DE201000C - - Google Patents

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DE201000C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JY! 201000 KLASSE 26 d. GRUPPE
Dr. HUGO STRACHE in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1907 ab.
17. April 1906 anerkannt.
Bei Gasreinigerkasten wurden bisher zweierlei Verschlußarten angewendet, und zwar der allgemein übliche hydraulische und der trockene Verschluß mittels Gummidichtung. Der erstere hat den Ubelstand, daß bei Drucksteigerungen ein Entweichen von Gas durch die Flüssigkeit hindurch stattfinden kann, während bei dem letzteren einerseits die vollkommene Abdichtung schwer zu erreichen ist, andererseits der Gummi rasch brüchig wird. Wird an Stelle dieser Verschlüsse der bei Einmachbüchsen bekannte Verschluß angewendet, bei welchem der Deckel mit seinem abgebogenen Rand in eine Rinne des Körpers eingreift, die mit einem leicht schmelzbaren Stoff gefüllt ist, so wird der Deckel durch die erstarrende Masse auf die Dauer und auch gegen höhere Innendrücke sicher gedichtet. Soll aber ein derartiger Verschluß den praktischen Anforderungen vollkommen genügen, dann muß die Einrichtung derart getroffen sein, daß das Schmelzen des Dichtungsmittels zum Zwecke der Abnahme des Deckels in einfacher Weise möglich ist. Zu diesem Zwecke wird der Erfindung gemäß in der Nähe der Dichtungsrinne ein Rohr oder Kanal angeordnet, durch welchen ein Heizmittel von entsprechender Temperatur hindurchgeleitet wird.
Die Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen zwei Ausführungsformen dieser Einrichtung, und zwar je einen Schnitt durch den oberen Rand des Reinigerkastens.
Wie ersichtlich, ist der obere Rand des Reinigerkastens (Fig. i) mit einer Rinne 1 versehen, welche mit einem leicht schmelzbaren Stoff 3, z. B. unter 100° schmelzbaren Metallegierungen, festen Fetten, Stearinsäure o. dgl., gefüllt wird. Der Reinigerdeckel 4 wird mit seinem nach abwärts ragenden Rande 5 in die Rinne 1 eingesetzt. Sobald der Stoff 3 durch Erkalten fest geworden ist, ist der Reinigerkasten sicher abgedichtet. Soll der Deckel abgehoben werden, dann muß die Masse zum Schmelzen gebracht werden. Zu diesem Zwecke ist der Erfindung gemäß in der Nähe der Dichtungsrinne i, also unterhalb des Flansches des Reinigers oder Deckels, ein Rohr oder in der Wand des Reinigerkastens ein Kanal 2 vorgesehen, durch welchen Dampf oder ein anderes Heizmittel von entsprechender Temperatur geleitet wird, das die Masse in kurzer Zeit zum Schmelzen bringt, wonach
der Deckel abgenommen werden kann. Dieses Rohr oder der Kanal kann auch zum Durchleiten eines Kältemittels dienen, um die Masse bei wieder eingesetztem Deckel rascher zum Erstarren zu bringen.
Fig. 2 zeigt die Anordnung einer schwalbenschwanzförmigen Nut ι und einen dem breiteren Boden dieser Nut angepaßten länglichen Kanal 2, um das Heiz- oder Kühlmittel auf die Masse rascher wirksam werden zu lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung an Gasreinigerkasten, deren Deckel in der Rinne des Gasreinigers durch eine leicht erstarrende Masse gedichtet wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Rohres oder Kanales (2) in der Nähe der Dichtungsrinne (1), zum Zwecke, die Dichtungsmasse durch Einleiten eines Heiz- oder Kühlmittels in einfacher und rascher Weise zum Schmelzen oder Erstarren zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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