DE201059C - - Google Patents
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- DE201059C DE201059C DENDAT201059D DE201059DA DE201059C DE 201059 C DE201059 C DE 201059C DE NDAT201059 D DENDAT201059 D DE NDAT201059D DE 201059D A DE201059D A DE 201059DA DE 201059 C DE201059 C DE 201059C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K11/00—Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers
- F01K11/04—Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers the boilers or condensers being rotated in use
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
GUSTAV HUGUENIN in ZURICH.
Die Erfindung betrifft ein Kondensationsverfahren für Dampfturbinen, das sich dadurch
kennzeichnet, daß die Energie des in einem umlaufenden Kondensator niedergeschlagen«!
Treibmittels mit derjenigen des kondensierenden Kühlwassers zusammen in
einem Strahlkondensator weiter zur Erhöhung des Vakuums benutzt wird.
Wenn zur Beförderung von Kondensat
ίο oder von Kondensat und Kühlwasser aus einem Niederschlagsraum heraus Kreiselpumpen
verwendet werden, so ist es immer der Fall, daß das beförderte Wasser mit einem
mehr oder weniger großen Überdruck in die Atmosphäre hinaustritt, sei es, daß die
Tourenzahl dieser Pumpe durch die Maschine selbst vorgeschrieben ist (direkt auf der Welle
einer Dampfturbine sitzenden Pumpe), sei es, daß eine solche Pumpe durch einen besonderen
Motor angetrieben wird. Der Verlust dieser Druckhöhe bedingt eine Verkleinerung des Wirkungsgrades der ganzen Anlage.
Dies sucht die Erfindung zu verhindern, indem der Überschuß an potentieller Energie wieder in kinetische Energie umgesetzt
wird, in einem Strahlkondensator, der eine Saugwirkung in den Niederschlagsraum
hinein ausübt und so das Vakuum durch Absaugen von Luft, Dampf und Wasser vermehrt.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung des .Verfahrens und zeigt eine Ausführungsform
zweier nach diesem Verfahren arbeitender. Kondensatoren. Es zeigt Fig. 1 dieselben im
vertikalen Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach
C-D der Fig. 1. i ist die Achse einer Dampfturbine und 2 das letzte Laufrad derselben.
3 ist ein auf der Achse 1 sitzendes Rad, welches sich in dem durch das Gehäuse
4 gebildeten Raum 5 befindet, der von einem weiteren Raum 6 durch Abdichtung 7 getrennt ist. Das Rad 3 besitzt von der
Achse an zur radialen Richtung übergehende Kanäle 8 mit Schaufeln 9 (Fig. 2 und 3).
Die achsial verlaufenden Teile der Kanäle 8 münden in den Raum 6, an den eine Leitung
10 für Kühlwasser angeschlossen ist. Das Rad 3 besitzt ferner seitliche Öffnungen
11, welche die Schaufelräume 8 mit dem Raum 5 verbinden.
Den Kanälen des Rades 3 gegenüber liegt ein ringförmiger Diffusor 12. Dieser Diffusor
schließt an einen Ringraum des Gehäuses 4 an. An den Ringraum 13 ist ein
Strahlkondensator 14 angeschlossen, dessen Ringkanäl 15 durch Leitungen 16 mit dem
Raum 5 verbunden ist. Die Arbeitsweise dieses umlaufenden Kondensators ist die folgende:
.
Das Kondensatorrad 3 wirkt in seinem innersten Teile (auf dem Wege a-ar) als reine
Zentrifugalpumpe, durch welche Kühlwasser aus dem Raum 6 und der Leitung 10 angesaugt
und auf eine gewisse Geschwindigkeit beschleunigt wird. Von ax-a? wird durch
die seitlichen öffnungen 11 der Dampf aus dem Raum 5 angesaugt. Er mischt sich mit
dem Wasser und schlägt sich nieder. Von α2 nach aB werden Kondensat und Wasser
zusammen weiterbefördert. Luft, die mit dem Kühlwasser in das Kondensatorrad ge-
langt, kann sich nirgends ansammeln, da sie mit dem Wasser weiterbefördert wird. Der
vorliegende Kondensator ist somit ein umlaufender Mischkondensator, der sich besonders
dadurch kennzeichnet, daß Dampf und Kühlwasser im umlaufenden Teile selbst gemischt,
niedergeschlagen und weiterbefördert werden, und daß getrennte Saugräume und getrennte,
mit Schaufeln versehene Saugöffnungen für
ίο Wasser und Dampf vorgesehen sind, die er-■
möglichen, durch Andrehen des Rades Wasser anzusaugen und die Kondensation einzuleiten.
Von α8 gelangt das Gemisch in den Diffusor 12, in dem die kinetische Energie in
Druck umgesetzt wird, so daß es also ohne weiteres möglich wäre, das Kondensat und
das Kühlwasser in. die Atmosphäre ausstoßen zu lassen. Der großen Geschwindigkeit und
des entstehenden bedeutenden Druckes wegen würden aber auf diese Weise bedeutende
Energiemengen verloren gehen.
Um diese Energie ebenfalls verwerten zu können, ist die Anordnung des Strahlkondensators
14, 15 und dessen Verbindung 16 mit dem Raum 5 vorgesehen. Das Wasser kann
hierdurch Luft, Dampf und Wasser aus dem Raum 5 absaugen, so daß das Vakuum in
diesem Räume 5 vermehrt wird.
An Stelle einer Verbindung 16 können mehrere angeordnet sein. Der Strahlkondensator
kann in beliebiger Weise im Gehäuse 4 eingebaut werden.
Claims (2)
1. Kondensations-Verfahren für Dampfturbinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Energie des in einem umlaufenden Kondensator beschleunigten Kondensats
in einem Strahlkondensator5zur Vergrößerung
des Vakuums benutzt wird.
2. Umlaufender Kondensator zur Ausübung des Kondensations-Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensatorrad Kühlwasser und
Abdampf getrennt nacheinander ansaugt, mischt und das Kondensat beschleunigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201059C true DE201059C (de) |
Family
ID=463644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201059D Active DE201059C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201059C (de) |
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