DE201458C - - Google Patents

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DE201458C
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magnet
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electromagnet
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 e. GRUPPE
an den Magneten.
Zusatz zum Patente 184212 vom 23. Oktober 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1908 ab. Längste Dauer: 22.Oktober 1921.
Die in der Patentschrift 184212 besprochenen Beispiele beziehen sich auf Anordnungen, die sich insbesondere für Zungen oder ähnlich gestaltete Resonanzkörper gut eignen. Solche Zungen bedürfen einer sehr geringen Zugkraft, und es hat sich gezeigt, daß die angestrebte Wirkung — nämlich Kraftersparnis und Ausgleich oder wenigstens Abschwächung der mit den Spannungsschwankungen veränderlichen erregenden Kraft — selbst dann noch erzielt wird, wenn der magnetische Zug stark von der Seite her — also nicht senkrecht zur Schwingungsrichtung — angreift.
Bei anderen Resonanzkörpern dagegen, wie
z. B. Stimmgabeln, erweisen sich die in der Patentschrift 184212 angegebenen Ausführungen weniger zweckmäßig, wenngleich auch hier der Grundgedanke der Erfindung seine Tragweite nicht einbüßt. Es tritt nämlich, wie aus der Fig. 1 der Zeichnung, in der Z1 und Z2 die beiden Zinken einer am Stiel g eingespannten Stimmgabel, e einen Elektromagneten aus lamelliertem Eisen, s eine Spule und w. deren Wicklung bedeuten, leicht zu ersehen ist, vor allem der Hauptnachteil auf,, daß die Kraftlinien hauptsächlich von den Polenden fi"Pi aus übergehen und beim Entstehen und Verschwinden die Lamelle quer durchschneiden. Auch die den massiven Stahl der Zinken durchsetzenden Kraftlinien (k in Fig. ib) bringen Induktionsströme hervor. Das ganze elektromagnetische System wird zu umfangreich und zu schwerfällig. Bei einer Zunge als Resonanzkörper kann man sich ja mit einer Hälfte (in Fig. ia durch die punktierte Linie h begrenzt) begnügen, aber bei Stimmgabeln wirkt der einseitige Zug nachteilig.
Diesem Mißstande wird durch eine Ausführung nach Fig. 2 abgeholfen. Der Elektromagnet e ist zwar auch hier wieder aus Lamellen von Doppel-I-Form zusammengesetzt, der magnetische Schluß liegt aber jetzt nicht mehr in der Längsrichtung, sondern in der Querrichtung des Resonanzkörpers, der hier als Stimmgabel gedacht ist. Es empfiehlt sich, die Stimmgabel in der Ruhestellung bereits in den Raum zwischen den Polenden eintreten zu lassen; sie wird dann bei der Erregung vollends hineingezogen. Um für die Schwingungen möglichst Platz zu schaffen, können die Spulen in der Mitte des Magnets gewickelt und dann bei Seite geschoben werden.
Der in der Patentschrift 184212 bereits erwähnte, aber mit den dort angegebenen Mitteln nur schwach erzielte Vorteil der rückwirkenden Kraft wird bei der neuen Anordnung viel besser verwirklicht. Man stelle sich vor, daß die Stimmgabel sehr große Schwingungen macht; die Umkehrstellungen seien durch ax und a2 in Fig. 2 a angedeutet. Dann erhellt mit aller Deutlichkeit, daß die etwa noch
vorhandene magnetische Zugkraft, die vorher auf · die Gabel während ihres Weges von ax nach a2 anfangs beschleunigend gewirkt hat, bremsen muß, sobald die Gabel diejenige Stellung überschritten hat, in der sie den besten magnetischen Schluß gewährt, d. i. sobald sie über den Raum zwischen beiden Polen des Elektromagneten in Richtung auf die Spule zu hinausschwingt.
ίο Diese Bauart ist daher auch für die Stimmgabeln, die sich durch elektromagnetische Selbstunterbrechung in Resonanz bringen, geeignet, weil sie an sich wenig Kraft zum Betrieb braucht und auch weniger unter der Wirkung von Stromschwankungen infolge Verschmutzens der Kontakte oder ähnlicher Ubelstände leidet.
In ganz gleichartiger Weise zeigen sich die Vorteile der eben beschriebenen Neuerung bei Anwendung auf Resonanzkörper, die selbst wieder zum Ausgangspunkt von Erschütterungen werden sollen. Die in der "Patentschrift 184212 gegebenen Ausführungen lassen sich zwar auch ohne weiteres auf derartige elastisch gelagerte oszillierende Hebel übertragen und vermeiden dabei das Anschlagen an den Magneten mit Sicherheit; sie reichen jedoch nicht völlig aus, um auch die Spanntmgsschwankungen unwirksam zumachen, weil diese Hebel im allgemeinen keine so großen Resonanzschwingungen ausführen wie die bei Konsonanz schwingenden Zungen oder Stimmgabeln. Es müssen vielmehr die Polschuhe des Magneten so eingerichtet werden, daß der oszillierende Anker ganz oder zum Teil hindurchschwingen kann, wie dies Fig. 3 der Zeichnung darstellt. Es ist β der Iamellierte Elektromagnet, ~ r der Resonanzkörper, der erzwungene Schwingungen ausführt und auf die an der gleichen Fußleiste/ befestigten Resonanzkörper ζ in bekannter Weise weiter überträgt. Durch Verschieben oder Verdrehen der Tragleiste I kann der. Elektromagnet e gegen den Eisenanker r eingestellt werden. Die Enden sowohl des Ankers als auch die des Elektromagneten sind zugeschärft, um die angestrebte Wirkung — das baldige Überschreiten der Kraftlinienzone — zu vergrößern. Der Hebel h wird zweckmäßig recht leicht gehalten, etwa aus Aluminium, um ein geringes Trägheitsmoment des oszillierenden Systems zu erreichen.
Fig. 4 zeigt schließlich eine Ausbildung der Vorrichtung, welche die Erschütterung zweier nach gleicher oder nach verschiedener Riehtung hin anzeigender Zungenkämme bezweckt. Durch Ansetzen eines polarisierenden Magneten m können außerdem die Wechselströme in bekannter Weise transponiert werden.

Claims (4)

Pate nt-Ansprüche:
1. Weitere Ausbildung der Vorrichtung zur Vermeidung des Anschlagens eingespannter Resonanzkörper an den Magneten nach Patent 184212, dadurch gekennzeichnet, daß die der Zugwirkung unterworfenen Teile über die Zone der treibenden Kraftlinien ganz oder, zum Teil hinausschwingen können. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erregende Magnet (e) den seiner Zugwirkung unterworfenen oszillierenden Körper (zx z.J zangenärtig umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzkörper (Z1 Z2) schon in der Ruhestellung in die starke Kraftlinienzone hereinragen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die festen oder die beweglichen Polenden oder beide zugeschärft sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6894012B2 (en) 2001-07-20 2005-05-17 L'oreal Foaming composition based on silica and on cationic polymer

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