DE38562C - Neuerungen an Gasbrennern für Leucht- und Heizzwecke - Google Patents
Neuerungen an Gasbrennern für Leucht- und HeizzweckeInfo
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- DE38562C DE38562C DENDAT38562D DE38562DA DE38562C DE 38562 C DE38562 C DE 38562C DE NDAT38562 D DENDAT38562 D DE NDAT38562D DE 38562D A DE38562D A DE 38562DA DE 38562 C DE38562 C DE 38562C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0078—Gas burners adapted for use in lamps with preheated air
Landscapes
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- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1886 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gasbrenner für Beleuchtungs- und Heizzwecke,
der auch zum Kochen verwendet werden kann, und besteht hauptsächlich in der Anwendung
einer Röhre und einer Regenerativkammer an einem gewöhnlichen Argand- oder ähnlichen
Brenner, wodurch ein Strom stark erhitzter Luft veranlafst wird, auf die Innenseite der
Flamme an oder nahe dem Punkte einzuwirken, wo sie aus dem Brenner tritt, und wodurch besonders bei Regenerativlampen
einige der vorhandenen Nachtheile beseitigt werden, wie z. B., dafs die Zimmerdecke beschattet
wird, ferner das Verrufsen der Luftkanäle, sobald man einen kleinen Ueberschufs von Gas durchgehen läfst u. s. w.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine solche nach meiner Erfindung eingerichtete
Regenerativgaslampe dar, zur Hälfte in Ansicht und zur Hälfte im Verticalschnitt.
Diese Lampe enthält eine Verticalröhre a, die in dem Innern des Brenners b hinaufgeht.
Diese Röhre ist an ihrem unteren Ende offen, oben dagegen geschlossen, und auf diese
Weise wird die zur Förderung der Verbrennung erforderliche Luft von unten anstatt von
oben bezogen. Die Röhre α geht durch einen Hals oder Flantsch c, welcher in der Mitte
des Bodens d angebracht ist, und wird durch den Ansatz e gestützt, welcher auf dem oberen
Ende des Brenners b ruht. In der Röhre a sind zwischen dem Ansatz e und dem oberen
Ende derselben rings herum eine Reihe von Löchern g angebracht, welche der Luft den
Eintritt in die Kappe h, welche die Regenerativkammer bildet, gestattet. Diese . letztere ruht
auf einem auf der Röhre α oberhalb der Löcher g gebildeten Sitz i, oder sie kann
auch auf die Röhre geschraubt oder sonstwie in ihrer Lage gehalten werden. Zwischen dem
unteren Ende der Regenerativkammer, welche über dem Theil des Brenners endet, durch
den das Gas heraustritt, und dem Umfang der Röhre α ist ein ringförmiger Raum j gelassen,
durch welchen die Luft aus der Kammer herausgeht und auf die Innenseite der Flamme
einwirkt.
Das Gas tritt aus dem Brenner b durch eine Reihe in dem Umfang liegender Löcher k^
und durch sein Verbrennen erhitzt es stark die Kammer h (welche von Gufseisen oder
sonstigem feuerfesten Material hergestellt sein kann), und die Wirkung davon ist, dafs die
Luft durch die Röhre α herauf- und infolge
des Zuges in dem Kamin / durch die Kammer h niedergezogen wird; die Luft wird bei
ihrem Durchgang durch die Kammer ebenfalls stark erhitzt, und indem sie auf die Innenseite
der Flamme einwirkt, theilt sie derselben eine gröfsere Leuchtkraft mit.
Luft, um auf die Aufsenseite der Flamme zu wirken, wird durch die Löcher bei m eingeführt,
wie bei Argand-Brennern üblich, und von diesen Löchern aus erstreckt sich ein
Leitrohr η hinauf, wie in Fig. 1 dargestellt. Sobald die Flamme entzündet wird, erstreckt
sie sich sofort bis zur Basis 0 des Kamins, und da infolge meiner Anordnung die Kammer
h von geringen Dimensionen ist, sowie keine kleinen Luftröhrchen oder gekrümmten
Durchgänge zum Hinausführen der Verbrennungsproducte oder sonstigen Hindernisse irgend
welcher Art in der Lampe vorhanden sind, so erleuchtet sie sofort die Decke oben über ihr,
anstatt sie, wie bei anderen Constructionen, in Schatten zu werfen. Der freie Durchgang den
Eamin hinauf gestattet auch einem bedeutenden Ueberschufs von Gas, hindurchzugehen, ohne
jede Neigung, irgend einen Theil der Lampe zu verruisen.
Um den Kamin so niedrig wie möglich zu halten, hängt seine Basis ο vom dem Obertheil
der Glocke ρ herab und geht in derselben hinunter bis zu einem Punkte, der mit
der Flamme beinahe in einer Höhe ist. Auf diese Weise wird die Höhe der Lampe verkürzt,
und infolge der Anordnung für die Luftzuführung, sowie der verhältnifsmäfsigen Kleinheit und Leichtigkeit der Lampe kann
dieselbe für gewöhnliche Gasarmleuchter oder sonstige Gasanlagen benutzt werden.
Fig. 2 illustrirt im Verticalschnitt die Verwendung der Erfindung an einem Ofen für
Heizzwecke.
Der Körper des Ofens kann aus gewellten oder glatten Eisenplatten oder sonstigem feuerfesten
Material bestehen und die Verbrennungsproducte können frei durch sein Inneres zwischen
der Platte oder Scheibe al und dem
Obertheil circuliren; aus dem letzteren werden sie durch eine Oeffnung oder ein Schornsteinrohr
fortgeführt. Anstatt frei zu circuliren, können die Verbrennungspro ducte auch durch
eine Reihe von Röhren geführt werden, welche sich von einer Grundplatte über dem Brenner
nach einem hohlen Raum in dem Obertheil oder Kapital des Ofens erstrecken, worauf sie
durch ein Schornsteinrohr oder durch Schlitze oder Oeffnungen in dem Umfang des Ofens
abgeleitet werden.
Eine beliebige Anzahl von Brennern kann je nach Bedürfnifs in diesem Ofen wie in
seiner Anwendung zu Kochzwecken angebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Gasbrennern für Leucht- und Heizzwecke die Anbringung einer Röhre a in Verbindung mit einem Regenerator h, in welchem die von unten in die Röhre α eintretende Luft stark erhitzt wird und solchergestalt auf die Innenseite der Flamme einwirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38562C true DE38562C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=314257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38562D Expired DE38562C (de) | Neuerungen an Gasbrennern für Leucht- und Heizzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38562C (de) |
-
0
- DE DENDAT38562D patent/DE38562C/de not_active Expired
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