DE202020006185U1 - Kinderfahrradsitz - Google Patents

Kinderfahrradsitz

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DE202020006185U1
DE202020006185U1 DE202020006185.9U DE202020006185U DE202020006185U1 DE 202020006185 U1 DE202020006185 U1 DE 202020006185U1 DE 202020006185 U DE202020006185 U DE 202020006185U DE 202020006185 U1 DE202020006185 U1 DE 202020006185U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions
    • B62J1/16Separate pillions for children

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Kinderfahrradsitz (2), umfassendeinen Sitzkörper (4), umfassend eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6),die Stützstruktur (8) umfassend zwei Teile (12, 14), wobei ein Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen den zwei Teilen (12, 14) der Stützstruktur (8) zwischengelagert angeordnet ist, vorzugsweise geklemmt, zum Halten der Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8), dadurch gekennzeichnet, dass der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) teilweise um ein Teil (12) der zwei Teile (12,14) der Stützstruktur (8) gelegt ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kinderfahrradsitz.
  • HINTERGRUND
  • Kinderfahrradsitze, auch als Fahrradkindersitze bezeichnet, sind im Stand der Technik bekannt und existieren in unterschiedlichen Konfigurationen zum Transportieren des Kindes hinter oder vor einem Radfahrer. Bekannte Kinderfahrradsitze umfassen einen Sitz und Fußstützen zum Aufnehmen des Kindes. Üblicherweise ist der Sitz aus einem Material hergestellt, das ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt zu stützen. Solche bekannten Kinderfahrradsitze sind jedoch häufig unbequem für das Kind und das Herstellen solcher bekannten Kinderfahrradsitze kann ineffizient sein.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Dementsprechend ist es wünschenswert, mindestens eines des Vorstehenden zu thematisieren, und es kann die Aufgabe der Erfindung sein, einen verbesserten Kinderfahrradsitz bereitzustellen.
  • Darüber hinaus werden andere wünschenswerte Merkmale und Eigenschaften aus der nachfolgenden Kurzdarstellung und detaillierten Beschreibung sowie aus den beiliegenden Ansprüchen ersichtlich, die jeweils in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen und dem Hintergrund genommen werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Kinderfahrradsitz gelöst. Weitere vorteilhafte Konfigurationen sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.
  • In einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Kinderfahrradsitz beschrieben. Der Kinderfahrradsitz ist oder kann als ein hinterer Kinderfahrradsitz und/oder ein vorderer Kinderfahrradsitz konfiguriert sein. Der Kinderfahrradsitz kann einen Sitzkörper umfassen. Der Sitzkörper kann eine Sitzschale zum Aufnehmen eines Kindes darin umfassen. Die Sitzschale kann zum teilweisen Umgeben des darin aufgenommenen Kindes dimensioniert sein.
  • Der Sitzkörper kann auch eine Stützstruktur zum Stützen der Sitzschale umfassen. Die Stützstruktur kann aus einem Material hergestellt sein, das ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt in der Sitzschale zu stützen. Die Stützstruktur kann ferner aus einem Material hergestellt sein, das ausreichend starr ist, um Vibrationen standzuhalten, die während der Fahrradfahrt verursacht werden. Somit kann die Sitzschale selbst aus einem Material hergestellt sein, das nicht ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt zu stützen. Stattdessen kann die Sitzschale aus einem weichen Material hergestellt sein. Die Stützstruktur und die Sitzschale können aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein.
  • Gemäß einer zu bevorzugenden Konfiguration kann die Stützstruktur zwei Teile umfassen. Somit kann die Stützstruktur eine Zweikomponentenstruktur, zum Beispiel ein Zweikomponentenrahmen, sein. Die zwei Teile können separate Teile sein. Ein Randabschnitt der Sitzschale kann mindestens teilweise zwischen den zwei Teilen der Stützstruktur zwischengelagert angeordnet sein, um die Sitzschale an der Stützstruktur zu halten. Der Randabschnitt kann sich mindestens teilweise entlang einer äußeren Grenze der Sitzschale erstrecken.
  • Der mindestens teilweise zwischengelagert angeordnete Randabschnitt der Sitzschale kann mindestens teilweise zwischen den zwei Teilen der Stützstruktur positioniert sein. Die Stützstruktur und der Randabschnitt können eine dreischichtige Struktur mit dem Randabschnitt zwischen zwei Schichten der Stützstruktur bilden. Eine Klemmkraft kann durch mindestens einen Teil der zwei Teile der Stützstruktur auf den Randabschnitt ausgeübt werden oder nicht. Die Stützstruktur kann mindestens einen Teil des Randabschnitts abdecken.
  • Gemäß einer weiteren zu bevorzugenden Konfiguration kann die Stützstruktur ein Rahmenteil zum Stützen der Sitzschale umfassen. Das Rahmenteil kann ein Rahmen sein, der mindestens eine Materialaussparung umfasst. Die Stützstruktur kann ferner ein Abdeckungsteil umfassen. Das Abdeckungsteil kann das Rahmenteil und/oder die Sitzschale mindestens teilweise abdecken. Das Abdeckungsteil kann das Rahmenteil und/oder die Sitzschale auf einer Rückseite des Kinderfahrradsitzes abdecken. Das Abdeckungsteil kann das Rahmenteil teilweise oder vollständig auf der Rückseite abdecken. Die Sitzschale kann das Rahmenteil auf einer Vorderseite des Kinderfahrradsitzes abdecken. Die Sitzschale kann das Rahmenteil auf der Vorderseite teilweise oder vollständig abdecken. Somit können die Sitzschale und das Abdeckungsteil das Rahmenteil auf gegenüberliegenden Seiten des Kinderfahrradsitzes abdecken. Mit anderen Worten kann das Rahmenteil durch die Sitzschale und das Abdeckungsteil zweiseitig abgedeckt sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Abdeckungsteil in das Rahmenteil eingehakt werden, wobei das Abdeckungsteil einen Haken umfassen kann und das Rahmenteil einen Eingriffsabschnitt zum Eingreifen in den Haken umfassen kann.
  • Die zwei Teile der Stützstruktur können das Rahmenteil zum Stützen der Sitzschale und das Abdeckungsteil zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils umfassen. Der Randabschnitt der Sitzschale kann mindestens teilweise zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil zwischengelagert angeordnet sein. Die Stützstruktur kann somit sowohl zum Stützen eines Kindes als auch zum Halten der Sitzschale darauf konfiguriert sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Randabschnitt der Sitzschale teilweise um ein Teil der zwei Teile der Stützstruktur herumgelegt bzw. gewickelt, zum Beispiel um das Rahmenteil herum. Der Randabschnitt kann an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten des einen Teils der zwei Teile der Stützstruktur, zum Beispiel dem Rahmenteil, angeordnet sein. Der Randabschnitt kann an einer Vorderseite und einer Rückseite des einen Teils der zwei Teile der Stützstruktur, zum Beispiel dem Rahmenteil, angeordnet sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Randabschnitt der Sitzschale mindestens teilweise zwischen den zwei Teilen der Stützstruktur, zum Beispiel zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil, zum Halten der Sitzschale an der Stützstruktur eingeklemmt. Somit kann der Randabschnitt der Sitzschale mindestens teilweise zwischen den zwei Teilen der Stützstruktur, zum Beispiel zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil, verkeilt oder eingeklemmt werden, um eine Klemmkraft auf die Sitzschale auszuüben, die zum Halten der Sitzschale an der Stützstruktur erforderlich sein kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst mindestens ein Teil der zwei Teile der Stützstruktur, zum Beispiel das Rahmenteil, mindestens teilweise eine skelettartige Konfiguration. Die skelettartige Konfiguration kann einen Y-förmigen Skelettabschnitt umfassen. Alternativ oder zusätzlich kann die skelettartige Konfiguration mindestens eines von einem X-förmigen Skelettabschnitt, einem V-förmigen Skelettabschnitt und einem W-förmigen Skelettabschnitt umfassen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die zwei Teile der Stützstruktur, zum Beispiel das Rahmenteil und das Abdeckungsteil, mittels einer formschlüssigen Kopplung und/oder einer Schraubkopplung fest miteinander gekoppelt. Die formschlüssige Kopplung kann eine Schnappkopplung oder eine Klickkopplung sein. Die zwei Teile der Stützstruktur, zum Beispiel das Rahmenteil und das Abdeckungsteil, können miteinander eingeschnappt, geklickt oder verschraubt werden. Dementsprechend können die zwei Teile der Stützstruktur, zum Beispiel das Rahmenteil und das Abdeckungsteil, jeweils für eine werkzeugfreie Montage miteinander oder für eine Werkzeugmontage miteinander konfiguriert sein.
  • Das Rahmenteil kann mindestens ein Montageloch umfassen. Das Abdeckungsteil kann ferner mindestens einen Aufnahmeabschnitt umfassen, in dem ein Fixierungsmittel aufgenommen werden kann, das in ein Montageloch eingeführt werden kann. In einem Beispiel kann das Fixierungsmittel eine Schraube sein, und der Aufnahmeabschnitt kann ein Schraubeneintritt sein, der ein Innengewinde umfassen kann. Das Montageloch kann so angeordnet sein, dass das eingesetzte Fixierungsmittel über eine Öffnung zugänglich ist, die in der Sitzschale bereitgestellt sein kann. Das Fixierungsmittel kann somit von der Vorderseite des Kinderfahrradsitzes aus zugänglich sein. Das Fixierungsmittel kann ferner von dem Abdeckungsteil an der Rückseite des Kinderfahrradsitzes abgedeckt sein. Das Fixierungsmittel kann ferner in der Sitzschale und/oder dem Rahmenteil versenkt oder verborgen sein, wobei das Fixierungsmittel möglicherweise nicht über die Außenkontur des Kinderfahrradsitzes hinausragt. Der Kinderfahrradsitz kann somit aus Konstruktions- und Sicherheitsgründen eine glatte Rückseitengestaltung umfassen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Sitzschale ein Polymermaterial oder ist daraus hergestellt. Das Polymermaterial kann ein Ethylen-Vinylacetat-Material sein oder umfassen, zum Beispiel ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (auch als EVA bezeichnet). Alternativ oder zusätzlich kann mindestens ein Teil der zwei Teile der Stützstruktur ein Kunststoffmaterial und/oder ein Verbundmaterial umfassen oder daraus hergestellt sein. Das Verbundmaterial kann ein faserverstärktes Verbundmaterial sein, zum Beispiel ein glasverstärktes Kunststoffmaterial.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Sitzschale in einer schwimmenden Weise an der Stützstruktur gehalten. Die Sitzschale kann einen Kindersitzbereich umfassen. Der Kindersitzbereich der Sitzschale kann von der Stützstruktur beabstandet sein, um einen Ausgleichsraum zwischen dem Kindersitzbereich und der Stützstruktur bereitzustellen. Der Ausgleichsraum kann eine schwimmende Bewegung eines Kindes, das auf dem Kindersitzbereich sitzt, ermöglichen oder bereitstellen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Sitzschale Armauflageabschnitte umfassen. Die Armauflageabschnitte können in der Sitzschale einstückig ausgebildet sein. Alternativ können die Armauflageabschnitte an der Stützstruktur befestigt, zum Beispiel verschraubt, sein. Die Armauflageabschnitte können gewölbt sein. Die Armauflageabschnitte können aus der Sitzschale vorstehen, wobei ein linker Armauflageabschnitt von der linken Seite der Sitzschale vorstehen kann, was eine linke Armauflage für einen linken Arm eines Kindes bereitstellt, wenn es in dem Kinderfahrradsitz sitzt, und wobei ein rechter Armauflageabschnitt von der rechten Seite der Sitzschale vorstehen kann, was eine rechte Armauflage für einen rechten Arm eines Kindes bereitstellt, wenn es in dem Kinderfahrradsitz sitzt. Alternativ oder zusätzlich zu den Armauflageabschnitten kann der Kinderfahrradsitz auch einen Griff zum Greifen mit mindestens einer Hand eines Kindes umfassen, wenn es in dem Kinderfahrradsitz sitzt, oder eine Halterung zum zusätzlichen Sichern des Kindes, wenn es in dem Kinderfahrradsitz sitzt. Der Griff oder die Halterung kann ein zentraler oder seitlicher Griff oder eine zentrale oder seitliche Halterung sein.
  • Die Stützstruktur kann Armauflagevorsprünge umfassen. Die Armauflagevorsprünge können die Armauflageabschnitte der Sitzschale stützen. Die Armauflagevorsprünge können mindestens teilweise in die Armauflageabschnitte vorstehen. Die Armauflagevorsprünge können mindestens teilweise in den Armauflageabschnitten aufgenommen sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Stützstruktur mindestens ein Verstärkungselement zum Verstärken der Stützstruktur mindestens in einem Randabschnitt davon umfassen. Das mindestens eine Verstärkungselement kann an dem Rahmenteil angeordnet sein. Das mindestens eine Verstärkungselement kann mindestens eine Verstärkungsrippe sein oder umfassen.
  • In einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine Kinderfahrradsitzhalterung beschrieben. Der Kinderfahrradsitz kann die Kinderfahrradsitzhalterung umfassen. Die Kinderfahrradsitzhalterung kann so angeordnet oder konfiguriert sein, dass sie an dem Kinderfahrradsitz angeordnet ist. Die Kinderfahrradsitzhalterung kann so angeordnet oder konfiguriert sein, dass sie unter dem Kindersitzbereich des Kinderfahrradsitzes angeordnet ist. Die Kinderfahrradsitzhalterung kann so angeordnet oder konfiguriert sein, dass sie auf einem Basisabschnitt der Stützstruktur des Kinderfahrradsitzes und/oder unterhalb des Kindersitzbereichs des Kinderfahrradsitzes angeordnet ist. Der Basisabschnitt kann unter dem Kindersitzbereich angeordnet sein.
  • Die Kinderfahrradsitzhalterung kann einen Kopplungsabschnitt umfassen. Der Kopplungsabschnitt kann konfiguriert sein, um mit mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodulen koppelbar zu sein, zum Koppeln der Kinderfahrradsitzhalterung mit einem Fahrrad. Der Kopplungsabschnitt kann in mindestens einem Teil der zwei Teile der Stützstruktur eingelassen sein, zum Beispiel in mindestens einem von dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Kopplungsabschnitt mindestens einen Gleitabschnitt, zum Beispiel eine Führungsbahn, zum gleitenden Aufnehmen der mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule umfassen. Alternativ oder zusätzlich kann der Kopplungsabschnitt mindestens ein Fixierungsmittel zum Fixieren der mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule an dem Kopplungsabschnitt umfassen. Das mindestens eine Fixierungsmittel kann mindestens eine Schraube zum Einschrauben eines der zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule an den Kopplungsabschnitt umfassen.
  • Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt kann ein Kinderfahrradsitzhalterungssystem die Kinderfahrradsitzhalterung und mindestens eines der mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule umfassen. Der Kopplungsabschnitt der Kinderfahrradsitzhalterung kann so konfiguriert sein, dass er mit den mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodulen zum Koppeln der Kinderfahrradsitzhalterung auf zwei verschiedene Weisen mit einem Fahrrad koppelbar ist. Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt kann ein Kinderfahrradsitzsystem den Kinderfahrradsitz und das Kinderfahrradsitzhalterungssystem umfassen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen die mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule ein Fixierungsmodul zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes mit einem Fahrradrahmen des Fahrrades. Das Fixierungsmodul zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes mit einem Fahrradrahmen des Fahrrades kann ein erstes Fixierungsmodul sein. Alternativ oder zusätzlich zu dem Fixierungsmodul zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes mit einem Fahrradrahmen des Fahrrades können die mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule ein Fixierungsmodul zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes mit einem Gepäckträger des Fahrrades umfassen. Das Fixierungsmodul zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes mit einem Gepäckträger des Fahrrades kann ein zweites Fixierungsmodul sein.
  • Nachfolgend sind mögliche Montageschritte zum Zusammenbauen eines Kinderfahrradsitzes beschrieben. Der Kinderfahrradsitz kann mindestens teilweise wie in Bezug auf den Kinderfahrradsitz gemäß dem vorstehenden Gesichtspunkt beschrieben konfiguriert sein. Die Montageschritte können einen Schritt eines Bereitstellens eines Rahmenteils umfassen. Die Montageschritte können ferner einen Schritt eines Anordnens einer Sitzschale zum Aufnehmen eines Kindes darin auf dem Rahmenteil umfassen.
  • Die Montageschritte können ferner einen Schritt eines Montierens eines Abdeckungsteils an dem Rahmenteil umfassen. Der Montageschritt kann zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils und/oder der Sitzschale mit dem Abdeckungsteil durchgeführt werden. Somit können die Montageschritte ferner den Schritt eines mindestens teilweisen Abdeckens des Rahmenteils und/oder der Sitzschale mit einem Abdeckungsteil umfassen.
  • Der Anordnungsschritt kann ein teilweises Wickeln bzw. Herumlegen eines Randabschnitts der Sitzschale um das Rahmenteil herum umfassen. Der Randabschnitt kann ein zwischengelagert angeordneter Randabschnitt sein. Mit anderen Worten kann der Randabschnitt eine äußere Lippe umfassen, die um das Rahmenteil gewickelt ist bzw. herumgelegt ist.
  • Der Montageschritt kann so durchgeführt werden, dass ein Randabschnitt der Sitzschale zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil zwischengelagert angeordnet ist. Der Randabschnitt kann der teilweise gewickelte bzw. teilweise umhüllende Randabschnitt gemäß der vorstehenden zu bevorzugenden Ausführungsform sein. Somit kann der Montageschritt ein Montieren des Abdeckungsteils an dem Rahmenteil umfassen, sodass ein Randabschnitt der Sitzschale zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil zwischengelagert angeordnet ist. Somit können die Montageschritte ferner den Schritt eines zwischengelagerten Anordnens eines Randabschnitts der Sitzschale zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil umfassen. Das Rahmenteil und das Abdeckungsteil können eine Stützstruktur bilden, auf der die Sitzschale gehalten werden kann. Somit können die Montageschritte ferner einen Schritt eines Ausbildens einer Stützstruktur mittels des Rahmenteils und des Abdeckungsteils zum Halten der Sitzschale darauf umfassen.
  • Der Montageschritt kann ferner einen Schritt eines Einhakens des Abdeckungsteils in das Rahmenteil umfassen. Darüber hinaus kann der Montageschritt alternativ oder nachfolgend ferner einen Schritt eines Schwenkens des Abdeckungsteils auf das Rahmenteil umfassen.
  • Der Montageschritt kann einen Schritt eines Herstellens einer formschlüssigen Kopplung zwischen dem Rahmenteil und dem Abdeckungsteil umfassen. Dieser Schritt kann ein jeweiliges Herstellen einer Schnappkopplung umfassen und/oder mittels einer Schraubkopplung erfolgen.
  • Weitere Gesichtspunkte, Konfigurationen oder Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können durch Kombinieren eines beliebigen Merkmals oder einer beliebigen Kombination von Merkmalen von mindestens einem Gesichtspunkt, einer Konfiguration und/oder einer Ausführungsform mit einem beliebigen anderen Merkmal oder einer beliebigen anderen Kombination von Merkmalen mindestens eines anderen Aspekts, einer anderen Konfiguration und/oder einer anderen Ausführungsform gewonnen werden. Weitere Merkmale und Vorteile können von dem Fachmann aus der folgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen entnommen werden, die jedoch nicht als einschränkend in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen auszulegen sind.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird hierin nachstehend in Verbindung mit den folgenden Zeichnungsfiguren beschrieben, wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Elemente bezeichnen, und:
    • 1 zeigt einen hinteren Kinderfahrradsitz gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht.
    • 2 zeigt einen vorderen Kinderfahrradsitz gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht.
    • 3 zeigt einen Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 in einer Explosionsansicht.
    • 4 zeigt den Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 in einer perspektivischen Ansicht von hinten.
    • 5 zeigt den Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 mit einer Kinderfahrradsitzhalterung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht von hinten.
    • 6 zeigt den Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 in einer perspektivischen Ansicht von hinten mit einem ersten Fixierungsmodul zum Koppeln des hinteren Kinderfahrradsitzes mit einem Fahrrad.
    • 7 zeigt den Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 in einer perspektivischen Ansicht von hinten mit einem zweiten Fixierungsmodul zum Koppeln des hinteren Kinderfahrradsitzes mit einem Fahrrad.
    • 8 zeigt den Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 in einer vertikalen Schnittansicht.
    • 9 zeigt einen Sitzkörper des vorderen Kinderfahrradsitzes von 2 in einer vertikalen Schnittansicht.
    • 10 zeigt schematisch den Sitzkörper des hinteren Kinderfahrradsitzes von 1 und des vorderen Kinderfahrradsitzes von 2 in einer horizontalen Schnittansicht.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • 1 zeigt einen hinteren Kinderfahrradsitz 2. Der hintere Kinderfahrradsitz 2 umfasst einen Sitzkörper 4 zum Aufnehmen und Stützen eines Kindes (nicht gezeigt) darin, wenn es in dem hinteren Kinderfahrradsitz 2 sitzt. Der Sitzkörper 4 umfasst eine Sitzschale 6, die aus einem weichen Material hergestellt ist, das ein komfortables Sitzpolster für das Kind bereitstellen kann, wenn es in dem hinteren Kinderfahrradsitz 2 sitzt. Der Sitzkörper 4 umfasst ferner eine Stützstruktur 8 zum Stützen der Sitzschale 6. Die Sitzschale 6 weist einen Randabschnitt 7 auf, der sich entlang einer äußeren Grenze des Sitzkörpers 4 bzw. der Stützstruktur 8 erstrecken kann.
  • Der Randabschnitt 7 kann zwischen zwei Teilen einer Stützstruktur 8 zwischengelagert angeordnet sein, um die Sitzschale 6 an der Stützstruktur 8 zu halten. Alternativ oder zusätzlich kann der Randabschnitt 7 teilweise um mindestens einen Teil der Stützstruktur 8 gewickelt sein bzw. herumgelegt sein, um die Sitzschale 6 an der Stützstruktur 8 zu halten. Somit kann der Randabschnitt 7 als ein Rand des Sitzkörpers 4 ausgebildet sein, der einen Sitzabschnitt 9 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 umgibt.
  • Der hintere Kinderfahrradsitz 2 kann ferner zwei Armauflageabschnitte 22 umfassen, die ein integraler Teil der Sitzschale 6 sein können. Jeder Armauflageabschnitt 22 kann nach außen vorstehen. Die Armauflageabschnitte 22 können derart angeordnet sein, dass die Armauflageabschnitte 22 und der Sitzabschnitt 9 mindestens teilweise nahtlos oder bündig übergehen.
  • Der hintere Kinderfahrradsitz 2 kann ferner zwei separate Beinstützen 11 umfassen, um jeweils ein Bein des Kindes zu stützen, wenn es in dem hinteren Kinderfahrradsitz 2 sitzt. Jede der Beinstützen 11 kann an der Stützstruktur 8 befestigt sein. Die Beinstützen 11 können ferner angeordnet und/oder konfiguriert sein, um den Randabschnitt 7 zusätzlich mit mindestens einem Teil der Stützstruktur 8 zwischengelagert anzuordnen oder einzuklemmen. Ferner können die Beinstützen 11 jeweils eine verstellbare Fußstütze 18 aufweisen, um jeweils eine Fußauflage für die Füße des Kindes bereitzustellen, wenn es in dem hinteren Kinderfahrradsitz 2 sitzt. Die Fußstützen 18 können unterhalb der Sitzschale 6 angeordnet sein und sind höhenverstellbar.
  • 2 zeigt einen vorderen Kinderfahrradsitz 2'. Der vordere Kinderfahrradsitz 2' umfasst ebenfalls einen Sitzkörper 4' zum Aufnehmen und Stützen eines Kindes (nicht gezeigt) darin, wenn es in dem vorderen Kinderfahrradsitz 2' sitzt. Der vordere Kinderfahrradsitz 2' umfasst ferner eine Stützstruktur 8' zum Stützen der Sitzschale 6'. Der Sitzkörper 4' kann mindestens eine der Komponenten des Sitzkörpers 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 umfassen und kann mindestens teilweise wie der Sitzkörper 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 konfiguriert sein. Ein Randabschnitt 7' einer Sitzschale 6' des Sitzkörpers 4' kann wie in Bezug auf den hinteren Kinderfahrradsitz 2 beschrieben angeordnet sein. Der vordere Kinderfahrradsitz 2' kann zusätzlich einen zentralen Rahmenabschnitt 26 umfassen, der so angeordnet ist, dass er zwischen den Beinen des Kindes positioniert ist, wenn das Kind in dem vorderen Kinderfahrradsitz 2' sitzt.
  • 3 zeigt drei Komponenten des Sitzkörpers 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 in einer Explosionsansicht. Die Sitzschale 6 kann eine erste Komponente des Sitzkörpers 4 sein. Die Sitzschale 6 kann einstückig ausgebildet sein und kann aus einem Ethylen-Vinylacetat-Material hergestellt sein. Die Sitzschale 6, die den Randabschnitt 7 umfasst, kann eine Vielzahl von Löchern 10 umfassen, die innerhalb des Sitzabschnitts 9 angeordnet sein können.
  • Die Stützstruktur 8 kann zwei weitere Komponenten des Sitzkörpers 4 umfassen. Die Stützstruktur 8 kann ein Rahmenteil 12 zum Stützen der Sitzschale 6 und ein Abdeckungsteil 14 umfassen. Das Rahmenteil 12 und das Abdeckungsteil 14 können eine zweite und dritte Komponente des Sitzkörpers 4 sein. Das Abdeckungsteil 14 kann so konfiguriert sein, dass es das Rahmenteil 12 mindestens teilweise abdeckt.
  • Das Rahmenteil 12 kann mindestens eine Verstärkungsrippe 45, vorzugsweise mehrere Verstärkungsrippen 45, die entlang einer äußeren Kante oder eines äußeren Rands des Rahmenteils 12 angeordnet sind, zum Verstärken des Rahmenteils 12 in einem Randabschnitt davon umfassen. Die Steifigkeit des Rahmenteils 12 kann durch weitere Verstärkungsrippen 45, einschließlich Verstärkungsrippen, die sich in den oder in die unten beschriebenen Armauflagevorsprünge erstrecken, erhöht werden. Einige oder alle der Verstärkungsrippe oder - rippen 45 können im Wesentlichen senkrecht zu dem Rand des Rahmenteils 12 angeordnet sein, und/oder einige oder alle der Verstärkungsrippen können so angeordnet sein, dass sich ihre Verlängerungsebenen durch einen gemeinsamen Mittelpunkt erstrecken. Das Rahmenteil 12 kann ferner mindestens eine Aussparung 44 zum Reduzieren des Gewichts des Kinderfahrradsitzes 2, 2' umfassen, während die Steifigkeit des Rahmenteils 12 und des Kinderfahrradsitzes nicht wesentlich reduziert wird.
  • Das Rahmenteil 12 kann Armauflagevorsprünge 24 umfassen, die von einem Randabschnitt des Rahmenteils 12 nach außen vorstehen. Die Armauflagevorsprünge 24 können in die Armauflageabschnitte 22 der Sitzschale 6 vorstehen. Somit können die Armauflagevorsprünge 24 die Armauflageabschnitte 22 der Sitzschale 6 mindestens teilweise ausfüllen, wobei die Armauflageabschnitte 22 die Armauflagevorsprünge 24 aufnehmen können. Die Armauflagevorsprünge 24 können ebenfalls mindestens eine Verstärkungsrippe zum Versteifen der Armauflagevorsprünge 24 umfassen, die während einer Fahrradfahrt Lasten ausgesetzt sein könnten, wenn das Kind die Armauflageabschnitte 22 der Sitzschale 6 zieht oder drückt.
  • Das Abdeckungsteil 14 der Stützstruktur 8 kann ferner eine Kinderfahrradsitzhalterung 3 umfassen. Die Kinderfahrradsitzhalterung 3 kann an einem Basisabschnitt des Abdeckungsteils 14, der Stützstruktur 8 bzw. dem Sitzkörper 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 angeordnet sein. Die Kinderfahrradsitzhalterung 3 kann einen Kopplungsabschnitt 5 umfassen, der konfiguriert ist, um mit mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodulen zum Koppeln der Kinderfahrradsitzhalterung 3 mit einem Fahrrad (nicht gezeigt) koppelbar zu sein. Die Kinderfahrradsitzhalterung 3 und unterschiedliche Fixierungsmodule sind in Bezug auf die 5 bis 7 beschrieben.
  • Das Abdeckungsteil 14 kann ferner einen Haken 15 zum Einhaken des Abdeckungsteils 14 in das Rahmenteil 12 zum Zusammenbauen des Sitzkörpers 4 umfassen. Das Abdeckungsteil 14 kann ferner konfiguriert sein, um die Außenseite des Rahmenteils 12 abzudecken, die nicht von der Sitzschale 6 teilweise oder vollständig abgedeckt ist. Der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 kann zwischen dem Rahmenteil 12 und dem Abdeckungsteil 14 zwischengelagert angeordnet oder eingeklemmt sein.
  • 4 zeigt die Sitzschale 6 und das Rahmenteil 12 des Sitzkörpers 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2. Der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 kann um die gesamte äußere Grenze des Rahmenteils 12 gewickelt sein bzw. herumgelegt sein, wie in 4 gezeigt. Alternativ kann der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 teilweise um die äußere Grenze des Rahmenteils 12 gewickelt sein bzw. herumgelegt sein. Der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 kann um einen oberen Teil der äußeren Grenze des Rahmenteils 12 gewickelt sein bzw. herumgelegt sein. Alternativ oder zusätzlich kann der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 um einen unteren Teil der äußeren Grenze des Rahmenteils 12 gewickelt sein bzw. herumgelegt sein. Alternativ oder zusätzlich kann der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 um mindestens ein Seitenteil gewickelt sein bzw. gelegt sein, zum Beispiel einen rechten Teil und/oder einen linken Teil der äußeren Grenze des Rahmenteils 12.
  • Das Rahmenteil 12 kann ferner mindestens ein Montageloch 32 zum Montieren des Abdeckungsteils 14 an dem Rahmenteil 12 umfassen. Ein Montagemittel, zum Beispiel eine Schraube, zum Montieren des Abdeckungsteils 14 an dem Rahmenteil 12 kann eingesetzt und über eines der Löcher 10 der Sitzschale 6 zugänglich sein. Somit können das Rahmenteil 12 und das Abdeckungsteil 14 gemäß einer Ausführungsform miteinander verschraubt werden. Das Rahmenteil 12 kann ferner eine Hakenaussparung 16 umfassen, die dem Haken 15 entspricht, der an dem Abdeckungsteil 14 angeordnet ist, um dieses mit dem Rahmenteil 12 zu verhaken.
  • Das Rahmenteil 12 kann eine Skelettrahmenstruktur mit mindestens einer Aussparung 44 umfassen. Das Rahmenteil 12 kann einen Y-förmigen Skelettabschnitt 13 zum Versteifen der Rahmenstruktur des Rahmenteils 12 umfassen.
  • 5 zeigt die Sitzschale 6 und das Abdeckungsteil 14 des Sitzkörpers 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2. Das Abdeckungsteil 14 kann das Rahmenteil 12 mindestens teilweise von der Rückseite des Rahmenteils 12 aus abdecken. Die Sitzschale 6 kann ferner das Rahmenteil 12 von der Vorderseite des Rahmenteils 12 aus abdecken. Somit kann das Rahmenteil 12 zwischen der Sitzschale 6 und dem Abdeckungsteil 14 zwischengelagert angeordnet sein. Gemäß einer zu bevorzugenden Ausführungsform umfasst das Abdeckungsteil 14 kein Montageloch zum Montieren des Abdeckungsteils 14 an dem Rahmenteil 12 auf einer freiliegenden Rückseite des Abdeckungsteils 14, die dem Rahmenteil 12 abgewandt ist.
  • Der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6, der um die gesamte äußere Grenze des Rahmenteils 12 gewickelt bzw. gelegt sein kann oder der teilweise um die äußere Grenze des Rahmenteils 12 gewickelt bzw. gelegt sein kann, kann zwischen dem Rahmenteil 12 und dem Abdeckungsteil 14 zwischengelagert angeordnet oder eingeklemmt sein. Das Abdeckungsteil 14 kann ferner den herumgewickelten bzw. umhüllenden Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 mindestens teilweise abdecken.
  • Der Kopplungsabschnitt 5 der Kinderfahrradsitzhalterung 3 kann einen Aufnahmeabschnitt 17 zum Aufnehmen der mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule umfassen, die in den 6 und 7 gezeigt sind. Der Aufnahmeabschnitt 17 kann zum Aufnehmen eines in den 6 und 7 gezeigten Kopplungsabschnitts 5 eines der zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule konfiguriert sein. Gemäß einer Ausführungsform kann der Aufnahmeabschnitt 17 mindestens ein weibliches Fixierungselement, zum Beispiel ein Innengewinde, zum Aufnehmen mindestens eines männlichen Fixierungselements, zum Beispiel einer Schraube, umfassen, wobei die mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule durch das Zusammenstecken des mindestens einen weiblichen Fixierungselements und des mindestens einen männlichen Fixierungselements an dem Aufnahmeabschnitt 17 fixiert werden können. Zusätzlich oder alternativ kann der Aufnahmeabschnitt 17 eine Führungsnut oder -bahn zum gleitenden Aufnehmen eines der mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule umfassen.
  • 6 zeigt den hinteren Kinderfahrradsitz 2 mit einem Fixierungsmodul 40 zum Koppeln des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 mit einem Fahrradrahmen (nicht gezeigt) des Fahrrades. Das Fixierungsmodul 40 kann ein erstes Fixierungsmodul 40 sein. Das Fixierungsmodul 40 kann ein Rahmenklemmelement 42 zum Klemmen des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 an dem Fahrradrahmen umfassen. Das Fixierungsmodul 40 kann ferner mindestens eine Stange 41 umfassen, die das Rahmenklemmelement 42 mit einem Kopplungselement 43 zum Koppeln des Fixierungsmoduls 40 mit dem Abdeckungsteil 14 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 verbindet. Die mindestens eine Stange 41 kann gekrümmt sein, wobei ein gekrümmter Abschnitt der Stange 41 mit dem Kopplungselement 43 in Eingriff stehen kann. Die Stange 41 kann in einstellbarer Weise in Eingriff gebracht werden, wodurch unterschiedliche Positionen des Rahmenklemmelements 42 relativ zu dem Kopplungselement 43, insbesondere unterschiedliche Positionen des Kinderfahrradsitzes 2 in Fahrtrichtung des Fahrrades, ermöglicht werden.
  • 7 zeigt den hinteren Kinderfahrradsitz 2 mit einem Fixierungsmodul 50 zum Koppeln des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 mit einem Gepäckträger (nicht gezeigt) des Fahrrades. Das Fixierungsmodul 50 kann ein zweites Fixierungsmodul 50 sein. Das Fixierungsmodul 50 kann ein Kopplungselement 53 zum Koppeln des Fixierungsmoduls 50 mit dem Abdeckungsteil 14 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 umfassen. Die Kopplungselemente 43, 53 beider Fixierungsmodule 40, 50 können wie beschrieben im Wesentlichen die gleiche Konfiguration umfassen. Das Träger-Klemmelement 52 zum Klemmen des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 an den Gepäckträger kann an dem Kopplungselement 53 angeordnet sein. Das Träger-Klemmelement 52 kann einen Klemmmechanismus 54 zur seitlichen klemmenden Fixierung des weiteren Fixierungsmoduls 50 an den Gepäckträger umfassen. Das Fixierungsmodul 50 kann ferner mindestens einen Gurt 51 zum zusätzlichen Sichern des Fixierungsmoduls 50 beim Klemmen an den Gepäckträger umfassen.
  • 8 zeigt den Sitzkörper 4 des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 in einer vertikalen Schnittansicht. Die Sitzschale 6 kann eine äußere Wölbung 19 umfassen, die um das Rahmenteil 12 gewickelt bzw. gelegt ist. Das Abdeckungsteil 14 kann das Rahmenteil 12 abdecken und kann durch einen Eingriff des Hakens 15 in die Hakenaussparung 16 des Rahmenteils 12 in das Rahmenteil 12 eingehakt werden.
  • Die Sitzschale 6 kann von der Stützstruktur 8 beabstandet sein, um einen Ausgleichsraum 20 zwischen der Sitzschale 6 und der Stützstruktur 8 bereitzustellen. Der Ausgleichsraum 20 kann zwischen einem unteren Teil des Sitzabschnitts 9 der Sitzschale 6 und einem unteren Teil des Rahmenteils 12 bereitgestellt sein. Der Ausgleichsraum 20 ermöglicht ein schwimmendes Stützen des Kindes, wenn es sich während einer Fahrradfahrt nach oben und unten bewegt.
  • 9 zeigt den Sitzkörper 4' des vorderen Kinderfahrradsitzes 2' in einer vertikalen Schnittansicht. Die Sitzschale 6' kann eine äußere Wölbung 19' umfassen, die um das Rahmenteil 12' gewickelt bzw. herumgelegt ist. Das Abdeckungsteil 14' kann das Rahmenteil 12' abdecken. Das Abdeckungsteil 14' kann mit einer verborgenen Schraube 21, die durch eine Öffnung in der Sitzschale 6' zugänglich ist, mit dem Rahmenteil 12' verschraubt werden.
  • Im Vergleich zu dem hinteren Kinderfahrradsitz 2 ist die Sitzschale 6' des vorderen Kinderfahrradsitzes 2' möglicherweise nicht von der Stützstruktur 8 beabstandet, um einen Ausgleichsraum 20 zwischen der Sitzschale 6 und der Stützstruktur 8 bereitzustellen, sodass ein unteres Teil eines Sitzabschnitts an der Stützstruktur 8 abgestützt ist.
  • 10 zeigt den Sitzkörper 4, 4' des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 und des vorderen Kinderfahrradsitzes 2' in einer horizontalen Schnittansicht.
  • Der Randabschnitt 7, 7' der Sitzschale 6, 6' des in den 8 bis 10 gezeigten Kinderfahrradsitzes 2, 2' ist zwischen dem Rahmenteil 12, 12' und dem Abdeckungsteil 14, 14' in einem oberen Bereich, einem unteren Bereich und seitlichen Bereichen der Sitzschale 6, 6' zwischengelagert angeordnet. Der Randabschnitt 7, 7' der Sitzschale 6, 6' des in den 8 bis 10 gezeigten Kinderfahrradsitzes 2, 2' kann zusätzlich durch das Rahmenteil 12, 12' und das Abdeckungsteil 14, 14' geklemmt werden, wo ein jeweiliges zwischengelagertes Anordnen stattfindet.
  • Der Randabschnitt 7, 7' der Sitzschale 6, 6' des Kinderfahrradsitzes 2, 2' ist zwischen dem Rahmenteil 12, 12' und dem Abdeckungsteil 14, 14' zwischengelagert angeordnet. Die Randabschnitte 7, 7' der Sitzschalen 6, 6' der in den 8 und 9 gezeigten Kinderfahrradsitze 2, 2' können zusätzlich durch das Rahmenteil 12, 12' und das Abdeckungsteil 14, 14' eingeklemmt werden, wo ein zwischengelagertes Anordnen stattfindet.
  • Mögliche Montageschritte zum Zusammenbauen von wie vorstehend beschriebenen Kinderfahrradsitzen werden im Folgenden beschrieben.
  • Zunächst kann das Rahmenteil 12 bereitgestellt werden, und dann kann die Sitzschale 6 an dem Rahmenteil 12 angeordnet werden, indem der Randabschnitt 7 der Sitzschale um das Rahmenteil gewickelt bzw. herumgelegt wird. Danach kann das Abdeckungsteil 14 derart an dem Rahmenteil 12 montiert werden, dass der Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 zwischen dem Rahmenteil 12 und dem Abdeckungsteil 14 zwischengelagert angeordnet ist, sodass das Rahmenteil 12 und das Abdeckungsteil 14 die Stützstruktur 8 bilden, an der die Sitzschale 6 gehalten wird.
  • Alternativ kann das Rahmenteil 12 bereitgestellt werden, und dann kann die Sitzschale 6 auf dem Rahmenteil 12 angeordnet werden, indem der Randabschnitt 7 der Sitzschale teilweise um das Rahmenteil herum gewickelt bzw. herumgelegt wird. Danach kann das Abdeckungsteil 14 derart an dem Rahmenteil 12 montiert werden, dass das Rahmenteil 12 und/oder die Sitzschale 6 mindestens teilweise mit dem Abdeckungsteil 14 abgedeckt werden. Das Abdeckungsteil 14 kann derart an dem Rahmenteil 12 montiert werden, dass ein Randabschnitt 7 der Sitzschale 6 zwischen dem Rahmenteil 12 und dem Abdeckungsteil 14 zwischengelagert angeordnet ist, wobei das Rahmenteil 12 und das Abdeckungsteil 14 die Stützstruktur 8 bilden, an der die Sitzschale 6 gehalten wird.
  • Die Montageschritte können den Schritt eines Einhakens des Abdeckungsteils 14 in das Rahmenteil 12, vorzugsweise einen oberen Abschnitt des Rahmenteils, und Schwenken des Abdeckungsteils 14 auf das Rahmenteil 12 umfassen. Nachdem das Abdeckungsteil 14 an dem Rahmenteil 12 angeordnet ist, wird eine formschlüssige Kopplung zwischen dem Rahmenteil 12 und dem Abdeckungsteil 14 mittels einer Schnappkopplung und/oder einer Schraubkopplung, wie zum Beispiel in 9 gezeigt, hergestellt.
  • Weitere Gesichtspunkte, Konfigurationen oder Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können durch Kombinieren eines beliebigen Merkmals oder einer beliebigen Kombination von Merkmalen des hinteren Kinderfahrradsitzes 2 mit einem beliebigen anderen Merkmal oder einer beliebigen anderen Kombination von Merkmalen des vorderen Kinderfahrradsitzes 2' gewonnen werden.
  • BEZUGSZEICHEN
  • 2
    hinterer Kinderfahrradsitz
    2'
    vorderer Kinderfahrradsitz
    3
    Kinderfahrradsitzhalterung
    4, 4'
    Sitzkörper
    5
    Kopplungsabschnitt
    6, 6'
    Sitzschale
    7, 7'
    Randabschnitt
    8, 8'
    Stützstruktur
    9
    Sitzabschnitt
    10
    Loch
    11
    Beinstütze
    12, 12'
    Rahmenteil
    13
    Y-förmiger Skelettabschnitt
    14, 14'
    Abdeckungsteil
    15
    Haken
    16
    Hakenaussparung
    17
    Aufnahmeabschnitt
    18
    Fußstütze
    19, 19' ä
    ußere Wölbung
    20
    Ausgleichsraum
    21
    verborgene Schraube
    22
    Armauflageabschnitt
    24
    Armauflagevorsprung
    26
    Rahmenabschnitt
    32
    Montageloch
    40
    erstes Fixierungsmodul
    41
    Stange
    42
    Rahmenklemmelement
    43, 53
    Kopplungselement
    44
    Aussparung
    45
    Verstärkungsrippe
    50
    zweites Fixierungsmodul
    51
    Gurt
    52
    Träger-Klemmelement
    54
    Klemmmechanismus

Claims (37)

  1. Kinderfahrradsitz (2), umfassend einen Sitzkörper (4), umfassend eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6), die Stützstruktur (8) umfassend zwei Teile (12, 14), wobei ein Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen den zwei Teilen (12, 14) der Stützstruktur (8) zwischengelagert angeordnet ist, vorzugsweise geklemmt, zum Halten der Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8), dadurch gekennzeichnet, dass der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) teilweise um ein Teil (12) der zwei Teile (12,14) der Stützstruktur (8) gelegt ist.
  2. Kinderfahrradsitz (2) nach Anspruch 1, die zwei Teile (12,14) der Stützstruktur (8) umfassend ein Rahmenteil (12) zum Stützen der Sitzschale (6) und ein Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils (12), wobei der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen dem Rahmenteil (12) und dem Abdeckungsteil (14) zwischengelagert angeordnet ist.
  3. Kinderfahrradsitz (2) nach Anspruch 2, wobei das Abdeckungsteil (14) das Rahmenteil (12) auf einer Rückseite des Kinderfahrradsitzes (2) mindestens teilweise abdeckt und die Sitzschale (6) das Rahmenteil (12) auf einer Vorderseite des Kinderfahrradsitzes (2) mindestens teilweise abdeckt.
  4. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Rahmenteil (12) mindestens teilweise eine skelettartige Konfiguration umfasst, die skelettartige Konfiguration vorzugsweise umfassend einen Y-förmigen Skelettabschnitt (13).
  5. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die zwei Teile (12,14) mittels einer formschlüssigen Kopplung fest miteinander gekoppelt sind, vorzugsweise einer Schnappverschlusskopplung und/oder einer Schraubkopplung, wobei vorzugsweise das Rahmenteil (12) ein Montageloch (32) umfasst und das Abdeckungsteil (14) einen Aufnahmeabschnitt (17) umfasst, in dem ein Fixierungsmittel, vorzugsweise eine Schraube, aufgenommen ist, das in das Montageloch (32) eingeführt ist, wobei das Montageloch (32) vorzugsweise derart angeordnet ist, dass das eingeführte Fixierungsmittel über eine Öffnung zugänglich ist, die in der Sitzschale (6) bereitgestellt ist.
  6. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Sitzschale (6) ein Polymermaterial umfasst, vorzugsweise ein Ethylen-Vinylacetat-Material und/oder wobei mindestens ein Teil der zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) aus einem Kunststoffmaterial oder einem Verbundmaterial hergestellt ist, vorzugsweise einem faserverstärkten Verbundmaterial.
  7. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) auf schwimmende Weise gehalten wird, wobei vorzugsweise ein Kindersitzbereich der Sitzschale (6) von der Stützstruktur (8) beabstandet ist, zum Bereitstellen eines Ausgleichsraums (20) zwischen dem Kindersitzbereich und der Stützstruktur (8), wobei der Ausgleichsraum (20) eine schwimmende Bewegung eines Kindes ermöglicht, das auf dem Kindersitzbereich sitzt.
  8. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, die Sitzschale (6) umfassend Armauflageabschnitte (22), die vorzugsweise einstückig in der Sitzschale (6) ausgebildet und vorzugsweise gewölbt sind, und die Stützstruktur (8) umfassend Armauflagevorsprünge (24), die in die Armauflageabschnitte (22) vorstehen und mindestens teilweise darin aufgenommen sind.
  9. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, die Stützstruktur (8) umfassend mindestens ein Verstärkungselement, vorzugsweise mindestens eine Verstärkungsrippe (45), zum Verstärken der Stützstruktur (8) mindestens in einem Randabschnitt davon.
  10. Kinderfahrradsitzhalterung (3), die an einem Basisabschnitt der Stützstruktur (8) des Kinderfahrradsitzes (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche angeordnet ist, wobei der Kinderfahrradsitz (2) vorzugsweise als ein hinterer Kinderfahrradsitz (2) konfiguriert ist, die Kinderfahrradsitzhalterung (3) umfassend einen Kopplungsabschnitt (5), der konfiguriert ist, um mit mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodulen (40,50) koppelbar zu sein, zum Koppeln der Kinderfahrradsitzhalterung (3) mit einem Fahrrad.
  11. Kinderfahrradsitzhalterung (3) nach Anspruch 10, die mindestens zwei unterschiedlichen Fixierungsmodule (40, 50) umfassend ein erstes Fixierungsmodul (40) zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes (2) mit einem Fahrradrahmen des Fahrrades und ein zweites Fixierungsmodul (50) zum Koppeln des Kinderfahrradsitzes (2) mit einem Gepäckträger des Fahrrades.
  12. Kinderfahrradsitz (2), umfassend einen Sitzkörper (4), umfassend eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6), die Stützstruktur (8) umfassend zwei Teile (12, 14), wobei ein Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen den zwei Teilen (12, 14) der Stützstruktur (8) zwischengelagert angeordnet ist, vorzugsweise geklemmt, zum Halten der Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8), die zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) umfassend ein Rahmenteil (12) zum Stützen der Sitzschale (6) und ein Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken der Sitzschale (6), wobei der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen dem Rahmenteil (12) und dem Abdeckungsteil (14) zwischengelagert angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils (12) konfiguriert ist, und dass die Sitzschale (6) und das Abdeckungsteil (14) das Rahmenteil (12) auf gegenüberliegenden Seiten abdecken.
  13. Kinderfahrradsitz (2) nach Anspruch 12, wobei das Abdeckungsteil (14) das Rahmenteil (12) auf einer Rückseite des Kinderfahrradsitzes (2) mindestens teilweise abdeckt und die Sitzschale (6) das Rahmenteil (12) auf einer Vorderseite des Kinderfahrradsitzes (2) mindestens teilweise abdeckt.
  14. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, wobei das Rahmenteil (12) mindestens teilweise eine skelettartige Konfiguration umfasst, wobei die skelettartige Konfiguration vorzugsweise einen Y-förmigen Skelettabschnitt (13) umfasst.
  15. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die zwei Teile (12, 14) mittels einer formschlüssigen Kopplung fest miteinander gekoppelt sind, vorzugsweise einer Schnappkopplung und/oder einer Schraubkopplung, wobei vorzugsweise das Rahmenteil (12) ein Montageloch (32) umfasst und das Abdeckungsteil (14) einen Aufnahmeabschnitt (17) umfasst, in dem ein Fixierungsmittel, vorzugsweise eine Schraube, aufgenommen ist, das in das Montageloch (32) eingeführt ist, wobei das Montageloch (32) vorzugsweise derart angeordnet ist, dass das eingeführte Fixierungsmittel über eine Öffnung zugänglich ist, die in der Sitzschale (6) bereitgestellt ist.
  16. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Sitzschale (6) ein Polymermaterial umfasst, vorzugsweise ein Ethylen-Vinylacetat-Material, und/oder wobei mindestens ein Teil der zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) aus einem Kunststoffmaterial oder einem Verbundmaterial hergestellt ist, vorzugsweise einem faserverstärkten Verbundmaterial.
  17. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei die Sitzschale (6) schwimmend an der Stützstruktur (8) gehalten wird, wobei vorzugsweise ein Kindersitzbereich der Sitzschale (6) von der Stützstruktur (8) beabstandet ist, um einen Ausgleichsraum (20) zwischen dem Kindersitzbereich und der Stützstruktur (8) bereitzustellen, wobei der Ausgleichsraum (20) eine schwimmende Bewegung eines Kindes ermöglicht, das auf dem Kindersitzbereich sitzt.
  18. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, wobei die Sitzschale (6) Armauflageabschnitte (22) umfasst, die vorzugsweise einstückig in der Sitzschale (6) ausgebildet und vorzugsweise gewölbt sind, und wobei die Stützstruktur (8) Armauflagevorsprünge (24) umfasst, die in die Armauflageabschnitte (22) vorstehen und mindestens teilweise darin aufgenommen sind.
  19. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 18, wobei die Stützstruktur (8) mindestens ein Verstärkungselement umfasst, vorzugsweise mindestens eine Verstärkungsrippe (45), zum Verstärken der Stützstruktur (8) mindestens in einem Randabschnitt davon.
  20. Kinderfahrradsitz (2), umfassend einen Sitzkörper (4), umfassend eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6), die Stützstruktur (8) umfassend zwei Teile (12, 14), wobei ein Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zumindest teilweise zwischen den zwei Teilen (12, 14) der Stützstruktur (8) zwischengelagert angeordnet ist zum Halten der Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8), wobei die Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) in einer schwimmenden Weise gehalten ist.
  21. Kinderfahrradsitz (2), umfassend einen Sitzkörper (4), umfassend eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6), die Stützstruktur (8) umfassend zwei Teile (12, 14), wobei ein Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zumindest teilweise zwischen den zwei Teilen (12, 14) der Stützstruktur (8) zwischengelagert angeordnet ist, um die Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) zu halten, wobei ein Kindersitzbereich der Sitzschale (6) von der Stützstruktur (8) beabstandet ist, um einen Ausgleichsraum (20) zwischen dem Kindersitzbereich und der Stützstruktur (8) bereitzustellen.
  22. Kinderfahrradsitz (2) nach Anspruch 21, wobei der Ausgleichsraum (20) zwischen einem unteren Teil eines Sitzabschnitts (9) der Sitzschale (6) und einem unteren Teil eines Rahmenteils (12) der Stützstruktur (8) bereitgestellt ist.
  23. Kinderfahrradsitz, umfassend: eine Sitzschale zum Aufnehmen eines Kindes darin, wobei die Sitzschale aus einem weichen Material hergestellt ist, das nicht ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt zu stützen, und einen Randabschnitt aufweist, der sich mindestens teilweise entlang einer äußeren Grenze der Sitzschale erstreckt; und eine Stützstruktur zum Stützen der Sitzschale, wobei die Stützstruktur aus einem Material hergestellt ist, das ausreichend starr ist, um das Kind zu stützen, und zwei Teile umfasst, wobei der Randabschnitt der Sitzschale zumindest teilweise zwischen den zwei Teilen angeordnet ist, um die Sitzschale an der Stützstruktur zu halten, wobei die zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) ein Rahmenteil (12) zum Stützen der Sitzschale (6) und ein Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken der Sitzschale (6) umfassen, und wobei das Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils (12) konfiguriert ist, und wobei die Sitzschale (6) und das Abdeckungsteil (14) das Rahmenteil (12) auf gegenüberliegenden Seiten abdecken.
  24. Kinderfahrradsitz nach Anspruch 23, wobei die Sitzschale (6) ein Polymermaterial umfasst, vorzugsweise ein Ethylen-Vinylacetat-Material, insbesondere ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, und wobei mindestens ein Teil der Stützstruktur (8), insbesondere das Rahmenteil (12) und/oder das Abdeckungsteil (14), aus einem Kunststoffmaterial oder einem Verbundmaterial hergestellt ist, vorzugsweise aus einem faserverstärkten Verbundmaterial.
  25. Kinderfahrradsitz (2), umfassend einen Sitzkörper (4), umfassend eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6), die Stützstruktur (8) umfassend zwei Teile (12, 14), wobei ein Randabschnitt (7) der Sitzschale (6), der sich mindestens teilweise entlang einer äußeren Grenze der Sitzschale erstreckt, zum Halten der Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) zumindest teilweise zwischen den zwei Teilen (12, 14) der Stützstruktur (8) zwischengelagert angeordnet ist, wobei die Stützstruktur (8) mindestens ein Verstärkungselement umfasst, vorzugsweise mindestens eine Verstärkungsrippe (45), zum Verstärken der Stützstruktur (8) mindestens in einem Randabschnitt davon.
  26. Kinderfahrradsitz (2) nach Anspruch 25, die zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) umfassend ein Rahmenteil (12) zum Stützen der Sitzschale (6) und ein Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils (12), wobei der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen dem Rahmenteil (12) und dem Abdeckungsteil (14) zwischengelagert angeordnet ist.
  27. Kinderfahrradsitz (2) nach Anspruch 26, wobei der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen dem Rahmenteil (12) und dem Abdeckungsteil (14) zwischengelagert angeordnet ist.
  28. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 25 bis 27, wobei die zwei Teile (12, 14) mittels einer formschlüssigen Kopplung fest miteinander gekoppelt sind, vorzugsweise einer Schnappkopplung und/oder einer Schraubkopplung, wobei vorzugsweise das Rahmenteil (12) ein Montageloch (32) umfasst und das Abdeckungsteil (14) einen Aufnahmeabschnitt (17) umfasst, in dem ein Fixierungsmittel, vorzugsweise eine Schraube, aufgenommen ist, das in das Montageloch (32) eingeführt ist, wobei das Montageloch (32) vorzugsweise derart angeordnet ist, dass das eingeführte Fixierungsmittel über eine Öffnung zugänglich ist, die in der Sitzschale (6) bereitgestellt ist.
  29. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 25 bis 28, wobei die Sitzschale (6) ein Polymermaterial umfasst, vorzugsweise ein Ethylen-Vinylacetat-Material, und/oder wobei mindestens ein Teil der zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) aus einem Kunststoffmaterial oder einem Verbundmaterial hergestellt ist, vorzugsweise einem faserverstärkten Verbundmaterial.
  30. Kinderfahrradsitz (2) nach einem der Ansprüche 25 bis 29, wobei die Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) in einer schwimmenden Weise gehalten wird, wobei vorzugsweise ein Kindersitzbereich der Sitzschale (6) von der Stützstruktur (8) beabstandet ist, um einen Ausgleichsraum (20) zwischen dem Kindersitzbereich und der Stützstruktur (8) bereitzustellen, wobei der Ausgleichsraum (20) eine schwimmende Bewegung eines Kindes ermöglicht, das auf dem Kindersitzbereich sitzt.
  31. Kinderfahrradsitz (2), umfassend: eine Sitzschale (6) zum Aufnehmen eines Kindes darin, wobei die Sitzschale (6) aus einem weichen Material hergestellt ist, das nicht ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt zu stützen, und einen Randabschnitt (7) aufweist, der sich mindestens teilweise entlang einer äußeren Grenze der Sitzschale (6) erstreckt; und eine Stützstruktur (8) zum Stützen der Sitzschale (6), wobei die Stützstruktur (8) aus einem Material hergestellt ist, das ausreichend starr ist, um das Kind zu stützen, und zwei Teile (12, 14) umfasst, wobei die zwei Teile (12, 14) der Stützstruktur (8) ein Rahmenteil (12) zum Stützen der Sitzschale (6) und ein Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken der Sitzschale (6) umfassen, wobei der Randabschnitt (7) der Sitzschale (6) zwischen dem Rahmenteil (12) und dem Abdeckungsteil (14) zumindest teilweise zwischengelagert angeordnet ist, um die Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) zu halten, wobei das Abdeckungsteil (14) zum mindestens teilweisen Abdecken des Rahmenteils (12) konfiguriert ist und die Sitzschale (6) und das Abdeckungsteil (14) das Rahmenteil (12) auf gegenüberliegenden Seiten abdecken, und wobei ein Ausgleichsraum (20) zwischen einem Kindersitzbereich der Sitzschale (6) und der Stützstruktur (8) vorgesehen ist, sodass die Sitzschale (6) an der Stützstruktur (8) in einer schwimmenden Weise gehalten ist.
  32. Kinderfahrradsitz, mit einem Sitzkörper mit einer Sitzschale zum Aufnehmen eines Kindes darin und einer Stützstruktur zum Stützen der Sitzschale, wobei die Sitzschale zum teilweisen Umgeben des darin aufgenommenen Kindes dimensioniert ist, wobei die Stützstruktur und die Sitzschale aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind, wobei die Stützstruktur zwei Teile umfasst, und wobei ein Randabschnitt der Sitzschale, der sich zumindest teilweise entlang einer äußeren Grenze der Sitzschale erstreckt, zumindest teilweise zwischen den zwei Teilen der Stützstruktur zwischengelagert angeordnet ist, wobei die Stützstruktur ein Rahmenteil und ein Abdeckungsteil umfasst, wobei das Abdeckungsteil das Rahmenteil und die Sitzschale teilweise abdeckt.
  33. Kinderfahrradsitz nach Anspruch 32, wobei das Rahmenteil durch die Sitzschale und das Abdeckungsteil zweiseitig abgedeckt ist.
  34. Kinderfahrradsitz nach Anspruch 33, wobei der Randabschnitt der Sitzschale teilweise um einen Teil der zwei Teile der Stützstruktur herumgelegt ist, zum Beispiel um das Rahmenteil herum.
  35. Kinderfahrradsitz nach einem der Ansprüche 32 bis 34, wobei eine Klemmkraft durch mindestens einen Teil der zwei Teile der Stützstruktur auf den Randabschnitt ausgeübt wird.
  36. Kinderfahrradsitz nach einem der Ansprüche 32 bis 35, wobei die Sitzschale aus einem weicheren Material als die Stützstruktur ausgebildet ist.
  37. Kinderfahrradsitz nach Anspruch 36, wobei die Sitzschale aus einem Material hergestellt ist, das nicht ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt zu stützen, und wobei die Stützstruktur aus einem Material hergestellt ist, das ausreichend starr ist, um das Kind während einer Fahrradfahrt in der Sitzschale zu stützen.
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