DE210260C - - Google Patents
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- DE210260C DE210260C DENDAT210260D DE210260DA DE210260C DE 210260 C DE210260 C DE 210260C DE NDAT210260 D DENDAT210260 D DE NDAT210260D DE 210260D A DE210260D A DE 210260DA DE 210260 C DE210260 C DE 210260C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68G—METHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B68G11/00—Finished upholstery not provided for in other classes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
Description
~":-ί·ρρο i\t.
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch D. R. P. 164027 geschützten Verfahrens
zur Herstellung von Polstersachen. Durch das Anziehen der die übereinanderliegenden
Maschen des Netzes verbindenden Fäden werden auf der Ober- und Unterfläche des Polsterkörpers
Vertiefungen gebildet. Zur Erzielung von durchaus ebenen Außenflächen wurden bisher noch besondere dünne Polsterkörper
aufgelegt. Das Einbringen dieser verschiedenen Polsterteile in einen als Tasche ausgebildeten
Überzug ist indes schwierig und zeitraubend, 'Weil diese Teile zusammen eine etwas
größere Umfangsfläche erhalten als der Überzug, damit derselbe, wenn er die drei Polsterteile
aufgenommen hat, von letzteren straffgezogen wird. Es ist daher von Vorteil, wenn
die Unebenheiten des Polsterkörpers ohne Anwendung besonderer Polsterteile ausgeglichen
werden können, was durch die vorliegende Erfindung bezweckt wird.
Gemäß derselben wird ein zweites Netz verwendet, welches zwischen sich und dem
den Polsterkörper einhüllenden Netz, dessen übereinanderliegende Maschen sämtlich oder
teilweise miteinander verbunden worden sind, Polstermaterial aufnimmt, so daß die durch
das Anziehen der aufrechten Fäden d entstandenen Vertiefungen ausgefüllt werden.
In der Zeichnung ist ein so hergestellter und in einem Überzug untergebrachter Polsterkörper
im Längsschnitt dargestellt.
Das Polstermaterial c des Polsterkörpers ist in dem Netz b b1 eingeschlossen, dessen Maschen
sämtlich oder teilweise durch die aufrechten Fäden d miteinander verbunden werden.
Nachdem solches geschehen ist, wird um den Polsterkörper ein zweites Netz m m1
gelegt, dessen Kanten zusammen mit den Kanten des Netzes b b1 durch einen Faden i
oder deren mehrere verbunden werden. Zwischen diesen beiden Netzen b b1 und m m1
wird nun an den Stellen, wo durch Anziehen der Fäden d Vertiefungen entstanden sind,
Polstermaterial -p untergebracht, welches diese Vertiefungen vollkommen ausfüllt und durch
die sich kreuzenden Fäden des Netzes m m1
gegen seitliches Verschieben gesichert ist. Das Netz m m1 ist übrigens etwas kleiner als das
Netz b b1, weil dieses sich den Randwulsten des Polster körpers anschmiegt, jenes aber
nicht.
■ Der so hergestellte Polsterkörper findet in einem taschenähnlichen Überzug f Aufnahme,
durch welche irgendwelche Unebenheiten nicht wahrnehmbar sind.
Es ist nicht unbedingt nötig, daß die Längsrillen oder -nuten neben den Randwulsten des
Früheres Zusatzpatent 20951
PXrO/ MtLX^v X m*M*4 ι*»/ HIW - fa farn MJ
ft Q'f ο.· / $kL..L .. .y.'L ,
Claims (3)
- Polsterkörpers mit Polstermaterial ausgefüllt werden. Man kann den Faden u mit den Knoten beider Netze b b1 und m m1, welche an den parallel zu beiden Seiten der Kante k des Polsterkörpers verlaufenden Netzfäden sich befinden, verbinden und anziehen, wodurch dem Netz m mx auch ein besserer Halt gegeben wird. Beide Netze b b1 und m m1 sind in diesem Fall annähernd gleich groß.·Pa τ ε ν τ - A N s ρ R ü c η ε :i. Verfahren zur Herstellung von Polstersachen nach Patent 164027, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Netz (b b1) eingeschlossene Polsterkörper von einem zweiten Netz (m m1) umgeben und daß zwischen beiden Netzen (b b1 und m m1) an den Stellen, wo durch das Anziehen der die übereinanderliegenden Maschen des ersteren Netzes (b b1) verbindenden Fäden (d) Vertiefungen entstanden sind, Polstermaterial (p) untergebracht wird.
- 2. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch ι hergestellter Polsterkörper, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die durch das Anziehen der Fäden (d) entstandenen Vertiefungen, sondern auch die Längsrillen oder -nuten neben den Rändwulsten des Polsterkörpers mit Polstermaterial ausgefüllt sind, welches durch die Fäden des Netzes m m1 gegen seitliches Verschieben gesichert ist.
- 3. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch ι hergestellter Polsterkörper, dadurch gekennzeichnet, daß von beiden Netzen (b b1 und m m1) die Knoten von Netzfäden, welche parallel zu beiden Seiten der Kante (k) des Polsterkörpers verlaufen, durch einen gemeinsamen Faden verbunden sind, zum Zwecke, dem äußeren Netz (ni m1) einen guten Halt zu geben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210260C true DE210260C (de) |
Family
ID=472167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210260D Active DE210260C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210260C (de) |
-
0
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