DE2020978A1 - Auskleidung fuer offene,mit Abfluessen versehene Behaeltnisse,insbesondere Badewannen - Google Patents

Auskleidung fuer offene,mit Abfluessen versehene Behaeltnisse,insbesondere Badewannen

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DE2020978A1
DE2020978A1 DE19702020978 DE2020978A DE2020978A1 DE 2020978 A1 DE2020978 A1 DE 2020978A1 DE 19702020978 DE19702020978 DE 19702020978 DE 2020978 A DE2020978 A DE 2020978A DE 2020978 A1 DE2020978 A1 DE 2020978A1
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plastic film
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lining
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Rainer Schubert
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00—Baths; Showers; Appurtenances therefor
    • A47K3/001—Accessories for baths, not provided for in other subgroups of group A47K3/00; Insertions, e.g. for babies; Tubs suspended or inserted in baths; Security or alarm devices; Protecting linings or coverings; Devices for cleaning or disinfecting baths; Bath insulation
    • A47K3/002—Non-slip mats for baths

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Auskleidung für offene, mit Abflüzsen versehene Behältnisse, insbesondere Badewannen Die Erfindung betrifft eine Auskleidung für offene, mit Abflüssen versehene Behältnisse zur Aufnahme von Flüssigkeiten, insbesondere Badewannen.
  • In der modernen Medizin nimmt die Hydrotherapie einen wichtigen Platz ein. Nicht dur, daß Patienten während ihres Krankenhauzaufenthaltz aus Gründen körperlicher Hygiene Wannenbäder nahmen, auch Kranke mit eiternden Wunden, Hautausschlägen und sonstigen infektiösen Leiden bekommen oft täglich ein Wannenbad verordnet.
  • Auch in der Therapie orthopädischer Leiden ist die Hydrotherapic nicht mehr fortzudenken.
  • Nach jeder Wannenbenützung war es bisher notwendig,eine gründliche Reinigung und Desinfektion vorzunehmen. Diese Desinfektion ist bei Kranken mit infektiösen Leiden von besonderer Wichtigkeit, um zu verhindern, daß die Krankheitzkeine auf andere Patienten übertragen werden.
  • Die Reinigung wird in der Regel vom Pflogspersonal der Klinik oder des Sanatoriums mit mehr oder weniger Gründlichkeit durchgeführt. Da eine Desinfektion mit Wasser und Bürste allein nicht zu erreichen ist, werden schraf ätzende Chemikalien verwendet. Der Effekt dieser Maßnahmen ist erwiesenermaßen nicht befriedigend 1. weil die Gründlichkeit des Personals nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
  • 2. weil die Desinfektionsmittel bis zur nächsten Badbenützung in der Regel nicht lange genug einwirken können. Besonders trifft das zu, wenn, wie das häufig der Fall ist, für eine Krankonstation nur eine Wanne vorhanden ist, 3. weil die Chemikalien die Oberflächenschicht der Badewanne angreifen und porös nachen, 4. wiel die porösen Oberflächen noch schwerer zu reinigen sind.
  • Nicht zu überschen ist der wirtschaftliche Gesichtspunkt.
  • Durch die bisher übliche Behandlung der Wannen werden diese sehr schnell unanschnlich und unbrauschbar.
  • Schwierigkeiten bestanden weiterhin auch darin, daß die Abflußstöpsel nach einigem Gebrauch die Abflüsse nicht mehr dicht abgeschlossen haben, so daß während des Gebrauches Wasser abfloß. Außerden bestanden für die Benutzer erhebliche Rutschgefahren bein Ein- und Ausstieg in die Wannen. Schließlich ist der Wärmevorlust des eingeflüllten Wassers auf Grund der Wärmechgabe um die bekannten, gekachelten Emaille- oder Zinkwannen beschtlich. Die in dieser Hinsicht günstigeren Holzwannen lassen sich noch schwerer reinigen und weisen eine noch geringere Lobensdauer auf.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die aufgezeigten Nachteile und Schwierigkeiten durch eine einfache und billig herstellbare Auskleidung für die Behältnisse der eingangs genannten Art weitgehand zu vermeiden.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung gelöst durch eine zum eimmaligen Gebrauch bestimmte, wenigstens im Bereich des Behältmisabflusses leickt durchstelbare ein- oder mehrwandige Kunststoffelie in einer der Innengentalt den Behältnisses weitgehend angepaßten oder ampaßbaren Gestalt mit einem zur zeitweisen Befestigung am äußern Behältnisrändern versebenen, verstärkt ausgebildeten Rand.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung besteht darin, daß der Rand der Kunststoffolie wenigstens einen äußeren und mit Abstand ven diesen wenigstens einen inneren Wälst bildet und die Kunststoffolie zwischen den Wälsten wenigstens an vorbestimmten Stellen von an Außenwänden des Behältnisses angebrachtem Halterungen (beispielsweise Haken) durchstoßbar ist.
  • Um die Befestigung der im das Behältnis eingelegten Kunststoffolie an den effenen Rändern des Behältnisses zu erleichtern oder erst zu ermöglichen, ist die Kunststoffolie nach der Erfindung derart weiter ausgebildet, daß der Rand der Kunststoffolie zum Umschlagen über den die Behältnisöffmung umgebenden Rand wenigstens an vorbestimmten Stellen mit etwa nonkrecht zum Rand verlaufenden Schlitzen versehen oder versehbar ist.
  • Zur Vermeidung oder wenigstens weitgebenden Vermeidung von Rutsehgefahren für Benutzer von Behältnissen, insbesondere Badewannen, ist es vorteilhaft, daß die Kunststoffolie wenigstens im Bereich des Behältmisbodens und wenigstens innenseitig profiliert ausgebildet ist.
  • Zur besseren Wärmeisolierung ist die Erfindung derart weiter ausgebildet, daß die Kunststoffolie aus wenigstens zwei übereinander liegenden Folien(mehrwandige Folie) besteht, wobei zur Wärmeisolierung zwiscben den Folien eine Vielzahl von untereinander getrennter (noppanartiger) Lufträume vergesehen sind.
  • Die Verteile der Erfindung bestehen nicht nur in der erleichterten Beinhaltung der Behältniswandungen und der damit zusammenhängenden Erhöhung der Lebenszeit des Behältnisses, der weitgebenden Vermeidung von Rutsehgefahren beim Betreten der Behältnisse sowie der Vermeidung von bisherigen Stöpzeln zum Abschluß der Abflüse, sondern auch in der wesentäch verbesserten Wärmeisolierung stark wärmeleitender Behältnisse und der Möglichkeit, nicht vollständig dichte Behältnisse zu verwenden. Außerden können die Behältnisse aus Materialien beztehen, die bisher aus Dichtheits-, Reinigungs- oder Beanspruchungsgründen nicht in Frage kamen.
  • Die Vorteile der Erfindung sind hier keinesfalls erschöpfend aufgeführt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektive Ansicht einer Badewanne mit einer erfindungsgemäßen Auskleidung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Badewanne nach Fig. 1, Fig. 3 einem Querschnitt durch die Badewanne nach Fig. 1, Fig. 4 eine eingebaute Badewanne mit einer erfindungsgemäßen Auskleidung, Fig. 5 einem Randabschnitt der Auskleidung in vergrößerter Darstellung Fig. 6 eine doppelwandige Auskleidung mit Lufteinschlüssen.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist eine Wanne mit 1 bezeichnet, in die eine Kunststoffolie 2 eingelegt ist, die mit ihrem Rand 3 über dem Rand 4 der Wanne 1 umgeschlagen und mittels Haken 5 an den Außenwänden der Wanne 1 festgehalten ist. Der auf dem Bodan 6 der Wanne zu liegen kommende Boden 7 der Kunststoffolie ist zur Erhöhung der Autschfestigkeit genoppt, gerippt oder dergleichen ausgebildet. Um das Unschlagen des Folienrandes 3 aber den Wannenrand 4 zu erleichtern, sind an Kopf- und am Fußende der Wanne Einschnitte 8 vorgesehen, die jedoch nicht erforderlich zind, wenn die Kunststoffolie zo elastisch ist, daß sie sich über den Wannenrand zichen läßt. Als Überlaufsicherung kann ez zweckmäßig zien, in der Kunststoffolie nahe dem oberen Innenrand der Wanne 1, eine Überlauföffnung 9 vorzusehen, die im Bereich der Öffnung des normalen Wannenüberlaufes 10 zu liegen kommt. Um ein Ausreißen der Öffnung 9 zu vermeiden, ist diese von einem Verstärkungsrand 9' umgeben.
  • Aus dem gleichen Grunde endet die Kunststoffolie im einem umlaufenden äußeren Wulstring 11, von dem mit Abstand ein weiterer innerer Wulstring 12 vorgesehen ist. Zur Halterung der Kunststoffolie werden die Spitzen 13 der Haken 5 zwischen den Wulstringen ii, 12 durch die Kunststoffolie an den Jeweils betreffenden Stellen gedrückt. Die radialen Einschnitte 8 in den Rändern der Kunststoffolie durchtrennen den äußeren Wulstring 11 und enden vor den inneren Wulstring 12.
  • Fig. 4 zeigt eine eingebaute Wanne 1'. Hier befinden sich die Haken 5 teils an der Außenzeite des Wannenrandes 14 und teils an der zurückliegenden Itibauwand 15.
  • Fig. 5 zeigt eine doppelwandige Kunststoffolie 2' mit einer Vielzahl von Lufträumen 16, die der Kunststoffolie eine noppchartige Struktur verleihen. Eine derartige Kunststoffolie ist ein außerordentlich guter Wärmeisolator und verringert gleichzeitig Rutschgefahren beim Betreten der Wanne.
  • Nach der Erfindung ist ein besonderer Verschluß für den Wannenabschluß 17 nicht mehr erforderlich. Vor dem Einlaufen des Wassers in die Wanne wird die Kunststoffolie an ihren Rändern in die Haken 5 eingehängt. Anschließend wird Wasser in die Wanne gefüllt.
  • Dabei paßt zich die Kunststoffolie der inneren Gestalt der Wanne an. Nach dem Baden wird mit einem spitzen Gegenstand die Kunststoffolie im Bereich des Wannenabflusses 17 durchsteßen, so daß das Wasser durch den Abfluß 17 abfließen kann. Anschließend wird die Kunststoffolie entfernt.
  • Patentansprüche

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Auskleidung für offene, mit Abflüssen versehene Behältnisse zur Aufnahme von Flüssigkeiten, insbesondere Badewannen, gekennzeichnet durch eine zum einmaligen Gebrauch bestimmte, wenigstens im Bereich des Behältnisabflusses leicht durchstoßbare eiz- oder mehrwandige Kunststoffolie in einer der Innengestolt dez Behältnisses weitgehend angepaßten oder anpaßbaren Gestalt mi einem zur zeitweisen Befestigung an äußerem Behältnisrändern versehenen, verstärkt ausgebildeten Rand.
  2. 2. Auskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Kunststoffolie wenigstens einen äußeren und mit Abstand von diesen wenigstens einem inneren Wulst bildet und die Kunststoffolie zwischen den Wulsten wenigstens an verbestimmten Stellen von an Außenwänden des Behältnisses angebrachten Halterungen (beispielsweise Haken) durchstoßbar ist.
  3. 3. Auskleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Kunststoffolie zum Umschlagen über den die Behältnisöffnung ungebenden Rand wenigstens an vorbestimmten Stellen mit etwa senkrocht zum Rand verlaufenden Sehlitzen verschen oder verschbar ist.
  4. 4. Auskleidung nach Auspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze die äußere Wulst durchtrennem und vom äußeren zum inneren Wulst geseben, vor diesen enden.
  5. 5. Auskleidung nach einem oder mehreren der verstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie wenigstens in Bereich des Behältnisbodens und wenigstens innenseitig profiliert ausgebildet ist.
  6. 6. Auskleidung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie aus wenigstens zwei übereinander liegenden Folien (mehrwandige Folie) besteht, wobei zur Wärmeisolierung zwischen den Folien eine Vielzahl von untereiMnder getrennter (noppenartiger) Lufträume vorgesehen zind.
  7. 7. Auskleidung nach einem oder sehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie nahe den oberen Rand des Behältnisses itt wenigstens einer Überlauföffnung versehen ist.
  8. 8. Ausklcidung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer FVC-Folie besteht.
    L e e r s e i t e
DE19702020978 1970-04-29 1970-04-29 Auskleidung fuer offene,mit Abfluessen versehene Behaeltnisse,insbesondere Badewannen Pending DE2020978A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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WO2014087391A1 (en) * 2012-12-04 2014-06-12 Cmc Hygea Limited Apparatus securing a liner to a basin and a corresponding method for washing a patient
US9788692B2 (en) 2013-04-09 2017-10-17 Thomas C. Chenoweth Dual panel shower curtain

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