DE2100814B2 - Masttraverse für die Aufhängung von Hochspannungsfreileitungen - Google Patents

Masttraverse für die Aufhängung von Hochspannungsfreileitungen

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DE2100814B2
DE2100814B2 DE2100814A DE2100814A DE2100814B2 DE 2100814 B2 DE2100814 B2 DE 2100814B2 DE 2100814 A DE2100814 A DE 2100814A DE 2100814 A DE2100814 A DE 2100814A DE 2100814 B2 DE2100814 B2 DE 2100814B2
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traverse
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Karlheinz Dipl.-Ing. 6806 Viernheim Herzig
Gernot Ing. Schlayer (Grad.), 6800 Mannheim
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Herzig Karlheinz Dipling 6806 Viernheim De S
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BBC Brown Boveri AG Germany
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/24Cross arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein. aus Ober- und Untergurten bestehende Masttraverse, bei der sich der Angriffspunkt der Last im Schnittpunkt der Schwerpunktlinien der Ober- und der Untergurte befindet.
Aus der DE-AS 11 98 516 ist eine derartige aus einem Ober- und einem Untergurt zusammengesetzte Traverse bekannt. Dabei wird der Untergurt aus zwei über Querträger miteinander verbundenen Einzelprofilen gebildet. Zwischen den Enden dieser Profile ist ein aus einem Gußstahl gebildeter Lagerkörper befestigt, dessen Längswände sich bis zum Obergurt erstrecken und mit Löchern versehen sind, die zum Anschrauben oder Annieten des Lagerkörpers an den Obergurt und an den Untergurt dienen.
Die Längswände übernehmen am Ende der Traverse sozusagen die Aufgabe von Knotenblechen. Der breite U-Stahl kann Quer- und Verschränkungskräfte des Horizontalfachwerks aufnehmen und ersetzt am Ende der Traverse die sonst übliche Fachwerkaussteifung. Die Flansche des U-Stahls nehmen einen Laschenbolzen auf, der an einem Ende einen Sechskantkopf und am anderen Ende ein Mutterpaar besitzt. Auf dem Laschenbolzen sitzt leicht drehbar als doppelarmiger symmetrischer Hebel eine Lasche, die an den Enden ein Paar Anschliißlöcher zur Aufnahme der Seilarmaturen aufweist.
Bei dieser Vorrichtung sind die einzelnen Bauteile nicht isoliert. Zwischen der Traverse und dem Mast bzw. der Traverse und der an ihrer Spilze befindlichen Halterung gibt es keine isolierenden Bauelemente. Aus diesen Gründen können an den so ausgebildeten Traversen die Leiterscilc nicht direkt angehängt werden. Vielmehr sind sie über Isolatoren daran zu befestigen.
Aus der DE-AS 15 59 126 ist ebenfalls eine aus Ober- und Untergurt zusammengebaute Traverse der eingangs genannten Art bekannt Da diese Traverse aus nichtisolierten Bauteilen zusammengesetzt ist, erfolgt die Befestigung der Leiterseile an dieser Traverse über Isolatorenketten. Hierfür wird an der Spitze der Traverse ein als Aufhängung dienendes Bauteil angeordnet, -und zwar so, daß sich der Angriffspunkt der Last im Schnittpunkt der Schwerpunktlinien derOber- und der Untergurte befindet, wie es auch aus der DE-AS 11 98 516 bekannt ist Die Aufhängung der Isolatorenketten erfolgt jeweils an einem Befestigungsbolzen, der in dem Bauteil an der Traversenspitze gelagert ist Mit dieser Aufhängung ist bei Belastung der Leiferseile beispielsweise durch Windeinwirkungen ein Ausschwingen der Isolatorenketten längs und quer zur Leiterseilrichtung möglich, ohne daß die Traverse dabei in unzulässiger Weise Biegebeanspruchungen aufnehmen muß.
Nachteilig ist jedoch hierbei, daß die Traverse nicht aus isolierten Bauteilen zusammengesetzt ist und deshalb für die Aufhängung der Leiterseile Isolatorenketten verwendet werden müssen, so daß eine direkte Verbindung zwischen Traversenspitze und Leiterseil nicht möglich ist
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Spitze einer Traverse-yerart auszuführen, daß bei einer elektrischen Isolierung der Ober- und Untergurte der Traverse gegenüber dem Mast die Leiterseile selbst
to direkt an der Traversenspitze gelenkig aufgehängt werden können und die Leiterseile beim Ausschwingen mehr als ein Freiheitsgrad besitzen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei Verwendung von gegen den Mast elektrisch
r> isolierten Masttraversen für die direkte Aufhängung von Hochspannungsfreileitungen in der Spitze der Masttraverse ein kreuzförmig ausgebildetes, mit Lagerzapfen versehenes Gelenkstück gelagert ist, welches zwischen den Schenkeln eines U-föririg ausgebildeten,
■to an der Spitze der Traverse befestigten Bügels drehbar befestigt ist.
In vorteilhafter Weise ist das kreuzförmige Gelenkstück aus einer Buchse mit einer Mittelbohrung gefertigt, an welche die Lagerzapfen seitlich ange-
« schweißt sind.
In einer anderen Ausführungsform weist das Gelenkstück einen Bolzen mit einer auf der einen Seite eingedrehten Ringnut auf und besitzt rechtwinklig hierzu stoffschlüssig angeformte Lagerzapfen. Dabei
V) können die Lagerzapfen mit dem Bolzen verschweißt bzw. mit dem Bolzen selbst aus einem Stück geschmiedet sein. In diesem Fall ist das Gelenkstück mit seinem Bolzen in einen Schlitz des U-förmig ausgebildeten Bügels eingeschoben, darin gelagert und befestigt.
-)5 Anhand der Zeichnung soll die Erfindung im folgenden näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Traversenspitze mit buchsenförmigem Gelenkstück,
F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. I und
F i g. 3 eine Draufsicht entsprechend F i g. I und 2, nur mit aus einem Stück hergestellten Gelenkstück, und
F i g. 3a eine Vorderansicht zu F i g. 3, um 90° gedreht, und
F i g. 4 und 5 eine Draufsicht auf beide Gelcnkstücke.
b·) Die Traversenspitze 1 besteht aus Anschlußlaschen 2 (Fig. 1 und Fi g. 2), an denen Anschlußelemente 3,4 der Ober- und Untergurte befestigt sind. An der Lasche 2 selbst ist ein U-förmig gebogener Bügel 5 angeschweißt.
in dessen beiden Schenkeln Bohrungen 6 eingebracht sind. Zwischen die Schenkel wird das aus einer rohrförmigen Buchse 7 und daran beidseitig angeschweißten Lagerzapfen 9 bestehende Gelenkstück so eingeschoben, daß die Mittelachse der Bohrung 8 in der ϊ rohrförmigen Buchse 7 in einer Reihe liegt mit den Bohrungen 6 an den U-förmigen Bügel 5. Durch alle Bohrungen wird der Steckbolzen 10 durchgeschoben und mittels einer Schraubverbindung 11 befestigt. Die Lagerzapfen 9, die ein Gewinde aufweisen, dienen zur m Aufnahme der Laschen 12, an denen selbst die Leiterseile befestigt sind. Die Laschen 12 sind auf den Lagerzapfen 9 mittels der Muttern 13 drehbar gelagert. In einer weiteren Ausführung (Fig.3, Fig.5) weist der U-förmige Büge! 14 einen Schlitz 20 auf, in welchem ι '> das aus einem Stück hergestellte, als Bolzen 16 ausgebildete Gelenkteil einsetzbar ist. Das Einsetzen geschieht durch Verdrehung des Gelenkstückes um 90" gegenüber seiner Normallage. Der Schlitz 26 muß so tief sein, daß ein sicheres Einsetzen des Bolzens 16 mit den Lagerzapfen 9 gewährleistet ist, das heißt: bei Verdrehung des Gelenkstückes in Grunde des Schlitzes 20 muß zwischen der Kante 21 und dem Lagerzapfen ein kleiner Abstand b sein, damit der Bolzen 16 überhaupt drehbar ist (F i g. 3a). Zu seiner axialen Fixierung weist der Bolzen 16 eine Ringnut 17 auf, deren Breite gleich ist der Dicke des Schenkels des U-förmigen Bügels 14. Am anderen Ende des Bolzens befindet sich ein abgesetztes Teilstück 18 mit einer Querbohrung 19, durch welche ein Splint durchsteckbar ist. In gleicher Weise wie bei der Ausführung F i g. 1, und F i g. 2 kann auch hier wieder an den Lagerzapfen 9 ein Gewinde vorgesehen werden, so daß mit einer Mutter 13 zwei Laschen 12 links und rechts an den Lagerzapfen 9 befestigt wurden können.
Hierzu 2 Blatt Zeiclinungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Aus Ober- und Untergurten bestehende Masttraverse, bei der sich der Angriffspunkt der Last im Schnittpunkt der Schwerpunktlinien der Ober- und der Untergurte befindet, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von gegen den Mast elektrisch isolierten Masttraversen für die direkte Aufhängung von Hochspannungsfreileitungen in der Spitze der Masttraverse ein kreuzförmig ausgebildetes, mit Lagerzapfen (9) versehenes Gelenkstück gelagert ist, welches zwischen den Schenkeln eines U-förmig ausgebildeten, an der Spitze der Traverse befestigten Bügels (5,14) drehbar befestigt ist
2. Traverse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück aus einer Buchse (7) mit einer Mittelbohrung (8) besteht, an welcher die Lagerzapfen (9) seitlich angeschweißt sind.
3. Traverse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück aus einem Bolzen (16) mit rechtwinklig dazu angeformten Lagerzapfen (9) besteht, daß der Bolzen (16) auf der einen Seite eine Ringnut (17) und auf der anderen Seite einen Absatz mit einer Querbohrung (19) aufweist.
4. Traverse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (9) angeschweißt sind.
5. Traverse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück aus einem Stück geschmiedet ist.
DE19712100814 1971-01-08 1971-01-08 Masttraverse für die Aufhängung von Hochspannungsfreileitungen Expired DE2100814C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2100814A1 DE2100814A1 (de) 1972-09-07
DE2100814B2 true DE2100814B2 (de) 1979-08-16
DE2100814C3 DE2100814C3 (de) 1980-04-24

Family

ID=5795451

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DE (1) DE2100814C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102852370A (zh) * 2012-10-10 2013-01-02 北京玻钢院复合材料有限公司 一种高压输电线路杆塔用的复合材料组合式横担

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN102852370A (zh) * 2012-10-10 2013-01-02 北京玻钢院复合材料有限公司 一种高压输电线路杆塔用的复合材料组合式横担

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DE2100814A1 (de) 1972-09-07
DE2100814C3 (de) 1980-04-24

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: HERZIG, KARLHEINZ, DIPL.ING., 6806 VIERNHEIM, DE S

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