DE2040973C3 - Rohrmühle - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
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Description
Es ist bereits bekannt (BBC-Mitteilungen, 1070. S. 106 bis 111), eine Rohrmühle direkt, ohne Getriebe,
von einer synchronen elektrischen Maschine anzutreiben und dazu den Motor direkt auf dei
Arbeitsmaschine aufzusetzen. Die Mühlcntrommel trägt dann die ausgeprägten Pole der Synchronmaschine
und ist von dem Ständer wie von einem Ring umgeben.
Derartige Rohrmühlcn, z. B. Erz- oder Zementmühlen, haben aber einen sehr großen Durchmesser,
der bis zu 2(5 m betragen kann. Da sie außerdem eine horizontal verlaufende Welle aufweisen, kann es
Schwierigkeiten bereiten, den in axialer Richtung nicht sehr breiten Ständer der Synchronmaschine se
zu versteifen, daß er eine genau runde Kreisform einhält.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen direkten Rohrmühlenantrieb se
auszubilden, daß diese Schwierigkeiten vermieder werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Rohrmühle, die direkt, ohne Getriebe, von einer synchronen
elektrischen Maschine angetrieben wird, derer Rotor auf der Mühlentrommel angeordnet ist, gemäC
der Erfindung auf der Mühlentrommel. der Sekundärteil eines Linearmotors synchroner Bauart angeordnet,
zu dem an einer oder mehreren Stellen längs de« Umfanges ortsfest angeordnete Induktoren (Primärteile)
gehören. Durch die Verwendung einei Linearmotors entfällt also die Notwendigkeit, der
Ständer der elektrischen Maschine als geschlossenen, die Mühlentrommel umgebenden Ring auszubilden.
Auch der auf der Mühlentrommel angeordnete Sekundärteil des Linearmotors synchroner Bauart
ist kein geschlossener Ringkörper, so daß die Ein zelteile ohne große Schwierigkeiten jeweils getrenn
auf der Mühlentrommel befestigt werden können Außerdem kann man noch den bekannten Vortei
eines verhältnismäßig großen Luftspaltes einer syn chronen elektrischen Maschine ausnutzen, was weger
der großen Wärmedehnung während des Betriebe; der Rohrmühle, die auch ungleichmäßig über der
Umfang verteilt sein kann, sehr wichtig ist.
Durch die Wahl von mehreren Induktoren (Pri märteilcn) längs des Umfanges eines auf die Mühlen
trommel aufgebrachten Sekundärtciles kann mar außerdem mit Leichtigkeit die Leistung bzw. das vor
der Maschine erzeugte Drehmoment vergrößern. Da bei brauchen diese Induktoren (Primärteile) nich
gleichmäßig längs des Umfanges verteilt zu sein, son
dem können im unteren Teil der Maschine angeord
,ι/
net sein, also in der Nähe des Fundaments, wo ihre Lagerung keine Schwierigkeiten bereitet. Ansonsten
könnte man bei mehreren Induktoren (Primärteilen) längs des Umfanges der Mühlentrommel diese auch
jeweils paarweise, zueinander diametral entgegengesetzt liegend anordnen, um das Auftreten von zusätzlichen
Lagerdrucken infolge magnetischen Zuges zu vermeiden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung erhält man, wenn man als Sekundärteil des
Linearmotor synchroner Bauart auf der Mühlentrommel jeweils längs des Umfanges einer Durchmesserebene
gleichmäßig verteilt ferromagnetische Profilteile anordnet, die in den Luftspalt einer oder
mehrerer ortsfest angeordneter Induktoren (Primärteile) ragen, die s-Qer der zu beiden Seiten des Lufispaltes
angeordneten mehrphasigen Wechselstromwicklung eine von Gleichstrom durchflossene Erregerwicklung
tragen, wobei die Länge der Profilteile in Unifangsrichtung und ihr Abstand voneinander ao
angenähert der Polteilung df mehrphasigen Wechselstromwicklung
entspricht. Bei dieser Ausführungsform ist der Sekundäiteil des Linearmotors wicklungsfrei
ausgebildet, was vorteilhaft ist, weil das Sekundärsystem entlang des gesamten Umfanges der
Mühlentrommel vorhanden sein muß. Das Sekundärsystem enthält lediglich in Abständen, welche der
Induktorpolteilung entsprechen, aufeinanderfolgende magnetisch leitende und nichtleitende Abschnitte, die
in einfacher Weise dadurch hergestellt werden, daß auf der Mühlentrommel ferromagnetische Profilteile
in dem der Polteilung entsprechenden Abstand zueinander angeordnet sind. Diese Profilteile können
insbesondere als Quader ausgebildet sein und mit einer Außenfläche an der Mühlentrommel befestigt
werden. Die Befestigung der Quader an der Mühlentrommel kann auch über ein Abstandsstück aus unmagnetischem
Material erfolgen, falls diese aus magnetischem Material ist.
Weiterhin empfiehlt es sich, die Leistung des Antriebes noch dadurch zu erhöhen, daß man auf der
Mühlentrommel in axialer Richtung jeweils mehrere Linearmotoren synchroner Bauart nebeneinanderlegt,
deren Induktoren durch ein gemeinsames Joch zusammengefaßt werden. Dadurch verringert sich der
erforderliche Aufwand. Man kann nun die Erregerwicklung auf dem gemeinsamen Joch anordnen,
jedoch muß dieses dann für den gesamten Fluß bemessen werden.
Daher ist es zweckmäßig, im Induktor (Primärteil) die Blcchpakete, welche die mehrphasige Wfichsclstromwicklung
tragen, in ihrer radialen Höhe zu unterteilen und in den Zwischenräumen Erregerwicklungen
anzuordnen, welche jeden Blcchpaketteil umfassen, und die von einem Gleichstrom derart durchflössen
sind, daß sich der magnetische Fluß nur über die seitlichen Teile des gemeinsamen Joches schließt.
Dadurch ist der Mittelteil des Joches nicht mehr von dem Magnetfluß durchsetzt, der sich nur über die
seitlichen Jochteüe an dem Blechpaketrücken schließt, die dadurch nur für einen Bruchteil des Gesamtflusses
bemessen zu werden brauchen. Bei dieser Anordnung müssen allerdings aus funktionellen Gründen die
Leiter der das Wanderfeld erzeugenden mehrphasigen Wechsclstromwicklung in den einzelnen Teilen des
Blechpakctes jeweils um eine Poltcilung versetzt angeordnet
sein. Da dies einen etwas komplizierten Wicklungsaufbau bedingt, empfiehlt es sich, statt der
Leiter der mehrphasigen Wecbselstromwicklung die
Profilteile des Sekundärteiles des L.aearmotors m
ihrer radialen Höhe in den Blechpaketteilen ent
sprechende Radialabschnitte zu unterteilen und diese
jeweils gegenseitig um eine Po teilung »"^
versetzt anzuordnen. Diese Anordnung hat noüi den Vorteil, daß ein einseitiger magnetische,_ Zug, wie
er ansonsten bei einer einseitigen Veränderung des Luftspaltes auftreten könnte, vermieden w'rJj
Im folgenden sei die Erfindung noch *" Hand der
in den Fig.l bis 7 schematisch dargestellten drei
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung .stm
Fig. 1 in einem in axialer Richtung durch die Muh
lentrommel und den Induktor verlaufenden Schmtt dargestellt, Fig. 2 zeigt in der Abw»cklung emen
Radialschnitt durch die Mühlentrommel mit dem
Sekundärteil des synchronen Linearmotorsι undIF g^
zeigt ebenfalls in Abwicklung einen Schnitt entlang
der Linie m-IH in Fig. 1. „hrmiihle
Eine Rohrmühle, z.B. eine Zementrohrmuhle,
wird unmittelbar von einem Linearmotor 1 synchro ner Bauart angetrieben. Dazu sind auf der Muhlentrommel
2 über unmagnetische Abstandsstück^
Eisenquader 4 befestigt. Diese Eisenquader 4hegen jeweils längs des Umfanges einer Durchmesserebene
wobei die Länge der Eisenquader 4 in Umfangsnch
tung und ihr Abstand voneinander angenähert der Polteilung Tn der das Wanderfeld erzeugenden mehr
phasmcn Wechselstromwicklung 5, einer Drehstromwicklung,
entspricht. Diese Eisenquader 4 bilden so mit den Sekundärteil des Linearmotors synchroner
Be? dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegen
in axialer Richtung auf der Mühlentrommel zwei
Linearmotoren nebeneinander, deren ortsfest angeordnete
Induktoren (Primärteile) 6 durch ein gemeinsames Joch 7 zusammengefaßt sind. Dieses Joch 7 ist
U-förmig ausgebildet und trägt zwischen seinen offenen
Schenkeln die Blcchpakete 8 der I"dukt°£" £
Das mittlere Blechpaket 8 ist über em unmagnetisches Teil 9 am Joch 7 befestigt.
Die BlechpaketeS bilden zwei Luftspalte 10, an
deren Seitenflanken die mehrphasige WectaelsWjnwicklunu
S in Nuten 11 angeordnet ist. D.e mehrpha sigc Wechselstromwicklung 5 besteht aus einer dreiphasieen
Wechselstromwicklung mit einer Nut pro Pol und Phase. In der Fig. 3 ist J^»s «neinem
Kreis in der Nut der mehrphasigen WechseIstromwicklung
5 die Stromverteilung in einem Zeitaugenblick
angedeutet, in welchem der Strom m einer Phase eleich Null ist und die Strome in den beiden
anderen Phasen gleich groß und entgegengesetzt ge-
110AUf dem gemeinsamen Joch 7 der, Induktors; 6 ist
die Erregerwicklung 12 angeordnet, die von Gleichstrom durchflossen ist. Diese Erregerwicklung erzeug
einen magnetischen Fluß </>, der in Fig. 1 Ρ«*π<*™
angedeutet ist. Unter der annähernden Vorausset zung. daß dieser Magnetfluß Φ im Luftspalt 10 nur m
den Bereichen vorhanden ist, in welchen der weitaus
größte Teil des Abstandes zwjschen den beiden
Blechpaketen 8 durch die Eisenquader 4 U^nK=M
ist, werden auf die Mühlentrommel 2 die *a*l*p
eingezeichneten Kräfte/>
ausgeübt. Diese Kral te ^
sind proportional der Luftspaltflache des I«£kt0-s £
der Luftspaltinduktion sowie dem Strombelag der mehrphasigen Wcchselstromwicklung 5.
Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 4
in einem Schnitt in axialer Richtung und in Fig. 5 in Abwicklung als ein Teil eines Radialschnittes
durch die Mühlentrommel dargestellt.
Zum Antrieb der Mühlentrommel 2 dienen wiederum zwei Lineartnotoren 1 synchroner Bauart, dk:
in axialer Richtung nebeneinander liegend angeordnet sind und deren Induktoren (Primärteile) 6 durch
las gemeinsame Joch 7 zusammengefaßt sind. Um Jen Magnetfluß Φ nicht über den Mittelteil des Jo-
;hes 7 leiten zu müssen, sind bei dieser Ausführungsorm die Blechpakete 8 in ihrer radialen Höhe in zwei
Feile 8a bzw. 8 ft unterteilt, die im Abstand zueininder
angeordnet sind. Jeder Teil 8 a bzw. 8 ft wird On einer Erregerwicklung 12 umfaßt, die von Gleichitrom,
wie angedeutet, derart durchflossen sind, daß ich der Magnetfluß Φ nur über die seitlichen Teile
les Joches 7 schließt. Die mittleren Blechpakete 8a ind 8 ft sind wiederum durch unmagnetische Teile
>a und 9 ft untereinander und am Joch 7 befestigt. ao
Entsprechend dieser Unterteilung der Blechiakete
8 sind die das Sekundärsystem des Linearnotors 1 bildenden Eisenquader 4 in ihrer radialen
lohe auch in zwei Radialabschnitte 4 a, 4 ft untereilt,
und diese sind gegenseitig um eine Polteilung Tp
ueinander versetzt und über unmagnetische Abtandsstücke 3 a bzw. 3 ft an der Mühlentrommel 2
efestigt. Die Versetzung der Radialabschnitte des ekundärsystems des Linearmotors 1 hat den Vorteil,
aß die Leiter der mehrphasigen Wechselstromwickmg 5 durchgehend in den Nuten beider Blechpaket-
;ile 8a, 8 ft angeordnet sein können. Wären nämlich ei dieser Unterteilung der Blechpakete und dieser
.nordnung der Erregerwicklungen die Eisenquader 4 ;weils durchgehend ausgebildet, so hätten die Stäbe
der mehrphasigen Wechselstromwicklung 5 jeweils in jedem Blechpaket um die Polteilung Tn, welche einer
Läufernutteilung entspricht, versetzt angeordnet sein müssen. Eine Versetzung der Wicklungsstäbe zueinander
ist aber in ihrer Ausführung komplizierter als die Unterteilung des Sekundärsystems.
Das Blechpaket 8 des Linearmotors 1 kann auch in drei Teilpakete Ha, Hh, Hc unterteilt werden. Eine
derartige Ausführungsform ist in der Fi g. 6 im Axialschnitt
und in Fig. 7 in Abwicklung als Teil eines Radialschnittes dargestellt. Jeder Blechpaketteil 8a,
Hb, 8c ist von einer Erregerwicklung 12 umgeben, und die Stäbe der mehrphasigen Wechselstromwicklung
5 liegen in den Nuten 11 jeweils durchgehend angeordnet. Aus diesem Grunde ist das Sekundärsystem
des Linearmotors 1 wieder in drei Radialabschnitie4a,
4b, 4c unterteilt, wobei die radiale Höhe dieser Abschnitte der radialen Höhe der Rlechpaketteile
entspricht. Auch hier ist eine Versetzung der Radialabschnitte des Sekundärsystems zueinander
um die Polteilung Tn vorgenommen, derart, daß die
beiden äußeren Radialabschnitte 4a und 4c über unmagnetische Abstandsstücke 3a und 3c zusammengefaßt
an der Mühlentrommel 2 befestigt sind und dazu versetzt um Tn der Radialabschnitt 4 ft an
der Mühlentrommel 2 befestigt über das unmagnetische Abstandsstück 3 ft.
Auch bei dieser Ausführungsform ist ein möglicherweise auftretender magnetischer Zug kompensiert,
und der Mittelteil des gemeinsamen Joches 7 ist von dem magnetischen Fluß entlastet, da dieser durch
die Wahl der Stromrichtung des in den Erregerwicklungen 12. wie dargestellt, sich nur über die seitlichen
Teile des Joches 7 schließt. Der Verlauf des Magnetflusses Φ ist in der F i g. 6 gestrichelt angedeutet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Rohrmühle, die direkt, ohne Getriebe, von einer synchronen elektrischen Maschine angetrieben
wird, deren Rotor auf der Mühlentrommel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Mühlentrommel (2) der Sekundärteil eines Linearmotors (1) synchroner Bauart angeordnet
ist, zu dem an einer oder mehreren Stellen längs des Umfanges ortsfest angeordnete Induktoren
(Primärteile) (6) gehören.
2. Rohrmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Sekundärteil des Linearmotors
(I) synchroner Bauart auf der Mühlentrommel (2) jeweils längs des Umfanges einer
Durchmesserebene gleichmäßig verteilt ferromagnetische Profilteile (4) angeordnet sind, die in
den Luftspalt (10) einer oder mehrerer ortsfest angeordneter Induktoren (Primärteile) (6) ragen,
die außer der zu beiden Seiten des Luftspaltes (10) angeordneten mehrphasigen Wechselstromwicklung
(5) eine von C-leichstrom durchflossene
Erregerwicklung (12J tragen, und daß die Länge der Profilteile (4) in Umfangsrichtung und ihr
Abstand voneinander angenähert der Polteilung (T11) der mehrphasigen Wechselstromwicklung (5)
entspricht.
3. Rohrmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mühlentrommel
(2) in axialer Richtung jeweils mehrere Linearmotoren (1) synchroner Bauart nebeneinander
liegen, deren Induktoren (Primärteile) (6) durch ein gemeinsames Joch (7) zusammengefaßt
sind.
4. Rohrmühle nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Induktor (Primärteil)
(6) die die mehrphasige Wechselstromwicklung (5) tragenden Blechpakete (8) in ihrer radialen
Höhe unterteilt sind und jeder Teil (8a, Sb, Sc) von einer Erregerwicklung (12) umfaßt ist,
die von einem Gleichstrom derart durchflossen ist, daß sich der magnetische Fluß nur über die seitlichen
Teile des Joches schließt.
5. Rohrmühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile (4) in ihrer radialen
Höhe in den Blechpaketteilen (1Sa1 Sb, Sc)
entsprechende Radialabschnitte (4 a, 4 b, 4 c) unterteilt und diese gegenseitig um eine Polteilung
(Tp) zueinander versetzt sind.
6. Rohrmühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere Radialabschnitte
(4«, 4 c) der Profilteile (4) untereinander durch unmagnetisches Material (3 c) verbunden
sind.
7. Rohrmühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter der mehrphasigen
Wechselstromwicklung (5) in den einzelnen Teilen des Blechpaketes (8a, 8/>, 8 c) jeweils um eine
Polteilung (Tn) versetzt angeordnet sind.
8. Rohrmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Induktoren
(Primärteilen) (6) längs des Umfanges der Mühlentrommel (2) diese jeweils paarweise, zueinander
diametral entgegengesetzt liegend, angeordnet sind.
9. Rohrmühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (12) aul
dem gemeinsamen Joch (7) angeordnet ist.
10. Rohrmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Profilteile (4;
Quader aus ferromagnetischem Material jcweil·
mit einer Außenfläche an der Mühlentrommel (2] befestigt sind.
11. Rohrmühle nach Anspruch K), dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigung der Quader (4] an der Mühlentrommel (2) über ein Abstandsstück
(3, 3 a, 3 ft, 3 r) aus iinmagnetischem Material erfolgt.
Priority Applications (2)
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| DE2040973C3 true DE2040973C3 (de) | 1974-09-05 |
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ID=5780074
Family Applications (1)
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| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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1970
- 1970-08-12 DE DE19702040973 patent/DE2040973C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-08-12 JP JP46061375A patent/JPS5113261B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |