DE2107828A1 - Dosiervorrichtung - Google Patents

Dosiervorrichtung

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DE2107828A1
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Germany
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piston
dosing
filling
cylinder
locking piston
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Pending
Application number
DE19712107828
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Falaise Donnet (Frankreich)
Original Assignee
FORMSEAL , Beratungs-, Vertriebsund Herstellungsgesellschaft mbH, 4300 Essen
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Filing date
Publication date
Application filed by FORMSEAL , Beratungs-, Vertriebsund Herstellungsgesellschaft mbH, 4300 Essen filed Critical FORMSEAL , Beratungs-, Vertriebsund Herstellungsgesellschaft mbH, 4300 Essen
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/26Methods or devices for controlling the quantity of the material fed or filled
    • B65B3/30Methods or devices for controlling the quantity of the material fed or filled by volumetric measurement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

FORMSEAL Beratungs-, Vertriebs- und Herstellungsgesellschaft mbH,Essen
Akte F 124 Düsseldorf, den 15.2.1971
Mü/Gg.
Dosiervorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum dosierten Abfüllen von dickflüssigen bis weichplastischen Nahrungs- und Genußmitteln in Behälter, bestehend aus einem auf- und abbewegbaren, mit einer seitlichen Förderleitung versehenen Dosierzylinder und einem darin ortsfest angeordneten Sperrkolben, wobei durch die Auf- und Abbewegung des Dosierzylinders die Förderleitung zum Dosieren geöffnet und geschlossen wird und ein von der Öffnungszeit und der Förderleistung abhängiges Dosiervolumen ausgestoßen wird.
Derartige Dosiervorrichtungen werden vorzugsweise als Bau-Einheiten zum Abfüllen vorbestimmter Portionen in Becher oder andere Verpackungsbehälter, die von einer Herstellungsmaschine oder einem Vereinzelungsapparat kommen, eingesetzt.
Es hat sich gezeigt, daß nach Beendigung des Füllvorganges am Dosierkolben Füllgutreste haften bleiben, die sowohl die Packung als auch die Transporteinrichtung verunreinigen. Außerdem stellen diese Füllreste eine unnötige Materialverschwendung dar.
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Die ideale Anordnung von Dosiervorrichtungen besteht darin, daß die Ausstoßfläche des Kolbens ungefähr so groß gehalten wird, wie die lichte Weite der Förderleitung. Dadurch sind relativ kleine Dosierhübe erforderlich, welche nicht nur die bauliche Anordnung der Vorrichtung, sondern auch die Dosierleistung günstig beeinflussen. Beim Rücksaugen der Füllreste macht sich jedoch die große Kolbenfläche nachteilig bemerkbar, insofern, als durch die große Kolbenöffnung am unteren Ende der Dosiervorrichtung nur ein geringes Vakuum im Zylinderraum erzeugt wird, das zum Zurückziehen der Füllreste nur unzureichend geeignet ist.
Bei einer anderen Vorrichtung dieser Art ist das Dosierventil als Hohlkörper ausgebildet. Nach dem Absenken des Ventils in seine die Verbindung zum Vorratsbehälter verschließende Lage wird ein Luftstrom aufwärts durch das hohle Ventil geleitet. Dieser Luftstrom, der durch eine Vakuumquelle oberhalb des Ventils erzeugt wird, zieht die am Mundstück des Vorratsbehälters herbahängenden Tropfen nach oben, wo sie an den Innenwänden des Hohlkörpers anhaften. Der Nachteil dieser Anordnung besteht in der Größe des Hohlraumes, wodurch ein sehr großes Vakuum erzeugt und für die Dauer des Behälterwechsels aufrecht erhalten werden muß. Nur über einen sehr hohen Aufwand an Saugluft wird gewährleistet, daß die Tropfen in den Hohlkörper gezogen werden und für die Dauer des Behälterwechsels hier anhaften.
Außerdem wird das Zurückführen der überschüssigen Reste beim Abschalten des Vakuums unterbrochen. Dadurch können
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sich, bedingt durch das unterschiedliche Fließvermögen der einzelnen Füllgüter, unkontrollierbare Mengen im Hohlkörper ansammeln, die beim nächsten Dosiervorgang dem Dosiervolumen einverleibt werden, so daß erhebliche Gewichtsunterschiede bei den einzelnen Dosierungen auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile von Dosier- und Abfüllvorrichtungen zu vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, die ein störungsfreies und schnelles Rücksaugen von Füllresten ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Sperrkolben gleichzeitig als Zylinder, mit einem darin verschiebbar geführten Hilfskolben ausgebildet ist, dessen Kolbenraum mit der Arbeitsfläche des ortsfesten Sperrkolbens durch einen Kanal verbunden ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß in dem Kanal nach jeder Dosierung ein Rest des Füllgutes verbleibt, der den Zutritt von Luft in den Kolbenraum verhindert. Dadurch kann sich ein schnell wirkendes Vakuum im Kolbenraum aufbauen, das eine beschleunigte Rücksaugung der Füllreste ermöglicht.
Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand der Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigen:
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— /ι —
Fig. 1 Eine Dosiervorrichtung in ihrer geschlossenen Ausgangsstellung,
Fig. 2 die Dosdervorrichtung beim Fiillvorgang,
Fig. 3 die Dosiervorrichtung in ihrer Ausgangsstellung nach erfolgter Füllung,
Fig. 4 die Dosiervorrichtung nach der Rücksaugung der Fiillreste.
Wie Fig. 1-4 erkennen lassen, besteht die Dosiervorrichtung im wesentlichen aus einem auf- und abbewegbaren Dosierzylinder 1 und einem darin angeordneten ortsfesten Sperrkolben 2. Letzterer ist gleichzeitig als Zylinder ausgebildet, in dessen axialen Kolbenraum 4 ein verschiebbar angeordneter Hilfskolben 3 geführt wird. Der Kolbenraum 4 ist zur Aufnahme eines Füllrestes 5 an der Kolbenarbeitsfläche 6 des ortsfesten Sperrkolbens 2 bestimmt. Die Verbindung zwischen dem Kolbenraum 4 und der Kolbenarbeitsfläche besteht in einem Kanal 8. Seitlich weist der Dosierzylinder 1 eine Einlaßöffnung 9 auf, die über eine das Füllgut 10 heranbringende Förderleitung 11 mit der nicht dargestellten Herstellungsmaschine oder einem Vorratstrichter verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Wie in Fig. 1 gezeigt wird, steht der durch das Förderband 12 vorgebrachte leere Behälter 13 in der Abfüllstation. Dabei soll angenommen werden, daß die Vor-
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richtung noch keine Dosierung durchgeführt hat.
Zum Füllen des Behälters wird nun der Dosierzylinder durch den nicht dargestellten Antrieb abgesenkt, wodurch die Einlaßöffnung 9 freigegeben wird und das Füllgut 10 solange ausströmt, bis das vorbestimmte Dosiervolumen erreicht ist (Fig.2). Danach wird der Dosierzylinder 1 wieder in seine die Einlaßöffnung schließende Stellung gebracht. Bei Erreichen der Ausgangsstellung, wie in Fig. 3 gezeigt, haftet an der Kolbenarbei.tsfläche 6 des ortsfesten Sperrkolbens ein Füllrest 5. Mittels einer Folgeschaltung, die bei Erreichen des Dosierzylinders 1 in seiner Ausgangsstellung wirksam wird, bewegt sich der Hilfskolben aufwärts und der Füllrest wird in den Kolbenraum 4 gesaugt (Fig.4). Der Kanal 8 ist in seiner Länge so bemessen, daß sich ein Teil des Füllrestes 5 hier ansammeln kann. Dadurch wird das Eindringen von Luft verhindert und bewirkt ein sich rasch aufbauendes Vakuum, das den Füllrest 5 beschleunigt in den Kolbenraum k saugt. Um zu gewährleisten, daß alle Füllreste in den Saugbereich des Kanals 8 gelangen, kann die Kolbenarbeitsfläche 6 leicht ballig ausgebildet sein.
Gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung des Hilfskolbens 3 wird das Förderband 12 betätigt, das einen neuen Behälter unter die Dosiervorrichtung transportiert. Beim folgenden Dosiervorgang wird der gespeicherte Füllrest 5 in das ausströmende Füllgut 10 einverleibt«
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Claims (1)

  1. Akte F 124 L Düsseldorf, den I5.2.1971
    Mü/Gg.
    Patentanspruch
    Vorrichtung zum dosierten Abfüllen von dickflüssigen bis weichplastischen Nahrungs- und Genußmitteln in Behälter, bestehend aus einem auf— und abbewegbaren, mit einer seitlichen Förderleitung versehenen Dosierzylinder und einem darin ortsfest angeordneten Sperrkolben, wobei durch die Auf- und Abbewegung des Dosierzylinders die Förderleitung zum Dosieren geöffnet und geschlossen wird und ein von der Öffnungszeit und der Förderleistung abhängiges Dosiervolumen ausgestoßen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrkolben (2) gleichzeitig als Zylinder, mit einem darin verschiebbar geführten Hilfskolben (3) ausgebildet ist, dessen Kolbenraum (5) mit der Arbeitsfläche (6) des Sperrkolbens (2) durch einen Kanal (8) verbunden ist.
    209835/0519
DE19712107828 1971-02-18 1971-02-18 Dosiervorrichtung Pending DE2107828A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2134207A1 (de) * 1971-07-09 1973-01-18 Formseal Beratungs Vertriebsun Fuell- und dosiergeraet fuer zaehfluessige und/oder faedenziehende fluessigkeiten
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DE102015006969A1 (de) * 2015-06-01 2016-12-01 Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zum portionierten Abfüllen einer Lebensmittelzubereitung

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DE102015006969A1 (de) * 2015-06-01 2016-12-01 Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zum portionierten Abfüllen einer Lebensmittelzubereitung

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Publication number Publication date
FR2125502A1 (de) 1972-09-29

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