaltung
230-1 geöffnet und die örtliche Sammelleitung 250-1Λ
mit der gemeinsamen Sammelleitung 224 verbunden. In ähnlicher Weise öffnet das Signal Ap auf dem Kabel 271
die Torschaltung 231-1 und die örtliche Sammelleitung 260-1Λ wird mit der gemeinsamen Sammelleitung 126
verbunden. Die öffnung dieser Abtasttorschaltungen führt zur Übertragung der Spannung an dem der
Teilnehmerstelle 201-1 zugeordneten Kondensator 213-1 zur Sammelleitung 124 und zur Übertragung der
Spannung am Kondensator 223-1 an die Sammelleitung 226. Die Spannungen an den gemeinsamen Sammelleitungen
werden dann der Zeitgeberschaltung nach F i g. 3 über Adern 130 und 131 zugeführt
Wie zuvor im Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben, wird die Abtasttorschaltung 303 nach Fig.3 in
Abhängigkeit von einem auf den Adern 281 und 323 geführten Signal geöffnet, so daß die Spannungsdifferenz
zwischen den Sammelleitungen im Kondensator 305 gespeichert wird. Das Signal der Ader 281 wird in
der Stabilisierungssehaltung 256 erzeugt und als Impuls 210 dargestellt
Wenn die Spannung am Kondensator 213-1 positiver ist als die Spannung am Kondensator 223-1, wird der
Kondensator 305 auf positive Spannung geladen. Der Comparator 306 tritt in Tätigkeit, um das Flipflop 314
über den Inverter 308 und die Torschaltung 311 beim Zeitpunkt fe unter der Steuerung des auf der Ader 283
erscheinenden Impulses von der Steuerschaltung 252 zu betätigen. Die Signale Di+ und Dl- werden dann
vom Flipflop 314 an die Stromquellen in der in F i g. 2A und 2B dargestellt ^n Anlage gegeben. Im einzelnen wird
das Signal Dl—, welches in Impulsform 516 dargestellt
ist, an die negative Stromquelle 219-/4 angelegt und das Signal Dl+, welches in Impulsform 515 dargestellt
wird an die positive Stromquelle 229-5 angelegt Die Stromquelle 219-Λ bringt den Kondensator 213-1 über
die Abtasttorschaltung 214-1Λ und die örtliche Sammel-
jo leitung 250-1Λ zur Entladung. Die Stromquelle 229-£
lädt den Kondensator 223-1 über die örtliche Sammelleitung 260-15 und die Abtasttorschaltung 224-15 auf
Es wird darauf hingewiesen, daß der Strom zur Ladung und Entladung der Filterkondensatoren der Teilnehmerstellen
und Teilnehmerleitungen über die örtlicher Sammelleitungen und nicht über die gemeinsamen
Sammelleitungen übertragen werden. Die gemeinsamen Sammelleitungen 124 und 126 werden nur zur
Abtastung der ursprünglichen Spannungen auf den Verbundenen Kondensatoren verwendet.
Wenn, wie zurvor beschrieben, der Kondensator auf die Bezugsspannung am Comparator 306 über die
negative Stromquelle 320 entladen ist, wird das Flipflop 314 rückgesetzt, und die Stromquellen 219-Λ und 229-£
werden abgeschaltet. Zu dieser Zeit (h in F i g. 5) ist der
Spannungsaustausch zwischen dem Kondensator 213-1 und 223-1 vollständig durchgeführt und ein Signal wird
an die Löschsteuerschaltung 290 über Adern 277 und 278 angelegt. Die Löschsteuerschaltung 290 gibt ein
Signal C ab, das als Impuls 520 dargestellt ist, und welches an die Löschtorschaltungen 113, 114, 216-A
216-5,226-/4 und 226-5angelegt wird. Die Torschaltungen
113 und 114 treten in Tägigkeit, um die Sammelleitungen 124 und 126 auf Erdpotential rückzuführen.
In ähnlicher Weise führen die Torschaltungen 216-Λ und 216-5 die örtlichen Sammelleitungen 250-1/4
und 250-15 auf Erdpotential und die Torschaltungen 226-Λ und 226-5 die örtlichen Sammelleitungen 260-1/4
und 260-15 auf Erdpotential zurück. Dies geschieht ir
bo den zwischen den Zeitpunkten ti und U liegenden
Intervall, welches als Impuls 520 in F i g. 5 dargestellt ist In dieser Weise findet eine Informationsübertragung
zwischen den Teilnehmerstellen 201-1 und der Teilnehmerleitung 203-1 statt. In Übereinstimmung mit der
b5 Erfindung stimmt die Übertragungszeit mit dei
ursprünglich abgetasteten Spannungsdifferenz zwischen dem Kondensator 213-1 und dem Kondensator
223-1 überein. Vorteilhaft kann der Umsetzungsfaktor
zwischen der ursprünglichen Differenz der Sammelleitungsspannung und der Stroirimpulsdauer so angestellt
werden, daß kein Verlust oder selbst eine geringe Verstärkung eintritt
Wenn am Beginn der Abtastperiode der Kondensator 223-1 positiver als der Kondensator 213-1 ist, wird das
Flipflop 315 in F i g. 3 gesetzt und die Signale D 2 + und D 2— werden geschaltet
Dies führt dazu, daß die positive Stromquelle 219-5
aktiviert wird, wobei der Kondensator 213-1 über die örtliche Sammelleitung 250-1B durch die Abtasttorschaltung 214-lÄpositiv geladen wird. Das Signal 52—
aktiviert die negative Stromquelle 229-Λ, wobei der Kondensator 223-1 über die Abtasttorschaltung 224-1Λ
und die örtliche Sammelleitung 260-1A entladen wird. 1 s
Die Speichersteuereinrichtung 280 in der Steuerschaltung 252 stellt eine Einrichtung zur Änderung der
Aufzeichnungen über die aktiven Teilnehmerstellen-Teilnehmerleitungen in dem Wählspeicher 260 dar und
kann bekannte Schaltungen enthalten. Der Speicher 260 ist in F i g. 6 dargestellt Unter Bezugnahme auf F i g. 6
weist jede Zeile der Speicheranordnung 603 eine Teilnehmerstellenbezeichnung und eine Teilnehmerleitungsbezeichnung auf. Beispielsweise ist ein spezielles
Teilnehmerstellen-Teilnehmerleitungs-Paar in der Zeile
603-1 dargestellt Ein weiteres Teilnehmerstellen-Teilnehmerleitungs-Paar ist in Zeile 603-n dargestellt Der
Wähler 601 empfängt ein Signal von der Ader 263 am Beginn jeder Zeitlage, welches bestimmt welcher
Teilnehmerstelle-Teilnehmerleitungs-Paar in die Register 605 und C07 ausgelesen und von dort zu dem
Wähldecoder 258 übertragen werden soll. In dieser Weise wird ein spezielles Teilnehmerstellen-Teilnehmerleitungs-Paar während jeder Zeitlage ausgewählt,
so daß Information zwischen diesen Teilnehmern ausgetauscht werden kann. Die Zeilen der Speicheranordnung 603 werden während jeder Abtastung aufeinanderfolgend ausgelesen, wobei alle aktiven Teilnehmerstellen-Teilnehmerleitungs-Verbindungen während
dieser Abtastung durchgeführt werden.
Da die Dauer jeder Zeitlage nicht fixiert ist und in Übereinstimmung mit der abgetasteten Spannungsdifferenz zwischen den verbundenen Koudensatoren sich
ändert, ist die Abtastdauer ebenfalls variabel; es ist wünschenswert, die Änderungen der Abtastperioden zu
begrenzen, um Zufallsrauschen durch diese Änderungen möglichst gering zu halten. In der in den F i g. 2A und 2B
dargesteJlten Anlage wird dies durch die Verwendung einer Logikschaltung erzielt, beispielsweise der in
F i g. 4 dargestellten Stabilisierungsschaltung 256. Eine ähnliche Anordnung kann in der Ausführungsform nach
F i g. 1 verwendet werden. Die Stabilisierungsschaltung erhält periodisch Impulse von dem Taktgeber 254. Diese
synchronisierten Impulse werden mit vorbestimmter Geschwindigkeit angelegt, welche der geschätzten
durchschnittlichen Zeitlagendauer entspricht. Die Stabilisierungsschaltung 256 empfängt weiterhin Impulse am
Ende jeder Zeitlage von der Schaltung 133 über die Ader 277. Die Stabilisierungsschaltung tritt in Tätigkeit,
um den Beginn einer neuen Zeitlage nur dann zu starten, wenn gewisse Zeitverhältnisse zwischen den Impulsen
des Taktgebers 254 und den Impulsen von der Schaltung 133 bestehen.
Es wird auf F i g. 4 Bezug genommen. Die dort dargestellte Stabilisierungsschaltung weist Ringzähler μ
401 und 403 auf, welche jeweils acht Stufen aufweisen, ursprünglich wird ein Impuls ii'i die Siüfc 401-1 des
Ringzählers 401 und in die Stufe 403-1 des Ringzählers
403 eingefügt Wie es dem Stand der Technik entspricht,
dienen die Ringzähler zur Verschiebung eines eingefügten Impulses um eine Stufe nach rechts nach Empfang
eines Eingangssignals. Der Ringzähler 425 empfängt Eingangssignale von dem Zeitgeber 254 über eine
Leitung 255. Diese Zeitgeberimpulse, als CLi bezeichnet sind synchron und treten mit vorbestimmter
Geschwindigkeit auf, welche einem Intervall entspricht welches gerade größer als die durchschnittliche
Zeitlagendauer ist Der Ringzähler 403 empfängt Eingangssignale von der Zeitgeberschaltung 133 über
die Ader 277 am Ende jeder Zeitlage. Diese Impulse sind als CLi bezeichnet Da die Dauer der Zeitlagen in
Abhängigkeit von der zu übertragenden Energie variabel sind, brauchen die Impulse CL2 nicht mit der
gleichen Geschwindigkeit wie die Taktimpulse CLi
vorkommen. Wenn daher eine spezielle Zeitlage eine lange Dauer in Abhängigkeit von einer großen
abgetasteten Spannungsdifferenz in Anspruch nimmt, werden mehrere Impulse CLi vom Zeitgeber 254 an den
Ringzähler 401 angelegt bevor der nachfolgende Impuls CL2 auf der Ader 277 erscheint Der Zähler 403
hinkt dann hinter dem Zähler 401 her. In diesem Fall tritt die Stabilisierungsschaltung so in Tätigkeit daß alle
Impulse CL2 den Beginn einer anderen Zeitlage über die
Logikschaltung 262 und die Ader 281 ohne Verzögerung ermöglichen.
Es wird nunmehr die Situation betrachtet wenn die Stufe 401-4 in dem Zustand eins ist Wegen einer langen
Dauer der Zeitlage ist die Stufe 403-1 jedoch ebenfalls in dem Zustand eins.
In diesem Fall sind keine der UND-Verknüpfungsglieder 404-1 bis 404-7 geöffnet, so daß alle Eingangssignale an das ODER-Glied 406 niedrig sind. Das
Ausgangssignal des ODER-Gliedes 406 ist dann niedrig und das Glied 408 ist blockiert Das niedrige
Ausgangssignal von dem Glied 406 wird im Inverter 409 invertiert und ein Betätigungssignal wird an das
UND-Glied 403 angelegt. Beim Vorkommen des nächsten Impulses CLi am Ende der gerade vorliegenden Zeitlage wird die Stufe 403-1 in den Nullzustand
rückgesetzt und die Stufe 403-2 in den Einszustand gebracht. Das Signal CL2 wird auch über die Ader 432
und die Verzögerungsschaltung 411 an das Glied 413 gegeben. Die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 411 wird so eingestellt, daß die Weiterschaltung
des Ringzählers 403 vor der Anlage des Impulses CL2 an
das Glied 413 ermöglicht wird. Das hohe Eingangssignal vom Inverter 409 an das Glied 413 erlaubt dem Impuls
CL2, durch das Glied 413 und das ODER-Glied 415 zum
Übertragungstreiber 417 zu gelangen. Der Übertragungstreiber 417 erzeugt daraufhin einen Impuls,
welcher an die Zeitgeberschaltung 133 über die Ader 261, die Logikschaltung 262, die Ader 281 zum Start der
nächsten Zeitlage gegeben wird. Dieser Prozeß wird fortgeführt, bis der CL2 Uhrimpuls den Ringzähler 403
um eine Stufe vor den Ringzähler 401 bringt.
Wenn die Stufe 401-4 des Zählers 401 in dem Zustand
eins ist, während die Stufe 403-5 des Zählers 403 ebenfalls in dem Zustand eines ist, führen die hohen
Ausgangssignale der Stufen 401-4 und 403-5 zur öffnung der Verknüpfungsglieder 404-4 und zur
Erzeugung eines hohen Ausgangssignals am ODER-Glied 406. Dieses hohe Ausgangssignal schaltet das
Glied 408 leitend und sperrt das Glied 413. Der Übertragungstreiber 417 bleibt im Ruhezustand und der
bis ein CLi Uhrimpuls an das Glied 408 über die Ader
430 angelegt wird. Wenn der CLj Uhrimpuls eintritt,
werden die Glieder 408 und 415 geöffnet und ein Impuls
wird vom Treiber 417 über die Logikschaltung 262 zum Start der nächsten Zeitlage übermittelt
Aus der vorangehenden Beschreibung folgt, daß das Vorkommen der Zeitlage auf die vom Taktgeber 254
vorgesehene Zeit begrenzt wird. Wenn der CLi Impuls
mit einer höheren Geschwindigkeit vorkommt, wird eine der Verknüpfungsglieder 404-1 bis 404-7 betätigt
und der Start der nächsten Zeitlage wird solange verzögert, bis der Synchronisierimpuls von dem
Taktgeber 254 den Zähler 401 zwingt, aufzuholen. Das
Fortschreiten der Kanäle wird unterbrochen, um die Kanalabtastgeschwindigkeit einzustellen. Auf diese
Weise wird die Abtastperiode eingestellt und Änderungen der Abtastdauer werden begrenzt Wenn der Zähler
401 vor dem Zähler 403 ist, tritt keine Verzögerung in
dem Start der Zeitlagenintervalle auf und das Fortschreiten der Übertragungskanäle bleibt nicht
unterbrochen. Die Abtastgeschwindigkeit wird dazu gebracht, dem synchronen Takt während kurzer
Energieübertragungen zu folgen, und es wird zugelassen, daß die Abtastgeschwindigkeit so schnell wie
möglich fortschreitet, um den synchronen Takt einzuholen, wenn die Zeitlagenperioden als Ergebnis einer oder
mehrerer langandauernder Energieübertragungen nachlaufen.
Es ist wesentlich, daß die Periode zwischen den Synchronisiertaktimpulsen von der Taktgeberschaltung
254 länger sind, als die durchschnittliche Zeitlage einschließlich Adressierung, Abtastung, Energieübertragung
und Klemmen bzw. Löschen, damit die Zähler in der gewünschten Beziehung zueinander verbleiben. Das
vorhergehende Stabilisierungsschema führt zu einer quasi synchronen Abtasteinrichtung, welche im Durchschnitt
gerade ein wenig mehr Zeit als die durchschnittliche Übertragungszeit für jede Teilnehmerstelle-Teilnehmerleitungs-Verbindung
verbraucht. Die Maßnahme erlaubt in vorteilhafter Weise die Übertragung von Spitzenenergie, während die Dauer der Abtastperioden
verringert wird.
Die Fig.8 stellt eine weitere Ausführungsform der
Stabilisierungsschaltung dar, wie sie in den Ausführungsformen nach den Fig. 1, 2A und 2B verwendet
werden kann. Diese Stabilisierungsschaltung tritt in Tätigkeit, um die Abtastperiode in eine Mehrzahl von
stabilisierten Perioden zu unterteilen. Während jeder stabilisierten Periode ist eine vorbestimmte Anzahl von
Zeitlagen zugelassen. Wenn diese Zeitlagen vor dem Ende der Stabilisierungsperiode vollständig sind, wird
der Beginn der nächsten Zeitlage verzögert, bis die Stabilisierungsperiode vervollständigt ist. Auf diese
Weise werden die Änderungen in der Zeitlage so begrenzt, daß Zufallsrauschen infolge der asynchronen
Abtastung reduziert wird. Wenn die gewünschte Anzahl der Zeitlagen in einer Stabilisierungsperiode nicht
vollständig am Ende der Periode vorliegt, wird die Stabilisierungsperiode so ausgedehnt, daß keine Abtastungen
ausgelassen werden.
Unter Bezugnahme auf F i g. 8 wird ein Binärzähler 810 fortgeschaltet, und zwar in Abhängigkeit vom
Vorkommen des CLa Impulses von der Ader 271 am Ende jeder Zeitlage. Der Zustand des Zählers 810
repräsentiert die Anzahl der seit dem Beginn der vorliegenden Stabilisierungsperiode vorkommenden
Zeitlagen. Das Ausgangssignal des Binärzählers 810 wird an einen Comparator 812 über eine Leitung 838
gegeben. Der Comparator 812 tritt in Tätigkeit, um den Zustand des Binärzählers 810 mit einem festgesetzten
Code zu vergleichen, welcher der Anzahl der Zeitlagen entspricht, die in jeder Stabilisierungsperiode zugelassen
sind. Eine Taktschaltung 814 gibt einen Ausgangsim-■i
puls auf einer Leitung 830 ab, welcher ein Verknüpfungsglied 816 während der Dauer der Stabilisierungsperiode sperrt Ein Flipflop 820 wird in den Einszustand
beim Beginn jeder Stabilisierungsperiode gesetzt und dann rückgesetzt, wenn eine Überprüfung im Comparator
812 erhalten wird. Dies steuert den Durchgang von
CLi Impulsen durch ein Verknüpfungsglied 826, welche
Impulse zum Start einer neuen Zeitlage abgibt
Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß ein Signal gerade angelegt worden ist, um den
Taktgeber 814 am Beginn einer neuen Stabilisierungsperiode vom UND-Glied 816 über die Ader 831 zu
Starten. Zu dieser Zeit wird der Binärzähler 810 in den Nullzustand rückgesetzt und ein von der Ader 832
stammendes Signal setzt das Flipflop 820 in den Einszustand, was wiederum den Impulsgenerator 842
triggert Der Generator 824 gibt daraufhin einen impuls ab, um die erste Zeitlage der neuen Stabilisierungsperiode
über das Glied 822 und die Logikschaltung 262 zu starten. Der während dieser Stabilisierungsperiode
erzeugte CL2 Impuls gelangt dann durch das Glied 822
und startet die nachfolgende Zeitlage.
Die am Ende jeder Zeitlage vorkommenden CLi Impulse schalten den Binärzähler 810 weiter und das
Ausgangssignal des Zählers 810 wird mit der zulässigen Anzahl der Stabilisierungsperioden-Zeitlagen, die im
Vergleicher 812 gespeichert sind, verglichen. Wenn das Ausgangssignal des Binärzählers 810 den im Comparator
812 festgesetzten Code übertrifft, ist die gewünschte Anzahl der Zeitlagen vollständig. Unter normalen
Umständen ist die für die gewünschte Anzahl der Zeitlagen benötigte Zeit kleiner als die Stabilisierungsperiode, die von dem Taktgeber 814 bestimmt wird. Dies
ist so, weil die Stabilisierungsperiode etwas größer als die erforderliche Zeit zur Vervollständigung der
zulässigen Anzahl von erwarteten durchschnittlichen Zeitlagen in der Stabilisierungsperiode im voraus
festgesetzt wird. Bei einem Übertreffen gibt der Comparator 812 ein hohes Ausgangssignal an das
Flipflop 820 ab. Dieses hohe Ausgangssignal setzt das Flipflop 820 zurück, so daß weitere CLi Impulse davor
bewahrt werden, durch das Glied 826 zu gelangen und eine neue Zeitlage zu starten. Das Ausgangssignal des
Comparators 812 wird auch zur leitenden Steuerung des Gliedes 816 verwendet Bei Beendigung der Stabilisie-
5n rungsperiode gibt der Zeitgeber 814 ein hohes Signal an
das Glied 816 über die Leitung 830. Dieses hohe Signal setzt das Flipflop 820 in den Einszustand, so daß im
Generator 824 ein Impuls erzeugt wird, welcher durch das Glied 822 hindurch gelangt. Das hohe Signal vom
Glied 816 startet auch den Takt einer neuen Stabilisierungsperiode im Zeitgeber 814 und setzt den
Binärzähler 810 auf Null zurück. In dieser Weise wird für eine minimale Periode für jede Stabilisierungsperiode
gesorgt.
bo Wenn langandauernde Zeitlagen während einer
Stabilisierungsperiode angetroffen werden, mobilisiert das Ausgangssignal des Zeitgebers 814 das Glied 816
vor einem Vergleich im Comparator 812. Das Glied 816 wird erst dann leitend gesteuert, wenn ein Vergleich
stattfindet und das Flipflop 820 betätigt bleibt, so daß die CL2 Impulse durch die Glieder 826 und 822 gelangen
können. Die Taktgebung einer neuen Stabilisierungsperiode wird erst dann gestartet, wenn ein Vergleich
vorliegt Beim Vorkommen eines Vergleichs wird das Flipflop 820 gesetzt und der Wechsel des Zustandes des
Einsausganges des Flipflops 820 verursacht die Erzeugung eines Impulses durch den Generator 824, welcher
Impuls durch das Glied 822 zur Ader 2bl gelangt, um
eine neue Zeitlage in Gang zu setzen. Auf diese Weise wird die erforderliche Anzahl von Zeitlagen vervollständigt,
bevor der Start einer neuen Stabilisierungsperiode eintritt Obwohl die Stabilisierungsperiode in
diesem Fall langer andauert, wird die ei forderliche
Anzahl ehr Verbindungen durchgeführt und jede
Verbindung wird überprüft
Während die Erfindung unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen beschrieben worden ist.
versteht es sich, daß viele Abänderungen und Modifikationen
für den Fachmann möglich sind, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen. Beispielsweise kann
eine einzige bipolare Stromquelle zwischen den gemeinsamen Sammelleitungen in F i g. 1 geschaltet
sein, so daß ein konstanter Strom zwischen den beiden Sammelleitungen unter der Steuerung der darin
gezeigten Taktgeberschaltung fließen kann. Eine monostabile Multivibratorschaltung, deren Taktperiode von
ίο der abgetasteten Signaldifferenz zwischen den Sammelleitungen
bestimmt wird, kann in der Taktgeberschaltung 133 anstelle der in F i g. 3 gezeigten Schaltung
verwendet werden.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage mit einer ersten und zweiten Gruppe von Teilnehmer-Speichereinrichtungen, die jeweils an eine Multiplexleitung angeschlossen sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) eine Zeitgeberschaitung (z.B. 133) ist jeweils
während einer bestimmten, aber in ihrer Dauer variablen Zeitperiode, mit der jeweiligen
Speichereinrichtung der beiden Gruppen zur Feststellung der Differenz zwischen dem zu
übertragenden Signal auf der jeweiligen Speichereinrichtung der trsten Gruppe· (z. B.
ICl-I) und dem zu übertragenden Signal auf der
jeweiligen Speichereinrichtung der zweiten Gruppe (z. B. iOS-n) verbunden,
b) eine positive oder negative Konstant-Stromquelle
(120, 122) spricht auf die in einem Speicher (z.B. 305) festgehaltene Signaldifferenz
der jeweiligen Speichereinrichtungen (107-1... 170-n; 108-1... 108-/?; abhängig vom
Vorzeichen dieser Differenz an und dient zur Ladung bzw. Entladung der jeweiligen
Speichereinrichtung der ersten Gruppe während eines Zeitintervalls, das der gespeicherten
Signaldifferenz proportional ist,
c) eine negative oder positive Konstant-Strom- jo
quelle (121,123) spricht auf die in dem Speicher (305) festgehaltene Signaldifferenz abhängig
vom Vorzeichen der Signaldifferenz der jeweiligen Speichereinrichtungen an und dient zur
Ladung bzw. Entladung der jeweiligen 3> Speichereinrichtung der zweiten Gruppe während
des Zeitintervalls, das der festgestellten Signaldifferenz proportional ist, so daß ein
Ladungsaustausch der jeweiligen Speichereinrichtungen bewirkt wird.
2. Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgeberschaitung
(z. B. 133) Abtasteinrichtungen (z. B. 130, 131, 301) zur gleichzeitigen Abtastung des v,
Signals auf der ausgewählten Speichereinrichtung der ersten Gruppe und des Signals auf der
ausgewählten Speichereinrichtung der zweiten Gruppe sowie Impulseinrichtungen (303, 306, 308,
311, 314, 315, 317) zur Erzeugung eines Impulses w aufweist, dessen Dauer der festgestellten Signaldifferenz
entspricht, daß fernerhin die Konstant-Stromquelle (120, 122) Schaltungen (z.B. 120)
aufweist, die auf den Impuls zur Anlage eines Signal konstanter Amplitude und einer Polyrität an die v.
ausgewählte erste Speichereinrichtung während der Impulsdauer anspricht, und daß die zweite Konstant-Stromquelle
(121, 122) eine Schaltung (z.B. 121) enthält, die auf den Impuls zur Anlage eines Signals
konstanter Amplitude der entgegengesetzten PoIa- wi rität an die ausgewählte zweite Speichereinrichtung
während der Impulsdauer anspricht.
3. Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastschaltung
eine erste (124) und eine zweite (126) b> Sammelleitung, erste Torschaltungen (110-1 bis
llO-nj zur wahlweisen Verbindung jeder Speichereinrichtung
der ersten Gruppe
Sammelleitung, ferner zweite Torschaltun gen (101-1 bis Wi-n) zur wahlweisen Verbindung jeder
Speichereinrichtung der zweiten Gruppe mit der zweiten Sammelleitung, und Verbindungsschaltun
gen (130,131) zur Verbindung der ersten Sammelleitung und der zweiten Sammelleitung zu impulserzeugenden Einrichtungen während der bestimmten
Zeitperiode aufweist
4. Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der beiden Konstant-Stromquellen eine erste Schaltung (120, 123) zur Erzeugung ein
Konstantstromimpulses der einen Polarität und zweite Schaltung (121, 122) zur Erzeugung eines
Konstantstromimpulses der entgegengesetzten Poiarität aufweist, und daß die Zeitgeberschaitung
(133) ferner Vergleichsschaltungen (306, 308) aufweist die auf die Polarität der festgestellten
Signaldifferenz anspricht und die eine Schaltung zur Erzeugung des ersten und zweiten Konstantstromimpulses
betätigt
5. Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage
ferner eine Steuerschaltung (252) aufweist, die auf die Beendigung des Impulses der Zeitgeberschaitung
anspricht und die Torschaltung (110-1 bis HQ- n) der
ausgewählten ersten Speichereinrichtung und die Torschaltung (111-1 bis 111-/?; der ausgewählten
Speichereinrichtung der zweiten Gruppe abschaltet, daß die Anlage ferner eine Löschsteuerschaltung
(113, 114) aufweist, die auf die Beendigung des Impulses mit Klemmung der ersten und zweiten
Sammelleitungen während einer vorbestimmten Zeitdauer anspricht.
6. Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(252) einen Taktgeber (254), eine Zähleinrichtung (401) zur Zählung der Taktimpulse,
Ansprecheinrichtungen (403), die auf ein Signal ansprechen, welches bei der Beendigung des
Impulses der Zeitgeberschaitung (z. B. 133) vorkommt und zur Zählung von Zeitlagen dient, ferner
Vergleichsschaltungen (z. B. 404-1, 404-7) zum Vergleich des Zustandes der Zähleinrichtung für die
Taktimpulse mit dem Zustand der Zähleinrichtung für die Zeitlagen, ferner eine Logikschaltung (406)
zur Erzeugung eines Ausgangssignals ersten Typs, wenn der Zustand der Zähleinrichtung für die
Zeitlage niedriger ist als der Zustand der Zähleinrichtungen für die Taktimpulse und zur Erzeugung
eines Ausgangssignals zweiten Typs, wenn der Zustand der Zähleinrichtungen für die Zeitlage
höher ist als derjenige der Zähleinrichtungen für die Taktimpulse, ferner erste Erzeugungseinrichtungen
(409, 413, 415, 417), die auf das Ausgangssignal ersten Typs der Logikeinrichtung am Ende der
vorbestimmten Zeit zur Erzeugung eines Signals zum Ingangsetzen einer Zeitlage anspricht, und eine
zweite Erzeugungseinrichtung (408, 415, 417), die gemeinsam auf das Ausgangssignal zweiten Typs der
Logikeinrichtung und des Vorkommen eines Taktimpulses zur Erzeugung des Signals zum Ingangsetzen
einer Zeitlage anspricht, aufweist.
7. Zeitmultiplex-Vermittlungsaniage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(252) eine Zähleinrichtung (810) aufweist, die auf den Impuls der Zeitgeberschaitung
\L·. U. UJ^ Z.UI z-ainuiig uvi ^v-iuagvii uiioyi i\_ni.
ferner eine Takteinrichtung (814) zur Bestimmung
einer vorbestimmten Periode, ferner eine Vergleichseinrichtung (812) zum Vergleichen des Ausgangssignals
der Zeitlage-Zähleinrichtung mit einem vorbestimmten Code, ferner eine Erzeugungseinrichtung
(816, 820) zur Erzeugung eines Ausgangssignals ersten Typs in Abhängigkeit vom Ausgang
des Zähleinrichtung, welcher unterschiedlich von dem Code ist, und zur Erzeugung eines Ausgangssignals
zweiten Typs in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Zähleinrichtung bei Übereinstimmung
mit dem Code, ferner eine erste Ingangsetzungserarichtung (826), die gemeinsam auf
das Signal der Zeitgeberschaltung (z. B. 133) und dem Ausgang ersten Typs zur Ingangsetzung einer
Zeitlage anspricht, ferner eine zweite Ingangsetzungseinrichtung (824), die auf das Ausgangssignal
zweiten Typs anspricht, welches nach der Beendigung der vorbestimmten Periode zur Einleitung
einer Zeitlage vorkommt, und schließlich eine .?(> Rücksetzeinrichtung (83J), die auf das Ausgangssignal
zweiten Typs anspricht, welches nach der bestimmten Periode zur Rücksetzung der Zähleinrichtung
(810) und zum Start der Taktgebereinrichtung (814) vorkommt. 2">
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