DE20106363U1 - Nagel-Dübel-Kombination - Google Patents

Nagel-Dübel-Kombination

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    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/122Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like made from a sheet-metal blank
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

B/42.130/70-RL
1. Joker Industrial Co., Ltd., No. 64, 651 Lane, 2 Sec, Jong-Iang Road. Hsien Hsi Hsiang, Taiwan, R.O.C.
2. Chih-Tsung CHEN. No. 386. Sec. 3, Jungshan Rd., Yungiing Shiang. Changhua, Taiwan. R.O.C.
Nagel-Düb el-Kombination
Die Erfindung betrifft Nägel und insbesondere eine Nagel-Dübel-Kombination mit verbesserten Befestigungseigenschaften.
Eine bekannte Nagel-Dübel-Kombination ist in Figur 1 dargestellt. Diese bekannte Kombination weist eine aufweitbare Hülse 20 und einen Nagel 10 auf. Die Hülse 20 muß weiter bearbeitet werden, um ein Loch 21 mit einem verjüngten Ende 22 auszubilden. Die fertig bearbeitete Hülse 20 wird in einem ersten Arbeitsschritt in eine Wand W eingetrieben. Anschließend wird der Nagel 10 in das Loch 21 der Hülse 20 eingeschlagen. Zu diesem Zwecke ist der Nagel 10 mit einem Kopf 11 ausgebildet. Der Nagel 10 erreicht beim Einschlagen das verjüngte Ende 22, so daß das verjüngte Ende 22 aufgeweitet wird. Damit
wird der Nagel 10 in der Wand W und ein Gegenstand 50 an der Wand W befestigt. Diese bekannte Nagel-Dübel-Kombination weist Mängel auf, beispielsweise ist die maschinelle Bearbeitung der Hülse, d.h. der Arbeitsprozeß, zeitaufwendig. Außerdem ist die Fixierung des Nagels 10 in der Wand W nicht zuverlässig.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Nagel-Dübel-Kombination zu schaffen, die einfach ausgebildet und einfach und zeitsparend realisierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1, d.h. durch eine Nagel-Dübel-Kombination gelöst, mit einer aufweitbaren Metallhülse, die bodenseitig einen Faltabschnitt mit einem Innendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des verbleibenden Teiles der Metallhülse, die an ihrer Oberseite einen umlaufenden Flansch aufweist, die an der Innenfläche des Faltabschnittes einen länglichen vertikalen Schlitz und einen querverlaufenden Abschnitt aufweist, und mit einem Nagel, der an seinem Schaft einen umlaufenden Vorsprung besitzt, wobei ein Herausziehen des Nagels aus der Metallhülse im wesentlichen verhindert wird, wenn der umlaufende Vorsprung des Nagels durch einen bestimmten Gegenstand unter den querverlaufenden Abschnitt der in ein fixiertes Element eingesetzten Metallhülse eingetrieben wird, und wobei der Faltabschnitt aufgeweitet wird, wenn die Spitze des Nagels den Faltabschnitt erreicht, so daß der Nagel in der Metallhülse und der bestimmte Gegenstand am ortsfesten Element (=Wand) befestigt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination kann der Faltenabschnitt nach oben und nach außen oder nach oben und nach innen gefaltet sein.
Erfindungsgemäß kann der Faltenabschnitt einmal oder mindestens zweimal, d.h. mehrere Male nach oben gefaltet sein.
Die Metallhülse kann oberseitig mit einem an den Kopf des Nagels angepaßten Konus ausgebildet sein. Desgleichen ist es möglich, daß der Faltabschnitt konzentrisch gefaltet ist.
Die erfindungsgemäße Nagel-Dübel-Kombination weist den Vorteil auf, daß sie einfach ausgebildet einfach und zeitsparend herstellbar ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausbildungen der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination. Es zeigen:
Figur 1 eine Schnittdarstellung der eingangs beschriebenen bekannten Nagel-Dübel-
Kombination, wobei der Dübel, d.h. die Hülse, in einer Wand angebracht ist,
Figur 2 eine Seitenansicht einer ersten Ausbildung der Hülse der erfindungsgemäßen
Nagel-Dübel- bzw. Hülse-Kombination im ebenen Original- d.h. Ausgangszustand,
Figur 3 eine räumliche Ansicht der geformten Hülse gemäß Figur 2,
Figur 4 eine Schnittdarstellung zur Verdeutlichung eines in die Hülse gemäß Figur 2
bzw. 3 eingetriebenen Nagels,
Figur 5-1 eine der Figur 2 ähnliche Ansicht einer anderen Ausbildung der Hülse im gestreckten, ebenen, d.h. noch nicht eingerollten, Originalzustand,
Figur 5 eine Schnittdarstellung der eingerollten Hülse gemäß Figur 5-1,
m *
Figur 6 eine der Figur 4 ähnliche Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Nagel-
Dübel-Kombmation, die in einer Wand in einer ersten Konfiguration befestigt ist,
Figur 7 eine der Figur 6 ähnliche Schnittdarstellung, wobei die Nagel-Dübel-
Kombination in einer Wand eine zweite Konfiguration einnimmt,
Figur 8 eine Schnittdarstellung einer geformten Hülse einer dritten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombiantion,
Figur 9 eine Schnittdarstellung zur Verdeutlichung eines in die Hülse gemäß
Figur 8 eingeschlagenen Nagels,
Figur 10 eine Seitenansicht einer vierten Ausbildung der Hülse im ebenen, gestreckten Originalzustand der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination,
Figur 11 eine Schnittdarstellung der geformten Hülse gemäß Figur 10, und
Figur 12 eine Schnittdarstellung zur Verdeutlichung eines in die Hülse gemäß Figuren 10 und 11 eingeschlagenen Nagels.
Die Figuren 2 bis 4 verdeutlichen eine erfindungsgemäße Nagel-Dübel-Kombination mit einer aufweitbaren Hülse 30 und einem Nagel 10. Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, wird ein ebenes Metallblech 30 gestanzt, um bodenseitig einen ersten Faltabschnitt 31 mit einer Höhenabmessung L, einen schmäleren zweiten Faltabschnitt 32 an der Oberseite, einen schmalen Längsschlitz 33, der den ersten Faltabschnitt 31 im wesentlichen in zwei gleiche Teile unterteilt, einen Längsschlitz 34, der sich vom Oberende des Schlitzes 33 nach oben
erstreckt, einen ausgeschnittenen Abschnitt 35, der an die Oberseite des ersten Faltabschnitts 32 angrenzt, und einen querverlaufenden Abschnitt 36 an der Oberfläche (sh. Figur 3) auszubilden. Das ursprünglich ebene gestanzte Metallblech 30 wird zu einer Hülse 30 umgeformt, wie nachfolgend beschrieben wird. Dabei wird zuerst der Faltabschnitt 31 nach außen und nach oben gefaltet. Dann werden die beiden Seiten des Bleches aufeinander zu gebogen, d.h.die Hülse 30 geformt. Abschließend wird der zweite Faltabschnitt 32 umgefaltet, um einen horizontalen Flansch zu bilden. Auf diese Weise ergibt sich eine Hülse 30 mit einem Innendurchmesser des ersten Faltabschnittes 31, der kleiner ist als der Innendurchmesser des verbleibenden Teiles der Hülse 30. Zur Befestigung der Nagel-Dübel-Kombination wird in einem ersten Arbeitsschritt die Hülse 30 in eine Wand 40 (sh. Figur 4) eingetrieben. Anschließend wird der Nagel 10 in die Hülse 30 eingeschlagen. Zu diesem Zwecke ist der Nagel 10 mit einem Nagelkopf 11 ausgebildet. Sobald ein entlang des Umfangs des Nagels 10 umlaufender Vorsprung 12 den eingekerbten Abschnitt 36 der Hülse 30 passiert hat, ist das Herausziehen des Nagels 10 aus der Hülse 30 erschwert. Wenn die Spitze des Nagels 10 den ersten Faltenabschnitt 31 erreicht, wird der erste Faltabschnitt 31 aufgeweitet. Hierdurch wird der Nagel 10 mit der Hülse 30 in der Wand 40 und gleichzeitig ein Gegenstand 50 an der Wand 40 fixiert.
Die Figuren 5-1 und 5 verdeutlichen eine zweite Ausbildung der Hülse 40 der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination. Bei dieser Ausbildung weist die Hülse einen Faltenabschnitt 41 auf, dessen Höhe zwei- oder mehrfach größer ist als die Längenabmessung L des Bodens der Hülse 40. Auf diese Weise kann der Faltabschnitt 41 zwei- oder mehrfach umgefaltet werden und eine entsprechende Dicke besitzen, die dem Zwei- oder Mehrfachen der Dicke t des Hülsenbleches entspricht. Hierdurch können die Befestigungs- bzw. Fixiereigenschaften der Nagel-Dübel-Kombination weiter verbessert werden.
Figur 6 zeigt in einer Schnittdarstellung eine Ausbildung der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination, die in einer Wand W befestigt ist, wobei zwischen dem an der Wand W
zu befestigenden Gegensand 50 und dem Kopf 11 des Nagels 10 ein Beilagering 60 eingefügt ist. Auch hierdurch kann die Befestigung der Nagel-Dübel-Kombination und des genannten Gegenstandes 50 verbessert werden.
Die Figur 7 zeigt in einer Schnittdarstellung eine Ausbildung der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination, die in einer Wand W fixiert ist, wobei das Oberende der Hülse 30 mit einem Konus 37 ausgebildet ist, der zur Aufnahme des Kopfes 11 eines Nagels 10 vorgesehen ist, um eine entsprechende Fixierung zu erreichen.
Die Figuren 8 und 9 zeigen in einer Schnittdarstellung eine Ausbildung der Hülse 90 der erfindungsgemäßen Nagel-Dübel-Kombination, wobei die Hülse 90 einen Faltabschnitt 91 aufweist, der nach innen gefaltet ist. Der solchermaßen ausgebildete Innenfaltabschnitt 98 besitzt einen Innendurchmesser, der kleiner ist als der des Faltabschnittes 91. Wenn bei dieser Ausbildung die Spitze eines Nagels den Innenfaltabschnitt 98 erreicht, wird dieser aufgeweitet und folglich der Nagel in der Wand W und gleichzeitig ein Gegenstand an der Wand W fixiert.
Die Figuren 10 bis 12 verdeutlichen noch eine andere Ausbildung der Hülse 70 der Nagel-Dübel-Kombination. Dabei weist die ursprünglich ebene Hülse 70 an ihren beiden voneinander abgewandten Seiten jeweils einen Faltabschnitt 71 auf. Der Faltabschnitt 71 wird konzentrisch gefaltet, so daß er einen Durchmesser besitzt, der kleiner ist als der Durchmesser des verbleibenden Teiles der Hülse 70. Sobald die Spitze des Nagels 10 den Faltabschnitt 71 erreicht, wird der Faltabschnitt 71 aufgeweitet, wodurch der Nagel 10 in der Wand W und ein Gegenstand 50 an der Wand W fixiert wird.
Die Erfindung wurde oben in Verbindung mit in der Zeichnung dargestellten Ausbildungen beschrieben, wobei es sich jedoch versteht, daß eine Vielzahl Modifikationen und Variationen möglich sind, ohne die durch die Ansprüche definierte Erfindung zu verlassen.

Claims (7)

1. Nagel-Dübel-Kombination,
mit einer aufweitbaren Metallhülse, die bodenseitig einen Faltabschnitt mit einem Innendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des verbleibenden Teiles der Metallhülse, die an ihrer Oberseite einen umlaufenden Flansch aufweist, die an der Innenfläche des Faltabschnittes einen länglichen vertikalen Schlitz und einen querverlaufenden Abschnitt aufweist,
und mit einem Nagel, der an seinem Schaft einen umlaufenden Vorsprung besitzt,
wobei ein Herausziehen des Nagels aus der Metallhülse im wesentlichen verhindert wird, wenn der umlaufende Vorsprung des Nagels durch einen zu befestigenden Gegenstand unter den querverlaufenden Abschnitt der in ein ortsfestes Element eingesetzten Metallhülse eingetrieben wird, und wobei der Faltabschnitt aufgeweitet wird, wenn die Spitze des Nagels den Faltabschnitt erreicht, so daß der Nagel in der Metallhülse und der zu befestigende Gegenstand am ortsfesten Element befestigt ist.
2. Nagel-Dübel-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenabschnitt nach oben und nach außen gefaltet ist.
3. Nagel-Dübel-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltabschnitt nach oben und nach innen gefaltet ist.
4. Nagel-Dübel-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltabschnitt einmal nach oben gefaltet ist.
5. Nagel-Dübel-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltabschnitt mindestens zweimal nach oben gefaltet ist.
6. Nagel-Dübel-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallhülse oberseitig mit einem an den Kopf des Nagels angepaßten Konus ausgebildet ist.
7. Nagel-Dübel-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltabschnitt konzentrisch gefaltet ist.
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