DE207666C - - Google Patents

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DE207666C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^Patentschrift
- JVl 207666 KLASSE 15 c. GRUPPE
PHILIPPE BUNAU-VARILLA in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1907 ab.
0 14. Dezember 1900 ■ ° ~
vom 12. November 1906 anerkannt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Rückkühlen der zum Kühlen der Gießform von Maschinen zum Gießen von Stereotypplatten verwendeten Flüssigkeit.
Durch den Erfindungsgegenstand soll der Kühlwasserverbrauch vermindert und eine konstante Temperatur der Gießformwände erzielt werden.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung dar.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der. Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung.
15. Der Teil der Vorrichtung, in welchen das geschmolzene Metall gepreßt wird, ist nach oben durch eine gewölbte zylindrische Wandung α und nach unten durch eine hohle zylindrische Wandung b begrenzt, an welche sich die Kammern c und C1 für die Kühlflüssigkeit anschließen. Die Wandung α und die zugehörige Kammer c bilden den Gießkern, der sich um eine feste Achse drehen kann. Die Wandung b und die zugehörige Kammer c1 bilden den Gießmantel, welcher so angeordnet ist, daß er sich vor der Drehung des Kernes senken kann. Der Boden der Gießform nimmt die Matrize d auf, die die eigentliche Form bildet; die Seiten sind geschlossen und das flüssige Metall wird mittels einer Pumpe eingespritzt, die in geeigneter Weise durch eine Leitung mit der Form ..verbunden ist.
Gemäß der Erfindung wird die Abkühlung einer jeden Kammer c auf folgende Weise bewirkt:
Ein Rohr e setzt den Boden der Kammer c mit einem Wasserbehälter/ in Verbindung, der in der Nähe der Maschine in gefülltem Zustande angeordnet ist; ein anderes Rohr g verbindet den oberen Teil der Kammer c mit demselben Behälter. Die Rohre β und g treten bei dem Kern durch Stopfbüchsen in die Kammer c ein. Diese Rohre g und e können mit Ventilen g1 und e1 oder ähnlichen Mitteln versehen werden, um eine Zirkulation -in der der Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung zu verhüten.
Das durch das Rohr e mit der heißen Wandung der Form in Berührung gebrachte Wasser des Behälters f verdampft sehr schnell, und der erzeugte Dampf entweicht durch das Rohr g. Das sich hieraus ergebende Vakuum

Claims (4)

wird sofort wieder durch eine neue, aus dem Behälter / kommende Wassermenge ausgeglichen. Die Zirkulation von Wasser und Dampf, die zwischen dem Behälter / und der Kammer c auftritt und in die Kammer und den Behälter eintritt, ruft eine schnelle Temperaturerhöhung des Wassers hervor, welches auf diese Weise auf Siedetemperatur gebracht wird. Der Temperaturaustausch zwischen dem ίο Wasser und der Form ruft eine Abkühlung der gegossenen Stereotypplatten hervor. Da die Abkühlung der oberen und unteren Wandung der Form unter identischen Bedingungen erfolgt, so ergibt sich, daß die Platten auf beiden Flächen ähnlichen Kühlwirkungen unterworfen werden. Anstatt dem sich um die horizontale Achse drehenden Kern eine gleichmäßige Wandstärke zu geben, kann dieselbe im Innern derart bemessen werden, daß sie am Eingang für das geschmolzene Metall geringer und an der anderen Seite größer ist, so daß der Wärmeverlust des Metalls während seines Laufes an der Außenfläche des Mantels entlang vermindert und die Blasenbildung, die sich aus einer zu starken Abkühlung während dieses Laufes ergeben könnte, vermieden wird. Diese Abkühlungsart bietet vor allem den Hauptvorteil dar, daß das Metall während der Einspritzperiode mit verhältnismäßig heißen Wandungen (100 ° C.) in Berührung gebracht wird; hierdurch wird eine rasche Abkühlung vermieden, die bei kalten Wandungen eine teilweise Erstarrung des Metalls veranlassen und Blasen in der Platte hervorrufen würde. . Außer durch Verringerung der Dicke der Wandungen der Form kann man die Abkühl- » wirkung noch durch radial oder sonstwie angeordnete Rippen im Innern der Kammer c erhöhen. Diese Rippen müßten durchlocht sein, um die Entwicklung von Dampf blasen zu gestatten; auf jeden Fall werden sie die Starrheit des gesamten Zylindersystems erhöhen. Um die Kühlwasserverluste zu vermeiden, kann der Behälter / mit einem zweiten darüber befindlichen Behälter h verbunden werden, in welchem kaltes Wasser mittels geeignet angeordneter Schlangen umläuft. Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform läßt man das obere Ende des Rohres g in die im Behälter / befindliche Luft ■ münden, nachdem es in Schlangenwindungen durch das Innere des Behälters hindurchgeführt worden ist, um in diesem Behälter einen Teil der Wärme abzugeben, bevor es seinen mit Wasser vermischten Dampf in die Luft oberhalb des in dem Behälter befindlichen Wassers ausspritzt. Das untere Ende des Rohres g im Innern des Kernes kann nach oben gebogen oder horizontal gelassen werden, wobei die Vorkehrung getroffen ist, daß der obere Teil mit Löchern versehen ist, um das Entweichen des Dampfes nach außen zu erleichtern. 6S Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform erfolgt die Zirkulation des kochenden Wassers dadurch, daß man das Dampfableitungsrohr g nicht mehr in den Behälter/ oberhalb oder unterhalb des Wasserniveaus münden läßt, sondern in einen besonderen Behälter i, der unterhalb des Kerns angeordnet ist. Auf diese Weise fällt das durch den Dampf mitgerissene Wasser infolge seiner Schwere in den Behälter i. Der Dampf braucht, um in diesen Behälter i zu gelangen, nicht mehr eine Wassersäule zu verdrängen, um entweichen zu können, wie dies der Fall ist, wenn er zum Behälter h hingeht, und der Druck im Innern des Kerns bleibt genau gleich dem Druck der Außenluft. Die verbrauchte Kühlwassermenge wird ständig'und selbsttätig durch den Zufluß kochenden Wassers durch das vom oberen Behälter/ kommende Rohr β ersetzt. Das in den unteren Behälter i gelangende Wasser wird mit dem von dem kondensierten Dampf herrührenden Wasser durch die Pumpe p beständig in den oberen Behälter/ gepumpt, und auf diese Weise wird die Zirkulation von kochendem Wasser im Innern des Kerns gesichert. Es ist nicht notwendig, die Rohre g und e mit den Rohren zu verbinden, die in die untere Kammer C1, welche zu der Wandung b gehört, münden. Diese Rohre, welche die Zirkulation des kochenden Wassers und die Entwicklung des Dampfes für die Abkühlung der Wandung b sichern, können direkt mit dem Behälter/ verbunden und mit Vorkehrungen versehen werden, die ähnlich denjenigen der Rohre g und e sind und dieselben Dienste leisten. Patent-A ν Sprüche:
1. Kühlvorrichtung für Maschinen zum Gießen von Stereotypplatten, bei welcher durch die Hohlräume der Gießform Kühlflüssigkeit geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung durch siedendes Wasser erfolgt, das in an sich bekannter Weise aus einem Behälter (f) den Hohlräumen (c' und C1) zugeführt und als Dampf- oder Dampfwassergemisch nach diesem Behälter (f) zurückgeleitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Behälters für die Kühlflüssigkeit (f) ein zweiter Behälter (h) angeordnet ist, welcher eine
Kühlschlange zum Abkühlen 'des entwickelten Dampfes enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ableitungsrohr in Spiralen durch den Behälter für die Kühlnüssigkeit (f) hindurchgeführt ist und oberhalb des Wasserspiegels ausmündet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ableitungsrohr (g) mit einem unterhalb der Maschine angeordneten Behälter (i) für die Kühlflüssigkeit verbunden ist, aus dem die Flüssigkeit mittels einer Pumpe (f) nach dem oberhalb angeordneten Behälter (f) gefördert wird.
Hierzu i Blatt Zeichnungen.
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