DE2005672B2 - Frequenzdemodulator - Google Patents
FrequenzdemodulatorInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D13/00—Circuits for comparing the phase or frequency of two mutually-independent oscillations
- H03D13/003—Circuits for comparing the phase or frequency of two mutually-independent oscillations in which both oscillations are converted by logic means into pulses which are applied to filtering or integrating means
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Description
30
Die Erfindung betrifft die Weiterbildung eines Frequenzdemodulator nach Patent 19 19 545, der eine
Schaltung zum linearen Umwandeln der Phasendifferenz zwischen der zur demodulierenden Eingangsfrequenz
und einer insbesondere der Mittcnfrequcnz
dieser Eingangsfrequenz entsprechenden Vergleichsfrequenz in eine Sägezahnspannung, eine anschließende
Differenzierschaltung zum fortlaufenden Differenzieren dieser Sägezahnspannung sowie eine Schaltung zum
Unterdrücken der beim Differenzieren entstehenden Spannungsspitzen umfaßt.
In dem Hauptpaterii wurde als Schaltung zum
Unterdrücken der Spannungsspitzen eine an sich bekannte Klipper-Schaltung zum Abschneiden der
Spannungsspitzen oder eine in Abhängigkeit von den steilen Flanken der Sägezahnspannung gesteuerte
elektronische Schaltung zum Ausblenden dieser Spannungsspitzen vorgeschlagen. Diese Maßnahmen zum
Unterdrücken der beim Differenzieren entstehenden Spannungsspitzen ist für verschiedene Zwecke nicht
mehr ausreichend, da nach dem Vorschlag des Hauptpatents diese Störungen zwar mehr oder weniger
gut eliminiert werden können, vom Prinzip her aber nach wie vor auch im Ausgangssignal enthalten sind, da
das Eliminieren erst dann einsetzen kann, wenn die Spannungsspitze selbst begonnen hat aufzutreten. Da
außerdem während der Unterdrückungszeit die Nachricht unterbrochen ist, ist der Frequenzdemodulator
nach dem Hauptpatent nur bedingt für Nachrichtenübertragungssysteme geeignet.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Frequenzdemodulator nach dem Hauptpatent so weiterzubilden und zu
verbessern, daß in seinem Ausgangssignal keinerlei Störsignale mehr enthalten sind.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Frequenzdemodulator der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß
gelöst durch zwei parallclgeschaltete Sägezahnumwandler- und Differcnzier-Zwcigc, denen jeweils die
Eingangsfrequenz gleichphasig, die Vergleichsfrequenz jedoch gegenphasig zugeführt wird, sowie einen in
Abhängigkeit von der insbesondere um 90° phasenverschobenen Vergleichsfrequenz gesteuerten Phasenbe
reichsschalter, durch den wechselweise jeweils derjenige Zweig an den Ausgang geschaltet wird, in welchem
gerade der mittlere Abschnitt der Sägezahnspannung differenziert wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Frequenzdemodulator wird also jeweils nur die Ausgangsspannung desjenigen
Zweiges an den eigentlichen Modulatorausgang geschaltet, der gerade denjenigen Abschnitt der Sägezahnspannung
differenziert, in welchem keine Unstetigkeitsstelle vorhanden ist. Es kann daher niemals ein
durch die Differentiation einer Unstetigkeitssteile der Sägezahnspannung auftretender Störimpuls am Ausgang
des Modulators auftreten. Durch den Phasenbereicnsschalter werden vielmehr stets nur imnu-r
diejenigen Ausgangsspannungen der beiden Zweige weitergeschaltet und lückenlos zu einem kontinuierlichen
störungsfreien Ausgangssignal aneinandergereiht ausgegeben, die selbst keinerlei Störungen in Form von
Störspannungsspitzen od. dgl. enthalten. Durch die
Überlappung der beiden nur im mittleren Abschnitt /ur Bewertung herangezogenen Sägezahn^pannungs\ erlaufe
können auch hochfrequenzmäßige Phasenschwankungen der Eingangsfrequenzen (Phasen-Jitter) auftreten,
ohne daß Beeinträchtigungen der Nachricht /u befürchten sind. Ein erfindungsgemäßer Demodulator
eignet sich aus diesem Grunde besonders zur Verwendung bei Schmalbandtelegrafie-Übertragungssystemen.
bei denen eine Nachrichteneinheit in Bruchteilen einer Periode enthalten ist und es deshalb störend wäre, wenn
auch nur ein kleiner Teil der Nachrichteneinheit im Demodulator durch Störimpulse oder Informationsliikken
verzerrt würde.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
F i g. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines erfindungsgemäßen Frequenzdemodulators;
F i g. 2 zeigt das zugehörige Impulsdiagramm.
Nach Fig. 1 wird dem Frequenzdemodulator, der auch als Momentan-Differenzfrequenzmesser bezeichnet
werden kann, einerseits von eine.n Frequenznormal od. dgl. die Vergleichsfrequenz A und andererseits die zu
demodulierende Eingangsfrequenz Λ zugeführt. Durch einen zwischengeschalteten Frequenzverdoppler 1 wird
die doppelte Vergleichsfrequenz 2 A gebildet. Die doppelte Frequenz ist für den nachgeschalteten
Phasenschieber 12 erforderlich. Über einen Frequenzteiler 2 werden aus 2 Λ die beiden gegenphasigen
Frequenzen Ai und A2 gebildet, von denen die eine Ai
dem einen Phasenmesser 3 und die andere A: dem Phasenmesser 4 zugeführt wird. Diesen beiden Phasenmessern
3 und 4 wird gleichzeitig auch die Eingangsfrequenz Λ zugeführt. Die Phasenmesser 3 und 4 sind als
bistabile Multivibratoren ausgebildet, und jeder dieser Multivibratoren wird jeweils von der positiven Flanke
der Frequenz Ai bzw. fm eingeschaltet und von der
positiven Flanke von Λ wieder ausgeschaltet. Dadurch entstehen am Ausgang dieser Phasenmesser 3 bzw. 4 die
Rechteckschwingungen X\ bzw. X 2, und zwar mit einem Impulsverhältnis, das der Phase q>
1 von Ai zu Λ bzw. ψ 2 von A2 zu Λ entspricht. Die zeitlichen
Zusammenhänge dieser Größen werden aus dem Impulsplan nach Fig. 2 deutlich. Durch die nachgcschalteten
Tiefpässe 5 und 6 wird jeweils der Mittelwert
Φ 1 bzw. Φ 2 der Impulszüge X 1 bzw. X2 gebildet, der
ein analoges Maß für die jeweilige Phase darstellt. Die Tendenz der Phase ist die gesuchte Differenzfrequenz
bzw. Modulationsauslenkung nämlich
I/
d/
Phasenbereichsschalter 11 bringt stets den Zustand vor,
/öi auf den Ausgang 13 bzw. den Zustand von /iw auf den
Ausgang 14, der zum Zeitpunkt der positiven Flanke der Eingangsfrequenz Λ herrscht, die ebenfalls dem Phasenbereichsschalter
11 zugeführt wird. Wenn die positiven Flanken der Eingangsfrequenz Λ in den Bereich /m = 0
fallen, so gilt:
Zur Ermittlung dieser Differenzfrequenzgröße ist jeweils die Differenzierschaltung 7 bzw. 8 vorgesehen.
Die Phasenmesser 3 und 4 haben die Eigenschaft, zwischen 0 und 2 π jeweils linear zu sein und
Sägezahnspannungen zu erzeugen, die sich im Abstand von 2 π jeweils periodisch wiederholen. Sofern die
Unstetigkeitssteilen der Sägezahnspannungen unberücksichtigt bleiben, ergibt sich theoretisch aus der
Differentiation der Sägezahnspannungen nach der Zeit direkt ein proportionales Maß für die momentane
Differenzfrequenz. An den Sprungstellen entstehen jedoch durch die Differentiation stets störende Impulsspitzen,
die auch nicht dadurch beseitigt werden können, daß beispielsweise über Begrenzerdioden diese Stellen
nicht voll bewertet werden. Der Differenzierkondensator 9 bzw. 10 kann nämlich nicht in beliebig kurzer Zeit
entladen werden. Während dieser Zeit erfolgt nicht nur eine Störung am Ausgang des Modulators, sondern es
wird auch in gewissem Sinne der Informationsfluß unterbrochen, was vor allem bei Verwendung eines
solchen Frequenzdemodulator zur Demodulation von Schmalbandtelegrafiesignalen störend ist.
Durch die erfindungsgemäße gegenphasige Ansteuerung der beiden Phasenmesser 3 und 4 wird erreicht, daß
die Unstetigkeiten der Sägezahnspannungen niemals zur gleichen Zeit auftreten. Es braucht also nur noch
dafür gesorgt werden, daß immer nur gerade derjenige Zweig mit dem Ausgang verbunden ist, dessen Störung
mit Sicherheii abgeklungen bzw. gerade nicht vorhanden ist. Zu diesem Zweck ist noch der Phasenbereichsumschalter
11 vorgesehen, der eingangsseitig durch die Frequenzen ki und /i>4 angesteuert wird. Diese Frequenzen
ki und /im sind gegenüber den zugeordneten
Frequenzen k\ und ki durch den Phasenschieber 12 um
einen vorbestimmten Betrag, vorzugsweise um 90°, phasenverschoben. Dadurch wird erreicht, daß fw immer
dann Null ist, wenn /in die positive Flanke besitzt. Der 3.Ί
5 .7
7 -
Die kritische Stelle φ = 2 .τ = 0 liegt in diesem Fall
also im unteren Zweig mit dem Phasenmesser 4. der in dieser Zeit über den elektronischen Schalter 16, der
gesteuert wird über den Ausgang 14 des Phasenbereichsschalters 11, vom Ausgang 17 abgetrennt ist,
während der obere Zweig mit dem Phasenmesser 3 über den elektronischen Schalter 15 auf den Ausgang 17
geschaltet ist. Wenn die positiven Flanken der Eingangsfrequenz Λ dagegen in den Bereich /■·; = 0
fallen, so wird analog der untere Zweig freigegeben und der obere Zweig gesperrt.
Die Differenzierschaltungen 7 b/w.8bestehen jeweils
aus einem Operationsverstärker mit rückgeschaltetem Differenzierwiderstand und Begren/erdioden. Durch
die Begrenzerdioden wird nicht nur die Kennlinie nach oben bzw. unten beschränkt, sondern es w ird auch eine
rasche Entladung des Differenzierkondensators 9 bzw. 10 erreicht. Damit wird gewährleistet, daß auch bei
höheren Differenzfrequenzen der Entladeimpuls abgeklungen ist, wenn der entsprechende Zweig auf den
Ausgang 17 geschaltet wird. Der zusätzlich noch gestrichelt eingezeichnete parallelgeschaltete Kondensator
mit dem ebenfalls gestrichelt vor dem Differenzierkondensator 9 bzw. 10 gezeichneten Widerstand
sorgt für eine zusätzliche Unterdrückung der Eingangsfrequenz.
Der Impulsplan nach Fig. 2 zeigt deutlich, wie die
jeweils eingeschalteten Bereiche Δ 1 bzw. Δ 2 aneinandergereiht
die kontinuierliche Ausgangsspannung am Ausgang 17 ergeben, die der Differenzfrequenz bzw.
Modulationsfrequenz proportional ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnuimcn
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltung zur Demodulation einer frequenzmodulierten elektrischen Schwingung, bei der die Verwendung eines an sich bekannten Phasenmessers zur Demodulation dadurch ermöglicht ist, daß die sägezahnförmige Ausgangsspannung des mit der zu demodulierenden Schwingung und einer Bezugsschwingung gespeisten Phasenmessers einer Diffe- renzierschaltung zugeführt ist, die über eine nachgeschaltete Schaltung zum Unterdrücken der beim Differenzieren entstehenden Spannungsspitzen das Demodulationsprodukt liefert, nach Patent 19 19 545, gekennzeichnet durch zwei par- ausgeschaltete Sägezahnumwandler- und Differenzierzweige (3, 5, 9, 7; 4, 6, 10, 8), denen jeweils die Eingangstrequenz (f\) gleichphasig, die Vergleichsfrequenz (Ib) jedoch gegenphasig zugeführt wird, sowie einen in Abhängigkeit von der insbesondere um 90° phasenverschobenen Vergleichsfrequenz gesteuerten Phasenbereichsschalter (11), durch den wechselweise jeweils derjenige Zweig an den Ausgang (17) geschaltet wird, in welchem gerade der mittlere Abschnitt der Sägezahnspannung differenziert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702005672 DE2005672C3 (de) | 1970-02-07 | Frequenzdemodulator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702005672 DE2005672C3 (de) | 1970-02-07 | Frequenzdemodulator |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2005672A1 DE2005672A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE2005672B2 true DE2005672B2 (de) | 1976-08-12 |
| DE2005672C3 DE2005672C3 (de) | 1977-06-16 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3244333A1 (de) * | 1982-02-10 | 1983-09-01 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Fm-zaehldiskriminator |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3244333A1 (de) * | 1982-02-10 | 1983-09-01 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Fm-zaehldiskriminator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2005672A1 (de) | 1971-08-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |