DE2024927A1 - Einrichtung zur Verbesserung von Silofutter - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung von Silofutter

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DE2024927A1
DE2024927A1 DE19702024927 DE2024927A DE2024927A1 DE 2024927 A1 DE2024927 A1 DE 2024927A1 DE 19702024927 DE19702024927 DE 19702024927 DE 2024927 A DE2024927 A DE 2024927A DE 2024927 A1 DE2024927 A1 DE 2024927A1
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DE
Germany
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sprayer
control valve
feed
chopped
silage
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Pending
Application number
DE19702024927
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr.-Ing. 7900 Ulm; Notter Eugen 7913 Senden Eggenmüller
Original Assignee
Gebrüder Eberhardt, 7900 Ulm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verbesserung von Silofutter Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verbesserung von Silofu.tter aus gehäckselten Futterpflanzen, bestehend aus einem mit einer Fördervorrichtung zusammen wirkenden Spritzgerät, das während des Förderns in das Häckselgut die Gärung und das Futter verbessernde Zusatzstoffe spritzt.
  • Zur Verbesserung von Silofutter, bei dem während der Gärung die Kleinlebewesen eine wichtige Rolle spielen, verwendet man chemische Zusätze, die eine kräftige Ansäuerung des frischen Futters in kurzer Zeit auf einen pHLWert bewirken, welcher die Gärschädlinge an der Entwicklung hindert.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung des Silofutters besteht darin, dass chemische Zusätze beigemischt werden, die den Nährstoffgehalt des Futters erhöhen.
  • Die Wirkung der verschiedenen Zusatzstoffe hängt im hohen Nass von einer möglichst gleichmässigen Verteilung und einer gleichmässigen Beigabenmenge im Futter ab.
  • PUr die Verteilung von flüssigen Zusatzstoffen für die Silage sind verschiedene Geräte bekannt, bei denen die Zusatzmenge von Hand geregelt wird0 So ist z. B. ein Spritzgerät bekannt, das mit einem Feldhäcksler zusammenwirkt, indem in das durch den Auswurfkrümmer fließende Häckselgut die Zusätze eingespritzt werden. Das Spritzgerät wird von Hand eingestellt, so dass eine Anpassung auf die durch den AuswurSkriimmer fliessende Häckselgut menge bei unterschiedlichem Futterpflanzenbestand kaum möglich ist0 Ebenso muss am Feldende beim Wenden das Spritzgerät ab- und wieder eingeschaltet werden was in den wenigsten Fällen zum richtigen Zeitpunkt gelingt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und eine Einrichtung su schaffen, die die Spritzmenge der Zusatzstoffe in Abhängigkeit von der Durchflussmenge des Häckselgutes regelt, Gemäss der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass von einem von der Durchflussmenge des Häckselgutes beeinflussten Stellglied des Förderers ein Mengenregelventil des Spritzgerätes selbsttätig regelbar ist. Als Stellglied für die Anpassung der gewünschten gleichmässigen Spritzmenge, an die zum jeweiligen Zeitpunkt fliessende Häckselmenge, können hierbei verschiedene Elemente bzw. Bauteile des Förderers verwendet werden. So kann man z. 3. bei einem Bandförderer die Schichtdicke abtasten oder bei gleichmässiger Schichtdicke die Bandgeschwindigkeit, oder die Drehzahl, oder das Drehmoment, oder dergl. messen. Ebenso kann man bei Verwendung eines Gebläses als Förderer verschiedene Bauteile des Gebläses als Stellglied für die Regelung des Mengerregelventils verwenden In dem besonderen X , wo die Häckselmaschine zugleich die Förderung übernininit, kann man bei einer Häckselmaschine m- auswerfender Förderwirkung mit einem Schneidwerk und davorgeschalteten Press- bzw. Einzugewalzen und einem mit der Räckselmaschine zusainnienwirkenden Spritzgerät, das während des Häckselns in das durch den AuswurfkrüJnmer fliessende Häckselgut flüssige, bei Silage die Gärung und das Futter verbessernde Zusat2-stoffe spritzt, die erfindungsgemässe Aufgabe dadurch lösen, dass von einem von der Durchflussmenge des zu häckselnden Gutes beeinflussten Stellglied der Häcksel maschine ein Mengenregelventil des Spritzgerätes selbsttätig regelbar ist.
  • Hierbei kann, nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung, die höhenbewegliche Press- bzw. Einzugswalze der Häckselmaschine über ein Gestänge mit dem Mengenregelventil des Spritzgeräteß verbunden sein, oder ein an der Welle des Schneidwerks angeordnetes Drehmoment-Messgerät mit dem Mengenregelventil des Spritzgerätes in Verbindung stehen. Natürlich können auch ebenso verschiedene andere Bauteile der Häckselmaschine als Stellglied für die Regelung des Mengenregelventils verwendet werden.
  • Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels bei einer Häckselmaschine mit auswerfender Förderwirkung in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Die Räckselmaschine besteht im wesentlichen aus einer in einem Gehause 1 gelagerten Schneidtrommel 2, den beiden Press- bzw. Einzugswalzen 3, 4 und dem Auswurfkrümmer 5.
  • Der Antrieb der Häckselmaschine kann z. B. über ein Getriebe 6, das über eine Gelenkwelle mit der Zapfwelle eines nicht dargestellten Schleppers in Verbindung steht, erfolgen. Das Getriebe 6 ist als Durchtrieb mit einem Vorgelege 7 und einem Antriebszapfen 8 für den Antrieb weiterer Geräte ausgebildet. Im vorliegenden Fall wird vom Antriebszapfen 8 eine Pumpe 9 eines Spritzgerätes angetrieben. Das Spritzgerät besteht aus dem Vorratsbehälter 10 für die Spritzflüssigkeit, einem zur Pumpe 9 führenden Ansaugrohr 11, einer von der Pumpe 9 zu einem Mengenregelventil 12 führenden Leitung 13 und einer zu einer Spritzdüse 14 führenden Leitung 15. Ausserdem befindet sich am Mengenregelventil 12 eine Rücklaufleitung 16.
  • Die Press- bzw. Einzugswalze 4 ist, wie bei Häckselmaschinen üblich, unter der Wirkung einer Feder 17 höhenbeweglich, um sich der jeweiligen Polsterdicke des zu häckselnden Gutes anpassen zu können. An der Häckselmaschine ist bei 18 ein Winkelhebel mit den Schenkeln 19, 20 gelagert. Der Schenkel 19 ist mit der höhenbeweglichen Einsugswalze 4 und der Schenkel 20 ist über eine Stange 21 mit einem Hebel 22 des Mengenregelventils 12 verbunden. Die Stange 21 kann in ihrer Länge so eingestellt werden, dass, wenn sich zwischen den Einzugswalzen 3, 4 kein Halmgut und die Einzugswalze 4 sich in ihrer tiefsten Lage befindet, das Mengenregelventil geschlossen ist, so dass die von der Pumpe 9 angesaugte Spritzflüssigkeit durch das Rücklaufrohr 16 in den Behälter 10 zurückfliesst. Je nach Änderung der Höhenlage der Einzugswalze 4 wird das Mengenregelventil 12 geöffnet, so dass durch die Leitung 15 Spritzflüssigkeit zur Düse 14 fliesst. Auf diese Weise wird von den Höhenbewegungen der Einzugswalze 4 das Mengenregelventil 12 laufend geregelt, so dass durch die Düse 14 zu jedem Zeitpunkt dem durch den Auswurfkrümmer 5 fliessenden Häckselgut die eingestellte gleichbleibende Menge an Flüssigkeit zugesetzt wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Einrichtung zur Verbesserung von Silofutter aus gehäckselten Futterpflanzen, bestehend aus einem mit einer fördervorrichtung zusammenwirkenden Spritze rät, das während des Fördern in das Häckselgut die Gärung und das Futter verbessernde Zusatzstoffe spritzt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t dass von einem von der Iurchflussmenge des Häckselgutes beeinflussten Stellglied des Förderers ein Mengenregelventil (12) des Spritzgerätes selbsttätig regelbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei einer Häckselmaschine mit auswerfender Förderwirkung mit einem Schneidwerk und davorgeschalteten Press- bzw. Einzugswalzen und einem mit der Häckselmaschine «,usammenwirkenden Spritzgerät, das während des Häckselns in das durch den Auswurfkrümmer fliessende Häckselgut flüssige, bei Silage die Gärung und das Futter verbessernde Zusatzstoffe spritzt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , dass von einem von der Durchflussmenge des zu häckselnden Gutes beeinflussten Stellglied der Häckselmaschine ein Mengenregelventil (12) des Spritzgerätes selbsttätig regelbar ist.
  3. 30 Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die höhenbewegliche Press- bzw. Einzugswalze (.4) über ein Gestänge (19, 20, 21, 22) mit dem Mengenregelventil (12)-des Spritzgerätes verbunden ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Welle des Schneidwerks (2) angeordnetes Drehmomentmessgerät mit dem Mengenregelventil (12) des Spritzgerätes in Verbindung steht.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999058253A1 (en) * 1998-05-08 1999-11-18 Pioneer Hi-Bred International, Inc. Forage additive application system and method
EP1518453B2 (de) 2003-09-25 2013-04-10 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Speichervorrichtung innerhalb einer landwirtschaftlichen Erntemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1999058253A1 (en) * 1998-05-08 1999-11-18 Pioneer Hi-Bred International, Inc. Forage additive application system and method
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