DE2014451B2 - Elektrolytkondensator - Google Patents
ElektrolytkondensatorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Elektrolytkondensator mit einem Gehäuse, das mit drei am Gehäuse abgenützten,
aneinanderliegenden Dichtungsscheiben verschlossen ist, deren innere und äußere Scheibe aus
einem harten Material und die mittlere Scheibe aus gummielastischem Material bestehen und die Öffnungen
für den Durchgang der Anschlußelektroden aufweisen.
Elektrolytkondensatoren der vorstehend genannten Art mit einer aus wenigstens drei Scheiben Lebildeten
Dichtung sind aus der, L SA.-Patentschriften 3 319 133 und 3 428 S69 bekanntgeworden.
ίο Diese bekannten Dichtungen für Elektrolytkondensatoren
erfüllen jedoch nicht alle an sie zu stellenden Forderungen. Dichtungen für ElektrolytkonJensatoren
sollen nämlich die folgenden Forderungen erfüllen: Sie sollen das Kondensatorinnere praktisch hermetisch
abschließen und mit dem Elektrolyten nicht chemisch reagieren.
Sie sollen gut isolieren und die Fähigkeit besitzen. Gase aus dem Kondensatorinneren austreten zu lassen.
Die letztgenannte Eigenschaft ist wichtig, weil im Betrieb des Kondensators hohe Innendrücke und hohe
Temperaturen auftreten können. In einem solchen Fall müssen Gase aus dem Kondensator austreten
können, damit Druck und Temperatur sich wieder reduzieren könner.
Sie sollen weiterhin in einem großen Temperaturbereich mechanisch stabil sein.
Schließlich sollen sie höchstens in geringem Maß Elektrolytmaterial und Feuchtigkeit aufnehmen, weil
sie sonst elektrisch leitfähig werden können.
Beim Elektrolytkondensator nach der USA.-Patentschrift 3 319 133 ist nun eine aus drei Scheiben
bestehende Dichtung vorgesehen, von denen die erste innere als starre, aus synthetischem Gummi auf Phenolbasis
bestehende Scheibe und die dritte äußere als starre Scheibe ausgebildet sind, während die zweite
mittlere hinsichtlich der Mateuciwahl nicht näher definiert ist. Wie im folgenden an Hand weiterer
bekannter Dichtungsmöglichkeiten noch ausgeführt wird, sind jedoch Materia'ien auf Phenolbasis mit
Nachteilen behaftet, weil sie zuviel Elektrolytmaterial
aufnehmen können. Dies macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn die innere, dem Elektrolyten
am nächsten liegende Scheibe aus einem derartigen Material besteht.
Beim Elektrolytkondensator nach der USA.-Patentschrift 3 428 869 ist eine aus vier Scheiben bestehende
Dichtung vorgesehen. Die innere, dem Elektrolyten pm nächsten liegende Scheibe ist dabei als mit Harz
getränktes Laminat oder als faserplatte ausgebildet.
Ohne die auf diese innere Scheibe folgenden Scheiben genauer zu betrachten, kann gesagt werden, daß
derartige Laminate oder Faserplatten zuviel Elektrolytmaterial aufnehmen können, so daß sich auch dabei
die schon genannten Nachteile ergeben.
Es ist weiterhin bekannt, eine Dichtung in der in F i g. 1 gezeigten Weise auszubilden. Ein innerer
Gummidichtungsring 1, der aus Dichtungsgründen Kohlenstoff oder anderes Material als Füllmaterial
enthält, ist in einem Kondensatorgehäuse 2 an einer vorspringenden Kante 3 angeordnet. Ein Bakelit- oder
Phenolharzteil 4 wird dann über dem Gummiring 1 angeordnet, und der Kondensator wird an der mit
dem Bezugszeichen 5 versehenen Stelle gefalzt, so daß die Dichtung festgehalten wird. Durch die Dichtung
verlaufen Anodenleitungen, die an Anschlußklemmen 7 durch Löten, Schweißen oder andere bekannte
Maßnahmen befestigt werden.
Eine andere bekannte Möglichkeit ist in Fig. IA
014 451
gezeigi. Hier ist ein Phenolharzring in einem Kondensatorgehäuse
2 A an einer sorspringenden Käme 3 A
angeordnet. Auf dem Ring 1 A ist eine Gumnii-.chicht
4 A angeordnet, die wieder Kohlenstoff oder anderes
Füllmaterial enthält. Über dem Gummiring ist eine zusätzliche Phenolhtr.isehicht 5 A angeordnet. Durch
die in den Teilen 1 A. 4 A und 5 A gebildeten Öffnungen verlaufen Anodenleitungen 6 A. die mit tier Anschlußklemme
7 A verlötet oder anderweitig befestigt sind.
Die in den F i g. 1 und 1 A gezeigten Dichtungen sind nicht völlig zufriedenstellend, weil sie bei hohen
Temperaturen auf G: und der mechanischen und elektrischen Eigenschaften der ve· ■.endeten Materialien
schlechte Dichtungseigenschai.cn besitzen. Auch bei großer Feuchtigkeit und großen Spannungigradienten
zwischen benachbarten Teilen der Dichtung sind die Dichuingseigenschafien bei Dichtungen nach den
Fig. 1 und 1 A schlecht.
Insbesondere Bakelit und Phenolharze neigen bei großer Feuchtigkeit zum Verziehen \:id Verbiegen.
Weiterhin neigen Bakelit und Phenolharze dazu, bis zu
5 Gewichtsprozent des Elektrolyts zu absorbieren. Da
der Elektrolyt niederohmig ist. besitzt dann auch die Dichtung einen geringen Isolationswiderstand. Das
führt zu hohen inneren elektrischen Verlusten, was
wiederum hohe Temperaturen zur Folge hat Bei hohen Temperaturen sind aber die Dichtungsetgenschaften
von Bakelit und Phenolharzen nicht besonders gut.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Elektrolytkondensator mit einer
Dichtung anzugeben, welche die oben angegebenen Forderungen vollständig erfüllt.
Bei einem Elektrolytkondensator der eingangs genannten Art wird die vorstehende Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die innere Dichtungsscheibe .us einem thermoplastischen Kunststoff besteht,
der aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Polyäthylen, Polypropylen, Polybutylen, Polstyrol. Mischpolymerisate
aus Äthylen und Propylen, Äthylen und Butylen, Äthylen und Styrol, Propylen und Butylen, Propylen
und Styrol, und daß dieser Kunststoff eine Zugfestigkeit von 246 bis 563 kg'cm2, eine Streckbarkeil von
100 bis 3501V0, eine Härte zwischen etwa 50 bis 100 Shore
der D-Skala aufweist, Feuchtigkeit bzw. den Elektroly'en
zu nicht mehr als etwa 1 Gewichtsprozent seines Eigengewichts absorbiert und die mittlere Dichtungsscheibe
aus natürlichem oder synthetischem Gummi besteht, der eine Starrheit von 10 bis 70, gemessen am
A-Skala-Durameter, aufweist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sowie die durch sie im einzelnen erzielten Vorteile
ergeben sich aus den nachfolgenden Erläuterungen sowie aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen
an Hand der F i g. 2 bis 4.
Die F i g. 1 und 1 A zeigen Schnittansichten von Dichtungen nach dem Stand der Technik;
F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Elektrolytkondensator;
F i g. 3 zeigt eine Darstellung der auseinandergezogenen Teile eines erfindungsgemäßen Elektrolytkondensators;
F i g. 4 zeigt eine vergrößerte Ansicht eines Ausführungsbeispiels
des Elektrolytkondensators gemäß der Erfindung.
Bei dem Elektrolytkondensator gemäß der Erfindung werden die obenerwähnten Schwierigkeiten überwunden.
Wie aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich ist. besitzt dieser Elektrolytkondensator eine in einem Kondensatorgehäuse
li angeordnete Dichtung 10 mit einer Vinylpolymerscheibe 12. einer Gummischeihe 13 und
einer relativ starren Scheibe 14. Die starre Scheibe kann beispielsweise durch L'mfalzen des Gehäuses bei 15
befestigt werder.
Die Polymerscheibe 12 soll die folgenden Eigenschaften
haben: Sie darf wenig Feuchtigkeit und ElektroK!material aufnehmen und darf im wcscntliehen
mit dem Eic trolv!material nicht reagieren.
Bei den bekannten Dichtungen, bei denen der Elektrolyt von der Dichtung aufgenommen wird, treten
wesentliche elektrische Verluste und hohe Betriebstemperaturen auf. die wiederum schlechte Diehtungseigenschaften
zur Folge haben. Rs ist deshalb sehr wichtig, daß die Dichtung im wesentlichen keine
Feuchtigkeit oder Elektrolytrnatcrial absorbiert. Vorzugsweise soll die Dichtungsscheibe 12 weniger als 1" ,,.
vorzugsweise unter 0.5" „. in. j noch besser unter 0.2" „
des eigenen Gewichts absorbie.en.
Eine andere wichtige Eigenschaft der Dichtungsscheibe 12 ist die, daß sie gute Gas^urchlaßeigenschaften
für den Fall aufweist, daß hohe Temperaturen und hoher Druck entstehen, welche aus unsachgemäßem
Betrieb oder gestörtem Betrieb herrühren können. Wenn ein polymeres Material für die Scheibe 12 in
F i g. 2 des erfindungsgemäßen Elektrolytkondensators verwendet wird, schmilzt es lediglich und
ermöglicht ein Freiwerden der Gase und eine Verminderung des Druckes, sonst w ürde der Kondensator
Feuer fangen oder explodieren, was für das Gerät, in dem sich der Kondensator befindet, gefährlich oder
schädlich wäre.
Eine weitere Eigenschaft der Dichtungsscheibe 12 ist die, daß sie höhere Temperaturen aushält, noch
flexibel bleibt und gute Dichtungseig.'nschaften aufweist.
Vorzugsweise sollten Temperaturen unter —7 und über 3S'C zugelassen werden können.
Eine weitere Eigenschaft der Scheibe 12 ist die, daß sie gute Zugfestigkeit und Härte bei Zimmertemperatur
hat. Die Zugfestigkeit beträgt vorrugsweise ungefähr 246 bis 563 kg/cm2. Die Härte beträgt zweckmäßig
ungefähr 50 bis 100 der Shore-Härte D-Skala, vorzugsweise 60 bis 90.
Schließlich soll die Dichtungsscheibe 12 die Eigenschaft haben, daß eine geringe Gasmenge allmählich
entweichen kann, die von kleinen Mengen des verdampfenden Elektrolyts herrühren kann. Damit wird
das Entstehen eines hohen Druckes im Kondensator
;- vermieden, was — wie bereits erwähnt — entweder
zu einer Explor'on und/oder hohen Temperaturen führen koiinte. Es ist daher eine wichtige Eigenschaft
der Scheibe 12, daß sie fähig ist. kleine Gasmengen allmählich austreten zu lassen. Das wird noch durch
Entgasuncsöffnungen 22 und 27 sowie durch eine kleine Entgasungsöffnung 32 gemäß F i g. 3 erleichtert.
Es hat sich gezeigt, daß die vorstehenden Eigenschaften durch Verwendung einer thermoplastischen
Vinylpolymer-Dichtungsscheibe erreicht werden.
Mit der Bezeichnung Polymer sollen nicht nur Polymerisate, sondern auch Copolymerisate und
Terpolymerisate usw. gemeint sein.
Mit der Bezeichnung thermoplastische Vinylpolymerdichtungsscheibe ist eine solche gemeint, die sehr
wenig Feuchtigkeit und Elektrolytmaterial aufnimmt, die mit dem Elektrolyt im wesentlichen nicht reagiert,
die Gase, die sich im Kondensator gebildet haben,
allmählich entweichen läßt, die hohe Betriebstemperaturen aushält und die eine gute Festigkeit und Härte
bei gewöhnlichen Temperaturen aufweist.
Vorzugsweise besitzt die Vinylpolymer-Dichtungsscheibe die folgenden Kennzeichen:
| Eigenschaft | ASTM Test | Breiter Bereich | Bevorzugter Bereich | Optimal |
| Fließgeschwindigkeit | D-1238 bei 23OCC und | 20 bis 60 g/10 min | 35 bis 50 g/10 min | 35 bis 45 g/10 min |
| 2160 g Belastung | ||||
| Zugfestigkeit | D-638 Geschwindigkeit | 246 bis 563 kg/cm2 | 282 bis 492 kg/cm2 | 316 bis 422 kg/cm2 |
| 5,08 cm/min | ||||
| Höchste Streckbar | ||||
| keit | D-638 Geschwindigkeit | 100 bis 350 7o | 125 bis 300% | 150 bis 250 °/0 |
| 5,08 cm/min | ||||
| Shore-Härte | D-1706 | 50 bis 100 | 60 bis 90 | 65 bis 80 |
| D-Skala | D-Skala | D-Skala | ||
| Hitze verzerrung ... | D-648 4,64 kg/cm2 | 100 bis 125: C | 105 bis 120"C | 100 bis 115 C |
| (anccl. Belastung) | ||||
| Spezifisches Gewicht | D-792 bei 250C | 0.85 bis 0,95 | 0,88 bis 0,93 | 0,90 ± 1 |
Gute Materialien sind Polyäthylen, Polypropylen, Polybutylen, Polystyroj und Copolymerisate von
Äthylen und Propylen, Äthylen und Butylcn, Äthylen und Styrol, Propylen und Butylen, Propylen und
Styrol. Da eine gewisse Härte für die Scheibe 12 gefordert wird, werden vorzugsweise kristalline Polymerisate
und Copolymerisate verwendet. Die Kristallinität kann entweder isotaktischer oder syndioUiktischer
Natur sein.
Die Vinylpolymer-Dichtungsschcibe enthält außerdem vorzugsweise Stabilisatoren, die Reaktionen mit
dem Material reduzieren. Stabilisatoren gegen chemische Angriffe, wie beispielsweise Oxydation und
Ultraviolettstrahlung, können in der Dichtungsscheibe enthalten sein. Gute bekannte Stabilisatoren sind
Phenole, d. h. 2,6-di-tert-Butylphenol, 4,4'-bis-(2,6-ditert-Butylphenol)
und Oktadecyl 3-(3.5-di-tert-Butyl-4-Hydroxyphenyl)-Propionat, Dilauryl-3,3'-Thiodipropionat;
Hydroxybenzophenon. Hydroxyphenylbenzotriazol und Phenylsalicylat. Darüber hinaus sind
aber auch andere Stabilisatoren im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendbar.
Als Material für die Dichtungsscheibe 12 ist Polypropylen bevorzugt. Während Polypropylen mit
syndiostatischer Kristallisation auch verwendet werden kann, ist das vorzugsweise verwendete Polypropylen
kristallines Polypropylen mit isotaktischer Kristallisation. Polypropylen hält praktisch Temperaturen von
—40 bis —100"C aus. Polypropylen absorbiert sehr
wenig Feuchtigkeit und sehr wenig Elektrolytmaterial. Polypropylen hat eine Schmelztemperatur, bei der
unter ungünstigen Betriebsbedingungen erzeugte Gase entweichen können, ohne daß der Kondensator
explodiert oder in Brand gerät. Polypropylen läßt außerdem gut Gas ^urch, so daß im Elektrolyten
erzeugte geringe Gasmengen durch das Polypropylen sehr gut entweichen können. Polypropylen ist für
diesen Zweck relativ billig. Hercules Profax 6551 (eingetragenes Warenzeichen) ist ein gutes kommerziell
erhältliches Produkt.
Die Dichtungsscheibe 13 hingegen ist flexibler und kann eine Starrheit in einem Bereich von ungefähr
10 bis 70, vorzugsweise 15 bis 60, gemessen am A-Skala-Dirameter, besitzen. Diese Scheibe kann
vorzugsweise aus jedem bekannten natürlichen oder synthetischen Gummi hergestellt werden, beispielsweise
aus Polyisopren, Polybutadien usw., die wenig oder im wesentlichen kein Kohlenstoffüllmittel enthalten. Kohlenstoff
wird im Gummi einiger bekannter Dichtuiigsteile verwendet. Kohlenstoff ist jedoch unerwünscht,
weil er ein elektrisch leitendes Material ist.
Die Dichtungsscheibe 14 dient dazu, der Dichtung insgesamt Festigkeit zu verleihen. Sie kann aus jedem
relativ starren Kunststoffmaterial oder aus Metall
Flexibilität und der Kosten bevorzugt. Für dicken
Zweck sind beispielsweise Bakelit oder Phenolharze geeignet. Es können auch andere starre Polymermaterialien
für die Scheibe 14 verwendet werden. Der Wickelkondensatorkörper 16 besitzt zwei Elek-
troden, von denen mindestens eine einen dielektrischen 0\idfilm aufweist. Gebräuchliche Gleichstroinkondensatoren
besitzen nur eine formierte Elektrode, während Wechselstrombaueinheiten gewöhnlich zwei
haben.
Der Elektrolyt kann ein bekannter Flüssigkeitsimprägnier-Elektrolyt
sein. Zum Beispiel besteht ein Elektrolyt aus Wasser, Äthylenglykol, Borsäure und
Ammoniak. Es ist jedoch verständlich, daß auch andere Imprägnierungselektrolyte verwendet werden
können, wie z. B. Essigsäureelektrolyte. die Phenolharze und Bakelit als innere Dichtung wie z. B.
22 nach Fig. 2, angreifen.
Der flüssigkeitsimprägnierte Kondensatorkörper 16
hat einen oder mehrere Kontakte oder Anschlüsse 17, die vom Körper abstehen und die durch Öffnungen ir
den Dichtungsscheiben 12 und 14 verlaufen. Weiterhir ist ein Kathodenkontakt 24 am Gehäuse vorgesehen
Die Kontakte 17 werden mit den Anschlußklemmen teilen 18 mittels Ösen 19 in Verbindung gehalten
An die Klemmen 18 können Leitungen (nicht darge stellt) angelötet oder angeschweißt werden.
Aus F i g. 3 ist ersichtlich, daß die Polymerscheibe Ii
und die relativ starre Scheibe 14 eine Vielzahl voi Öffnungen 2i, 22, 23, 26, 27 bzw. 28 enthalten. Dii
Öffnungen 21, 23, 26 und 28 sind zur Durchführung der Kontakte 17 und 24 vorhanden. Die Öffnungen 2.
und 27 dienen zur Entgasung des Kondensaters be höheren inneren Drücken. Auch die Gummistheibe 1
weist Öffnungen für di Kontaktteile auf. Dies
Öffnungen können dieselbe '.;orm wie dit Öffnungen 21
22, 26 und 27 besitzen. Es ist jedoch bevorzugt, da sie in Form von Durchdringungen 31, 32 und 3
ausgebildet sind. Durch Durchstoßen der Gumnr
formierten Elektroden we stoff cbe,spielswcise Gummi ebonr dgr Selbstheilungs.
^SlSSSS
geformt ^Jj^mSeruiei usw. Das Gehäuse J4 °^unf n und 3 beschrieben worden sind.
Aluminium, ^^e U r m Bäetallzusammensem.ng be- den t ^ use und die Dichtung konner
5S? Säst £ s I ^tws^is· sisrs
5Si-? Säst £ s vtsI
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen^
Claims (9)
1. Elektrolytkondensator mit einem Gehäuse, das mit drei am Gehäuse abgestützten, aneiiiar.derliegenden
Dichtungsscheibe!! verschlossen ist. deren
innere und äußere Scheibe aus einem harten Material und die mittlere Scheibe aus gummielastischem
Material bestehen und die Öffnungen für den Durchgang der Anschlußelektroden aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die
innere Dichtungsscheibe (12) aus einem thermoplastischen
Kunststoff besteht, der aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Polyäthylen, PoKprop-.lon.
Polybutylen. Polstyrol, Mischpolymerisate aus Äthylen und Propylen, Äthylen und Buiylen,
Äthylen uir! Styrol, Propylen und Buiylen.
Propylen und Styrol, und daß dieser Kunststoff eine Zugfestigkeit von 246 bis 563 kg/cm'-, eine
Streckbarkeit \on 100 bis 350° 0. eine Härte
zwischen etwa 50 bis 100 Shore der D-Skala aufweist. Feuchtigkeit bzw. den Elektrolyten zu
nicht mehr als etwa 1 Gewichtsprozent seines Eigengewichts absorbiert und die mittlere Dichtungscheibe
(13) aus natürlichem oder synthetischem Gummi besteht, der eine Starrheit von 10 bis 70, gemessen am A-Skala-Durameter.
aufweht.
2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die innere Dichtung (12)
wenigstens teilweise kristallin ir*.
3. Kondensator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere
Dichtung (12) stabilisierende Agenzien enthält.
4. Kondensator nach einem der vorangehenden .Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere
Dichtung (12) wenigstens eine Entgasungsöffnung (22) aufweist.
5. Kondensator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
äußere Dichtung wenigstens eine Entgasi;ngsöffnung (27) aufweist.
6. Kondensator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Entgasungsöffnung (32) in der mittleren Dichtungsscheibe (13) kleiner ist als die ihr entsprechenden
Entgasungsöffnungen (22, 27) in der inneren und äußeren Dichtungsscheibe (12, 14).
7. Kondensator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entgasungsöffnung (32)
durch die mittlere Dichtungsscheibe (13) durchstoßen ist.
8. Kondensator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere
Dichtungsscheibe (13) zwei Schichten (51, 52) aufweist, von denen die eine aus vulkanisiertem
Gummi und die andere aus nicht vulkanisiertem Gummi besteht.
9. Kondensator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Entgasungskanal (56)
durch die innere der beiden Schichten (51, 52) erstreckt und die äußere der beiden Schichten (51)
durchstoßen ist.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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