DE205104C - - Google Patents

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DE205104C
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DE
Germany
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chain
cattle
animals
slide rods
excrement
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DENDAT205104D
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English (en)
Publication of DE205104C publication Critical patent/DE205104C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/064Chain fastenings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205104 KLASSE 45 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1907 ab.
Die bekannten Vorrichtungen zum Befestigen von Stallvieh mit Kettenringen an zwei seitlichen Gleitstangen bieten den Tieren die Möglichkeit, beim Niederlegen mit dem Körper in den ausgeworfenen Kot zu geraten und damit bei Kühen eine Beschmutzung des Euters herbeizuführen. Zur Vermeidung dieses Übelstandes werden nach der vorliegenden Erfindung die Gleitstangen derart gegeneinander geneigt, daß
ίο ihr Abstand sich nach oben verengert. Es wird damit erreicht, daß die Kühe reinlich liegen, so daß die Milch rein gewonnen werden kann, weil die Tiere nicht über den Krippenrand vortreten und die Exkremente unter sich werfen können. Die infolge der erwähnten Schrägstellung der Gleitstangen veranlaßte straffe Anspannung der Kette beim Niederlegen der Tiere verhindert, daß die Kühe sich so weit zurücklegen, daß sie das Euter beschmutzen können. Die Schräganordnung der Gleitstangen in Verbindung mit der die Kupplung vermittelnden, mit ihren Schlußringen auf den
-· Gleitstangen beweglichen Kette gewährt dabei den stehenden Tieren eine ungeminderte Bewegungsfreiheit, vermeidet also das Allgemeinbefinden der Tiere beeinträchtigende Zwangsstellungen, wie solche durch ähnliche Kupplungseinrichtungen bekannter Bauart bedingt werden, und bietet ferner die Annehmlichkeit, daß die einzelnen Viehstände für das Bedienungs- und Wartepersonal bequem zugänglich sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Viehbefestigung nach der Erfindung in Fig. ι in Vorderansicht veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt die Viehkupplung bei einem , stehenden und bei einem liegenden Rind.
Die Erfindung beruht auf der bei Rindern allgemein zu beobachtenden Gewohnheit, daß die Tiere zur Verrichtung ihrer natürlichen Bedürfnisse von der Krippe so weit zurücktreten, als es die die Kupplung am Stande vermittelnde Kette zuläßt.
Beim Niederlegen der Tiere kommt der Körper dann häufig in die Ausleerungen, insbesondere also in die Darmexkremente zu liegen und wird beschmutzt.
.Diesem Übelstand zu steuern, wird die Kupplungseinrichtung gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß beim Niederlegen eine Verkürzung der die Befestigung am Stand vermittelnden Kette herbeigeführt wird, um den ruhenden Körper von den Exkrementen fernzuhalten.
Auf der linken Seite der Fig 2 ist zur Darstellung gebracht worden, wie das stehende Rind seiner Gewohnheit folgend genügend weit zurücktreten kann, um die Exkremente hinter seinem Liegeplatz, zweckmäßig unmittelbar
über der jaucherinne, auszuleeren. Auf der rechten Seite der Fig. 2 ist angedeutet worden, wie das ruhende Rind mit seinem Körper von den weiter zurückliegenden Exkrementen bzw. von der Jaucherinne ferngehalten wird.
Bei der praktischen Ausführung der Erfindung wird die die Befestigung des Rindes an seinem Stande vermittelnde Kette e an ihren beiden Enden mit daran angeordneten Ringen a, b o. dgl. auf den entsprechend hohen Pfählen c und al· derart beweglich angebracht, daß sie bequem nach oben und unten gleiten kann. Die in geeigneter Weise verankerten Pfähle c, d laufen nach unten auseinander.
Ihre Schrägstellung wird so gewählt, daß das für den Anschluß des Halfterriemens oder Strickes / bestimmte Mittelglied g der Kette bei der Bewegung der letzteren bzw. der Ringe a, b auf den Pfählen c, d aus der höchsten Lage in die tiefste Lage eine Verschiebung in wagerechter Richtung erfährt, wenn ein Zug daran ausgeübt wird. Diese wagerechte Verschiebung des Mittelgliedes g bei Zug an der Kette e wird so bemessen, daß beim Zurücktreten des Rindes die Entleerung an einer von seinem Liegeplatz entfernten Stelle, zweckmäßig also unmittelbar über der Jaucherinne h, möglich wird, während beim Niederlegen des Rindes die durch ihr Eigengewicht an den Pfählen c, d herabgleitenden Ringe a, b die Kette e derart anziehen, daß das Mittelglied g und der damit verkuppelte Halfterriemen bzw. Strick f den Körper zwingen, außerhalb des Bereichs der Exkremente zum Ruhen zu kommen.
Durch die Schrägstellung der Gleitstangen bzw. die Zwangsführung der Kette wird außerdem vermieden, daß die Kuh sich mit den Vorderbeinen in der Kette verwickeln kann, ferner daß die Kuh mit den Vorderbeinen in die Krippe hineintreten kann, und schließlich, daß eine Kuh die nebenstehenden Tiere beim Fressen stößt.
Es ist offensichtlich, daß nach den gegebenen örtlichen Verhältnissen Abänderungen in der Bauart, in der Anordnung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Befestigen von Stallvieh mit Kettenringen an zwei seitlichen Gleitstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstangen derart gegeneinander geneigt sind, daß ihr Abstand sich nach oben verengert, zum Zwecke, den Tieren beim Aufstehen ein weiteres Zurücktreten von der Krippe zu erlauben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT205104D Active DE205104C (de)

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DE (1) DE205104C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3123051A (en) * 1964-03-03 Tie-stall for cattle

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