DE2010238C - Vorrichtung zum Zerstören eines Schaumes durch Trennen des Gasanteiles und des Flüssigkeitsanteiles desselben durch Fliehkraft - Google Patents
Vorrichtung zum Zerstören eines Schaumes durch Trennen des Gasanteiles und des Flüssigkeitsanteiles desselben durch FliehkraftInfo
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Description
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Spalt (6, 7) begrenzenden
Rotationsflächen (4, S) im wesentlichen glatt und ohne Vorsprünge vind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Brei..· («) des
Spaltes (6, 7) höchstens '/So, vorzugswe.se unge
fähr -Ao; der Länge (b) des Spaltes (6.7), in R.chtung
der Erzeugenden gemessen, betragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stufen der
Zentrifuge Gruppen von nach den Rotationsflachen geformten und mit achsnahen Durchtntuöffnungen
(8 und 9) ausgestatteten Tellern (4 und S) aufweisen, die durch einen im Bereich der
Spalte (6 und 7) nach den gleichen Rotationsflachen geformten, mit der Antriebswelle (1) verbundenen,
eine undurchlässige Wandung b.lden-
fahrleitung (26) mündende Leitung (36) ange-
schlossen ist . a -!„,lurch ee-
* Vorrichtung nach Anspruch 8 «Sadurcn g
kennzeichnet, daß im ?n^J^mfer(III·austers
(24) eine^^WjSct und am unteren
i^ die Flüssigkeitsabfuhi
StDie
Freilassung von Durchtr.ttsöffnungen (19) verbundensind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigke.tssammler
von einer Ringkammer (11) mit langential anschließendem Flüssigkeitsablauf (12) geb.ldet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringkammer (11) in bei Pumpen bekannter Weise als Spiralgehäuse, gege-
benenfalls mit Leiteinnchtungen ausgebildet is
7. Vorrichtung nach e.nem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifuge in
einem Vakuumbehälter (24) angeordnet ist, wobei
an den Gasauslaß 13 eine Vakuumpumpe (32) und an den Flüssigkeitsauslaß (12) eine im
wesentlichen volumetrisch fördernde Pumpe (28)
z. B. eine Drehkolbenpumpe angeschlossen ist
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumzu-
j h auf eine Vorrichtung
/^1 chaumes durch Trennen des
zum ^ ^ Flüssigkeiisanteües desselben
Gasante, es und α Vorricnui„gcn finden bei-
^Fliehkraft. Gärungsindustrie Anwendung und
spielswe se in der Ua^u g des Schaumes
können un er anderem bei der Züchlung
d.enen,welche .steh ■η
voriM.kroo gan.smen * ^ ^ ^ ist
voriM.kroo gan.smen * ^ ^ ^ ist
. U\L ν „„Γ Fs wurden zu diesem Zweck Zentnan
s.ch bekann 1.^wu vorgesehen, weiche den
fugen der "^" d Ri n fördern. Bei sol-
inTorrichSngen wird der Schaum durch die rotiechen
Vo"'ch|""^"d Rippen beaufschlagt, und es
render. Schaurfe^n "£ P|Jaß der in 5olcher Weise
besteht h erbe, ^ ^^^ tei)weise in einen fernufc
hl, m iiberßefuhrt wird, dessen Zerstörung
blasigen Scjauni ubcrg^^Jr ^ Zerstörung
größere ^'enfcke^en oe ^^ ^^
e.nes grobblas gen Schau" rd des Schau.
gen welch^ tjm ^^η Schaum zentrifugal förvorgesehen,
noch eine zwe.te ^J£rt anz S uordnen, durci. welche das
Stufe^der &£^™™ Zentrifuge geförderte und
von der «'« Stu\e ^ Medium e in umgekehrter
a.'« *~ « eSipetal. hindurchgeführt wird.
^J11^; d aber keineswegs die Gewähr gedadurch
*ira wjrd da hier die
>J*fB w°fJhe ηίη entgegen der Förderrichtung
welche[ ™n ß 8/en in der ersten Stufe
w.rken ^^TLufsM,gcn. Solche Vorn,h,
den gewünscht Er-
e.nes g
gen, welch^ tjm
dem,
g «fg ^^, sich nun im besonderen auf
. . , Vnrrithiune /ur Zerstörung eines Schaue.ne
solche Vornchtung 'g * des mss-
mes durch Τ^ηηβΜΐ^ΟΜβ ^. ^^^
ke-tsanteüs de«,elbcη ü einer zweistufigen
^er Schaurn^.^ der e ^ ^^ Πϋ55ΐ8ΐ(6ίΐ553ΙΤ1πι1οΙ
„η ! af 7umindest teilweise von Flüssigkeit und
««J J« ™m1^1 „ der zweiten Stufe zentripetal
Schaum befreueUas in oe
Sg S Sc Aufgabe zugrunde, die
vorgenannten Art so weiter auszugevorg
stufe ^ &
^'^^de Flüssigkeit vom Gas erreichhende
Trennung ^e r B Bi)du ^^,
und dabei g'*^g 0^en wird.
ίβ1"^Χ^Η*"^η™βΓΜηώΐη8, bei der dies,
DkJ Vomdhtung nad.to brnna ^ ^
Äugte getart «^^J^J Stufen der
durch aus, aau jeuc ue
wen.gstens «^^^^^,^ ge
gesamte Länge in an sich bekannter Weise höchstens '/ίο seiner Länge, in Richtung der Erzeugenden gemessen,
beträgt, wobei der von den rotierenden Rotationsflächen gebildete Rotor in einem stillstehenden
Gehäuse rotiert, welches den Flüssipkeitssammelraum
umschließt. Zweckmäßig weist jede Stufe mehrere solche Spalten auf, um die Leistung zu erhöhen.
Es sind Zentrifugen bekannt, bei welchen das Medium durch Spalte zentrifugal gefördert wird. Solche
bekannte Zentrifugen dienen zur Trennung von Flüssigkeiten von verschiedenem spezifischem Gewicht
oder zur Trennung von Festkörpern von einer Flüssigkeit. Bei diesen Zentrifugen fehlt üie zweite Stufe,
in welcher das Medium zentripetal gefördert wird und es sind daher solche Zentrifugen für die Zerstörung
von Schaum ungeeignet.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird in J. η Spalten der ersten Stufe de·· Zentrifuge der
S haum im wesentlichen durch die Flüssigkeitsrei-
b mti mitgenommen und in Rotation versetzt. Hierbei
w.rkt sich die Flüssigkeitsreibung an den den Spalt h.uKii/enden Wänden in solchem Maß aus, daß es
g rrijü. wenn diese Wände im wesentlichen glatt und
ohne \Ursprünge ausgebildet sind, wie es einer be-
\ r/Mi.:.η Ausführungsform der Erfindung ent-
>i-ri,:ii. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen,
Ix-i λ flehen sich die Flüssigkeit an Schaufeln absetzen
soll, bewirkt aber nun die Ausbildung der den Spalt begrenzenden Rotationsflächen mit gegen die
Radiale geneigten Erzeugenden, daß die Flüssigkeitsanteile durch die Fliehkraft an die konkav den Spalt
rvgrcn/ende Wand geschleudert und von dort durch
de Fliehki-aft nach außen ii. den Flüssigkeitssammler
gedrückt werden. Da hierbei e:n Schlagen des Schaur
es durch Schaufeln vermieden wird, ist die Gewähr gegeben, daß die Trennung der Flüssigkeit vom Gas
i --reits in dei ersten Stufs weitgehend vor sich geht
und daß zumindest die Bildung eines feinporigen S haumes vermieden wird. In den Flüssigiceitssammkr
gelangt somit Flüssigkeit und bereits weitgehend von Flüssigkeit befreites Gas, sowie höchstens noch
wringe Reste von Schaum. Die Flüssigkeit kann nun aus dem Flüssigk(\lssammler abgeführt werden, wobei,
da die Abfuhrleitung für den Gasaustritt gesperrt ist, der zumindest weitgehend von Flüssigkeit und
Schaumresten befreite *iasanteil zentripetal in die zweite Stufe der Zentrifuge eingeführt wird. Da auch
diese zweitt Stufe nicht mit Schaufeln fördert, genügt ein verhältnismäßig geringer Druckabfall vom Flüssigkeitssammler
zum Gassammler, um das Gas zentripetal durch diese zweite Stufe der Zentrifuge h<ndurchzufördem,
während durch die Fliehkraft die noch im Gas befindlichen Flüssigkeitsanteile gegen
die konkave Wandung des Spaltes geschleudert und zurück in den Flüssigkeitssammler gefördert werden.
In den Gassammler gelangt somit ein zumindest weitgehend vom Flüssigkeit- und Schaumanteil befreites
Gas, welches aus dem Gassammler ohne Schwierigkeiten abgeführt werden kann.
Der Ringquerschnitt zwischen den den Spalt begrenzenden Rotationsflächen in der ersten Stufe; in
welchem der Schaum zentrifugal gefördert wird, vergrößert sich mit zunehmendem Abstand von der
Achse. Es wird somit das Volumen des Spaltraumes nach außen zu vergröße:!, und unter der Voraussetzung
einer gleichbleibenden Geschwindigkeit des geförderten Mediums in der Radialrichtung hat dies
eine Vergrößerung des Schaumvolumens und damit eine Vergrößerung der Schaumblasen zur Folge. Nun
vergrößert sich aber auch die auftretende Fliehkraft mit zunehmendem Abstand von der Rotationsachse,
und es wird dadurch die Fördergeschwindigkeit des Schaumes in der Radialrichtung vergrößert. Beir:
Umstände, nämlich die Vergrößerung des Volumens der Ringzone des Spaltes und die Vergrößerung der
Fördergeschwindigkeit im Spalt mit zunehmendem Abstand von der Achse ergeben eine Ausdehnung der
ίο Schaumblasen und damit eine wirksame Zerstörung
des Schaumes. Aus diesem Grund ist die erste Stufe der Zentrifuge, in welcher der Schaum zentrifugal gefördert
wird, in erster Linie wirksam. Mit bekannten Zentrifugen, welche zur Trennung von Flüssigkeiten
verschiedenen spezifischen Gewichtes bzw. zur Abscheidung von Feslstoffen aus der Flüssigkeit dienen,
wobei die Flüssigkeiten zuerst zentrifugal durch Schaufeln gefordert werden ν J dann zentripetal
durch von rotierenden Flächen Leg-enzte Spalte /u-
ao rückströmen, kann dieser Effekt nicht erreicht werden.
Der Spalt weist zweckmäßig über die ganze Oberflächt
der Rotationsflächen ungefähr gleiche Breite auf. Es sind somit über die ganze Länge des Spaltes
gleichmäßige Förderbedingungen gegeben, sofern die den Spalt begrenzenden Wände kegelförmig ausgebildet
sind. Wenn der Spalt von Rotationsflächen mit gekrümmten Erzeugenden begrenzt wird, so ändert
sich naturgemäß die Einwirkung der Fliehkraft mit
dem Winkel, den die Erzeugenden mit der Radialen einschließen. Jedenfalls aber bedingt die geringe
Spaltbreite, daß die Flüssigkeitsanteile nur einen sehr kleinen Weg zurücklegen müssen, um an die konkaven
Begrenzungsflächen des Spaltes zu gelangen, von
welchem sie durch die Fliehkraft abgrführ4 werden,
so daß eine wirksame Abtrennung der Flüssigkeitsan teile gewährleistet ist. Die Mitnahme des Schaumes
durch die im wesentlichen glatten Begrenzungswände des Spaltes wird verbessert je geringer die Spaltbreite
ist und es wird bei geringer Spaltbreite auch der Weg. den die einzelnen Flüssigkeitsteilchen zurückzulegen
haben, bis sie an der konkaven Begrenzungswand abfließen können, verringert. Eine Spaltbreite von
höchstens V10 der in Richtung der Erzeugenden gemessenen Spaltlänge ergibt bereits günstige Resultate.
Vorteilhaft erscheint es jedoch im Rahmen der Erfindung, die Spaltbreite noc'.i geringer, nämlich höchstens
mit V20, vorzugsweise mit etwa '/so, der in Richtung
der Erzeugenden gemessenen Spaltlänge anzusetzen.
Ls ist bereits bekannt, einen trichterförmigen rotierenden
Teller als Zentrifuge für die Zerstörung von Schaum zu verwenden. Bei dieser Vorrichtung ist die
konkave Seite des Tellers einem Raum zugewendet, in welchem sich der Schaum befindet. Da keine rotierende
Gegenfläche vorgesehen ist und somit kein Spalt gebildet wird, in welchem der Schaum zur Rotation
gebracht wird, kann eine wirksame Mitnahme des Schaumes nicht erfolgen und fes kann daher eine
solche Vorrichtung auch keine wirksame Schaumzerstörung gewährleisten. Der konvexen Seite des Tellers
ist eine stillstehende Wand gegenübergesetzt. Die rotierende konvexe Seite dieses Tellers schleudert
den Schaum von sich weg an die stillstehende Wand und verhindert daher eine Zentrifugalabscheidung.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die beiden
Stufen der Zentrifuge Gruppen von nach den Rota-
tionsflächen geformten und mit achsnahen Durch-Irittsöffnungen
ausgestatteten Tellern aufweisen, die durch einen im Bereich der Spalte nach den gleichen
Rotationsflächen geformten, mit der Antriebswelle verbundenen, eine undurchlässige Wandung bildenden
Träger getrennt sind, mit welchem die Teller nur am äußeren Umfang unter Freilassung von Durchtrittsöffnungen
verbunden sind. Auf diese Weise können die beiden Stufen der Zentrifuge in vorteilhafter
Weise zu einem einheitlichen Rotor zusammengefaßt werden. Diese Verbindung auf großem Durchmesser
ermöglicht eine schwingungsfreie Anordnung.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispiclen schematisch erläutert.
F i g. 1 zeigt die Ausbildung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Axialschnitt;
F i g. 2 zeigt die Anordnung des erfindungsgemäßen Schaumzerstörers in einem Behälter;
F i g. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Schaumzerstörcr
in Verbindung mit einem Gärbottich.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 ist an der Welle 1 eines Antriebsmotors 2 ein tellerförmiger Träger 3
befestigt. Mit diesem Träger 3 sind zwei Gruppen von Tellern 4 und S verbunden, welche Spalte 6 und 7 begrenzen.
In Achsnähe weisen diese Teller 4 und 5 Durchtrittsöffnungen 8 und 9 auf. Ein Anschlußstutzen
10 führt den Schaum zu. Am Ringraum 11, welcher den F'iüssigkestssamme'.raum Harstellt. ist ein
Abflußstutzen 12 angesetzt. An einem Gassammlerraum 13 ist ein Abführstutzen 14 angeschlossen.
Der Schaum gelangt in Richtung des Pfeiles 15 in den Stutzen 10 und wird über die Eintrittsöffnungen
16 den Spalten 6 der Gruppe von Tellern 4 zugeführt. Der Träger 3 ist vollwandig ausgebildet und trennt
somit die Gruppe der Spalte 6 von der Gruppe der Spalte 7. Am äußeren Umfang sind die Teller 4 und 5
durch Schrauben 17 und Distanzstücke 18 mit dem Träger 3 verbunden, wobei zwischen den Distanzstücken
18 Durchtrittsöffnungen verbleiben. Der in die Schlitze 16 eintretende Schaum wird somit bei der
Rotation des von dem Träger 3 und den Tellergruppen 4 und 5 gebildeten Rotors zentrifugal gefördert.
Wie die Zeichnung zeigt, sind die Spalte 6 durch von den Tellern 4 gebildete Rotationsflächen mit gegen
die Radiale geneigten Erzeugenden gebildet. Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung sind diese
Rotationsflächen Kegelflächen. Unter der Wirkung der Fliehkraft wird somit der Schaum an die konkaven
Wandflächen dieser Teller angedrückt, wobei sich die spezifisch schwerere Flüssigkeit an diesen
Wandflächen anlegt und damit vom Gas getrennt wird. Unter der Wirkung der Fliehkraft wird diese
Flüssigkeit nach außen in den Flüssigkeiissammler 11 gefördert, von welchem sie über den Stutzen 12 abfließen
kann. In der an den Stutzen 12 angeschlossenen Abflußleitung ist ein Wasserverschluß vorgesehen,
beispielsweise dadurch, daß ein Siphon eingebaut ist oder daß diese Leitung unter dem Spiegel der
•abgeschiedenen Flüssigkeit mündet. Auf diese Weise wird verhindert, daß das von Flüssigkeit und Schaum
zumindest teilweise befreite Gas, welches gleichfalls in den Flüssigkeitssammler Il einströmt, durch den
Stutzen 12 abgeführt wird. Dieses Gas gelangt nun in die Schlitze 19, welche zwischen den Distanzstücken
18 frei bleiben und strömt .entripetal durch die Spalte 7 der /weiten Stufe der Zentrifuge, welche
ebenso ausgebildet ist wie die erste Stufe mit den Tellern 4. Durch die Fliehkraft werden nun die letzten
Reste von Flüssigkeit gegen die konkaven Wände der Teller S geschleudert und werden zentrifugal nach
außen in den Sammler 11 abgeführt, während das spezifisch leichtere Gas zentripetal durch die Spalte 7
strömt und durch die Durchtrittsöffnungen 9 in den Gassammler 13 gelangt, aus welchem es über den
Stutzen 14 abgeführt wird.
Die Spalte 6 und 7 sind verhältnismäßig schmal bemessen. Die Breite« dieser Spalte 6 und 7 beträgt
ίο höchstens 1Ao der Spaltlänge b in Richtung der Erzeugenden
der die Oberflächen der Teller 4 und 5 bildenden Rotationsflächen, d. h. also in der Schnittebene
der Zeichnung gemessen. Vorzugsweise ist die Breite α dieser Spalte sogar kleiner und beträgt bei
dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung nur etwa '/2.1
oder '/so der Spaltlänge b, in Richtung der Erzeugenden gemessen. Da die beiden die Spalte begrenzenden
Wandflächen rotieren, wird sonvt in Anbetracht dieser geringen Spaltbrcite der Schaum in den Spalt 6
ao wirksam in Rotation versetzt, trotzdem die die Spalte begrenzenden Oberflächen der Teller 4 glatt sind.
Dieses in Rotation versetzen des Schaumes erfolgt aber allmählich beim Durchgang durch die Spalte 6,
so d.'.i schlagartige Beanspruchungen und übermäßige
Beschleunigungen, welche auf den Schaum im Sinne eines Schiagens wirken, vermieden sind. Das
gleiche gilt auch für die Gruppe der Spalte 7 der zweiten Stufe. Soweit noch Flüssigkeitsanteile in dem
in diese Spalte eintretenden Gas sind, werden diese ebenso in Rotation versetzt und zentrifugal ausgeschleudert,
während das Gas als solches unbehindert zentripetal strömen kann.
20 und 21 sind ortsfeste Wände. Die Spalte 22 und 23 zwischen dem jeweils letzten Teller 4 bzw. 5 und
diesen ortsfesten Wänden 20 bzw. 21 sind somit nur teilweise von den rotierenden Oberflächen begrenzt,
so daß hier nur eine geringere Förderwirkung auftritt. Diese Spalte, welche ohne weiteres schmaler bemessen
werden können, stellen somit in erster Linie eine Art Labyrinthdichtung dar.
Der Ablaufstutzen 12 ist tangential an die den Flüssigkeitssammler bildende Ringkammer 11 angeschlossen,
so daß die Flüssigkeit, welche mit einer Rotationskomponente in diese Ringkammer 11 gelangt,
in den Ablaufslulzen 12 gedrückt wird. Um die Förderung der abgeschiedenen Flüssigkeit Jurch diesen
tangential angeschlossenen Ablaufstulzen 12 zu begünstigen, kann die Ringkammer in bei Pumpen
bekannter Weise als Spiralgehäuse, gegebenenfalls
so mit Leiteinrichtungen ausgebildet sein.
Durch die erste Stufe der Zentrifuge, welche von den Spalten 6 und den Tellern 4 gebildet ist, wird
eine Pumpwlrkung auf den Schaum und damit auch auf das Gas und die Flüssigkeit ausgeübt, welche den
Druck in der Ringkammer U erhöht. Durch diese Pumpwirkung kann in den meisten Fällen eine zusätzliche
Pumpe erspart wenden.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 ist eine analoge zweistufige Zentrifuge mit den Gruppen von TeI-
lern 4 und 5 in einem geschlossenen Behälter 24 eingebaut. Es handelt sich hier um eine Ausführungsform, bei welcher beispielsweise der Behälter 24 unter
Vakuum stehen kann. Die Schaumzufuhr erfolgt hier über eine Leitung 25 in den Behälter 24, aus welchem
der Schaum wieder in die EintrittssJtilitze 16 der ersten
Stufe gelangt. Die Funktion ist wieder die gleiche. Aus dem den Flüssigkeitssammler bildenden
Ringraum 11 wird die ausgeschiedene Flüssigkeit
7 W 8
über eine Leitung 26 abgeführt, wobei in diesem die Höhe des Flüssigkeitsspiegels 39 reagiert, so daß
Falle in Anbetracht des im Behälter 24 herrschenden dieser Flüssigkeitsspiegel aufrechterhalten wird.
Unterdruckes eine durch einen Motor 27 angelrie- Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Schaumzer-
bene volumetrisch fördernde Drehkolbenpumpe 28 störer in Verbindung mit einem Gärbottich, z. B. He-
vorge^hen ist, welche die Flüssigkeit in eine Abfuhr- 5 fezüchtungsbottich.
leitung 29 drückt. 30 ist ein Rückschlagventil. Das Ein Gärbottich 40 ist mit einem Rotationsbelüfter
Gas wird aus dem Gassammler 13 über eine Leitung 41, einem Luftzuführungsrohr 42 und einer Abgaslei-
31 durch eine Vakuumpumpe 32 abgesaugt und in tung 43 ausgerüstet. In seinem Schaumraum ist eine
die Abfuhrleitung 33 gedrückt. 34 stellt ein Vakuum- Rinne 44 angeordnet, deren Auslauf in einen
meter dar und 35 einen Hahn zur Regelung des Un- io Schaumzerstörer 45 führt. Der Schaumzerstörer 45
terdruckes. entspricht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung. Der
Im Behälter 24 setzt sich bereits vor dem Durch- im Gärbottich 40 gebildete Schaum tritt über die
gang durch die erste Stufe Flüssigkeit ab. Es ist daher Rinne 44 in den Schaumzerstörcr 45 ein und wird
eine Leitung 36 an dem unteren Teil des Behälters 24 dort in Gas- und Flüssigkeitsanteil aufgetrennt. Der
angeschlossen, welche in die Abfuhrleitung 26 mün- 15 Gasanleil entweicht durch die Leitung 46, der Flüsdet,
so daß diese Flüssigkeit abgezogen wird. 37 ist sigkeitsanteil wird über die Leitung 47 in den Gärbotein
Abflußventil, welches einerseits zum Entleeren tich 40, und zwar vorteilhaft in die Nähe des Rotades
Behälters 24 dient und anderseits auch die Mög- tionsbelüfters 41, zurückgeführt. Über den an die
lichkeit bictet, Verunreinigungen, welche sich in dem Leitung 47 angesetzten Stutzen 48 kann Flüssigkeit
Behälter 24 sammeln, beispielsweise Filterteilchen ao aus dem System abgezogen und beispielsweise einer
aus dem Vakuumdrehfilter, von welchem der Schaum weiteren Behandlungsstufe zugeleitet werden. Das
beispielsweise kommt, abzuziehen. Dadurch, daß die sich an der freien Oberfläche des Schaumes im Gär-Leitung
36 etwas über dem Boden des Behälters 24 bottich 40 entbindende Abgas entweicht durch die
angeschlossen ist, ist die Bldung eines Sumpfes, in Abgasleitung 43. Um sicherzustellen, daß aller
dem sich solche Verunreinigungen sammeln, ermög- 35 Schlamm durch den Schaum zerstörer 45 geht und
licht. nicnt in die Abgasleitung 43 eintritt, kann mittels
Mit 38 ist punktiert eine Leitung dargestellt, eines in der Abgasleitung 43 angeordneten Drosselor-
welche an Stelle der Leitung 26 an den Flüssigkeits- gans 49 der Gasdruck im Gärbottich 40 erhöht v/er-
sammler 11 angeschlossen sein kann. Bei dieser Va- den. Das Drosselrogan 49 kann beispielsweise abhän-
riante wird die Flüssigkeit aus dem Ringraum 11 30 gig von der Sihauinhöhc im Gärbottich 40 gesteuert
durch die Leitung 38 in den Behälter 24 zurückge- werden. Derselbe Zweck kann auch durch einen in
führt. Dadurch, daß die Leitung 38 unter dem Flüs- der Leitung 46 bzw. im Gassammeiraum des Schaum-
sigkeitsspiegel 39 mündet, wird ein Flüssigkeitsab- Zerstörers 45 angeordneten Exhaustor erreicht wer-
schluß erreicht. Bei dieser Variante wird die gesamte den.
Flüssigkeit über die Leitung 36 abgeführt. 35 An Stelle eines einzigen Schaumzerstörers 45 kon-
An der Leitung 36 kann nötigenfalls im Behälter nen auch mehrere an einem Gärbottich angebracht
24 ein Schwimmerventil angebracht sein, welches auf sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Zerstören eines Schaumes 5 durch Trennen des Gasanteiles und des Flüssigkeitsanteiles
desselben durch Fliehkraft, be« weleher
der Schaum in der ersten Stufe einer zweistufigen Zentrifuge zentrifugal zu einem Flüssigkeitssammler und das zumindest teilweise von Müssig-
keit und Schaum befreite Gas in der zweiten Stufe zentripetal zu einem Gassammler gefördert wird,
dadurchgekennzeichnet, daß jede der beiden Stufen der Zentrifuge wenigstens emen
von rotierenden Rotationsflächen (4 und 5) mit gegen die Normalebene zur Rotationsachse geneigten
Erzeugenden, insbesondere von Kegelflachen
begrenzten Spalt (6 und 7) aufweist, dessen Breite (a) über seine gesamte Länge (b) in an sich
bekanntere Weise höchstens ·/.. seiner Lange (/>), >o
in Richtung der Erzeugenden gemessen, betragt, wobei der von den rotierenden Rotationsflachen
gebildete Rotor in einem stillstehenden Gehäuse rotiert, welches den Flüssigkeitssarr.melraum um-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT252469A AT290477B (de) | 1969-03-14 | 1969-03-14 | Vorrichtung zum Trennen des Gas- und Flüssigkeitsanteiles eines Schaumes |
| AT252469 | 1969-03-14 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010238A1 DE2010238A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE2010238C true DE2010238C (de) | 1973-01-25 |
Family
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