DE211147C - - Google Patents
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- DE211147C DE211147C DENDAT211147D DE211147DA DE211147C DE 211147 C DE211147 C DE 211147C DE NDAT211147 D DENDAT211147 D DE NDAT211147D DE 211147D A DE211147D A DE 211147DA DE 211147 C DE211147 C DE 211147C
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- compressed air
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N15/00—Lubrication with substances other than oil or grease; Lubrication characterised by the use of particular lubricants in particular apparatus or conditions
- F16N15/02—Lubrication with substances other than oil or grease; Lubrication characterised by the use of particular lubricants in particular apparatus or conditions with graphite or graphite-containing compositions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47e. GRUPPE
(Colorado, V. St. Α.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1906 ab.
Eine der schwierigsten Aufgaben im Betriebe der Luftdruckapparate liegt in der Schmierung
der Arbeitsflächen, die mehr oder weniger dem atmosphärischen Druck ausgesetzt sind. Flüssige
Schmiermittel können mit Vorteil nicht verwendet werden, da der Luftdruck die Tendenz
hat, die Flüssigkeit zu verdrängen; die Folge davon ist, daß das Schmiermittel verschwendet
und die Flächen nicht genügend geschmiert werden.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmieren von mit Preßluft betriebenen Maschinenteilen,
bei welcher das Schmiermittel in der Leitung dem Luftstrome ausgesetzt wird, und besteht in der Verwendung eines
festen Schmiermittels, das durch die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit gelöst wird.
Hierdurch wird das Schmiermittel derart zerteilt, daß es den Zustand annimmt, in welchem
es durch die Luft weitergetragen wird. Infolgedessen ist es möglich, ein Schmiermittel
in fester Form zu verwenden, anstatt wie bisher in Pulverform.
Das zur Verwendung kommende Schmiermittel ist seinen wesentlichen Bestandteilen
nach bekannt; es besteht im wesentlichen aus einer Mischung von Seife, Graphit, Ulmenrindenextrakt
(zwecks Schmierung), Salz (zur Verhinderung des Gefrierens), Wasser (zur Erleichterung der Auflösung der Mischung
durch den an ihr vorbeistreichenden Preßluftstrom).
Der durch den Luftstrom herausgelöste Graphit übt infolge der pressenden Wirkung der
Druckluft auf die Lederdichtung der Kolben eine vorteilhafte Wirkung aus, da er in die
Poren des Leders hineingedrückt wird, diese ausfüllt und so Undichtheiten zwischen der
Dichtung und den Zylinderwandungen ausschließt. ■
Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, in welcher zeigen:
Fig. ι eine schematische Ansicht für eine Luftbremse nach dem System Westinghouse,
bei welcher die Schmiervorrichtung angewendet werden soll,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Schmiervorrichtung, die in die Westinghousebremse eingeschaltet
ist.
Gemäß Fig. 1 ist α das Leitungsrohr mit dem Gehäuse 5 zur Aufnahme des Schmiermittels.
Die Luft streicht in der Pfeilrichtung durch eine Düse b, dann durch den Hahn c, durch das Schnellschließventil d und
das Rohr β in den Behälter/. Das Schmiermittel wird aufgenommen, wenn der Luftstrom
durch das Gehäuse 5 hindurchströmt, und schmiert die Teile des Schnellschließventiles.
Das Schnellschließventil wird durch eine Verminderung des Luftdruckes in dem Rohr a
beeinflußt, so daß die Luft aus dem Hilfsreservoir / in den Bremszylinder g strömen
kann.
Gemäß Fig. 2 besitzt das Schmiergehäuse 5 die mit Gewinde 6 und 7 versehenen Teile,
welche zum Anschluß an die Röhren α dienen.
Das Gehäuse 5 erhält eine seitliche Abzweigung 8, welche durch eine Mutter 9 verschlossen
wird. Diese Abzweigung 8 nimmt den Halter 10 auf, welcher an einer beliebigen
Stelle durch eine Druckschraube 11 festgeklemmt wird. Der Halter 10 dient zum
Tragen des festen Schmiermittels A und setzt es der von der Druckluft mitgeführten. Feuch-.
tigkeit aus, wenn diese durch die öffnung 12 hindurchströmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Schmieren von mit Preßluft betriebenen Maschinenteilen, bei welcher das Schmiermittel in der Leitung dem Luftstrome ausgesetzt wird, gekennzeichnet durch die Verwendung eines festen Schmiermittels, das durch die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit gelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211147C true DE211147C (de) |
Family
ID=472982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211147D Active DE211147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211147C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014397B (de) * | 1955-01-20 | 1957-08-22 | Rudolf Von Scheven Armaturenfa | Schmiergeraet in einem Schlauchanschlussnippel fuer Druckluftleitungen |
-
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- DE DENDAT211147D patent/DE211147C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014397B (de) * | 1955-01-20 | 1957-08-22 | Rudolf Von Scheven Armaturenfa | Schmiergeraet in einem Schlauchanschlussnippel fuer Druckluftleitungen |
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