DE207396C - - Google Patents

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DE207396C
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gas
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26«. GRUPPE
HENRI Sire de YILAR-in PARIS. '
Die Erfindung bezieht sich auf den zwischen Gaswäscher und Gasreiniger bei Gaserzeugungsanlagen eingeschalteten Wasserverschluß, der den Zweck hat, einen annähernd gleichbleibenden Druck auf der Austrittsseite des zur Förderung des Gases aus dem Gaserzeuger zu den Verbrauchsstellen dienenden Ventilators trotz Änderungen in der Leistung des Ventilators zu sichern.
ίο Während es nun bisher nur in verhältnis-■ mäßig komplizierter Weise versucht worden ist, bei einem Wasserverschluß die Unabhängigkeit des ■ Gasaustrittdrucks von dem Gange des Ventilators zu erreichen, ist nach vorliegender Erfindung eine vollständige Unabhängigkeit und annähernde Gleichheit des Gasaustrittsdruckes sowohl bei zu schnellaufendem als auch stillstehendem Ventilator, verbunden mit einem zuverlässigen und stoßfreien Arbeiten des Wasser Verschlusses, in einfachster Weise dadurch erzielt, daß in beiden durch eine mit unterer Durchtrittsöffnung versehene Scheidewand getrennten, Seite an Seite liegenden Hydraulikkammern je ein Überlauf angeordnet ist, und daß beide Kammern eine gleich große Grundfläche haben. Denn während nunmehr bei normalem oder zu schnellem Gange des Ventilators das überschüssige Wasser durch das Überlaufrohr der einen Hydraulikkammer abfließt, dient das Überlaufrohr der anderen Hydraulikkarnmer dazu, um bei etwaigem. Stillstehen des Ventilators . das überschüssige Wasser abfließen zu lassen und hierdurch den Gasen einen bequemen, nicht durch Überwindung großer Druckunterschiede erschwerten, direkten Weg aus def einen Kammer der Hydraulik in die zweite Kammer zu ermöglichen; Damit nun die infolge der gekennzeichneten Anordnung bei plötzlichem Anhalten oder Ingangsetzen des Ventilators auftretenden heftigen Schwankungen der Wasserniveaus in den beiden Kammern ohne Stöße vor sich gehen, ist es notwendig, daß gleichen Niveauänderungen auf beiden Seiten der Trennungswand gleiche Anderungen des Wasserinhaltes in jeder Kammer entsprechen, was nach vorliegender Erfindung dadurch, erreicht ist, daß man beiden Hy-: draulikkammern die gleiche Grundfläche gibt, wodurch die Wasseroberflächen in beiden Kammern gleich werden. ; „ .-..-..
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Wasserverschlusses dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht teilweise' im Schnitt und Fig. 2 einen Querschnitt nach D-E-F von Fig. 1.
Das Wasser und das Gas treten von oben her aus dem Waschapparat α durch die öffnung b in das doppelte Hydfaulikgehäuse ein, welches diesen Wäscher mit dem Reiniger g verbindet. Der Wasserverschluß besteht aus den beiden, vollständig gleich groß ausgebildeten, Seite an Seite liegenden Kammern c, d, welche einerseits den Fuß des Wäschers, andererseits den Fuß des Reinigers bilden und durch verbolzte Flanschen verbunden sind. Diese Kammern sind durch die zwischen die Flanschen ^^eingesetzte Scheidewandh, deren
unterer Rand i einige Zentimeter vom Boden absteht, voneinander getrennt, An die Decke j der ersten Kammer c ist das Saugrohr k des Ventilators m angeschraubt, während an die Decke η der zweiten Kammer d das Druckrohr ο angeschraubt ist. An den Seitenwandungen dieser Kammern sind die beiden Überlaufrohre ft und q befestigt, die zum Abfluß des überschüssigen Wassers dienen. Die Höhe
ίο der Abflußniveaus kann nach Wunsch geregelt werden, indem man die Kniestücke mehr oder weniger neigt, oder ein Verlängerungsstück ansetzt. An den Enden des Gehäuses sowie in der Decke der beiden Kammern sind selbstschließende Türen r, s, t zur Reinigung vorgesehen. ■ ,
Unter Einfluß der durch den Ventilator in der Saugkammer c erzeugten Druckverminderung steigt das aus dem Wäscher kommende Wässer A und zwar höchstens bis zum Stande u-u im Niveau des Überlaufes ft, während in der Druckkammer d der Wasserspiegel seinen höchsten Stand v-v im Niveau des Überlaufes q und seinen tiefsten Stand w-w im Niveau des unteren Randes i der Scheidewand hat.
Da das Sauggebläse m derart arbeitet, daß es mehr Gas abgibt als gebraucht -wird, so bleibt das Wasser in der Kammer d im tiefsten Niveau und das vom Sauggebläse beförderte überschüssige Gas kehrt wieder, indem es unter der Scheidewand k durchgeht, in die Kammer c zurück. Wenn das Sauggebläse doppelt so viel Gas ansaugt, als gebraucht wird,' wird das Gas also zweimal durch das Sauggebläse strömen.
Arbeitet der Gaserzeuger beispielsweise durch ,direktes Ansaugen eines Gasmotors ohne dazwischen geschalteten Gasometer, so kehrt in jenen Zeitabschnitten des Gasmotorbetriebes, in welchen kein Ansaugen stattfindet, das ganze durch den Ventilator durchgesaugte Gas auf die Ansaugeseite des Ventilators zurück. In dem Maße, als sich der Gang des Sauggebläses ändert, ändern sich die Niveaus im Hydraulikgehäuse. Bei der äußersten Grenze im Falle des Stillstandes des Sauggebläses, wenn mit direktem Ansaugen von der Gasverbrauchssteile her gearbeitet wird, würde der Wasserspiegel in der Kammer c bis zum Niveau w-w der Scheidewand h fallen und in der Kammer d bis zur Öffnung des Überfallrohres q in Höhe v-v steigen, wobei das Gas dann unter der Scheidewand hindurch aus einer Kammer in die. ändere strömt. Man ersieht also, daß in diesem Falle dem Gase ein bequemer, nicht durch Überwindung großer Druckunterschiede erschwerter direkter Weg aus der Kammer c in die Kammer d ermöglicht ist, so daß ζ. B. ein an den Gasreiniger angeschlossener Gasmotor ohne weiteres fortarbeiten würde. -
Wenn die Gaserzeugungsanlage in Verbindung mit einem Gasometer arbeiten soll, setzt man unter dem Druckröhr des Ventilators ein Tauchrohr ein, das bis zum Niveau i der Scheidewand h reicht. Bleibt das Sauggebläse stehen, so bildet das in dieses Rohr steigende Wasser einen Wasserverschluß und hindert jedes Zurückströmen von Gas zum Gaserzeuger. Die Überfallrohre ft und q gehen außerhalb der Hydraulik in zwei Rohrstücke über, die in Töpfe y und ζ mit konstantem Wasserspiegel münden und einen hydraulischen Verschluß bilden.
Von dem Hydraulikgehäuse tritt das Gas in den Reiniger g und von diesem durch das an der oberen Kappe angebrachte Rohr I zur Gäsverbrauchsstelle, z. B. einem Gasmotor oder einem Gasometer über.
• ■ ■ ' ■ ' . ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zwischen Gaswäscher und Gasreiniger eingeschalteter Gasümlaufregler mit Wasserverschluß zwischen Saug- und Druckkammer, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden durch eine mit unterer Durchtrittsöffnung versehene Scheidewand getrennten, Seite an Seite liegenden Hydraulikkammern (c, d) je ein Überlauf angeordnet ist, und daß beide Kammern gleich große Grundfläche haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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