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Auskleidung für offene, mit Abflüzsen versehene Behältnisse, insbesondere
Badewannen Die Erfindung betrifft eine Auskleidung für offene, mit Abflüssen versehene
Behältnisse zur Aufnahme von Flüssigkeiten, insbesondere Badewannen.
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In der modernen Medizin nimmt die Hydrotherapie einen wichtigen Platz
ein. Nicht dur, daß Patienten während ihres Krankenhauzaufenthaltz aus Gründen körperlicher
Hygiene Wannenbäder nahmen, auch Kranke mit eiternden Wunden, Hautausschlägen und
sonstigen infektiösen Leiden bekommen oft täglich ein Wannenbad verordnet.
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Auch in der Therapie orthopädischer Leiden ist die Hydrotherapic nicht
mehr fortzudenken.
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Nach jeder Wannenbenützung war es bisher notwendig,eine gründliche
Reinigung und Desinfektion vorzunehmen. Diese Desinfektion ist bei Kranken mit infektiösen
Leiden von besonderer Wichtigkeit, um zu verhindern, daß die Krankheitzkeine auf
andere Patienten übertragen werden.
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Die Reinigung wird in der Regel vom Pflogspersonal der Klinik oder
des Sanatoriums mit mehr oder weniger Gründlichkeit durchgeführt. Da eine Desinfektion
mit Wasser und Bürste allein nicht zu erreichen ist, werden schraf ätzende Chemikalien
verwendet. Der Effekt dieser Maßnahmen ist erwiesenermaßen
nicht
befriedigend 1. weil die Gründlichkeit des Personals nicht hinreichend kontrolliert
werden kann.
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2. weil die Desinfektionsmittel bis zur nächsten Badbenützung in
der Regel nicht lange genug einwirken können. Besonders trifft das zu, wenn, wie
das häufig der Fall ist, für eine Krankonstation nur eine Wanne vorhanden ist, 3.
weil die Chemikalien die Oberflächenschicht der Badewanne angreifen und porös nachen,
4. wiel die porösen Oberflächen noch schwerer zu reinigen sind.
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Nicht zu überschen ist der wirtschaftliche Gesichtspunkt.
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Durch die bisher übliche Behandlung der Wannen werden diese sehr schnell
unanschnlich und unbrauschbar.
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Schwierigkeiten bestanden weiterhin auch darin, daß die Abflußstöpsel
nach einigem Gebrauch die Abflüsse nicht mehr dicht abgeschlossen haben, so daß
während des Gebrauches Wasser abfloß. Außerden bestanden für die Benutzer erhebliche
Rutschgefahren bein Ein- und Ausstieg in die Wannen. Schließlich ist der Wärmevorlust
des eingeflüllten Wassers auf Grund der Wärmechgabe um die bekannten, gekachelten
Emaille- oder Zinkwannen beschtlich. Die in dieser Hinsicht günstigeren Holzwannen
lassen sich noch schwerer reinigen und weisen eine noch geringere Lobensdauer auf.
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Aufgabe der Erfindung ist es, die aufgezeigten Nachteile und Schwierigkeiten
durch eine einfache und billig herstellbare Auskleidung für die Behältnisse der
eingangs genannten Art weitgehand zu vermeiden.
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Die Aufgabe wird nach der Erfindung gelöst durch eine zum eimmaligen
Gebrauch bestimmte, wenigstens im Bereich des Behältmisabflusses leickt durchstelbare
ein- oder mehrwandige Kunststoffelie in einer der Innengentalt den Behältnisses
weitgehend
angepaßten oder ampaßbaren Gestalt mit einem zur zeitweisen Befestigung am äußern
Behältnisrändern versebenen, verstärkt ausgebildeten Rand.
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Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung besteht darin,
daß der Rand der Kunststoffolie wenigstens einen äußeren und mit Abstand ven diesen
wenigstens einen inneren Wälst bildet und die Kunststoffolie zwischen den Wälsten
wenigstens an vorbestimmten Stellen von an Außenwänden des Behältnisses angebrachtem
Halterungen (beispielsweise Haken) durchstoßbar ist.
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Um die Befestigung der im das Behältnis eingelegten Kunststoffolie
an den effenen Rändern des Behältnisses zu erleichtern oder erst zu ermöglichen,
ist die Kunststoffolie nach der Erfindung derart weiter ausgebildet, daß der Rand
der Kunststoffolie zum Umschlagen über den die Behältnisöffmung umgebenden Rand
wenigstens an vorbestimmten Stellen mit etwa nonkrecht zum Rand verlaufenden Schlitzen
versehen oder versehbar ist.
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Zur Vermeidung oder wenigstens weitgebenden Vermeidung von Rutsehgefahren
für Benutzer von Behältnissen, insbesondere Badewannen, ist es vorteilhaft, daß
die Kunststoffolie wenigstens im Bereich des Behältmisbodens und wenigstens innenseitig
profiliert ausgebildet ist.
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Zur besseren Wärmeisolierung ist die Erfindung derart weiter ausgebildet,
daß die Kunststoffolie aus wenigstens zwei übereinander liegenden Folien(mehrwandige
Folie) besteht, wobei zur Wärmeisolierung zwiscben den Folien eine Vielzahl von
untereinander getrennter (noppanartiger) Lufträume vergesehen sind.
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Die Verteile der Erfindung bestehen nicht nur in der erleichterten
Beinhaltung der Behältniswandungen und der damit zusammenhängenden Erhöhung der
Lebenszeit des Behältnisses, der weitgebenden Vermeidung von Rutsehgefahren beim
Betreten
der Behältnisse sowie der Vermeidung von bisherigen Stöpzeln
zum Abschluß der Abflüse, sondern auch in der wesentäch verbesserten Wärmeisolierung
stark wärmeleitender Behältnisse und der Möglichkeit, nicht vollständig dichte Behältnisse
zu verwenden. Außerden können die Behältnisse aus Materialien beztehen, die bisher
aus Dichtheits-, Reinigungs- oder Beanspruchungsgründen nicht in Frage kamen.
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Die Vorteile der Erfindung sind hier keinesfalls erschöpfend aufgeführt.
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In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch
dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektive Ansicht einer Badewanne mit einer
erfindungsgemäßen Auskleidung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Badewanne nach
Fig. 1, Fig. 3 einem Querschnitt durch die Badewanne nach Fig. 1, Fig. 4 eine eingebaute
Badewanne mit einer erfindungsgemäßen Auskleidung, Fig. 5 einem Randabschnitt der
Auskleidung in vergrößerter Darstellung Fig. 6 eine doppelwandige Auskleidung mit
Lufteinschlüssen.
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In den Fig. 1 bis 3 ist eine Wanne mit 1 bezeichnet, in die eine Kunststoffolie
2 eingelegt ist, die mit ihrem Rand 3 über dem Rand 4 der Wanne 1 umgeschlagen und
mittels Haken 5 an den Außenwänden der Wanne 1 festgehalten ist. Der auf dem Bodan
6 der Wanne zu liegen kommende Boden 7 der Kunststoffolie ist zur Erhöhung der Autschfestigkeit
genoppt, gerippt oder dergleichen ausgebildet. Um das Unschlagen des Folienrandes
3
aber den Wannenrand 4 zu erleichtern, sind an Kopf- und am Fußende
der Wanne Einschnitte 8 vorgesehen, die jedoch nicht erforderlich zind, wenn die
Kunststoffolie zo elastisch ist, daß sie sich über den Wannenrand zichen läßt. Als
Überlaufsicherung kann ez zweckmäßig zien, in der Kunststoffolie nahe dem oberen
Innenrand der Wanne 1, eine Überlauföffnung 9 vorzusehen, die im Bereich der Öffnung
des normalen Wannenüberlaufes 10 zu liegen kommt. Um ein Ausreißen der Öffnung 9
zu vermeiden, ist diese von einem Verstärkungsrand 9' umgeben.
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Aus dem gleichen Grunde endet die Kunststoffolie im einem umlaufenden
äußeren Wulstring 11, von dem mit Abstand ein weiterer innerer Wulstring 12 vorgesehen
ist. Zur Halterung der Kunststoffolie werden die Spitzen 13 der Haken 5 zwischen
den Wulstringen ii, 12 durch die Kunststoffolie an den Jeweils betreffenden Stellen
gedrückt. Die radialen Einschnitte 8 in den Rändern der Kunststoffolie durchtrennen
den äußeren Wulstring 11 und enden vor den inneren Wulstring 12.
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Fig. 4 zeigt eine eingebaute Wanne 1'. Hier befinden sich die Haken
5 teils an der Außenzeite des Wannenrandes 14 und teils an der zurückliegenden Itibauwand
15.
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Fig. 5 zeigt eine doppelwandige Kunststoffolie 2' mit einer Vielzahl
von Lufträumen 16, die der Kunststoffolie eine noppchartige Struktur verleihen.
Eine derartige Kunststoffolie ist ein außerordentlich guter Wärmeisolator und verringert
gleichzeitig Rutschgefahren beim Betreten der Wanne.
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Nach der Erfindung ist ein besonderer Verschluß für den Wannenabschluß
17 nicht mehr erforderlich. Vor dem Einlaufen des Wassers in die Wanne wird die
Kunststoffolie an ihren Rändern in die Haken 5 eingehängt. Anschließend wird Wasser
in die Wanne gefüllt.
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Dabei paßt zich die Kunststoffolie der inneren Gestalt der Wanne an.
Nach dem Baden wird mit einem spitzen Gegenstand die Kunststoffolie im Bereich des
Wannenabflusses 17 durchsteßen, so daß das Wasser durch den Abfluß 17 abfließen
kann. Anschließend wird die Kunststoffolie entfernt.
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Patentansprüche