DE2016305B2 - Überwachungseinrichtung einer Überzugskabine - Google Patents

Überwachungseinrichtung einer Überzugskabine

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DE2016305B2
DE2016305B2 DE2016305A DE2016305A DE2016305B2 DE 2016305 B2 DE2016305 B2 DE 2016305B2 DE 2016305 A DE2016305 A DE 2016305A DE 2016305 A DE2016305 A DE 2016305A DE 2016305 B2 DE2016305 B2 DE 2016305B2
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  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description

die Fähigkeit eines Ventilators, Luft durch eine Filtereinrichtung hindurch aus dem Überziehbereich der Überzugskabine abzuziehen oder auf die Fähigkeit der Filtereinrichtung, Verunreinigungen aus der aus der Überzugskabine abgezogenen Luft zu entfernen. ·
Die dargestellte Überwachungseinrichtung weist grundsätzlich eine Öffnung aui, die mit einer Quelle verbunden ist, welche der Öffnung ein Druckmittel zuführt. Von dieser Öffnung ist eine zweite Öffnung im Abstand angeordnet, die mit der ersten Öffnung im wesentlichen in Ausrichtung liegt. Die zweite Öffnung kann mit einer Überzugsvorrichtung, z. B. einer elektrostatischen Überzugsvorrichtung, verbunden werden, welche dadurch in Betrieb gesetzt werden kann, daß das Druckmittel von der einen Öffnung zu 15· der anderen Öffnung strömt. In dem Strömungsweg ist ein beweglicher Teil angeordnet, der sich bewegt, wenn eine Strömung vorhanden ist. Ein drehbares Element, welches ein Loch oder einen Schlitz aufweist, ist mit dem beweglichen Teil verbunden und wird durch die Bewegung des beweglichen Teiles gedreht. Das drehbare Element ist zwischen der ersten Öffnung und der zeiten Öffnung angeordnet. Eine Verdrehung des drehbaren Elementes bewirkt eine Bewegung des in ihm befindlichen Schlitzes in eine Stellung, in welcher der Schlitz mit der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung in Ausrichtung liegt. Wenn der Schlitz mit der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung in Ausrichtung gebracht worden ist, kann das Druckmittel zwischen der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung strömen, wodurch die Inbetriebnahme der Überzugsvorrichtung ermöglicht wird.
In den Fig. 1 und2 ist allgemein mit 10 eine Uberzugsvorrichtung gemäß der Erfindung bezeichnet. Die Überwachungseinrichtung 10 weist ein Gehäuse 11 auf, das aus einem unbiegsamen Material, wie Metall, Kunststoff od. dgl., hergestellt ist. Zweckentsprechende metallische Materialien sind Stahl, Aluminium u. dgl. Ein geeigneter Kunststoff ist Polyäthylen u. dgl.
Das Gehäuse 11 enthält einen Durchgang 12, der sich über die Länge des Gehäuses erstreckt. Der dargestellte Durchgang 12 des Gehäuses ist im wesentlichen gerade, jedoch kann er auch unregelmäßig ausgebildet sein. d. h. er kann über seine Länge gekrümmt oder gebogen sein oder eine Kombination von gebogenen und geraden Abschnitten aufweisen, solange der Fluß eines gasförmigen Mediums durch den Durchgang 12 hindurch durch Kräfte, wie Reibungskräfte od. dgl., nicht ernsthaft behindert wird. Der äußere Umfang des Gehäuses 11 kann eine von verschiedenen zweckentsprechenden Formgebungen haben, ζ. Β kann sein Querschnitt quadratisch, rechteckig, kreisförmig, eine Kombination dieser Formen od. dgl. sein. Der Querschnitt des Durchganges 12 kann eine rechteckige, quadratische, kreisförmige Form, eine Kombination dieser Formen od. dgl. haben und braucht nicht notwendigerweise mit dem Querschnitt des Gehäuses 11 übereinzustimmen.
Ein beweglicher Teil 13 ist innerhalb des Durchganges 12 in zweckentsprechender Lage angeordnet. Der bewegliche Teil 13 kann ein Flügel, ein Paddel od. dgl. sein. Er wird durch Luft bewegt, die durch den Durchgang 12 hindurchströmt. Der bewegliche Teil 13 kann aus einem beliebigen zweckentsprechenden Material hergestellt sein, das eine geringe Dichte und eine gute Festigkeit hat, z.B. aus Metall, Kunststoff od. dgl. Ein geeignetes Metall ist Aluminium, und ein geeigneter Kunststoff ist Polyäthylen. Die Dichte des zur Herstellung des bewegbaren Teils 13 verwendeten Materials soll Idein sein, so daß die durch die Strömung durch den Durchgang 12 hindurch hervorgerufene Bewegung des beweglichen Teiles 13 im wesentlichen proportional zur Strömungsgeschwindigkeit ist und Änderungen in der Geschwindigkeit festgestellt werden können, indem der bewegliche Teil 13 auf diese anspricht.
Der bewegliche Teil 13 hat eine Umfangskontur entsprechend der Umfangskonlur des Durchganges 12. Es ist zu bemerken, daß die Umfangskontur des Teiles 13 nicht notwendigerweise im wesentlichen mit der Umfangskontur des Durchganges 12 übereinzustimmen braucht. Beispielsweise kann die Umfangskontur des Durchganges 12 allgemein rechtekkig oder quadratisch sein, während die Umfangskontur des beweglichen Teiles 13 allgemein kreisförmig sein kann oder umgekehrt. Falls die Umfangskontur des beweglichen Teiles 13 der Umfangskontur des Durchganges 12 nahekommt oder falls die Umfangskontur des beweglichen Teiles 13 und die des Durchganges 12 einander nicht ähnlich sind, brauchen die radialen Abmessungen des beweglichen Teiles 13 nicht notwendigerweise so zu sein, daß der bewegliche Teil 13 sich im wesentlichen quer über den Durchgang 12 erstreckt. Der bewegliche Teil 13 braucht sich nur genügend weit über den Durchgang 12 zu erstrecken, so daß er eine durch den Durchgang 12 hindurchgehende Strömung abfühlen kann. Daher kann der bewegliche Teil 13 sich auch nur teilweise über den Durchgang 12 erstrecken.
Eine Stange 14, die aus einem beliebigen geeigneten, nicht biegsamen Material, wie Metall, Kunststoff od. dgl., hergestellt ist, kann mit dem beweglichen Teil 13 einstückig ausgebildet oder auf zweckentsprechende Weise mit diesem verbunden sein. Falls die Stange 14 mit dem beweglichen Teil 13 verbun den wird, kann sie an diesem z.B. durch Schweißen, Löten, Hartlöten od. dgl., befestigt werden. Die Stange 14 stellt eine Achse dar, um welche der bewegliche Teil 13 schwenkbar ist. Es sei bemerkt, daß die Achse, um welche der bewegliche Teil 13 schwenkbar ist, gegenüber seiner Mittelachse versetzt ist, so daß ein Luftstrom, der auf den beweglichen Teil 13 auftrifft, den beweglichen Teil 13 dreht bzw. verschwenkt.
Die Stange 14 dient zur Halterung des beweglichen Teils 13 innerhalb des Durchganges 12. Die Enden der Stange 14 sind deshalb in zweckentsprechenden Lagern gelagert, so daß sie eine Verschwenkung des beweglichen Teiles 13 um die durch die Stange 14 festgelegte Achse ermöglichen.
Eine Vorspannvorrichtung, z. B. eine Spiralfeder 15, ist an ihrem einen Ende mit dem beweglichen Teil 13 auf die in F i g. 1 und 2 dargestellte Weise fest verbunden. Das andere Ende der Spiralfeder 15 kann an einer Nabe 25 der Stange 14 durch zweckentsprechende Mittel, z. B. durch Löten, Hartlöten, Schweißen od. dgl., befestigt sein. Die Nabe 25 kann eine Ausnehmung (nicht dargestellt) aufweisen, welche ein Lager für das eine Ende der Stange 14 bildet. Eine Anzahl Windungen der Spiralfeder 15 kann um die Nabe 25 gewickelt sein. Die Zahl der Windungen, die um die Nabe 25 herumgewickelt sind, entspricht der Größe der Strömungskraft, die erforderlich ist, um den beweglichen Teil 13 aus seiner normalen Stellung herauszubewegen. Die Bewe-
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gung des beweglichen Teiles 13 durch die Strömung sehen Überzugsvorrichtung ermöglicht es, daß di
aus seiner normalen Stellung heraus bewirkt, daß die Überzugsvorrichtung in Betrieb genommen Wird um
Spiralfeder 15 aus ihrem normalen Zustand gebracht in Betrieb bleibt.
wird und dadurch Energie speichert. Eine Freigabe Eine Drehung eines Knopfes 28 des allgemein mi
der gespeicherten Energie der Spiralfeder 15 kann Ji 23 bezeichneten Auf baus in einer Richtung bewirkt
durch eine Verminderung der Geschwindigkeit der daß die Windungen der Spiralfeder 15 fester um dii
durch den Durchgang 12 hindurchgehenden Strö- Nabe 25 gewickelt werden, während eine Drehuni
mung verursacht werden. Die Freigabe der gespei- des Knopfes 28 in der entgegengesetzten Richtunj
cherten Energie bewirkt, daß der bewegliche Teil 13 bewirkt, daß die Windungen der Spiralfeder wenige:
in eine Stellung zurückgebracht wird, welche der κι dicht um die Nabe 25 gewickelt werden. Es ist er
normalen Stellung des beweglichen Teiles 13 angenä- sichtlich, daß, je enger die Windungen der Spiral
nertist. feder 15 um die Nabe 25 gewickelt werden, un
Das andere Ende 16 der Stange 14 trägt außerhalb so größer die Geschwindigkeit der Strömung durcl·
des Durchganges 12 ein verschiebbares oder urehba- den Durchgang 12 sein muß, bevor der beweglich!
res Element, z.B. eine Scheibe 17. Die Scheibe ii 15 Teil 13 verschwenkt wird. Daher kann der Aufbai
kann aus einem starren Material geringe; Dichte, wie 23 dazu verwendet werden, die Kraft zu ändern, di<
Aluminium, Polyäthylen od. dgl., hergestellt sein. erforderlich ist, um den beweglichen Teil 13 zu ver
Wie in den F i g. 1 bis 3 dargestellt, weist die Scheibe schwenken. Eine Drehung des Knopfes 28 des Auf
17 einen Schlitz 18 auf, der nahe dem Außenumfang baus IJ in der einen oder in der anderen Richtum der Scheibe 17 angebracht ist. Der Schlitz 18 kann in 20 bewirkt keine entsprechene Verschwenkung des beseiner Länge allgemein kreisförmig, gerade oder bo- weglichen Teiles 13, da die Nabe 25 lediglich ein« genförmig sein, wobei ein bogenförmiger Schlitz be- Lagerung für das arbeitsmäßig zugeordnete Ende dei vorzugt wird. Die bogenförmige Länge des Schlitzes Stange 14 schafft und mit der Stange 14 nicht fesi
18 wird durch mehrere Faktoren bestimmt, unter an- verbunden ist.
derem durch die Größe des Verschwenkungsaus- 35 Ein Anschlag 24 kann in dem Durchgang 12 def Schlages des beweglichen Teiles 13, welcher notwen- Gehäuses 11 vorgesehen sein, um das Ausmaß dei dig ist, um anzuzeigen, daß die von dem Ventilator Schwenkbewegung zu begrenzen, die der bewegliche erzeugte Strömung durch die Filtereinrichtung hin- Teil 13 ausführen kann
durch groß genug ist, um zu gewährleisten, daß die Die bogenförmige Länge des Schlitzes 18 in dei
Überzugskabine ausreichend entlüftet wird. »0 Scheibe 17 kann durch Auswahl irgendeiner von ver-
Ein Ventilmechanismus 19, der eine Öffnung 20. schiedenen Formgebungen geändert werden. Eine einen H-förmigen Lagerteil 50, e^nen in dem Lager- solche Formgebung könnte durch Verwendung teil ausgebildeten Durchgang 51 und eine Öffnung zweier übereinanderliegenden, mit Schlitzen versehe-20' aufweist, kann in zweckentsprechender Weise auf ner Scheiben (nicht dargestellt) herbeigeführt werdem Gehäuse 11 durch einen Lagerteil 22 abgestützt 35 den, welche unabhängig voneinander von Hand \\.i- *e:r:. der von dem Cj^näuse 11 geirage,, ist. Die Öff- schoben werden können, wobei ein Teil jedes Schlitnung 20' steht über den Durchgang si mit einer Öff- zes von dem massiven Bereich der benachbarten nung 26 in Verbindung. Daher steht die Öffnung 20' Scheibe eingenommen werden kann. Die größtmögüber den Durchgang 51 auch mit der Öffnung 21 in liehe bogenförmige Länge des von den aneinanderlie-Verbindung. Die Öffnung 21 ist zur Öffnung 26 im 4° genden Scheiben gebildeten Schlitzes würde die bowesentlichen axial ausgerichtet. Der H-förmige La- genförmige Länge des Schlitzes sein, welcher die kürgerteil 50 kann aus irgendeinem -tarren Material, wie zere Bogewlänge hat.
Metall, Kunststoff od. dgl., herstellt sein. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines drehba-
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, ist die Scheibe 17 ren Elementes 40, welches an Stelle des drehbaren zwischen der Öffnung 21 und der Öffnung 26 im 45 Elementes 17 gemäß Fig. 3 verwendet werden kann. Strömungsweg des zwischen der öffnung 20 und der Das Ende 16' einer Stange trägt eine einstellbar-Öffnung 20' strömenden Druckmittels angeordnet. Scheibenanordnung, die eine Antriebsscheibe 49 auf Eine Drehung der mit dem Schlitz 18 versehenen weist, welche auf zweckentsprechende Weise mn Scheibe 17 infolge der Bewegung des beweglichen dem Ende 16' verbunden ist. Zwei einstellbare Schei-Teiles 13. der einer Strömung durch den Durchgang 50 ben 41 und 42. welche eine Mehrzahl von Vorsprün-12 hindurch ausgesetzt ist. kann bewirken, daß der in gen 4Γ bzw. 42' aufweisen, die um den Umfang der der Scheibe 17 ausgebildete Schlitz 18 im wesentli- Scheiben im Abstand voneinander angeordnet sind, chen mit der Öffnung 21 und der Öffnung 26 ausge- sind an beiden Seiten der Antriebsscheibe 49 anrichtet wird, so daß Druckmittel von der Öffnung 20 geordnet und auf dem Ende 16' frei beweglich.
zu der Öffnung 20' strömen kann. 55 Die einstellbaren Scheiben 41 und 42 werden von
Das Druckmittel an der Einlaßöffnung 20 strömt Federn 43 bzw. 43' gegen die Antriebsscheibe 49 gedurch den Durchgang 51 in dem H-förmigen Lager- drückt, so daß sie mit der Antriebsscheibe 49 im teil 50 zu der Auslaßöffnung 20'. Die Auslaßöffnung Eingriff stehen. Die Antriebsscheibe 49 kann auf je-20' kann mit einem (nicht dargestellten) Druckmittel- der ihrer Oberflächen einen Kranz Zähne 44 aufweiverstärker verbunden sein, der seinerseits mit einer 60 sen. welche mit entsprechenden Zähnen 45 auf der elektrostatischen Überzugsvorrichtung von der Art Oberfläche der einstellbaren Scheiben 41 und 42 verbunden sein kann, wie sie in der USA.-Patent- kämmen können. Die Zähne der Antriebsscheibe 49 schrift 2 893 894, 3 169 882 oder der USA.-Patent- und der einstellbaren Scheiben 41, 42 arbeiten Zuschrift 3 169 883 aufgezeigt ist, und zwar durch eine sammen, um die einstellbaren Scheiben 41 und 42 beliebige Verbindung (nicht dargestellt), z. B. einen 65 mit Bezug auf die Antriebsscheibe 49 in einer festge-Kautschukschlauch, ein Kunststoffrohr od. dgl. Die legten Lage zu halten.
Strömung eines Druckmittels von der Auslaßöffnung Wenn das drehbare Element 40 gemäß Fig.4 an
20' zu der arbeitsmäßig zugeordneten elektrostati- die Stelle des drehbaren Elementes 17 gemäß Fig. 1
4 10
2 ΟΙΕ 305 ζ
bis 3 gesetzt wird, können die Vorsprünge 4Γ und Beim Arbeiten wird, wenn die Überwachurigsein-42' dazu verwendet werden, den Druckmittelfluß richtung 10 sich in der Absaugzone 35 befindet, ein zwischen der öffnung 21 und der Öffnung 26 des Luftstrom durch die Überwachüngseinrichtiing 10 liin-Ventilmechanismus 19 zu unterbrechen. Der leere durchgezogen, wenn der Ventilator 38 angetrieben S Raum zwischen benachbarten Vorsprüngen kann S wird. Im allgemeinen ist die Strömungsgeschwindig- |f dazu verwendet werden, zu ermöglichen, daß Druck- keit der Luft durch den Durchgang 12 hindurch aus-Il mitte] zwischen der Öffnung 21 und der Öffnung 26 reichend, um den beweglichen Teil 13 zu verschwen- '$ fließt, wenn dieser leere Raum zwischen benächbar- ken. Wenn der bewegliche Teil 13 verschwenkt wird, I* ten Vorsprüngen sowohl mit der Öffnung 21 als auch wird die Spiralfeder 15 fester um die Nabe 25 gezomit der Öffnung 26 ausgerichtet ist. io gen, wodurch Energie in der Feder gespeichert wird. Il Falls es gewünscht wird, eine Scheibe oder beide Die Scheibe 17, welche von dem Ende 16 der Stange Ψ einstellbaren Scheiben 41, 42 mit Bezug auf die 14 getragen ist, wird proportional zu der Verschwenp Atriebsscheibe 49 einzustellen, kann eine Scheibe kung des beweglichen Teiles 13 gedreht. Falls der oder können beide einstellbaren Scheiben in axialer Ventilator 38 und die Filtereinrichtung 37 jeweils Richtung verschoben werden, wodurch die Zähne 15 funktionsmäßig richtig arbeiten, wird der Schlitz 18 ■j auf der Oberfläche der Scheibe bzw. Scheiben außer der Scheibe 17 auf einem Bogen verschoben, so daß S kämmenden Eingriff mit den Zähnen auf der Obei- er in etwa in Ausrichtung mit der öffnung 21 und fläche der Antriebsscheibe 49 gebracht werden. Die der öffnung 26 gelangt. Die Ausrichtung des Schliteinstellbarc Scheibe bzw. Scheiben wird bzw. werden zes 18 der Scheibe 17 mit der Öffnung 21 und der I, dann in die gewünschte Stellung mit Bezug auf die 20 öffnung 26 gestattet einem Druckmittel, z. B. Druck-Antriebsscheibe 49 gedreht. Die Vorsprünge der ein- luft, aus der öffnung 20 zur öffnung 20' zu strömen. ; stellbaren Scheibe bzw. Scheiben sind dann in der er- Der Druckmittelstrom wird zu einem Druckmittelforderlichen Stellung, wenn die Strömung zwischen verstärker (nicht dargestellt) übertragen, welcher das der öffnung 21 und der Öffnung 26 wie gewünscht Druckmittel verstärkt und der elektrostatischen ' unterbrochen wird. Die einstellbare Scheibe bzw. 25 Überzugsvorrichtung (nicht dargestellt) zuleitet, wo-Scheiben wird bzw. werden dann durch die arbeits- durch eine Einschaltung der elektrostatischen Vormäßig zugeordnete Feder bzw. Federn wieder in Ein- richtung unter im wesentlichen sicheren Ventilationsgriff mit der Antriebsscheibe 49 gedrückt. bedingungen ermöglicht wird.
Es ist ersichtlich, daß, wenn die einstellbaren Wenn angenommen wird, daß die Überwachungs-Scheiben 41 und 42 mit Bezug aul die Antriebs- 30 einrichtung 10 in der Absaugzone 35 angeordnet ist. scheibe 49 in gleicher Weise verstellt werden, die und wenn weiter angenommen wird, daß die Filter-Dauer der Unterbrechung der Strömung durch die einrichtung 37 nicht richtig arbeitet, dann bewirkt Vorsprünge 41' und 42' im wesentlichen konstant die erhöhte Geschwindigkeit des Luftstroms durch bleibt. Falls jedoch nur eine der einstellbaren Schei- die Überwachungseinrichtung 10 hindurch eine Verben mit Bezug auf die Antriebsscheibe 49 verstellt 35 drehung der Scheibe 17 über das gewünschte Maß wird, kann die Dauer der Unterbrechung der Strö- hinaus, so daß der Schlitz 18 der Scheibe 17 nicht mung durch die Vorsprünee 41' und 42' nach mehr mit der Öffnung 21 und der Öffnung 26 ή Wunsch geändert werden. Ausrichtung liegt, woduch ein Druckmittelstrom zvvi-Fi g. 5 zeigt eine Überzugskabinc 30. welche aus sehen der öffnung 21 und der Öffnung 26 verhindert drei Abschnitten 31. 32 und 33 hergestellt ist. Die 40 wird.
Abschnitte 31 und 33 sind im wesentlichen in par- Wenn angenommen wird, daß der Ventilator 38
alleler Lage im Abstand voneinander angeordnet und nicht einwandfrei arbeitet, dann ist die verringerte
dienen als Seitenwände der Überzugskabine 30. Der Strömungsgeschwindigkeit der Luft durch die Über-
Abschnitt 32 bildet die überwand der überzugska- wachungseinrichtung 10 hindurch ungenügend, um
bine 30. Die Seitenwände und die Oberwand schaf- 45 das richtige Ausmaß der Verschiebung des Schlitzes
fen zusammen eine Schutzhülle für einen Bedienen- 18 in der Scheibe 17 zu verursachen un den Schiit?
den. der eine elektrostatische Überzugsvorrichtung 18 mit der Öffnung 21 und der Öffnung 26 in Aus-
bcdient. um einen Gegenstand 34 zu überziehen, der richtung zu bringen. Falls, wie oben erläutert, dei
auf zweckentsprechende Weise in dem Überziehbe- Schlitz 18 der Scheibe 17 mit der Öffnung 21 und
reich der Überzugskabine aufgehängt ist. 5° der Öffnung 26 nicht ausgerichtet ist. strömt da<
Die Überwachungseinrichtung 10 gemäß der Er- Druckmittel nicht durch den Durchgang 51 hindurch
fmdunsi kann an einer beliebigen zweckentsprechen- was das Einschalten der elektrostatischen Überzugs-
den Stelle in einer Absaugzone 35 der Überzugska- vorrichtung verhindert.
bine 30 zwischen einer Filtereinrichtung 37 un einem Obgleich die vorliegende Beschreibung darauf ab-Ventilator 38 eingebaut sein, wie dies in F i g. 5 dar- 55 gestellt ist, die Betätigung der arbeitsmäßig zugeordgestellt ist. Wenn die Überwachungseinrichtung 10 neten elektrostatischen Überzugsvorrichtung zu ersieh in der Absaugzone 35 befindet, wie dies in möglichen, wenn ein Druckmittel zwischen der Öff· Fig.5 dargestellt ist, wird nicht verunreinigte Luft nung 21 und der Öffnung 26 strömt, so liegt es in von der Außenseite der Überzugskabine 30 durch Rahmen der Erfindung, die elektrostatische Über· die Überwachungseinrichtung 10 hindurchgesaugt. 60 zugsvorrichtung auch so auszuführen, daß sie nui wenn der Ventilator 38 angetrieben wird. Bei einer dann eingeschaltet werden kann, wenn kein Druckabgeänderten Ausführung kann die Überwachungs- mittelstrom zwischen der Öffnung 21 und der Öffnung einrichtung 10 jenseits des Ventilators 38 in einem 26 vorhanden ist. Die elektrostatische Überzugsvor Schornstein 36 angeordnet sein, in welchem Falle ein richtung soll immer nur darm eingestellt werden köndurch die Erregung des Ventilators 38 in dem 65 nen, wenn die Absaugeinrichtung einwandfrei funk· Schornstein 36 verursachter Luftstrom durch die tioniert, wodurch ein Arbeiten der Uberzugsvorrich Überwachungseinrichtung 10 zwangsweise hindurch- tung unter sicheren Absaugbedingungen ermöglich geführt wird. __ %vird-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 409 521 /5

Claims (1)

einrichtung mit Überzugsmaterial zusetzen oder we-Patentansprüche: nigstens die Arbeitsweise der Übenvachungseinrich-
1. Überwachungseinrichtung einer Überzugska- tung nachteilig beeinflussen. Weiterhin befindet sich bine, die den einwandfreien Abzug der Abluft in dem U-förmigen Rohr ein elektrischer Schalter, und -gase aus der Überzugskabine überwacht und 5 und dieser Schalter ist in unmittelbarer Verbindung die Spriihmittelabgabe einer Überzugsvorrichtung zu abgesaugtem Überzugsmaterial und zu abgesaugunterbinden kann, wobei mittels einer durch die ten Überzugsmaterialdämpfen. Um Explosionen zu Gasströmung gesteuerten Meßeinrichtung ein vermeiden, sind daher bei der bekannten Uberzugs-Ventihnechanismus schaltbar ist, dadurch vorrichtung zusätzliche und aufwendige Vorkehgekennzeichnet, daß die Überwachungs- ι ο rungsmaßnahmen zu treffen. Außerdem ist die Übereinrichtung (10) einen Durchgang (12) für die wachung der bekannten Überzugsvorrichtung nicht Gasströmung in einem Gehäuse (11) aufweist, einstellbar.
wobei sich im Durchgang (12) ein beweglicher Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teil (13) befindet, dessen Stellung abhängig von Einrichtung zur Überwachung der Wirksamkeit eines der Größe der Gasströmung ist, daß ferner ein 15 Absaugemechanismus einer Überzugskabeine außermit einem Druckmittel beaufschlagter Ventilme- halb der Überzugsk"bine zu schaffen, wobei keine chanismus (19) mit in Abstand voneinander be- elektrischen Verbindungen in unmittelbarer Nähe der findlichen gegenüberliegenden Öffnungen (21, Überzugskal'ine vorhanden sind.
26) vorhanden ist, deren eine öffnung (26) mit der Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe Überzugsvorrichtung in Verbindung steht, die bei 20 wird durch eine Überwachungseinrichtung der ein-Druckmittelströmung zwischen den Öffnungen gangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Über-(21, 26) eingeschaltet ist, und daß ein mit dem wachungseinrichtung einen Durchgang für die Gas-Teil (13) verbundenes, drehbares Element (17, strömung in einem Gehäuse aufweist, wobei sich im 40) mit einem Schlitz (18) zwischen den Öffnun- Durchgang ein beweglicher Teil befindet, dessen gen (21, 26) vorgesehen ist, durch welchen 15 Stellung abhängig von der Größe der Gasströmung Schlitz (18) Druckmittel von der einen Öffnung ist, daß ferner" ein mit einem Druckmittel beauf-(26) zur anderen Öffnung (21) strömen kann. schlagter Ventilmechanismus mit in Abstand vonein-
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, ander befindlichen gegenüberliegenden Öffnungen dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des vorhanden ist, deren eine Öffnung mit der Überzugs-Schlitzes (18) einstellbar ist. 30 vorrichtung in Verbindung steht, die bei Druckmit-
3. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1 telströmung zwischen den Öffnungen eingeschaltet oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dreh ist, und daß ein mit dem Teil verbundenes, drehbares bare Element eine Scheibe (17) ist. Element mit einem Schlitz zwischen den Öffnungen
vorgesehen ist, durch welchen Schlitz Druckmittel
35 von der einen Öffnung zur anderen Öffnung ström-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überwa- men kann.
chungseinrichtung einer Überzugskabine, die den Durch die Erfindung ist eine Überwachungsein-
einwandfreien Abzug der Abluft und -gase aus der richtung geschaffen worden, welche betriebssicher
Überzugskabine überwacht und die Sprühmittelab- und gefahrlos arbeitet, weil sie in ihrer Arbeitsweise
gäbe einer Überzugsvorrichtung unterbinden kann, 40 vom abgesaugten Material nicht dadurch beeinflußt
wobei mittels einer durch die Gasströmung gesteuer- werden kann, daß sich dieses irgendwo an Funk-
ten Meßeinrichtung ein Ventilmechnaismus schaltbar tionsteilen der Überwachungseinrichtung festsetzt,
ist. und weil keinerlei elektrische Installationen mit dem
Es ist eine Ül-fzugsvorrichtung mit einer Überwa- aLfe ,äugten Material in Berührung gelangen,
chungseinrichung bekannt (U3A.-Patentschrift 45 Nach einer bevorzugten Ausführungsform der
1 859 797), welche einen Absaugmotor und einen überwachungseinrichtung gemäß der Erfindung ist
Absaugkanal aufweist. Im Absaugkanal ist ein Diffe- die Länge des Schlitzes einstellbar, wodurch der Vor-
renzmanomater angeordnet, welches aus einem offe- teil erzielt wird, daß die ansprechende Überwa-
nen U-förmigen Rohr besteht und zum Teil mit chungseinrichtung besonderen Verhältnissen ange-
Quecksilber gefüllt ist. Weiterhin befinden sich in 50 paßt werden kann, indem der Arbeitspunkt der
dem U-förmigen Rohr Kontakte eines elektrischen überwachungseinrichtung eingestellt werden kann.
Stromkreises. Wird nun der Absaugmotor angeschal- In der nachfolgenden Beschreibung wird eine Aus-
tet, so wird aus der Überzugskabine Luft angesaugt führungsform der Erfindung beispielsweise erläutert,
und durch den Absaugkanal hindurchgelassen. Da- F i g. 1 ist eine schaubildliche Ansicht einer Über-
«lurch entsteht zwischen den beiden offenen Enden 55 wachungseinrichtung gemäß der Erfindung, wobei
des U-förmigen Kontakt-Manometers eine Druckdif- Teile von ihr im Schnitt dargestellt sind;
ferenz, so daß das Quecksilber in dem einen Schenkel Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Überwachungs-
des U-Rohres ansteigt und d>e beiden Kontakte mit einrichtung gemäß Fig. i;
Quecksilber überdeckt werden, so daß ein zugehöri- F i g. 3 zeigt ein mit einer Öffnung versehenes
ger Stromkreis geschlossen wird. Dieser Stromkreis 60 drehbares Element für die Überwachungseinrichtung;
betätigt mittels einer Schaltvorrichtung die Zufuhr Fig.4 zeigt ein einstellbares drehbares Element
von Überzugsmaterial zur Sprühvorrichtung. Die be- für die Überwachungseinrichtung;
kannte Überzügsvorrichtung hat eine Reihe von F i g. 5 ist eine schaublildliche Ansicht einer teil-
Nachteilen, insbesondere dadurch, daß Überzugsma- weise im Schnitt dargestellten Überzugskabine, in de-
terial und Überzugsmaterialdämpfe aus der Über- 65 ren Arbeitsbereich die Überwachungseinrichtung ge-
zugskabine abgezogen werden und über Teile der maß der Erfindung angeordnet ist.
Überwachungseinrichtung geführt werden. Dadurch Die dargestellte Überwachungseinrichtung spricht
können sich die Rohröffnungen der Überwachungs- auf eine Mehrzahl von Arbeitszuständen an, z.B. auf
DE2016305A 1969-04-09 1970-04-06 Überwachungseinrichtung einer Überzugskabine Expired DE2016305C3 (de)

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