DE209865C - - Google Patents
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- DE209865C DE209865C DENDAT209865D DE209865DA DE209865C DE 209865 C DE209865 C DE 209865C DE NDAT209865 D DENDAT209865 D DE NDAT209865D DE 209865D A DE209865D A DE 209865DA DE 209865 C DE209865 C DE 209865C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/24—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal directly applied to the generator
Landscapes
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
- Particle Accelerators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 209865 KLASSE 21 a. GRUPPE
MAX MONASCH in WIEN.
Den bisher bekannten Mitteln zur Erzeugung phasenverschobener elektromagnetischer
Schwingungen haften teils wesentliche Mängel an (wie unverhältnismäßig große Energievergeudung
in toten Widerständen; die Schwierigkeit, den besonders häufig erforderlichen Phasenunterschied von 900 bzw. 2700 herzustellen;
Unmöglichkeit, Phase und Intensität der Schwingungen unabhängig voneinander zu ändern; gleichzeitiges Auftreten zweier Schwingungen
usw.), teils sind sie nur für gedämpfte Schwingungen, wie solche in Kondensatorkreisen
mit Funkenstrecke entstehen, anwendbar. Andererseits eröffnen sich aber auf dem gegenwärtigen Hauptanwendungsgebiet phasenverschobener
Schwingungen, dem der gerichteten Strahlentelegraphie, aber auch bei allen sonst möglichen Anwendungen, gerade den
kontinuierlichen, sogenannten ungedämpften Schwingungen besonders günstige Aussichten.
Ein Fortschritt ist hier dadurch zu erzielen, daß man zwei oder mehrere Schwingungsquellen so miteinander in Verbindung bringt,
daß zwischen ihnen eine dauernde Einwirkung, eine Steuerung stattfindet, infolge deren dann
jede der Quellen Schwingungen der gewünschten Phase liefert. Diese Steuerung läßt sich
auf zwei verschiedene Arten bewerkstelligen, die einzeln angewendet werden, aber auch
miteinander in Kombination treten können. Man kann einer oder mehreren der Quellen
die Übermacht einräumen, derart, daß jede von ihnen eine oder mehrere andere Quellen
zwingt, in bestimmter Phasenverschiebung zu ihr zu schwingen; man kann aber auch die
Einrichtung so treffen, daß jede der Quellen an der Steuerung sowohl aktiv als auch passiv
teilnimmt, und daß die Quellen einander gegenseitig so beeinflussen, daß jede von ihnen in
der gewünschten Phase schwingt. Beispiele für die ersterwähnte Art der Steuerung, die
einseitige Steuerung, sind in Fig. 1 angegeben. Hier ist die Anordnung so gedacht,, daß auf
jede der zu steuernden Quellen b, c . . . ein Teil oder eine Komponente eines Teiles der
Resonanzspannung wirkt, die durch die steuernde Quelle α in dem ihr parallel gelegten
Schwingungskreise erzeugt wird. Einige für die Steuerung der zweiten Art, die gegenseitige
Steuerung, anwendbare Schaltungen sind für den Fall zweier Schwingungsquellen in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt. Die Quelle b
bleibt hier hinter α um ebensoviel in der Phase zurück, als ihr die Quelle α vorauseilt.
Der hier die beiden Quellen bzw. die ihnen zugehörigen Schwingungskreise verbindende
Zwischenkreis ist in allen drei Beispielen in Resonanz befindlich vorausgesetzt. Seine Kopplung
mit den beiden Kreisen in Fig. 2 kann naturgemäß auch auf jede andere als die angegebene
Art erfolgen. In ähnlicher Weise läßt sich die gegenseitige Steuerung auch für mehr als zwei Schwingungsquellen anwenden.
Als Widerstände w können auch Vorrichtungen dienen, in denen die aufgenommene Energie
in' irgendeiner Form nutzbar gemacht wird; hierzu können z. B. in manchen Fällen zweckmäßig
Lüftleitergebilde herangezogen werden. . In den Figuren ist zugleich die Art der
Anwendung des beschriebenen Verfahrens für die Zwecke der Strahlentelegraphie durch Anbringung
der Antennen k, I, m, η, ο gekenn-
zeichnet. Die Verbindung der Luftdrähte (an Stelle jedes von denen natürlich auch deren
mehrere treten können) mit den Schwingungsquellen und Schwingungskreisen soll nur schematisch
angedeutet sein und kann in irgend-. einer der üblichen Arten erfolgen. Auch läßt
das erörterte Verfahren selbstverständlich noch die zusätzliche Anwendung der bekannten
Mittel, durch Verzweigung oder durch induk-
tive Übertragung der Schwingungen von einem Kreise auf einen anderen deren Phase zu ändern,
zu. Schließlich kann auch in jeder Ausführung des Verfahrens an die Stelle einer
oder mehrerer der Schwingungsquellen eine wie eine einzige Quelle wirkende Gruppe von
Quellen, z. B. eine Anzahl hintereinander oder parallel geschalteter Quellen treten.
Bezüglich der Art der Schaltung zur Zuführung des die Quellen speisenden Stromes
ist keine Voraussetzung gemacht; sie kann in beliebiger Weise erfolgen. Dienen als
Quellen z. B. Lichtbogen, so können diese ebensowohl von besonderen Stromquellen gespeist
als auch hintereinander oder parallel geschaltet werden. So sind' auch in den betrachteten
Beispielen, wenn in Fig. 1 zum Zweck der Parallelschaltung noch weitere in
der Zeichnung als unwesentlich weggelassene Kondensatoren im Schwingungskreise angebracht
werden, alle drei Schaltungsarten ohne weiteres anwendbar.
Die nach dem beschriebenen Verfahren gewonnenen phasenverschobenen elektromagnetischen
Schwingungen können auch in bekannter Weise zur Erzeugung eines Drehfeldes benutzt werden, das z. B. wieder dazu
verwendet werden kann, Schwingungen beliebiger, genau 'einstellbarer Phase zu liefern.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:ι. Verfahren zur Erzeugung phasenver- " schobener elektromagnetischer Schwingungen, insbesondere auch für die Zwecke der Strahlentelegraphie, Telephonie oder Energieübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Schwingungsquellen derart miteinander in Verbindung gebracht werden, daß dadurch eine Steuerung stattfindet.
- 2. Verfahren zur Erzeugung phasenverschobener elektromagnetischer Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Schwingungsquellen je eine oder mehrere andere Quellen so steuern, daß jede der Quellen Schwingungen gewünschter Phase liefert.
- 3. Verfahren zur Erzeugung phasen verschobener elektromagnetischer Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Schwingungsquellen einander so steuern, daß jede von ihnen in gewünschter Phase schwingt, wobei jede der Quellen sowohl eine Beeinflussung auf eine oder mehrere andere ausübt, als auch selbst von einer oder mehreren anderen beeinflußt wird.
- 4. Verfahren zur Erzeugung phasenverschobener elektromagnetischer Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem System von Schwingungsquellen sowohl einseitige (Anspruch 2) als auch gegenseitige Steuerung (Anspruch 3) stattfindet.
- 5. Drehfeld, zu dessen Erzeugung nach Anspruch 1 bzw. 2, 3 oder 4 gewonnene phasenverschobene Schwingungen dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209865C true DE209865C (de) |
Family
ID=471802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209865D Active DE209865C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209865C (de) |
-
0
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