DE20301C - Gaslarape mit Ventilation und Vorwärmung des Gases und der Verbrennungsluft - Google Patents

Gaslarape mit Ventilation und Vorwärmung des Gases und der Verbrennungsluft

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DE20301C
DE20301C DENDAT20301D DE20301DA DE20301C DE 20301 C DE20301 C DE 20301C DE NDAT20301 D DENDAT20301 D DE NDAT20301D DE 20301D A DE20301D A DE 20301DA DE 20301 C DE20301 C DE 20301C
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DE
Germany
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gas
flame
ventilation
cone
room
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Application number
DENDAT20301D
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English (en)
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f. fritz in Berlin SW., Alte Jakobstr. 11
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Publication of DE20301C publication Critical patent/DE20301C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0078Gas burners adapted for use in lamps with preheated air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATElfTÄWff
Die Gassparlampe, Fig. 1 und 2, besteht aus folgenden Theilen: dem Lampenschirm a, der halbkugelförmigen, unten geschlossenen Glasglocke b, der unten offenen Glasglocke c, dem Reflectionskegel d, welcher unten bei g offen ist und der die Kammern 0 enthält. Hierüber liegt der Kegel e mit den Oeffnungen ox zur Erwärmung der Verbrennungsluft. Im Kegel h sammeln sich die Verbrennungsproducte und werden dann durch das Ventilationsrohr i fortgeleitet, wobei sie das Leuchtgas im Rohr k, das unten den Brenner/ trägt, erhitzen.
Sämmtliche Constructionstheile liegen über der Flamme, weshalb die Lampe vollständig schattenlos ist und sich daher vortheilhaft von anderen Regenerativlampen unterscheidet.
Eigenthtimlich ist die Luftzuführung und die Abführung der Verbrennungsproducte. Die Luft tritt theils zwischen b und c, wie die Pfeile andeuten, direct von unten mäfsig erwärmt zur Flamme/, theils von oben in die beiden Kegel d und e erhitzt bei ol ein, bei g zur Flamme aus. Die Geschwindigkeit des Zutritts zur Flamme ist gemäfsigt, wodurch ein ruhiges Brennen erzielt wird. Die Verbrennungsproducte entweichen durch die dreieckigen Kammern 0 in den Sammelkegel h und in das Ventilationsrohr i; dabei erhitzen sich die Kegel d und e und erwärmen ihrerseits die von innen der Flamme zuströmende Luft.
Die Kammern o1 sind oben durch den sternartig geschnittenen Deckel / gegen den Sammelraum h abgedeckt, Die Wärmeabgabe der Lampe an das Zimmer wird dadurch verhindert, dafs der Kegel h und das Ventilationsrohr i durch schlechte Wärmeleiter, wie Schlackenwolle, Asbest etc., nach aufsen abgeschlossen sind, wodurch gleichzeitig beim Entlangführen des Rohres i an der Zimmerdecke jede Feuersgefahr ausgeschlossen ist. Auch ist es unmöglich, an der Lampe durch Unvorsichtigkeit irgend welche Gegenstände zu entzünden. Das zuströmende Gas wird im Rohr k auf dem ganzen Wege, so lange es das Ventilationsrohr i passirt, erhitzt; ferner im Innern der Lampe im Kegel h und in d, worin zweckmäfsig auch ein Carbonisator eingeschaltet werden kann. Ein intensiveres Vorwärmen der durch ö1 zuströmenden Luft kann dadurch noch bewirkt werden, dafs man durch theilweises Ausfüllen des freien inneren Raumes in e und d die Luft zwingt, dicht an den heifsen Metallflächen entlang zu streichen. Durch Rückführung des event, carburirten Gases im heifsen Rohr i zu anderen ebenso construirten Lampen können gleichzeitig durch einen Carbonisator mehrere Flammen gespeist werden, ohne dafs durch etwaige Abkühlung bis dahin die Stoffe auskrystallisiren und die Gasleitung verstopfen können.
Zum Reguliren der Geschwindigkeit der abziehenden Gase wird dicht an der Decke des Zimmers ein Ventilationskorb m eingeschaltet, Fig. 3 und 4. Der Korb ist auf dem Ring r drehbar und wird durch eine Feder stets so gehalten, dafs die Zungen q des Korbes die Löcher / im Rohr i decken. Durch einen Schnurlauf vom Korb m nach der Wand des
Zimmers bis zur Handhöhe ist man im Stande den Korb so weit zu drehen, dafs die Zungen q gerade auf die Stege zwischen den Löchern p kommen. Dann wird die Luft des Zimmers durch den aufsteigenden heifsen Gasstrom der Verbrennungsproducte durch die Schlitze η und/ angesogen und abgeleitet. Man öffnet je nach Bedürfnifs die Oeffnung/, bis ein ruhiges Brennen erzielt wird. Schädliche und durch Naphtalin etc. etwa unangenehm riechende Gase können daher nicht ins Zimmer treten.
Die Gassparbrenner für diese Lampe, sowohl als Schnitt- wie als vollständige Ringbrenner ausgeführt, sind in Fig. 5 bis 8 dargestellt.
Der Ringbrenner besteht aus dem Ringkörper u und den beiden getrennten Specksteinbrennerringen t, die unten durch das Sieb s abgeschlossen sind und dadurch recht ruhiges Austreten des Gases und damit Vermeidung der Strudelbildung zu erwirken. Die Folge davon ist eine Verminderung des blauen Theiles der Flamme auf ein Minimum. Auch in Fig. 5 und 6 ist k das Gasrohr, d der Konus, wie in Fig. ι und 2; ζ ein Gascylinder, S2 ein Sieb, um die Verbrennungsluft langsam der Flamme zuströmen zu lassen; w sind die Cylinderhalter. In den Stegen ν sind als das Hauptprincip zur Ersparung an Gas die Spar- und Normirungssiebe s eingefügt, welche mit derart genau präcisirten Oeffnungen versehen sind, dafs jede derselben bei einem bestimmten Druck und einer bestimmten Qualität des Gases in der Stunde eine vorher genau festzustellende Gasmenge durchläfst. In der Zeichnung ist ein Siebrohr ί angedeutet (jede andere Form bleibt vorbehalten). Dieses Rohr ist in seinem Lager verschiebbar, und werden den jeweiligen Verhältnissen entsprechend so viel Oeffnungen freigelegt, als einer bestimmten Lichtmenge bezw. einem bestimmten Maximalconsum entsprechen. Jede dieser Oefrhungen ist so grofs, dafs sie pro Stunde zur Hälfte so viel Liter Gas durchläfst, als sich in der Rohrleitung Millimeter Gasdruck befindet; also bei 30 mm Gasdruck 15 1 Gasdurchlafs pro Stunde und Oeffhung.
Das Gasquantum für eine Flamme von 28 bis 30 Normalkerzen Lichtstärke beträgt etwa 200 1 pro Stunde; man ist daher im Stande, ohne weiteres Experimentiren präcis normirte Brenner mit Leichtigkeit durch Freilegen der bestimmten Anzahl Normalöffnungen herzustellen.
Der Schnittbrenner, Fig. 7 und 8, ist nach dem Vorhergesagten aus der Figur leicht zu verstehen. Auch ist hier ein Siebrohr angegeben, doch kann die Form des Siebes ί jede beliebige andere sein, wenn obige Bedingungen erfüllt sind. Es ist der Einlafstheil a, der Auslafstheil und der eigentliche Brenner b, in dessen weitem Hohlraum c durch langes Verweilen das Gas Zeit hat, sich zu erwärmen und so die Leuchtkraft der Flamme zu vermehren.
Eine praktische Anwendung in etwas veränderter Form zur Erleuchtung der Bühne ist mit und auch ohne Reflector zu erreichen, dafs der Cylinder der Orchester- und Söffitenlampen durch eine besondere Glasglocke geschützt wird, welche direct zum Ventilationsrohr abgeleitet wird, welches, wie alle heifsen Theile, durch schlechte Wärmeleiter zum Schutz der Künstler von aufsen abgedeckt ist.
Die Construction der Lampe ermöglicht somit: i. Ausnutzung der Verbrennungswärme zum Vorwärmen der erforderlichen Luft und des Leuchtgases; 2. Schattenlosigkeit durch Lage sämmtlicher undurchsichtigen Constructionstheile über der Flamme; 3. Carbonisation des Gases durch einen Carbonisator gleichzeitig für mehrere Flammen; 4. Fortfall der bei anderen derartigen Lampen nöthigen Wärmflammen; 5. Vollständiges Abführen der Verbrennungsproducte und unangenehm riechender Gase; 6. Verhinderung des Wärmeaustritts ins Zimmer durch Abschlufs aller heifsen Theile durch die Glasglocken b und c und schlechte Wärmeleiter auf h und /; 7. Ausschlufs von Feuersgefahr, Anwendbarkeit für Theater; 8. Ventilationsregulirung durch den Korb m, sowohl zur Erreichung eines ruhigen Brennens der Flamme als zur Ableitung schlechter Luft aus dem Zimmer durch die Schlitze n, und 9. genaue Normirung des Gasconsums für Gasbrenner durch genau präcisirte Oeffnungen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Der aus den beiden Kegeln d und e gebildete und durch den Deckel / geschlossene Reflector mit den dreieckigen Kammern 0 zur. Ableitung der Verbrennungsproducte und mit den Oeffnungen 01 im Kegel e zum Einlassen der erforderlichen Verbrennungsluft, welche von innen bei g der Flamme/ erhitzt zugeführt werden soll.
2. Lage sämmtlicher undurchsichtigen Constructionstheile in if und e über derFlam'me/.
3. Der auf dem Kegel e befestigte Sammelraum h in Verbindung mit dem Ventilationsrohr i, welche auf dem ganzen Wege durch das Zimmer das Gasrohr k erhitzen.
4. Abdeckung der heifsen Theile von β, h und i nach aufsen durch schlechte Wärmeleiter, und der Flamme f nach unten durch die Glasglocken b und c, welche Theilung des Luftstromes bewirken und gleichzeitig die strahlende Wärme ausnutzen. (Sicherheit der Lampe gegen Feuersgefahr.)
5. Der Ventilationskorb m mit den Schlitzen η und p und den Zungen q zur Regulirung der Geschwindigkeit des Luftstromes, um
ein ruhiges Brennen der Flamme zu erzielen und zur gleichzeitigen Ventilation des Zimmers.
Carbonisation mehrerer Lampen durch einen Carbonisator in h oder e, indem in einer besonderen Gasleitung neben k schon carbonisirtes Gas im Rohr i anderen Lampen zugeführt wird.
Die Normirungssiebe j mit genau präcisirten Oeffnungen. Für die Ringbrenner noch die Siebe S1 und J2 zum Erzielen vollständig ruhigen Brennens der Flamme /.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT20301D Gaslarape mit Ventilation und Vorwärmung des Gases und der Verbrennungsluft Expired DE20301C (de)

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