DE202020006116U1 - Kindertragevorrichtung - Google Patents
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Abstract
Kindertragevorrichtung (1), aufweisend:
eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren;
eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist,
wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und
wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen,
wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt,
wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet,
wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind,
wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird,
wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt.
eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren;
eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist,
wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und
wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen,
wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt,
wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet,
wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind,
wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird,
wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Offenbarung betrifft ganz allgemein Vorrichtungen zum Tragen von Kindern. Genauer betrifft die vorliegende Offenbarung auf dem Rücken getragene Kindertragevorrichtungen.
- HINTERGRUND
- Kindertragevorrichtungen werden seit Jahren verwendet, um Kinder so zu tragen, dass der Träger beide Hände frei hat. Im Stand der Technik sind unterschiedliche Kindertragevorrichtungen bekannt, beispielsweise die zum Wandern verwendete Art. Typischerweise haben solche Kindertragevorrichtungen einen ähnlichen Aufbau wie ein Rucksack. Anstelle eines Gepäckfachs gibt es jedoch eine Sitzanordnung an diesem Rucksack, in der ein Kind sitzen und getragen werden kann. Aus dem Stand der Technik bekannte Kindertragevorrichtungen haben jedoch das Problem, dass es schwierig ist, die Sitzanordnung für Kinder unterschiedlicher Größen optimal einzustellen.
- ZUSAMMENFASSUNG
- Es besteht daher ein Bedarf an einer verbesserten Kindertragevorrichtung, die die oben genannten Nachteile adressiert.
- Gemäß der vorliegenden Offenbarung wird eine Kindertragevorrichtung gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 bereitgestellt. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Darüber hinaus werden andere wünschenswerte Merkmale und Eigenschaften aus der Zusammenfassung und detaillierten Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
- Gemäß einem Aspekt wird eine Kindertragevorrichtung bereitgestellt, die leicht an Kinder unterschiedlicher Größen angepasst werden kann. Die Anpassungsfähigkeit der Kindertragevorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung kann derart sein, dass, wenn eine Sitzhöhe eingestellt wird, gleichzeitig auch ein Oberschenkeltragabschnitt eingestellt wird. Auf diese Weise führt eine Verstellung der Sitzhöhe zu einer gleichzeitigen Verstellung einer Tragfläche zum Tragen eines der Oberschenkel des Kindes. Somit wird, wenn die Sitzhöhe eingestellt wird, gleichzeitig eine weitere Einstellung des Sitzes auf die Größe des Kindes erreicht.
- Gemäß einem weiteren Aspekt werden eine abnehmbare Sitzeinheit und eine Kindertragevorrichtung mit einer solchen abnehmbaren Sitzeinheit offenbart. Die Sitzeinheit kann die Anpassungsfähigkeit an Kinder unterschiedlicher Größen aufweisen, wie sie vorher beschrieben wurde oder wie sie im Folgenden ausführlicher beschrieben wird. Eine abnehmbare Sitzeinheit muss jedoch nicht notwendigerweise die hier beschriebene Anpassungsfähigkeit aufweisen oder kann nur ausgewählte Merkmale zum Anpassen der Sitzeinheit und der Kindertragevorrichtung an Kinder unterschiedlicher Größen aufweisen, zum Beispiel Merkmale, die eine Höhenverstellung der Sitzeinheit ermöglichen. Zum Beispiel kann die Sitzeinheit ohne die hier beschriebenen Oberschenkeltragabschnitte konfiguriert sein, obwohl andere Merkmale, wie sie hier beschrieben werden, auf Wunsch an der Sitzeinheit bereitgestellt werden können, insbesondere Merkmale, die sich auf die lösbare Befestigung der Sitzeinheit beziehen, oder Merkmale, die eine Einstellung der Sitzhöhe ermöglichen.
- Gemäß einem weiteren Aspekt werden ein Seitenstützabschnitt und eine Kindertragevorrichtung mit einem solchen Seitenstützabschnitt offenbart. Der Seitenstützabschnitt kann wie im Folgenden beschrieben konfiguriert sein. Der Seitenstützabschnitt kann an einer Sitzeinheit bereitgestellt werden, die fest in der Kindertragevorrichtung angebracht ist, oder kann an der abnehmbaren Sitzeinheit bereitgestellt werden, wie sie hierin beschrieben ist. Zumindest einige Merkmale und Bauteile des Seitenstützabschnitts können an der Sitzeinheit vorgesehen sein. Wenn eine solche Sitzeinheit abnehmbar ist, können diese Merkmale und Bauteile auch zusammen mit der Sitzeinheit von der Kindertragevorrichtung entfernt werden.
- Ausführungsformen von Kindertragevorrichtungen, Sitzeinheiten und Seitenstützabschnitten werden im Folgenden beschrieben und können eines oder mehrere der hierin beschriebenen Merkmale und Eigenschaften aufweisen. Die Ausführungsformen können geeignet kombiniert werden.
- Die Kindertragevorrichtung kann eine Tragstruktur aufweisen. Die Tragstruktur kann einen vorderen Abschnitt und einen hinteren Abschnitt aufweisen. Zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt kann ein Unterbringungsraum definiert sein. Genauer gesagt können der vordere Abschnitt und der hintere Abschnitt einen Unterbringungsraum begrenzen.
- In einigen Ausführungsformen kann eine hierin beschriebene Sitzeinheit vorgesehen sein und in einigen Ausführungsformen kann die Kindertragevorrichtung auch eine solche Sitzeinheit aufweisen. Die Sitzeinheit kann zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt aufhängbar oder aufgehängt sein. Die Sitzeinheit kann eine schalenartige Sitzstruktur bilden. Zumindest ein Abschnitt der Sitzstruktur kann becherförmig oder wannenförmig sein. Die Sitzeinheit kann auch einen Sitzmittelabschnitt aufweisen, vorzugsweise einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt. Der Sitzmittelabschnitt kann dazu ausgestaltet sein, ein Kind in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen.
- In einigen Ausführungsformen kann die Sitzeinheit Oberschenkeltragabschnitte aufweisen. Die Oberschenkeltragabschnitte können jeweils eine Oberschenkeltragfläche für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen. Die Oberschenkeltragabschnitte können derart an den Sitzmittelabschnitt gekoppelt sein, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche führt. Zumindest der Sitzmittelabschnitt kann aus einem flexiblen und nicht elastischen Material, beispielsweise einem Gewebe, hergestellt sein. Auf diese Weise kann der Sitzmittelabschnitt biegbar, aber in der Länge nicht dehnbar sein.
- In einigen Ausführungsformen kann der Sitzmittelabschnitt einen hinteren Hauptsitzabschnitt aufweisen. Wenn die Kindertragevorrichtung im Gebrauch ist, d. h. wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung sitzt, kann der hintere Hauptsitzabschnitt den größten Teil des Körpergewichts des Kindes tragen. In einigen Ausführungsformen kann der Sitzmittelabschnitt ferner einen vorderen Sekundärsitzabschnitt aufweisen. Der vordere Sekundärsitzabschnitt kann sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt nach vorne erstrecken. Wenn die Kindertragevorrichtung im Gebrauch ist, befindet sich der vordere Sekundärsitzabschnitt zwischen den Beinen des Kindes. Die Oberschenkeltragabschnitte können zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt gekoppelt sein.
- In einigen Ausführungsformen kann die Sitzeinheit eine flexible Flächenstruktur aufweisen. Die flexible Flächenstruktur kann die Sitzstruktur definieren. Die flexible Flächenstruktur kann derart aufgehängt sein, dass der Hauptsitzabschnitt bei Betrachtung von vorne U-förmig ist. Ferner kann die Flächenstruktur derart aufgehängt sein, dass bei Betrachtung von vorne der vordere Sekundärsitzabschnitt zusammen mit den Oberschenkeltragabschnitten eine W-Form bilden kann, da der vordere Sekundärsitzabschnitt befestigt sein kann, um einen zentralen oberen Abschnitt der W-Form zu bilden, und da die Oberschenkeltragabschnitte auf gegenüberliegenden Seiten des vorderen Sekundärsitzabschnitts befestigt sein können, um die äußeren oberen Enden der W-Form zu bilden. Die Oberschenkeltragabschnitte können die unteren Abschnitte der W-Form definieren, wodurch die vertieften Abschnitte der W-Form gebildet werden, in denen der Oberschenkel untergebracht werden kann. Solche vertieften Abschnitte können als Beinschlaufen bezeichnet werden, Umwicklungsabschnitte der Oberschenkeltragabschnitte.
- Jeder der Oberschenkeltragabschnitte kann sich seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts weg erstrecken, wodurch ein Umwicklungsabschnitt gebildet wird, der auch als Beinschlaufe bezeichnet werden kann. Jeder Umwicklungsabschnitt kann zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels eines Kindes tragen, wenn das Kind in der Kindertragevorrichtung sitzt.
- Zumindest jeder Oberschenkeltragabschnitt der Sitzeinheit kann eine Gewebestruktur aufweisen.
- Jeder Oberschenkeltragabschnitt kann einen vorderen Randabschnitt aufweisen, der dem vorderen Abschnitt der Tragstruktur zugewandt ist. Der vordere Randabschnitt kann zumindest teilweise ein vorderes Ende der Oberschenkeltragfläche definieren. Der vordere Randabschnitt kann zumindest teilweise eine Polsterung aufweisen. Der vordere Randabschnitt kann ein Band aufweisen, das sich entlang des vorderen Randabschnitts erstreckt. Ein solches Band kann eine Verstärkung vorsehen.
- Jeder Oberschenkeltragabschnitt kann einen ersten Endabschnitt aufweisen, der an dem Sitzmittelabschnitt befestigt ist. Der erste Endabschnitt kann beispielsweise an den Sitzmittelabschnitt angenäht oder integral mit diesem ausgebildet sein. Zusätzlich kann jeder Oberschenkeltragabschnitt einen zweiten Endabschnitt aufweisen, der an der Kindertragevorrichtung an einem Befestigungsabschnitt befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt entfernt angeordnet ist.
- In einigen Ausführungsformen kann die Kindertragevorrichtung zumindest einen Seitenstützabschnitt aufweisen, vorzugsweise zwei Seitenstützabschnitte. Jeder Seitenstützabschnitt schützt ein in der Kindertragevorrichtung sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen. Der oben erwähnte Befestigungsabschnitt kann an einem Seitenstützabschnitt vorgesehen sein.
- In einigen Ausführungsformen kann zumindest ein Seitenstützabschnitt zumindest ein erstes schwenkbares Bauteil aufweisen. Das erste schwenkbare Bauteil kann an seinem ersten Endabschnitt schwenkbar an dem vorderen Abschnitt der Tragestruktur oder dem hinteren Abschnitt der Tragestruktur gehalten sein und kann an seinem zweiten Endabschnitt lösbar an den anderen Abschnitt des vorderen Abschnitts oder des hinteren Abschnitts gekoppelt werden, um den Unterbringungsraum zumindest teilweise seitlich zu begrenzen. In einigen Ausführungsformen kann zumindest ein Seitenstützabschnitt zweiteilig ausgebildet sein. Der zweiteilige Seitenstützabschnitt kann ein zweites schwenkbares Bauteil aufweisen, das in einer überlappenden Weise mit dem ersten schwenkbaren Bauteil verbunden werden kann. Eine Verbindung zwischen dem zweiten schwenkbaren Bauteil und dem ersten schwenkbaren Bauteil kann mit einer Verbindungsvorrichtung, wie beispielsweise einer Schnalle, hergestellt werden. Das erste schwenkbare Bauteil kann einen Aufnahmeabschnitt, beispielsweise in Form einer Tasche, zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts des zweiten schwenkbaren Bauteils aufweisen. Das zweite schwenkbare Bauteil kann steifer als das erste schwenkbare Bauteil sein.
- In einigen Ausführungsformen kann jeder Seitenstützabschnitt zumindest ein Befestigungsbauteil zum Befestigen eines Zubehörs, beispielsweise eines Kissens, aufweisen. Das zumindest eine Befestigungsbauteil kann an einem oberen Abschnitt des Seitenstützabschnitts vorgesehen sein. Beispielsweise kann das Befestigungsbauteil eine Befestigungsschlaufe aufweisen.
- In einigen Ausführungsformen ist eine abnehmbare Sitzeinheit vorgesehen. Die Sitzeinheit kann abnehmbar an der Tragstruktur angebracht sein. Auf diese Weise ist es möglich, die Sitzeinheit auszutauschen, wenn sie beschädigt ist, oder sie zu Reinigungszwecken von der Tragstruktur zu entfernen.
- Der Sitzmittelabschnitt kann einen ersten Befestigungsabschnitt aufweisen. Der Sitzmittelabschnitt kann über den ersten Befestigungsabschnitt abnehmbar an den vorderen Abschnitt gekoppelt sein. Der erste Befestigungsabschnitt weist vorzugsweise ein erstes Bauteil einer ersten formschlüssigen Verbindung auf. Beispielsweise kann das erste Bauteil ein Bauteil einer Schnalle, wie beispielsweise einer Klick- oder Schnappschnalle, sein.
- Der Sitzmittelabschnitt kann einen zweiten Befestigungsabschnitt aufweisen, der es ermöglicht, den Sitzmittelabschnitt abnehmbar an den hinteren Abschnitt an der Tragstruktur zu koppeln. Der zweite Befestigungsabschnitt weist vorzugsweise ein erstes Bauteil einer zweiten formschlüssigen Verbindung auf, beispielsweise ein Bauteil einer Kederverbindung, beispielsweise einer Kederschiene oder eines Keders.
- Das erste Bauteil der zweiten formschlüssigen Verbindung kann einen Keder aufweisen und der hintere Abschnitt kann eine Schiene zum Aufnehmen des Keders aufweisen. Die Schiene kann über eine seitliche Einführöffnung zugänglich sein, die in der Tragstruktur ausgebildet ist und eine Abmessung aufweist, die das Einführen des ersten Bauteils, beispielsweise des Keders, quer zur Längsrichtung der Schiene ermöglicht, so dass das erste Bauteil seitlich in die Schiene eingeführt werden kann. Die Einführöffnung kann in einem vorbestimmten Abstand von einem Ende der Schiene vorgesehen sein. Dies ermöglicht, dass das erste Bauteil, wenn es in die Schiene eingeführt wird, zumindest teilweise auf gegenüberliegenden Seiten der Einführöffnung in der Schiene untergebracht wird, so dass verhindert wird, dass sich der Keder von der Schiene löst.
- In einigen Ausführungsformen kann der vordere Abschnitt der Tragstruktur einen Höheneinstellmechanismus aufweisen. Der Höheneinstellmechanismus ermöglicht es, die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts zwischen einer ersten Höhenposition und einer zweiten Höhenposition einzustellen.
- Der Höheneinstellmechanismus kann so konfiguriert sein, dass die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts stufenlos einstellbar ist. Der Höheneinstellmechanismus kann eine geschlossene Schlaufe aufweisen. Die geschlossene Schlaufe kann auf einer oberen Führung und einer unteren Führung geführt sein. Die obere Führung kann eine lösbare Arretieranordnung mit einer Selbstsperrfunktion aufweisen. Das Arretieren der lösbaren Arretieranordnung kann durch eine Betätigung eines Benutzers aufgehoben werden. Insbesondere kann die Arretieranordnung ein Freigabebauteil, beispielsweise einen Hebel, aufweisen, das durch den Benutzer betätigt werden kann, um die Arretierung aufzuheben. Der erste Befestigungsabschnitt kann abnehmbar an die geschlossene Schlaufe gekoppelt sein. Insbesondere kann ein Kopplungsbauteil dauerhaft an der geschlossenen Schlaufe befestigt sein. Der Befestigungsabschnitt kann mit dem Kopplungsbauteil zusammenwirken, um abnehmbar an das Kopplungsbauteil gekoppelt zu werden. Eine Polsterung zum Abdecken des Höheneinstellmechanismus, insbesondere zum Abdecken der oberen Führung einschließlich der lösbaren Arretieranordnung, kann vorgesehen sein.
- In einigen Ausführungsformen kann die Tragstruktur einen starren Rahmen aufweisen. Dementsprechend kann die Kindertragevorrichtung eine rahmenartige Kindertragevorrichtung sein. Der Rahmen kann aus Aluminiumprofilen hergestellt sein. Alternativ kann der Rahmen aus Profilen hergestellt sein, die aus anderen Leichtmetallen oder -legierungen hergestellt sind.
- Zusätzliche Merkmale und Vorteile der obigen Aspekte und Ausführungsformen können von dem Fachmann aus der folgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen entnommen werden, die jedoch nicht als einschränkend auszulegen sind, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den folgenden Zeichnungsfiguren beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen.
-
1 zeigt eine Vorderansicht einer Sitzeinheit gemäß einer Ausführungsform. -
2 zeigt eine Rückansicht der in1 gezeigten Sitzeinheit. -
3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Kindertragevorrichtung gemäß einer Ausführungsform. -
4 zeigt einen oberen Teil der in3 gezeigten Kindertragevorrichtung. -
5 zeigt das Tragfunktionsprinzip gemäß der vorliegenden Offenbarung. -
6 zeigt schematisch eine mögliche Art der Aufhängung der Sitzeinheit an der Tragstruktur. -
7 zeigt eine Ansicht der Kindertragevorrichtung von oben, wobei die Kindertragevorrichtung eine Einstellung für ein kleines Kind aufweist. -
8 zeigt eine Ansicht der Kindertragevorrichtung von oben, wobei die Kindertragevorrichtung eine Einstellung für ein großes Kind aufweist. -
9 zeigt schematisch einen hinteren Abschnitt der Tragstruktur gemäß einer Ausführungsform. -
10 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht des hinteren Abschnitts der Tragstruktur im Bereich einer Einführöffnung. -
11 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Kindertragevorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform. -
12 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Kindertragevorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform. - Alle Figuren sind nur schematische Darstellungen von Ausführungsbeispielen, in denen insbesondere Abstände und Maßverhältnisse nicht maßstabsgetreu dargestellt sind.
- BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
- Die folgende detaillierte Beschreibung ist lediglich beispielhafter Natur und soll die Anwendung und Verwendungen nicht einschränken. Ferner besteht keine Absicht, an eine Theorie gebunden zu sein, die in dem vorhergehenden Hintergrund oder der vorhergehenden Zusammenfassung oder der folgenden detaillierten Beschreibung dargestellt ist.
-
1 zeigt eine Vorderansicht einer Sitzeinheit 200 gemäß einer Ausführungsform.1 zeigt die Sitzeinheit 200 auf einer ebenen Fläche positioniert. Insbesondere zeigt1 eine Innenseite der Sitzeinheit 200.2 zeigt eine Rückansicht der Sitzeinheit 200 gemäß der Ausführungsform, die flach auf einer ebenen Fläche positioniert ist. Insbesondere zeigt2 eine Außenseite der Sitzeinheit 200. Die Sitzeinheit 200 kann eine flexible Flächenstruktur 201 aufweisen, die die Sitzeinheit definiert. - Die Sitzeinheit 200 weist einen Sitzmittelabschnitt 202 auf. Der Sitzmittelabschnitt 202 kann einen hinteren Hauptsitzabschnitt 203 und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt 205 aufweisen. Zusätzlich kann der Sitzmittelabschnitt 202 einen Rückenstützabschnitt 207 aufweisen, der auch als Rückenlehnenabschnitt bezeichnet werden kann. Der Sitzmittelabschnitt 202 kann aus einem flexiblen und nicht elastischen Material hergestellt sein, was ermöglicht, dass er sich biegt, aber im Wesentlichen jede Längenänderung des Sitzmittelabschnitts verhindert. Die Übergänge zwischen dem hinteren Hauptsitzabschnitt 203 und dem vorderen Sekundärabschnitt 205 können nahtlos sein oder können durch eine Naht vorgesehen sein.
- Der Hauptsitzabschnitt 203 kann gemäß einer Ausführungsform der Abschnitt sein, der den größten Teil des Körpergewichts des Kindes trägt, wenn die Sitzeinheit 200 verwendet wird, d. h. wenn ein Kind in der Sitzeinheit 200 sitzt. Der Hauptsitzabschnitt 203 kann daher auch als Gesäßtragabschnitt bezeichnet werden, da er hauptsächlich dazu ausgestaltet ist, das Gesäß des Kindes zu tragen.
- Der vordere Sekundärsitzabschnitt 205 kann sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt 203 nach vorne erstrecken. Der vordere Sekundärsitzabschnitt 205 kann sich daher vor dem hinteren Hauptsitzabschnitt 203 befinden. Der vordere Sekundärsitzabschnitt 205 kann sich zwischen den Beinen des Kindes befinden, wenn die Sitzeinheit 200 verwendet wird. Der Hauptsitzabschnitt 203 und der Sekundärsitzabschnitt 205 können zusammen eine sattelartige Sitzstruktur bilden.
- Der Rückenstützabschnitt 207 kann auf einer Seite des Hauptsitzabschnitts 203 vorgesehen sein, die der Seite gegenüberliegt, auf der sich der vordere Sekundärsitzabschnitt 205 von dem Hauptsitzabschnitt 203 erstreckt. Somit kann der Sitzmittelabschnitt 202 durch den Rückenstützabschnitt 207, den Hauptsitzabschnitt 203 und den Sekundärsitzabschnitt 205 in dieser Reihenfolge in Vorwärtsrichtung gebildet werden. Der Rückenstützabschnitt 207 weist eine Gurtanordnung 230 auf, die zum Sichern des Kindes in der Sitzeinheit 200 dient.
- Die Gurtanordnung 230 kann zwei Schultergurte 231, 232 aufweisen, die mittels eines zweiteiligen Brustgurts 233 miteinander gekoppelt werden können. Die Schultergurte 231, 232 können abnehmbar an dem Rückenstützabschnitt 207 befestigt sein. Die Schultergurte 231, 232 können jeweils einen oberen Endabschnitt 234, 235 aufweisen, der abnehmbar an dem Rückenstützabschnitt 207 befestigt sein kann. Beispielsweise kann jeder obere Endabschnitt 234, 235 mittels einer Schnallenverbindung 236, 238 an den Rückenstützabschnitt 207 gekoppelt sein (siehe
7 und8 ). Die Schnallenverbindungen 236, 238 können so vorgesehen sein, dass sie von oben zugänglich sind, um die oberen Endabschnitte 234, 235 von dem Rückenstützabschnitt 207 zu trennen. Insbesondere können sich die Schnallenverbindungen 236, 238 hinter einem Sitzpolsterabschnitt 237 befinden und somit beispielsweise an der Außenseite des Rückenstützabschnitts 207 verborgen oder vorgesehen sein. Zusätzlich kann jeder der Schultergurte 231, 232 einen unteren Endabschnitt 239, 240 aufweisen, der auch abnehmbar an dem Rückenstützabschnitt 207 befestigt sein kann. Die unteren Endabschnitte 239, 240 können auf ähnliche Weise wie die oberen Endabschnitte 234, 235 an den Rückenstützabschnitt 207 gekoppelt sein, beispielsweise mit einer Schnallenverbindung (nicht gezeigt). Die Schultergurte 231, 232 können in der Länge einstellbar sein, um die Schultergurte 231, 232 an die Größe eines Kindes anzupassen. - Ein Befestigungsabschnitt 204 kann an dem vorderen Sekundärsitzabschnitt 205 vorgesehen sein, genauer gesagt an seinem vorderen Endabschnitt 206, der auch als vorderer Längsendabschnitt bezeichnet werden kann. Genauer gesagt ist der Befestigungsabschnitt 204 an der Außenseite des Sekundärsitzabschnitts 205 vorgesehen. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der Befestigungsabschnitt 204 zum abnehmbaren Befestigen des Sitzmittelabschnitts 202 an einem vorderen Abschnitt 110 einer Tragstruktur 100 einer Kindertragevorrichtung 1 vorgesehen sein, wie in
3 gezeigt und in6 angedeutet. Die Tragstruktur 100 und die Kindertragevorrichtung 1 werden später ausführlicher beschrieben. In der vorliegenden Ausführungsform kann der Befestigungsabschnitt 204 ein Kopplungsbauteil 290 aufweisen, das beispielhaft als ein Steckerteil einer Schnallenanordnung gezeigt ist. Das Kopplungsbauteil 290 kann zwei seitliche Verriegelungsabschnitte aufweisen und kann lösbar in einem Kopplungsbauteil 101 arretiert werden, beispielsweise einem Aufnahmeabschnitt, der als ein Steckeraufnahmeteil der Schnallenanordnung ausgebildet ist, das an der Tragstruktur 100 vorgesehen ist. Das Kopplungsbauteil 290 kann an dem Befestigungsabschnitt mittels eines Gurts 291 vorgesehen sein. Ein gepolstertes Bauteil 292 kann an dem Gurt vorgesehen sein, um eine weiche Brustabstützung für das Kind vorzusehen. - Zwei Befestigungsabschnitte 208 sind an dem Rückenstützabschnitt 207 vorgesehen, um den Rückstützabschnitt 207 und somit den Sitzmittelabschnitt 202 abnehmbar an einem hinteren Abschnitt 120 der Tragstruktur 100 der Kindertragevorrichtung 1 zu befestigen. Jeder der zwei Befestigungsabschnitte 208 kann ein Bauteil einer Kederverbindung aufweisen. In der gezeigten Ausführungsform weisen die zwei Befestigungsabschnitte 208 jeweils einen Keder 209 auf, der durch eine Öffnung 104 in eine Schiene 102 eingeführt werden kann, die an der Tragstruktur 100 vorgesehen ist (siehe
9 ). Der Keder 209 weist eine Kederfahne 210 auf, die in der gezeigten Ausführungsform an einer Außenseite des Rückenstützabschnitts 207 befestigt, beispielsweise angenäht, ist. Die zwei Befestigungsabschnitte 208 befinden sich jeweils an einem seitlichen Endabschnitt 211, 212 des Rückenstützabschnitts 207. - Wie in
2 gezeigt, kann sich der Keder 209 entlang eines jeweiligen seitlichen Randabschnitts 213, 214 erstrecken. In der gezeigten Ausführungsform kann der Keder 209 so konfiguriert sein, dass er sich in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung erstreckt, wenn er in die jeweilige Schiene 102 an der Tragstruktur 100 eingeführt wird. Wie in9 gezeigt, kann der hintere Abschnitt 120 der Tragstruktur 100 aus Profilen 113, beispielsweise Aluminiumprofilen, gebildet sein. Der hintere Abschnitt 120 der Tragstruktur 100 kann die Form eines umgekehrten U mit zwei Beinabschnitten 114 aufweisen, die sich von einem gemeinsamen Brückenabschnitt 115 an der Oberseite des hinteren Abschnitts 120 nach unten erstrecken. Eine Schiene 102 kann in jedem Beinabschnitt gebildet sein. Die Schiene 102 ist durch eine Aussparung oder Nut gebildet, die sich in der Längsrichtung der Beinabschnitte erstreckt und einen Unterbringungsraum definiert, in dem der vorgenannte Keder 209 aufgenommen werden kann, und weist einen Schlitzabschnitt auf, der schmaler als der Unterbringungsraum ist und dazu angepasst ist, die vorgenannte Kederfahne 210 aufzunehmen.11 zeigt eine Ausführungsform, in der die Sitzeinheit 200 in der Tragstruktur 100 angeordnet ist. Der Keder 209 ist in den hinteren Abschnitt 120 eingeführt und die Kederfahne 210, die den Rückenstützabschnitt 207 an das hintere Bauteil 120 koppelt, ist sichtbar. - Um zu ermöglichen, dass der Keder 209 seitlich in den Unterbringungsraum eingeführt wird, ist eine Einführöffnung 104 in einem vorbestimmten Bereich des Schlitzabschnitts ausgebildet, wie beispielsweise in
9 gezeigt. In der in10 gezeigten Ausführungsform kann sich die Einführöffnung 104 in einem vorbestimmten Abstand von einem Ende der Schiene 102 befinden, so dass, wenn der Keder 209 in die Schiene 102 eingeführt wird, der Keder 209 zumindest teilweise auf gegenüberliegenden Seiten der Einführöffnung 104 in der Schiene 102 aufgenommen werden kann, so dass verhindert wird, dass der Keder 209 die Schiene 102 von selbst durch die Einführöffnung 104 verlässt. Dies wird durch ein Sackloch 105 verhindert, das in dem Endabschnitt 103 der Schiene 102 gebildet ist und in das ein Endabschnitt des Keders 209 gleiten kann, wenn der Keder 209 nach oben bewegt wird. - Somit ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Sitzeinheit 200 vorgesehen, die mittels des Befestigungsabschnitts 204 und der Befestigungsabschnitte 208 in einer aufgehängten Weise abnehmbar an der Tragstruktur 100 befestigt werden kann.
- Ferner kann die Sitzeinheit 200 zwei Seitenstützbauteile 250, 260 aufweisen, die zumindest teilweise einen Seitenstützabschnitt 300, 310 der Kindertragevorrichtung 1 bilden, wie beispielhaft in
3 gezeigt. In der gezeigten Ausführungsform ist jedes Seitenstützbauteil 250, 260 an seinem ersten Endabschnitt 251, 261 schwenkbar an dem Rückenstützabschnitt 207 befestigt. Genauer gesagt ist in der gezeigten Ausführungsform der erste Endabschnitt 251, 261 jedes Seitenstützbauteils 250, 260 schwenkbar mit einem der seitlichen Randabschnitte 213, 214 gekoppelt. Jedes Seitenstützbauteil 250, 260 kann auch als ein Seitenflügel bezeichnet werden, da sich diese Seitenstützbauteile 250, 260 flügelartig von den seitlichen Randabschnitten 213, 214 weg erstrecken. Dementsprechend kann jedes Seitenstützbauteil 250, 260 um die seitlichen Randabschnitte 213, 214 geschwenkt werden, um es einem Benutzer zu ermöglichen, ein Kind in die Sitzeinheit 200 zu setzen. Mit anderen Worten kann durch Verschwenken eines der Seitenstützbauteile 250, 260 nach außen eine seitliche Öffnung erzeugt werden. - Jedes Seitenstützbauteil 250, 260 kann einen oberen Abschnitt 252, 262 und einen unteren Abschnitt 253, 263 aufweisen. Obwohl in den
1 und2 nicht gezeigt, kann an den oberen Abschnitten 252, 262 ein Befestigungsbauteil 248 zum Befestigen eines Zubehörs 400 vorgesehen sein, wie beispielsweise in den7 ,8 ,11 und12 gezeigt. In der gezeigten Ausführungsform ist das Befestigungsbauteil 248 als eine Befestigungsschlaufe ausgestaltet. Hakenbauteile 402 des Zubehörs 400 können in die Befestigungsschlaufen eingehakt werden, um das Zubehör 400 an den Befestigungsbauteilen 248 zu befestigen. Ein solches Zubehör 400 ist in12 in Form eines Polsters gezeigt, das U-förmig ist und sich im montierten Zustand von einem Seitenstützbauteil 250 über den vorderen Abschnitt 110 der Tragstruktur 100 auf das zweite Seitenstützbauteil erstreckt, um die jeweiligen oberen Randabschnitte der Seitenstützabschnitte 300, 310 und den vorderen Abschnitt 110 abzudecken. - Wie in
11 gezeigt, können die Seitenstützabschnitte 300, 310 alternativ jeweils zwei Seitenstützbauteile 250, 150 aufweisen, die schwenkbar angeordnet sind, so dass sie einander überlappen können. Das Seitenstützbauteil 250 kann wie zuvor beschrieben konfiguriert sein. Zusätzlich kann das Seitenstützbauteil 150 schwenkbar mit dem vorderen Abschnitt 110 gekoppelt sein, so dass es geschwenkt werden kann, um sich in Richtung des hinteren Abschnitts 120 zu erstrecken, oder so, dass sein freier Endabschnitt 154 am nächsten zu dem hinteren Abschnitt 120 angeordnet ist. Das Seitenstützbauteil 250 kann einen Aufnahmeabschnitt 258, beispielsweise eine Tasche, zum Aufnehmen des freien Endabschnitts 154 darin aufweisen. Das Seitenstützbauteil 150 kann eine höhere Steifigkeit als das Seitenstützbauteil 250 aufweisen, um eine erhöhte Steifigkeit bereitzustellen. Das Seitenstützbauteil 250 kann eine Polsterung an seiner Innenseite aufweisen, die den Komfort des Kindes erhöht. Das Seitenstützbauteil 250 kann ein Kopplungsbauteil 259 aufweisen, das mit einem Kopplungsbauteil 152 in Eingriff gebracht werden kann, das an dem Seitenstützbauteil 150 vorgesehen ist, sobald der Endabschnitt 154 in die Tasche 258 eingeführt ist. Auf diese Weise kann ein öffenbarer und schließbarer Seitenstützabschnitt vorgesehen werden. - Die Sitzeinheit 200 kann ferner zwei Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 aufweisen. Die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 können Oberschenkeltragflächen 271, 281 aufweisen, die nach oben orientiert sind. Jeder der Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 kann sich seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts 202 weg erstrecken. Im Gebrauch können die Oberschenkeltragabschnitte Umwicklungsabschnitte 279, 289 oder Beinschlaufen bilden, die konfiguriert sind, um den Oberschenkel eines Kindes zumindest teilweise zu umgeben. Jeder Oberschenkeltragabschnitt 270, 280 kann einen ersten Endabschnitt 274, 284 aufweisen, der an dem Sitzmittelabschnitt 202 befestigt ist. In der gezeigten Ausführungsform sind die ersten Endabschnitte 274, 284 fest an dem Sitzmittelabschnitt 202 befestigt. Es ist jedoch auch möglich, die ersten Endabschnitte 274, 284 abnehmbar an dem Sitzmittelabschnitt 202 zu befestigen, beispielsweise mittels eines Klettverschlusses oder einer Schnallenanordnung.
- Jeder Oberschenkeltragabschnitt 270, 280 kann einen zweiten Endabschnitt 275, 285 aufweisen, der an einem Befestigungsabschnitt 256, 266 befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt 202 entfernt angeordnet ist. In der gezeigten Ausführungsform ist der Befestigungsabschnitt 256, 266 an den unteren Abschnitten 253, 263 der Seitenstützbauteile 250, 260 vorgesehen. Mit anderen Worten sind in der gezeigten Ausführungsform die zweiten Endabschnitte 275, 285 an den unteren Abschnitten 253, 263 der Seitenstützbauteile 250, 260 befestigt. Ein vorderes Ende des Befestigungsabschnitts 256, 266 kann in dem Bereich eines vorderen Endabschnitts 254, 264 der Seitenstützbauteile 250, 260 vorgesehen sein. Kopplungsbauteile 255, 265 können an dem vorderen Endabschnitt 254, 264 vorgesehen sein und können konfiguriert sein, um die Seitenstützbauteile 250, 260 direkt oder indirekt an den vorderen Abschnitt 110 zu koppeln, beispielsweise über ein Kopplungsbauteil 183, das an dem vorderen Abschnitt 110 vorgesehen ist (siehe
4 ). Beispielsweise können die Kopplungsbauteile 255, 265 ein Bauteil einer Kopplungsanordnung aufweisen, beispielsweise eines von zwei zusammenpassenden Bauteilen einer Magnetverbindung (siehe4 ), einer Haken- und Schlaufenverbindung oder einer Schnallenverbindung. Wenn die Kopplungsbauteile 255, 265 an den vorderen Abschnitt 110 gekoppelt sind, sind die Seitenstützabschnitte 300, 310 aktiv und können verhindern, dass ein Kind seitlich aus der Kindertragevorrichtung 1 herausfällt. Wenn andererseits die Kopplungsbauteile 255, 265 entkoppelt sind, können die Stützbauteile 250, 260 nach außen verschwenkt werden, um den Innenraum des Sitzes zugänglich zu machen. - Jeder Oberschenkeltragabschnitt 270, 280 weist einen vorderen Randabschnitt 272, 282 auf, der dem vorderen Abschnitt 110 der Tragstruktur 100 zugewandt ist. Der vordere Randabschnitt 272, 282 kann zumindest teilweise einen vorderen Randabschnitt der Oberschenkeltragfläche 271, 281 definieren. Jeder vordere Randabschnitt 272, 282 kann einen gepolsterten Abschnitt 273, 283 aufweisen. Die gepolsterten Abschnitte 273, 283 können den Sitzkomfort des Kindes verbessern. Die gepolsterten Abschnitte 273, 283 können sich von dem Sitzmittelabschnitt 202 in Richtung der Seitenstützbauteile 250, 260 erstrecken. Der vordere Randabschnitt 272, 282 kann sich geneigt in Bezug auf die Längsrichtung des Sitzmittelabschnitts 202 erstrecken, wie in den
1 und2 gezeigt, insbesondere geneigt in Bezug auf eine vertikale Längsmittelebene, und kann zumindest teilweise im Wesentlichen gerade von dem Sitzmittelabschnitt vorstehen, wenn er auf einer Ebene platziert ist, wie in den1 und2 gezeigt. Auf diese Weise können die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 die oben erwähnten Umwicklungsabschnitte 279, 289 bilden, wenn die Sitzeinheit 200 an der Tragstruktur 100 in einer aufgehängten Weise angebracht ist, wie in den3 und4 gezeigt. - Der vordere Randabschnitt 272, 282 erstreckt sich gemäß der beispielhaften Konfiguration von dem Sitzmittelabschnitt 202, genauer gesagt von dem vorderen Sekundärsitzabschnitt 205, bis zu den Seitenstützbauteilen 250, 260, zum Beispiel zu den unteren Abschnitten 253, 263 der Seitenstützbauteile 250, 260, insbesondere an einem vorderen Endabschnitt 254, 264 der Seitenstützbauteile 250, 260. Der vordere Randabschnitt 272, 282 kann den gepolsterten Abschnitt 273, 283 aufweisen, wie zuvor beschrieben. Somit kann der vordere Randabschnitt 272, 282 eine vorbestimmte Breite aufweisen und somit zumindest einen Abschnitt der Oberschenkeltragflächen 271, 281 bereitstellen. Eine Gewebestruktur 278, 288, zum Beispiel eine Netz- oder Gitterstruktur, kann zwischen dem vorderen Randabschnitt 272, 282, dem unteren Abschnitt 253, 263 und einem seitlichen Abschnitt des Sitzmittelabschnitts 202 angeordnet sein. Abhängig von der Größe des vorderen Randabschnitts 272, 282 kann die Gewebestruktur 278, 288 weggelassen werden, sodass eine Öffnung zwischen den zuletzt erwähnten Teilen anstelle der Gewebestruktur vorhanden ist. Es wird angemerkt, dass die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 mittels einer flexiblen Flächenstruktur, zum Beispiel eines Gewebes, vorgesehen sein können. Ferner können der Sitzmittelabschnitt 202 und die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 aus einer flexiblen Flächenstruktur gebildet sein und können gemäß einer Modifikation aus einer einzigen flexiblen Flächenstruktur gebildet sein. Mit anderen Worten können der Sitzmittelabschnitt 202 und die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 integral gebildet sein. Der Sitzmittelabschnitt 202 kann jedoch auch aus einem anderen Material mit anderen Eigenschaften gebildet sein.
-
3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Kindertragevorrichtung 1 mit einer Tragstruktur 100 und mit einer Sitzeinheit 200, die an der Tragstruktur 100 angebracht ist.4 zeigt eine perspektivische Ansicht der in3 gezeigten Kindertragevorrichtung 1 von schräg oben und in einer offenen Position, in der ein Kind in die Sitzeinheit 200 gesetzt werden kann. In beiden Figuren ist sichtbar, dass die Sitzeinheit 200 eine becherartige oder schalenartige Struktur definiert, wenn sie an der Tragstruktur 100 angebracht ist. Der Sitzmittelabschnitt 202 sowie die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 definieren einen taschenförmigen Innenraum, in den das Kind gesetzt werden kann. - Die Tragstruktur weist den vorderen Abschnitt 110 und den hinteren Abschnitt 120 auf. Ferner weist die Kindertragevorrichtung 1 eine Tragegurtstruktur 2 mit zwei Schultergurten 3, 4 sowie einen Hüftgurt 5 auf. Die Tragegurtstruktur ist an den vorderen Abschnitt 110 gekoppelt und ermöglicht es einem Benutzer, die Kindertragevorrichtung 1 auf dem Rücken zu tragen. Eine Bodenstütze 160 ist mittels eines Gelenks 170 an den hinteren Abschnitt 120 gekoppelt. Die Bodenstütze 160 ist zwischen einer Gebrauchsposition, in der sie ausgefahren ist und zusätzliche Bodenstützabschnitte für die Kindertragevorrichtung 1 vorsieht, und einer Nichtgebrauchsposition, in der sich die Bodenstütze 160 in einer eingefahrenen Position befindet, schwenkbar. Ferner zeigt
3 die Kindertragevorrichtung 1 in einem Gebrauchszustand, in dem die Seitenstützbauteile 250, 260 an den vorderen Abschnitt 110 gekoppelt sind und dadurch Seitenstützabschnitte 300, 310 schaffen. Da die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 an einem Ende an einen unteren Abschnitt der Seitenstützbauteile gekoppelt sind und an dem anderen Ende an den Sitzmittelabschnitt 202 gekoppelt sind, sind Umwicklungsabschnitte 279, 280 ausgebildet, um den Oberschenkel eines Kindes zu tragen. Die Umwicklungsabschnitte stellen Oberschenkeltragflächen 271, 281 bereit. - Die Sitzeinheit 200 ist in der Höhe einstellbar.
6 zeigt eine schematische Darstellung, wie die Sitzeinheit 200 in der Tragstruktur 100 aufgehängt ist und eingestellt werden kann. Genauer gesagt ist gezeigt, wie der Sitzmittelabschnitt 202 zwischen dem vorderen Abschnitt 110 und dem hinteren Abschnitt 120 höhenverstellbar aufgehängt ist. Ein Höheneinstellmechanismus 160 ist an dem vorderen Abschnitt 110 angeordnet. Der Höheneinstellmechanismus 160 kann es ermöglichen, die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts 204 zwischen einer ersten Höhenposition H1 und einer zweiten Höhenposition H2 einzustellen. Der Höheneinstellmechanismus 160 kann eine obere Führung 164 und eine untere Führung 168 aufweisen. Eine geschlossene Schlaufe 162 ist beweglich zwischen der oberen Führung 164 und der unteren Führung 166 gespannt, so dass sie sich im Wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckt. Die obere Führung 164 kann eine lösbare Arretieranordnung 170 mit einer Selbstverriegelungsfunktion aufweisen und die Arretierung der lösbaren Arretieranordnung 170 kann durch Betätigen eines Lösebauteils 172, beispielsweise eines Hebels, lösbar sein. Wie in11 gezeigt ist, kann ein gepolsterter Abschnitt 174 zum Abdecken des Höheneinstellmechanismus, insbesondere zum Abdecken der oberen Führung einschließlich der lösbaren Arretieranordnung, vorgesehen sein. In11 ist der gepolsterte Abschnitt 174 gelenkig an dem vorderen Abschnitt 110 gehalten und in einem Zustand gezeigt, in dem er nach außen geklappt ist, um es einem Benutzer zu ermöglichen, auf den Höheneinstellmechanismus 160 zuzugreifen. Der Höheneinstellmechanismus 160 kann jedoch auch von oben zugänglich sein, ohne den gepolsterten Abschnitt 174 entfernen oder wegschwenken zu müssen. In4 ist der Höheneinstellmechanismus von oben zugänglich. Anstelle des gepolsterten Abschnitts 174 kann das oben erwähnte gepolsterte Bauteil 292 zum Abdecken des Höheneinstellmechanismus oder zumindest Teilen davon an dem Gurt vorgesehen sein. - Das vordere Ende des Sitzmittelabschnitts 202 ist an den Schlaufenabschnitt gekoppelt, der auf der Seite des hinteren Abschnitts 120 vorgesehen ist. Beispielsweise kann das Kopplungsbauteil 290, wie zuvor beschrieben, an den Schlaufenabschnitt gekoppelt sein. Somit kann durch Bewegen der Schlaufe die Höhenposition des Kopplungsbauteils 290 geändert werden.
- Eine solche Änderung der Position des Kopplungsbauteils 290 in vertikaler Richtung führt zu einer Änderung der Höhe des Sekundärsitzabschnitts 205 und des Hauptsitzabschnitts 203. Der Sitzmittelabschnitt 202 wird somit auf einer Seite leicht abgewickelt. Dies führt nicht nur zu der oben erwähnten Änderung der Höhe des Hauptsitzabschnitts 203 und des Sekundärsitzabschnitts 205, sondern führt auch zu einer horizontalen Positionsänderung dieser Abschnitte, da die Sitzeinheit 200 mittels des zweiten Befestigungsabschnitts 208 fest an dem hinteren Abschnitt 120 gehalten wird. Daher führt ein Absenken des Kopplungsbauteils 290 somit zu einer Positionsänderung des Sekundärsitzabschnitts 205 in Richtung des hinteren Abschnitts 120. Da die Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 wie zuvor beschrieben seitlich an den Sitzhauptabschnitt 202 gekoppelt sind, werden auch die vorderen Randabschnitte 272, 282 in Richtung des hinteren Abschnitts 120 bewegt, so dass der Abstand zwischen den vorderen Randabschnitten 272, 282 und dem vorderen Abschnitt 110 vergrößert wird. Auf diese Weise wird auch die Größe und Position der Oberschenkeltragflächen 271, 281 geändert. Die letztere Einstellung, wie sie in Verbindung mit
6 beschrieben ist, ist auch aus den7 und8 deutlich erkennbar. Die7 und8 zeigen Draufsichten der Kindertragevorrichtung 1 gemäß der Ausführungsform.7 zeigt einen Zustand, in dem die Kindertragevorrichtung 1 zum Tragen eines kleinen Kinds konfiguriert ist.8 zeigt einen Zustand, in dem die Kindertragevorrichtung 1 zum Tragen eines großen Kinds konfiguriert ist. Wie direkt erkennbar ist, sind die vorderen Randabschnitte 272, 282 der Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 in dem Zustand von8 nach hinten in Richtung des hinteren Abschnitts 120 bewegt und sind in dem Zustand von7 nach vorne in Richtung des vorderen Abschnitts 110 bewegt. Auf diese Weise werden verfügbare Oberschenkeltragflächen geändert. In7 ist die Sitzeinheit 200 konfiguriert, um im Vergleich zu der in8 gezeigten Konfiguration eine höhere Abstützung bereitzustellen. Daher sind die vorderen Randabschnitte 272, 282 in dem Zustand gemäß7 näher an dem vorderen Abschnitt 110 angeordnet und sind in dem Zustand gemäß8 in einem größeren Abstand von dem vorderen Abschnitt 110 angeordnet. - Das Funktionsprinzip der vorliegenden Offenbarung kann auch aus der Darstellung gemäß
5 entnommen werden, in der auf der linken Seite gezeigt ist, wie ein kleineres Kind 500 durch die Sitzeinheit 200 getragen werden kann, und auf der rechten Seite gezeigt ist, wie ein größeres Kind 500 durch die Sitzeinheit 200 getragen werden kann. Es kann wünschenswert sein, ein kleines Kind in der Nähe des Knies zu stützen, wodurch im Wesentlichen die gesamten Oberschenkel 502, 504 oder zumindest ein knieseitiger Endabschnitt seiner Oberschenkel 502, 504 von unten gestützt wird, und zumindest das Gesäß des Kindes zu abzustützen. Auf diese Weise ist eine ergonomische Abstützung des Kindes möglich, die es sogar ermöglicht, das Kind in dem sogenannten Froschstil zu halten, gemäß dem die Oberschenkel 502, 504 um mehr als 90 Grad angewinkelt sind. Durch Bewegen des ersten Befestigungsabschnitts 204 nach oben werden die vorderen Randabschnitte 272, 282 der Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 angehoben, zum Beispiel über eine Position, an der der Hauptsitzabschnitt 203 angeordnet ist, und näher an den vorderen Abschnitt 110. Dementsprechend wird eine Oberschenkeltragfläche mit vergrößerter Abmessung bereitgestellt, die es ermöglicht, den Oberschenkel des Kindes in der Nähe des Knies abzustützen. Die Umwicklungsabschnitte 279, 289 erstrecken sich nahe am Knie. Wenn hingegen der erste Befestigungsabschnitt 204 nach unten bewegt wird, werden die vorderen Randabschnitte 272, 282 der Oberschenkeltragabschnitte 270, 280 zum Beispiel derart abgesenkt, dass die vorderen Randabschnitte 272, 282 in eine Position, an der der Hauptsitzabschnitt 203 angeordnet ist, oder in eine niedrigere Position abgesenkt werden. Dies führt zu kleineren Oberschenkeltragflächen, die nur einen Abschnitt des Oberschenkels des Kindes abstützen, zum Beispiel weniger als die Hälfte der Länge des Oberschenkels des Kindes. Dies ermöglicht es, das Kind im Reitstil zu tragen. In einigen Konfigurationen können Fußstützenabschnitte 295, 296 an seitlich äußeren Enden des vorderen Abschnitts 110 zum Abstützen der Füße des Kindes vorgesehen sein. - Zusammenfassend ist eine Kindertragevorrichtung in einer Vielzahl von verschiedenen Konfigurationen konfigurierbar, zum Beispiel mit einer Sitzeinheit, die abnehmbar sein kann und/oder die in der Höhe einstellbar ist und/oder die Oberschenkeltragabschnitte aufweisen kann. Insbesondere kann eine Sitzeinheit vorgesehen sein, die nur eine der letzteren Eigenschaften aufweist. Zum Beispiel kann eine abnehmbare Sitzeinheit vorgesehen sein, die einige der vorstehenden Merkmale bezüglich der Entfernbarkeit aufweist. Ferner kann die Tragevorrichtung zumindest einen der Seitenstützabschnitte, wie vorstehend beschrieben, in Kombination mit einer Sitzeinheit, wie hierin offenbart, aufweisen. Die Seitenstützabschnitte können jedoch auch an Kindertragevorrichtungen mit einer beliebigen anderen Sitzeinheit verwendet werden. Beispiele für einige beispielhafte Konfigurationen sind nachstehend zusätzlich zu den Konfigurationen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen dargestellt sind, vorgesehen. Diese beispielhaften Konfigurationen können durch Merkmale und Eigenschaften, wie vorstehend beschrieben und/oder wie in den beigefügten Ansprüchen beschrieben, ergänzt oder damit kombiniert werden.
- Eine erste beispielhafte Konfiguration einer Kindertragevorrichtung 1 kann eine Tragstruktur 100 und eine Sitzeinheit 200 aufweisen, wobei die Sitzeinheit 200 abnehmbar an der Tragstruktur 100 angebracht ist. Die Tragstruktur kann einen vorderen Abschnitt 110 und einen hinteren Abschnitt 120 aufweisen, die zwischen sich einen Aufnahmeraum 114 definieren, und die Sitzeinheit 200 kann zwischen dem vorderen Abschnitt 110 und dem hinteren Abschnitt 120 unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufhängbar sein. Dazu kann die Sitzeinheit 200 einen ersten Befestigungsabschnitt 204 an einem vorderen Endabschnitt davon und einen zweiten Befestigungsabschnitt 208 an einem hinteren Abschnitt davon aufweisen. Der erste Befestigungsabschnitt 204 kann mittels einer ersten formschlüssigen Verbindung oder formschlüssigen Rastverbindung abnehmbar an den vorderen Abschnitt 110 gekoppelt sein. Der zweite Befestigungsabschnitt 204 kann mittels einer zweiten formschlüssigen Verbindung oder formschlüssigen Rastverbindung abnehmbar an den hinteren Abschnitt 120 gekoppelt sein. Eine formschlüssige Verbindung kann auf unterschiedliche Weise vorgesehen sein. Beispielsweise kann eine Kederverbindung verwendet werden. Die Sitzeinheit kann optional wie hierin anhand der Ausführungsformen beschrieben strukturiert sein und kann somit beispielsweise optional Oberschenkeltragabschnitte aufweisen.
- Eine zweite Grundkonfiguration einer Kindertragevorrichtung 1 kann eine Tragstruktur 100, eine Sitzeinheit 200 und zumindest einen Seitenstützabschnitt 300, 310 aufweisen, der ein in der Kindertragevorrichtung 1 sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen schützt. Der zumindest eine Seitenstützabschnitt 300, 310 kann mit zwei Teilen, einem ersten Seitenstützabschnitt und einem zweiten Seitenstützabschnitt, ausgebildet sein, die in einer überlappenden Weise aneinander befestigbar sind. Eines der zwei Teile kann schwenkbar unmittelbar oder mittelbar an den vorderen Abschnitt der Tragstruktur gekoppelt sein und das andere der zwei Teile kann schwenkbar unmittelbar oder mittelbar an den hinteren Abschnitt der Tragstruktur gekoppelt sein. Beispielsweise kann zumindest eines der zwei Teile unmittelbar an die Sitzeinheit gekoppelt sein. Eines der zwei Teile kann einen Aufnahmeabschnitt, beispielsweise eine Tasche, zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts des anderen der zwei Teile aufweisen. Eines der zwei Teile kann steifer als das andere sein oder kann ganz allgemein eine erhöhte Steifigkeit aufweisen, um die Gesamtsteifigkeit eines Seitenstützabschnitts zu erhöhen. Die zwei Teile können durch eine Verbindungsanordnung gekoppelt sein, wie in den Ausführungsbeispielen hierin beschrieben. Die Sitzeinheit kann optional wie hierin anhand der Ausführungsformen beschrieben strukturiert sein und kann somit beispielsweise optional Oberschenkeltragabschnitte aufweisen.
- Zusammenfassend wird darauf hingewiesen, dass die Begriffe wie „aufweisend“ oder dergleichen das Vorsehen zusätzlicher Bauteile oder Schritte nicht ausschließen sollen. Es sei ferner angemerkt, dass „ein“ oder „eine“ keine Vielzahl ausschließt. Darüber hinaus können Merkmale, die in Verbindung mit den unterschiedlichen Ausführungsformen beschrieben sind, beliebig miteinander kombiniert werden. Es wird auch angemerkt, dass die Bezugszeichen in den Ansprüchen nicht als den Schutzbereich der Ansprüche einschränkend auszulegen sind. Obwohl zumindest eine beispielhafte Ausführungsform in der vorstehenden Kurzdarstellung und detaillierten Beschreibung dargestellt wurde, versteht es sich darüber hinaus, dass es eine große Anzahl an Varianten gibt.
- Es versteht sich auch, dass die beispielhafte Ausführungsform oder die beispielhaften Ausführungsformen lediglich Beispiele sind und den Schutzbereich, die Anwendbarkeit oder die Konfiguration in keiner Weise einschränken sollen. Die vorstehende Kurzdarstellung und detaillierte Beschreibung stellen dem Fachmann vielmehr einen zweckmäßigen Fahrplan zum Implementieren einer beispielhaften Ausführungsform bereit, wobei es sich versteht, dass verschiedene Änderungen an der Funktion und Anordnung von Elementen, die in einer beispielhaften Ausführungsform beschrieben sind, vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzbereich, wie er in den beigefügten Ansprüchen und deren rechtlichen Entsprechungen dargelegt ist, abzuweichen.
Claims (73)
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt, wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind, wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt.
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt, wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, wobei der Hauptsitzabschnitt (203) und der Sekundärsitzabschnitt (205) zusammen eine sattelartige Sitzstruktur bilden, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind, wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt.
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt, wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205), der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, und einen Rückenstützabschnitt (207) aufweist, der auf einer Seite des Hauptsitzabschnitts (203) vorgesehen sein, die der Seite gegenüberliegt, auf der sich der vordere Sekundärsitzabschnitt (205) von dem Hauptsitzabschnitt (203) erstreckt, wobei der Hauptsitzabschnitt (203) und der Sekundärsitzabschnitt (205) zusammen eine sattelartige Sitzstruktur bilden, wobei ein Übergang zwischen dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) und dem vorderen Sekundärabschnitt (205) nahtlos ist, wobei der Rückenstützabschnitt (207) eine Gurtanordnung (230) aufweist, die zum Sichern des Kindes in der Sitzeinheit (200) dient, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind, wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt.
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) zum Tragen eines jeweiligen Oberschenkels eines Kindes bereitstellen, wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen vorderen Randabschnitt (272, 282) aufweist, der dem vorderen Abschnitt (110) der Tragestruktur (100) zugewandt ist und zumindest teilweise ein vorderes Ende der Oberschenkeltragfläche (271, 281) definiert, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) und zu einer Änderung der Position der vorderen Randabschnitte (272, 282) führt, wobei die Sitzeinheit (200) so konfiguriert ist, dass eine Verstellung der Sitzhöhe nach oben die vorderen Randabschnitte (272, 282) nach oben und näher zu dem vorderen Abschnitt (110) der Tragestruktur (100) bewegt, um eine Abstützung der Oberschenkel näher an den Knien bereitzustellen und das Kind in einem Froschstil zu halten, bei dem die Oberschenkel des Kindes mehr als 90 Grad angewinkelt sind, und, dass eine Verstellung der Sitzhöhe nach unten die vorderen Randabschnitte (272, 282) nach unten und weg von dem vorderen Abschnitt (110) der Tragestruktur (100) bewegt, um eine Abstützung der Oberschenkel weiter entfernt von den Knien bereitzustellen und das Kind in einem Reitstil zu halten, bei dem die Oberschenkel des Kindes weniger als 90 Grad angewinkelt sind.
- Kindertragevorrichtung (100), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, zwei Seitenstützabschnitte (300, 310), die ein in der Kindertragevorrichtung (1) sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen schützen, wobei zumindest ein Seitenstützabschnitt (300) ein erstes schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260), das an seinem ersten Endabschnitt (251, 261) schwenkbar an dem hinteren Abschnitt (120) der Tragestruktur (100) gehalten ist, und ein zweites schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260) aufweist, das schwenkbar mit dem vorderen Abschnitt (120) der Tragestruktur (100) gekoppelt ist, wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) mit dem ersten schwenkbaren Seitenstützbauteil (250, 260) in überlappender Weise verbunden werden kann, wobei das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) einen Aufnahmeabschnitt (258) zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts (154) des zweiten schwenkbaren Seitenstützbauteils (150) aufweist.
- Kindertragevorrichtung (100), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, zwei Seitenstützabschnitte (300, 310), die ein in der Kindertragevorrichtung (1) sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen schützen, wobei zumindest ein Seitenstützabschnitt (300) ein erstes schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260), das an seinem ersten Endabschnitt (251, 261) schwenkbar an dem hinteren Abschnitt (120) der Tragestruktur (100) gehalten ist, und ein zweites schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260) aufweist, das schwenkbar mit dem vorderen Abschnitt (120) der Tragestruktur (100) gekoppelt ist, wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) mit dem ersten schwenkbaren Seitenstützbauteil (250, 260) in überlappender Weise verbunden werden kann, wobei das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) einen Aufnahmeabschnitt (258) zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts (154) des zweiten schwenkbaren Seitenstützbauteils (150) aufweist, und wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil (150) steifer als das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250) ausgebildet ist.
- Kindertragevorrichtung (100), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, zwei Seitenstützabschnitte (300, 310), die ein in der Kindertragevorrichtung (1) sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen schützen, wobei zumindest ein Seitenstützabschnitt (300) ein erstes schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260), das an seinem ersten Endabschnitt (251, 261) schwenkbar an dem hinteren Abschnitt (120) der Tragestruktur (100) gehalten ist, und ein zweites schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260) aufweist, das schwenkbar mit dem vorderen Abschnitt (120) der Tragestruktur (100) gekoppelt ist, wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) mit dem ersten schwenkbaren Seitenstützbauteil (250, 260) in überlappender Weise verbunden werden kann, wobei das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) eine Tasche (258) zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts (154) des zweiten schwenkbaren Seitenstützbauteils (150) aufweist, und wobei das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) ein Kopplungsbauteil (259) aufweist, wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil (150) ein Kopplungsbauteil (152) aufweist, und wobei die Kopplungsbauteile (259, 150) in Eingriff gebracht werden können, sobald der Endabschnitt (154) des zweiten schwenkbaren Seitenstützbauteils (150) in der Tasche (258) aufgenommen ist.
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt, wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind, wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt, wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen vorderen Randabschnitt (272, 282) aufweist, der dem vorderen Abschnitt (110) zugewandt ist und zumindest teilweise ein vorderes Ende der Oberschenkeltragfläche (271, 281) definiert, wobei der vordere Randabschnitt (272, 282) einen gepolsterten Abschnitt (273, 283) aufweist, und wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen ersten Endabschnitt (274, 284), der an dem Sitzmittelabschnitt (202) befestigt ist, und einen zweiten Endabschnitt (275, 285) aufweist, der an der Kindertragevorrichtung (1) an einem Befestigungsabschnitt (256, 266) befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt (202) entfernt angeordnet ist.
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt, wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind, wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt, wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen vorderen Randabschnitt (272, 282) aufweist, der dem vorderen Abschnitt (110) zugewandt ist und zumindest teilweise ein vorderes Ende der Oberschenkeltragfläche (271, 281) definiert, wobei der vordere Randabschnitt (272, 282) ein Band aufweist, das sich entlang des vorderen Randabschnitts (272, 282) erstreckt, und wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen ersten Endabschnitt (274, 284), der an dem Sitzmittelabschnitt (202) befestigt ist, und einen zweiten Endabschnitt (275, 285) aufweist, der an der Kindertragevorrichtung (1) an einem Befestigungsabschnitt (256, 266) befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt (202) entfernt angeordnet ist.
- Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt, wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind, wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt, wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen vorderen Randabschnitt (272, 282) aufweist, der dem vorderen Abschnitt (110) zugewandt ist und zumindest teilweise ein vorderes Ende der Oberschenkeltragfläche (271, 281) definiert, wobei der vordere Randabschnitt (272, 282) einen gepolsterten Abschnitt (273, 283) aufweist, und wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen ersten Endabschnitt (274, 284), der an dem Sitzmittelabschnitt (202) befestigt ist, und einen zweiten Endabschnitt (275, 285) aufweist, der an der Kindertragevorrichtung (1) an einem Befestigungsabschnitt (256, 266) befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt (202) entfernt angeordnet ist, wobei der Befestigungsabschnitt (256, 266) an einem unteren Abschnitt (253, 263) eines Seitenstützbauteils (250, 260) vorgesehen ist, dass ein in der Kindertragevorrichtung (1) sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen schützt.
- Kindertragevorrichtung, aufweisend: eine Tragestruktur mit einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt, die zwischen sich einen Aufnahmeraum definieren; und eine Sitzeinheit, die zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, wobei der Sitzmittelabschnitt einen ersten und einen zweiten Randabschnitt aufweist, wobei die Sitzeinheit einen ersten und einen zweiten Oberschenkeltragabschnitt aufweist, die jeweils eine jeweilige Oberschenkeltragfläche zum Tragen eines jeweiligen Oberschenkels eines Kindes bereitstellen, indem sie sich um die Unterseite des jeweiligen Oberschenkels des Kindes an einem knieendnahen Abschnitt des jeweiligen Oberschenkels des Kindes legen, wobei jeder von dem ersten und dem zweiten Oberschenkeltragabschnitt einen jeweiligen inneren und einen äußeren Randabschnitt aufweisen, wobei jeder von dem ersten und dem zweiten Oberschenkeltragabschnitt derart mit dem Sitzmittelabschnitt gekoppelt ist, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der jeweiligen Oberschenkeltragfläche von jedem von dem ersten und dem zweiten Oberschenkeltragabschnitt führt, wobei der innere Randabschnitt des ersten Oberschenkeltragabschnitts von dem ersten Randabschnitt des Sitzmittelabschnitts beabstandet ist, und wobei der innere Randabschnitt des zweiten Oberschenkeltragabschnitts von dem zweiten Randabschnitt des Sitzmittelabschnitts beabstandet ist.
- Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei der Sitzmittelabschnitt einen hinteren Hauptsitzabschnitt, an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes lastet, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt nach vorne erstreckt und sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes befindet, und wobei der erste und der zweite Oberschenkeltragabschnitt zumindest teilweise mit dem vorderen Sekundärsitzabschnitt gekoppelt sind. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 12 , wobei die Sitzeinheit eine flexible Flächenstruktur aufweist, die die Sitzstruktur definiert, wobei die Flächenstruktur so aufgehängt ist, dass bei Betrachtung von vorne der Hauptsitzabschnitt U-förmig ist und der vordere Sekundärsitzabschnitt zusammen mit jedem des ersten und des zweiten Oberschenkeltragabschnitts eine W-Form bilden kann. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei sich der erste und der zweite Oberschenkeltragabschnitt seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts weg erstrecken und dadurch jeweilige Umwicklungsabschnitte bilden, wobei jeder der Umwicklungsabschnitte zumindest teilweise einen Außenbereich des jeweiligen Oberschenkels des Kindes stützt, wenn das Kind in der Kindertragevorrichtung sitzt. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei zumindest jeder von dem ersten und dem zweiten Oberschenkeltragabschnitt eine Gewebestruktur aufweist, wobei eine erste Gitterstruktur zwischen dem inneren Randabschnitt des ersten Oberschenkeltragabschnitts und dem ersten Randabschnitt des mittleren Sitzabschnitts angeordnet ist und wobei eine zweite Gitterstruktur zwischen dem inneren Randabschnitt des zweiten Oberschenkeltragabschnitts und dem zweiten Randabschnitt des mittleren Sitzabschnitts angeordnet ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei jeder der jeweiligen äußeren Randabschnitte des ersten und des zweiten Oberschenkeltragabschnitts dem vorderen Abschnitt zugewandt ist und zumindest teilweise ein vorderes Ende der jeweiligen Oberschenkeltragfläche von jedem von dem ersten und dem zweiten Oberschenkeltragabschnitt definiert. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei jeder von dem ersten und dem zweiten Oberschenkeltragabschnitt einen ersten Endabschnitt, der an dem Sitzmittelabschnitt befestigt ist, und einen zweiten Endabschnitt, der an der Kindertragevorrichtung an einem Befestigungsabschnitt befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt entfernt angeordnet ist, aufweist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 17 , ferner aufweisend zwei Seitenstützabschnitte, die ein in der Kindertragevorrichtung sitzendes Kind davor schützen, seitlich herauszufallen. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 18 , wobei wenigstens ein Seitenstützabschnitt wenigstens ein erstes schwenkbares Seitenstützbauteil aufweist, das an seinem ersten Endabschnitt an dem vorderen Abschnitt oder dem hinteren Abschnitt schwenkbar gehalten ist und das an seinem zweiten Endabschnitt lösbar mit dem anderen Abschnitt des vorderen Abschnitts oder des hinteren Abschnitts gekoppelt ist, um den Aufnahmeraum wenigstens teilweise seitlich zu begrenzen, wobei wenigstens ein Seitenstützabschnitt zweiteilig ausgebildet ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 19 , wobei der wenigstens eine Seitenstützabschnitt ein zweites schwenkbares Seitenstützbauteil aufweist, das mit dem ersten schwenkbaren Seitenstützbauteil überlappend verbunden werden kann. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 19 , wobei das erste schwenkbare Seitenstützbauteil einen Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts des zweiten schwenkbaren Seitenstützbauteils aufweist und wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil steifer als das erste schwenkbare Seitenstützbauteil ausgebildet ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 21 , wobei der Seitenstützabschnitt wenigstens ein Befestigungsbauteil zum Befestigen eines Zubehörs aufweist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei die Sitzeinheit lösbar an der Tragestruktur angebracht ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 23 , wobei der Sitzmittelabschnitt einen ersten Befestigungsabschnitt zum lösbaren Koppeln des Sitzmittelabschnitts mit dem vorderen Abschnitt aufweist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 24 , wobei der vordere Abschnitt einen Höheneinstellmechanismus aufweist, der es ermöglicht, die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts zwischen einer ersten Höhenposition und einer zweiten Höhenposition einzustellen. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 25 , wobei der Höheneinstellmechanismus dazu angepasst ist, die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts stufenlos einzustellen. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 26 , wobei der Höheneinstellmechanismus eine geschlossene Schlaufe aufweist, die an einer oberen Führung und einer unteren Führung geführt ist, wobei die obere Führung eine lösbare Arretieranordnung mit einer Selbstarretierfunktion aufweist und die Arretierung der lösbaren Arretieranordnung durch Betätigen eines Lösebauteils lösbar ist, wobei der erste Befestigungsabschnitt lösbar mit der geschlossenen Schlaufe gekoppelt ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 23 , wobei der Sitzmittelabschnitt einen zweiten Befestigungsabschnitt aufweist, mittels dessen der Sitzmittelabschnitt lösbar mit dem hinteren Abschnitt gekoppelt ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 28 , wobei der zweite Befestigungsabschnitt ein erstes Bauteil einer zweiten formschlüssigen Verbindung aufweist, wobei das erste Bauteil der zweiten formschlüssigen Verbindung einen Keder aufweist und der hintere Abschnitt eine Schiene zum Aufnehmen des Keders aufweist, wobei die Schiene über eine seitliche Einführöffnung zugänglich ist, die in der Tragestruktur ausgebildet ist und eine Abmessung aufweist, die das Einführen des ersten Bauteils quer zur Längserstreckungsrichtung der Schiene ermöglicht, so dass das erste Bauteil seitlich in die Schiene eingeführt werden kann, wobei die Einführöffnung in einem vorbestimmten Abstand von einem Ende der Schiene vorgesehen sein kann, so dass, wenn das erste Bauteil in die Schiene eingeführt wird, das erste Bauteil wenigstens teilweise in der Schiene auf gegenüberliegenden Seiten der Einführöffnung aufgenommen werden kann, so dass verhindert wird, dass sich der Keder von der Schiene löst. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 11 , wobei die Tragestruktur einen starren Rahmen aufweist. - Kindertragevorrichtung, aufweisend: eine Tragestruktur mit einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt, die zwischen sich einen Aufnahmeraum definieren; eine Sitzeinheit, die zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt aufgehängt ist; und einen ersten Seitenstützabschnitt, der sich zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt auf einer ersten Seite der Kindertragevorrichtung erstreckt, und einen zweiten Seitenstützabschnitt, der sich zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt auf einer zweiten Seite der Kindertragevorrichtung gegenüber der ersten Seite der Kindertragevorrichtung erstreckt, wobei die Sitzeinheit einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, wobei die Sitzeinheit zwei Oberschenkeltragabschnitte aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche zum Tragen eines jeweiligen Oberschenkels eines Kindes bereitstellen, und wobei sich jeder Oberschenkeltragabschnitt von einem vorderen Abschnitt des Sitzmittelabschnitts zu einem vorderen Abschnitt eines jeweiligen Seitenstützabschnitts erstreckt.
- Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 31 , wobei im Gebrauch die vorderen Abschnitte der Seitenstützabschnitte vor dem Kind angeordnet sind. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 31 , wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt eine Schlaufe bildet. - Kindertragevorrichtung, aufweisend: eine Tragestruktur mit einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt, die zwischen sich einen Aufnahmeraum für ein Kind definieren; und eine Sitzeinheit, die zwischen dem vorderen Abschnitt und dem hinteren Abschnitt aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit aufweist: einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt, der einen Hauptsitzabschnitt aufweist, der im Gebrauch das Gesäß des Kindes trägt, und zwei Oberschenkeltragabschnitte, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche bereitstellen, die konfiguriert ist, um einen jeweiligen Oberschenkel des Kindes zu tragen, wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt einen inneren Randabschnitt und einen äußeren Randabschnitt aufweist und konfiguriert ist, um einen Umwicklungsabschnitt zu bilden, der im Gebrauch den jeweiligen Oberschenkel des Kindes zumindest teilweise umgibt, wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt ein erstes Ende aufweist, das mit dem Sitzmittelabschnitt gekoppelt ist, wobei der innere Randabschnitt jeder Oberschenkeltragfläche von dem Hauptsitzabschnitt beabstandet ist, wobei der Sitzmittelabschnitt zwischen einer ersten Höhenposition und einer zweiten Höhenposition verstellbar ist, und wobei das erste Ende jedes Oberschenkeltragabschnitts in der ersten Höhenposition näher an dem vorderen Abschnitt der Tragestruktur positioniert ist als in der zweiten Höhenposition, wodurch eine Oberschenkeltragfläche des Oberschenkeltragabschnitts in der ersten Höhenposition näher an einem Knie des Kindes positioniert ist als in der zweiten Höhenposition.
- Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 34 , wobei die zweite Höhenposition niedriger ist als die erste Höhenposition. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 34 , wobei in der ersten Höhenposition vordere Randabschnitte der Oberschenkeltragflächen über dem Hauptsitzabschnitt angeordnet sind, und wobei in der zweiten Höhenposition die vorderen Randabschnitte der Oberschenkeltragflächen auf der Höhe des Hauptsitzabschnitts oder unter dem Hauptsitzabschnitt angeordnet sind. - Kindertragevorrichtung, aufweisend: einen Tragrahmen; und eine Sitzeinheit, die mit dem Tragrahmen gekoppelt ist, wobei die Sitzeinheit aufweist: einen höhenverstellbaren Sitz, der konfiguriert ist, um das Gesäß eines Kindes in einer ersten Sitzhöhe zu tragen; und ein Paar Oberschenkeltrageinrichtungen, die jeweils mit dem Sitz an einem ersten Ende gekoppelt sind und jeweils eine Oberschenkeltragfläche bereitstellen, die konfiguriert ist, um einen Oberschenkel des Kindes zu tragen, wobei jede der Oberschenkeltrageinrichtungen einen Umwicklungsabschnitt aufweist, der konfiguriert ist, um die Unterseite des Oberschenkels des Kindes zumindest teilweise zu umgeben, wobei jede der Oberschenkeltrageinrichtungen derart mit dem Sitz gekoppelt ist, dass eine Verstellung des Sitzes von der ersten Sitzhöhe auf eine zweite Sitzhöhe gleichzeitig jede der Oberschenkeltrageinrichtungen verstellt, und wobei das erste Ende jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen dann, wenn sich der Sitz in der ersten Sitzhöhe befindet, näher an einem vorderen Abschnitt des Tragrahmens positioniert ist als in der zweiten Sitzhöhe, wodurch die Oberschenkeltragfläche jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen dann, wenn sich der Sitz in der ersten Sitzhöhe befindet, näher an einem jeweiligen Knie des Kindes positioniert ist als in der zweiten Sitzhöhe.
- Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , wobei der Umwicklungsabschnitt jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen konfiguriert ist, um die Unterseite des Oberschenkels an einem knieseitigen Endabschnitt des Oberschenkels zumindest teilweise zu umgeben. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , wobei der Sitz und zumindest ein Abschnitt der Oberschenkeltrageinrichtungen aus einem anderen Material gebildet sind. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , wobei zumindest ein Abschnitt eines äußeren Rands jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen aus einer flexiblen Struktur gebildet ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , wobei Abschnitte von jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen von dem Sitz beabstandet sind. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 41 , wobei eine Gewebestruktur zwischen jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen und dem Sitz angeordnet ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 42 , wobei der Sitz und die Oberschenkeltrageinrichtungen integral gebildet sind. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , wobei der Sitz ein Sitzbefestigungsbauteil aufweist, wobei der Tragrahmen ein Rahmenbefestigungsbauteil aufweist, und wobei ein verstellbares Band mit dem Sitzbefestigungsbauteil und dem Rahmenbefestigungsbauteil gekoppelt ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 44 , wobei das Lösen des Bands den Sitz von der ersten Sitzhöhe auf die zweite Sitzhöhe einstellt. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , die ferner ein Paar Seitenstützeinrichtungen aufweist, die sich zwischen dem vorderen Abschnitt des Tragrahmens und einem hinteren Abschnitt des Tragrahmens erstrecken. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 37 , wobei ein hinterer Abschnitt des Tragrahmens ein Bodenstützbauteil aufweist, das konfiguriert ist, um die Kindertragevorrichtung in einer aufrechten Position auf einer Fläche zu tragen. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 47 , wobei das Bodenstützbauteil schwenkbar mit dem hinteren Abschnitt des Tragrahmens gekoppelt ist. - Kindertragevorrichtung, aufweisend: einen Tragrahmen; und eine Sitzeinheit, die mit dem Tragrahmen gekoppelt ist, wobei die Sitzeinheit aufweist: einen höhenverstellbaren Sitz, der konfiguriert ist, um das Gesäß eines Kindes zu tragen; und ein Paar Oberschenkeltrageinrichtungen, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche bereitstellen, die konfiguriert ist, um einen Oberschenkel eines Kindes zu tragen, wobei der Sitz zwischen einer ersten Sitzhöhe und einer zweiten Sitzhöhe verstellbar ist, wobei jede der Oberschenkeltrageinrichtungen derart mit dem Sitz gekoppelt ist, dass eine Verstellung des Sitzes von der ersten Sitzhöhe auf eine zweite Sitzhöhe gleichzeitig jede der Oberschenkeltrageinrichtungen verstellt, wobei, wenn der Sitz in der ersten Sitzhöhe ist, jede der Oberschenkeltrageinrichtungen konfiguriert ist, um den Oberschenkel derart zu tragen, dass der Oberschenkel relativ zu dem Sitz angewinkelt ist, und wobei, wenn der Sitz in der zweiten Sitzhöhe ist, jede der Oberschenkeltrageinrichtungen konfiguriert ist, um den Oberschenkel derart zu tragen, dass der Oberschenkel relativ zu dem Sitz abgewinkelt ist.
- Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 49 , wobei die erste Sitzhöhe höher ist als die zweite Sitzhöhe. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 49 , wobei jede der Oberschenkeltrageinrichtungen mit dem Sitz an einem ersten Ende gekoppelt ist, und wobei sich jede der Oberschenkeltrageinrichtungen seitlich von dem Sitz von dem ersten Ende weg erstreckt. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 51 , wobei die seitliche Verlängerung von jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen und ein entsprechender Rand des Sitzes zwischen sich einen Raum definieren. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 52 , wobei eine Gewebestruktur in dem Raum angeordnet ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 49 , wobei zumindest ein Abschnitt eines äußeren Rands von jeder der Oberschenkeltrageinrichtungen gepolstert ist. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 49 , wobei jede der Oberschenkeltrageinrichtungen einen Umwicklungsabschnitt aufweist, der konfiguriert ist, um eine innere und äußere Oberfläche des Oberschenkels des Kindes zumindest teilweise zu umgeben. - Kindertragevorrichtung nach
Anspruch 55 , wobei der Umwicklungsabschnitt von dem Sitz beabstandet ist. - Kindertragevorrichtung (1), aufweisend: eine Tragestruktur (100) mit einem vorderen Abschnitt (110) und einem hinteren Abschnitt (120), die zwischen sich einen Aufnahmeraum (114) definieren; eine Sitzeinheit (200), die zwischen dem vorderen Abschnitt (110) und dem hinteren Abschnitt (120) unter Bildung einer schalenartigen Sitzstruktur aufgehängt ist, wobei die Sitzeinheit (200) einen höhenverstellbaren Sitzmittelabschnitt (202) aufweist, der dazu angepasst ist, ein Kind (500) in einer vorbestimmten Sitzhöhe zu tragen, und wobei die Sitzeinheit (200) Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) aufweist, die jeweils eine Oberschenkeltragfläche (271, 281) für einen jeweiligen Oberschenkel eines Kindes bereitstellen, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) derart an den Sitzmittelabschnitt (202) gekoppelt sind, dass eine Verstellung der Sitzhöhe gleichzeitig zu einer Verstellung der Oberschenkeltragfläche (271, 281) führt.
- Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 57 , wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen hinteren Hauptsitzabschnitt (203), an dem im Gebrauch der größte Teil des Körpergewichts des Kindes (500) ruht, und einen vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) aufweist, der sich von dem hinteren Hauptsitzabschnitt (203) nach vorne erstreckt und der sich im Gebrauch zwischen den Beinen des Kindes (500) befindet, wobei die Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) zumindest teilweise an den vorderen Sekundärsitzabschnitt (205) gekoppelt sind. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 58 , wobei die Sitzeinheit (200) eine flexible Flächenstruktur (201) aufweist, die die Sitzstruktur definiert, wobei die Flächenstruktur (201) derart aufgehängt ist, dass bei Betrachtung von vorne der Hauptsitzabschnitt (203) U-förmig ist und der vordere Sekundärsitzabschnitt (205) zusammen mit den Oberschenkeltragabschnitten (270, 280) eine W-Form bilden kann. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 57 bis59 , wobei sich jeder der Oberschenkeltragabschnitte (270, 280) seitlich von gegenüberliegenden Abschnitten des Sitzmittelabschnitts (202) weg erstreckt, wodurch ein Umwicklungsabschnitt (279, 289) gebildet wird, wobei jeder Umwicklungsabschnitt (279, 289) zumindest teilweise einen Außenbereich eines Oberschenkels des Kindes trägt, wenn ein Kind in der Kindertragevorrichtung (1) sitzt. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 57 bis60 , wobei zumindest jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) eine Gewebestruktur (278, 288) aufweist. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 57 bis61 , wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen vorderen Randabschnitt (272, 282) aufweist, der dem vorderen Abschnitt (110) zugewandt ist und zumindest teilweise ein vorderes Ende der Oberschenkeltragfläche (271, 281) definiert, wobei der vordere Randabschnitt (272, 282) einen gepolsterten Abschnitt (273, 283) aufweisen kann und/oder ein Band aufweisen kann, das sich entlang des vorderen Randabschnitts (272, 282) erstreckt. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 57 bis62 , wobei jeder Oberschenkeltragabschnitt (270, 280) einen ersten Endabschnitt (274, 284), der an dem Sitzmittelabschnitt (202) befestigt, insbesondere angenäht oder integral mit diesem ausgebildet ist, und einen zweiten Endabschnitt (275, 285) aufweist, der an der Kindertragevorrichtung (1) an einem Befestigungsabschnitt (256, 266) befestigt ist, der von dem Sitzmittelabschnitt (202) entfernt angeordnet ist. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 63 , ferner aufweisend zwei Seitenstützabschnitte (300, 310), die ein in der Kindertragevorrichtung (1) sitzendes Kind vor einem seitlichen Herausfallen schützen. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 64 , wobei zumindest ein Seitenstützabschnitt (300) zumindest ein erstes schwenkbares Seitenstützbauteil (250, 260) aufweist, das an seinem ersten Endabschnitt (251, 261) an dem vorderen Abschnitt (110) oder dem hinteren Abschnitt (120) schwenkbar gehalten ist und das mit dem anderen Abschnitt des vorderen Abschnitts (110) oder des hinteren Abschnitts (120) an seinem zweiten Endabschnitt (254, 255) lösbar gekoppelt werden kann, um den Aufnahmeraum (114) zumindest teilweise seitlich zu begrenzen, wobei zumindest ein Seitenstützabschnitt (300) zweiteilig ausgebildet sein kann, wobei ein zweites schwenkbares Seitenstützbauteil (150) vorgesehen sein kann, das mit dem ersten schwenkbaren Seitenstützbauteil (250, 260) in überlappender Weise verbunden werden kann, beispielsweise mit einer Verbindungsanordnung (259, 152) wie einer Schnalle, wobei beispielsweise das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250, 260) einen Aufnahmeabschnitt (258), insbesondere eine Tasche, zum Aufnehmen eines freien Endabschnitts (154) des zweiten schwenkbaren Seitenstützbauteils (150) aufweisen kann, und wobei das zweite schwenkbare Seitenstützbauteil (150) steifer als das erste schwenkbare Seitenstützbauteil (250) ausgebildet sein kann. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 65 , wobei der Seitenstützabschnitt (300) zumindest ein Befestigungsbauteil (248) zum Befestigen eines Zubehörs (400), beispielsweise eines Kissens, aufweist, wobei das zumindest eine Befestigungsbauteil (248) vorzugsweise an einem oberen Abschnitt (2) des Seitenstützabschnitts (1) vorgesehen ist, und wobei das zumindest eine Befestigungsbauteil (248) eine Befestigungsschlaufe sein kann. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 57 bis68 , wobei die Sitzeinheit (200) lösbar an der Tragstruktur (100) angebracht ist. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 67 , wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen ersten Befestigungsabschnitt (204) zum lösbaren Koppeln des Sitzmittelabschnitts (202) an den vorderen Abschnitt (110) aufweist, wobei der erste Befestigungsabschnitt (204) vorzugsweise ein erstes Bauteil (290) einer ersten formschlüssigen Verbindung aufweist, beispielsweise ein Bauteil einer Schnalle, beispielsweise einer Klick- oder Schnappschnalle. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 68 , wobei der vordere Abschnitt (110) einen Höheneinstellmechanismus (160) aufweist, der es ermöglicht, die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts (204) zwischen einer ersten Höhenposition (H1) und einer zweiten Höhenposition (H2) einzustellen. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 69 , wobei der Höheneinstellmechanismus (160) dazu angepasst ist, die Befestigungshöhe des ersten Befestigungsabschnitts (204) stufenlos einzustellen, wobei der Höheneinstellmechanismus (160) eine geschlossene Schlaufe (162) aufweisen kann, die an einer oberen Führung (164) und einer unteren Führung (168) geführt ist, wobei die obere Führung (164) eine lösbare Verriegelungsanordnung (170) mit einer Selbstverriegelungsfunktion aufweisen kann und die Verriegelung der lösbaren Verriegelungsanordnung (170) durch Betätigen eines Lösebauteils (172), beispielsweise eines Hebels, lösbar sein kann, wobei der erste Befestigungsabschnitt (204) lösbar an die geschlossene Schlaufe (162) gekoppelt ist, beispielsweise in Zusammenwirkung mit einem Kopplungsbauteil (101), das fest an die geschlossene Schlaufe (162) gekoppelt ist. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 67 bis70 , wobei der Sitzmittelabschnitt (202) einen zweiten Befestigungsabschnitt (208) aufweist, mittels dessen der Sitzmittelabschnitt (202) lösbar an den hinteren Abschnitt (120) gekoppelt ist, wobei der zweite Befestigungsabschnitt (208) vorzugsweise ein erstes Bauteil (209) einer zweiten formschlüssigen Verbindung aufweist, beispielsweise ein Bauteil einer Kederverbindung, beispielsweise einer Kederschiene oder ein Keder. - Kindertragevorrichtung (1) nach
Anspruch 71 , wobei das erste Bauteil (209) der zweiten formschlüssigen Verbindung einen Keder aufweist und der hintere Abschnitt (120) eine Schiene (102) zum Aufnehmen des Keders (209) aufweist, wobei die Schiene (102) über eine seitliche Einführöffnung (104) zugänglich ist, die in der Tragestruktur (100) ausgebildet ist und eine Abmessung aufweist, die das Einführen des ersten Bauteils (209), beispielsweise des Keders, quer zur Längserstreckungsrichtung der Schiene (102) ermöglicht, so dass das erste Bauteil (209) seitlich in die Schiene (102) eingeführt werden kann, wobei die Einführöffnung (104) in einem vorbestimmten Abstand von einem Ende der Schiene (102) vorgesehen sein kann, so dass, wenn das erste Bauteil (209) in die Schiene (102) eingeführt wird, das erste Bauteil (209) zumindest teilweise in der Schiene (102) auf gegenüberliegenden Seiten der Einführöffnung (104) aufgenommen werden kann, so dass verhindert wird, dass sich der Keder (209) von der Schiene (102) löst. - Kindertragevorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 57 bis72 , wobei die Tragstruktur (100) einen starren Rahmen aufweist, der Aluminiumprofile aufweisen kann.
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