DE209679C - - Google Patents

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DE209679C
DE209679C DENDAT209679D DE209679DA DE209679C DE 209679 C DE209679 C DE 209679C DE NDAT209679 D DENDAT209679 D DE NDAT209679D DE 209679D A DE209679D A DE 209679DA DE 209679 C DE209679 C DE 209679C
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cardboard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/02Methods or apparatus in which packages do not rotate
    • B65H49/04Package-supporting devices
    • B65H49/06Package-supporting devices for a single operative package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die seither meist zur Verwendung kommenden Papphülsen haben den Nachteil, daß das Garn darauf keinen festen Halt hat und abrutscht.
Um dieses Abrutschen zu vermeiden, hat man starke Papierhülsen vor dem Aufspulen des Garnes mit Unebenheiten versehen, mußte dabei aber den Nachteil mit in den Kauf nehmen, daß das Aufspulen auf die unebene
ίο Spule nicht so gleichmäßig erfolgt wie auf die glatten Spulen, und daß man bei schwachen Spulen, wie solche nur für den einmaligen · Gebrauch zur Verwendung kommen, die Unebenheiten nicht so hoch gestalten kann, wie es das Vermeiden des Abrutschens erfordert.
Nach dem den Gegenstand vorliegender
Erfindung bildenden Verfahren werden die Unebenheiten erst eingedrückt, wenn das Garn schon auf die Spule gewickelt ist, und dadurch werden die vorerwähnten Ubelstände beseitigt; denn man kann hierbei das Garn glatt aufspulen, weil während des Spulens die Hülse noch keine Unebenheiten hat, und man kann in die bereits das Garn tragende Spule die Unebenheiten sehr hoch eindrücken, weil dadurch die glatte Lagerung der Garnfäden nicht beeinträchtigt wird, die Fäden vielmehr nur gehoben werden.
Fig. ι zeigt die Spule, wie sie seither verwendet wurde, und wie solche auch jetzt wieder benutzt werden soll, aber nachdem sie mit Garn bespult, mit Erhöhungen versehen worden ist. Fig. 2 stellt die Vorrichtung zum Durchdrücken der Erhöhungen in Ansicht, Fig. 3 im Schnitt dar. In Fig. 4 ist veranschaulicht, wie das Durchdrücken der Erhöhungen erfolgt.
Um der im Garn sitzenden Hülse a die glatte Oberfläche zu nehmen, werden Erhöhungen b, wie aus Fig. 4 ersichtlich, durchgedrückt. Die Vorrichtung, mit welcher das Durchdrücken erfolgt, besteht aus einer der Form der Papphülse entsprechenden Metallhülse c, welche mit Löchern d versehen ist. Im Innern ist eine federnde Zunge e angeordnet, welche durchgedrückte Knöpfchen f an den Stellen trägt, wo die Metallhülse die Löcher d hat. Eine mit Griff versehene, kegelförmig gestaltete Spindel g bewirkt, wenn sie in die Hülse c geschoben wird, das Eindringen der Knöpfe / in die Wandung der Papphülse, so daß die Erhöhungen entstehen.
Um zu vermeiden, daß das aufgespulte Garn abrutscht, hat man also nur nötig, die Garnspule, bevor sie beispielsweise bei ihrer Verwendung in der Weberei in den Schützen eingesetzt wird, auf die Vorrichtung nach Fig. 2 und 3 zu stecken und dann die Spindel g einzuschieben. Dadurch entstehen auf der Papphülse α die Erhöhungen b, welche sich in die Garnwicklung drücken und so ein Abgleiten vermeiden. Nachdem die Spindel g wieder herausgezogen ist, geht die Zunge e durch ihre Federkraft wieder ins Innere der Hülse c, so daß man letztere aus der Hülse a ziehen kann. Um sicherer zu gehen, kann man hierauf die Papphülse noch an anderen Stellen auf gleiche Weise mit Erhöhungen versehen.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren, Garnen auf Papphülsen festen Halt zu erteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne auf die gebräuch-
    lichen glatten Papphülsen gespult und nach Herstellung der fertiggewickelten Spulen j Unebenheiten von innen heraus in die I Papphülsen durch eine besondere Vorrichtung eingedrückt werden. j 2. Vorrichtung zur Ausführung des Ver- j fahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Löchern (d) versehene Metallhülse (c) im Innern eine federnde Zunge (e) trägt, die mit Knöpfchen ff) versehen ist und mittels eines konischen Dorns (g) gegen die Wand der Papphülse (a) gedrückt wird, so daß die Knöpfchen ff) durch die Löcher (d) treten und Erhöhungen (b) in die Wandung der aufgezogenen Papphülse drücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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