DE211380C - - Google Patents

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DE211380C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02General constructional details
    • G01R1/18Screening arrangements against electric or magnetic fields, e.g. against earth's field

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 211380-KLASSE 21 e. GRUPPE
PAUL NELSON in KÖNIGSBERG i. Pr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schutzmantel für physikalische Instrumente, und zwar insbesondere einen solchen für elektrotechnische Meßinstrumente, deren Wirkungsweise auf der Erzeugung von magnetischen Kraftfeldern bzw. deren Zusammensetzung beruht. Bei diesen Meßinstrumenten, bei welchen eine ·— naturgemäß unerwünschte — Beeinflussung fremder magnetischer Kraftfelder die Genauigkeit des
ίο Instrumentes herabsetzen oder die Funktion desselben ganz aufheben würde, ist es bereits allgemein üblich, die der Störung durch von außen hinzutretende Kraftlinien ausgesetzten Teile durch einen^ Eisenmantel zu schützen.
Aus bekannten Gründen ist es notwendig, einen in diesem Sinne verwendeten Mantel aus unterteiltem Material herzustellen. Es pflegt dies auf die Weise zu -geschehen, daß man der erforderlichen Form entsprechend gestanzte Eisenblechringe isoliert übereinanderschichtet und zwecks Vereinigung zu einem festen Ganzen beispielsweise vernietet.
Ein derartiger Schutzmantel ist nun aber in der Herstellung nicht ökonomisch, da beim Ausstanzen der Blechringe sich Abfallmaterial von beträchtlicher Menge ergibt; auch dürfen die Blechringe wegen der später unterzubringenden Vernietung gewisse Dimensionen nicht unterschreiten. Ferner wird durch die nur schwer zu isolierenden Verbindungsniete durch mehr oder weniger vorhandene metallische Verbindung mit den Blechscheiben die Erwärmung des Mantels und somit des Instrumentes durch Wirbelströme begünstigt.
Demgegenüber weist der Gegenstand der Erfindung vermöge seiner Konstruktion und Beschaffenheit bedeutende Vorteile auf. Er besteht aus einer Mehrzahl von über- und 55
nebeneinander angeordneten Lagen von Eisenoder Stahldraht guter magnetischer Eigenschäften. Die einzelnen Drahtlagen sind durch entsprechende Isolation voneinander getrennt und können nach Belieben mittels Bandagen oder ähnlicher Hilfsmittel zu einem festen Ganzen derart vereinigt werden, daß ein Mantel von zylindrischer oder von einer den zu schützenden Teilen entsprechenden Form gebildet wird. Der in dieser Weise geschaffene Mantel ist den bisher verwendeten, ähnliche Wirkungen anstrebenden Mänteln bei weitem überlegen. Einfachheit in der Herstellung, geringes Gewicht, Materialersparnis gegenüber gestanzten Blechen sind in erster Linie die Vorteile des Erfindungsgegenstandes in wirtschaftlicher Hinsicht. Die besonderen technischen Wirkungen des neuen Schutzmantels kennzeichnen sich in der Verringerung des Gesamtgewichts des Apparates und in der Herabsetzung der im Eisen auftretenden Erwärmung durch Wirbelströme gegenüber den bisher für vorstehende Zwecke verwendeten Mänteln, einschließlich den aus Blechen zusammengesetzten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzmantel für physikalische, insbesondere elektrotechnische Instrumente gegen von außen wirkende magnetische Kraftfelder oder Streukraftlinien, gekennzeichnet durch zu einem Mantel geeigneter Form vereinigte, neben- und übereinander angeordnete und voneinander isolierte Lager aus Draht von magnetischem Material, zum Zwecke, die Verluste der im Mantel . entstehenden, ihn erwärmenden Wirbelströme herabzusetzen und'die Herstellung zu vereinfachen.
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