DE2015978A1 - Magnetischer Nutenverschluß fur elektrische Maschinen - Google Patents

Magnetischer Nutenverschluß fur elektrische Maschinen

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DE2015978A1
DE2015978A1 DE19702015978 DE2015978A DE2015978A1 DE 2015978 A1 DE2015978 A1 DE 2015978A1 DE 19702015978 DE19702015978 DE 19702015978 DE 2015978 A DE2015978 A DE 2015978A DE 2015978 A1 DE2015978 A1 DE 2015978A1
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magnetic
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DE19702015978
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English (en)
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Werner Prof Dr Ing 1000 Nürnberg
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/48Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
    • H02K3/487Slot-closing devices
    • H02K3/493Slot-closing devices magnetic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Magnetischer Nutenverschluß für elektrische Maschinen Die Erfindung betrifft einen geblechten Nutenverschlußkeil aus teilweise ferromagnetischem Werkstoff für elektrische Maschinen.
  • Es ist allgemein bekannt (vergl. z.B. deutsche Patentschrift 259 783), bei geblechten Nutenverschlußkeilen die Bleche in Nut längsrichtung lamellenartig hintereinanderliegend anzuordnen, so daß in Fqrtsetzung der Schichtung des Blechpaketes der Maschine in gleicher Ebene verlauf ende Bleche im Bereich der Nutöffnung vorliegen. Die Herstellung derartiger geblechter Keile ist aufwendig, da die Vielzahl der Blechlamellen nach dem Stanzen geschichtet werden muß. Die Blechlamellen werden zumeist auf einen oder mehrere unmagnetische Bolzen, die als Träger dienen aufgefädelt, wobei Endstücke, die die Bolzen axial begrenzen, die Blechlamellen zusammenhalten. Auch ist es durch die österreichische Patentschrift Nr. 269 986 bekannt, den Bolzen als Zugbolzen in Aussparungen der Blechlamellen anzuordnen und eine Verspannung mittels unmagnetischer Endstücke über den Zugbolzen zu erreichen. Auch diese Art eines geblechten Keiles erfordert wegen der Vielsahl der Einzelteile einen erheblichen Fertigungsaufwand. Darüberhinaus ist der Einbau in die Nut bei den beschriebenen Keilen problematisch. Um eine elektrische Käfigwirkung zu verhindern, müssen die Nutkeile am Umfang elektrisch isoliert sein. Beim Eintreiben der Keile in die Nut wirken die vielen scharfen Kanten des Maschinenblechpaketes in der Nut und die Nutlamellen gleichfalls mit ihrer etwa-gleich hohen Anzahl an Stanzkanten reibend auf die Isolation ein. Diese kann dadurch leicht zerstört werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen geblechten Nutenverschlußkeil anzugeben, der sich aus einer möglichst geringen Zahl von Einzelteilen zusammensetzt und somit leicht zu fertigen ist. Er soll einen weitaus schonenden Einbau in die Nut bei hoher mechanischer Festigkeit und geringen elektrischen Verlusten im Betrieb gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß unter Wahrung eines gaqz qder teilweise mit unmagnetischem Material durchgehend gefüllten, sichfin Längsrichtung der Nut erstreckenden magnetischen Streuschlitzes gut magnetisierbare geschichtete Bleche geringer Verlust ziffer mit ihren Ebenen parallel zu diesem Streuschlitz angeordnet sind.
  • Dabei dient das unmagnetische Material den Blechen vorzugsweise als mechanischer Träger. Als vorteilhafte Ausbildung der Erfindung hat sich 4aba' ein Nutenverschlußkeil erwiesen, der aus einer Anordnung zweier å jeweils aus ineinanderliegenden, U-förmig gebogenen Blechen bestehender Pakete zusammengesetzt ist, welche unter Bildung des Streuschlitzes längs der Keilmitte das unmagnetische Material seitlich umfassen. Dabei ist konstruktiv der Streuleitwert des magnetischen Streuschlitzes über die Breite des uniagnetischen Steges zwischen den Paketen besonders einfach einstellbar.
  • Zur Minderung der durch die nut-frequenten Felder hervorgerufenen Verluste ist es wegen der dämpfenden Wirkung vorteilig, als unmagnetisches Material einen elektrisch gut leitenden Werkstoff, etwa Kupfer oder Bronze vorzusehen.
  • Der Nutkeil ist ganz oder teilweise an seinem Umfang in an sich bekannter Weise elektrisch isoliert, wobei zweckmäßig ein hoch wärmebeständiges Material, z.B. Teflon,verwendet wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt eins Schnitt durch den Nutenverschlußkeil in einer perspektivisch dargestellten Nut.
  • Die Nut 1 wird durch die Bleche 2 des Maschinenblechpaketes umgrenzt und dient mit ihrem Raum 3 zur Aufnahme der elektrischen Leiter. Sie wird an ihrer oberen Öffnung durch einen magnetischen Nutenverschlußkeil abgeschlossen, der ihr das magnetisch günstige und erwünschte Verhalten einer halbgeschlossenen Nut geben soll.
  • Der magnetische Nutenverschlußkeil ist gemäß der Erfindung aus Blechen 5 aufgebaut, deren Ebenen sich in Längsrichtung der Nut 1 erstrecken, wobei der teilweise mit unmagnetischem Material 6 gefüllte Streuschlitz 7 in gleicher Richtung gebildet wird. Die Bleche 5 sind in bevorzugter Ausführung jeweils U-förmig gebogen und ineinanderliegend in zwei Paketen 8 angeordnet. Dabei umfassen die Bleche 5 jedes Paketes 8 jeweils seitlich das als mechanischer Träger dienende unmagnetische Material 6 in der Weise, daß in der Mitte des Nutkeils der Streuschlitz 7 entsteht.
  • Zur Dämpfung nut-frequenter Felder ist für das unmagnetische Material 6 ein elektrisch gut leitender Werkstoff vorgesehen, während als Blechmaterial in üblicher Weise lackiertes hochsiliziertes Dynamoblech verwendet wird.
  • An seinem Umfang ist der Keil teilweise wie allgemein üblich mit der elektrischen Isolation 4 (Teflon) bedeckt. Damit wird der Einbau des-Keiles in die Maschine besonders vorteilhaft, da nur noch die scharfen Kanten der Bleche 2 die Isolation 4 beaufschlagen, während die Bleche 5 des Keiles der Isolation 4 seitlich nur- glatte Flächen bieten.
  • Ferner ist es für die Fertigung sehr vorteilhaft, daß der Nutenverschlußkeil gemäß der Erfindung nur aus sehr wenigen Einzelteilen zusammengesetzt werden muß. Neben der-höheren mechanischen Festigkeit, die der beschriebene Nutenverschlußkeil aufweist, hat es sich auch gezeigt, daß die durch ihn bewirkten elektrischen Verluste geringer sind als bei den in herkömmlicher Art geblechten Keilen.
  • 4 Seiten Beschreibung 6 Patentansprüche 1 Blatt Zeichnung mit 1 Figur

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Geblechter Nutenverschlußkeil aus teilweise ferromagnetischem Werkstoff für elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Wahrung eines ganz oder teiweise mit unmagnetischem durchgehend Material (6) gefüllten, sichVin Längsrichtung der Nut (1) erstreckenden magnet-ischen Streuschlitzes. (7) gut magnetisierbare geschichtete Bleche (5) ger-inger Verlust ziffer mit ihren Ebenen parallel zu diesem Streuschlitz (7) angeordnet sind.
  2. 2. Nutenverschlußkeil nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß das unmagnetische Material (6) den Blechen (5) als mechanischer Träger dient.
  3. 3. Nutenverschlußkeil nach Anspruch 2,gekennzeichnet durch die Anordnung zweier jeweils aus ineinanderliegenden U-förmig gebogenen Blechen (5) bestehender Pakete (8), welche unter Bildung des Streuschlitzes (7) längs der Keilmitte das unmagnetische Material (6) seitlich umfassen.
  4. 4. Nutenverschlußkeil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als unmagnetisches Material (6) ein elektrisch gut leitender Werkstoff vorgesehen ist.
  5. 5. -Nutenverschlußkeil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er ganz oder teilweise an seinem Umfang elektrisch isoliert ist.
  6. 6. Nutenverschlußkeil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung (4) aus hoch wärmebeständigem Material besteht.
    Leerseite
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20112143A1 (it) * 2011-11-25 2013-05-26 Phase Motion Control S R L Motore brushless a magneti permanenti con controllo di induttanza
EP3309934A1 (de) * 2016-10-11 2018-04-18 Baumüller Nürnberg GmbH Elektrische maschine

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