DE2005477C2 - Schaltung zur Linearitätskorrektur der X- und Y-Ablenksignale für eine Kathodenstrahlröhre - Google Patents
Schaltung zur Linearitätskorrektur der X- und Y-Ablenksignale für eine KathodenstrahlröhreInfo
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Description
der Ablenksignale und η - 2 ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die spannungsgesteuerten Dämpfungskreise Metalloxid-Feldeffekt-Transistoren (40, 42)
enthalten, an deren Torelektroden (36, 38) die Steuerspannung (B) anliegt.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Linearitätskorrektur der X- und V-Ablenksignale für eine
Kathodenstrahlröhre mit magnetischer Ablenkung, bei welcher die eingegebenen X- und y-Signale den
Horizontal- und Vertikal-Ablenkverstärkern über spannungsgesteuerte Dämpfungskreise zugeführt werden,
die mit den Horizontal- und Vertikal-Ablenkwicklungen des Joches der Kathodenstrahlröhre gekoppelt sind.
Es ist eine Schaltung der gekannten Art bekannt
(US-PS 33 09 560), bei welcher die spannungsgesteuerten Dämpfungskreise durch komplexe, nichtlineare
Korrekturschaltungen unter Verwendung von Dioden gebildel sind, die ein Korrektursignal durch Kreuzkopplung
der X- und V-Signale erzeugt. Dabei werden die Durchbruchspunkte der Dioden zur Annäherung der
sich ergebenden Kurve verwendet. Hierdurch ergibt sich auf der Sichtfläche der Kathodenstrahlröhre statt
einer geraden Linie eine aus einer Vielzahl von Segmenten bestehende Linie.
Es ist ferner eine Schaltung zur Korrektur der durch die Ablenkung eines Elektronenstrahles in einer
Kathodenstrahlröhre hervorgerufenen Verzerrungen bekannt (US-PS 28 31 145), bei welcher stromgesteuerte
Schaltungen verwendet werden, wobei die den Strom modifizierenden Schaltungen zunächst von den unmodifizierten
Strömen durchsetzt werden und von den Ausgängen der Modifizierschaltungen Ströme abgeleitet
werden, die den Eingängen der Modifizierschaltungen über eine Computerschaltung wieder zugeführt
werden. Es werden dabei zwei getrennte Korrektur-Strom-Signale erzeugt, die einer Funktion dritten
Grades entsprechen. Die erforderlichen Schaltungen sind aufwendig.
Es ist auch noch eine Schaltungsanordnung zur Fokussierung von hochauflösenden Kathodenstrahlröhren,
beispielsweise für Radaranlagen, bekannt (US-PS 29 51965). Hier handelt es sich aber nicht um
Kathodenstrahlröhren mit magnetischer Ablenkung, und es soll auch keine Linearitätskorrektur, sondern
eine selbsttätige Fokussierung erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zur Linearitätskorrektur der X- und Y-AblenkEignale
für eine Kathodenstrahlröhre mit magneti-
scher Ablenkung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei vergleichsweise geringem technischen
Aufwand eine verbesserte, genauere Korrektur ermöglicht Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
die spannungsgesteuerten Dämpfungskreise als Wider-Standsnetzwerke
ausgebildet sind, deren Dämpfung sich umgekehrt proportional zur Steuerspannung ändert,
und daß an die Signaleingänge eine Analogschaltung angeschaltet ist, welche die Steuerspannung für beide
Widerstandsnetzwerke aus den Ablenksignalen nach der parabolischen Funktion E" erzeugt, in welcher Edie
geometrische Summe
der Ablenksignale und π=2 ist
Vorzugsweise enthalten die spannurvjsgesteui rten
Dämpfungskreise Metalloxid-Feldeffekt-Transistoren, an deren Torelektroden die Steuerspannung anliegt.
Die Erfindung kann mit einem vergleichsweise einfachen Schaltungsaufwand verwirklicht werden, und
sie ermöglicht eine weitgehend exakte Wiedergabe auf der Kathodenstrahlröhre.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden
Zeichnungen erläutert, welche darstellen
F i g. 1 ein Diagramm zur Erläuterung der kissenförmigen Verzerrung,
Fig.2 ein Blockschaltbild eines Ablenksystems mit Kompensation der kissenförmigen Verzerrung,
F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der geometrischen Abbildverhältnisse,
F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der geometrischen Abbildverhältnisse,
F i g. 4 ein schematisches Schaltbild eines Ablenkverstärkers
mit linearer Rückkopplung,
Fig.5 ein Blockschaltbild eines Ablenksystems mit Linearitätskorrektur,
Fig.6 ein Schaltbild eines Ablenkverstärkers mit
spannungsabhängigen Widerstandsstufen unter Verwendung eines Metalloxid-Feldeffekttransistors und
F i g. 7 ein Blockschaltbild eines Ablenksystems.
Zunächst wird der Korrekturplan erläutert. Eine Korrekturschaltung zur Linearisierung soll in Abhängigkeit einer linearen Eingangsspannung für ein Ablenksystem eine lineare Ablenkung in einer Kathodenstrahlröhre liefern. In dem Blockschaltbild für das Ablenksystem nach F i g. 2 besitzt der Block G eine nichtlineare Übergangsfunktion in Abhängigkeit von einer Eingangsspannung A für einen Ablenkverstärker, der eine Ablenkspannung D für die Kathodenstrahlröhre liefert. Die Übergangsfunktion T stellt die Linearitätskorrektur-Übergangsfunktion dar, die eine Gesamtübergangsfunktion GT ergibt, so daß eine lineare Eingangsspannung feine lineare Ausgangsspannung D für die Kathodenstrahlröhre ergibt. Damit ein Verfahren zur Linearitätskorrektur abgeleitet werden kann, ist ein Verständnis der Größen erforderlich, die die Nichtlinearität in Kathodenstrahlröhren bedingen.
Zunächst wird der Korrekturplan erläutert. Eine Korrekturschaltung zur Linearisierung soll in Abhängigkeit einer linearen Eingangsspannung für ein Ablenksystem eine lineare Ablenkung in einer Kathodenstrahlröhre liefern. In dem Blockschaltbild für das Ablenksystem nach F i g. 2 besitzt der Block G eine nichtlineare Übergangsfunktion in Abhängigkeit von einer Eingangsspannung A für einen Ablenkverstärker, der eine Ablenkspannung D für die Kathodenstrahlröhre liefert. Die Übergangsfunktion T stellt die Linearitätskorrektur-Übergangsfunktion dar, die eine Gesamtübergangsfunktion GT ergibt, so daß eine lineare Eingangsspannung feine lineare Ausgangsspannung D für die Kathodenstrahlröhre ergibt. Damit ein Verfahren zur Linearitätskorrektur abgeleitet werden kann, ist ein Verständnis der Größen erforderlich, die die Nichtlinearität in Kathodenstrahlröhren bedingen.
F i g. 3 ist ein Querschnitt einer Kathodenstrahlröhre mit dem realen Bildschirm 10 eines Radius Fund dem
idealen Bildschirm 12, dessen Radius 5 dem Ablenkradius
gleich ist Die Beziehung zwischen dem Ablenkstrom /und dem Ablenkwinkel Φ lautet:
sm Φ = KI
0)
Der Ablenkstrom ist der Eingangsspannung nach Art einer linearen Verstärkeranordnung proportional, so
daß er auch der Eingangsspannung A proportional ist:
sin Φ = KxA (2)
Anhand der F i g. 3 gilt die folgende trigonometrische Beziehung:
sin Φ = ■
(3)
Die Gleichungen (2) und (3) ergeben:
D K1A,
D K1A,
C2= F2 -D2 + (F-S)2-2 (F-S) VF2 -D2 .
Die Übergangsfunktion läßt sich nunmehr durch bekannte Größen ausdrücken.
= Kx Vf2 + (F-S)2 - 2 (F-S) VF2-!)2 (4)
G = Übergangsfunktion des Ablenksystems zwischen der Eingangsspannung und der Ablenkgröße,
Af1 = Proportionalitätskonstante zwischen Ablenkwinkel
und Eingangsspannung nach Gleichung (2),
F = Bildschirmradius,
5 = Idealer Bildschirmradius (Ablenkradius),
D = Ablenkgröße des Elektronenstrahls auf dem Bildschirm gemessen als Abstand des Bildpunktes
vom Zentrum des Bildschirms.
Gleichung (4) kann durch Einführung der Konstanten N= F/S in eine übersichtlichere Form gebracht werden:
G = SKx \>''(2N2-2N+ 1) -2 (N- 1) J/V-Y— Y.
(5)
Wenn der Bildschirmradius der Kathodenstrahlröhre und der Ablenkradius gleich sind (F= S) vereinfacht sich
die Übergangsfunktion in eine lineare Funktion C= K\S. Im Allgemeinfall ist die Übergangsfunktion G
nichtlinear und hängt von dem Wert der Ablenkgröße D bei einer bestimmten Kathodenstrahlröhre ab, wenn F
und S Konstanten sind.
Wenn man die Übergangsfunktion C= K)S für den
Idealfall betrachtet, läßt sich eine Gleichung für die relative Verzeichnung gewinnen:
Normalerweise steigt die Übergangsfunktion G mit zunehmendem D an. Hieraus folgt, daß jede Korrekturfunktion
ein Dämpfungsverhalten haben muß.
Die Ableitung der Übergangsfunktion Γ wird anhand
der F i g. 2 erleichtert, wo gilt:
und
"■τ
Dann gilt
GT=
HHi)-
mit D/A = G als Übergangsfunktion des Ablenksystems der Kathodenstrahlröhre. Aufgrund trigonometrischer
Beziehungen gilt weiter:
Wenn GTden Idealfall erfüllt und somit linear ist, gilt
Aus Gleichung (7) erhält man
D = K1E.
Die Übergangsfunktion T ist somit umgekehrt proportional zu G
Γ-
Gleichung (5) gibt G in Abhängigkeit von den Konstanten der Kathodenstrahlröhre und der Ablenkgröße
Dan. Zweckmäßigerweise soll Gin Abhängigkeit von der normalerweise bekannten linearen Eingangsspannung £ ausgedrückt werden, was durch Substitution
von K2E= Din Gleichung (5) erfolgt.
Dann läßt sich Tals eine Funktion der Eingangsspannung E und der Konstanten F und S (bzw. des
Verhältnisses N=FZS) der Kathodenstrahlröhre ausdrücken.
%-M
2N2-2N+\-2(N- i) \/n2-(—} . (6)
SKx i/(2N2 -2N+D-2 (N- 1) VN2 - (K1EZS?
Da die Form der Übergangsfunktion Γ bekannt ist,
braucht man lediglich eine Schaltung zur Lösung der Gleichung (8) angeben. Diese Aufgabe erweist sich
jedoch als schwierig.
Zur Durchführung einer linearen Korrektur ist
jedenfalls eine Dämpfung erforderlich. Dies erkennt man aus Gleichung (8), wonach mit ansteigender
Eingangsspannung E die Übergangsfunktion T abfällt.
Die Schaltung der F i g. 4 ist ein Ablenkverstärker mit linearer Rückkopplung, wenn Rv einen unendlichen
Wen liat. Wenn jedoch der Wert von Rv'm bestimmter
Weise durch die Eingangsspannung E beeinflußt wird, läßt sich eine Dämpfung erzielen. Die Form der
Dämpfung wird möglicherweise eine lineare Korrektur liefern, so daß eilt GT= K-,.
Aus F i g. 4 ergibt die Dämpfung der Eingangsspannung feine Spannung A
R1R2
A_
E '
+R2R ν
Γ--
(9) das Verhältnis — = 1 im Anfangspunkt wählt (wo die
Ablenkgröße D und die Eingangsspannung E verschwinden)
und im Endpunkt (wo die Ablenkgröße und die Eingangsspannung einen Maximalwert haben).
Die Abschätzung im Anfangspunkt ergibt: wenn die Eingangsspannung E verschwindet, tritt keine Dämpfung
auf, und der Zähler der Gleichung (10) vereinfacht sich zu K2ISKx. Damit keine Dämpfung auftritt, muß Rv
ίο einen unendlichen Wert haben, wofür sich der Nenner
der Gleichung (10) vereinfacht zu R2I(Rx + R2).
T
Da— als Ideal und gleich T angenommen ist, gilt:
Da— als Ideal und gleich T angenommen ist, gilt:
Ri+R2
Gleichung (9) stellt eine Übergangsfunktion T' dar, 15
die zunächst nicht die gewünschte Form der Gleichung
(8) für den Idealfall zu haben scheint. Durch eine Reihe
yon Abschätzungen von Konstanten und durch Es ist zu bemerken, daß der gewünschte Wert vonJ}K
die zunächst nicht die gewünschte Form der Gleichung
(8) für den Idealfall zu haben scheint. Durch eine Reihe
yon Abschätzungen von Konstanten und durch Es ist zu bemerken, daß der gewünschte Wert vonJ}K
Umformungen läßt sich zeigen, daß die Gleichung (9) einen unendlichen wert hat, wenn E verschwindet,
ziemlich genau die gewünschte Funktion darstellt, wenn 20 Gleichung (10) läßt sich mit der obigen Abschätzung
Rvm bestimmter Weise geändert wird.
Eine Abschätzung des Verhältnisses 77T'ergibt:
vereinfachen zu:
K2
\+RxR2I Ry(Rx+R2)
T _ SKx V(2N2-2N+D-2 (N- 1) V~N2 - (K2EZS)2 2S T -2N+ 1-2(N- 1) VN2-
= •(11)
Abschätzung im Endpunkt: der Wert von E ist maximal und der Endwert von Rv läßt sich abschätzen,
Rv ,.„. indem man berücksichtigt — ■
1 und K2 = -£-, alle
Die Konstanten lassen sich abschätzen, indem man anderen Größen sind Konstanten der Schaltung oder
der Kathodenstrahlröhre:
RxR2
+A2) IV(2N2-2N+I)-2 (N-I)VN2-(12)
Wenn auch die beiden Abschätzungen einige Regeln für den veränderlichen Widerstand Rv erkennen lassen,
ist zunächst nur der Anfangs· und der Endpunkt abgeschätzt
Wenn das Dämpfungsglied ein veränderlicher Widerstand ist, dessen Widerstandswert sich als inverse
Funktion der Eingangsspannung ändert dann gilt
V f (E)
Mit Kenntnis von f(E) läßt sich die Konstante K3 aus
der Gleichung (12) abschätzen. Ungünstigerweise ist die Funktion f(E) eine komplizierte Funktion. Deshalb
erfolgen wieder praktische Abschätzungen. Man kann bestimmte Funktionen elektronisch erzeugen und damit
durch iterative Verfahren eine Untersuchung für die zweckmäßige Form der Funktion f(E) durchführen. Die
Funktion f(E) kann auf eine lineare Form, eine quadratische Form, eine kubische Form, eine vierte
Ordnung oder eine /Me Ordnung beschränkt werden, also auf Kurven E, E1, £3, E* und E". Für die
Abschätzungen der Funktion F(E) wurde ein Digitalrechner zuhilfe genommen. Die Untersuchungen zeigen, daß
eine Form f(E) = E1 eine sehr enge Annäherung an die gewünschte Spannungsfunktion der Eingangsspannung
für den veränderlichen Widerstand Rν ergibt Es ist also
zu setzen
(13) mit E2 als Steuerspannung und Kz entsprechend den
Gleichungen (12) und (13).
Die quadratische Funktion E1 als Steuerspannung für
Rv ist sehr gebräuchlich. Die gesamte Analyse und Synthese der Linearitätskorrektur stützt sich auf eine
Abschätzung der Ablenkgröße in Polarkoordinaten, wenn nur der radiale Abstand D betrachtet wird. Der
Winkel in der X, y-Ebene des Ablenkfeldes gegenüber dem Mittelpunkt hat keinen Einfluß auf die Verzeichnung
oder die Korrektur. Die meisten Systeme arbeiten jedoch mit kartesischen Koordinaten, wo X- und
y-Werte angegeben sind. Zur Umwandlung der Eingangsspannungen in Polarkoordinaten muß folgende
Gleichung gelöst werden:
55 Die notwendige Funktion ist also Et = X2 + Y2. Diese
Funktion macht keine Wurzelbildung erforderlich und ist deshalb viel einfacher.
F i g. 5 zeigt ein Blockschaltbild einer Korrekturschaltung unter Anwendung einer quadratischen Funktion E2
als Steuerspannung.
Die X- und Y-Eingangsspannungen der Leitungen 10
und 11 liegen an Absolutwertschaltungen 14 und 16 an, damit man die Größen \X\ und | Y] erhält Diese Signale
beaufschlagen dann entsprechende Quadrierschaltungen 18 und 20 zur Bildung der Signale X2 und Y2. Die
Ausgangsspannungen der Quadrierschaltungen 18 und 20 werden in einem Summierverstärker 22 summiert, so
daß man das Signal B erhält. Alle genannten Schallstufen haben einen herkömmlichen Aufbau und
sind Jem Fachmann vertraut. Die Quadrierschaltungen können bspw. einen Doppel-Sperrschicht-Feldeffekttransistor
haben; die Summierschaltung kann lediglich aus einem Widerstand bestehen, der an die Ableitungselektroden
des Transistors geschaltet ist. Der Ausgang der Summierschaltung 22 liegt als Steuergröße an zwei
spannungsgesteuerten Widerstandssufen 24 und 26 an, die die Eingangssignalspannungen Xund ^bedampfen,
bevor dieselben zwei Ablenkverstärker 28 und 30 für die Ablenkspulen 32 und 34 einer kathodenstrahlröhre
beaufschlagen.
Als spannungsabhängigen Widerstand kann man verschiedene Schaltungen vorsehen. Ein bevorzugte
Ausführungsform ist ein Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor. Derselbe arbeitet als spannungsabhängiger
Widerstand, wenn die Spannung zwischen Ableitungs- und Quellenelektrode unter ±500mV gehalten
wird; dann ist die Beziehung der Steuerspannung Vgs zu dem Widerstand des Leitfähigkeitskanals oberhalb der
Einschalt-Schwellenspannung umgekehrt proportional. Wenn also die Steuerspannung ansteigt, verringert sich
der Widerstandswert des Leitfähigkeitskanals umgekehrt proportional da/u. Wenn man die Schwellenwertspannung
als Konstante betrachtet gilt
m\lf(E)=P.
Demnach kann ein Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor als spannungsabhängige Widerstandsstufe 24
oder 26 in F i g. 5 benutzt werden. Dies ist in Einzelheiten in F i g. 6 gezeigt.
Die P-Ausgangsspannung des Summierverstärkers 22 liegt an Torelektroden 36, 38 von zwei Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren
an, die den Widerstand Rv innerhalb des Ablenkverstärkers mit linearer Rückkopplung nach F i g. 4 einnehmen.
Zur Lieferung der Korrekturspannung kann man auch andere Schaltungen benutzen, bspw. Sperrschicht-Feldeffekttransistoren,
lichtempfindliche Widerstände (wenn die Einstellgeschwindigkeit keine Rolle spielt),
verschiedene lichtoptische Anordnungen usw. Jedoch haben diese Anordnungen eine Funktion F(E)ZE2.
Deshalb ist eine umfangreichere Schaltung erforderlich, die jedoch dem Fachmann ebenfalls geläufig ist. Das
Blockschaltbild dieser Korrekturschaltung ist in F i g. 7 angegeben. Diese Schaltung entspricht derjenigen der
F i g. 5, abgesehen davon, daß E1 mit einem Faktor E"~2
multipliziert wird, wo η die jeweilige Potenz von E ist.
Andererseits kann auch die Quadratwurzel abgeleitet werden und das entsprechende Signal zur /j-ten Potenz
erhoben werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Schaltung zur Linearitätskorrektur der X- und y-Ablenksignale für eine Kathodenstrahlröhre mit
magnetischer Ablenkung, bei welcher die eingegebenen X- und y-Signale über spannungsgesteuerte
Dämpfungskreise den Horizontal- und Vertikal-Ablenkverstärkern zugeführt werden, die mit den
Horizontal- und Vertikal-A blenkwicklungen des Joches der Kathodenstrahlröhre gekoppelt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die spannungsgestcuerten Dämpfungskreise (24, 26) als
Widerstandsnetzwerke (Ru R2, Rv) ausgebildet sind,
deren Dämpfung sich umgekehrt proportional zur Steuerspannung (B) ändert, und daß an die
Signaleingänge (X, Y) eine Analogschaltung (14,16, 18, 20, 22) angeschaltet ist, welche die Steuerspannung
(B) für beide Widerstandsnetzwerke (Ru A2,
Rv) aus den Ablenksignalen (X, Y) nach der parabolischen Funktion B1 erzeugt, in welcher EdXe
geometrische Summe
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8126 | Change of the secondary classification |
Ipc: H04N 3/16 |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: ANTRAG AUF NICHTNENNUNG |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |