DE2005458C - Schaltungsanordnung zur laufenden Überwachung des Betriebszustandes in einer Kraftubertragungsanlage - Google Patents
Schaltungsanordnung zur laufenden Überwachung des Betriebszustandes in einer KraftubertragungsanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur laufenden Überwachung des Betriebszustandes in
einer Kraftübertragungsanlage, insbesondere zur optischen
Anzeige des Schlupfes bzw. Wirkungsgrades in einem hydrodynamischen Drehmomentenwandler
und/oder an einem von diesem angetriebenen Treibrad, bei der die Ermittlung der Winkelgeschwindigkeit
eines schlupflos antreibenden bzw. schlupflos umlaufenden Teiles und eines angetriebenen schlupfbehafiet
umlaufenden Teiles über je einen inkrementalen. beispielsweise als induktiver oder kapazitiver
Geber ausgeführten Impulsgeber erfolgt, die mit je einem elektrischen Zählwerk, von denen eines als addierendes
Zählwerk ausgeführt ist, gekoppelt sind, welche nach einer Zählpcriode selbsttätig zurückgestellt
und durch eine Trennschaltung über eine vorgegebene Zeitdauer von den zugeordneten Gebern getrennt
werden, wobei die während der Zählperiode ermittelte Differenz der Zählwerte als Meßwert für
den Schlupf bzw. den Wirkungsgrad dient.
Hs ist eine Schaltungsanordnung vorgenannter Gattung
bekanntgeworden (schweizerische Patentschrift 330 173), bei der die beiden inkrementalen Impulsgeber
über je eine elektrische Sperrstufe, die untereinander gekoppelt sind, mit je einem elektronischen, ablesbaren
Zählwerk in Verbindung stehen. Hierbei ist das der Ermittlung der schlupflosen Winkelgeschwindigkeit
dienende elektronische Zählwerk mit einem Ausgang versehen, an den eine Sperrstufe angeschlossen
ist, die wiederum mit dem Verbindungszweig der beiden elektrischen Vorstufen gekoppelt ist. Die von
den beiden Impulsgebern in die Schaltungsanordnung eingespeisten Impulse werden dabei durch diese dergestalt
zueinander in Beziehung gebracht, daß zu jedem Zählende der beiden Zählwerke der zu überwachende
Wirkungsgrad als ein durch die ablesbaren Zählwerte beider Zählwerke zu bildender Vergleichszählwcrt
ausgewertet werden kann. Nachteilig bei dieser bekannten Lösung ist, daß neben der kostenaufwendigen
Ausführung der beiden Zählwerke als stoßempfindliche elektronische Zählwerke eine baulich
aufwendige Sperrstufe und die beiden ebenfalls kostenaufwendigen elektrischen Vorstufen zur Bildung
der Schaltungsanordnung notwendig sind.
Außerdem weist diese bekannte Schaltungsanordnung den Nachteil auf, daß sie in der beschriebenen
Ausführungsform zwei Anzeigegeräte erfordert, deren Vergleich umständlich ist.
Ferner ist zur Ermittlung des Schlupfes in einer Kraftübertragungsanlage eine Schaltungsanordnung
bekanntgeworden (Elektronik, 1963, H. 9), bei der als Meßglieder zwei inkrementale Impulsgeber vorgesehen
sind, die mit einer als elektronische Vergleichsschaltung ausgeführten Meßschaltung gekoppelt sind,
die eine Kompensationsschaltung hat, weiche mit einem Schlupfanzeigegerät in Wirkverbindung steht.
Nachteilig bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist, daß zur Berechnung des Betriebszustandes eine
Vielzahl von kostenaufwendigen Bauelementen zur Bildung der Vergleichsschaltung erforderlich ist. Darüber
hinaus hat diese Schaltungsanordnung den Nachteil, daß sie für den Einsatz an Fahrzeugen nicht geeignet
ist, da sie einer hohen und konstanten, bei diesen im Normalfall nicht vorhandenen Betriebsspannung
bedarf.
Darüber hinaus ist bereits eine Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Treibradschlupfes eines
Fahrzeuges bekanntgeworden (ATZ. Jg. 67. H. 4), die als Meßglied zwei inkrementale Impulsgeber hat.
die ebenfalls mit einer elektronischen Vergleichsschaltung gekoppelt sind. Die Vergleichsschaltung ist
dabei mit einem Rückwärts- und einem Vorwärtstor versehen, die mit einem Ringzähler in Verbindung
stehen, an dessen Ausgang über eine Decodierung ein Schnellschreiber angeschlossen ist. Von einem der
Impulsgeber wird hierbei der .v-l'ache Betrag an
Steuerimpulsen je Umdrehung desselben in das Rückwärtstor und Vorwärtstor der Vergleichsschaltung
eingespeist, während von dem anderen Impulsgeber nur ein Impuls je Umdrehung über einen elektrischen
Impulsschalter in das Vorwärts- und Rückwärtstor eingespeist wird. Diese bekannte Schaltungsanordnung
weist ebenfalls den wesentlichen Nachteil auf, daß sie baulich sehr aufwendig ist und darüber hinaus
einen hohen Energiebedarf hat. Auch hat diese bekannte Schaltungsanordnung den Nachteil, daß sie
zur temperaturabhängige!! Ermittlung der Meßwerte spezielle kostenaufwendige npn-Siliziuintnmsistoren
erfordert.
Schließlich ist es bei einem hydrodynamischen Drehmomentcnwandler bekanntgeworden (deutsches
Gebrauchsmuster 1 996 736), dessen Wirkungsgrad mittels eines Piiotrohres zu bestimmen das an einem
mit dem Turbinenrad des hydrodynamischen Wundler:, umlaufenden besonderen Schaufelrad in Strömungsrichtung
tangential angesetzt ist. Dabei wird der im Pi tot rohr sich aufbauende Druck auf ein Manometer
als Anzeigegerät für den Schlupf bzw. Wirkungsgrad übertragen. Nachteilig bei dieser bekanntgewordenen
Einrichtung ist, daß sie sich nur für die Bestimmung des Schlupfes bzw. des Wirkungsgrades
eines hydrodynamischen Drchmomentenwandlers eignet. Dabei ist es ferner von Nachteil, daß zur Bestimmung
der Meßgröße für den Schlupf ein kostenaufwendiges besonderes Schaufelrad notwendig ist.
Außerdem ist es häufig ungünstig, wenn die Meßgröße als Druck anfällt, die bei elektrischen Anzeigeeinrichtungen
eine Transformierung der hydraulischen Meßgröße in eine elektrische Meßgröße erfordert. Des
weiteren ist bei dieser bekannten Einrichtung von Nachteil, daß die Meßgröße für den Schlupf infolge
ihrer hydraulischen Ermittlung viskositätsabhängig ist Schließlich ist noch von Nachteil, daß eine Verstärkung
der hydraulisch ermittelten Meßgröße zu Regelzwecken nur kostenaufwendig durchführbar ist.
Ausgehend von diesem bekanntgewordenen Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung
der eingangs vorausgesetzten Gattung dahingehend zu verbessern, daß sie bei einem
geringen Aufwand an Schaltelementen und geringem Energiebedarf die Anwendung einfacher, insbeson-
dere zur Überwachung von in landwirtschaftlich genutzten Motorfahrzeugen dem rauhen Betrieb ausgesetzten
Kraftübertragungsanlagen geeigneter elektrischer Zählwerke bei niedriger und schwankender Betriebsspannung
ermöglicht. Dabei soll die Meßgröße
für den Wirkungsgrad bzw. den Schlupf so ermittelt
werden, daß sie ohne Transformation in elektrischen
Anzeigegeräten gegebenenfalls in Verbindung mit
elektrischen Regelgliedern direkt verwertbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemüß im vvesent-
liehen dadurch gelöst, daß das addierende Zählwerk mit einer sich bei einem Wert ns selbsttätig auf η - 0
zurückstellenden Einrichtung und das andere der beiden Zählwerke als subtrahierendes Zahlwerk ausgebildet
und mit einer auf den Wert /iv zurückstellbaren
Einrichtung ausgerüstet ist, die in Wirkverbindung mit dem Zählausgang des addierenden Zählwerkes
steht, wobei in Abhängigkeit des von diesem gespeicherten Zählwertes der im subtrahierenden Zahlwerk
gespeicherte Zählwert als Signal auf das Stellglied
des Anzeigegerätes geschaltet wird und daß über die Zeitdauer der Einspeisung des Signals durch das addierende
Zählwerk die beiden Geber von den beiden Zählwerken getrennt werden und wobei nach Einspeisung
des Signals in das Stellglied durch das addie-
rendc Zählwerk eine Rückstellung des subtrahieren
den Zählwerkes erfolgt.
Eine solche Schaltungsanordnung hat den Vorteil, daß sie neben einem einfachen Aufbau einen geringen
Energiebedarf hat und sich bei größerer Unabhängig-
keit gegenüber Spannlingsschwankungen als bisher zur Ermittlung des Wirkungsgrades bzw. des Schlupfes
von Kraftübcrtragungsanlagen beliebigen Aufbaues eignet. Dabei wird die Meßgröße für den
Schlupf bzw. den Wirkungsgrad in der Weise gewon-
neu, daß sie ohne Transformation rückwirkungsfrei verstärkt und im Bedarfsfalle in Reglern weiten erarbeitet
werden kann. Die erfindungsgemäße Einrichtung hat weiterhin den Vorteil, daß sie sich in geeigneter
Weise in einzelne räumlich voreinander getrennte Bauelemente unterteilen läßt, die einfach herstellbar
und insbesondere für den rauhen Betrieb geeignet sind bzw. bei einem selten erfolgenden Ausfall
leicht ausgetauscht werden können.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Trennschaltung durch je einen zwischen
jeden der beiden Geber und dem zugeordneten Zählwerk angeordneten und vom addierenden Zählwerk
gesteuerten bistabilen Schalter gebildet ist, denen ein mit dem addierenden Zählwerk in Wirkverbindung
stehendes Schaltglied zugeordnet ist, das die Zählwerke mit den Gebern verzögert miteinander verbindet.
Eine solche Schaltungsanordnung ermöglicht es in vorteilhafter Weise, mit dem Signal des addierenden
Einstellzählwerkes zunächst beide Geber von beiden Zählern zu trennen und den Zählvorgang zu
unterbinden, währenddem die Abgabe eines Signals vom subtrahierenden Einstellzählwerk an das Anzeigegerät
erfolgt. Dabei ist es in Weiterbildung der
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Erfindung zweckmäßig, daß zwischen dem Steuer- schlupflos umlaufenden Rades 11 gleiche Impulswert
ausgang des addierenden Zählwerkes und dem die abgeben. Vom bistabilen Schalter 15 werden in de
Einschaltung der Zählwerke verzögernden Schaltglied gezeigten Hinschaltstellung die eingehenden Impuls
sowie dem Rückstelleingang des subtrahierenden über eine Leitung 17 auf ein addierendes Einstell
Zählwerkes ein weiteres Verzögerungsglied vorge- 5 zählwerk 18 geschaltet, während in der gezeigten Ein
sehen ist. Durch das weitere Verzögerungsglied wird schaltstclliing des bistabilen Schalters 14 von diesen
insbesondere erreicht, daß zur Rückstellung des sub- die eingehenden Impulse über eine Leitung 19 auf eil
tränierenden Einstellzählwerkes vor dem Einschalt- subtrahierendes Einstcllzählwerk 20 mit einem Rück
Vorgang der bislabilen Schalter eine ausreichende stelleingang geschaltet werden. Hiergegen ist das ad
Zeitspanne vorhanden ist. »o dierende Einstellzählwerk 18 mit einer selbsttätiget
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfin- Rückstelleinrichtung versehen, die bei einer vorge
dungsgemäßen Schaltungsanordnung ergibt sich da- gebenen Impulszahl «Λ, beispielsweise nx =100, einet
durch, daß zwischen dem subtrahierenden Zählwerk Steuerimpuls in eine Leitung 21 schaltet und gleich-
und dem Stellglied des Anzeigegerätes ein vom addie- zeitig das addierende Einstellzählwerk 18 auf der
renden Zählwerk gesteuerter monostabiler Schalter 15 Wert nx 0 liickstellt. Der vom addierenden Einangeordnet
ist. Hierdurch wird insbesondere erreicht, stcllzählwcrk 18 in die Leitung 21 eingespeiste Steuerdaß
das subtrahierende Einstellzählwerk nahezu ver- impuls wird verzögerungsfrei über eine Verzweigung
zögcrungsfrei vom Stellglied des Anzeigegerätes trenn- 22 und eine Leitung 23 auf das nicht dargestellte
bar ist. Schaltorgah der beiden bistabilen Schalter 14 und 15.
Auch kann bei der erfindungsgemäßen Schaltungs- ao sowie über eine Leitung 24 auf das Schaltorgan eines
anordnung die Meßgröße für den Schlupf bzw. den monostabilcn Schalters 25 geschaltet, der in seiner
Wirkungsgrad in vorteilhafter Weise dadurch gebil- Einschaltstellung das subtrahierende Einstellzählwerk
det werden, daß dem mit einer Fernrückstellung ver- mit dem Stellorgan 26 eines Anzeigegerätes 27 versehenen
subtrahierenden Zählwerk ein weiteres sub- bindet. Während der durch den monostabilen Schaltrahierendes
Zählwerk mit einer vom addierenden »5 ter 25 bestehenden Verbindung des subtrahierenden
Zählwerk gesteuerten Fernrückstcllung parallel ge- Einstellzählwerkes 20 mit dem Stellorgan 26 werden
schaltet ist, das mit dem Stellglied einer weiteren An- in der sich für die Zählung des Wertes nx im addiezeigeeinrichtung
in Verbindung steht und daß zwi- renden Linstellzählwerk ergebenden Zeitdauer, beischen
den beiden subtrahierenden Zählwerken und spiclsweise der zur Zählung von 100 Impulsen bei
dem vorgeschalteten bistabilen Schalter eine vom ad- 30 einer Drehzahl «, benötigten Zeitdauer, die vom Imdierenden
Zählwerk gesteuerte Logikschaltung in der pulsgeber 8 in das subtrahierende Einstellzählwerk
Weise zwischengcschaltct ist, daß während des Zähl- 20 eingespeisten Impulse von dem Wert nx subtravorganges
eines der subtrahierenden Zählwerke der hiert und der ermittelte Differenzbelrag nx-n„ auf
vom anderen subtrahierenden Zählwerk vorhergehend das Stellorgan 26 des Anzeigegerätes 27 geschalte),
registrierte Impulswert als Signal im zugeordneten 35 Das Anzeigegerät 27 zeigt somit als Grenzwert bei
Anzeigegerät erhalten bleibt. /ι, = /I1, den Wert 0 und bei n2 = 0 den Wert 100 an.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand zweier falls/I1 100 beträgt.
Ausführungsbeispicle beschrieben. Es zeigt An die Verzweigung 22 ist ferner über eine Lei-
Abb. 1 das Blockschaltbild einer Einrichtung zur tung 28 ein elektrisches Verzögerungsglied 29 ange-
Überwachung des Treibradschlupfes eines Schleppers, 40 schlossen, das über eine weitere Verzweigung 30 und
Abb. 2 das Blockschaltbild einer anderen Ausfüh- eine Leitung 31 mit dem Rückstelleingang des sub-
ruingsform mit zwei parallelgeschalteten subtrahieren- trahierenden Einstellzählwerkes 20 sowie über die
den Einstellzählwerken und diesen nachgeschalteten Verzweigung 30 und eine Leitung 32 mit einem wei-
Anzeigegeräten. teren elektrischen Verzögerungsglied 33 verbunden
In den Ausführungsbeispielen nach den A b b. 1 45 ist, das mit dem nicht dargestellten elektrischen Ein-
und 2 wird von einer Antriebsmaschine 1 über ein schaltorgan der beiden bistabilen Schalter 14 und 15
Triebwerk 2 mit einer Abtriebswelle 3 ein Treibrad 4 in Verbindung steht. Das elektrische Verzögerungsmit
einer Drehzahl n, angetrieben. Auf der Abtriebs- glied 29 hat die Aufgabe, den vom addierenden Einwelle
3 sitzt drehfest der Primärteil 5 eines beispiels- Stellzählwerk 18 in die Leitung 21 eingespeisten
weise als induktiver Geber ausgebildeten inkrementa- 50 Steuerimpuls für das subtrahierende Einstellzählwerk
leri Impulsgebers 6, dessen Sekundärteil 7 drehfest 20 so lange zu verzögern, bis von diesem Wert nx - /7,
abgestützt ist. Die erfindungsgemäße Einrichtung hat über eine Leitung 34. den monostabilen Schalter 25
ferner einen als induktiven Geber ausgeführten in- sowie eine Leitung 36 auf das Stellglied 26 des Ankrementalen
Impulsgeber 8, dessen Primärteil 9 fest zeigegerätes 27 geschaltet ist. Das Verzögerungsglied
auf einer Welle 10 sitzt, die von einem entsprechend 55 33 hat die Aufgabe, den vom addierenden Einstellder
Fahrgeschwindigkeit schlupflos umlaufenden Rad zählwerk 18 ausgelösten durch das Verzögerungs-11
mit einer Drehzahl ns angetrieben wird, das bei- glied 29 verzögerten Steuerimpuls zur Rückschaltung
spielsweise das Stützrad eines Pfluges sein kann. Vom der bistabilen Schalter 14 und 15 in die Einschaltortsfest
abgestützten Sekundärteil 12 des Impuls- stellung über eine für die Abgabe des Signals und
gebers 8 werden die für die Drehzahl ns ermittelten 60 Rückstellung des subtrahierenden Einstellzählwerkes
Impulse über eine Leitung 13 auf einen bistabilen 20 erforderliche Zeitdauer zu verzögern.
Schalter 14 übertragen, dessen Schaltkontakt mit dem Bei dem in Abb. 2 dargestellten Ausführungs-Schaltkontakt
eines bistabilen Schalters 15 gekoppelt beispid ist in Abwandlung zu dem in Abb. 1 beist,
auf den vom Sekundärteil 7 des Impulsgebers 6 schriebenen Ausführungsbeispiel die Verzweigung 22
die für die Drehzahl λ, ermittelten Impulse über eine 65 unmittelbar über die Leitung 32 mit dem Verzoge-Leitung
16 übertragen werden. Die beiden Impuls- rungsglied 33 verbunden und über eine leitung 37 an
geber 6, 8 sind so geeicht, daß sie bei gleichen Win- eine Verzweigung 38 angeschlossen, die mit der Leikelgcschwindigkcitcn
des Treibrades 4 und des tung 23 sowie mit einer Leitung 39 in Verbindung
steht. Hierbei ist die Leitung 39 mit dem Steuereingang einer aus mehreren nicht näher dargestellten
Relais bestehenden Logikschaltung 40 verbunden. Die Logikschaltung 40 hat zwei Impulsausgänge, die
über eine Leitung 41 bzw. 42 mit einem subtrahierenden Einstcllzählwerk 43 bzw. 44 in Verbindung
stellen, weiche über eine Leitung 45 bzw. 46 mit dem Stellglied 47 bzw. 48 eines Anzeigegerätes 49 bzw. 50
verbunden sind. Neben den Impulsausgängen hat die Logikschaltung 40 ferner Steuerausgänge, die über
eine Leitung 51 mit dem Rückstelleingang des subtrahierenden Einstellzählwerkes 43 bzw. über eine
Leitung 52 mit dem Rückstelleingang des subtrahierenden Einslcllzälilwerkcs 44 verbunden sind. Die
Logikschaltung 40 ist so gestaltet, daß von der selbsttätigen Rückstellungseinrichtung des addierenden
Einstellzählwcrkes 18 abgegebene Steuerimpulse wechselweise auf den Uückstelleingang des subtrahierenden
Einslell/.ählwerkes 43 bzw. den Rückstelleingang
des subtrahierenden Einstcllzählwerkes 44 geschaltet werden. Dies hat zur Folge, daß bei einem
vom addierenden l'inslellzählwerk 18 abgegebenen
Steuerimpuls beispielsweise zunächst die Rückstellung des subtrahierenden Einstcllzählwerkes 43 und
parallel hierzu das andere subtrahierende Einstellzählwerk 44 über die Logikschaltung 40 mit dem
bistabilen Schalter 14 verbunden wird. Während der Abgabe der vorhergehend vom subtrahierenden Einslellzählwerk
43 ermittelten Impulse als Signal auf
das Stellorgan 47 werden somit vom subtrahierenden Einstcllzählwerk 44 die vom Impulsgeber 8 eingehenden
Impulse für die Drehzahl ;i., im subtrahierenden Sinne vom Wert ;»A gezählt. Wird nach Zählung
des Wertes /ιΛ vom addierenden Einstellzählwerk
18 ein Steuerimpuls ausgelöst, wird das subtrahierende Einstellzählwerk 43 vom bistabilen Schaller
14 getrennt und die Zählung im Einstcllzählwerk 43 beendet und das Einstell/ählwcrk 44 mit dem bistabilen
Schalter 14 verbunden. Parallel hierzu wird verzögerungsfrei durch den über die Leitung 23 IMeßenden
Steuerimpuls das nicht dargestellte Ausschaltorgan der beiden bistabilen Schalter 14 und 15
so betätigt, daß eine kurzfristige Trennung der beiden Impulsgeber 6 und 8 von den Einslellzählwerken
18, 43 und 44 erfolgt. Hat hierbei der parallel über das Verzögerungsglied 33 fließende Steuerimpuls das
Einschaltorgan der beiden bistabilen Schalter 14 und
ίο 15 erreicht, so werden durch diese Impulsgeber 6
und 8 wieder mit den Einstellzählwcrkcn verbunden. Der zur vorgeschildcrten, hintereinander erfolgenden
Umschaltung der bislabilen Schalter 14 und 15 vom addierenden Einstellzählwcrk abgegebene Stcuerimpuls
hat ferner zur Folge, daß von der Logikschaltung 40 deren Steucrausgänge umgeschaltet werden,
so daß vor dem nachfolgenden Zählbcginn des Einstcllzählwerkes 44 dasselbe auf den Wert nx zurückgestellt
wird, während der vorhergehend, durch das subtrahierende Einstellzählwerk 43 aufgezählte Wert
nx n., als Signal auf das Stellglied 47 des Anzeigegerätes
49 geschaltet wird und von diesem über die Zeilspanne der Zählung im Einstcllzählwerk 44 angezeigt
wird.
Es wird erwähnt, daß die in den A b b. 1 und 2 beschriebene Einrichtung zur Bestimmung des Schlupfes
eines Treibrades sich gleichfalls zur Drehzahldifferenzmessung verschiedener Kraftübertragungsanlagen, z. B. der Drehzahlen der Ein- und Aus-
gangswclle eines hydraulischen Getriebes, insbesondere eines hydrodynamischen Drehmomcntenwandlcrs
eignet. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dall der mit dem addierenden Einstcllzählwerk 18 vcr
bundene Impulsgeber 6 mit der schlupfbehaftet um-
laufenden Welle und der mit dem subtrahierenden Einstcllzählwerk 20 bzw. den subtrahierenden Einstellzählwerkcn
43 und 44 verbundene Impulsgeber 8 mit der angetriebenen Welle verbunden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur laufenden Überwachung des Betriebszustandes in einer Kraft-Übertragungsanlage,
insbesondere zur optischen Anzeige des Schlupfes bzw. Wirkungsgrades in einem hydrodynamischen Drehmomentenwandler
und/oder an einem von diesem angetriebenen Treibrad, bei der die Ermittlung der Winkelgeschwindigkeit
eines schlupflos antreibenden bzw. schlupflos umlaufenden Teiles und eines angetriebenen
schlupfbehaftet umlaufenden Teiles über je einen inkrementalen, beispielsweise als induktiver
oder kapazitiver Geber ausgeführten Impulsgeber erfolgt, die mit je einem elektrischen
Zählwerk, von denen eines als addierendes Zählwerk ausgeführt ist, gekoppelt sind, welche nach
einer Zählperiode selbsttätig zurückgestellt und durch eine Trennschaltung über eine vorgegebene
Zeitdauer von den zugeordneten Gebein getrennt werden, wobei die während der Zählperiode ermittelte
Differenz der Zählwerte als Meßwert für den Schlupf bzw. den Wirkungsgrad dient, dadurch gekennzeichnet, daß das addie-
rende Zählwerk (18) mit einer sich bei einem Wert /iv selbsttätig auf /; -- 0 zurückstellenden
Einrichtung und das andere der beiden Zählwerke {20 bzw. 23. 44) als subtrahierendes Zählwerk
ausgebildet und mit einer auf den Wert /I1 zurückstellbaren
Einrichtung ausgerüstet ist, die in Wirk- \ ei bindung mit dem Zühlausgang(21) des addierenden
Zählwerkes (18) steht, wobei in Abhängigkeit
des von diesem gespeicherten Zählwertes der im subtrahierenden Zählwerk gespeicherte Zählwert
als Signal auf das Stellglied des Anzeigegerätes geschaltet wird und daß über die Zeitdauer
der Fiiispeisung des Signals durch das addierende
Zählwerk (18) die beiden Geber (6. 8) von den beiden Zählwerken (18, 20 bzw. 43.44) getrennt
werden und wobei nach Einspeisung des Signals in das Stellglied (26 bzw. 47, 48) durch das addierende
Zählwerk (18) eine Rückstellung des subtrahierenden Zählwerkes (20 bzw. 43. 44) erfolgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung
durch je einen zwischen jeden der beiden Geber (6.8) und dem zugeordneten Zählwerk (18. 20)
angeordneten und \om addierenden Zählwerk (18) gesteuerten bistabilen Schalter gebildet ist.
denen ein mit dem addierenden Zählwerk in Wirkverbindimg stehendes Schaltglied [3i) zugeordnet
ist, das die Zählwerke (18, 20) mit ύαι Gebern
(6, 8) verzögert miteinander verbindet.
3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Steuerausgang des addierenden Zählwerkes (18) und dem die Einschaltung der
Zählwerke (18, 20) verzögernden Schaltglied (33) sowie dem Rückstelleingang des subtrahierenden
Zählwerkes (20) ein weiteres Verzögerungsglied (29) vorgesehen ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem subtrahierenden Zählwerk (20) und dem Stellglied (26) des Anzeigegerätes (27) ein
vom addierenden Zählwerk (18) gesteuerter monostabiler Schalter (25) angeordnet ist.
5 Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
dem mit einer Fernrückstellung versehenen subtrahierenden Zählwerk (43) ein weiteres subtrahierendes
Zählwerk (44) mit einer vom addierenden Zählwerk (18) gesteuerten Fernrückstellung parallel
geschaltet ist, das mit dem Stellglied (48) einer weiteren Anzeigevorrichtung (50) in Verbindung
steht und daß zwischen den beiden subtrahierenden Zählwerken (43, 44) und dem vorgeschalteten
bistabilen Schalter (14) eine vom addierenden Zählwerk (18) gesteuerte Logikschaltung
(40) in der Weise zwischengeschaltet ist, daß während des Zählvorganges eines der subtrahierenden
Zählwerke (43 bzw. 44) der vom anderen subtrahierenden Zählwerk vorhergehend registrierte
Impulswert als Signal im zugeordneten Anzeigegerät (49 bzw. 50ferhaIten bleibt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702005458 DE2005458C (de) | 1970-02-06 | Schaltungsanordnung zur laufenden Überwachung des Betriebszustandes in einer Kraftubertragungsanlage | |
| FR7044796A FR2080359A5 (de) | 1970-02-06 | 1970-12-11 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702005458 DE2005458C (de) | 1970-02-06 | Schaltungsanordnung zur laufenden Überwachung des Betriebszustandes in einer Kraftubertragungsanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2005458A1 DE2005458A1 (de) | 1971-08-19 |
| DE2005458B2 DE2005458B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE2005458C true DE2005458C (de) | 1973-04-12 |
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