DE2024933A1 - Arbeitsmaschine mit sich an die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug - Google Patents
Arbeitsmaschine mit sich an die Bodenoberfläche anpassendem ArbeitswerkzeugInfo
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- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
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Description
- ArbeitsmascXhine mit sich an die Bodenoberfläche anpassendem.
- Arbeitswerkzeug Die Erfindung betrifft ein an einem landwirtschaftlichen Fahrzeug oder einer Arbeitsmaschine gelenkig angebautes Arbeitsgerät mit sich z.B. über Tastrollen oder Gleitkufen an die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug wie z.B.
- einer Aufnahmetrommel, das zusammen mit dem Arbeitsgerät in wenigstens eine Arbeitsstellung nahe dem Erdboden und in wenigstens eine weitere Stellung, z.B. in eine sogenannte -Fahrstellung verbringbar ist und angetriebene Arbeitselemente aufweist, z.B. einen Querförderer insbesondere für Ladewagen.
- Derartige Arbeitsmaschinen mit sich an die Bodenoberfläche anpassenden Arbeitswerkzeugen, die vorzugsweise seitlich zur Fahrtrichtung an einer Arbeitsmaschine oder an ein Transportfahrzeug höhenbeweglich angeordnet sind, sind bekannt.
- Diese Arbeitswerkzeuge sind meistens über Gestänge mit mindestens zwei Gelenkachsen mit der Arbeitsmaschine bzw. mit dem Transportfahrzeug verbunden, um das Arbeitswerkzeug unabhängig von der Arbeitsmaschine bzw. vom Transportfahrzeug parallel der Bodenoberfläche anpassen zu können. Die Aufhängung solcher Arbeitsgeräte an Maschinen oder Fahrzeuge ist kompliziert und sehr aufwendig.
- Außerdem sind diese beweglichen, einseitigen Aufhängungen z.B. für Querbeanspruchungen sehr labil. Zur Erzielung einer notwendigen Stabilität sind daher nicht unerhebliche Abmessungen der Lagerungen, Streben usw. und außerdem präzise Passungen aller baweglichen Lagerstellen notwendig.
- Diese Streben und Gelenke waren bisher immer erforderlich, um das quer zur Fahrtrichtung angeordnete Arbeitsgerät z.B.
- den Querförderer eines Ladewagens unabhängig von der Arbeitsmaschine in jeder Stellung und auch auf unebenem Boden parallel zur Bodenoberfläche auszurichten und in einen gewünschten Abstand zur Bodenoberfläche einzustellen.
- Ein weiterer Nachteil dieser Aufhängungsart besteht darin, daß die notwendigen Parallelogrammgestänge zwangsläufig eine gewisse Längenausdehnung besitzen müssen und deshalb in der Regel einen gewissen Seitlichen Mindestabstand zwischen der Erntemaschine oder dem Fahrzeug einerseits und dem Arbeitsgerät bzw. der wirksamen Arbeitsbreite des Arbeitswerkzeuges andererseits bedingen.
- Dies führt zu dem Nachteil, daß z.B. der Arbeitsbereich einer als Arbeitswerkzeug verwendeten Aufna-hmetrommel nicht unmittelbar neben dem Rahmen oder der Fahrspur der Arbeitsmaschine beginnen kann, und deshalb z.B. auch nicht mit der Arbeitsbreite eines üblichen, an einer Zugmaschine angebrachten, yorauslaufenden Messerbalkens übereinstimmt.
- Falls sich an die Aufnahmetrommel ein Querförderkanal anschließt, der eine seitliche Austrittsoffnung besitzt, welche mit der Eintrittsöffnung eines Querförderkanäls in einem Ladewagen zusammenarbeiten muß, dann ergibt sich der weitere Nachteil, daB zurUberbrUckung der Längenausdehnung der Parallelogrammgestänge ein beweglicher Zwischenkanal angeordnet werden müßte, der eine Komplizierung der ganzen Arbeitsmaschine und einen verschlechterten Wirkungsgrad bedingt, weil der zwangsläufig höhenbeweglich auszubildende Querförderkanal in der Praxis zu einer Verminderung des wirksamen Querschnittes des gesamten Förderkanales führt.
- Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, an einem landwirtschaftlichen Fahrzeug oder an einer Arbitsmaschine ein gelenkig angebautes Arbeitsgerät mit sich z.B. über Tastrollen oder Gleitkufen an die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug, wie z.B. eine Aufnahmetrommel, das zusammen mit dem Arbeitsgerät in wenigstens eine Arbeitsstellung nahe dem Erdboden und in wenigstens eine weitere Stellung z.B. in eine sogenannte Fahrstellung verbringbar ist und angetriebene Arbeitselemente aufweist, so auszubilden, daß'es in einfachster Weise an jedem Fahrzeug oder jeder Arbeitsmaschine anzubringen ist und die Nachteile der bekannten, quer angebauten Arbeitsgeräte, wie z.B. eine zu aufwendige Konstruktion, labile Aufhängung, umtändlicher Umbau von der Arbeitsstellung in Transportstellung, Verminderung der Leistung, mangelhafte Abstimmung der Arbeitsbereiche aufeinanderfolgender Geräte u.a.
- vermeidet. Darüber hinaus soll eine maximale Anpassung des Arbeitsgerätes auf unebener Bodenoberfläche möglich bleiben.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird durch die Erfindung vorgeschlagen, das Arbeitsgerät mit dem Transportfahrzeug durch ein einziges Befestigungsgelenk, dessen Schwenkachse etwa parallel zur Fahrtrichtung liegt, zu verbinden und an diesem Arbeitsgerät ein Arbeitswerkzeug an einem weiteren Befestigungsgelenk, dessen Schwenkachse etwa im rechten Winkel zur Fahrtrichtung verläuft, anzuordnen.
- Vorzugsweise ist das am Arbeitsgerät angelenkte Arbeitswerkzeug mit elastisch wirkenden Hub- oder Druckmitteln ausgestattet, welche mit dem Rahmen des Arbeitsgerätes derart verbunden sind, daß die Hub- und Druckmittel stets das Arbeitswerkzeug um dessen Schwenkachse nach unten in Richtung auf den Erdboden drücken, so daß die höheneinstellbaren Tasträder am Arbeitswerkzeug stets auf dem Boden aufliegen und ihrerseits wiederum das Arbeitsgerät anzuheben suchen.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß zum beschränkten Ausheben des Arbeitsgerätes um die in Fahrtrichtung zeigende Befestigungsachse als elastische Zugmittel einstellbare, um die Befestigungsgelenkachse wirkende Zug-bzw, Druckfedern angeordnet sind, und daß die Summe der wirksamen Zugkraft der Federn und des am selben Gelenk angreifenden Gewichtes des Arbeitswerkzeuges etwa gleich der zum beschränkten Ausheben des Arbeitsgerätes um die in Fahrtrichtung zeigende Befestigungsachse erforderlichen Kraft ist.
- Nach einem weiteren Vorschlag wird als elastisches Zugmittel ein reguliervarest um die Befestigungsgelenkachse wirkendes Druckluft- oder Hydrauliksystem verwendet.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen den Antriebseinrichtungen des Transportfahrzeuges und dem Arbeitsgerät wenigstens eine Antriebsgelenkwelle, z,B, zum Antrieb einer Aufnahmetrommel oder von Querfördereinrichtungen und dgl. etwa quer zur Fahrtrichtung liegend so angeordnet, daß der Anschlußpunkt in nächster Nähe der Befestigungsgelenkachse des Arbeitsgerätes liegt.
- Vorzugsweise befindet sich der seitliche Rand des Arbeitsbereiches des Arbeitswerkzeuges an der, dem Transportfahrzeug zugewandten Seite unterhalb bzw. nahe einer vertikalen, durch die Befestigungsgelenkachse gedachten Ebene.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung ist das Arbeitsgerät als Querfördereinrichtung ausgebildet, die in jeder ausgeschwenkten Arbeitsposition seitlich direkt an einen Förderkanal des Transportfahrzeuges derart anschließt, daß der För der querschnitt sowohl im Bereich des Querförderer-Ausganges als auch im Bereich des Förderkanal-Einganges in jeder Arbeitsposition der Querfördereinrichtung voll erhalten bleibt.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt die in Fahrtrichtung zeigende Befestigungsachse wenigstens annähernd unter der Außenkante des Fahrzeugrahmens des Transportfahrzeuges.
- Daß die in Fahrtrichtung liegende Befestigungsachse wenigstens annähernd unter der Außenkante des Fahrzeugrahmens des Transportfahrzeuges liegt, hat den besonderen Vorteil, daß das Arbeitsgerät unmittelbar neben der Fahrspur des Transportfahrzeuges angeordnet werden kann, wodurch z.B. das Mähgut enwandfrei aufgenommen werden kann, das von einem - den Ladewagen ziehenden - Traktor mit seitlich neben einer Fahrspur arbeitendem Mähwerk geschnitten wird.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß in Ruhestellung sich das Arbeitsgerät in vertikaler Lage eng an das Transportfahrzeug anschließt und damit während des Transportes das so eingeschwenkte Arbeitsgerät nicht über die zulässige Fahrzeugbreite hinausragt. Das Eigengewicht des ausgeschwenkten Arbeitsgerätes wird erfindungsgemäß durch ein Gegengewicht oder durch entsprechende Ausgleichsfedern, Luftdruckzylinder o,ä,, die im Rahmen des Transportfahrzeuges angreifen, z.T. aufgehoben.
- Das am Arbeitsgerät mit einer quer zur Fahrtrichtung liegenden Schwenkachse angelenkte Arbeitswerkzeug, beispielsweise eine Aufnahmetrommel, mit an sich bekannten, daran fest angeordneten einstellbaren Tasträdern, kann daher allein durch sein Eigengewicht gegehenenfalls auch durch zusätzliche Federkraft auf die Bodenoberfläche gedrückt werden. Dadurch lastet das Gewicht des Arbeitsgerätes selbst nicht auf der Bodenoberfläche, wodurch ein nachteiliger Querzug vermieden werden kanne Die erfindungsgemäße Verbindung des Arbeitsgerätes am Fahrzeug mit nur einer einzigen, in Fahrtrichtung liegenden Befestigungsachse, gewährleistet auch einen technisch einfachen, einwandfreien Antrieb der Arbeitswerkzeuge am Arbeitsgerät. So kann z.B. der Antrieb einer Aufnahmetrommel auch in einfacher Weise über Ketten- oder Stirnradgetriebe vom Fahrzeug aus vorgenommen werden, wenn ein Zahnritzel koaxial zur Befestigungsgelenkachse angeordnet wird.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird anhand eines in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Es zeigen: Figur 1 - eine schematische Vorderansicht auf die Vorrichtung in Arbeitsstellung Figur 2 - eine ähnliche Ansicht auf die Vorrichtung mit angehobenem Arbeitswerkzeug Figur 3 - eine ähnliche Ansicht mit in die vertikale Lage (Ruhe- oder Fahrstelong) eingeschwenktem Arbeitsgerät Figur 4 - ein ähnliche Ansicht mit in Arbeitsstellung befindlichem Arbeitswerkzeug bei Hanglage (Neigung nach unten) Figur 5 - eine ähnliche Ansicht wie Figur 4 bei Hanglage (Neigung nach oben) Figur 6 - eine schematische Seitenansicht des Arbeitsgerätes mit Arbeitswerkzeug.
- In den Figuren 1 bis 6 ist als ArbeitsgerAt 1 ein Querförderer und als Arbeitswerkzeug eine Aufnahmetrommel 2 dargestellt, das mit zur Fahrtrichtung paralleler Befestigungsgelenkachse 3 unter dem Rahmen eines Ladewagens 4 befestigt ist.
- Die Aufnahmetrommel 2 ist über die quer zur Fahrtrichtung liegende Schwenkachse 5 mit dem Querförderer 1 gelenkig verbunden, so daß sich die Aufnahmetrommel 2 an die Boden-oberfläche anpassen kann. Die Tastrollen 12 der Aufnahmetrommel sind über Fuhrungsarme 18 mit dem Querförderer 1 um die Achse 6 schwenkbar verbunden. Die Fuhrungsarme 18 der Tasträder 12 sind über eine einstellbare Fuhrung 8 mit der Aufnahmtrommel 2 fest verbunden. Dadurch wird die Höhe der Aufnahmetrommel 2 über der Bodenoberfläche bestimmt. Die schwenkbar um die Achse 5 mit dem. Arbeitsgerät bzw. Querförderer 1 verbundene Aufnahmetrommel 2 wird,durch eine Zugfeder 10 um die Schwenkachse 5 wirkend, auf den Boden gedrückt. Das Gewicht des Querförderers 1 wird vorzugsweise durch einen einstellbaren Federzug 14 zum Teil aufgefangen, damit nicht das ganze Gewicht des Querfördererc 1 selbst auf die die Bodenoberfläche berührenden Tasträder 12 drückt.
- In der Praxis ist es erforderlich, daß die Aufnahmetrommel 2 oder andere Arbeitswerkzeuge bis zu einem verhältnismäßig geringen Abstand vom Boden angehoben werden müssen, so daß der Querförderer 1 und die Aufnahmetrommel 2 mit den Tasträdern 12 frei über dem Boden schweben. Diese sogen. Sohwadstellung» nach Fig. 2 ist erforderlich, wenn z.B. Halmgut am Rand von Wassergräben, aufgenommen werden soll und die Tasträder 12 keine feste Bodenberührung bekommen können oder wenn Furchen am Feldende oder Marksteine zu überfahren sind.
- Das Anheben des Arbeitswerkzeuges in diese Schwadstellung ist dadurch möglich, daß der Druckzylinder erfindungsgemäß so aufgehängt ist, daß sich beim Einleiten eines flüssigen oder gasförmigen Druckmittels zunächst der Anhängepunkt 19 des Druckzylinders 15 in der Ausgleichsführung 16 in entgegengesetzter Richtung zum Querförderer 1 bis zum Anschlag verschiebt und während dessen einen Seilzug 11 mitnimmt, der am Aufhängepunkt des Druckzylinders 19 befestigt ist.
- Der so betätigte Seilzug 11 bewirkt um eine Umlenkrolle 20 das Anheben der Aufnahmetrommel 2 mit den Tasträdern um die Schwenkachse 5.
- Wird mehr Druck in den Druokzylinder (ins) geleitet, so stützt sich der Zylinder (15) über seinen Anlenkpunkt (19) am Ende der Führung (16) ab, so daß der weiterhin aus dem Zylinder (15) austretende Kolben mit seinem Anlenkpunkt (17) das Arbeitsgerät (1) um die Befestigungsgelenkachse (3) zu schwenken beginnt.
- Wird anschließend mehr Druck in den Druckzylinder 15 geleitet, so wird der ganze Querförderer 1 mit der Aufnahmetrommel 2 um die Befestigungsschwsikachse 3 dadurch von der etwa horizontalen Lage bis in die vertikale Lage, die sog.
- Fahrstellung, geschwenkt (die Fahrstellung zeigt die Fig. 3).
- Durch den Federzug 14 wird die Schwenkbewegung des Qherförderers 1 mit der Aufnahmetrommel 2 aus der horizontalen Lage in die vertikale Lage unterstützt, da die Anlenkpunkte 17 der I(olbenstange 21 und der Aufhängung 19 des Druckzylinders 15 erheblich entlastet werden, so daß nur ein mäßiger Druck im Druckzylinder 15 erforderlich ist, um die Schwenkbewegung um die Befestigungsschwenkachse 3 auszuführen.
- Die Figur 4 und die Figur 5 demonstrieren die Arbeitsweise des Querförderers 1 mit der Aufnahmetrommel 2 bei Hanglage mit einer Bodenneigug nach unten und nach oben. Diese Figuren zeigen, daß sowohl das Laufrad 13 des Ladewagens als auch neben dem Fahrzeug 4 befindliche Tastrolle 12 innerhalb des gesamten Schwenkbereiches sich etwa im Bereich unterhalb der auf Befestigungsschwenkachse 3 befinden. Dadurch wird der dem Ladewagen zugewandten Seite des Querförderers 1 und der Aufnahmetrommel 2 der richtige Bodenabstand gewährleistet.
- Außerdem wird durch diese Anordnung in jeder Schwenklage ein Übergang vom Querförderer 1 zum Förderkanal 22 am Ladewagen 4 ohne Engpaß sichergestellt, wodurch eine einwandfree Aufi'nd nahme des Fördergutes durch die Aufnahmetrommel i eine störungsfreie Querförderung vom Querförderer 1 in den Förderkanal 22 am Ladewagen gewährleistet ist.
- Die Fig. 6 zeigt die Bewegung des Querförderers 1 auf quer zur Fahrtrichtung liegende Rodenwellen, wobei die Aufnahmetrommel 2 mit den damit verbundenen Tasträdern 12 um die Schwenkachse 5 schwenken und sich jeweils der Bodensrhebung anpassen kann (Bewegungstinie 2).
- Der Querfbrderer 1 kann sich dabei in etwa derselben horizontalen Ebene (Bewegungslinie 2) weiterbewegen sofern die Laufräder 13 des Ladewagens ebenfalls auf einer horizontalen Ebene laufen.
- Anstelle des gezeichneten Querförderers 1 kann auch ein beliebiges Arbeitsgerät verwendet werden, z.B. ein Förderband, ein Gebläse, eine Förderkette, eine Förderschnecke, eine Quetschvorrichtung, eine Streuvorrichtung, eine Bindevorrichtung, eine Zerkleinerungsvorrichtung, eine Preßvorrichtung usw.
- Anstelle der gezeichneten Aufnahmetrommel kann auch ei anderes Arbeitswerkzeug, z.B. eine Köpfeinrichturg, ein rotierendes Mähwerkzeug, eine Walze, ein Rechen, ein Messerbalken eine Quetschvorrichtang, eine Rodeeinrichtung für Feldfrüchte, oder ein Arbeitswerkzeug für die Bearbeitung der Bodenoberfläche verwendet werden.
- Jedenfalls bietet das Zusammenwirken der Schwenkmöglichkeit des Arbeitsgerätes 1 um die Befestigungsgelenkachse 3 mit der Schwenkmöglichkeit des Arbeitswerkzeuges 2 um die Schwenkachse 5 in Verbindung mit einer richtigen Abstimmung der durch die Federzüge 14 und 10 übernommenen Kräfte zueinander bzw. zu den Gewichten des Arbeitsgerätes 1 und des Arbeitswerkzeuges 2 die Gewähr dafür, daß sich das Arbeitswerkzeug 2 um die Schwenkachse 5 und das Arbeitsgerät l us die Befestigungsgelenkachse 3 jeweils immer solange gegeneinander und auch gegenüber dem Transportfahrzeug 4 verschwenken, bis die beiden Tasträder 12 des Arbeitswerkzeuges die Bodenoberfläche berühren. Die dabei auftretenden Veränderungen der lichten Weite der Eintrittsöffnung des Arbeitgerätes 1 bzw. des dieses bildenden Querförderers sind für die Funktion desselben ohne wesentliche Bedeutung Das vorbeschriebene Arbeitsgerät mit sich an die Bodenfläche anpassendem Arbeitswerkzeug 2 kann seitlich neben der Fahrspur an oder auch vor einer beliebigen Arbeitsmaschine angehängt oder angebaut sein. Die besonders günstige, leichte EinsQhwenkbarkeit des Arbeitsgerätes 1 aus der Arbeitsstellung in die vertikale Fahrstellung ist besonders geeignet, wenn Arbeitsgeräte am Feldende oder bei irgendwelchen anderen Hindernissen in der Bearbeitungsbahn kurzfristig ausgehoben werden müssen, oder wenn Bearbeitungsvorgänge etwas oberhalb der Bodenoberfläche durchgeführt werden müssen.
Claims (12)
1. An einem landwirtschaftlichen Fahrzeug oder ein.r Arbett*~ maschine
gelenkig angebautes Arbeitsgerät mit sich z.B. über Tastrollen oder Gleitkufen an
die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug wie z.B. einer Aufnahmetrommel,
das zusammen mit dem Arbeitsgerät in wenigstens eine Arbeitsstellung nahe dem Erdboden
und in wenigstens eine weitere Stellung, z.B. in eine sogenannte Fahrstellung verbringbar
ist und angetriebene Arbeitselementeaufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgerät
(1) mit dem Transportfahrzeug (4) durch ein einziges Befestigungsgelenk (3), dessen
Schwenkachse etwa parallel. zur Fahrtrichtung liegt, verbunden ist und daß das Arbeitswerkzeug
(2) am Arbeitsgerät (i) an eine weiteren Befestigungsgelenk, dessen Schwenkachse
(5) etwa im rechten Winkel zur Fahrtrichtung verläuft, befestigt ist.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das au
Arbeitsgerät (1) angelenkte Arbeitswerkzeug (2) über elastisch wirkende Hub- oder
Druckmittel (10) mit den Rahmen des Arbeitsgerätes derart verbunden ist, daß die
Hub- oderDruckmittel (io) stets das Arbeitswerkzeug (2> um die Schwenkachse (5)
nach unten in Richtung auf den -Xrdbodn drücken und dadurch nach dem Berühren des
Erdbodens durch die Tasträder (12) ihrerseits wiederum das Ärbeitsgerät (i) anzuheben
suchen.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches
Zugmittel einstellbare, um die Befestigungsgelenkachse (3) wirkende Zug. bzw. Druckfedern
(14) angeordnet sind und daß die Summe der wirksamen-Zugkraft der Feder (10) und
des am selben Gelenk angreifenden Gewichtes des Arbeitswerkzeuges (2) etwa gleich
der zum beschränkten Ausheben des Arbeitsgerätes (1) um die in Fahrtrichtung zeigende
Befestigungsgelenkachse (3) -erforderlichen Kraft ist.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches
Zugmittel ein regulierbares, um die Befestigungsgelenkachse (3) wirkendes Drunklutt:
oder Hydrauliksystem (15) verwendet wird.
5. Arbeitsgerät nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkbereich des Arbeitsgerätes (1) in Arbeitsstellung von oberhaLb bis unterhalb
der horizontalen Ebene der Befestigungsgelenkachse (3) des Arbeitsgeraten re'icht.
6. Arbeitsgert nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Arbeitsgerät (1), wie an sichbekannt um die in Fahrtrichtung Legende Befestigungsgelenkachse
(3) sowohl in die vertikale Ruhestellung am Fahrzeug aushebbar (Fig.3), als auch
um-etnen Winkel von mindestens etwa 900 ifi die horizontale Lage und darüber hinaus
absenkbar ist.
7. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennezeichnet, daß
das Arbeitsgerät (1) als Querfördereinrichtung ausgebildet ist, die in Jeder ausgeschwenkten
Arbeitsposition seitlich direkt an einen Förderkanal (22) des Transportfahrzeuges
(4) derart anschließt, daß der Förderquerschnitt sowohl im Bereich des Querförderer-Ausganges
als auch im Bereich des Förderkanal-Einganges in Jeder Arbeitsposition der Querfördereinrichtung
voll erhalten bleibt.
8. Arbeitsgerät nach Anspruch t - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
in Fahrtrichtung liegend Befestigungsgelenkachse (3) wenigstensannähernd unter der
Außenkante des Fahrzeug rahmens des Transportfahrzeuges (4) liegt.
9. ArbeitsgerEt nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Eigengewicht des Arbeitsgerätes (1) durch ein Gegengewicht oder entsprechende Ausgleichsfedern
(14), Luftdruckzylinder, die am Rahmen des Transportfahrzeuges angreifen zu einem
Teil aufhebbar ist.
10. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Aufnahmetrommel (2) an sich bekannte auf den ge:wünsc.ten Bcdenabstand einstellbaro,
Tasträder (12) fest angeordnet sind.
11. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Antriebseinrichtungen des Transportfahrzeuges und dem Arbeitsgerät
wenigstens eine Antriebsgelenkwelle, z.B. zum Antrieb einer Aufnahmetrommel oder
von Querfdrdereinrichtungen und dgl. etwa quer zur Fahrtrichtun6 liegend so angeordnet
ist, daß der Anschlußpunkt in nächster NOda der Befestigungsgelenkachse (3) des
Arbeitsgerätes liegt
12. Arbeitsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der seitliche Rand des Arbeitsbereiches des Arbeitswerkzeuges (2) an der, dem
Transportfahrzeug zugawandten Seite sich unterhalb bzw. nahe einer vertikalen durch
die Befestigungegelenkachse (3) gedachten Ebene befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024933 DE2024933A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Arbeitsmaschine mit sich an die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024933 DE2024933A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Arbeitsmaschine mit sich an die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2024933A1 true DE2024933A1 (de) | 1971-12-02 |
Family
ID=5771741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702024933 Pending DE2024933A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Arbeitsmaschine mit sich an die Bodenoberfläche anpassendem Arbeitswerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2024933A1 (de) |
-
1970
- 1970-05-22 DE DE19702024933 patent/DE2024933A1/de active Pending
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |