DE2008461B2 - Eutektisch erstarrte karbidhartlegierung - Google Patents
Eutektisch erstarrte karbidhartlegierungInfo
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Description
C(Ti10W70C2O)1D(Ti15W45C20)
(in Atomprozent).
(in Atomprozent).
2. Karbidhartlegierung nach Anspruch 1, deren Zusammensetzung jedoch innerhalb des durch die is
Eckpunkte E, F, G und H begrenzten Polygonzugs liegt, mit den Koordinaten
F(TiJ0W4JC27J1F(Ti18W55C27),
G(TiI6W62C22), H(Ti27 W51 C22).
3. Karbidhartlegierung nach Anspruch 1 oder 2, in
der das Titan durch bis zu 5 Atomprozent, auf die gesamte Legierung bezogen, Zirkonium und/oder
Hafnium ersetzt worden ist.
4. Eutektisch erstarrte Karbidhartlegierung mit feinem lamellarem Gefüge, deren Zusammensetzung
innerhalb eines geschlossenen Bereiches im Dreistoff-System Zirkonium/Hafnium —Wolfram—Kohlenstoff
liegt, der begrenzt ist von dem durch die Eckpunkte A, B, C und D definierten
geschlossenen Polygonzug mit den Koordinaten A (Zr, Hf40 W30 C10), 0(Zr. Hf25 W45 C10),
C(Zr, Hf15 W70C,,), D(Zr, Hf25 W60C15)
(in Atomprozent).
C(Zr, Hf15 W70C,,), D(Zr, Hf25 W60C15)
(in Atomprozent).
5. Karbidhartlegierung nach Anspruch 4, deren Zusammensetzung jedoch innerhalb des durch die
Eckpunkte E F, G und H begrenzten Polygonzugs liegt, mit den Koordinaten
E(Zr, Hf32 W41C25), F(Zr, Hf24 W51 C25),
G(Zr,Hf19 Wo1C18), W(Zr, Hf26 W56C1,).
G(Zr,Hf19 Wo1C18), W(Zr, Hf26 W56C1,).
6. Legierung nach Anspruch 4 oder 5, in der Zirkonium und/oder Hafnium durch bis zu 5 Atomprozent,
auf die gesamte Legierung bezogen, Titan ersetzt worden ist.
7. Karbidhartlegierung nach einem der Ansprüche
I bis 6, in der Wolfram durch bis zu insgesamt 20 4^
Atomprozent, auf die gesamte Legierung bezogen, Molybdän ersetzt worden ist.
8. Legierung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, in der Wolfram durch bis zu 10 Atomprozent, auf die
gesamte Legierung bezogen, Chrom ersetzt worden ist.
9. Karbidhartlegierung nach einem der Ansprüche
II bis 6, in der Wolfram durch bis zu 20 Atomprozent,
auf die gesamte Legierung bezogen, Rhenium ersetzt worden ist.
10. Legierung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, in der Wolfram durch bis zu 5 Atomprozent, auf die
gesamte Legierung bezogen, Vanadium, Niob und/oder Tantal ersetzt worden ist.
11. Karbidhartlegierung nach einem der Ansprüehe
1 bis 10, die außerdem noch bis zu 10 Atomprozent Eisen, Kobalt, Nickel, Mangan, Kupfer
und/oder seltene Erdmetalle enthält.
12. Verfahren zur Herstellung einer Karbidhartlegierung
nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch (15
gekennzeichnet, daß die Komponenten zusammengeschmolzen und die Schmelze danach mit einer
Abkühlungsgeschwindigkeit von mindestens Moderne karbidhaltige Werkzeugmaterialien bestehen
aus einer mechanisch zerkleinerten Hartkarbid-Phase, die in einer Matrix (Binder) aus einem Metall der
Eisengruppe, im allgemeinen in Kobalt oder Nickel dispergiert ist. Die Binder-Phase verleiht dem Werkzeug
Zähigkeit und erleichtert das Sintern der Karbidteilchen. Das Nachlassen der Härte von Binder-Phasen
auf Eisenmetall-Grundlage bereits bei relativ niedrigen Temperaturerhöhungen führt dazu, daß der
thermisch bedingte Verschleiß bei hohen Schnittgeschwindigkeiten und abgenutzten Werkzeugen /.um
vorherrschenden Verschleiß wird. Die niedrige Schmelztemperatur dieser Binder-Phasen verbietet ihre
Benutzung für verschleißfeste Teile bei über 800— 1000° C liegenden Temperaturen.
Materialien für Schneidwerkzeuge, die aus mechanisch pulverisierten Hartkarbiden des Titan-Wolfram-Kohlenstoff-Systems,
gebunden in Kobaltbindemetall, bestehen, sind beispielsweise aus Kieffer und
Benesovski »Hartstoffe«, Springer Verlag, 1963, Seiten 246 — 249, bekannt. Dort wird das System
Titan-Wolfram-Kohlenstoff im Hinblick auf den TiC-WC-Mischkristall untersucht, der in dem genannten
Dreistoffsystem liegt. Wie ausgeführt wird, bildet dieser Mischkristall den wesentlichen Bestandteil in den
Hartmetallen auf TiC-WC-Co-Basis also in Hartmetallen, die als Bindemetall Kobalt verwenden.
Binderfreie gegossene Karbide, wie W2C/WC-Eutcktika,
spielten eine Rolle bei der ursprünglichen Entwicklung von Werkzeugmaterialien auf Karbidbasis
und gleichartigen Gesenkmaterialien, wurden aber abgelöst durch das Erscheinen der zäheren, durch
pulvermetallurgische Verfahren hergestellten Karbide mit Kobalt-Binder.
Vorliegende Erfindung basiert auf der Untersuchung der Dreistoffsysteme Ti-W-C, Zr-W-C und
Hf - W - C. Bei diesen Untersuchungen wurden quasibinäre Eutektika ermittelt, die bei Erstarrung eine
hochtemperaturfeste Metallphase und eine Monokarbidphase
ergeben, die sich in einem festen Zweiphasen-Gleichgewicht befinden. Ein quasibinäres Eutektikum ist
zwar auch in dem genannten Fachbuch von Kieffer
und Benesovski angegeben, und zwar bei einer Legierungszusammensetzung von ca. 12,5 Atomprozent
Titan, 75,5 Atomprozent Wolfram und 12 Atomprozent Kohlenstoff. Dieses quasibinäre Eutektikum existiert
jedoch in Wirklichkeit nicht. Es enthielt zudem eine zu geringe Menge Monokarbidphasc, um als verschleißfestes
Werkzeugmaterial in Frage zu kommen.
Die ermittelten quasibinären Eutektika liegen bei den in Tabelle 1 zusammengestellten Legierungszusammensetzungen.
Werte raj die pseudobimiren eutektischen Gleichgewichte in typischen Systemen von Ti-W-C, Zr-W-C und
Zusammensetzung in Alomprozcnt
Legierung*- Temperatur Flüssiges Eulekiikum
system
des
Eutektikums
Eutektikums
Mciallphasen (etwa)
Ti-W-C 27ÜÜ C
Zr-W-C 2850 C
Hf-W-C 2980 C
Zr-W-C 2850 C
Hf-W-C 2980 C
Ti(2!)-W(57)-C(22)·)
Zr(25)-W(55)-C(20)*)
Hf(21)-W(61)-C(18)*)
Zr(25)-W(55)-C(20)*)
Hf(21)-W(61)-C(18)*)
Ti(8)-W(92)-C«0,5)
Zr(3)-W(97)-C(<0,5)
Hf(4)-W(96)-C«l)
Zr(3)-W(97)-C(<0,5)
Hf(4)-W(96)-C«l)
KohlenstolTkonzentration + 1 Atomprozent, Melallkonzentrationen ± 2 Atomprozent.
Monokarbidphasen (etwa)
Ti(28)-W(33)-C(39)
Zr(44)-W(16)-C(40)
Hf(40)-W(20)-C(40)
Zr(44)-W(16)-C(40)
Hf(40)-W(20)-C(40)
Legierungen der aufgeführten Zusammensetzung erstarren mit einem feinen lameJlaren Gefüge, welches
eine Monokarbidphase und eine Metallphase aufweist. Die Monokarbidphase gibt der Legierung die notwendige
Härte, während die Metallphase, die wolframreich ist, der Legierung Zähigkeit verleiht. Aufgrund des feinen
lamellaren Gefüges mit einer harten Monokarbidphase und einer zähen Phase aus hochtemperaturfestem
Metall besitzen die erfindungsgemäßen Karbidhartlegierungen hervorragende thermische und mechanische
Eigenschaften im Vergleich zu den üblichen karbidhaltigen Werkzeugmaterialien mit Kobalt-Binder.
Legierungen des Ti-W-C-Systems erstarren auch dann noch annähernd isotherm, wenn ihre Zusammensetzung
etwas von der des Eutektikums abweicht. Es ergeben sich Mikrogefüge, die denen der wahren
Eutektika sehr nahe kommen. Indem die Gesamtzusammensetzung der Legierung verändert wird, lassen sich
deren Eigenschaften in erheblichem Umfang variieren, ohne daß dadurch die Vergießbarkeit verlorenginge
oder das feine lamellare Gießgefüge, das bei der eutektischen oder naheutektischen Erstarrung entsteht,
verändert würde.
Bei den Legierungssystemen Zr-W-C und Hf-W-C ist die Möglichkeit der Veränderung der
Zusammensetzung erheblich geringer und es hat sich gezeigt, daß das Erstarren in einem relativ weiten
Temperaturbereich erfolgt, wenn die Zusammensetzung um mehr als etwa 10 Atomprozent vom quasibinären
Eutektikum in Richtung zum Zirkonium oder Hafnium verschoben wird. Wenn die beiden letztgenannten
Systeme einen zu großen Zirkonium- oder Hafnium-Anteil aufweisen, wird das Korn gröber und die
Legierungen eignen sich weniger gut zur Verwendung als Werkzeugmaterialien.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den
Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 ein Schliffbild einer erfindungsgemäßen Karbidhartlegierung mit 21 Atomprozent Titan, 57
Alomprozent Wolfram, 22 Atomprozent Kohlenstoff bei tausendfacher Vergrößerung,
Fig. 2 ein Schliffbild einer anderen erfindungsgemäßen
Karbidhartlegierung mit 23 Atomprozent Titan, 52 Atomprozent Wolfram und 25 Atomprozent Kohlenstoff
in fünfhundertfacher Vergrößerung, wobei deutlich die Einlagerung von Primärkarbidkörncrn im lamellaren
Mikrogefüge zu erkennen ist,
Fig. 3 ein Diagramm mit Verschleißkurvcn von erfindunnsEcmäßcn Karbidhartlegierungen im Vergleich
zu handelsüblichen höchstwertigen Hartmetallen vom Typ C-2 und C-50 beim Drehen von rostfreiem
Stahl der amerikanischen Normbezeichnung AlSI 347,
Fig.4 das Dreistoffsystem Ti-W-C mit den
Gehaltsbereichen erfindungsgemäßer Karbidhartlegierungen,
Fig. 5 das Dreistoffsystem Zr-W-C und Hf-W-C mit den Gehaltsbereichen erfindungsgemäßer
Karbidhartlegierungen.
Die erfidnungsgemäße Karbidhartlegierungen entstehen durch Erstarren einer eutektischen oder
naheutektischen Schmelze, wobei ein feines lamellares Mikrogefüge, bestehend aus einer Monokarbidphase
und einer hochtemperaturfesten Metallphase, gebildet wird. Ein typisches feines kamellares Mikrogefüge ist in
F i g. 1 erkennbar, wo das Metall dunkel und das Karbid hell erscheint. Die Mikrophotografie in F i g. 1 zeigt eine
Titan-Wolfram-Kohlenstoff-Legierung, das gleiche lamellare Mikrogefüge ist aber allen erfindungsgemäßen
Karbidhartlegierungen eigen.
Zur Anwendung bei Hartmetall-Schneidwerkzeugen hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn über das gesamte lamellare Mikrogefüge Primärkarbidkörner verteilt sind (F i g. 2).
Zur Anwendung bei Hartmetall-Schneidwerkzeugen hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn über das gesamte lamellare Mikrogefüge Primärkarbidkörner verteilt sind (F i g. 2).
Die Dreistoff-Diagramme der Fig.4 und 5 lassen geeignete Zusammensetzungen erfindungsgemäßer
Karbidhartlegierungen erkennen. Bei Fig.4, die sich auf Legierungen aus Titan —Wolfram —Kohlenstoff
bezieht, liegen die bevorzugten Zusammensetzungen in dem inneren schraffierten Bereich (E, F G, H). Der
größere Bereich (A. B, C, D) umschließt Legierungen, die insgesamt weniger gut geeignet, aber noch
brauchbar für bestimmte Anwendungen sind. Entsprechend gibt der innere schraffiierte Bereich (E, F, G, H)\n
F i g. 5 die günstigsten Legierungszusammensetzungen für die Zirkon- oder Hafnium-Systeme wieder. Der
größere umrandete Bereich (A, B, C, D) liefert wenigei gut geeignete Karbidhartlegierungen, die aber no«>
brauchbar sind. Das lamellare Mikrogefüge in de. bevorzugten Bereichen (E, F, G, H) in den F i g. 4 und ί
weist Körner von Primärkarbid im gesamten Mikroge
to füge auf. Diese Primärkarbide verbessern die Schneidei
gensi-haften der Hartlegicrungen, so daß sie fü
spangebende Werkzeuge verwendbar sind. Legierun gen aus den Bereichen (A, B, C, D) oberhalb de
bevorzugten Bereiche (E, /·', G, H) mit einem zu großei
'15 Anteil an Primärkarbidkörnern neigen bei Verwendun;
für Schneidwerkzeuge zum Ausbrechen der .Schneide Unterhalb der bevorzugten Bereiche (E, F, G, h
innerhalb der Bereiche (A, B, C, Djbestcht eine Neigun.
zur Bildung von Priniärmetallkörncrn innerhalb dos
lamellaren Mikrogefüges. Priiniirmctall vermindert die
Eignung der Legierungen für Schneidwerkzeuge. Rechts von den bevorzugten Bereichen (E. F. G. H)
innerhalb der Bereiche (A, B, C. D) besteht die Neigung
zur Bildung von Subkarbid-Körnern innerhalb des lamellaren Mikrogefüges. Subkarbide sind wer iger hart
als Monokarbide und daher für spangebende Werkzeuge weniger geeignet.
Schmelzen und Gießen, Plasmabogenspritzcn sowie Verfahren der Pulvermetallurgie sind für die Herstellung
erfindungsgemäßer Karbidhartlegierungcn möglich. Schmelzen und Gießen in Abschreckkokillen ergab
Karbidhartlegierungen mit den besten mechanischen Eigenschaften und bester Verwendbarkeit als Werkzeugmaterial.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß das Tiegelschmelzen mittels der Lichtbogentechnik mit
nicht abbrennenden (Wolfram) oder abbrennenden Elektroden die wirksamste und zuverlässigste Methode
zur Herstellung der für das Gießen erforderlichen Schmelzen darstellt. Das Schmelzen von Chargen in
Widerstands- oder induktionsgeheiztcn Graphittiegeln hat sich als brauchbar für Ti-W-C-Legierungen erwiesen,
jedoch ist darauf zu achten, daß keine übermäßige Kohlenstoffaufnahme auftritt, wenn die Legierungen
sich längere Zeit auf übereutektischen Temperaturen befinden. Kontinuierliches Schmelzen vorgesinterter
Stücke im Felde eines Wirbelstromkonzentrators oder durch Widerstandserhitzung und Schmelzen von Legierungschargen
in einer Einrichtung, in welcher der Tiegel aus einem erhärteten Teil der zu erschmelzenden
Legierung besteht, scheinen erfolgversprechend zu sein.
Dem Gießen mit stationären Formen ist das Schleudergießen der Schmelze vorzuziehen, weil dabei
die Gefahr der Bildung von Schwindungslunkern verringert wird und die hohen Gießgeschwindigkeiten
den Formguß schwierigerer Teile erlauben.
Die erfindungsgemäßen Legierungen eignen sich für zahlreiche andere Anwendungen, zu denen das Bestükken
von Pflügen, Bulldozer-Schaufeln, Lagern und die Verwendung als Geschoßkerne für panzerbrechende
Geschosse zählen. Die Anbringung von Hartmetallflächen an unterschiedlich geformten Gegenständen durch
Plasmaschmelzen und Spritzen der pulverförmigen erfindungsgemäßen Legierungen hat sich als möglich
erwiesen. Mit der Technik des Plasmalichtbogen-Spritzens
lassen sich ferner äußerst schnell gekühlte und daher sehr feinkörnige Legierungspulver herstellen, die
dann mit Methoden der Pulvermetallurgie in Formen gepreßt werden können.
Bei jeder Herstellungsart ist es wichtig, daß die eutektische oder naheutektische flüssige Phase schnell
gekühlt wird. Zur Erzeugung einer feinen Körnung soll die Abkühlungsgeschwindigkeit mindestens 20" C je
Sekunde betragen. Das langsamer gekühlte Produkt hat ein gröberes Korn. Vorzugsweise wird mit einer
Geschwindkeit von mehr als 300C je Sekunde gekühlt.
Auf der Legierung Ti-W-C basierende Werkzeuge zeigten das beste Schnittverhalten, ausgedrückt in
Lebensdauer des Werkzeugs. Die günstigste Zusammensetzung in diesem System liegt bei oder nahe dem
Ansatz der Zusammensetzung 23 Atomprozent Titan, 52 Atomprozent Wolfram und 25 Atomprozent
Kohlenstoff, der schwach übereutektisch ist. Näher zum Wolfram hin liegende Legierungen weisen etwas
höheren Verschleiß auf als der günstigste Ansatz, weisen aber etwas bessere Schncidhaltigkcit und
Bruchfestigkeit auf. Mehr zur Titansciic des Eutcktikums
verschobene Legierungen weisen gute Verschleißfestigkeit auf, neigen aber bei hohen "Schnittgeschwindigkeiten
zum Spanschweißen. Legierungen mit mehr als 28 Atomprozcni Kohlenstoff neigen zum
Ausbrechen der Schneide. Legierungen mit weniger als 22 Atomprozcni Kohlenstoff sind übcrcutcklisch,
enthalten Primärmelallphascn und verschleißen schnell.
Eutektische oder schwach übercuiektische Zr-W-C-
und Hf-W-C-Lcgicrungen sind zäher als Ti-W-C-Legierangen, weisen jedoch höheren Verschleiß bei Anwendung
als Schneidwerkzeuge auf.
Die Metalle der Gruppe IVa Titan, Zirkon, Hafnium können untereinander in ihren jeweiligen Grundlcgicrungssystemen
ausgetauscht werden. Geringe Gehalte an Zirkonium oder Hafnium, die durch Ersatz von Titan
durch bis zu 5 Atomprozent an diesen Metallen erhalten werden, erhöhen die Werkzeugstandzeit. Weiteres
Erhöhen des Zr- oder Hf-Gehaltes führt /11 einem
allmählichen Abfallender Eigenschaften auf das Niveau.
das bei den Dreistoff-Legierungen Zr-W-C und Hf-W-C beobachtet worden ist. Im allgemeinen soll
der Austausch der Metalle der Gruppe IVa nicht mehr als 5 Atomprozent, auf die gesamte Legierung bezogen,
ausmachen.
2s Die Dreistoff-Legierungen aller drei erfindungsgemaßen
Grundsysteme können in weitern Umfang durch Ersatz des Wolframs durch andere Metalle abgeändert
werden. Dieses Legieren führt in manchen Fällen zu beachtlichen Verbesserungen der Materialcigenschaften.
Die Untersuchungen der Wirkung von LeHcrungszusammensetzungen
hinsichtlich der Brauchbarkeit als Schneidwerkzeug beim Drehen von rostfreiem Stahl
des Typs 347 nach US-Norm lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
(1) Wolfram kann teilweise durch Molybdän ersetzt werden, und zwar insgesamt bis zu 20 Atomprozent, auf
die gesamte Legierung bezogen, ohne daß die Brauchbarkeit der Legierung beeinträchtigt würde.
(2) Wolfram kann auch durch kleine Mengen Chrom, nämlich bis zu 10 Atomprozent, bezogen auf die
gesamte Legierung, ersetzt werden. Jedoch tritt bei größeren Mengen eine Versprödung der Karbidhartlegierung
ein.
(3) Keine wesentlichen Änderungen der Schncidei-•is
genschaften ließen sich feststellen, wenn bis zu 10 Atomprozent Wolfram, auf die gesamte Legierung
bezogen, durch Rhenium ersetzt wurden. Einführung von bis zu 20 Atomprozent Rhenium anstelle von
Wolfram scheint möglich.
so (4) Der Einsatz von Vanadium anstelle von Wolfram in Mengen bis zu 10 Atomprozent, bezogen auf die
gesamte Legierung, setzt die Bruchempfindlichkeit herab und verschlechtert die Brauchbarkeit und
Schneidenfestigkeit. Die Neigung zum Ausbrechen dct
ss Schneide wird durch Zufügen von mehr als 5 Atomprozent Niob oder Tantal erhöht, wogegen die
Gefahr der Auskolkung des Spanschweißens verringeri zu sein scheint. Im allgemeinen ist der Zusatz vor
Metallen der Gruppe IVa in Mengen von mehr als f
(10 Atomprozent (vorzugsweise von mehr als 2 Atompro
zent), bezogen auf die gesamte Legierung, nichi empfehlenswert.
(5) Die Grundlegierungsbestandteilc einschließlich der legierungsverbessernden Metalle sollen im allge
(15 meinen mindestens 90 Atomprozent der Karbidhartlc
gierung ausmachen. Die restlichen Atomprozent kön nen unwirksame Bestandteile, wie Eisen. Kobalt, Nickel
Mangan. Kupfer und/oder seltene Erdmetalle sein
Vorteilhaft machen diese unwirksamen Bestandteile jedoch weniger als 3 bis 5 Atomprozeni. bezogen auf die
gesamte Legierung, aus.
Der Schmelzpunkt lWv Metallphase der erfindungsgemäßen
Karbidharllegierungeii liegt in etwa bei 2700 C, s
was als eine entscheidende Verbesserung gegenüber der Schmelztemperatur von 14()0"C der üblichen Kobah-ScIi
η c id werkzeug ma ι eria lien anzusehen ist.
Bei Untersuchungen ergab sich eine liiegcbruchl'estigkeit
von etwa l54kp/mm-\ die je nach ilen κ>
Herstellungsbediiigungen bis über 246 kp/nim- reichen
konnte.
Die Mehrzahl der Untersuchungen wurde als Untersuchung des Verhaltens der Legierungen als
Schneidwerkzeuge beim geradlinigen Drehen zylitidri- is
scher Teststäbe auf einer Lc-Blonde-Drchbank durchgeführt.
Für diese Untersuchungen wurden die Karbidhartlcgierungen entweder als Einsätze zum Bestücken
üblicher Werkzeughalter zugerichtet, oder es wurden mehr oder weniger unregelmäßig geformte Stücke auf
Stahl-Werkzeughalter hart aufgelötet und dann mit einer Schleifeinrichtung in die gewünschte l'orm
gebracht. Das Testmaterial bestand aus geglühtem rostfreiem Stahl 347 nach US-Norm in Form zylindrischer
Stäbe von ca. 7,6 cm Durchmesser und 46 cm 2s
Länge. Die Oberfläche wurde in einer Stärke von ca. 1,3 mm abgenommen, bevor die Versuchslegierungcn
getestet wurden. Beim Standardtest wurde mit einer Schnittgeschwindigkeit von ca. 122 m/Min., einer
Schnitticfc von 1.3 mm und einem Vorschub von y>
0,25 mm je Umdrehung gearbeitet. Die Werkzeugform bei den Stand;;rdlcsts war: Spitzenspanwinkcl 0",
Seitenspanwinkel 5", Scitenlrciwiiikel 5 , Endfrciwinkel
5". seitlicher Endfreiwinkel 25".
F' i g. 3 zeigt Verschleißkurvcn, die sich beim Drehen is
des rostfreien Stahls vom Typ 347 mit den Werkzeugen aus den erfindungsgemäßen Gußlegierungen und
höchstwertigen üblichen Hartmetallen C-2 und C-50 ergaben. Man erkennt, daß cue Werkzeuge aus den
erfindungsgemäßen Gußlegierungen in ihrer Ver- y>
Schleißfestigkeit den höchstversehleißfesten C-50-Wcrkzeugcn gleichwertig sind. Außerdem erkennt man,
daß die erfindungsgemäßen Werkzeuge die gleiche Zähigkeit aufweisen wie die C-2-Werkzeuge. Die
gegossenen Werkzeuge gemäß der Erfindung vereinen .|s demnach in sich die Zähigkeil der C-2-Werkzeuge und
die Verschleißfestigkeit der C-50-Werkzeuge.
B e ι s ρ i e 1 I
Eine Schmelze einer Legieruni; Ti-W-C mit 14 so
Atomprozeni Titan. 58 Atomprozent Wollrain und .M Atomprozent Kohlenstol'l wurde durch Lichtbogen-Schmelzen
im Lichtbogenofen mit mehl verbrennender
Elektrode unter Helium bei '/2 at Druck hergestellt und auf einem wassergekühlten Kupferherd zum Erstarren ss
gebracht. Die melallographisehe Untersuchung der Legierung ergab sehr kleine Mengen Körner von
primärem Monokarbid in einer blättrigen cutektischen Matrix. Die durchschnittliche Lamcllcnbrcile des
eutcktischen Gefüges lag bei 1 μιπ. Die Härte betrug fm
/?^ = 86. Das Werkzeug wurde auf einen Flußstahl-Werkzeughalter
hartgelötet, durch Schleifen auf die übliche Werk/cugform gebracht und beim Drehen von
rostfreiem Stahl 347 unter den oben angegebenen Standardbcdingungen geprüft. Die Werkzcugstandzeii, (^
bezogen auf einen l'lankenverschlciß von 0,40b mm. betrug 45 Minuten; das Werkzeug wies eine Auskolkung
von 0,711 mm am Ende der Sehncidflanke auf
B e i s ρ i e
Line Legierung Ti-Zr-W-C mit 20,5 Atompro zein Titan, 2.5 Atomprozent Zirkonium, 52 Atompro
zein Wolfram und 25 Atomprozeni Kohlenstof
(Standard-Legierung Ri in Fig. 3) wurde in dei
gleichen Weise hergestellt wie in Eicispicl I beschrieben Die Legierung halte eine Härte von /ίΛ == 87, und tut
metallographische Untersuchung zeigte kleine Menger von primärem Monokarbid in einer eutektische!! Matrix
(im wesentlichen übereinstimmend mit dem Mikrogelü ge, das in der Mikrophotographie F i g. 2 dargestellt
worden ist). Die mittlere Lamellenbreite des Eutektikums
betrug etwa 0,4 μιη. Die heterogene Matrix dei
Mikrophotographie nach Fig. 2 stellt ein Lutektikiim
von Metall plus Karbid dar. und die weißen oder hellen Inseln sind primäres Karbid. Aus einem vierzigniinütigen
Dreh versuch an rostfreiem Stahl 347 unter den angegebenen Standardbedingungen ergab sich eir
Vcrschlcißbeirag von 0.0018 mm je Minute, woraus sich
eine Werkzcugstandzeit von 190 Minuten extrapolierer läßt 0,406 mm Flankcnvcrschleiß). Die Auskolkung de«
Werkzeugs war nach 40 Minuten Drehzeit η vernachlässigen.
Beispiel IM
FÜne im Lichtbogen geschmolzene Legierung mit 27
Atomprozent Hafnium, 51 Atomprozent Wolfram, 21 Atomprozent Kohlenstoff, wurde hergestellt; sie wie;
eine geringe Menge Körner von primärem Karbic neben der eutcktischen blättrigen Struktur auf. Dii
Werkzeugstandzeit im .Standardlest am rostfreien Stah 347 betrug 15 Minuten, und das Werkzeug zeigte be
Versuchsende nur vernachlässigbare Auskokung odei Kantenversfhlciß.
Beispiel IV
Die im Beispiel Il angeführte Legierung und eine weitere im Lichtbogen geschmolzene Legierung mii
20,5 Atomprozent Tilan, 2,5 Atomprozent Hafnium, 52 Atomprozent Wolfram, 25 Atomprozent Kohlenstofl
wurden auf Kantenstabilität geprüft, indem de Vorschub erhöht wurde, während eine Oberflächengc
schwindigkeit von 122 m/Min, und eine Schnittiefe vor
1.27 mm beibehalten wurde. Beide Werkzeuge zeigtet sich brauchbar bei Vorschüben bis zu 1,27 mm ji
Umdrehung. Bei noch höheren Vorschüben zeigten siel an den Werkzeugkasten Zeichen von Abblälterung.
Das Verhalten des Karbidguß·Werkzeugmaterial: bei hohen Schnittiefen wurde in einer weiteren l'rül'unj
mit den in Beispiel IV genannten Legierungen bei eine Oberflächengeschwindigkeit von 122 m/Min, unter
sucht. Bei den Prüfungen wurde eine konstant« Sehnittiefc von 6,35 mm eingehalten, während de:
Vorschub allmählich erhöhl wurde, beginnend bc 0,127 mm je Umdrehung. Bis /.um Vorschub vot
0,76 mm je Umdrehung trat keine Störung auf; clant mußte der Versuch wegen zu geringer Leistung dei
Drehmaschine abgebrochen werden.
Line im Lichtbogen geschmolzene Legierung mit I«
Atomprozent Titan, 58 Atomprozent Wolfram und 2. Atomprozeni Kohlenstoff wurde /11 einer Korngrol.U
unter 50μηι zermahlen und mit i Gcwichlspro/cn
Nnkelpiilver gründlich vermisch!, Das Gemisch wurdi
709 527/17
5
ίο
mit 6.3 kg/mm3 in StuhlpreUformcn kallgepreßt liikI
dann cine Stunde lang bei 15000C unter Vakuum
gesintert. Die metallographische Untersuchung zeigte ein dichtes Gefüge aus abgerundeten Monocarbid-Körnern
in einer metallischen Matrix. Die Werkzeugslandzeit im Standard-Drehversuch an rostfreiem Stahl 347
betrug 14 Minuten. Das Werkzeug wies stärkere Auskolkungen auf als die Gußlegierung gleicher
Zusammensetzung.
Beispiel VII
Ein zusammengesetztes Werkzeug wurde hergestellt, indem eine Kante einer M-2-Werkzeugstahl-Einlage mit
einem Plättchen mit den Abmessungen 2,03 χ 5,08 χ 1,27 mm der gegossenen Standardlegierung
R\ (20,5 Atomprozent Titan, 2,5 Atomprozent Zirkoni-
um, 52 Aiompro/.eni Wolfram, 25 Atomprozerv
Kohlenstoff) belegt wurde. Das I lartinetallplätlcher wurde durch Hartlöten an der .Stahleinlage angebracht
Die Leistung dieses zusammengesetzten Werkzeug; unter Standardbedingungen am rostfreien Stahl 34i
ergab sich ebenso groß wie die der festen Hartmetall einlagen; wegen der niedrigeren Wärmeleitfähigkeit dei
Werkzeugstahl-Unterlagc im Vergleich zu den gegossenen Hartmetallegierungen ergaben sich jedoch höhere
Temperaturen an dem Plättchen, und infolgedessen trai höherer Verschleiß an dem zusammengesetzten Werkzeug
auf; die Gesamtbelastung der Werkzeuge wurde erhöht, indem entweder die Schnittiefe oder det
Vorschub erhöht wurde.
Außer den oben angeführten Beispielen wurde nocli
eine Reihe von Prüfungen ausgeführt, deren Ergebnisse in Tabelle Il aufgeführt sind.
Auswahl der Testwerte von gegossenen TiiZrJ-lO-W-C-Legicrungen und von handelsüblichen C-2- und C-50-Hartmetallen
beim Drehen von rostfreiem Stahl*) des Typs 347 nach US-Norm
Legierungszusammcnsotzung
(Atomprozcnt)
(Atomprozcnt)
Bemerkungen
Ti(26)-W(51)-C(23) 5 3 0,14
Ti(2I)-W(56)-C(23) 4 4 0,25
Ti(2O)-W(55)-C(25) 3 3 0,13
Ti(23)-W(52)-C(25) 3 5 0,16
Ti(26)-W(49)-C(25) 4 6 0,09
Ti(25)-W(48)-C(27) 4 5 0,06
Ti(22)-W(5l)-C(27) 4 4 0,10
Ti(23,5)-Zr(2,5)-W(49)-C(25) 4 5 0,07
Ti(17,5)-Zr(2,5)-W(55)-C(25) 4 4 0,16
Ti(2O,5)-Zr(2,S)-W(52)-C(25) 4 8 0,07
Ti(2O,5)-HF(2,:i)-W(52)-C(25) 5 8 0,08
Ti(23)-Ta(2,5)-W(51,5)-C(23) 7 5 0,19
Hf(22)-W(60)-C(l8) 6 5 0,44
Hf(25)-VV(55)-C(2O) 4 4 0,25
Hf(25)-W(48)-C(27) 4 4 0,25
Zr(25)-W(55)-C(20) 7 4 0,70
Zr(28)-W(47)-C(28) 6 5 0,30
Handelsübliche Legierungen
(C-50-Typ) 3 3 0,08
(C-2-Typ) - - 1,10
Legende:
Wn
Wn
65
65
110
75
160
160
110
160
75
190
130
65
25
50
50
20
40
160
10
10
Geringe Schweißneigung
Geringe Neigung /um Abblättern
Legierung R 1 Legierung R 2 Geringe Neigung zum Abblättern
BruchverschleiU, 0,025 mm.
TB = Bruchzeit, Minuten.
Wii = gleichmäßiger Verschleiß, 0,025 mm/Min.
I) - extrapolierte Werkzeugstandzeit in Minuten für einen Verschleiß von 0,406 mm
TB = Bruchzeit, Minuten.
Wii = gleichmäßiger Verschleiß, 0,025 mm/Min.
I) - extrapolierte Werkzeugstandzeit in Minuten für einen Verschleiß von 0,406 mm
·) Die angegebenen Werte gelten für spezifische Wurmen von rostfreiem Stuhl Die Result«^ «„η
Wärme zur anderen für rostfreie Stühle der gleichen Vorschrift, in ihrer relativen Größe andern
Bei den obenerwähnten, in USA gebräuchlichen Begriffen handelt es sich im einzelnen um folgendes:
C-2 ist eine Karbidwerkzeugbezeichnung mit der Zusammensetzung 6,5-15 Gewichtsprozent Co, 0-2
Gewichtsprozent TaC und TiC, Rest WC.
6,
C-50 ist eine Karbidwerkzeugbezeichnung für ein
Karbidwerkzeug, dessen Zusammensetzung zwischen den Zusammensetzungen der Karbidwerkzeuge C-5 mit
T~r ™£.h'sPro^nt Co. 10-22 Gewichtsprozent
TaC und TiC1 Rest WC und C-6 mit 10-12
5 Ä7ß
11 12
Gewichtsprozent Co, 8-15 Gewichtsprozent TaC und
TiC, Rest WC liegt. Material Gewichtsprozent
C-2-Werkzeuge werden für rauhe und schwere
Schritte von Gußeisen, austcnitischcn Stahlen, Nicht- ,, ,, ™
eisenlegierungen sowie nichtmetallischen Materialien s ^. /qq
verwendet. C-5- oder C-50-Wcrkzeuge dienen für *. r'«,,
mittlere Schnitte und Geschwindigkeiten bei Stahl. C-6- „, /^x
oder C-50-Werkzeugc werden für .Schruppbearbeitung y 2(10
von Stahl benutzt. ,-., Rest
M-2-Werkzeugstahl hat folgende Zusammensetzung: ι ο
Hierzu 4 Watt Zeichnungen
Claims (1)
- 20 08Patentansprüche:1. Eutektisch erstarrte Karbidharilegierung mit feinem lamellarem Gefüge, deren Zusammensetzung innerhalb eines geschlossenen Bereiches im Dreistoff-System Titan - V/olfram - Kohlenstoff liegt, der begrenzt ist von dem durch die Eckpunkte A, B, Cund Ddefinierten geschlossenen Polygonzug mit den Koordinaten20"C/Sek., vorzugsweise mehr als 30°C/Sek. abgeschreckt wird.13. Verwendung einer Karbidhartlegierung nach einem der Ansprüche 1 bis 11. vorzugsweise hergestellt nach Anspruch 12, zur Herstellung von spanenden Werkzeugen.
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