DE2024964C - Nadelstange für Strickmaschinen - Google Patents

Nadelstange für Strickmaschinen

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DE2024964C
DE2024964C DE19702024964 DE2024964A DE2024964C DE 2024964 C DE2024964 C DE 2024964C DE 19702024964 DE19702024964 DE 19702024964 DE 2024964 A DE2024964 A DE 2024964A DE 2024964 C DE2024964 C DE 2024964C
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DE19702024964
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Willehad 5201 Menden; Brückner Ernst 5450 Neuwied; Schmidt Gottfried 5419 Kleinmaischeid Laufkötter
Original Assignee
August Lepper Maschinen- und Apparatebau GmbH, 5340 Bad Honnef
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Publication date
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Description

Um ein stockungsfreies Durchschieben des Fädelstabes auch an der Übergangsstelle zwischen dem eine verhältnismäßig große lichte Weite aufweisenden Innenraum des rohrförmigen Stabes und dem engen Nadelträgerkanal zu gewährleisten, besitzt der Nadelträger erfindungsgemäß eine von seiner dem Stab zugewandten Stirnseite ausgehende, trichterförmig sich verjüngende Ausnehmung, welche direkt oder übe; einen Zwischenkanal mit dem Nadelträgerkanal in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigt
F i g. I eine Nadelstange im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Nadelseite der Na- »5 dclstange und
Fig. 3 einen Fädelstab zum Durchführen des Nadelfadens durch die Nadelstange.
Die im ganzen mit 1 bezeichnete Nadelstange besieht im wesentlichen aus dem rohrförmigen, einen =>° Kanal 3 aufweisenden Stab 2, dem auf diesen aufgesetzten Mitnehmer 4 und dem in den rohrförmigen Stab 2 eingelassenen zylindrischen Nadelträger 5. Der Nadelträger 5 enthält eine Axialbohrung 6 zur Aufnahme des Nadelschaftes 13 einer Sticknadel 12. Die as Axialbohrung 6 wird zwecks genauer Festlegung ihrer Länge bodenseitig durch eine senkrecht zu ihr verlaufende Querbohrung 7 begrenzt. Der Nadelschaft 13 schlägt mit seinem freien Ende an die Wandung der Querbohrung 7 an und wird innerhalb der Axialbohrung 6 mittels einer an einer angeschliffenen Fläche des Nadelschaftes 13 angreifenden Madenschraube 15 gehalten. In Längsrichtung wird der Nadelträger 5 von einem exzentrisch verlaufenden Kanäle durchsetzt. Von der dem rohrförmigen Stab 2 zugewandten Stirnseite des Nadelträgers 5 geht eine trichterförmig sich verjüngende Vertiefung 9 aus, welche über einen eingefrästen, eine Gleitfläche 11 aufweisenden Schlitz 10 mit dem Kanal 8 verbunden ist. Der Kanal 3, die Vertiefung 9, der Schlitz 10 und der Kanal 8 bilden zusammen den Fadenführungskanal für den Nadelfaden 16.
Das Durchziehen des Nadelfadens 16 durch die Nadelstange 1 erfolgt mittels eines Fädelstabes 17, der aus einem Schaft 18 und emem an diesem befestigten nadeiförmigen Teil 19 besteht. Der nadeltormige Teil 19 enthält nahe seinem freien fcnde en· öhr 20, welches auf Grund seiner T-formigen Ausbildung zwei axial entgegengesetzt gerichtete Unu-rschneidungen 21 und 22 aufweist.
Das Einfädeln des Nadelfaden 16 in das Na1! öhr 14 der Sticknadel 12 geschieht auf folge., Weise Der von dem nicht dargestellten Fadenleits stern zugeführte Nadelfaden 16 wird in die Untc: schneidung 22 des nadeiförmigen Teiles 19 des delstabes 17 eingehängt und von der nadelabgewan, ten Stirnseite der Nadelstange 1 her in den Kanal 3 eingeführt. Nach Passieren des Kanals3 stoßt d. Spitze des nadeiförmigen Teiles 19 auf die Wandur der kegeligen Vertiefung 9, von welcher sie zwan, läufig auf die Gleitfläche 11 des Schlitzes 10 und V1 dieser weiter in den Kanal 8 gelenkt wird Der nad-, förmige Teil 19 des Fädelstabes 17 wird zweckm ßigerweise so weit durch die Nadelstangel gesell ben, bis sich das Ohr 20 etwa in Hohe des Nadelo!· 14 der Sticknadel 12 befindet. Daraufhin wird u Nadelfaden 16, und zwar vorzugsweise mittels ei in nicht dargestellten Fädelhäkchens bekannter Λ durch das Nadelöhr 14 gefädelt und in die Urne schneidung 21 des Öhrs 20 des Fädelstabes 17 einp hängt. Der das Ende des Nadelfadens 16 fassen-. Fädelstab 17 wird nunmehr in Gegenrichtung dun, die Nadelstangel zurückgezogen. Während die^ Bewegung fädelt sich der Nadelfaden 16 von seit. wieder aus dem Fädelstab 17 aus.
Der zuvor durch das öhr 20 geführte Fadena; schnitt sollte tunlichst so lang sein, daß er mit Sicht, heit vom Fädelstab 17 in den Kanal8 des Nadeln; gersS hineingezogen wird. Vorzugsweise wird diese: Fadenabschnitt sogar so lang gehalten, daß er bei ck Fadenrückführung die Nadelstange 1 ganz durchlauf und noch ein Stückchen aus dem Kanal 3 herausraui Er kann dann nämlich nach den ersten Stickstichen manuell erfaßt und von der Stoffbahn abgezupft werden.
Die mit dem eingefädelten Nadelfaden 16 versehene Nadelstange 1 wird zur Inbetriebnahme wiedu in die Nadelstangenführungsbuchse eingeschoben und in das Antriebssystem eingekuppelt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

ren Halterung hindurchgreifen. Die Herstellung solcher geschlitzter Nadelstangenführungsbuchsen und Patentansprüche: Halterungen, die auf Grund der verlangten Arbeits präzision und wegen ihrer hohen Dauerbeanspru-
1. Nadelstange für Stickmaschinen, bestehend 5 chung aus verschließfestem Material bestehen müsaus einem hohlen Stab und einem Nadelträger, sen, ist jedoch nur mit erheblichem Arbeits- und Kodadurch gekennzeichnet, daß die Na- stenaufwand möglich. Zudem besteht die Gefahr delstange (1) einen Fadenführungskanal aufweist, daß durch die Längsschlitze Schmutz in die Nadelder aus einem den hohlen Stab (2) in Längsrich- Stangenführungsbuchse eindringt, wodurch das eintung durchsetzenden Kanal (3) und einem mit io wandfreis Gleiten der Nadelstange beeinträchtigt diesem fluchtenden, den Nadelträger (S) durch- wird. Außerdem ist es schwierig, die geschlitzte setzenden Kanal (8) besteht. Buchse in der ebenfalls geschlitzten Halterung so zu
2. Nadelstange nach Anspruch 1, dadurch ge- befestigen, daß sie ihre Lage auch im Dauerbetrieb kennzeichnet, daß der Nadelträger (5) eine von unverändert beibehält. Schließlich ist der mehrfach seiner dem hohlen Stab (2) zugewandten Stirn- 15 umgelenkte Nadelfaden einer starken Reibung Unterseite ausgehende, trichterförmig sich verjüngende worfen, die ihn mechanisch angreift und seine Halt-Ausnehmung (9) aufweist, die über einen Zwi- barkeit vermindert.
schenkanal (10) mit dem Kanal (8) in Verbin- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zudung steht. gründe, eine einfach ausgebildete und leicht bedien- i. Vorrichtung zum Einfädeln des Fadens in ao bare Nadelstange zu schaffen, welche ein funktionssidie Nadelstange nach Anspruch 1, dadurch ge- cheres Einfädeln und Führen des Nadelfadens gekennzeichnet, daß diese aus einem Fädelstab (17) währleistet.
besteht, der an seinem arbeitsseitigen Ende ein Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geöhr (20) zur Aufnahme des Nadelfadens (16) löst, daß die Nadelstange einen Fadenführungskanai aufweist, das die Form eines T mit zwei in bezug 35 aufweist, der aus einem den hohlen Stab in Längsauf die Längsachse des Fädelstabes (17) entge- richtung durchsetzenden Kanal und einem mit die gengesetzt gerichteten Unterschneidungen (21, sem fluchtenden, den Nadelträger durchsetzenden 22) bildet. Kanal besteht.
Auf Grund einer derartigen Ausbildung der Nadel-30 stange können in vorteilhafter Weise Nadelstangenführungsbuchsen und Halterungen verwendet wer den, deren Mantelflächen geschlossen sind, so daß sich die Buchsen im Preßsitz sicher in den Halterun
Die Erfindung betrifft eine Nadelstange für Stick- gen befestigen lassen. Außerdem ist es als besonders maschinen, bestehend aus einem hohlen Stab und 35 vorteilhaft anzusehen, daß nunmehr eine nahezu geeinem Nadelträger. radlinige Führung des Nadelfadens zwischen dem Bei Stickmaschinen, bei denen die gesamte Fläche Fadenleitsystem und dem Sticknadelöhr vorhanden der eingespannten Stoffbahn gleichzeitig bestickt ist, wodurch in diesem Bereich die mechanische Bewird, ist über das gesamte Stickfeld netzartig verteilt anspruchung des Fadens optimal niedrig gehalten eine Vielzahl von Stickaggregaten eng nebeneinander 40 wird. Zweckmäßigerweise durchsetzt der Fadenfühangeordnet. Auf Grund dieser dichten Bestückung rungskanal die Nadelstange in deren gesamter Länge, mit Stickaggregaten ist es nicht möglich, den Nadel- Bei einer besonders einfachen Ausführungsform faden in das unmittelbar vor der eingespannten Stoff- des Erfindungsgegenstandes verläuft der Fadenfühbahn sitzende Nadelöhr der von einer Nadelstange rungskanal parallel zur Längsachse der Nadelstange, getragenen Sticknadel von Hand einzufädeln. Viel- 45 wodurch in vorteilhafter Weise erreicht ist, daß sich mehr läßt sich der Nadelfaden erst einfädeln, nach- der Fadenführungskanai, an der an dem einen Ende dem die Nadelstange aus dem Antriebssystem ausge- der Nadelstange axial angeordneten Nade!aufnahme kuppelt und aus ihrer Führung innerhalb des Stick- vorbeilaufend, mit vorzugsweise durchgehend gleiaggregates von der Stoffbahn weg nach hinten her- chem Querschnitt über die gesamte Länge der Nadelausgezogen worden ist. Nach erfolgter Einfädelung 50 stange erstrecken kann.
wird die Nadelstange wieder zurück in ihre Arbeits- Der zum schnellen und sicheren Durchführen des bereitschaftsstellung gebracht. Nadelfadens durch den Fadenführungskanai der Na-Das Einsetzen der mit dem Nadelfaden versehenen delstange dienende Fädelstab ist ganz oder teilweise Nadelstange in das Stickaggregat sowie das einwand- durch den Fadenführungskanai durchsteckbar. Er ist freie Arbeiten der Nadelstange sind jedoch nur dann 55 etwa um eine Handbreit langer als die Nadelstange möglich, wenn sichergestellt ist, daß sich der Nadel- einschließlich der Nadel und besteht aus einem faden nicht zwischen der Nadelstange und deren schlanken nadeiförmigen Teil und einem dickeren Führungsbuchse verfängt. Bei einem bekannten Stick- Schaft, welcher zugleich als Giiff dient. Der nadelaggregat sind die Führungsbuchse sowie deren Hai- förmige Teil ist so dünn, daß er den verhältnismäßig terung mit je einem Längsschlitz versehen, so daß 60 engen Kanal im Nadelträger bequem passieren kann, der Nadelfaden sowohl beim Einschieben der Nadel- An seinem freien Ende weist er ein öhr zur Aufstange in die Führungsbuchse als auch bei der axia- nähme des Nadelfadens auf. Das öhr ist erfindungslen Hin- und Herbewegung der Nadelstange während gemäß T-förmig ausgebildet und weist zwei in bezug des Stickens außerhalb der Führungsbuchse gehalten auf die Längsachse des Fädelstabes entgegengesetzt werden kann. Dabei wird der Nadelfaden Vorzugs- 65 gerichtete Unterschneidungen auf. Ein derartiger weise durch ösen geführt, die an der Nadelstange be- Doppelhaken gestattet in beiden, einander entgegenfestigt sind und deren Befestigungsstege durch die ge- gesetzten Achsrichtungen eine sichere, unverlierbare nannten Längsschlitze der Führungsbuchse und de- Fadenführung.
DE19702024964 1970-05-22 Nadelstange für Strickmaschinen Expired DE2024964C (de)

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DE2024964A1 DE2024964A1 (en) 1971-12-02
DE2024964C true DE2024964C (de) 1973-06-07

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